Holländische Justiz stärkt dem Loro Parque im Fall Morgan den Rücken

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Erneut und nun schon zum achten Mal wurden sowohl von Regierungsstellen als auch von holländischen Gerichten Entscheidungen getroffen, die sich gegen die von der Aktivistenorganisation Free Morgan Foundation (FMF) formulierten Anklage richten. In diesem letzten Fall hat das Gericht in Utrecht entschieden, dass das CITES, das Morgan von den niederländischen Behörden gewährt wurde, gesetzeskonform ist und sowohl den Gemeinschafts- als auch den CITES-Verordnungen entspricht. Genauso unterstreicht dieses überprüfte Urteil und zwar wie es zum wiederholten Male alle Gerichts- und Verwaltungsbehörden bestätigten, dass der Loro Parque über eine Anlage der höchten Qualität verfügt. Die Tiere, die dort leben, tun dies unter besten Voraussetzungen für ihr Wohlbefinden. Das bezieht sich sowohl auf den Orca Morgan als auch auf den Rest der Gruppe in unserem Park.

Für den Loro Parque ist es sehr wichtig, dass sowohl die Gerichts- als auch die in diesem Anliegen kompetenten Verwaltungsorgane, die exzellenten Bedingungen in unserem Park anerkennen und hervorheben, da diese Bestätigung von Instanzen und Autoritäten kommt, die absolut unparteiisch und unabhängig sind. Und dies trotz der kontinuierlichen und disqualifizierenden Kampagnen, die von radikalen Gruppen permanent durchgeführt werden, um uns zu diffamieren und mit Lügen und Falschaussagen, die die Wahrheit verzerren, zu diskreditieren. Sie nehmen auch gegenüber den Gerichten eine klare ablehnende Haltung ein, wenn sie ihren Klagen nicht stattgeben.

Während dieses Prozesses stand der Loro Parque den Autoritäten von CITES jederzeit zur Verfügung, um alle notwendigen Informationen beizutragen. Jetzt hat das Urteil nicht nur die Position des Loro Parque gestärkt, sondern auch eine Zucht nicht ausgeschlossen. Es akkreditiert, dass im Loro Parque Aktivitäten stattfinden, die dem wissenschaftlichen Zweck oder der Arterhaltung der Orcas dienen.

Im Fall, dass die FMF entscheiden würde, einen Prozess in Spanien anzustreben, weil sie glaubt, dass es Morgan schlecht geht, wären sie verpflichtet, Beweise vorzulegen. Nichtsdestotrotz haben alle Anzeigen und vorherigen Kampagnen bewiesen, dass es den Orcas im Loro Parque gut geht und sie in einer der modernsten Anlage der Welt leben. Sie werden von qualifiziertem und erfahrenem Personal betreut und erhalten die Pflege, die für ihre Art am besten geeignet ist.

Die Geschichte von Morgan

 Das Orca-Weibchen Morgan ist seit 2011 in der Obhut des Loro Parque. Die Entscheidung das Tier in die großräumige und vollständig ausgestattete Anlage OrcaOcean im Loro Parque zu überführen,  wurde mit dem Ziel getroffen, ihr ein adäquates Leben zu ermöglichen und insbesondere ihrem Bedürfnis nach sozialer Interaktion nachzukommen. Es muss berücksichtigt werden, dass diese Entscheidung zum damaligen Augenblick von niederländischen Autoritäten (auf der Basis der Meinung unabhängiger Experten) getroffen wurde. Denn die Rückführung von Morgan in die Natur ist unmöglich. Die einzige Alternative für dieses Tier wäre die Euthanasie gewesen.

Der Loro Parque wird von allen wichtigen Verwaltungsinstanzen (CITES in den Niederlanden und Spanien, Zoo-Inspektion in Spanien und kompetenten, spanischen Tierschutzbehörden) unterstützt, die die Forderungen und Interpretationen von FMF zur CITES-Genehmigung ablehnen. Übrigens, FMF ist die einzige Organisation, die sich für die Freilassung des Tieres einsetzt.

Morgans Gesundheitszustand

In den letzten sechs Jahren hat Morgan im Loro Parque, unter der Fürsorge eines professionellen Veterinär- und Tierpflegerteams gelebt. Ihr allgemeiner Gesundheitszustand ist hervorragend. Sie hat seit ihrer Ankunft im Loro Parque über 1.100 Kilogramm zugenommen und ist genauso groß wie vergleichbare Weibchen ihres Alters.

Obwohl die Untersuchung durch eine unabhängige Expertengruppe ergeben hat, dass sie fast oder sogar komplett taub ist, konnten ihre Betreuer ein vollständiges Kommunikationssystem über Lichtzeichen entwickeln – Pionierarbeit und die weltweit einzige bekannte Methode, die für einen behinderten Orca entwickelt wurde. Dank der Fürsorge der Pfleger und dieses auf sie abgestimmte System, ist es ihr möglich, trotz der Einschränkung an allen Aktivitäten der Gruppe teilzunehmen.

Morgan ist komplett in die Gruppe integriert und hat soziale Bindungen zu allen Orcas des Loro Parque aufgebaut. .

Schwangerschaft

Wie das Urteil bestätigt, gibt es keinerlei Restriktion in Bezug auf die Fortpflanzungsfähigkeit von Morgan. Das geht auch aus einem Schreiben der spanischen CITES Behörde hervor, das diese vor einem Jahr an die Free Morgan Foundation gesandt hat. Die Schwangerschaft von Morgan verläuft völlig normal und wird von einem Team, bestehend aus Veterinärmedizinern und Pflegern, in Zusammenarbeit mit unabhängigen Experten mit viel Erfahrung in Bezug auf Cetaceen, überwacht.

Akkreditierungen

Der Loro Parque ist eine zoologische Anlage, die nach der europäischen Zoo-Direktive akkreditiert ist. Alle Gesetze und vorgesehenen Normen werden strikt befolgt. Der Loro Parque wird jährlich von kompetenten Inspektoren überprüft. Außerdem wendet der Loro Parque die höchsten Standards in der Haltung von Orcas an, die von der Europäischen Zoo- und Aquariumvereinigung oder dem europäischen Verband für Meeressäuger sowie unabhängigen Organisationen wie American Humane, ABTA, Biosphere Parks, etc anerkannt sind. In 2017 wurde der Loro Parque mit dem Travellers’ Choice Awards von TripAdvisor als bester Zoo der Welt ausgezeichnet.

Mehr Informationen auf: http://www.loroparque.com/morgan/

Loro Parque feiert den Tag des Pinguins mit einer Woche voller erzieherischen Aktivitäten und der Bewusstseinsförderung

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Der Loro Parque gedenkt in dieser Woche dem Tag des Pinguins, der heute, am Mittwoch 25. April, gefeiert wird, mit dem Ziel die Besucher für die Situation der Tiere in der Natur zu sensibilisieren. Von Montag bis zum nächsten Wochenende werden im Park verschiedene erzieherische Aktivitäten und Bewusstseinsförderung entwickelt, die in der Anlage und über die sozialen Netzwerke verbreitet werden.

Das Datum trifft mit der Migration der Adelaide-Pinguine aus der Antarktis nach Norden zusammen. Das hat eine besondere Revelanz, weil derzeit 10 der 18 existierenden Arten vom Aussterben bedroht sind. Die Bedrohungen mit denen sie konfrontiert sind, sind sehr vielfältig: Abnahme der Fischbestände durch Überfischung, Klimawandel, Meeresverschmutzung oder unkontrollierter Tourismus sind nur einige Faktoren. Deshalb nehmen die Pinguin-Populationen extrem stark und in großen Schritten ab.

Planet Penguin, im Loro Parque, beherbergt fünf verschiedene Pinguinarten: Humboldt-, Papua-, Königs-, Felsen- und Kinnriemenpinguine. Alle für sich agieren in ihrer Anlage als Botschafter ihrer Art in der Natur. Sie fördern die Sensibilisierung der Parkbesucher für die harte Realität in der diese Tiere draußen leben.

Der Loro Parque schließt sich in diesem Jahr der Kampagne Sphenisco, eine Organisation zum Schutz der Humboldt-Pinguine an, die die Aufmerksamkeit auf eine Art, die stark bedroht ist, lenkt. In ihrem Herkunftsland, Peru und der Norden Chile‘s, sind die Tiere vom Aussterben bedroht. Im Park, in einer Anlage, die ihr felsenreiches Habitait perfekt wiederspiegelt, tragen sie dazu bei, über ihre Eigenschaften und die Bedrohungen, denen sie ausgesetzt sind, zu informieren. Das führt zu einer erweiterten sozialen Wahrnehmung ihrer Problematik und trägt zum Arterhalt bei.

Obwohl die aktuellen Daten über den Bestand der bedrohten Tierart alarmierend sind, blicken die Experten positiv in die Zukunft, denn das Bewusstsein für den Arterhalt wird immer schärfer und die Meeresräume, die geschützt werden, immer größer. Die Rolle der Instanzen die sich für den Arterhalt in der Wildnis einsetzen, wie Loro Parque oder Organisationen wie Spenisco, ist für diesen Wandel fundamental.

Loro Parque setzt seine Strategie um, Ein-Mal-Plastik-Behälter in den eigenen Installationen zu eliminieren

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Der Loro Parque, nach TripAdvisor der beste Zoo der Welt, hat diesen Zeitpunkt gewählt, nachdem gestern, am Sonntag 22. April, der Tag der Erde gefeiert wurde, um anzukündigen, dass im Park damit begonnen wurde Ein-Mal-Plastik-Behälter innerhalb der Anlage zu eliminieren. Der Park hat schon mit dem Umstellungsprozess begonnen, der behinhaltet Plastik durch andere Materialien, die kompostierbar und biologisch abbaubar sind, zu ersetzen.

Die Menschheit wächst zahlenmäßg in riesengroßen Schritten und trotzdem existiert kein soziales Bewusstsein für die Tatsache, dass die sechste Auslöschung des Planeten bereits begonnen hat. In den letzten 100 Jahren ist die Zahl der Menschen, die die Erde bevölkern von 2.000 Millionen auf 7.600 Millionen angestiegen. Unter diesem exponentiellen Wachstum und der damit verbundenen Notwendigkeit, den verfügbaren Raum anzupassen und den immer anspruchsvolleren Bedürfnissen des Menschen gerecht zu werden, hat der Planet sehr gelitten.

So ist die Population des Elefanten, im gleichen Zeitraum von zehn Millionen Exemplaren auf weniger als 450.000 geschrumpft und in den Weltmeeren sieht die Lage aufgrund der Überfischung und der Verschmutzung, vor allem durch Plastikmüll, noch dramatischer aus.

Deshalb erkennt der Loro Parque die Wichtigkeit an, den Gebrauch von Einmalplastik, angesichts des negativen Impakts, den Plastik jährlich in der Natur verursacht, zu minimieren. Jedes Jahr werden in den Ozeanen schätzungsweise 8 bis 13 Millionen Tonnen Plastik angehäuft. Das entspricht mindestens 800 Mal dem Gewicht des Eiffelturms oder 34 Mal der Fläche von Manhatten. Bis zum Jahr 2050, so glaubt man, könnte es im Meer mehr Plastik als Fische geben.

Der Loro Parque, der sich als Naturschutzzentrum versteht, hat deshalb entschieden Gegenmaßnahmen  zu treffen, um die Menge von Plastik, die in der eigenen Anlage benutzt wird, zu reduzieren. Dazu soll zunächst der Gebrauch von Ein-Mal-Plastik um mindestens 80 Prozent eliminiert werden. Außerdem soll das Bewusstsein und die Sensibilisierung der Besucher für diese Problematik geschärft werden.

Der Park, auch repräsentiert durch die Loro Parque Stiftung, betont so seine Sorge um die Zukunft der Menschheit: Im Jahr 2050 werden 85 Prozent der Menschen in den Städten leben und die Lebenserwartung wird circa 90 Jahre betragen. Der Zoo fragt sich, auf der Basis dieser Daten, wie der Planet mit all diesen Schwierigkeiten umgehen kann, wenn der Mensch nicht jetzt beginnt, zu seinem Wohl zu agieren.

Loro Parque unterstützt KAZA Project

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Quelle: Loro Parque unstersützt Kaza-Project (VIVA Canarias N° 137, pag 18-19)

Die Loro Parque Stiftung setzt den vor vielen Jahren eingeschlagenen Weg fort, die Biodiversität auf unserer Erde zu erhalten sowie die Menschen für den Umwelt- und Artenschutz zu sensibilisieren. „Wir schützen, was wir kennen“, sagte mir Christoph Kiess- ling bei meinem Besuch vor einem Jahr. Die Arbeit trägt Früchte und die Menschen sind fasziniert und begeistert von den Tieren, wie die jährlichen Besucherrekorde des Loro Parque auf Teneriffa, der übrigens schon vor 45 Jahren eröffnet wurde, belegen. TripAdvisor attestiert ihm gemäß der Be- sucherbewertungen der Schönste auf der Welt zu sein. Einen artengerechten und möglichst naturnahen Lebensraum zu bieten ist eine der Säulen der Arbeit dieses Zoos und das belohnen die tierischen Bewohner mit jeder Menge Nachwuchs. Alleine in den letzten drei Monaten schlug der ‚Baby Boom‘ bei den Schimpansen, Seelöwen, Haien, Papageien, Pinguinen und den Trauerschwänen zu.

Zehn Prozent jeder Eintrittskarte des Zoos fließt in die Non-Profit-Stiftung des Loro Parque für die Realisierung von Umweltschutzprojekten mit Nachhaltigkeit. Der Schutz von vom Aussterben bedrohten oder gefährdeten Tiere ist das oberste Ziel und jedes Jahr wird aus allen weltweit eingereichten Projekten festgelegt, wofür das Geld verwendet wird.

Loro Parque Stiftung unter unterstützt KAZA

Vor drei Monaten wurde eines der jüngsten Projekte der Stiftung vorgestellt und das zum Artenschutz der Löwen von Angola und zwar in der Region KAZA (Angola, Botswana, Namibia, Zambia und Simbabwe). Die Loro Parque Stiftung hat bereist im Jahr 2015 mit ‚in situ‘ (vor Ort) Aktivitäten begonnen und nun weitere 120.000 Euro zur Verfügung gestellt.Der natürliche Lebensraum dieser Wildkatzen hat sich auf ein Viertel der ursprünglichen Fläche reduziert. Das starke Bevölkerungswachstum in großen Teilen Afrikas sowie die (il)legale Jagd auf Löwen hat den Bestand in den letzten 50 Jahren von 100.000 auf 25.000 Exemplare reduziert. Ihr Terrain umfasst nunmehr 4,5 Millionen Quadratmeter der südlichen Sahara, also 22 Prozent des ursprünglichen Lebensraums.

In den letzten Jahren wurden viele Anstrengungen seitens der Behörden unternommen, um die Bevölkerung auf die Bedeutung dieses ‚Naturschatzes‘ aufmerksam zu machen. Was wäre Afrika ohne Löwen, Giraffen, Gazellen, Elefanten, Antilopen oder Nashörner? Der Kontinent bietet eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzen und Tieren mit atemberaubenden Landschaftsbildern.

Eingesetzte Wildhüter und initiierte (sogar grenzüberschreitende) Natur- und Landschaftsschutzprojekte sowie Kampagnen zur Bewusstseinsbildung tragen inzwischen Früchte. Die steigenden Tourismuszahlen und Einkünfte durch Safaris unterstützen diese Einstellung, denn sie sind zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor vieler Länder geworden. Nachhaltiger Tourismus könnte eine Chance für den gesamten Kontinent sein.

Lion’s Kingdom im Loro Parque

Drei dieser wahrhaft königlichen Tiere leben seit etwa einem Jahr im Loro Parque auf unserer Nachbarinsel Teneriffa. Sie stammen aus Angola, Frankreich und aus einem Zoo in Lissabon. Es handelt sich um ein Männchen (Simba, geboren am 15. August 2015) und zwei Weibchen (Malika und Sarabi, geb. Juli 2016). Die drei Exemplare sind sehr gutmütig und haben sich in ihrem neuen 1.000 Quadratmeter umfassenden Gehege des Loro Parque sehr gut eingelebt. Sie spielen miteinander und erkunden die Welt. Die Zoowächter lassen sich jeden Tag neue Dinge einfallen, um die Tiere neugie- rig und aktiv zu behalten. Das Gehege wurde, wie alle anderen des Zoos, weitestgehend originalgetreu den natürlichen Gegebenheiten ihres originären Lebensraums nachgebildet. Es wurde sogar ein kleiner See integriert, in dem sie sich erfrischen können. Zudem hat Loro Parque in Zusammenarbeit mit dem deutschen Reiseveranstalter Futouris ein Schutzprojekt ins Leben gerufen. Mit dabei sind die Umweltschutzorganisationen Panthera und WildCRU der Universität Oxford. Dabei kommen sogenannte Fototrampeo Kameras zum Einsatz, die über Satelliten die Ausdehnung des Lebens- raums der Löwen erfassen. Dadurch sollen Konflikte, die durch ein Aufeinandertreffen der Wildkatzen und der Menschen entstehen können, vermieden werden.

Einfrieren von Sperma im Dienste des Artenschutzes

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Papageienküken aus tiefgefrorenem Sperma zur Arterhaltung – Veterinärmediziner der Justus-Liebig-Universität Gießen publizieren ihre Forschungsergebnisse in Theriogenology

Das Einfrieren von Sperma für eine spätere künstliche Besamung ist in der Nutztierhaltung, aber auch beim Menschen bekanntlich längst Routine. Beim Vogel war dieses Verfahren dagegen bislang nur bei wenigen Arten eingeschränkt möglich. Bei Großpapageien beispielsweise, die in ihrer Art stark bedroht sind, greifen Erhaltungszuchtprogramme oftmals nicht. Einem Team um Prof. Dr. Michael Lierz, Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), ist es in Kooperation mit seinem Kollegen Prof. Dr. Axel Wehrend, Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere der JLU und dem Friedrich-Loeffler-Institut FLI Mariensee, gelungen, den Nymphensittich als Modelltier für den Papagei zu nehmen und ein Verfahren zu entwickeln, dessen Sperma überlebensfähig einzufrieren. Dies könnte einen weiteren Durchbruch im Sinne des Schutzes bedrohter Arten bedeuten, hoffen die Veterinärmediziner. Ihre Erfolge wurden Anfang April 2018 in Theriogenology publiziert.

Problematisch sei es bei Vögeln, zunächst an das Sperma zu gelangen und dann eine geeignete Methode zu finden, um dieses Sperma überlebensfähig einfrieren zu können, erläutert der Vogelexperte Lierz den Hintergrund seiner Forschungen. Genau dieser Herausforderung komme im Hinblick auf den Artenschutz jedoch eine wichtige Bedeutung zu. Denn: „Viele der heute lebenden Papageienarten sind stark bedroht, und aufgrund ihrer streng monogamen Lebensweise sind Nachzuchtprogramme nur eingeschränkt erfolgreich. Viele Eier werden unbefruchtet gelegt werden.“ Die JLU-Arbeitsgruppe um Prof. Lierz etablierte daher bereits im Jahr 2013 ein Verfahren zur Spermagewinnung beim Papagei, um anschließend erfolgreich künstliche Besamungen durchzuführen und Küken hochbedrohter Arten zu züchten.

Problematisch blieb hierbei die Tatsache, dass Papageien nur wenige Eier legen. Zudem standen die Wissenschaftler vor der Herausforderung, dass zum optimalen Besamungszeitpunkt auch passendes Sperma zur Verfügung stehen muss. Bei der geringen Anzahl fortpflanzungsfähiger Tiere einer bedrohten Art ist dies oftmals nicht möglich.

Daher nutzten die Wissenschaftler den Nymphensittich als Modelltier und entwickelten ein Verfahren, das Sperma überlebensfähig einzufrieren. Anschließend wurde dieses Sperma für Besamungsversuche verwendet. Erstmals konnten auf diese Weise Nymphensittichküken gezüchtet werden. „Dies lässt hoffen, in Zukunft auch Sperma hochbedrohter Papageienarten einfrieren zu können und für den Artenschutz zur Verfügung zu stellen“, sagt Prof. Lierz, der eng mit der Loro Parque Fundacion, Teneriffa, zusammenarbeitet. Die Stiftung hat die Forschungsarbeiten maßgeblich praktisch und finanziell unterstützt.

Loro Parque stellt seinen neuen Zoo Direktor vor

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Tony Greenwoods Karriere begann vor ca. 30 Jahren in Auckland, Neuseeland. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung in internationalen Geschäften, Tourismus, zoologischen und philanthropischen Projekten; vom Wiederaufbau von Dörfern in Vanuatu bis hin zur Führung von selbsttragenden Projekten in Asien, Afrika und Südafrika.

Tony Greenwoods begann sein erstes Geschäft mit der Eröffnung des ersten Tierfachgeschäfts in Melbourne und spezialisierte sich auf den Verkauf von exotischen und australischen Vögeln. Er begann Zoos und professionelle Züchter auf der ganzen Welt zu beliefern und beschäftigte sich intensiv mit Biosicherheit, artgerechter Tierhaltung und Parasitenbekämpfung. Er war sowohl Eigentümer, als auch Berater beim Aufbau, von Naturparks und Zoos in Afrika, Australien und Südost-Asien.

Tony Greenwoods verlässt seine Stelle als Zoologischer Direktor des Riyadh National Zoo in Saudi-Arabien, wo er maßgeblich am Umbau des Zoos nach internationalen Standards beigetragen hat.

Seine neue Stelle als Zoodirektor des Loro Parque hat er am 2. April angetreten.

Loro Parque zeigt seinen Besuchern den ersten Zebrahai, der in einem Aquarium in Spanien geboren wurde

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Udra ist ein besonderes Zebrahai-Weibchen, denn es ist das erste Exemplar, das in einem spanischen Aquarium geboren wurde. Für das Team des Aquariums im Loro Parque, das für diesen Zuchterfolg verantwortlich ist, ist es der ganze Stolz. Es hat jetzt seine Quarantänezeit überstanden und konnte schon sein neues Zuhause im wunderschönen Mangrovensumpf im AquaViva kennenlernen. So bietet der Parque seinen Besuchern die einmalige Gelegenheit, sie in der Ausstellung sehen zu können.

Seit ihrer Geburt wurde Udra trainiert. Dadurch konnten Experten des Loro Parques ihr beispielsweise freiwillig Blut abnehmen. Von jetzt ab, findet ihr Trainingsprogramm vor Publikum statt. Auf diese Weise wird das Tier an regelmäßige, tierärztliche Kontrollen gewöhnt, sodass sie für das Tier zum Alltag werden und ihm keinerlei Stress erzeugen. Gleichzeitig wird er regelmäßig klinisch kontrolliert und die Wissenschaftler haben die Gelegenheit, wertvolle Informationen über diese Art zu sammeln.

Ihre Eltern Marylin und Elvis haben noch mehr Junge bekommen, doch Udra wird für das Aquariumteam immer etwas Besonderes bleiben, weil sie die Erste war. Sie haben per Kaiserschnitt die Eikapsel geöffnet, damit sie problemlos herausschlüpfen konnte. Denn nachdem ihre Mutter Marilyn damals Erstgebärende war, kann es passieren, dass die ersten befruchteten Eier, Probleme beim Schlüpfen haben. Seit ihrer Geburt im Oktober 2016 hat sie sich optimal entwickelt. Ihr Gewicht ist von 0,072 auf 0,390 Kilogramm gewachsen und ihre Länge von 27,3 auf 118 Zentimeter.

Kurios ist der geläufige Name dieser Tiere, die mit den Streifen in Verbindung stehen, die die jugendlichen Exemplare aufweisen. Bei erwachsenen Tieren haben sie sich in Punkte verwandelt. Zebrahaie schwimmen langsam, aber wendig. Sie verfolgen ihre Beute nicht, sondern sie treiben sie in kleinen Nischen in die Enge und benutzen dann ihren großen Körper, um sie am Entwischen zu hindern.

Die Arbeit, die der Loro Parque in die Vermehrung und Aufzucht der Zebrahaie investiert, ist essentiell  um Informationen zum Erhalt und Wohlergehen gefährdeter Arten, wie dem Engelshai  (Squatima squatima), beizutragen. Er zählt zu den gefährdesten Arten der Welt. Oder dem Hammerhai (Sphyrna sp.), dem die Loro Parque Fundación durch die Finanzierung von Schutzprojekten hilft.