Der Loro Parque empfängt die Karnevalsdelegation aus Duisburg, Vechta, Düsseldorf, Bonn, Mönchengladbach, Eschborn und die Ehrengarde Düsseldorf

Sin categoría-de Sin comentarios »

Der Loro Parque öffnete diese Woche, wie üblich, seine Türen für die Karnevalsdelegation aus den deutschen Städten Duisburg, Vechta, Düsseldorf, Bonn, Monchengladbach und Eschborn sowie für die Ehrengarde Düsseldorf.

Seit über vier Jahrzehnten sind diese Karnevalsgruppen Teil des Karnevals in Puerto de la Cruz und auch in diesem Jahr haben sie, den als besten Zoo der Welt bekannten Loro Parque, mit Farbe und Freude gefüllt.

Zur Begrüßung waren der Präsident des Loro Parque, Wolfgang Kiessling, die Tourismusrätin der Stadt Puerto de la Cruz, Dimple Melwani und die amtierende Königin des Internationalen Karnevals von Puerto de la Cruz und Repräsentantin des Loro Parque, Paula Viera, gekommen. Das deutsche Komitee, bestehend aus über 50 Karnevalisten hat einen Rundgang durch den kompletten Park sowie die Shows der Seelöwen, Orkas und Delfine genossen.

Dieser mit Vorfreude erwartete Besuch ist dank der Städtefreundschaft zwischen Puerto de la Cruz und Düsseldorf möglich. Ein Program, das den Austausch und die Werbung für einen der größten Karnevalsveranstaltungen in Europa, den Canarios näher bringt.

Noch steht ein weiterer vergnüglicher Tag im Loro Parque bevor. Nämlich am Sonntag, wenn neue Karnevalsgruppen zu Besuch sind, um einer Woche voller Rhythmus, Farbe und Tradition in der Stadt das i-Tüpfelchen aufzusetzen.

Loro Parque Fundación und ElasmoCan markieren erstmals auf den Kanaren einen Hai mit einem Satellitengerät

Sin categoría-de Sin comentarios »

Dank der Finanzierung durch die Stiftung Loro Parque Fundación, ist es Wissenschaftlern der kanarischen Vereinigung zur Erforschung und zum Erhalt der Plattenkiemer (ElasmoCan), gelungen, den ersten Hai auf den Kanaren mit einem Satellitengerät zu versehen, welches ermöglicht sein Bewegungsprofil, wie Radius, bevorzugte Tiefe und Temperatur zu erforschen.

Bei dem Hai handelt es sich um einen glatten oder gehörnten Hammerhai, dessen wissentliches Vorkommen auf den Inseln auf zwei Arten beschränkt ist. Es gibt wenig Informationen über Sichtungen, nichtsdestotrotz sind Hammerhaie mit zahlreichen Fischfangmethoden leicht zu fangen, weshalb die Sterberate sehr hoch ist. Ihre Schwimmkapazität und ihr Verhalten bewirken, dass sie sich über weiträumige Gebiete, die verschiedene Meere umfassen können, bewegen. Dieser Umstand erschwert die Ausarbeitung wirksamer Maßnahmen zu ihrem Erhalt.

Deshalb hat ElasmoCan das Forschungsprojekt Hammerhead Shark Research ins Leben gerufen, mit dem Ziel diese Art grundlegend zu verstehen und so den lokalen Bestand besser schützen zu können. Die Studie fokussiert sich auf  Markierungskampagnen auf den Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote, an Stellen an den Berufs- und Freizeitfischer über mehrere Tage hinweg Hornhaie gesichtet haben. Auf diese Weise konnte die Präsenz von jugendlichen Exemplaren in diesen Gebieten bestätigt und biologische Daten sowie Gewebeproben der Haie genommen werden, die dann bei künftigen genetischen und trophischen Studien genutzt werden können.

Darüberhinaus hat das Projekt seine Forschung mit Hilfe der Telemetrietechnik erweitert, die die Datenfernübermittlung ermöglicht. Dr. Filip Osaer, von ElasmoCan und Leiter des Projekts, hat die Bedeutung dieser Initiative auf dem Archipel, die modernste Pioniertechnik nutzt, hervorgehoben. Er erklärte dazu, dass der verwendete Gerätetyp ein PAT  (Pop-up satellite Archival Tag) ist, der Informationen über Temperatur, Tiefe und Lichtintensität speichert. Interessant ist auch zu erwähnen, dass das Gerät sich nach sechs Monaten von dem Hai löst und schwimmt und dann die gespeicherten Informationen via Satellit überträgt. Für die Person, die das Gerät findet und an ElasmoCan zurückgibt, wurde eine Entschädigung vorbereitet.

Die Stiftung Loro Parque Fundación hat seit ihrer Gründung im Jahr 1994, mehr als 17 Millionen Dollar in Forschungs- und Arterhaltungsprojekte für bedrohte Spezies investiert und über 135 Projekte in situ und ex situ in der ganzen Welt entwickelt. Aktuell werden Projekte zum Schutz und zum Erhalt der Artenvielfalt im Meer auf den Kanaren durchgeführt. Eines davon ist die Zusammenarbeit mit ElasmoCan mit dem Fokus auf den Hammerhai.

Im Loro Parque wachsen zwei Rote-Ibis-Küken heran

animal @de, foto Sin comentarios »

Im Loro Parque wurden kürzlich zwei neue Geburten im Vogelgehege Südamerikas gefeiert. In diesem Fall bereiteten die Küken des Roten Ibis Grund zur Freude. Die Vogelart stammt aus Südamerika und hat ein besonders auffälliges, leuchtend rotes Gefieder.

Es ist das erste Mal, dass diese Art im Loro Parque für Nachwuchs sorgte. Der gesamte Fortpflanzungsprozess erfolgte auf natürliche Weise, was beweist, dass die verschiedenen Vogelarten, die in diesem Gehege harmonisch zusammenleben, optimale Bedingungen vorfinden.

Die Küken des Roten Ibis, oder Eudocimus ruber, wie er mit wissenschaftlichem Namen heißt, werden nach einer Brutzeit von 23 Tagen geboren. Sie haben ein schwarzes Federkleid, das später durch Federn in Rottönen ersetzt wird. Nach rund anderthalb Jahren sind sie komplett rot. Diese Färbung ist nicht zufällig, sondern ist den Pigmenten der Krustentiere geschuldet, von denen sich die Vögel ernähren.

Abgesehen davon, dass die Jungtiere durch die dunklen Töne eindeutig von den Eltern zu unterscheiden sind, sind sie die perfekte Tarnung vor den Fressfeinden. In den Vogelgehegen des Loro Parque wird die schrittweise Verwandlung des Federkleides bis hin zum leuchtenden Rot des erwachsenen Tieres zu beobachten sein.

Die Präsenz der Spezies, wenngleich ihre Population im Katalog der Internationalen Union für den Erhalt der Natur (UICN) als „wenig besorgniserregend“ gilt, nimmt aktuell ab, weil ihr Lebensraum durch den Menschen verringert wird, indem beispielsweise gewildert wird, Kanäle gebaut und die Mangroven entlang der Küsten beschädigt werden.

Die Imitiation ihres Lebensraumes im Loro Parque, innerhalb des tropischen Vogelgeheges, spiegelt das Engagement des Unternehmens wider, konstant Innovationen zu fördern, die dem Erhalt der Artenvielfalt und der Sensibilisierung für die Bedeutung des Umweltschutzes dienen. Diese Lebensräume im Park repräsentieren Systeme, in denen verschiedene Arten zusammenleben. Sie ermöglichen es, die Flugfähigkeit und Muskulatur zu entwickeln sowie untereinander zu interagieren, was eine perfekte Bereicherung des Ambientes darstellt.

Rettet den Zoo!?

Sin categoría-de Sin comentarios »

Sind Zoos gut oder schlecht für Tiere? Dieser Grundsatzstreit trifft sogar einen der besten Tierparks der Welt, den Loro Parque auf Teneriffa.

Von 

Quelle: http://www.spiegel.de/spiegelwissen/zoos-wie-der-loro-parque-auf-teneriffa-botschafter-der-wildnis-a-1185219.html

Wolfgang Kiessling wohnt im Zoo. Schon seit 45 Jahren. Seine hellgelb gestrichene Villa mit den weißen Säulen gehört zu einem Gebäudeensemble im Kolonialstil, das sich um einen kleinen Platz gruppiert. Ein großes Gehege steht hier auch noch. Das Schimpansenpärchen Laki und Juli verbringt darin sein Leben in Zweisamkeit. Laki war von der Schimpansinnengruppe nicht akzeptiert worden, nur Juli verstand sich mit ihm. Für rund 100.000 Euro hat Kiessling dem ehemaligen Tigerkäfig einen ersten Stock hinzugefügt, damit die beiden es schöner haben.

Ruhig ist es hier, abgeschieden. Was auch daran liegt, dass es diesen Ort eigentlich nicht gibt, jedenfalls nicht auf den Plänen des „Loro Parque“ – jenes Tierparks, den Kiessling am Rand von Puerto de la Cruz gegründet hat, im grünen Norden von Teneriffa. So wird der 80-Jährige nicht selbst zum Ausstellungsstück für die Besucher.

Heute empfängt Kiessling seinen Besuch oben in seinem Büro. Er ist bester Laune: „Wir sind gerade bei TripAdvisor zum besten Zoo der Welt gewählt worden.“ 73 Prozent der Bewertungen auf der Reiseführer-Website fallen in die Kategorie „exzellent“, 20 Prozent in „sehr gut“.