Die Finalisten des Wettbewerbs Un Mar de Ciencias

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Vor kurzem, besuchte eine Gruppe von 116 Studenten, die Finalisten des Wettbewerbs „Un Mar de Ciencia“, Loro Parque. Ein Wettbewerb, der von der Vereinigung Atlántica de Oceanógrafos organisiert wird, bewertet werden die besten Arbeiten zur Artenvielfalt der Meere und die wissenschaftlichen Kenntnisse über die Ozeane.

Die siegreichen Studenten des „Ramón Margalef und Charles Darwin“-Preises der Schulen Salesianos San Isidro, IES Barranco, María Auxiliadora und Tomás Morales erlebten einen interessanten Besuch durch den besten Zoo Europas, laut TripAdvisor. Im Laufe des Tages konnten sie ebenfalls die Projekte zum Schutz des Ökosystems Meer, welche die Loro Parque Fundación unterstützt, kennenlernen.

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Darüber hinaus lernten die Studenten aus erster Hand das medizinische Training der Delfine, sowie den Alltag der majestätischen Orcas in OrcaOcean kennen. Die Stiftung zeigte zudem einmal mehr ihr Engagement für die Forschung als Teil des Projektes „Un Mar de Ciencias“, um den kanarischen Studenten die Dringlichkeit des Schutzes der Artenvielfalt in unseren Ozeanen näherzubringen.

Dieses wichtige Projekt arbeitet ebenfalls zusammen mit der Universität von Las Palmas und Fred Olsen, neben vielen anderen und wird realisiert in vielen öffentlichen, subventionierten und privaten Bildungszentren, welche in Grundschulen, Sekundarstufen und Berufsschulen unterrichtet.

Die Loro Parque Fundación setzt in ihrer Arbeit besonders auf die Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung, um das öffentliche Bewusstsein für den Schutz der Meere zu wecken.

Forschung der Intelligenz der Papageien

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Entdecken Sie die interessanten Projekte, die das Max-Planck-Institut in seiner Niederlassung im Loro Parque und in Zusammenarbeit mit der Loro Parque Fundación, zur Forschung der Intelligenz der Papageien, durchführt.

Offener Brief des Praesidenten an die BILD Zeitung

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Herrn
Kai Diekmann
Herausgeber BILD
Axel Springer SE
Axel-Springer-Str. 65
10888 Berlin
Deutschland

Puerto de la Cruz, den 9. Juni 2016


Betr.: Orca Morgan und BILD Berichterstattung


Sehr geehrter Herr Diekmann,

im August letzten Jahres lies ich Ihnen, hinsichtlich einer Hetzkampagne gegen den Loro Parque seitens PETA, das komplette Dossier über den tauben Schwertwal Morgan, der 2010 im Wattenmeer gestrandet und von den holländischen Behörden gerettet wurde, zukommen. Sie antworteten mir darauf freundlich, dass Sie unsere Sorge hinsichtlich der Öffentlichkeitsarbeit von PETA gut verstehen können, und an unserer Aufrichtigkeit keine Zweifel haben.

Umsomehr bestürzt es mich nun, dass BILD auf den Zug einer neuen Hetzkampagne einiger Tierrechtler offensichtlich aufgesprungen ist, und BILD und BILD.de wirklich nicht ausreichend recherchierte Artikel veröffentlichten.

Wie Sie wissen, habe ich als Deutscher auf Teneriffa den Loro Parque vor über 40 Jahren gegründet und – wenn ich das sagen darf – zu einem weltbekannten und angesehenen Unternehmen ausgebaut. Wir erhielten beispielsweise in den letzten zwei Jahren die höchste Bewertung unserer Gäste bei TripAdvisor. Loro Parque wurde von seinen Besuchern als der beste Zoo Europas und der zweit beste der Welt ausgezeichnet. Wenn bei uns Tierquälerei vorkommen würde, hätten wir kaum jährlich ein- bis anderthalb Millionen Besucher aus aller Welt.

Eine kleine aber sehr laute Gruppe aus der Tierrechtsindustrie versucht seit Jahren, unsere Arbeit mit allen Mitteln in ein schlechtes Licht zu rücken. Zu häufig erleben wir es, dass ihre Slogans von vielen Medien unkritisch weiter verbreitet werden. Das “Drama” des Schwertwals Morgan, wie Sie es in Ihren beiden Artikeln vom 7.6. und 9.6. nennen, ist auf unserer Website www.loroparque ausführlich dokumentiert und erläutert worden. Die Aufzeichnung der Bilder von Morgan entstanden kurz nach Beendigung eines Showprogramms in Orca Ocean. Morgan ”strandete” freiwillig und rutschte freiwillig wieder ins Wasser. Das ist ein Verhalten, wie es bei Orcas, auch in der Natur, durchaus vorkommen kann. Beispielsweise lebt nahe der argentinischen Halbinsel Valdés eine Gruppe von Schwertwalen, die diese Verhaltensweise nutzt, um Jungtiere von Seelöwen im extreme flachen Wasser zu jagen – bzw. zu üben.

Dieses Verhalten von Schwertwalen nutzt der Loro Parque für verschiedene Zwecke sowohl im Showprogramm als auch hinter den Kulissen. Für tiermedizinische Untersuchungen, wie Gewichtskontrolle, Blutentnahme, Ultraschalluntersuchungen, Urinproben, Blaslochproben, Speichelproben, etc. ist dieses Verhalten von äusserster Wichtigkeit.

Weitere Erklärungen zu diesem Verhalten finden Sie zusätzlich auf dem SeaWorld-Link.

Loro Parque ist seit der Aufnahme von Morgan beständig Opfer von schmutzigen Kampagnen unseriöser NGOs geworden. Die Wahrheit ist (leider), dass Morgan ohne menschliche Hilfe längst nicht mehr leben würde. Die Tierrechtler, die ihr Wiederauswildern verlangen, geben aber nicht zu, dass es ihnen lieber ist, dass Morgan elend im Meer verhungert, als dass sie ein sicheres Auskommen in einem Tierpark unter Artgenossen geniesst. Die Anzeige der PETA wegen Tierquälerei wurde von der höchsten spanischen Umweltbehörde SEPRONA , nach einer zweitägigen Inspektion unserer Anlagen, in einem umfangreichen Bericht zurueckgewiesen.

Loro Parque und seine Naturschutzstiftung Loro Parque Fundación engagieren sich weltweit für den Artenschutz nicht nur der Cetaceen, sondern auch Papageien, Grosskatzen und anderen Tieren. Unser Zoo finanziert die Arbeit der Loro Parque Fundación jährlich mit zweieinhalb Millionen Euro, also etwa 10 % der Eintrittsgelder. Etwa eine Million Euro fliessen jährlich unmittelbar in die von der Loro Parque Fundación geförderten Naturschutzprojekte. Die im Loro Parque mit Liebe und Respekt gepflegten Tiere wie Schwertwale und Grosse Tümmler, Haie, Menschenaffen, Pinguine und Papageien sind wichtige Botschafter, mit deren Hilfe der moderne Zoo seine Besucher für den Schutzbedarf dieser Tiere und ihre durch menschliche Nutzung immer mehr geschädigten natürlichen Lebensräume sensibilisiert. (Sehen Sie dazu bitte auch die – im Brief nachgereichte –Broschüre “Der moderne Zoo”). Nur wer Tiere kennt, wird Tiere schützen!

Zusammenfassend möchte ich feststellen, dass wir es zur Beurteilung von Morgans Verhalten und ihrem Leben im Orca Ocean nicht nur für wünschenswert, sondern für unverzichtbar halten, die von wissenschaftlichen Instituten und Tierschutzexperten gesammelten Erfahrungen zu kennen und zu berücksichtigen.  Bitte gehen Sie ideologisierten, vor allem schlecht informierten und schlicht voreingenommenen Tierrechtlern nicht auf den Leim. Das haben auch Ihre Leser nicht verdient.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen und Ihrem Journalisten-Team zur Beantwortung von Rückfragen gerne zur Verfügung. Dies kann telefonisch sein, ich würde es aber auch sehr begrüssen, wenn Sie sich selbst einmal ein Bild von den im Loro Parque gepflegten Tieren und unserem Engagement für deren Schutz und für den Erhalt ihrer natürlichen Lebensräume machen würden, und möchten Sie hierzu herzlich einladen.

Mit freundlichen Grüssen,

Wolfgang Kiessling

Morgan, Tekoa und Adan

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Orcas

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Um alle die Menschen zu beruhigen, die sich um Morgan Sorgen machen, möchten wir diese Aufnahmen mit Ihnen teilen. Wie man sieht, geht es Morgan ausgezeichnet.

Morgan hat keine gesundheitlichen Probleme und sie hat auch nicht versucht, sich das Leben zu nehmen, wie es einige angebliche „Tierliebhaber“ absurderweise darstellen. Diese bestätigen durch solche falschen Stellungnahmen nur ihre fanatische Ignoranz!

Wie man sieht schwimmt Morgan auch heute, gesund und munter wie immer, in Gesellschaft ihrer Artgenossen.

Welt-Umwelttag 2016 – Blaulatzara

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Im Hauptsitz des Loro Parque (Teneriffa) feiert die Loro Parque Fundación am Welt-Umwelttag 2016 (WED 2016) den Erfolg der Aktionen in Bolivien – zu Gunsten des Blaulatzara (Ara glaucogularis) – die dazu führten, dass sich die Population dieser Spezies erholt und sich nicht mehr am Rande des Aussterbens befindet.

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Diese “vom Aussterben bedrohte” Spezies erlitt eine dramatische Verminderung der Wildpopulation, aufgrund des illegalen Handels mit diesen Vögeln in den 1970er und 1980er Jahren. Die Tatsache, dass die Loro Parque Fundación den Blaulatzara vor dem Aussterben retten konnte bietet einen guten Grund, um den WED 2016 zu feiern.

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1995 startete die Loro Parque Fundación die finanzielle Unterstützung für ihre bolivianische Partnerorganisation Armonía, um dringende Aktionen gegen den illegalen Handel auf dem Schwarzmarkt einzuleiten und den Blaulatzara, eine endemische Spezie Boliviens, vor dem Aussterben zu bewahren. Die Situation war bereits so kritisch, dass im Jahr 2000 wahrscheinlich weniger als 50 Individuen dieser Spezies übrig waren. Durch das Engagement dieses Projektes verbesserte sich die Situation langsam, aber stetig. Aktuell leben wieder, in etwa 300 Blaulatzara in freier Wildbahn. Eine immer noch sehr geringe Zahl, jedoch über die Jahre änderte sich die Einstellung der lokalen Bevölkerung, dank des Projektes, sodass Ara-Wildfänge heute nicht mehr gern gesehen werden.

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Der Blaulatzara kommt nur in den durch saisonbedingt überfluteten Steppen in der Region von Beni, im nordöstlichen Bolivien vor. Dank der Nahrungs-und Brutmöglichkeiten in dem nur knapp über der Überflutungshöhe gelegenen Wald kann diese Spezie dort überleben. Diese “Wald-Inseln” bestehen hauptsächlich aus Acuri-Palmen, der wichtigsten Baum-Art für die Aras. Das Projektteam dehnt seine Arbeit innerhalb der Region aus, und hilft den Behörden bei der Überwachung möglichen Schwarzmarkt-Handels, sowie beim Schutz der “Wald-Inseln” vor der Zerstörung durch Rinder. Das Team vor Ort führt zudem Zählungen der Aras durch und schützt die natürlichen und künstlichen Nistplätze.

Neben der wissenschaftlichen Arbeit wurde ebenfalls kontinuierlich in den Schulen und Gemeinden der Region gearbeitet. Das Projekt verfügt über ein Koordinations-Zentrum in der Hauptstadt von Trinidad und die Lehrer besuchen die städtischen Schulen und abgelegenen Dörfer von Beni um Aufklärungsarbeit zu leisten. In diesem Gebiet gibt es einen großen Anteil indigener Völker mit eigenen Traditionen und Bräuchen. Eine wichtige Tradition sind die “Macheteros”, Tänzer mit Macheten, gekleidet in typische Kostüme inklusive beeindruckendem Kopfschmuck, hergestellt aus den Schwanzfedern der Aras. Es gibt sehr viel Kopfschmuck und man benötigt die Federn von 16 Aras, die gehandelt und getötet werden, um einen einzigen Kopfschmuck herzustellen.

Um diese ernsthafte Gefährdung der Blaulatzaras zu verringern entwickelte das Projekt künstliche Schwanzfedern und startet seither jährlich einen Wettbewerb in den Gemeinden bei dem Preise für den schönsten Kopfschmuck aus künstlichen Federn verteilt werden. Diese Aktion wurde ein grosser Erfolg bei der lokalen Bevölkerung, die sehr stolz auf die Herstellung ihres Kopfschmucks aus unechten Federn ist. Der Erfolg dieser kulturellen Veränderung zeigt sich darin, dass Symbole des Blaulatzara spontan für alltägliche Dinge genutzt werden, beispielsweise als Logo für Restaurants oder Druck auf T-Shirts und Tassen.

Pressemitteilung – Morgan auf der Bühne

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Bezugnehmend auf die Veröffentlichung des Dolphin Project auf der Videoplattform Vimeo nimmt Loro Parque wie folgt Stellung.

Das Video zeigt lediglich einige wenige Minuten lang Bildaufnahmen von Morgan kurz nach der Beendigung eines Showprogrammes in OrcaOcean. Es ist absolut unlogisch und absurd anzunehmen, dass die Länge und Qualität eines solchen Videos ausreicht, um repräsentative Schlussfolgerungen und Erklärungen dieser Art zu treffen.

Für eine korrekte Schlussfolgerung, ist es erforderlich, dass erfahrene Veterinäre und anerkannte Experten auf diesem Gebiet über einen längeren Zeitraum hinweg intensive Beobachtungen, diagnostische Tests, Untersuchungen usw. durchführen. Das macht sehr deutlich, dass diese Erklärung nichts anderes ist als eine Kampagne von Zoogegnern, die sich in Wirklichkeit gar nicht um das Wohlbefinden der Tiere sorgen.

Freiwillige Strandungen gehören auch zum natürlichen Verhalten wilder Orcas. Beispielsweise lebt nahe der argentinischen Halbinsel Valdés eine Gruppe von Orcas, die es gelernt hat, Jungtiere von Seelöwen nahe der Küste im extrem flachen Wasser zu jagen.

Die Orcas im Loro Parque sind darauf trainiert, das Wasser freiwillig zu verlassen. Dieses Verhalten wird für vielfältige Zwecke benötigt, beispielsweise um die Tiere der Öffentlichkeit zu präsentieren, um anatomische Untersuchungen vorzunehmen, um das Blasloch zu untersuchen und um Tests über das Hörvermögen der Orcas durchzuführen.

Bei vielen Gelegenheiten, wenn die Trainer den Tieren die Zeit geben, um miteinander spielerisch zu interagieren, was Teil ihres Sozialverhaltens ist, zeigen die Tiere oftmals spontan ihre gelernten Sprünge oder verlassen das Wasser, oder sie rutschen sogar spielerisch über Land. Dies ist ein ganz natürliches Verhalten, das oftmals während des dynamischen Spiels gezeigt wird. Die Behauptung aufzustellen, dieses sei ein Anzeichen von Stress, zeigt eine völlige Unkenntnis vom natürlichen Verhalten der Orcas.

Loro Parque möchte betonen, dass es wichtig ist, sich zur Abgabe von Stellungnahmen zum Wohlbefinden von Tieren auf wissenschaftlich bewiesene Erkenntnisse zu stützen, und nicht auf die Meinungsmache von Organisationen hereinzufallen, die offenkundig nur ihre Anti-Zoo-Kampagnen verfolgen.