Die Stiftung Loro Parque Fundación möchte das Verbot zur Nutzung militärischen Sonars auf das gesamte Gebiet Makaronesiens ausweiten

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Die Stiftung Loro Parque Fundación hat heute, Donnerstag den 25. Oktober, auf der Pressekonferenz zur Präsentation des XIV Foro Internacional de Conservación de la Naturaleza, XIV. Internationalen Naturschutzforums, seine Absicht angekündigt, sich dafür einzusetzen, dass das Verbot zur Nutzung des militärischen Mittelfrequenz-Sonars, das in kanarischen Gewässern besteht, auf den gesamten zentralatlantischen Bereich Makaronesiens ausgeweitet wird. Die Initiative, die einstimmig von der Kanarenregierung sowie von den Europaabgeordneten der Ultraperipheren Regionen Europas  unterstützt wird, bedeutet einen wichtigen Schritt zum Schutz der Cetaceen in dieser Region.

Im Rahmen der Präsentation waren die Vizerätin für Umweltschutz der Kanaren, Blanca Delia Pérez, der Präsident des spanischen Kommitees der Internationalen Naturschutzunion (UICN), Juan Antonio López, und der Präsident der  Loro Parque Fundación, Christoph Kiessling anwesend. In diesem Jahr ist die Stiftung der Gastgeber des Forums, das im  Hotel Botánico in  Puerto de la Cruz gefeiert wird und auf dem auch die Auswirkungen des Klimawandels sowie der exotischen, invasiven Arten im Meer erörtert werden.

Deshalb war das Treffen die ideale Gelegenheit, um ein Projekt anzukündigen, das die Cetaceen vor den Verhaltenveränderungen durch Sonareinflüße schützen soll und in der Konsequenz  die Zahl der Verletzungen und Strandungen, die direkt mit Marinemanövern in makaronesischen Gewässern in Verbindung stehen, zu reduzieren.

Nachweislicher Erfolg auf den Kanaren

Nachdem die direkte Verbindung zwischen Strandungen von Cetaceen – sowie verschiedene Verletzungen – mit Marinemanövern und den Sonargeräuschen nachgewiesen wurde und hat die spanische Zentralregierung im November 2004, einer Empfehlung des Europaparlament folgend,  ein Moratorium zur Nutzung des Marinesonars in kanarischen Gewässern ausgerufen. In den letzten 14 Jahren, seit Inkrafttreten des Verbots hat es keine massiven, atypischen Strandungen auf den Inseln mehr gegeben, was eindeutig die Effizienz dieser Minderungsmaßnahme beweist.

Die Ausweitung dieses Verbotes auf die übrigen Länder in dieser Region würde einen effektiven Schutz von über 3,5 Millionen Quadatkilometer bedeuten, was 85 Prozent des Hauptverbreitungsgebietes der Meeressäuger in Makaronesien ausmacht.

Update über die Fortschritte von Morgans Kalb

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Es freut uns zu berichten, dass Morgans Kalb weiterhin zunimmt und somit Tag für Tag stärker wird. Morgans Milchproduktion ist zu gering um die Ernährungsbedürfnisse des Jungtiers zu erfüllen, deshalb war es erforderlich, regelmässige Flaschennahrung einzuführen. Diese Entscheidung zeigt jetzt schon positive Resultate und die Experten, die das Jungtier rund um die Uhr kontrollieren sind, während es schwimmt und spielt, über die physischen und psychischen Fortschritte ermutigt.

Obwohl wir gerne sehen würden, wie Morgan säugt, ist die Gesundheit und das Wohlergehen des Kalbes höchste Priorität. In freier Wildbahn überleben Orca Jungtiere nicht, wenn ihre Mütter unfähig sind, Milch zu produzieren.

Glücklicherweise – dank unseren weltweit führenden Einrichtungen, Veterinären, und Beratern, können wir dem Kalb ein spezialisiertes und ernährungsreiches Rezept bieten, das aus Milch, gemischt mit Fisch, weiteren nötigen Vitaminen und Inhaltstoffen, die zusammen mit der Milch, die Morgan produzieren kann, vermengt werden. Dieses Rezept wurde von, auf Meeressäuger spezialisierten Veterinären  und Tierernährungsberater entwickelt. Es ist eindeutig, dass das Kalb die Vorteile verspürt. Der Sicherheit halber für Mutter, Jungtier und den assistierenden Experten, sind beide, während Flaschennahrung nötig ist, zurzeit in verschiedenen unmittelbar angrenzenden Becken. Beide, Mutter und Kalb zeigen, dass sie sich entspannt und bequem fühlen, während die Flaschennahrung stattfindet.

Wir danken noch einmal herzlichst für die kontinuierlichen Unterstützungsbotschaften und werden weiterhin Updates bringen.

Loro Parque empfängt der Vorstand von American Humane

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Der Loro Parque hat heute Morgen die Geschäftsleitung und einige Geschäftspartner von American Humane empfangen, die direkt aus den USA angereist sind, um die Anlage des renommierten Zoos, der nach TripAdvisor als bester Zoo der Welt anerkannt ist, kennenzulernen.

Die Delegation, angeführt von der Geschäftsführerin und Präsidentin, Dr. Robin Ganzert, hat die verschiedenen Ausstellungen besucht und die Vorstellungen der Orkas und Delfine, die in dem Park angeboten werden, genossen. Zudem lernten sie, in einem ausführlichen Gespräch mit Stiftungsdirektor Dr. Javier Almunia, aus erster Hand, die Arbeit der Stiftung Loro Parque Fundación kennen.

Dr. Ganzert wurde von der bekannten Schauspielerin und Produzentin Barbara Niven  sowie von der bekannten Autorin und Witwe des berühmten Hollywoodregisseurs Aaron Spelling, Candy Spelling, begleitet. Aus dieser Verbindung stammen zwei Kinder, der Schauspieler Randy Gene Spelling und Victoria Davey (Tori) Spelling, die aus verschiedenen Produktionen von Aaron Spelling bekannt ist, allen voran aus „Beverly Hills 90210“.

Außerdem bestand die Delegation aus dem Aufsichtsrat, John Payne, der über eine über 33-jährige Erfahrung in der Tierhaltungsbranche verfügt und Gründer der Compassion-First Pet Hospitals’, einer sehr renommierten Kette von Tierkliniken, ist sowie der Vorstandsekretärin Dawn Assenzio. Sie ist zudem Organisatorin des bekannten ‘K-9 Battle Buddies’, einer Veranstaltung, die den Wert und den Mut von Militärhunden und deren Trainer in den Mittelpunkt rückt.

Zertifikat des Wohlergehens

Im Jahr 2017, hat die prestigeträchtige Organisation das Wohlergehen aller Tiere im Loro Parque als positiv bestätigt. Damit war der Loro Parque der erste Zoo in Europa, der dieses Gütesiegel erhalten hat. Unter den vielfältigen Aspekten, die berücksichtigt wurden, wurden der exzellente Gesundheitszustand und die Unterbringung der Tiere hervorgehoben. Zudem die positiven sozialen Interaktionen innerhalb der Tiergruppen sowie zwischen den Tieren und ihren Pflegern, die sichere Umgebung, die Beleuchtung und der angemessene Geräuschpegel sowie die gute Luftqualität und Wärmeregulierung und der Nachweis, dass es eine Vorbereitung und ein Ablaufprotokoll zur Vermeidung oder zur Behandlung medizinischer Notfälle gibt.

American Humane, ist eine Organisation mit über 140 Jahren Erfahrung, die sich darauf konzentriert, das Wohlergehen der Tiere, die in Zoos, Aquarien oder Arterhaltungszentren in aller Welt leben, über die Bewertung verschiedener Parameter ihrer Haltung zu garantieren. Außerdem sind sie für den bekannten Satz „Kein Tier wurde während der Dreharbeiten zu diesem Film geschädigt“, verantwortlich, der im Abspann von Hollywoodfilmen, dank des Programms ‘Humane Hollywood’ erscheint. Damit wird das Wohlergehen aller Tiere, die im Film auftreten, garantiert.

Zoo-Verein Wuppertal und Loro Parque Stiftung verstärken Ihre Zusammenarbeit

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Sehr geehrte Damen und Herren, vom 24. bis 27. September 2018 fand auf Teneriffa der IX. Internationale Papageien-Kongress statt. An dem Treffen, das alle vier Jahre in Puerto de la Cruz stattfindet, nahmen auch der stellvertretende Zoodi-rektor des Grünen Zoos Wuppertal Dr. Severin Dressen sowie der Vorsitzende des Zoo-Verein Wuppertal e.V. Bruno Hensel teil. Den 850 Teilneh-mern aus 47 Nationen von allen Kontinenten konn-ten sie mit einer mehrsprachigen Broschüre das aktuelle Projekt Aralandia ausführlich erläutern. Bau und Finanzierung der mehr als 5 Mio. € großen In-vestition erfolgen durch den Zoo-Verein. Parallel unterstützt der Zoo-Verein den Grünen Zoo mit der Finanzierung von Artenschutzprojekten.

Für Aralandia konnte die Loro Parque Stiftung als Partner gewonnen werden. In den kom-menden fünf Jahren erhält die Stiftung dazu 100.000 € für den Schutz bedrohter Ara-Arten in Südamerika. Der erste Scheck über 20.000 € konnte im Rahmen des feierlichen Abschluss-Dinners übergeben werden. Bruno Hensel erläuterte dort: „Es ist uns wichtig die Zusammen-arbeit mit der Loro Parque Fundacion weiter auszubauen“. Deren Präsident Christoph Kiess-ling ergänzte: „Wir freuen uns auf die Fertigstellung von Aralandia im kommenden Jahr“.

Der Loro Parque weiht seine neue Ausstellung der Zwergflusspferde ein

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Der Loro Parque hat heute die neue Anlage der Zwergflusspferde eingeweiht. Präsent waren unter anderem der Präsident des Loro Parque, Wolfgang Kiessling, der Tourismusminister von Teneriffa, Alberto Bernabé, der Bürgermeister von Puerto de la Cruz, Lope Afonso sowie weitere Autoritäten. Die neuen Mitglieder der Familie des Parques, zwei Weibchen, die direkt aus Deutschland und der Tschechischen Republik angekommen sind, leben schon zusammen in einer naturgetreuen Anlage, die extra für sie entworfen wurde.

Circa tausend Gäste, darunter politische und zivile Entscheidungsträger, Unternehmer sowie Teilnehmer des IX. Papageienkongresses, den die Loro Parque Fundación organisiert und der derzeit stattfindet, konnten die neue Anlage, in der Adela und Malela, wie die beiden heißen, leben, bewundern. Die beiden agieren als Repräsentanten ihrer Art in der Wildnis, die durch die Zerstörung ihres Lebensraum mit schwerwiegenden Problemen konfrontiert sind.

Der Loro Parque hat einen naturgetreuen Lebensraum für die jüngst angekommenen Zwergflusspferd-Damen geschaffen. Das neue Zuhause passt sich perfekt an die Bedürfnisse ihrer Art an. Die Anlage verfügt über eine Bodenheizung sowie über ein komplettes Wasserfiltersystem, denn dies ist ein essentielles Element für die Haltung dieser Tiere, die ihre Körper hydriert und auf einer angemessenen Temperatur halten müssen.

So wurde in der Anlage ein Sumpfgebiet geschaffen, in dem es feucht und belaubt ist, ähnlich wie die afrikanischen Flachlandwälder, aus denen diese Tiere ursprünglich stammen. In der Regel leben sie in unmittelbarer Nähe zu einem Fluß.

Die Besucher des Parque können die täglichen Aktivitäten der Tiere durch eine große Scheibe beobachten, die diese charismatischen Zwergflusspferde von ihrer schönsten Seite zeigt. Obwohl diese Art von einer Ängstlichkeit und nächtlichen Gewohnheiten geprägt ist, erlaubt es das Design der Anlage, die Tiere besser kennenzulernen und ein Bewusstsein für die Notwendigkeit, sie zu schützen, zu entwickeln.

Da es sich um eine Art handelt, die gemäß der Internationalen Union für Artenschutz (IUCN) vom Aussterben bedroht ist, spielen Wildtierschutzzentren, wie der Loro Parque, eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, ihre Situation sichtbar zu machen und die Besucher von der Wichtigkeit, sie zu schützen, zu überzeugen, um sie vor dem Aussterben zu retten.

Deshalb, und nur wenige Monate nachdem die große Einweihung des Zen-Gartens – eines auf diesem Planeten einmaligen, untergangenen Gartens – und nachdem der Park erst kürzlich zum zweiten Mal in Folge zum besten Zoo der Welt nach TripAdvisor gekürt wurde, stellte der Loro Parque neue Überraschungen für diejenigen vor, die seinen Einsatz für das Wildleben in all seiner Schönheit und Vielfalt zu schätzen wissen.

Versele-Laga und die Loro Parque Fundación erweitern ihre Zusammenarbeit

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Versele-Laga und die Stiftung Loro Parque Fundación haben zugestimmt, ihre Zusammenarbeit auszuweiten und zu intensivieren. Dies wird während des Internationalen Papageienkongresses in Puerto de la Cruz auf Teneriffa bekannt gegeben. Vor mehr als 16 Jahren haben sie ihre Kräfte bereits gebündelt. Der gemeinsame Ausgangspunkt war der Erhalt der Natur. Inzwischen ist die Verbindung zwischen der gemeinnützigen Organisation und dem Hersteller von Premium-Vogelfutter stärker als je zuvor.

Die Loro Parque Fundación kooperiert mit dem berühmten Wildtier- und Papageienschutzzentrum Loro Parque. Der Park beherbergt die größte Papageien- und Sittichsammlung der Welt und wurde erst kürzlich zum zweiten Mal in Folge, zum besten Zoo der Welt nach TripAdvisor gekürt. Beide haben die gleiche Mission, nämlich den Schutz von Tieren und ihrem natürlichen Lebensraum sowie deren Erhalt für künftige Generationen, um die Natur den Menschen näher zu bringen.

Im Jahr 2002 fanden Versele-Laga und Loro Parque Fundación dank dieser gemeinsamen Mission zusammen. Dank dieser Partnerschaft ist es der Loro Parque Fundación möglich, sich auf die notwendigen finanziellen Ressourcen  zur Ausführung dieser Mission zu verlassen und aktiv am Erhalt bedrohter Papageienarten teilzuhaben. Das drückt sich beispielsweise in Form von Erziehungsprogrammen, der Patenschaft für bestimmte Forschungsprojekte und der eigenen Zuchtstation „La Vera“ aus.

Das Wissen in Bezug auf die Ernährung, die im Zuge des Projekts gewonnen wurden, wurde durch die Prestige Premium Mischungen von Versele-Laga auf den offenen Markt gebracht. Auf diese Weise kann jeder Vogelliebhaber die entwickelte Expertise bezüglich der optimalen Ernährung genießen und gleichzeitig die Loro Parque Fundación unterstützen. Dank dieser Stiftung konnten bereits neun Papageienarten vor dem Aussterben gerettet werden. Gleichzeitig konnte die Situation für viele andere wildlebende Populationen verbessert werden.

Nach 16 Jahren konstruktiver Zusammenarbeit, ist die Beziehung zwischen der Loro Parque Fundación und Versele-Laga stärker als jemals zuvor. Im Zuge der Vorbereitung des neunten, internationalen Papageienkongresses wurde beschlossen, die Zusammenarbeit noch mehr auszuweiten. Im Fokus stehen dabei Ernährungsstudien, Wissensaustausch und gemeinsame Entwicklungsprozesse. Das Ergebnis wird ein noch besserer Schutz und Erhalt dieser einzigartigen Vögel sein.

 

Der IX. Papageienkongress der Stiftung Loro Parque Fundación war ein voller Erfolg

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Ein voller Erfolg. So kann der IX. Papageienkongress, organisiert von der Loro Parque Fundación, zusammengefasst werden. Insgesamt 850 Kongressteilnehmer aus 47 verschiedenen Nationen haben sich vergangene Woche auf Teneriffa versammelt. Die weltweit einmalige Gelegenheit durfte auf die weltweit renommiertesten Experten aus der Fachwelt zählen.

Dieser Nationalitätenrekord hat die Interaktion der Kongressteilnehmer mit Fachleuten und Experten aus verschiedenen, wissenschaftlichen Bereichen, die von allen Kontinenten angereist sind, wo die Loro Parque Fundación multiple Arterhaltungsprojekte unterstützt, gefördert. Unter anderem wurde die erfolgreichsten Projekte vorgestellt, die dazu geführt haben, dass 9 Papageienarten vor dem Aussterben gerettet werden konnten. Die Loro Parque Fundación hat Arterhaltungsprojekte in aller Welt bereits mit 18 Millionen Dollar unterstützt

Während des Kongresses wurden einige der erfolgreichsten Resultate, die bislang über verschiedene, von der Stiftung geförderte Projekte, durchgeführt wurden, vorgestellt. Dabei wurde nachgewiesen, dass der Schutz der Papageienarten auch den Schutz anderer Arten zur Folge hat. Dank dieser Projekte war es sogar möglich neue Tier-, insbesondere Reptilien, und Pflanzenarten zu identifizieren.

Insgesamt 22 internationale Referenten, deren Vorträge simultan in vier Sprachen übersetzt wurden, haben ihre Erfahrungen und Kenntnisse im Laufe der Woche mit den Kongressteilnehmern geteilt. Darüberhinaus gab es Gesprächskreise und viele andere Aktivitäten. Erstmals, und aufgrund einer überaus großen Nachfrage, wurden unmittelbar nach dem Kongress Intensiv-Workshops in Verbindung mit Experten aus verschiedenen Fachbereichen des Artenschutzes angeboten.

Dieser Kongress, der aufgrund seiner Natur und der außerordentlichen Kapazität weltweit einmalig ist, hat über 1.000 Personen, Kongressteilnehmer und Begleitpersonen, auf die Insel gebracht, die das exzellente Klima in der Stadt Puerto de la Cruz sowie die Artenvielfalt der Kanaren genießen konnten. Das gesellschaftliche Rahmenprogramm beinhaltete zudem ein beeindruckendes, typisches kanarisches Abendessen auf dem Rathausplatz von La Orotava sowie in weiteres nicht weniger Bedeutsames im Auditorium von Santa Cruz de Tenerife. Zudem stand der Besuch der Insel Gran Canaria auf dem Programm, wo das Aquarium Poema del Mar genossen werden konnte und schließlich ein erinnerungswürdiges Galadinner im Garten des Hotel Botánico.

Große Woche im Loro Parque

Im Rahmen des IX Papageienkongresses hat der Loro Parque seine neueste Anlage für Zwerg-Flusspferde eingeweiht. An dem Festakt nahmen zahlreiche Kongressteilnehmer sowie viele lokale Autoritäten und Repräsentanten der Privatwirtschaft teil, die hautnah den neuen natürlichen Lebensraum, der vom eigenen Team des Parks speziell entworfen wurde, bewundern konnten.

Außerdem, und ebenfalls im Rahmen des Kongresses, hat die Loro Parque Fundación den prestigeträchtigen Preis, Premio Gorila an Rosemary Low verliehen. Sie ist eine leidenschaftliche Verfechterin der Papageien, die ihr ganzes Leben diesen Vögeln über Haltung und Arterhalt gewidmet hat. In diesem Jahr wurde der Preis bereits zum 15. Mal verliehen. Er würdigt Umweltverantwortung, Strategien und Aktivitäten zum Erhalt der Artenvielfalt und Engagement zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen.

 

Die Stiftung Loro Parque Fundación prämiert die besten Abschlussarbeiten im Bereich der Wissenschaften an der Universität von La Laguna

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Die gemeinnützige Stiftung, Loro Parque Fundación, hat es sich zum Ziel gemacht, bedrohte Arten und deren Lebensräume zu erhalten, wissenschaftliche Forschung in Bezug auf den Erhalt der Artenvielfalt zu fördern und für die Bedrohung unseres Planeten zu sensibilisieren. In diesem Sinne sponsert sie die Auszeichnung der besten Abschlussarbeiten (TFG), die im Kursjahr 2017/18 eingereicht wurden, mit dem Ziel eine gute Bildungsqualität zu stimulieren und Bemühungen in Bezug auf den Erhalt der marinen und terrestrischen Artenvielfalt, sowie den Schutz und dieNachhaltigkeit in der Umwelt zu initiieren.

Die Anträge müssen schriftlich im Sekretariat der Fakultät der Wissenschaften oder über die E-mail des Sekretariats der Wissenschaften (secretci@ull.edu.es) eingereicht werden. Darin wird das Interesse an der Teilnahme zum Ausdruck gebracht, unter Nennung des Namens des Verfassers oder der Verfasserin der TFG, sowie deren Titel. Die Bewerbungsfrist läuft bis Montag, 29. Oktober 2018 um 14 Uhr.

Es werden zwei Gruppen mit jeweils vier Preisen berücksichtigt. Zum einen werden die besten Abschlussarbeiten im Bereich der Biologie prämiert und zum anderen die besten Arbeiten in den Fachbereichen Umweltwissenschaften, Chemie, Physik und Mathematik. In beiden Fällen werden vier Preise folgendermaßen vergeben: Erster Platz 1.200€, Zweiter 800€, Dritter 600€ und Vierter 400€. Die Preise werden in einem öffentlichen Rahmen, der von der Fakultät der Wissenschaften anlässlich der Feierlichkeiten zu Ehren des Schutzpatrons organisiert wird, verliehen.

Im Fall der Preise für den Fachbereich der Biologie können Arbeiten aus dem akademischen Kurs 2017-2018 eingereicht werden. Im Fall der Umweltwissenschaften, Chemie, Physik und Mathematik können Arbeiten aus dem gleichen Kursjahr eingereicht werden, die sich mit folgenden Themenbereichen befassen: Erhaltung und biologische Vielfalt der terrestrischen und marinen Umwelt, Bewertung und Management der natürlichen Umwelt, ökologische Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Umweltbildung sowie Wasser- und Abfallwirtschaft.

Teilnahmebedingungen: https://drive.google.com/file/d/1vqYUQyai7p-MmTtkPAEBC01yR5gw2HYy/view

Kommentar zum Loro Parque

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Quelle: https://www.meeresakrobaten.de/2018/09/kommentar-zum-loro-parque/ 

Kommentar von Wolfgang Rades anlässlich der Geburt von Morgans Kalb, 30. September 2018

Als ehemaliger Zoologischer Direktor des Loro Parque (Dezember 2015 bis Januar 2018) möchte ich die erfreuliche Geburt, und den bislang (und hoffentlich auch weiterhin, toi, toi, toi!!!) erfolgversprechenden Verlauf der Aufzucht des kleinen Orcamädchens, das Morgan am 22.09. zur Welt gebracht hat, zum Anlass nehmen, hier angesichts der für den Natur- und Artenschutz sowie auch für einen wirklichen Tierschutz mit Augenmaß verheerenden Angriffe fehlgeleiteter „Tierrechts“-Aktivisten diesen Kommentar abzugeben.

Zoos als Feindbild

Die zunehmenden Versuche emotional verklärter und fanatischer selbsternannter „Tierrechts“-Aktivisten, bedeutende Institutionen und Organisationen mit gezielten Kampagnen unter Druck zu setzen und sie gegen moderne Zoos (die in deren naturferner „Tierrechts“- Ideologie offensichtlich ein besonderes Feindbild sind …) aufzuhetzen, trägt leider unsinnigerweise immer wieder Früchte.

Reiseveranstalter ist nur angeblich für Tierwohl

So lässt sich der britische Reiseveranstalter Thomas Cook (nur angeblich im Interesse des Tierwohls) dazu missbrauchen, künftig keine Tickets mehr für die im Natur-, Arten- und auch Tierschutz besonders engagierten amerikanischen SeaWorld-Parks und für den Loro Parque auf Teneriffa (für den ich bis Beginn diesen Jahres über zwei Jahre lang als Zoologischer Direktor tätig war) zu verkaufen, weil diese Einrichtungen Orcas halten.

Kontraproduktiv für Tierschutz

Wie unsinnig und für den Natur- und Tierschutz gar kontraproduktiv dies ist, zeigen zahlreiche Stellungnahmen bedeutender zoologischer und tiermedizinischer Institutionen. Diese sind unter Thomas Cook’s Mistake zu finden.

Besonders hervorheben möchte ich hier

 

  • * die Stellungnahme des Europäischen Zooverbands EAZA
 

  • * sowie die Stellungnahmen von Prof. Michael Lierz von der tiermedizinischen Fakultät der Universität Giessen, von Prof. Dietmar Todt/FU Berlin, von Dr. Auguste von Bayern vom Max-PLanck-Institut für Ornithologie, von Dr. Robin Ganzert von der American Human Association, von Prof. Jörg Junhold für den Verband der Zoologischen Gärten, von Dr. Jens-Ove Heckel für die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz sowie natürlich auch von Dr. Javier Almunia (Loro Parque Fundacion).
 

 

Verlogene Parolen

Welch einen armseligen Kontrast dazu bieten die verlogenen und gebetsmühlenartig vorgetragenen Parolen der Vertreter der sich bevorzugt in die eigene Tasche wirtschaftenden „Tierrechts“-Industrie (die mit Spendengeldern ihre eigene Selbstgefälligkeit – und die Geldbörsen ihrer Funktionäre – füllt, statt sie wirklichen Natur- und Tierschutzprojekten zugute kommen zu lassen).

Tierverachtende Demonstrationen

Erst vor wenigen Wochen zeigten die radikalen „Tierrechts“-Aktivisten der niederländischen Vegan Strike Group, die nach den Delfinarien u.a. in den Zoos von Duisburg und Nürnberg auch den Loro Parque mit ihren gleichermaßen mensch- und tierverachtenden Demonstrationen heimgesucht haben, einmal mehr den niveaulosen und Mensch und Tier verachtenden Charakter solcher unsinnigen Protestaktionen.

Natur bleibt auf der Strecke

Solche nahezu terroristischen Auswüchse werden durch den blinden Populismus der Entscheidungsträger des Reiseveranstalters Thomas Cook als Reaktion auf die Parolen einer lautstarken Minderheit geradezu geschürt. Und die Natur bleibt einmal mehr auf der Strecke!

Übrigens erscheint mir die Kritik ausgerechnet von Thomas Cook an den tiergerechten Orca-Haltungen in den modernen Delfinarien des Loro Parque und auch von SeaWorld auch unter dem Aspekt als vollkommen unangemessen, als dass dieser Reisekonzern nach den vorliegenden Informationen in dieser Richtung offenbar selbst in der Tat Dreck am Stecken hat! In einer Pressemitteilung von zoos.media heißt es u.a.:

Thomas Cook und der Walfang in Taiji

„Ein Anteilseigner von Thomas Cook und seine Firma Fosun haben in China ein gemeinsames Projekt: Thomas Cook China. Fosun hat 51 % dieser Firma inne, besitzt aber auch das Resort Atlantis Sanya – ein frisch eröffnetes Hotel mit einem Marine And Waterpark.

Darin leben zehn Delfine, die, laut der Seite Cetacean Cousins,aus Taiji, dem Ort der berühmt-berüchtigten Delfin-Treibjagd, die seit Jahren heftig kritisiert wird, importiert wurden. Moderne Zoos und Aquarien sprechen sich schon seit Jahren, auch bereits bevor das Thema weltweite Aufmerksamkeit erregte, gegen diese grausame Praktik aus, weil sie komplett unnötig und tierquälerisch ist. Die Weltzoo-Organisation (WAZA) errang einen wichtigen Sieg gegen die Walfangindustrie in Taiji, indem man den japanischen Zooverband überreden konnte, dass seine Mitglieder aus dem Geschäft ausstiegen …“

Wenn dies zutrifft, kann ich dies nur so kommentieren, dass Thomas Cook als derjenige, der im Glashaus sitzt, besser nicht mit Steinen werfen sollte!

Zoos distanzieren sich von Delfin-Treibjagden

Hingegen hat sich Loro Parque als moderner Zoo von jeher (wie auch SeaWorld und alle modernen Zoos der westlichen Welt) von den barbarischen Delfin-Treibjagden im japanischen Taiji deutlich distanziert!!!

Den Orcas geht es ausgezeichnet

Und nach allen Erkenntnissen geht es den Meeressäugetieren im Loro Parque – nicht zuletzt den Orcas – ausgezeichnet! Davon konnte ich mich (übrigens als ehemaliger Skeptiker in Sachen Orcahaltung) während meiner Mitarbeit als Zoologischer Direktor des Loro Parque auch unmittelbar überzeugen!

Das Loro-Parque-Team und die konsultierend hinzugezogenen namhaften Experten leisten fortwährend, und gerade derzeit, Großartiges!

Dennoch ist abzusehen, dass dies in den Augen der ewigen und letztlich natur- und tierschutzverachtenden Querulanten der „Tierrechts“-Industrie niemals anerkannt werden wird.

Kritik so oder so

Überlebt der kleine Orca (was bekanntlich angesichts der großen Jungtiersterblichkeit von Cetaceen auch in der Natur längst nicht selbstverständlich ist!), ist er zu (angeblich …) „lebenslanger Sklaverei“ verdammt, und stirbt er, so haben es diese Besserwisser ja schon immer gewusst.

Loro Parque unterstützt Naturschutz

Ich möchte hinsichtlich der Bedeutung der Orcas im Loro Parque (der mit 10 % der Eintrittsgelder die vorbildliche Naturschutzarbeit der Loro Parque Fundacion unterstützt) als Botschafter für den Meeresschutz u.a. auf ein Video verweisen, das im Vorjahr für zoos.media im Loro Parque mit mir aufgezeichnet wurde.

Wichtige Rolle als Botschafter für Tierwelt und Natur

Wahre Tier- und Naturfreunde drücken deswegen die Daumen, dass das neugeborene Orcamädchen, ebenso wie ihre Artgenossen im Loro Parque, auch künftig eine wichtige Rolle als Botschafter für Tierwelt und Natur einnimmt (siehe dazu auch die empfehlenswerte Broschüre – Der moderne Zoo – Botschaft der Wildtiere).

Denn: Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen! (Motto des Verbandes der Zoologischen Gärten VDZ)

Anmerkung MEERESAKROBATEN

Wolfgang Rades hat seinen Kommentar ursprünglich unter der Meldung Morgan ist Mutter gewordenveröffentlicht. Damit seine Sichtweise nicht untergeht, habe ich den Beitrag als eigenständigen Bericht online gestellt.