Geburt eines Trauerschwans im Lago Thai des Loro Parque

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Der Lago Thai war wieder einmal Zeuge einer Geburt. In diesem Fall sind die Protagonisten, die der ganzen Parkfamilie Freude machen, eine Familie Trauerschwäne oder Cygnus atratus, die drei Eier gelegt hat. Das erste Küken ist schon geschlüpft. Sowohl die Eltern als auch die Mitarbeiter des Zoos haben es mit großer Freude begrüßt.

Dieses Küken, das gesund ist und alle Aufmerksamkeit erhält, die es benötigt, kann man sogar schon mit seiner Familie vergnügt im wunderbaren See, Lago Thai, schwimmen sehen. Dieser Lebensraum ist sowohl in Bezug auf Tiere als auch Pflanzen sehr artenreich. Die Schwanenfamilie teilt sich den Teich mit einem grossen Schwarm Koi-Karpfen.

Der schwarze Schwan ist eine Art, die gewöhnlicherweise während der Regenzeit brütet. Auch dieses Mal hielten sie sich daran. Sie bauen ihre Nester in Form treibender Inseln, indem sie Wasserpflanzen kunstvoll zu einem Nest verarbeiten. Diese können bis zu zwei Meter Durchmesser und einen Meter Höhe erreichen. Die Kükenpflege und Aufzucht, die nach dem Schlüpfen weitere neun Monate umfasst, wird von dem Vater und der Mutter gleichermaßen durchgeführt. Die Paare legen in der Regel 4-8 Eier, die eine Inkubationszeit von 35 bis 40 Tagen haben. In dieser Phase befinden sich die im Loro Parque gelegten Eier gerade. Eines hatte es aber besonders eilig, um als erstes Küken willkommen geheißen zu werden.

Das Erscheinungsbild dieser Art ist durch den Kontrast des schwarzen Federkleides mit rotem Schnabel geprägt. Diese Tiere ernähren sich ausschließlich von Pflanzen. Sie sind keine Zugvögel und wie andere Schwanarten auch, zeichnen sie sich durch ihre monogame Lebensweise aus. Ein Schwanenpaar bleibt lebenslang zusammen.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Fortpflanzung nicht erzwungen werden kann, sondern zu den natürlichen Verhaltensweisen der Tiere gehört, ist die Geburt des Kükens ein Hinweis darauf, dass die Art optimale Lebensbedingungen im Loro Parque vorfindet und gut betreut wird. Außerdem beweist dieser Nachwuchs ein Mal mehr, das hohe Niveau und die Qualität der Pflege, die die Tierpfleger einbringen und damit das größtmögliche Wohlergehen der Tiere im Loro Parque, der 2017 über das Portal TripAdvisor zum besten Zoo der Welt gekürt wurde, garantieren.

Dr. Javier Almunia wurde zum neuen Direktor der Loro Parque Foundación ernannt

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Die Loro Parque Fundación hat vor kurzem die Ernennung ihres neuen Direktors Dr. Javier Almunia gefeiert, der bereits seit 2003 als Direktor für Umweltangelegenheiten in der Institution tätig war, in welcher er 1999 als Ausbildungsleiter begann.

Almunia ist Doktor der Meereswissenschaften an der Universität von Las Palmas de Gran Canaria sowie Experte für Cetaceen-Bioakustik und trägt aktiv bei der Durchführung zahlreicher Projekte zum Schutz der Artenvielfalt und zum Schutz gefährdeter Arten bei.

Loro Parque Fundación, 100% für die Natur

Seit 1994 hat der Loro Parque den Großteil seiner Aktionen als verantwortungsvolles, soziales Unternehmen mittels der Loro Parque Fundación, einer internationalen, gemeinnützigen Organisation, die sich auf die Erhaltung und den Schutz von Papageien, Cetaceen  und weiterer Tiere, welche vom Aussterben bedroht sind, spezialisiert hat, umgesetzt.

Jedes Jahr, können dank dem Loro Parque, welcher für die Betriebskosten der Stiftung aufkommt, 100% der erhaltenen Spenden direkt für Naturschutz- und / oder Bildungsprojekte „in situ“ und „ex situ“ genutzt werden. So ist „100% für die Natur“ nicht nur ein Motto, sondern geht viel weiter: Es ist die Realität!

Die Zahlen und Ergebnisse der Fundación sprechen für sich: mehr als 17 Millionen US-Dollar wurden in mehr als 130 Projekte investiert, und 9 Papageienarten wurden bis heute direkt vor dem drohenden Aussterben gerettet.

Erstmals Nachzucht bei den Süßwasserrochen ‘Potamotrygon leopoldi’ im Loro Parque

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Die Abteilung des Aquariums im Loro Parque hat das Jahr mit einem neuen Zuchterfolg begonnen. Zum ersten Mal hat sich Nachwuchs bei den Süßwasserrochen ‘Potamotrygon leopoldi’, eingestellt. Die Tiere befinden sich, im besten Zoo der Welt nach TripAdvisor, in einem sehr guten Gesundheitszustand.

Derzeit leben die Jungtiere auf einer  Quarantänestation, bis sie groß genug geworden sind. Sie werden mit Würmern, kleinen Krustentieren und verschiedenen Fischhäppchen ernährt. Solange sie klein sind, werden sie verwöhnt und dürfen sich ihr Lieblingsfutter aussuchen. Nach den ersten Lebenswochen, wird ein spezielles, verpflichtendes und abwechslungsreiches Ernährungsprogramm für sie entwickelt.

Normalerweise leben diese Rochen auf felsigem Grund, wo sie leicht an Süßwasserschnecken und Krebse, von denen sie sich ernähren, herankommen. Ihr natürliches Habitat ist beschränkt auf den Rio Xingu in Brasilien und die möglichen Konsequenzen des massiven Eingriffs in die Natur in dieser Region, könnte einen direkten Rückgang der Population zur Folge haben.

Tatsächlich werden sie auch noch von anderer Seite bedroht. Denn wegen ihres auffälligen Erscheinungsbildes, in Form von Flecken, und ihrer kräftigen Farbe, können vor allem die Jungtiere Opfer kommerzieller Nutzung werden und als Zierfisch verkauft werden.

Dank des Nachwuchserfolges verstärkt der Loro Parque sein Engagement für den Tierschutz. Außerdem sammelt er wertvolle Informationen über diese Spezies und die Wasserwelt im Allgemeinen. Somit kann trägt der Park weiterhin zum Erhalt der Artenvielfalt bei und gibt sein Wissen auch an seine Besucher weiter.

 

Der Loro Parque empfängt die Karnevalsdelegation aus Duisburg, Vechta, Düsseldorf, Bonn, Mönchengladbach, Eschborn und die Ehrengarde Düsseldorf

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Der Loro Parque öffnete diese Woche, wie üblich, seine Türen für die Karnevalsdelegation aus den deutschen Städten Duisburg, Vechta, Düsseldorf, Bonn, Monchengladbach und Eschborn sowie für die Ehrengarde Düsseldorf.

Seit über vier Jahrzehnten sind diese Karnevalsgruppen Teil des Karnevals in Puerto de la Cruz und auch in diesem Jahr haben sie, den als besten Zoo der Welt bekannten Loro Parque, mit Farbe und Freude gefüllt.

Zur Begrüßung waren der Präsident des Loro Parque, Wolfgang Kiessling, die Tourismusrätin der Stadt Puerto de la Cruz, Dimple Melwani und die amtierende Königin des Internationalen Karnevals von Puerto de la Cruz und Repräsentantin des Loro Parque, Paula Viera, gekommen. Das deutsche Komitee, bestehend aus über 50 Karnevalisten hat einen Rundgang durch den kompletten Park sowie die Shows der Seelöwen, Orkas und Delfine genossen.

Dieser mit Vorfreude erwartete Besuch ist dank der Städtefreundschaft zwischen Puerto de la Cruz und Düsseldorf möglich. Ein Program, das den Austausch und die Werbung für einen der größten Karnevalsveranstaltungen in Europa, den Canarios näher bringt.

Noch steht ein weiterer vergnüglicher Tag im Loro Parque bevor. Nämlich am Sonntag, wenn neue Karnevalsgruppen zu Besuch sind, um einer Woche voller Rhythmus, Farbe und Tradition in der Stadt das i-Tüpfelchen aufzusetzen.

Loro Parque Fundación und ElasmoCan markieren erstmals auf den Kanaren einen Hai mit einem Satellitengerät

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Dank der Finanzierung durch die Stiftung Loro Parque Fundación, ist es Wissenschaftlern der kanarischen Vereinigung zur Erforschung und zum Erhalt der Plattenkiemer (ElasmoCan), gelungen, den ersten Hai auf den Kanaren mit einem Satellitengerät zu versehen, welches ermöglicht sein Bewegungsprofil, wie Radius, bevorzugte Tiefe und Temperatur zu erforschen.

Bei dem Hai handelt es sich um einen glatten oder gehörnten Hammerhai, dessen wissentliches Vorkommen auf den Inseln auf zwei Arten beschränkt ist. Es gibt wenig Informationen über Sichtungen, nichtsdestotrotz sind Hammerhaie mit zahlreichen Fischfangmethoden leicht zu fangen, weshalb die Sterberate sehr hoch ist. Ihre Schwimmkapazität und ihr Verhalten bewirken, dass sie sich über weiträumige Gebiete, die verschiedene Meere umfassen können, bewegen. Dieser Umstand erschwert die Ausarbeitung wirksamer Maßnahmen zu ihrem Erhalt.

Deshalb hat ElasmoCan das Forschungsprojekt Hammerhead Shark Research ins Leben gerufen, mit dem Ziel diese Art grundlegend zu verstehen und so den lokalen Bestand besser schützen zu können. Die Studie fokussiert sich auf  Markierungskampagnen auf den Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote, an Stellen an den Berufs- und Freizeitfischer über mehrere Tage hinweg Hornhaie gesichtet haben. Auf diese Weise konnte die Präsenz von jugendlichen Exemplaren in diesen Gebieten bestätigt und biologische Daten sowie Gewebeproben der Haie genommen werden, die dann bei künftigen genetischen und trophischen Studien genutzt werden können.

Darüberhinaus hat das Projekt seine Forschung mit Hilfe der Telemetrietechnik erweitert, die die Datenfernübermittlung ermöglicht. Dr. Filip Osaer, von ElasmoCan und Leiter des Projekts, hat die Bedeutung dieser Initiative auf dem Archipel, die modernste Pioniertechnik nutzt, hervorgehoben. Er erklärte dazu, dass der verwendete Gerätetyp ein PAT  (Pop-up satellite Archival Tag) ist, der Informationen über Temperatur, Tiefe und Lichtintensität speichert. Interessant ist auch zu erwähnen, dass das Gerät sich nach sechs Monaten von dem Hai löst und schwimmt und dann die gespeicherten Informationen via Satellit überträgt. Für die Person, die das Gerät findet und an ElasmoCan zurückgibt, wurde eine Entschädigung vorbereitet.

Die Stiftung Loro Parque Fundación hat seit ihrer Gründung im Jahr 1994, mehr als 17 Millionen Dollar in Forschungs- und Arterhaltungsprojekte für bedrohte Spezies investiert und über 135 Projekte in situ und ex situ in der ganzen Welt entwickelt. Aktuell werden Projekte zum Schutz und zum Erhalt der Artenvielfalt im Meer auf den Kanaren durchgeführt. Eines davon ist die Zusammenarbeit mit ElasmoCan mit dem Fokus auf den Hammerhai.

Im Loro Parque wachsen zwei Rote-Ibis-Küken heran

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Im Loro Parque wurden kürzlich zwei neue Geburten im Vogelgehege Südamerikas gefeiert. In diesem Fall bereiteten die Küken des Roten Ibis Grund zur Freude. Die Vogelart stammt aus Südamerika und hat ein besonders auffälliges, leuchtend rotes Gefieder.

Es ist das erste Mal, dass diese Art im Loro Parque für Nachwuchs sorgte. Der gesamte Fortpflanzungsprozess erfolgte auf natürliche Weise, was beweist, dass die verschiedenen Vogelarten, die in diesem Gehege harmonisch zusammenleben, optimale Bedingungen vorfinden.

Die Küken des Roten Ibis, oder Eudocimus ruber, wie er mit wissenschaftlichem Namen heißt, werden nach einer Brutzeit von 23 Tagen geboren. Sie haben ein schwarzes Federkleid, das später durch Federn in Rottönen ersetzt wird. Nach rund anderthalb Jahren sind sie komplett rot. Diese Färbung ist nicht zufällig, sondern ist den Pigmenten der Krustentiere geschuldet, von denen sich die Vögel ernähren.

Abgesehen davon, dass die Jungtiere durch die dunklen Töne eindeutig von den Eltern zu unterscheiden sind, sind sie die perfekte Tarnung vor den Fressfeinden. In den Vogelgehegen des Loro Parque wird die schrittweise Verwandlung des Federkleides bis hin zum leuchtenden Rot des erwachsenen Tieres zu beobachten sein.

Die Präsenz der Spezies, wenngleich ihre Population im Katalog der Internationalen Union für den Erhalt der Natur (UICN) als „wenig besorgniserregend“ gilt, nimmt aktuell ab, weil ihr Lebensraum durch den Menschen verringert wird, indem beispielsweise gewildert wird, Kanäle gebaut und die Mangroven entlang der Küsten beschädigt werden.

Die Imitiation ihres Lebensraumes im Loro Parque, innerhalb des tropischen Vogelgeheges, spiegelt das Engagement des Unternehmens wider, konstant Innovationen zu fördern, die dem Erhalt der Artenvielfalt und der Sensibilisierung für die Bedeutung des Umweltschutzes dienen. Diese Lebensräume im Park repräsentieren Systeme, in denen verschiedene Arten zusammenleben. Sie ermöglichen es, die Flugfähigkeit und Muskulatur zu entwickeln sowie untereinander zu interagieren, was eine perfekte Bereicherung des Ambientes darstellt.

Rettet den Zoo!?

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Sind Zoos gut oder schlecht für Tiere? Dieser Grundsatzstreit trifft sogar einen der besten Tierparks der Welt, den Loro Parque auf Teneriffa.

Von 

Quelle: http://www.spiegel.de/spiegelwissen/zoos-wie-der-loro-parque-auf-teneriffa-botschafter-der-wildnis-a-1185219.html

Wolfgang Kiessling wohnt im Zoo. Schon seit 45 Jahren. Seine hellgelb gestrichene Villa mit den weißen Säulen gehört zu einem Gebäudeensemble im Kolonialstil, das sich um einen kleinen Platz gruppiert. Ein großes Gehege steht hier auch noch. Das Schimpansenpärchen Laki und Juli verbringt darin sein Leben in Zweisamkeit. Laki war von der Schimpansinnengruppe nicht akzeptiert worden, nur Juli verstand sich mit ihm. Für rund 100.000 Euro hat Kiessling dem ehemaligen Tigerkäfig einen ersten Stock hinzugefügt, damit die beiden es schöner haben.

Ruhig ist es hier, abgeschieden. Was auch daran liegt, dass es diesen Ort eigentlich nicht gibt, jedenfalls nicht auf den Plänen des „Loro Parque“ – jenes Tierparks, den Kiessling am Rand von Puerto de la Cruz gegründet hat, im grünen Norden von Teneriffa. So wird der 80-Jährige nicht selbst zum Ausstellungsstück für die Besucher.

Heute empfängt Kiessling seinen Besuch oben in seinem Büro. Er ist bester Laune: „Wir sind gerade bei TripAdvisor zum besten Zoo der Welt gewählt worden.“ 73 Prozent der Bewertungen auf der Reiseführer-Website fallen in die Kategorie „exzellent“, 20 Prozent in „sehr gut“.