Loro Parque führt neue tropische Früchte in seine ökologischen Anbauflächen ein

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Der Loro Parque, bester Zoo der Welt nach TripAdvisor, bestärkt seinen Einsatz für Nachhaltigkeit, dank der Fortschritte, die er auf seinen ökologischen Anbauflächen, mit denen er seine Tiere und sogar die Restaurants  selbstversorgt, erzielt. In diesem Jahr wurden die Fincas vom kanarischen Institut für Qualitätslebensmittel, Instituto Canario de Calidad Agroalimentaria (ICCA), registriert, was die Sicherheit, die Zuverlässigkeit und die Qualität aller Produkte garantiert.

Auf den tropischen Anbauflächen, die der Loro Parque erst kürzlich eingeführt hat, werden Früchte wie Lichi, Longanfrucht, rote und grüne Atemoya, Chirimoya, Guanabana und die Baumtomate Tamarillo kultiviert. Sie dienen, vor allem der Saftherstellung für die Besucher, können aber auch zur Ernährung einiger Tierarten genutzt werden. Diese neuen Fruchtsorten bringen mehr Gleichgewicht in die reichhaltige und abwechslungsreiche Ernährung der Tiere im Loro Parque, die auch Früchte wie Mangos, in verschiedenen Sorten  und  von verschiedenen Kontinenten,  Karambola oder Papaya genießen.

Alle Produkte, der Fincas, die dem Zoo in Puerto de la Cruz gehören, werden auf biologische und ökologische Weise angebaut. Kürzlich wurde mit dem Einsatz von Raubinsekten begonnen, die gut für die Plantagen sind, weil sie andere schädliche Insekten bekämpfen, ohne die Anbaukulturen zu beschädigen. Im Beispiel von Bananen wurden beispielsweise Pheromon-Fallen aufgehängt und es wurden Insekten freigesetzt, die die rote Spinne eliminieren.

Außerdem wurde der Anbau von Gemüse fortgesetzt. Es wird versucht die alte kanarische Kartoffelsorte für die Restaurants des Parks zurückzuholen und es wurden weitere Gemüsepflanzen eingeführt, wie der Paprika, mit dem Ziel, ihn das ganze Jahr über zur Verfügung zu haben, sodass er den Tieren und den Besuchern des Parks angeboten werden kann. Wie auf den anderen Anbauflächen, wird auch hier völlig ökologischer Anbau betrieben. Es kommen keine Insektizide zum Einsatz, von denen Rückstände bleiben könnten. Zur Verstärkung werden Produkte auf Schwefelbasis benutzt, die die Bestäubung erhöhen und umweltverträglich sind.

Bruno besucht den Loro Park in Teneriffa

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Bruno besucht den Loro Park in Teneriffa

Als wir Bruno, einen schüchternen 9-jährigen Jungen aus Kärnten besuchten, war er schon ganz aufgeregt. Seine Leukämie liegt Gott sei Dank schon ein paar Jahre zurück, doch mit seinem Wunsch hat er sich Zeit gelassen, bis er sich ganz sicher ist. Und diesmal war er sich sicher: er wollte unbedingt nach Teneriffa in den Loro Park, da er echte Delfine und Orkas sehen wollte.

Schon als wir das Haus betraten, fielen uns die Katzen auf. Und war er sonst doch eher wortkarg, kam er bei dem Thema Tiere massiv ins Schwärmen. Er erzählte von dein Eigenheiten seiner Katzen und was er sich nicht alles für Tiere wünschen würde. Auf die Frage hin, welche Tiere er denn am liebsten habe, konnte er sich gar nicht entscheiden: alle, hat er dann gemeint.

Seine Mutter hat uns auch erzählt, dass sie schon alle erreichbaren Zoos und Tierparks in Deutschland und Österreich ‚abklappern‘ mussten, weil Bruno so begeistert von den unterschiedlichsten Tieren ist. Sein Traum, lebende Delfine und Orkas zu sehen, noch unerfüllt.

Wir machten seinen Traum wahr: er durfte all die Tiere sehen, Papageien halten und wurde auch  noch beschenkt. Er schwebte im siebten Himmel.

Per Whatsapp bekamen wir ganz viele Fotos und Nachrichten, wo sich die Eltern überschwänglich für die schönste Zeit des Lebens und die Erfüllung des Herzenswunsches bedankten.

Bruno wird diesen Ausflug wohl nie vergessen.

Quelle: https://www.make-a-wish.at/unsere-arbeit/erfuellte-wuensche/bruno-besucht-den-loro-park-in-teneriffa/

Loro Parque fordert von Nestlé, dass sie die Regelungen einhalten, die am runden Tisch zur nachhaltigen Gewinnung von Palmöl vereinbart wurden

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Der Loro Parque hat sich einer Petition der Weltvereinigung der Zoos und Aquarien (WAZA) gegen Nestlé angeschlossen, in der die Einhaltung der Regelungen, die am runden Tisch zur Nutzung von nachhaltigem Palmöl (RSPO) getroffen wurden, eingefordert werden. Von dieser Runde wurde Nestlé am 28. Juni ausgeschlossen. WAZA und mehrere Mitglieder, wie auch der Zoo aus Puerto de la Cruz, haben den Lebensmittelgiganten aufgefordert, einen detaillierten Bericht vorzulegen, in dem er sich verpflichtet, künftig nur noch nachhaltiges und zertifiziertes Palmöl zu verwenden oder zumindest mittel- bis langfristig, darauf hinzuarbeiten.

In dieser formellen Petition, versichern die Zoos, dass sie es bevorzugen würden, Nestlé unter ihren jährlich über 700  Millionen Besuchern, als eine Marke hervorzuheben, die nachhaltig arbeitet. Falls die Anforderungen der RSPO, im festgelegten Zeitrahmen, nicht erfüllt werden, versichern sie ihre Beziehung zu dem Konzern zu überdenken und erwägen sogar den Verkauf der Produkte aus dem Hause Nestlé einzustellen.

Die Auswirkungen, die die Ausbeutung des Palmöls auf die Artenvielfalt hat, ist so groß, dass einige Arten sich durch die Transformation ihrer Wälder in Palmenplantagen in einer sehr verletzlichen Lage befinden. Stark betroffen sind die Orang Utans in Indonesien, die stark bedroht sind, und die Elefanten, deren Lebensraum durch Rodungen zunehmend schwindet.

Und selbst wenn die Verbraucher sich des Problems bewusst sind, können sie ohne die nötigen Informationen nicht frei entscheiden, auf Produkte zu verzichten, in denen Palmöl enthalten ist.  Deshalb arbeitet der Loro Parque über die Stiftung, Loro Parque Fundación, als Teil seines Bildungsauftrags seit Jahren daran, auf die Auswirkungen der Palmölnutzung aufmerksam zu machen und unterstützt aus diesem Grund die Petition von WAZA. Dies ist ein weiterer Schritt für seinen Einsatz für den Schutz der  Artenvilefalt und der Tierarten, die wie die Elefanten und Orang Utans vom Aussterben bedroht sind.

Der Loro Parque, wird als Wildtierschutzzentrum, die weitere Entwicklung des Falls verfolgen und gegebenenfalls die nötigen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass nur Produkte beworben werden, die nachhaltiges und zertifiziertes Palmöl enthalten oder zumindest die Vorkehrungen getroffen haben, um diese Nachhaltigkeit mittel- bis langfristig zu erreichen.

Die Stiftung Loro Parque Fundación stößt ein Projekt an, das die Auswirkungen des Klimawandels auf das Meer analysiert

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Die Loro Parque Stiftung hat heute, am 13. Juli, mit  einem Pionierprojekt begonnen, das die Auswirkungen des Klimawandels auf das Meer analysieren soll und von der Kanarenregierung Rückendeckung hat. Das Projekt sieht die Investition von zwei Millionen Euro in vier Jahren vor. Sie werden auf verschiedene Arbeitsgebiete verteilt. Sie reichen von der Beobachtung der Parameter der chemischen Zusammensetzung des Meerwassers bis hin zur Studie von Algenteppichen und der Population von Engelshaien und Meeresschildkröten. Die Organisation mit Sitz im anerkannt besten Zoo der Welt, trägt so dazu bei, die größtmögliche Informationsmenge zusammenzutragen, um die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf den Kanaren zu beobachten.

Dieses Abkommen zwischen Stiftung und Kanarenregierung wurde nach einer detaillierten, technischen Einschätzung in Zusammenarbeit mit den beiden kanarischen Universitäten und anderen wissenschaftlichen Zentren getroffen. Es wird ein Küstennetz aufgebaut, das die Entwicklung verschiedener, mit dem Klimawandel in Verbindung stehenden, Parametern, wie Übersäuerung des Ozeans, akustische Unterwasserverschmutzung und die Auswirkungen auf die marine Artenvielfalt der Kanaren beobachtet.

Die Aktivitäten des Projekts drehen sich um drei Hauptachsen: Die Aufnahme des CO2 durch den Ozean, den Klimawandel und die Übersäuerung des Ozeans, das akustische Ambiente, Unterwasserlärm und dessen Auswirkung auf die Fauna sowie der Verlust der Artenvielfalt und die Auswirkungen auf die Spezies und die marinen Ökosysteme der Inseln.

All diese Aktivitäten vertiefen Synergien mit den vorherigen Aktivitäten der Loro Parque Fundación auf dem Archipel und auf jeden Fall, erlauben sie es, wichtige Information zu sammeln, die es möglich machen, die wahrscheinlichen Auswirkungen des Klimawandels auf die marinen Organismen auf den Kanaren und Macaronesien zu interpretieren. So wird die Region zu einer weltweiten Referenzadresse, die der internationalen Gemeinschaft relevante Daten über den Klimawandel zur Verfügung stellen kann und gleichzeitig zur Diagnose des gesamten Wandels in der Region beiträgt.

Außerdem wird das Abkommen die Basis bilden für die Entwicklung künftiger temporärer Aktionsreihen und ozeanischen Messungen in der Region, unter der Verwendung von Technologie, die auf den Kanaren hergestellt wurde. Auf diese Weise stärkt die Loro Parque Stiftung ihren Einsatz, sich in eine wissenschaftliche und technologische Referenzadresse im Rahmen des globalen Wandels und der blauen Wirtschaft zu verwandeln.

PETA: Rekord-Ausgaben für Personalkosten & Öffentlichkeitsarbeit

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Quelle: http://zoos.media/medien-echo/peta-rekord-ausgaben-personalkosten-oeffentlichkeitsarbeit/

Es ist wahrscheinlich schon hinlänglich bekannt, dass PETA das meiste der Spenden für Personalkosten und die von diesem Personal betriebene Öffentlichkeitsarbeit verprasst – wir haben bereits für die vergangenen Jahre dazu ausführlich berichtet:

Was PETA aber nun im jüngst veröffentlichten Wirtschaftsbericht schreibt, stellt neue Rekorde auf, die sehr stutzig machen. Wer denkt, er würde mit seiner Spende an PETA Tieren direkt und unmittelbar helfen – zum Beispiel Hunden in Tierheimen oder bedrohten Arten in der Natur – irrt sich.

95% gehen für PETA selbst drauf

Konnte man früher sagen, dass von fünf Euro Spende, vier Euro für Personalkosten und Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden, muss man dies nun für das vergangene Wirtschaftsjahr stark korrigieren. Die Positionen Personalkosten und Öffentlichkeitsarbeit machen rund 92% der Gesamtausgaben aus. Seit 2016 hat PETA begonnen zur Position Öffentlichkeitsarbeit auch noch die Worte “Information” und “Spendergewinnung” zu setzen, was aber völlig Makulatur ist – natürlich arbeitet man im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit mit Informationen und zielt auf die Spendergewinnung ab.

Ausgaben von PETA Deutschland e.V. im ideellen Bereich 2017 | Quelle: PETA Bericht für das

“Wirtschaftsjahr 2016/2017”

Öffentlichkeitsarbeit wird gerne mit öffentlicher Aufklärungsarbeit verwechselt. Laut DUDEN bezeichnet der Begriff allerdings: “das Bemühen von Organisationen oder Institutionen (z. B. Parteien, Unternehmen o. Ä.), der Öffentlichkeit eine vorteilhafte Darstellung der erbrachten Leistungen zu geben”. Öffentlichkeitsarbeit macht PETA also für sich, um sich selbst gut darzustellen.

Schaut man sich die restlichen Positionen an, fragt man sich, was dann überhaupt noch an die Tiere geht? 3% Miete und Nebenkosten sind ja auch exklusiv für PETA und inwiefern man mit den übrigen kläglichen fünf Prozent und den entsprechenden Positionen überhaupt noch Tieren helfen kann, ist fraglich.

Somit ließe sich erklären das rund 95% der Ausgaben von PETA im ideellen Bereich in erster Linie PETA selbst dienen. Öffentlichkeitsarbeit, Personalbezahlung und Miete + Nebenkosten, sind für ein Unternehmen oder eine Organisation selbst, damit es oder sie selbst gut dasteht. Diese Ausgaben helfen in erster Linie keinem außer PETA.

Rekord-Ausgaben: Fast doppelt so viel für Öffentlichkeitsarbeit

Schaut man sich die Ausgaben der letzten Jahre an, fällt ein Ausschlag ganz besonders auf:
Ausgaben von PETA Deutschland e.V. im ideellen Bereich 2013-2017 | Quelle: PETA

Die Ausgaben der Position Öffentlichkeitsarbeit ist also fast schon explodiert. PETA investierte also sehr, sehr viel Geld, um sich selbst positiv darzustellen. Für den Grund darüber kann man nur spekulieren: Hat vielleicht die massive Kritik an der Organisation zu den massiven Ausgaben in diesem Bereich geführt?

Über 4 Millionen Euro flossen in diesen Bereich rund um die Öffentlichkeitsarbeit, um die 2,3 Millionen in die Begleichung von Personalkosten. Insgesamt wurden etwas mehr als 7 Millionen Euro im ideellen Bereich ausgegeben, dem stehen allerdings etwa 7,5 Millionen Euro zu, die man als Einnahmen bezeichnen kann. Letztendlich ist das Vereinsergebnis +488.281,13€.

Was haben diese Ausgaben mit Tierschutz zu tun?

PETA sagt selbst, man würde gar keinen Tierschutz betreiben, beruft sich aber gerne darauf, dass man ja die Gemeinnützigkeit aufgrund der Tierschutzarbeit zugesprochen bekäme, was natürlich völlig widersinnig ist. Man betont, sich für Tierrechte einzusetzen, aber dafür bekommt man natürlich keine Gemeinnützigkeit. Ein Kuriosum, auf das zoos.media schon länger aufmerksam macht:

Das sollte jeder wissen, bevor er an PETA spendet. Ebenso ein wichtiges Zitat über PETA ist das Folgende:

Es stammt von der ersten Vorsitzenden von PETA Deutschland e.V., die auch die Mutterorganisation in den USA gründete. Diese Organisation kam jüngst in die Kritik, weil sie in den letzten Jahren über 38.000 Haustiere im Rahmen seines Tierheims tötete – ein erschreckend großer Teil von den getöteten Tieren waren gesund und vermittelbar:

Moderne Zoos und Aquarien setzen sich für das (Über-)Leben von Tieren, ihren Arten und deren Lebensräume ein, während PETA über 38.000 Tieren den Tod brachte und sich nicht einmal für ein Recht auf Leben für Tiere überhaupt einsetzen will. Spenden an mit zoologischen Einrichtungen verbundenen und/oder kooperierenden Organisationen gehen, je nach Organisation, bis zu 100% in die Tier-, Arten- und Naturschutzprojekte.

Die Loro Parque Fundación ist offen für neue Projekt-Vorschläge für das Jahr 2019

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Die Stiftung Loro Parque Fundación hat ihren Zeitfenster für Vorschläge neuer Projekte für das Jahr 2019 geöffnet. Die Frist zum Einreichen von Projekten läuft bis Mittwoch, 15. August. Unter allen ausgewählten Projekten, die von einem Komitee unabhängiger Experten geprüft wird, wird die Stiftung 1.000.000 Dollar verteilen.

Diese internationale Einrichtung, von gemeinnützigem Charakter, dessen Hauptsponsor der Loro Parque ist, unterstützt Projekte, die sich hauptsächlch auf Papageien und Meeresbewohner beziehen. Ziel ist es, den Bestand der Arten zu verbessern, die vom Aussterben bedroht sind. Außerdem wird durch die Aktivitäten der Stiftung gezielt für den Erhalt ihrer Lebensräume und die allgemeine Artenvielfalt geworben.

Dank der Tatsache, dass der Park, der als bester Zoo der Welt nach TripAdvisor gilt, die Kosten für die Stiftung übernimmt, können alle Spenden zu 100% in den Umweltschutz fließen. Im Laufe der Jahre wurden dank dieses Engagements über 150 Projekte vorangebracht.

Ausgewählte Projekte 2018

Unter den Projekten des Jahres 2018 hebt sich besonders „Whale Bay“, hervor. Es begann im März diesen Jahres auf der Insel Boavista mit der Beobachtung einer der vier am meisten bedrohten Populationen von Buckelwalen in der Welt, an dem einzigen Fortpflanzungsort im Nordwest-Atlantik, der von dieser Art bekannt ist. Die Zahl der Walkühe mit Jungtieren stieg auf 15 bis 16 an. Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass 2016 kein einziges Neugeborenes beobachtet werden konnte. Dank des Projekts „Whale Bay“ wurden Daten gesammelt, die es erlauben, die Deklaration von Bahía de Sal-Rei zum Meeresschutzgebiet für Buckelwale zu unterstützen. Es wird für einen Verhaltenskodex geworben und Normen für ein gutes Verhalten von Veranstaltern von Whale Whatching Ausflügen per Boot festgelegt. Zudem werden nationale und internationale Biologen in den grundlegenden Techniken der Walbeobachtung ausgebildet.

In Ecuador konnten im Laufe dieses Jahres, dank der Unterstützung durch die Loro Parque Fundación, Exemplare des großen Soldaten-Aras (Ara ambiguus) ausgewildert werden. Alle Exemplare sind unter kontrollierten Umständen über bei Wilderei konfiszierten Tieren gezüchtet worden. Die Beobachtung dieser Bechsteinaras, wie sie auch genannt werden, im ecuadorianischen Dschungel ist dank moderner Satellitensysteme möglich. Dadurch können viele Daten von großem wissenschaftlichem Interesse zum Schutz dieser Art und aller Arten, die mit ihnen in Verbindung stehen, wie Pflanzen, Insekten und sogar Amphibien, zusammengetragen werden.

Eine weiteres interessantes Projekt, das kürzlich in Sardina del Norte auf Gran Canaria initiiert wurde, ist ein Projekt von ElasmoCan, das sich dem Schutz des Engelhais widmet. Es wird über die Stiftung Loro Parque Fundación konfinanziert und über Poema del Mar mit Aufklärungskampagnen unterstützt. Es ergänzt ein anderes Projekt, das 2016 begonnen wurde, um die vorhandenen Engelshaie zu identifizieren, um sie später zählen zu können und so zum Erhalt der Art, durch eine kontinuierliche Beobachtung, die Verfolgung von Bewegungsmustern, der Beschreibung ihres Lebensraums und der Sensibilisierung der Bevölkerung für ihre Existenz und Schutzbedürftigkeit beizutragen.

Ein letztes faszinierendes Projekt dreht sich um den Lear-Ara aus Brasilien. Ein Vogel, der stark gefährdet ist und in einer der trockensten Gegenden des Landes lebt. Vier Exemplare wurden der Stiftung auf Teneriffa von der brasilianischen Regierung übergeben. Schon bald begannen sie sich zu vermehren und auf eine Gruppe von 30 Exemplaren zu wachsen. Die Stiftung konnte so schon neun Exemplare in ihr Herkunftsland zurückschicken. In Kürze werden weitere folgen, um die Erholung des Bestandes im natürlichen Lebensraum, wo auf allen Ebenen wissenschaftliche Studien stattfinden, zu stärken.

9 Arten vor dem Aussterben gerettet

Die Loro Parque Fundación hat dank ihres Einsatzes für den Arterhalt insgesamt schon 9 Papageienarten vor dem Aussterben gerettet. Seit der Gründung im Jahr 1994 hat die Loro Parque Fundación Projekte zum Schutz bedrohter Arten mit 18.000.000 Dollar unterstützt. Der Wechsel der Bedrohungskategorie bei vielen dieser 9 Arten ist ein Erfolg für den Umweltschutz weltweit und macht diese gemeinnützige Organisation auf internationaler Ebene zur Effektivsten ihrer Art.

Die Arten, die von ihrem bevorstehenden Aussterben gerettet wurden, sind: der Gelbohrsittich aus Kolumbien, der Lear-Ara aus Brasilien, der Blaukehl-Ara aus Bolivien, der philippinische Kakadu, der Amazonas-Rotschwanz aus Brasilien, der Mauritiussittich, der Blaukopf-Ara aus Peru, der Hahnenfußsittich aus Neukaledonien und die Unzertrennlichen Rußköpfchen aus Sambia.

Interessierte Organisationen finden den Antrag auf Unterstützung unter folgendem Link: http://www.loroparque-fundacion.org/forms/application_form_2019_eng.pdf

Die Loro Parque Fundación und der Wettlauf Dialprix Blue Running verbinden ihre Stärken zum Wohl der Meeresschildkröten

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Fotograf: Javier Durán

Die Loro Parque Fundación und der Wettlauf Dialprix Blue Running haben im Rahmen der vierten Auflage des sportlichen Wettkampfes, der am vergangenen Samstag 30. Juni zelebriert wurde, ihre Stärke verbunden, mit dem Ziel, die Bevölkerung für die Notwendigkeit die Meeresschildkröten zu schützen, zu sensibilisieren.

Von jeder Einschreibegebühr wurden 3€ für das Projekt zur Erholung und zum Schutz der Meeresschildkröten auf den Kanaren gespendet. Außerdem wurde im Rahmen des Wettkampfes eine Meeresschidlkröte, die sich in der Wildtierauffangstation (CRFS) La Tahonilla erholt hat, frei gelassen.

Fotograf: Javier Durán

Die Veranstaltung, die sich in jeder Auflage für eine soziale oder umweltfreundliche Sache engagiert, war für die Umweltfreunde eine perfekte Gelegenheit, um alle Anstrengungen darauf zu verwenden, die Sportler und das Publikum für die Notwendigkeit, die natürlichen Lebensräume zu schützen, zu sensibilisieren. In diesem Jahr wurden beispielsweise keine Plastikgläser ausgegeben, sondern es wurde darauf bestanden, dass jeder seinen eigenen Behälter mitbringt, der dann beliebig oft nachgefüllt wurde. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass die Meere weiterhin mit Plastik kontaminiert werden – ein Anliegen, für das  sich die Stiftung von Anfang an sehr engagiert hat.

Erholung und Freilassung einer Meeresschildkröte

Fotograf: Javier Durán

Die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta), die am vergangenen 30. Juni ins Meer entlassen wurde, war von Mitarbeitern der Inselregierung Teneriffas vor knapp einem Monat gerettet worden. Sie fanden das Tier im Süden der Insel im Meer treibend, dehydriert und mit einem veralgten Panzer. Daraufhin wurde sie in die Auffangstation CRFS in La Tahonilla gebracht, wo Atmungsschwierigkeiten festgestellt und behandelt wurden. Schließlich hat sich das Exemplar in der letzten Woche vor der Freilassung in einem Aquarium des Loro Parque erholt und Kräfte gesammelt.

Die Lage der Kanaren, im Zentrum von Macaronesien, bewirkt, dass jährlich zahlreiche Schildkröten nördlich des Archipels auf ihrer Migrationsroute über den gesamten Nordatlantik vorbeikommen. Und genau am subtropischen Wendepunkt im Nordatlantik, der die Reiseroute der Schildkröten beschreibt, ist einer der Orte, an dem sich enorme Plastikinseln ansammeln. Ein Material, das die Meeresbewohner stark beeinträchtigt, sei es durch die Aufnahme toxischer Stoffe oder indem es tödliche Darmverschlüsse provoziert. Leider sind die Meeresorganismen noch mit anderen höchst schädlichen Abfällen konfrontiert, wie zurückgelassene Netze, Angelschnüre und andere Fischfangutensilien, die zu Verstrickungs-Unfällen mit schwerwiegenden Konsequenzen führen können.

Aus diesem Grund hat die Loro Parque Fundación, als Teil seines Engagements zum Schutz und Erhalt der Meeresbewohner, das Projekt „Wohlbefindeun und Schutz der Unechten Karettschildkröte (Caretta caretta)“ ins Leben gerufen. Es beschäftigt sich damit, mehr Wissen über diese Art anzusammeln und auf dieser Basis Programme zur Bestandsergänzung der Population zu entwickeln, um die historische Reichweite ihres Verbreitungsgebietes im Nordatlantik wiederherzustellen.