Loro Parque wird demnächst einen einzigartigen Wassergarten einweihen

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Eine neue beispiellose und international relevante Ausstellung, in Form einer Wasserlandschaft wird Ende Mai im Loro Parque Form annehmen. Dieser japanische Unterwassergarten ist der Erste seiner Art weltweit. Er weckt Erinnerungen an die berühmte, untergegangene Stadt Atlantis. Mit diesem neuen Pionierprojekt folgt das Unternehmen Loro Parque erneut seiner Devise, dem Besucher immer wieder neue und einzigartige Attraktionen zu präsentieren, die stets nach der Prämisse einer exzellenten Qualität geschaffen sind.

Diese neuartige Unterwasserausstellung ist von den japanischen Waldlandschaften sowie von den majestätischen, asiatischen Gebirgszügen inspiriert. Sie wurde mittels der Technik ‘aquascaping’  geschaffen. Einzigartig aufgrund ihrer Komplexität, Innovation und Schönheit vermittelt sie die Tiefe und Ausgeglichenheit des puren Zen-Stils und wird die Freunde der Flora und Fauna begeistern.

Er zeichnet sich außerdem durch seine Komplexität, durch die kreative Artenauswahl, die Verteilung der Pflanzen und seine Üppigkeit aus. Gerade Letzteres ist ein Schlüsselelement, denn viele werden sich an das Wachstum der Blätter in diesem versunkenen Raum anpassen müssen. Es wird eine millimetergenaue ästhetische Pflege entwickelt werden, wie die Kunst Pflanzen zu beschneiden und Bonsais zu erhalten. Deshalb werden die Besucher Zeugen einer wunderbar komplexen, absolut lebendigen Unterwasserwelt, die voll und ganz zur Geltung kommt, weil auf jegliches, nutzlose, nur dekorative Element verzichtet wurde.

Über diesen neuartigen Unterwassergarten will der Loro Parque, in seinem Verständnis als Wildschutzzentrum, die Bedeutung hervorheben, die im Erhalt des Gleichgewichts zwischen den natürlichen Ökosystemen liegt und die das Wunder der Natur verkörpern. Die Ausstellung wird der Öffentlichkeit ab Samstag, dem ersten Juni, nach der feierlichen Einweihung am Freitag 31. Mai, zugänglich sein.

Die Aktivisten liegen falsch: Aquarien dienen der Arterhaltung

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By: Robin Ganzert*

Quelle: http://thehill.com/opinion/energy-environment/387008-the-activists-are-wrong-aquariums-support-conservation

Nach den Dutzenden Aquarien im ganzen Land zu urteilen, die zum Muttertag bestimmte Progamme anbieten, verbringen zehntausende Mütter ihren Ehrentag in der ersten Reihe vor majestätischen und ehrfurchtgebietenden Geschöpfen des Meeres. Und das zu Recht. Ein Ausflug in das lokale Aquarium ist ein perfektes Freizeitprogramm, das die ganze Familie genießen kann und die Mütter erhalten eine wohl verdiente Pause davon, ihre Kinder zu unterhalten.

Unglücklicherweise will die Aktivistenbewegung „Empty the Tanks“ (Leert die Becken) diesen Spaß verderben. Weltweit finden heutzutage koordinierte Protestveranstaltungen statt, die fordern „Beendet die Gefangenschaft, schützt die Meere“.

Als engagierter Naturschützer verstehe ich, dass diese Botschaft einen bestimmten, emotionalen Reiz hat. Aber wer genauer hinsieht, weiß, dass das Leeren der Aquarien eine negative Auswirkung hätte. Ganz abgesehen davon, dass wir ein Freizeitvergnügen verlieren würden. Es würde den Naturschutz zurückwerfen, anstatt ihn voran zu bringen.

Aquarien sind Archen der Hoffnung für unzählige Arten des marinen Wildlebens, die im Ozean durch die Verschmutzung und Überfischung bedroht sind. Ein Insel bestehend aus Plastikmüll, die zwei Mal so groß ist wie Texas, treibt vor der Küste Kaliforniens. Eine von fünf gigantischen Müllinseln rund um den Globus. Gemäß einer Studie der Plymouth University betrifft die Plastikverschmutzung mindestens 700 marine Arten und einige schätzen, dass jährlich mindestens 100 Millionen Meeressäuger dadurch sterben.

Alle drei Arten des Blauflossenthunfischs sind durch Überfischung so stark gefährdet, dass die Erholung des Bestandes nahezu unmöglich ist. Neuseelands Maui Delfin und Westafrikas Atlantischer Buckeldelfin könnten innerhalb eines Jahrzehnts verschwunden sein. Es gibt mehr als 135 bedrohte Haiarten. Der Bestand des gezackten Hammerhais, wie er unter anderem im Aquarium von New Jersey zu sehen ist, hat sich in den vergangenen 30 Jahren um 99 Prozent dezimiert. Circa 15 Prozent aller Arten, die in Aquarien gehalten werden, sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht.

Die meisten Aquarien unterhalten starke Rettungsprogramme, in denen diese bedrohten Tierarten einen sicheren Hafen finden. Arterhalt und Forschung sind ihre Hauptaufgaben. Aquarien können Untersuchungen zu den bedrohten Spezies anstellen und so einen wichtigen Beitrag zu deren Rettung leisten.

Es gibt 115 Wiedereinführungsprogramme, von denen 40 auf gefährdete und bedrohte Arten fokussiert sind. Im Laufe dieses Jahres hat das SeaWorld Orlando’s Animal Rescue Team 30 Seekühe gerettet, die nach ihrer Erholung wieder in die Natur entlassen worden sind. Insgesamt hat SeaWorld über 31.000 Tiere gerettet und mehr als 300 wissenschaftliche Studien veröffentlicht.

Forschungsarbeit, die von Aquariumwissenschaftlern durchgeführt wird, informiert über Arterhaltungsbemühungen und Ausstellungen. Letztes Jahr haben Wissenschaftler des Georgia Aquariums erstmals erfolgreich Gesundheitsuntersuchungen an den gefährdeten Walhaien in der abgelegenen Cenderawasih Bucht in Indonesien vornehmen können. Während des jüngsten Besuchs von St. Helena haben Forscher die Bewegungen der Walhaie und die Auswirkung der Plastikverschmutzung auf ihre Lebenserwartung untersucht. Diese Informationen unterstützen die Arterhaltungsbemühungen und die Walhai-Ausstellung im Georgia Aquarium.

Vielleicht liegt sogar der größte Gewinn, den Aquarien zur Arterhaltung beitragen können, darin die Menschen zum Handeln zu inspirieren. In Aquarien haben gewöhnliche Besucher die außergewöhnliche Gelegenheit, faszinierendes Meeresleben hautnah zu erleben. Das ist essentiell, um die Unterstützung von Arterhaltungsprogrammen durch die breite Öffentlichkeit zu erhalten. Damit die Menschen bereit sind, etwas zum Schutz der Meeresbewohner zu tun, müssen sie von ihnen geschätzt werden. Um sie zu schätzen, muss man sie kennen. Und genau diese Einführung in das Leben im Meer bieten Aquarien.

Um ihr Bestes zu geben, müssen Aquarien auf höchstem Niveau für das Wohlergehen der Tiere geführt werden. Das Arterhaltungsprogramm von American Humane fördert dieses Ziel, indem sie zertifiziert, dass Tiere in Zoos und Aquarien gesund, sozial positiv agierend, aktiv, sicher und unter angemessenen Licht-, Lautstärke-, Luft- und Temperaturbedingungen leben. Diese Standards werden von Tierforschern aufgestellt. Hinzu kommen die Behandlung durch den Menschen sowie das gute Wohlbefinden der Tiere, die von einer wachsenden kritischen Öffentlichkeit gefordert werden.

Wie die meisten Mütter, kenne ich die unbeschreibliche Verbindung, die Kinder mit Tieren haben. Dieses Band zu schwächen, indem die Bewohner von Aquarien in den Ozean entlassen werden, würde gleichzeitig bedeuten die Naturschutzbewegung zu schwächen. Potentielle Demonstranten sollten darüber einmal nachdenken, bevor sie emotional handeln. Und amerikanische Familien sollten Arterhaltungsbemühungen unterstützen, indem sie die Aquarien vor Ort besuchen.

*Robin Ganzert, Ph.D., ist Präsidentin und geschäftsführende Direktorin von American Humane, der ältesten humanen Organisation des Landes. Sie ist die ehemalige stellvertretende Leiterin des philanthropischen Dienstes bei der The Pew Charitable Trusts in Washington, D.C.,war Senior Vizepräsident sowie Nationaldirektor des Philanthropic Wealth Management. Sie ist Autorin des Buchs, “Animal Stars: Behind the Scenes with Your Favorite Animal Actors,” (Tierische Stars: Hinter den Kulissen mit deinem liebsten Tier-Schauspieler). Sie ist regelmäßig auf Foren sowie in Programmen wie CNN, The Today Show, Fox and Friends, NPR, und On the Record mit Greta Van Susteren zu sehen.

Loro Parque Fundación zeigt Schülern das Meer der Kanaren

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Die Loro Parque Stiftung wird während des gesamten Monats April das Projekt “Descubriendo Nuestro Mar” (Unser Meer entdecken) fördern, das den außergewöhnlichen Reichtum der kanarischen Gewässer und die Notwendigkeit diese zu erhalten und zu schützen, bewusst machen soll. Die Initiative richtet sich an Schüler der Oberstufen und wird von verschiedenen Schulen der Insel Teneriffa mitgetragen

Die Aktivitäten werden in drei Sektionen auf unterschiedliche Tage verteilt. Sie werden von den Erzieherinnen der Stiftung koordiniert und vermittelt. Dabei arbeiten sie mit spielerischen und interaktiven Elementen, um das Interesse der Jugendlichen sowie die Bereitschaft den Ozean und die Natur im Allgemeinen zu schützen, zu wecken. Der erste Part findet im Klassenzimmer in der Schule statt, der Zweite im Loro Parque und der Dritte an Bord des Katamarans Freebird One.

Das Projekt ‘Descubriendo Nuestro Mar’ möchte das Wissen der Jugendlichen über die ozeanografischen Eigenschaften des Archipels, die sie zu einem Hotspot der Artenvielfalt machen, vertiefen. Sie sollen den ungeheuren Reichtum der Meeresfauna der Inseln entdecken und wertschätzen lernen, insbesondere die Cetaceen, die vor der kanarischen Küste häufig anzutreffen sind. Sie sollen für die Hauptprobleme, die den Schutz des Meeres betreffen, sensibilisiert und zu einem respektvollen, fürsorglichen und verantwortungsbewussten Handeln in  Bezug auf den Schutz der Ozeane animiert werden. Zum Beispiel in der Stärkung und Entwicklung von nachhaltigeren Alternativen, die die negativen Auswirkungen, die durch menschliches Verhalten ausgelöst werden, reduzieren.

Diese Initiative der Loro Parque Fundación hat besonders angesichts der geographischen Lage der Kanarischen Inseln, die aufgrund ihrer ozeanographischen Besonderheiten tropische und subtropische Arten im gemässigten Wasser in ihrer Umgebung zusammenbringen, eine besondere Relevanz. Die Nähe von Bathyal und Abyssal an den Küsten macht die Archipele der makaronesischen Region zu großen Oasen inmitten der Nord-Süd-Wanderrouten, was die Präsenz der größten Artenvielfalt an Meeressäugern im gesamten Atlantik begünstigt.

Zweifelsohne machen diese Besonderheiten die ozeanischen Inseln auch anfälliger für verschiedene Bedrohungen. Dazu zählen der Klimawandel, die Verschmutzung oder die Überfischung. Faktoren, die den Schutz der Meere negativ beeinflussen, besonders im Hinblick auf bestimmte Arten.

Den Abbau der kanarischen Artenvielfalt im Meer zu vermeiden, ist nur möglich, wenn man den einmaligen Reichtum kennt und schätzt. Aus diesem Grund spielt die Umwelterziehung, in Bezug auf diesen „versunkenen Schatz“, der so wunderschön und verletzlich ist, eine entscheidende Rolle

Deshalb möchte die Loro Parque Fundación, über das Projekt “Descubriendo Nuestro Mar”, das Wissen der kanarischen Schüler über das charakteristische Meereserbe, das sie umgibt, fördern und dadurch bewirken, dass sie Vorreiter werden und eine respektsvolle Haltung zur Natur entwickeln, die zu ihrem Schutz und der nachhaltigen Nutzung ihrer Ressourcen führt.

Deshalb ruft die Stiuftung kontinuierlich pädagogische Projekte ins Leben, die zum Schutz und dem Erhalt der Natur beitragen. Richtlinien, die ihr Engagement seit ihrer Gründung im Jahr 1994, definiert. Auf einer Linie mit den Prinzipien des Loro Parque, einem Schutzzentrum für Wildtiere, das die Existenz der Stiftung durch seine Finanzierung ermöglicht. Über die Stiftung wurden bereits über 18.000.000 Dollar in verschiedene Arterhaltungsprojekte in situ und ex situ investiert. Dadurch konnten schon neun Papageienarten von dem Aussterben bewahrt werden.

Dank der Arbeit der Loro Parque Fundación konnten 9 Papageienarten vor dem Aussterben gerettet werden

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Der Stiftung, Loro Parque Fundación, ist es dank ihres Einsatzes für den Artenschutz gelungen, insgesamt 9 Papageienarten vor dem Aussterben zu bewahren.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 hat die Loro Parque Fundación Arterhaltungsprojekte mit über 18.000.000 Millionen Dollar unterstützt. Eine Veränderung des Bedrohungsstatus bei vielen dieser neun Arten ist ein großer Umweltschutzerfolg auf Weltebene, die diese gemeinnützige Organisation international zur Effektivsten macht.

Die „Rote Liste“ der internationalen Artenschutzunion, Unión Internacional para la Conservación de la Naturaleza (IUCN), katalogisiert die unterschiedlichen Arten in verschiedene Bedrohungskategorien: in wenig besorgniserregend, fast bedroht, verletzlich, vom Aussterben gefährdet, kritisch vom Aussterben bedroht, in der Natur ausgestorben und ausgestorben.

Die Psittaziden – die Papageien – zählen zu den Vogelarten, die rund um den Planeten am meisten bedroht sind. Dank der Bemühungen der Stiftung, konnten 9 Arten vor dem bevorstehenden Verschwinden gerettet werden.

Nachfolgend werden die Arten mit spezifischer Information über jedes einzelne Projekt und seine Resultate vorgestellt.

Gelbohrpapagei (Ognorhynchus icterotis) – Kolumbien

Im Jahr 1998 wurden kaum mehr als 82 Exemplare des Gelbohrpapageis in Kolumbien gezählt. Dank der technischen und finanziellen Unterstützung durch die Loro Parque Fundación und der Zuwendung von über 1.500.000 Dollar ist ihre Zahl inzwischen auf 4.000 Exemplare angewachsen. Dadurch wurde die Art von der Kategorie „kritisch vom Aussterben bedroht“ in „gefährdet“ heruntergestuft.

Diese Vogelart ist direkt mit der lokalen Palme verbunden. Von ihr werden die Blätter zu religiösen Festen und kulturellen Traditionen abgeschnitten. Die Abhängigkeit zwischen beiden Arten ist so eng, dass wenn die Palme verschwindet auch der Gelbohrpapagei ausstirbt. Verschiedene Aufforstungs- und Aufklärungskampagnen der lokalen Bevölkerung und ihrer Behörden, in Kombination mit künstlichen Nestern haben so erfolgreich Früchte getragen, dass man den Papagei heute in Schwärmen beobachten kann. Über die lokale Organisation „ProAves“ wurden Maßnahmen ergriffen, die dazu führten, dass die Einheimischen direkt in den Schutz ihres einzigartigen Naturschatzes eingebunden sind.

Guacamayo de Lear (Anodorhynchus leari) – Brasilien

Der Guacamayo de Lear, Lear-Ara, der aus dem Nordosten Brasiliens stammt, ist historisch schon immer ein Opfer der Jagd, Plünderung, Zerstörung seines Lebensraumes oder anderer Schwierigkeiten, in einem Gebeit mit extremen Lebensbedingungen geworden. Im Jahr 1994 wurden nicht einmal mehr 200 Exemplare gezählt. Trotzdem ist ihre Zahl heute auf bis zu 1.300 Individuen angestiegen und ist von der Kategorie „kritisch bedroht“ in „gefährdet“ gesunken. Die Loro Parque Fundación hat mehrere Aktionen zur Erholung des Bestandes mit über 460.000 Dollar unterstützt.

Zu den wichtigsten zählt, die Entschädigung der Maisbauern in der Region, die diese Art für Ernteausfälle verantwortlich machten. Die Schaffung von Fonds durch verschiedene Institutionen erlaubt es, dass Landwirte, die tatsächliche Schäden belegen können, eine entsprechende Ausgleichszahlung erhalten. Im Gegenzug müssen sie sich verpflichten, die Guacamayos, die gelegentlich Schäden an ihren Feldern anrichten können, nicht auszurotten. Die Region, in der sie leben, Caatinga, bedeutet in der Sprache der Tupí (Sprache der Eingeborenen in Südamerika) „weißer Wald“ – denn in Zeiten extremer Trockenheit verlieren die Bäume alle Blätter und die äußeren Enden ihrer Zweige färben sich weiß – ist sehr einzigartig. Denn trotz der hohen Temperaturen und der extremen Trockenheit beherbergt sie einen große endemische Artenvielfalt. Die Erholung des Bestandes dieser Art, erlaubt es, die sehr weitläufige und schwer zu überschauende Gegend zu schützen.

Die Loro Parque Fundación nimmt an einem Programm „ex situ“ teil. Die brasilianische Regierung hat im Jahr 2006 zwei Papageienpaare, die im Zuge des illegalen Tierhandels beschlagnahmt wurden, in die Fundación zur Nachzucht geschickt. Schon nach sechs Wochen gab es einen ersten Erfolg. Inzwischen sind schon 32 Exemplare geboren worden, von denen 9 in ihr Herkunftsland zurückgekehrt sind. Sie sind Teil eines Netzwerkes zum Schutz der Art unter kontrollierten Bedingungen.

Guacamayo Barbazul (Ara glaucogularis) Bolivien

El Guacamayo Barbazul, oder Blaukehlara, eine endemische Art, die aus den Ebenen von Beni in Bolivien stammt, ist ein wahres Juwel der Natur, das in den 90er Jahren nicht einmal mehr 50 Exemplare zählte. Obwohl die Art immer noch kritisch vom Aussterben bedroht ist, konnte beobachtet werden, dass die Population in dem weitläufigen Territorium, in dem sie leben, auf über 250 Exemplare angestiegen ist. Eine großzügige Investition seit dem Jahr 1995 von über 1.500.000 Dollar hat erreicht, die lokale Bevölkerung für die Bedrohung dieser Art, deren Federn jahrelang zur Umsetzung traditioneller Riten ausgebeutet wurden, zu sensibilisieren.

Die Herstellung künstlicher Federn und Workshops, in denen gelernt wurde, Kopfschmuck anzufertigen, hat es ermöglicht, dass tausende Guacamayos, verschiedener Arten, davon profitieren. Arbeiten vor Ort, in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und wissenschaftlichen Behörden konnten einen Fortschritt für diese Art erreichen. Aufgrund der Einzigartigkeit ihres Lebensraumes und ihres Verhaltens sind weitere, kontinuierliche Bemühungen notwendig.

Philipinnen-Kakadu (Aacatua haematuropygia) Philipinnen

Der Philipinnen-Kakadu ist eines der Hauptprojekte, die die Loro Parqe Fundación unterstützt. Dank des enormen Einsatzes der lokalen, gemeinnützigen Organisation „Katala Foundation“ ist die Population rasant gewachsen. Von 22 Exemplaren in den 90er Jahren auf mittlerweile über 1.200 zum jetzigen Zeitpunkt. Sogar mit einer jüngsten Freilassung von 7 Exemplaren, die als Jungtiere im Rahmen des illegalen Handels sichergestellt wurden.

Eine der führenden Persönlichkeiten, Indira Widman, ist kürzlich für ihren großen Einsatz für diese Spezies mit dem Preis „Withley Awards for Nature and Conservation“ ausgezeichnet worden. Sie lebt auf den Inseln und setzt dadurch sehr komplexe Arbeiten zur Erholung und Kontrolle des Bestandes um.

Eine ihrer originellsten Strategien war es, Insassen des lokalen Gefängnisses und ehemalige Nesträuber und –händler zu „Wächtern des Wildlebens“ auszubilden, sodass sie heute die Gebiete beschützen, in denen sie selbst ein Zehntel der Population überwachen.

Amazonas-Rotschwanz(Amazona brasiliensis) – Brasilien

Die brasilianische Amazonas-Rotschwanz, ist eine bedrohte Art des atlantischen Tropenwaldes, die vorwiegend in den Staaten Sao Paulo und Paraná (mit ganz wenigen Exemplaren in Norden des Staates Santa Catarina) im Südosten Brasiliens lebt. Über ein Jahrzehnt lang hat die Loro Parque Fundación Aktivitäten zum Erhalt der wildlebenden Population unterstützt. Dieses Engagement hat sich als großer Erfolg erwiesen.

In den 80er Jahren war die Gesamtpopulation des Amazonas-Rotschwanzes auf kaum mehr als 2.500 Exemplare geschrumpft. Inzwischen ist der Bestand auf schätzungsweise über 9.000 Exemplare angestiegen und die Kategorie wurde von „gefährdet“ auf „verletzlich“ heruntergestuft. Der Großteil der Population – etwa 70% – lebt in Paraná, wo sie sich auf niedrigen, waldreichen Inseln entlang der Küste vermehren. Der Wald ist anfällig für Störungen, die vor allem durch den Tourismus entstehen und durch das Abholzen von Bäumen, die der Papagei zum Nestbau favorisiert.

Deshalb hat die Loro Parque Fundación die „Sociedade de Pesquisa em Vida Selvagem e Educação Ambiental” (SPVS) dabei unterstützt, die Brutstätten zu überwachen und zu schützen. Es ist wichtig die Bevölkerung miteinzubeziehen, um die Bäume zu erhalten, von denen der Bestand dieser Art abhängt. Es macht Mut, zu beobachten, wie innerhalb kurzer Zeit, die Nutzung von künstlichen Nestern als Bruthilfe, gute Erfolge erzielte und direkt zur Zunahme des Bestandes beigetragen hat.

Mauritius-Papagei (Psittacula eques) – Mauritius

Der Mauritius-Papagei ist der letzte eingeborene Überlebende einer Art, die früher alle westlichen Inseln des Indischen Ozeans bevölkerte. Die Mauritius-Sittiche waren auf der Insel Mauritius weit verbreitet, aber ihr Bestand und ihre geographische Verteilung begann sich ab Mitte des 18. Jahrhunderts zu reduzieren. Im Jahr 1986 bestand die Population aus 8 bis 12 Individuen, darunter nur noch drei Weibchen im fortpflanzungsfähigen Alter.

Diese Reduzierung war die Konsequenz aus der massiven Zerstörung und Verschlechterung ihres Lebensraums, die zu einem Mangel an einheimischen Bäumen führte, die der Art als Nahrung dienen und an endemischen großen Bäumen, die sie zum Nisten benötigen.

Die Bemühung, die Art zu erhalten, wurde von der „Mauritius Wildlife Foundation“ initiiert, mit der die Loro Parque Fundación aktiv zusammenarbeitete, um das Hauptziel des Engagements zu erreichen: Etablierung einer lebensfähigen Population des Mauritius-Sittichs in der Natur. Das Programm konnte einen wichtigen Beitrag zum Wachstum der Population leisten, die bis 2003 auf 188 Exemplare (aus ursprünglich 8 bis 12 Sittichen 1986) anwuchs. Außerdem wurden Sittiche, die in Gefangenschaft aufgezogen wurden, erfolgreich ausgewildert und es wurde die Fortpflanzung zwischen freilebenden Sittichen und solchen in Gefangenschaft gefördert. Ein wichtiger Part war es gefangene Weibchen mit einem wildlebenden Männchen zu kreuzen, um die Lebensfähigkeit der Nachkommen zu gewährleisten.

Zwölf Mauritius-Sittiche, die aus der Aufzuchtstation auf der Insel freigelassen wurden, überlebten in ihrem Heimatwald. Das Ergebnis all dieser kontinuierlichen Bemühungen ist ein exponentielles Wachstum der Art, von der heute über 500 Exemplare gezählt werden.

Blaukopfara (Primolius couloni) – Peru

In Peru, Brasilien und Bolivien lebt der seltene Guacamayo Blaukopfara, dessen lokalisierte Populationen nie sehr zahlreich sind. Nichtsdestotrotz wächst die globale Population immer mehr und die Gefährdungskategorie wurde von „gefährdet“ auf „verletzlich“ abgestuft.

Die Loro Parque Fundación hat Feldforschungen zu dieser Art finanziert. Dadurch konnten Landkarten erstellt werden, auf denen Populationen, die temporär mehr oder weniger zahlreich sein können, lokalisiert werden. Genaue Zahlen über diese Art zu erhalten, ist die Grundvoraussetzung ihres Erhalts und das Verändern der Bedrohungskategorie schließt nicht aus, dass sie in bestimmten Gebeiten nicht doch verschwinden könnten.

Hahnenfußsittich (Eunymphicus cornutus) – Nueva Caledonia

In Neukaledonien hat ein Sittich, mit einem eleganten Kopfschmuck, jahrelang unter Invasoren in seinem Lebensraum gelitten. Beispielsweise unter Ratten, die seine Eier und Küken attackieren. Der Wachstum des Bestandes wurde deshalb durch die Überwachung ihres Lebensraumes während der Brutzeit und durch das Kennenlernen ihrer Fortpflanzungsstrategie sowie der Bedingungen ihres Lebensraums in den letzten Jahren erreicht. Die Gefährdungskategorie sank von „gefährdet“ auf „verletzlich“.

Landschaften zu erkennen, in denen sie sich aufhalten, ihr tägliches Verhalten zu studieren und die Probleme kennenzulernen, mit denen sie konfrontiert sind, braucht Zeit für Forschung und technische Arbeiten, die in diesem Fall zu sehr guten Resultaten geführt haben.

Unzertrennliche Rußköpfchen (Agapornis nigrigenis) – Sambia

Die Loro Parque Fundación arbeitet seit 1997 mit dem „Research Centre for African Parrot Conservation” in Südafrika zur Erforschung der Population des Unzertrennlichen Rußköpfchens zusammen. Ein kleiner Papagei, der im Südwesten von Sambia lebt und von dem nur wenig bekannt war.

Kurioserweise war er eine der letzten Papageienarten, die 1906 in Afrika entdeckt wurden. Die Bestände, die in Europa in Menschenobhut gehalten wurden, reduzierten sich nach den zwei Weltkriegen, durch die Einschränkung der Imports von Saatgut nach Europa (was die künftige Nachfrage nach Fängen beeinflussen konnte) stark.

Etwas über ihren Lebensraum, ihre allgemeine biologischen Merkmale und ihre Interaktion mit der lokalen Bevölkerung zu erfahren, damit diese die Bedeutung des Erhaltes ihres Lebensraumes und die Art und Weise, wie dies zu tun ist, versteht, war entscheidend für die Erholung dieser Art, die sich heute wieder weit verbreitet ist. Die Loro Parque Stiftung unterstützt weiterhin die Feldforschung, um aktuelle Bestandzahlen zu erfassen.