Loro Parque verleiht den Preis Premio Gorila 2017 an Rosemary Low

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Die große Eingangshalle des Auditoriums von Teneriffa war am gestrigen Abend, 26. September, Zeuge der renommierten Verleihung des Premio Gorila 2017 an Rosemary Low. Sie ist eine leidenschaftliche Verteidigerin der Papageien, denen sie über Zucht und Arterhalt ihr Leben gewidmet hat. In diesem Jahr wurde der Preis zum 15. Mal verliehen. Er würdigt Personen oder Organisationen, die umweltbewusst handeln, sich  strategisch und aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt sowie die nachhaltige Nutzung der Ressourcen einsetzen.

Die Verleihung, die im Rahmen des IX. Internationalen Papageienkongresses, der alle vier Jahr von der Loro Parque Fundación organisiert wird, stattfand, zählte mehr als tausend geladene Gäste. Zahlreiche Autoritäten, zivile und militärische Würdenträger, Konsule und Privatleute begleiteten die hunderte Kongressteilnehmer aus über 40 Ländern, die sich in dieser Woche auf der Insel aufhalten, angezogen von dem weltberühmten Kongress.

Wolfgang Kiessling, Präsident der Loro Parque Gruppe hob die Arbeit von Rosemary Low hervor, die jahrelang als Vogelschutzbeauftragte des Parks fungierte und ihr ganzes Leben der Vogelzucht und dem Erhalt von Papageienarten gewidmet hat. Ihre Prinzipien und Grundwerte, betonte Kiessling, sind die gleichen, die auch den Loro Parque bewegen. Im Vordergrund steht der Schutz der Natur in einer Zeit, in der die Menschheit sprunghaft wächst.  Die Konsequenz aus diesem Wachstum ist, dass die Ressourcen und Lebensräume der Wildtiere immer limitierter werden und immer schlechtere Lebensbedingungen aufweisen.

Rosemary Low betonte ihrerseits die  Erfolge der Loro Parque Fundación, in Bezug auf den Arterhalt. Sie erinnerte sich an ihren ersten Besuch im Jahr 1984 und die mehr als 30 Jahre währende Beziehung zu einem Park für den sie eine ganz besondere Wertschätzung empfindet. „Es war mir ein Privileg, so lange mit dem Loro Parque und der Stiftung verbunden gewesen zu sein“, versicherte sie.

Über Rosemary Low:

Rosemary Low ist eine produktive Autorin, deren zahlreiche Artikel und Bücher in viele Sprachen übersetzt wurden. Sie war die Erste, die ein Buch über den Schutz von Papageien veröffentlichte. Dieses Buch Endangered Parrots wurde erstmals 1984 publiziert und 1994 in einer überarbeiteten Version neu aufgelegt. Aktuell arbeitet sie an einem noch umfangreicheren Buch, das den Titel Parrot Conservation: A view across four Decades tragen wird.

Rosemary hat 29 Länder, insbesondere in Südamerika bereist, um Papageien in der Natur zu beobachten. Dort hat sie sich in Arterhaltungsprojekte eingebracht, über die sie ausführlich geschrieben hat und derentwegen sie auf zahlreichen Konferenzen in Europa, Australien, USA und Brasilien eingeladen war. Sie ist eine unermüdliche Kämpferin zum Schutz der Papageien.

Seit dem ersten Internationalen Papageienkongress, der 1986 zelebriert wurde, hat sie Spenden für die Kaiseramazone gesammelt. Sie hat niemals aufgehört, sich für zahlreiche Papageienschutzprojekte zu engagieren und für Finanzierungsfonds zu sammeln.

Seit 1958 besitzt sie Papageien und pflegt über sie zu sagen:  Wir sind sehr privilegiert, dass wird diese sensiblen, beeindruckenden, prächtigen und intelligenten Kreaturen genießen dürfen. Diese Empfindungen können Interessierte in ihrem jüngst erschienen Buch Understanding Parrots – Cues from Nature mit ihr teilen.

Ihre langjährige Erfahrung und ihr profundes Wissen haben sie zu einer Ikone für Vogel-Spenden-Aktionen gemacht.

Aktualisierung über Morgans neugeborenes Kalb

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Nichts ist für uns wichtiger, als das Wohlbefinden und die Gesundheit der Tiere in unserer Obhut. Wie wir Anfang dieser Woche berichteten, überwacht unser Team von Tierärtzen und externen Beratern Morgan und ihr Kalb rund um die Uhr, seit der Geburt am 22. September.

Während der ersten kritischen Tage, war sicher zu stellen, dass das Kalb genügend Nahrung erhält. Natürlich ist das natürliche Säugen bei der Mutter die bevorzugte Option, aber leider war Morgan’s Milchproduktion unter der Menge, die das Kalb benötigt. Deshalb hat unser Expertenteam zeitweilig mit Flaschenfütterung eingegriffen und somit Morgan die Zeit gegeben, ihre Milchproduktion zu vermehren.

Es freut uns nun mitteilen zu können, dass Morgan’s Kalb das natürliche Säugen wieder aufgenommen hat und es ist eine Freude, die starke Bindung zwischen Mutter und Kalb zu beobachten. Mit Hilfe unserer Installationen, die auf dem letzten Stand der Technik sind, und der Hilfe weltweit führender Experten, wird die Situation weiterhin rund um die Uhr beobachtet, um zu garantieren, dass Morgan und ihr Baby eine gesunde und natürliche Saugroutine entwickeln. Aber wir sind natürlich nach wie vor bereit einzugreifen, sollten wir die geringste Sorge haben, dass das Kalb nicht die benötigte Nahrungsmenge erhält.

Wir danken allen, die uns während der letzten Tage kontaktiert haben und uns ihre Unterstützung ausgesprochen haben. Wir werden Sie über die weitere Entwicklung auf dem laufenden halten.

Aktualisierung über Morgans neugeborenes Kalb

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Die ersten Lebentage sind für Meeressäuger sehr kritisch und wir sind alle erleichtert, über Morgan’s starke mütterliche Instinkte und wie sie ihr neugeborenes Kalb umsorgt. Das korrekte Säugen des Kalbes ist in dieser frühen Phase überlebenswichtig und unser Veterinärsteam als auch die externen Berater beobachten beide, Mutter und Kalb, ganz genau, um sicherzustellen, dass dies geschieht. Während der ersten 24 Stunden hat Morgan weniger Milch produziert als erwartet. Es kann also gut möglich sein, dass wir mit der Flasche füttern müssen, um zu garantieren, dass das Kalb die notwendige Nahrung erhält. Wir hoffen sehr, dass die Natur ihren Lauf nimmt und Morgan ihr Kalb alleine ernähren kann. Die Tiere werden rund um die Uhr betreut und genau beobachtet und sollten unsere Experten der Meinung sein, dass das Leben des Kalbes bedroht ist, dann werden wir mit Flaschenfütterung eingreifen.

Wir möchten uns an dieser Stelle für all die Zuschriften aus aller Welt, die wir zu Morgan’s Geburt erhalten haben, bedanken. Wir werden weiterhin berichten, während Mutter und Kalb ihre ersten gemeinsamen Tage geniessen.

Loro Parque begrüsst mit grosser Freude Morgan’s neugeborenes Kalb

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Das Orcaweibchen Morgan, welches halb tot aus dem Wadden Meer in Holland gerettet wurde und seit 2010 ein festes Mitglied unserer Orcagruppe ist, hat heute Vormittag ihr erstes Kalb geboren. Mutter- und Jungtier erfreuen sich bester Gesundheit und Morgan bewies sich von der ersten Minute an als exemplarische Mutter.

Das gestrandete Orcaweibchen Morgan wurde 2010 von Experten des Delfinarium Harderwijk aus dem Wadden Meer in Holland gerettet. Das Tier war so stark unterernährt, dass es nur mehr aus Haut und Knochen bestand und 430kg wog. Die Experten aus Harderwijk waren sich sehr unsicher, ob das Tier die erste Nacht überhaupt überleben würde, aber sie gaben die Hoffnung nicht auf. Dank all der Aufmerksamkeit und Pflege, sowie der richtigen Futterzuführung, überlebte und erholte sich die junge Orca.

Da das Delfinarium nicht für eine Orcahaltung eingerichtet war, wurde von den holländischen Behörden eine Kommission einberufen, welche über die Zukunft des Tieres zu entscheiden hatte. Eine Gruppe von unabhängigen, internationalen Experten kamen zu dem Schluss, dass es nur zwei Möglichkeiten gab: die Euthanasie oder die Haltung in einer dafür ausgestatteten Installation.

Zu diesem Zeitpunkt setzten sich die holländischen Behörden mit Loro Parque, der mit der modernsten Installation für die Haltung von Orcas ausgestattet ist, in Verbindung, um zu sehen, ob man bereit sei, das Tier aufzunehmen. Trotz der enormen Herausforderung, die diese Entscheidung mit sich führte, stimmte Loro Parque zu, das Orcaweibchen aufzunehmen und vermied so, dass die einzig andere Alternative, die Euthanasie, zur Anwendung kam.

Morgan passte sich ihrer neuen Umgebung schnell an und wurde erfolgreich in die bestehende Orcagruppe des Loro Parque integriert. Während dieser Zeit entdeckte man, dass das Tier einen Gehörschaden hatte; eine Bestätigung mehr, dass das Tier auf sich allein gestellt in der Natur nicht überleben kann.

Diese Umstände warfen während der Trächtigkeit Morgan’s viele Fragen auf: wie wird die Geburt für ein gehörloses Tier verlaufen?

Heute freuen wir uns eine grossartige Nachricht bekannt geben zu können: die Geburt verlief ganz normal und die ersten Stunden verlaufen, wie vorhergesehen, ohne jegliche Komplikationen.

Das Geschlecht des Jungtiers ist noch nicht bekannt, aber Mutter und Baby sind wohlauf und bei bester Gesundheit.

Loro Parque wird weiterhin über die Entwicklung berichten und möchte sich an dieser Stelle bei all seinen Besuchern, die aus allen Teilen der Welt kommen, bei den Reiseveranstaltern und den wissenschaftlichen Mitarbeitern für die Unterstützung bedanken. Dafür, dass sie uns helfen, die Tiere und ihre natürlichen Lebensräume zu schützen.