Dank der Arbeit der Loro Parque Fundación konnten 9 Papageienarten vor dem Aussterben gerettet werden

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Der Stiftung, Loro Parque Fundación, ist es dank ihres Einsatzes für den Artenschutz gelungen, insgesamt 9 Papageienarten vor dem Aussterben zu bewahren.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 hat die Loro Parque Fundación Arterhaltungsprojekte mit über 18.000.000 Millionen Dollar unterstützt. Eine Veränderung des Bedrohungsstatus bei vielen dieser neun Arten ist ein großer Umweltschutzerfolg auf Weltebene, die diese gemeinnützige Organisation international zur Effektivsten macht.

Die „Rote Liste“ der internationalen Artenschutzunion, Unión Internacional para la Conservación de la Naturaleza (IUCN), katalogisiert die unterschiedlichen Arten in verschiedene Bedrohungskategorien: in wenig besorgniserregend, fast bedroht, verletzlich, vom Aussterben gefährdet, kritisch vom Aussterben bedroht, in der Natur ausgestorben und ausgestorben.

Die Psittaziden – die Papageien – zählen zu den Vogelarten, die rund um den Planeten am meisten bedroht sind. Dank der Bemühungen der Stiftung, konnten 9 Arten vor dem bevorstehenden Verschwinden gerettet werden.

Nachfolgend werden die Arten mit spezifischer Information über jedes einzelne Projekt und seine Resultate vorgestellt.

Gelbohrpapagei (Ognorhynchus icterotis) – Kolumbien

Im Jahr 1998 wurden kaum mehr als 82 Exemplare des Gelbohrpapageis in Kolumbien gezählt. Dank der technischen und finanziellen Unterstützung durch die Loro Parque Fundación und der Zuwendung von über 1.500.000 Dollar ist ihre Zahl inzwischen auf 4.000 Exemplare angewachsen. Dadurch wurde die Art von der Kategorie „kritisch vom Aussterben bedroht“ in „gefährdet“ heruntergestuft.

Diese Vogelart ist direkt mit der lokalen Palme verbunden. Von ihr werden die Blätter zu religiösen Festen und kulturellen Traditionen abgeschnitten. Die Abhängigkeit zwischen beiden Arten ist so eng, dass wenn die Palme verschwindet auch der Gelbohrpapagei ausstirbt. Verschiedene Aufforstungs- und Aufklärungskampagnen der lokalen Bevölkerung und ihrer Behörden, in Kombination mit künstlichen Nestern haben so erfolgreich Früchte getragen, dass man den Papagei heute in Schwärmen beobachten kann. Über die lokale Organisation „ProAves“ wurden Maßnahmen ergriffen, die dazu führten, dass die Einheimischen direkt in den Schutz ihres einzigartigen Naturschatzes eingebunden sind.

Guacamayo de Lear (Anodorhynchus leari) – Brasilien

Der Guacamayo de Lear, Lear-Ara, der aus dem Nordosten Brasiliens stammt, ist historisch schon immer ein Opfer der Jagd, Plünderung, Zerstörung seines Lebensraumes oder anderer Schwierigkeiten, in einem Gebeit mit extremen Lebensbedingungen geworden. Im Jahr 1994 wurden nicht einmal mehr 200 Exemplare gezählt. Trotzdem ist ihre Zahl heute auf bis zu 1.300 Individuen angestiegen und ist von der Kategorie „kritisch bedroht“ in „gefährdet“ gesunken. Die Loro Parque Fundación hat mehrere Aktionen zur Erholung des Bestandes mit über 460.000 Dollar unterstützt.

Zu den wichtigsten zählt, die Entschädigung der Maisbauern in der Region, die diese Art für Ernteausfälle verantwortlich machten. Die Schaffung von Fonds durch verschiedene Institutionen erlaubt es, dass Landwirte, die tatsächliche Schäden belegen können, eine entsprechende Ausgleichszahlung erhalten. Im Gegenzug müssen sie sich verpflichten, die Guacamayos, die gelegentlich Schäden an ihren Feldern anrichten können, nicht auszurotten. Die Region, in der sie leben, Caatinga, bedeutet in der Sprache der Tupí (Sprache der Eingeborenen in Südamerika) „weißer Wald“ – denn in Zeiten extremer Trockenheit verlieren die Bäume alle Blätter und die äußeren Enden ihrer Zweige färben sich weiß – ist sehr einzigartig. Denn trotz der hohen Temperaturen und der extremen Trockenheit beherbergt sie einen große endemische Artenvielfalt. Die Erholung des Bestandes dieser Art, erlaubt es, die sehr weitläufige und schwer zu überschauende Gegend zu schützen.

Die Loro Parque Fundación nimmt an einem Programm „ex situ“ teil. Die brasilianische Regierung hat im Jahr 2006 zwei Papageienpaare, die im Zuge des illegalen Tierhandels beschlagnahmt wurden, in die Fundación zur Nachzucht geschickt. Schon nach sechs Wochen gab es einen ersten Erfolg. Inzwischen sind schon 32 Exemplare geboren worden, von denen 9 in ihr Herkunftsland zurückgekehrt sind. Sie sind Teil eines Netzwerkes zum Schutz der Art unter kontrollierten Bedingungen.

Guacamayo Barbazul (Ara glaucogularis) Bolivien

El Guacamayo Barbazul, oder Blaukehlara, eine endemische Art, die aus den Ebenen von Beni in Bolivien stammt, ist ein wahres Juwel der Natur, das in den 90er Jahren nicht einmal mehr 50 Exemplare zählte. Obwohl die Art immer noch kritisch vom Aussterben bedroht ist, konnte beobachtet werden, dass die Population in dem weitläufigen Territorium, in dem sie leben, auf über 250 Exemplare angestiegen ist. Eine großzügige Investition seit dem Jahr 1995 von über 1.500.000 Dollar hat erreicht, die lokale Bevölkerung für die Bedrohung dieser Art, deren Federn jahrelang zur Umsetzung traditioneller Riten ausgebeutet wurden, zu sensibilisieren.

Die Herstellung künstlicher Federn und Workshops, in denen gelernt wurde, Kopfschmuck anzufertigen, hat es ermöglicht, dass tausende Guacamayos, verschiedener Arten, davon profitieren. Arbeiten vor Ort, in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und wissenschaftlichen Behörden konnten einen Fortschritt für diese Art erreichen. Aufgrund der Einzigartigkeit ihres Lebensraumes und ihres Verhaltens sind weitere, kontinuierliche Bemühungen notwendig.

Philipinnen-Kakadu (Aacatua haematuropygia) Philipinnen

Der Philipinnen-Kakadu ist eines der Hauptprojekte, die die Loro Parqe Fundación unterstützt. Dank des enormen Einsatzes der lokalen, gemeinnützigen Organisation „Katala Foundation“ ist die Population rasant gewachsen. Von 22 Exemplaren in den 90er Jahren auf mittlerweile über 1.200 zum jetzigen Zeitpunkt. Sogar mit einer jüngsten Freilassung von 7 Exemplaren, die als Jungtiere im Rahmen des illegalen Handels sichergestellt wurden.

Eine der führenden Persönlichkeiten, Indira Widman, ist kürzlich für ihren großen Einsatz für diese Spezies mit dem Preis „Withley Awards for Nature and Conservation“ ausgezeichnet worden. Sie lebt auf den Inseln und setzt dadurch sehr komplexe Arbeiten zur Erholung und Kontrolle des Bestandes um.

Eine ihrer originellsten Strategien war es, Insassen des lokalen Gefängnisses und ehemalige Nesträuber und –händler zu „Wächtern des Wildlebens“ auszubilden, sodass sie heute die Gebiete beschützen, in denen sie selbst ein Zehntel der Population überwachen.

Amazonas-Rotschwanz(Amazona brasiliensis) – Brasilien

Die brasilianische Amazonas-Rotschwanz, ist eine bedrohte Art des atlantischen Tropenwaldes, die vorwiegend in den Staaten Sao Paulo und Paraná (mit ganz wenigen Exemplaren in Norden des Staates Santa Catarina) im Südosten Brasiliens lebt. Über ein Jahrzehnt lang hat die Loro Parque Fundación Aktivitäten zum Erhalt der wildlebenden Population unterstützt. Dieses Engagement hat sich als großer Erfolg erwiesen.

In den 80er Jahren war die Gesamtpopulation des Amazonas-Rotschwanzes auf kaum mehr als 2.500 Exemplare geschrumpft. Inzwischen ist der Bestand auf schätzungsweise über 9.000 Exemplare angestiegen und die Kategorie wurde von „gefährdet“ auf „verletzlich“ heruntergestuft. Der Großteil der Population – etwa 70% – lebt in Paraná, wo sie sich auf niedrigen, waldreichen Inseln entlang der Küste vermehren. Der Wald ist anfällig für Störungen, die vor allem durch den Tourismus entstehen und durch das Abholzen von Bäumen, die der Papagei zum Nestbau favorisiert.

Deshalb hat die Loro Parque Fundación die „Sociedade de Pesquisa em Vida Selvagem e Educação Ambiental” (SPVS) dabei unterstützt, die Brutstätten zu überwachen und zu schützen. Es ist wichtig die Bevölkerung miteinzubeziehen, um die Bäume zu erhalten, von denen der Bestand dieser Art abhängt. Es macht Mut, zu beobachten, wie innerhalb kurzer Zeit, die Nutzung von künstlichen Nestern als Bruthilfe, gute Erfolge erzielte und direkt zur Zunahme des Bestandes beigetragen hat.

Mauritius-Papagei (Psittacula eques) – Mauritius

Der Mauritius-Papagei ist der letzte eingeborene Überlebende einer Art, die früher alle westlichen Inseln des Indischen Ozeans bevölkerte. Die Mauritius-Sittiche waren auf der Insel Mauritius weit verbreitet, aber ihr Bestand und ihre geographische Verteilung begann sich ab Mitte des 18. Jahrhunderts zu reduzieren. Im Jahr 1986 bestand die Population aus 8 bis 12 Individuen, darunter nur noch drei Weibchen im fortpflanzungsfähigen Alter.

Diese Reduzierung war die Konsequenz aus der massiven Zerstörung und Verschlechterung ihres Lebensraums, die zu einem Mangel an einheimischen Bäumen führte, die der Art als Nahrung dienen und an endemischen großen Bäumen, die sie zum Nisten benötigen.

Die Bemühung, die Art zu erhalten, wurde von der „Mauritius Wildlife Foundation“ initiiert, mit der die Loro Parque Fundación aktiv zusammenarbeitete, um das Hauptziel des Engagements zu erreichen: Etablierung einer lebensfähigen Population des Mauritius-Sittichs in der Natur. Das Programm konnte einen wichtigen Beitrag zum Wachstum der Population leisten, die bis 2003 auf 188 Exemplare (aus ursprünglich 8 bis 12 Sittichen 1986) anwuchs. Außerdem wurden Sittiche, die in Gefangenschaft aufgezogen wurden, erfolgreich ausgewildert und es wurde die Fortpflanzung zwischen freilebenden Sittichen und solchen in Gefangenschaft gefördert. Ein wichtiger Part war es gefangene Weibchen mit einem wildlebenden Männchen zu kreuzen, um die Lebensfähigkeit der Nachkommen zu gewährleisten.

Zwölf Mauritius-Sittiche, die aus der Aufzuchtstation auf der Insel freigelassen wurden, überlebten in ihrem Heimatwald. Das Ergebnis all dieser kontinuierlichen Bemühungen ist ein exponentielles Wachstum der Art, von der heute über 500 Exemplare gezählt werden.

Blaukopfara (Primolius couloni) – Peru

In Peru, Brasilien und Bolivien lebt der seltene Guacamayo Blaukopfara, dessen lokalisierte Populationen nie sehr zahlreich sind. Nichtsdestotrotz wächst die globale Population immer mehr und die Gefährdungskategorie wurde von „gefährdet“ auf „verletzlich“ abgestuft.

Die Loro Parque Fundación hat Feldforschungen zu dieser Art finanziert. Dadurch konnten Landkarten erstellt werden, auf denen Populationen, die temporär mehr oder weniger zahlreich sein können, lokalisiert werden. Genaue Zahlen über diese Art zu erhalten, ist die Grundvoraussetzung ihres Erhalts und das Verändern der Bedrohungskategorie schließt nicht aus, dass sie in bestimmten Gebeiten nicht doch verschwinden könnten.

Hahnenfußsittich (Eunymphicus cornutus) – Nueva Caledonia

In Neukaledonien hat ein Sittich, mit einem eleganten Kopfschmuck, jahrelang unter Invasoren in seinem Lebensraum gelitten. Beispielsweise unter Ratten, die seine Eier und Küken attackieren. Der Wachstum des Bestandes wurde deshalb durch die Überwachung ihres Lebensraumes während der Brutzeit und durch das Kennenlernen ihrer Fortpflanzungsstrategie sowie der Bedingungen ihres Lebensraums in den letzten Jahren erreicht. Die Gefährdungskategorie sank von „gefährdet“ auf „verletzlich“.

Landschaften zu erkennen, in denen sie sich aufhalten, ihr tägliches Verhalten zu studieren und die Probleme kennenzulernen, mit denen sie konfrontiert sind, braucht Zeit für Forschung und technische Arbeiten, die in diesem Fall zu sehr guten Resultaten geführt haben.

Unzertrennliche Rußköpfchen (Agapornis nigrigenis) – Sambia

Die Loro Parque Fundación arbeitet seit 1997 mit dem „Research Centre for African Parrot Conservation” in Südafrika zur Erforschung der Population des Unzertrennlichen Rußköpfchens zusammen. Ein kleiner Papagei, der im Südwesten von Sambia lebt und von dem nur wenig bekannt war.

Kurioserweise war er eine der letzten Papageienarten, die 1906 in Afrika entdeckt wurden. Die Bestände, die in Europa in Menschenobhut gehalten wurden, reduzierten sich nach den zwei Weltkriegen, durch die Einschränkung der Imports von Saatgut nach Europa (was die künftige Nachfrage nach Fängen beeinflussen konnte) stark.

Etwas über ihren Lebensraum, ihre allgemeine biologischen Merkmale und ihre Interaktion mit der lokalen Bevölkerung zu erfahren, damit diese die Bedeutung des Erhaltes ihres Lebensraumes und die Art und Weise, wie dies zu tun ist, versteht, war entscheidend für die Erholung dieser Art, die sich heute wieder weit verbreitet ist. Die Loro Parque Stiftung unterstützt weiterhin die Feldforschung, um aktuelle Bestandzahlen zu erfassen.

Loro Parque empfängt eine Delegation des Pinguin Museums in Cuxhaven

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Der Loro Parque hat am Montag, 20. November, eine Delegation des Pinguin Museums in Cuxhaven empfangen, das die größte Sammlung von Pinguinobjekten besitzt. Während des Besuches wertschätzten die Repräsentanten des deutschen Pinguinariums, Stefan Kirchhoff & Birgit Berend, die Anlage „Planet Penguin“ sowie die wichtige Arterhaltungsarbeit des Loro Parque, der von den Nutzern von TripAdvisor zum besten Zoo der Welt gewählt wurde.

Die Vertreter, die bereits die Pinguinarien in der ganzen Welt besucht und die Tiere auch in der Natur beobachtet haben, hoben hervor, dass sie den Loro Parque bereits vor zwölf Jahren besucht hatten und seitdem immer wieder zurückkommen wollten. Deshalb haben sie dieses Mal die Gelegenheit genutzt, um eine Reportage über die Pinguine, die den Park bewohnen, zu machen und aus erster Hand die exzellenten Haltungsbedingungen im besten Pinguinarium der Welt „Planet Penguin“ zu dokumentieren.

Deshalb wurden die Repräsentanten des Pinguin Museums Cuxhaven von dem wissenschaftlichen Direktor der Stiftung Loro Parque Fundación, Rafael Zamora empfangen, der den Besuchern die große Vielfalt der Arten, die in der Anlage leben, erklärte. Außerdem beantwortete er gerne ihre Fragen zu verschiedenen Schutzmaßnahmen die getroffen werden, um das Wohlergehen der Tiere zu gewährleisten.

Dieser Besuch des deutschen Pinguinmuseums im Loro Parque, des zum zweiten Mal in Folge als bester Zoo der Welt ausgezeichneten Parks, belegt die Wichtigkeit und den Wert, den diese Institutionen für die Pflege und das Wohlergehen der Tiere haben. Außerdem betont er die Rolle, die Wildtierschutzzentren wie der Loro Parque spielen, um die Gefährdung von Arten, wie sie die Internationale Union für Naturschutz (IUCN) denunziert, sichtbar zu machen und die Besucher dafür zu sensibilisieren, wie wichtig der Schutz der Tiere ist, um ihr Aussterben zu verhindern.

Die Zeitung ‘The Sun’, Marktführer in Großbritannien, empfiehlt den Besuch von Loro Parque und Siam Park während der Weihnachtsferien

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The Sun’, die meist gelegene Zeitung der Welt in englischer Sprache, mit einer Auflage von circa 3.200.000 Millionen Exemplaren und rund 8.500.000 Lesern empfahl in einem kürzlich erschienenen Artikel, den Besuch des Loro Parque und Siam Park in den Weihnachtsferien. Außerdem wurde in dem Artikel Teneriffa als Reiseziel Nummer Eins auf einer Liste von zehn Orten, die sich ideal für die Weihnachtsferien eignen, wie unter anderem New York und Paris, beschrieben.

Die Kanaren sind eines der bevorzugten Reiseziele der britischen Urlauber und „die ganze Familie wird vom Loro Parque begeistert sein“, betont ‘The Sun’. „Von den Nutzern von TripAdvisor zum besten Zoo der Welt gekürt, ist er vor allem für sein Engagement für den Naturschutz bekannt. Dank diesem Einsatz konnten neun Spezies vor dem Aussterben bewahrt werden“, heißt es in dem Artikel weiter. Er weist auch auf den Siam Park hin: „ein weiterer ausgezeichneter Park mit aufregenden Attraktionen und Becken, in denen man entspannen kann“.

Diese Erwähnung würdigt den Einsatz der Loro Parque Gruppe für Innovation und exzellente Dienstleistung, dank derer den Besuchern immer wieder neuartige Anlagen in der besten Qualität angeboten werden. Deshalb werden im Loro Parque und Siam Park die neuesten Technologien bis in jedes kleine Detail angewandt. In Fragen die von der Innovation bei der Entwicklung neuer Attraktionen reichen, bis hin zu Aspekten der Nachhaltigkeit und des respektvollen Umgangs mit der Umwelt.

Circa 50 Millionen Besucher haben den Loro Parque, seit seiner Eröffnung vor fast 46 Jahren, kennengelernt. Berücksichtigt man, dass über 700 Millionen Menschen jedes Jahr zoologische Gärten besuchen, erhalten sowohl diese Empfehlung als auch die verschiedenen Auszeichnungen, die er im Laufe seines Bestehens erhalten hat, noch mehr Gewicht und belegen, dass der Loro Parque seinen Besuchern aus allen Teilen der Welt ein unvergessliches Erlebnis bereitet,

Ebenso verhält es sich mit dem Siam Park, der seit fünf Jahren in Folge als bester Wasserpark der Welt anerkannt ist und überhaupt als einziger Park diese Auszeichnung so viele Male aufeinanderfolgend erhalten, seit TripAdvisor die Kategorie „Wasserparks“ vor fünf Jahren eingeführt hat.

Eine Studie, finanziert von der Stiftung Loro Parque Fundación, analysiert erstmals in der Geschichte die Persönlichkeit der Orcas

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Eine kürzlich erstellte, von der Loro Parque Fundación finanzierte sowie an den Orcas des Loro Parque initiierte Studie, hat es ermöglicht die Persönlichkeitsstruktur von Cetaceen  zu bestimmen. Das Ergebnis wurde in dem Fachjournal ‘Journal of Comparative Physchology’ veröffentlicht. Es handelt sich um ein Pionierprojekt, denn zum ersten Mal in der Geschichte, wurde die Persönlichkeit dieser Tiere untersucht.

„Die Persönlichkeitsstudien der Tiere helfen uns, ihr Verhalten besser zu verstehen und können in Kürze mit Sozialmaßnahmen flankiert werden“, erklärt Dr. Javier Almunia, Direktor der Stiftung Loro Parque Fundación. Außerdem betont er, dass „eine detailliertere Kenntnis über die Persönlichkeit eines Tieres es ermöglicht,  beispielsweise das Ambiente oder ihre sozialen Verhältnisse so zu bereichern, dass sie sich besser an die Bedürfnisse und Vorlieben des Tieres anpassen“.

Mit dem Ziel den statistischen Resultaten mehr Gewicht zu verleihen, wurden im Rahmen des Projekts insgesamt 24 Orcas (nicht nur denen des Loro Parque, sondern auch der Orcas in SeaWorld Orlando oder SeaWorld San Diego) analysiert. Um ihre Persönlichkeitsstruktur zu determinieren, wurde ein Fragebogen mit 38 Faktoren angewandt, der auf einem Pendant basiert, das auch für Menschen angewandt wird. „Das Fünf-Faktoren-Modell”. Durchschnittlich 20 Gutachter pro Zentrum – in erster Linie Trainer – mit einer Mindesterfahrung im Umgang mit diesen Tieren von 8 Jahren, haben alle Eckpunkte der Studie beurteilt.

„Das Bedeutendste an dieser Forschung ist, dass zum ersten Mal die Persönlichkeitsstruktur eines Orcas bestimmt wird. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Studien zur Persönlichkeit vieler Tiere durchgeführt – inklusive wirbelloser Tiere, Insekten und Fische – aber kurioserweise gab es im Bereich der Cetaceen bislang einzig Persönlichkeitsstudien zu großen Tümmlern. Sie konzentrierten sich auch nur auf die Wechselbeziehungen und nicht auf die Bestimmung einer Persönlichkeitsstruktur dieser Spezies“, betont Yulán Ùbeda, die Autorin der Studie und Wissenschaftlerin der Universität in Girona.

Angesichts der Unmöglichkeit die erhaltenen Studienergebnisse über Orcas mit der Persönlichkeitsstruktur anderer Cetaceen zu vergleichen, haben Ùbeda und ihr Team die Resultate mit denen von Menschen und Schimpansen verglichen und dabei eine hohe Übereinstimmung in der Persönlichkeitsstruktur dieser Arten festgestellt. Gemäß der Studie setzt sich die Persönlichkeit der Orcas aus vier Faktoren zusammen: Extravertierhteit, was die Faktoren Verantwortlichkeit und Liebenswürdigkeit kombiniert, Dominanz und Klugheit. Die ersten drei Punkte stimmen mit denen überein, die auch bei Schimpansen festgestellt wurden – und schon zuvor in einem Fachbericht der Autorin in ‘Evolutionary Pshychology’ veröffentlicht wurden – während sich die Ähnlichkeit mit dem Menschen auch in Bezug auf Eigenschaften wiederspiegelt.

Die Ähnlichkeit der gefundenen Resultate könnte auf eine evolutionäre Übereinstimmung schließen lassen. So hat die Wissenschaftlerin zusammengefasst, dass trotz der großen evolutionären Distanz zwischen Cetaceen und Primaten, der Anpassung an sehr unterschiedliche Lebensräume und einer sehr ungleichen neuroanatomischen Entwicklung, es Übereinstimmungen in komplexen, kognitiven Fähigkeiten gibt, wie zum Beispiel Zusammenarbeit, Kulturvermittlung und komplexe Sozialstrukturen und sogar eine ähnliche Entwicklung von Hirnfunktionen. Deshalb könnte diese Art der Persönlichkeitsstruktur, die bei Cetaceen und komplexen Primaten gefunden wurde, mit der kognitiven und sozialen Komplexität dieser Arten in Verbindung stehen.

Loro Parque und Poema del Mar vereinen sich mit anderen Aquarien und mit der Europakommission, um gegen die Plastikflut anzukämpfen

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Als Teil seines Engagements zum Schutz wildlebender Arten und ihres natürlichen Umfelds, haben Loro Parque und Poema del Mar sich dazu entschlossen, die eigenen Kräfte mit denen der Europäischen Kommission und dem Programm der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt sowie mit anderen internationalen Partnern zu vereinen. Gemeinsam wollen sie eine Koalition der Aquarien ins Leben zu rufen, die gegen die Kontaminierung mit Plastik kämpft. Aquarien in aller Welt organisieren deshalb in ihren Anlagen permanente Aktivitäten und modifizieren ihre eigene Politik, mit dem Ziel alle Artikel aus Einwegplastik zu eliminieren.

Diese Initiative ist Teil der Unternehmensstrategie der Loro Parque Gruppe, die bereits Anfang dieses Jahres 2018 begonnen hat und in deren Rahmen zahlreiche Produkte mit Alternativen aus abbaubaren und kompostierbaren Materialien ersetzt wurden, die umweltverträglicher sind. So hat der Loro Parque kürzlich den Austausch von Flaschen aus Einwegplastik gegen biologisch abbaubare und kompostierbare Flaschen angekündigt. Er übernimmt damit eine Pionierrolle und ist der erste europäische Zoo, der eine Entscheidung in diesem Umfang trifft und aufhört Plastikmüll durch Einwegflaschen zu produzieren.

Diese Koalition, die auf den Namen ‘World aquariums #ReadyToChange to #BeatPlasticPollution’ (Aquarien der Welt, die bereit sind gegen die Kontaminierung durch Plastik zu kämpfen) getauft wurde, will im Jahr 2019 mindestens 200 Aquarien unter ihrem Dach vereinen, um die Sensibilität der Öffentlichkeit in Bezug auf die Verschmutzung mit Plastik zu erhöhen. Alle teilnehmenden Anlagen verpflichten sich, auf lokaler, regionaler, nationaler und weltweiter Ebene bewährte Verfahren im  Umgang mit Plastik zu fördern.

Die Ankündigung dieser Kampagne geschah, nachdem in dieser Woche im Europaparlament mit überwältigender Mehrheit der Vorschlag der Kommission angenommen wurde, der ein Verbot von Einwegplastik-Artikeln bis 2021 vorsieht.

„Aquarien sind ein Fenster in unserer Ozeane. Mit ihren Sammlungen und Bildungsprogrammen, führen sie uns vor Augen, was wir schützen müssen und sie dienen den Freunden der Ozeane von morgen als Inspiration. Millionen Menschen besuchen die Aquarien in aller Welt jedes Jahr. Das wird sie dazu bewegen, ihren eigenen Umgang mit Plastik zu überdenken“, erklärte der Kommissar für Umwelt- und Meerschutz sowie Fischerei in der Europäischen Union,  Karmenu Vella,

Ernsthafte Bedrohung der marinen Arten

Gewaltige Plastikmüllberge kontaminieren die Meere und Küsten und bedrohen die meisten marinen Arten. Auch wenn die Reinigung der Strände eine wichtige und notwendige Maßnahme sind, so ist es noch viel dringender, dass die Gesellschaft ihre Produktions- und Konsumgewohnheiten sowie ihr Verhalten ändert, um zu verhindern, dass Plastik in die Umwelt gelangt.

 

Das Unternehmen Loro Parque bewirbt seine Neuheiten auf der Reisemesse World Travel Market

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Loro Parque, Siam Park, Poema del Mar, Hotel Botánico und Brunelli’s nehmen in dieser Woche an der prestigeträchtigen Reisemesse business-to-business, dem World Travel Market teil, der jedes Jahr in London gefeiert wird, um dort den Klienten die wichtigsten Neuheiten des Unternehmens vorzustellen.

Der Loro Parque, der zum zweiten Mal in Folge, von den Nutzern des Portals TripAdvisor, zum besten Zoo der Welt gekürt wurde, beweist, dass er sich weiterhin für den Erhalt der Artenvielfalt und die ständige Erneuerung seiner Installationen stark macht. In diesem Fall präsentiert er seine zwei neuen und beeindruckenden Ausstellungen, die erst kürzlich eingeweiht wurden: Der Jardin Zen, ein weltweit einmaliger versunkener Aquariumgarten, der perfekt das Gleichgewicht zwischen Flora und Fauna hält und die Anlage der Zwergflußpferde, die vollkommen natürlich ist und so geschaffen wurde, dass sie für das maximale Wohlbefinden der Tiere sorgt. Die Stiftung Loro Parque Fundación, die 2015 auf dem World Travel Market mit dem ‘World Travel Leaders Award’ ausgezeichnet wurde, spielt ihrerseits eine wichtige Rolle innerhalb der erzieherischen und arterhaltenden Arbeit, mit der sich der Loro Parque identifiziert.

Der Siam Park präsentiert sich, zum fünften Mal in Folge, als bester Wasserpark der Welt und erntet weiterhin Erfolge auf internationalem Niveau. Auf dem World Travel Market können die letzten Auszeichnungen eingesehen werden, unter denen besonders der Preis  ‘European Star Awards’ hervorzuheben ist, der ihn zum siebten Mal in Folge als Besten Europas auszeichnet. Dieses Jahr wurden zwei neue Attraktionen einwgeweiht, die die Aufmerksamkeit aller professionellen Messebesucher auf sich ziehen: Patong Rapids’, eine Neuheit, die mit allen bisherigen Bahnen bricht und sogar die bereits unglaublichen ‘Mekong Rapids’ übertrifft sowie ‘Coco Beach’, ein neuer Kinderspielbereich, in dem die Kleinen, in Begleitung ihrer Famlie, große Abenteuer erleben können.

Das Poema del Mar nutzt seinerseits diese internationale Messe, nachdem es fast an dem Punkt ist, seinen ersten Geburtstag nach der Eröffnung im Dezember 2017 zu feiern, um Bilanz zu ziehen. Das neue, große Aquarium von Las Palmas de Gran Canaria hat einen beispiellosen Erfolg gehabt. Es eröffnet seinen Besuchern einen beeindruckenden Blick auf im Wasser lebende Tiere aus allen Teilen der Welt. Besonders hervorzuheben, ist in der Anlage der Bereich ‘Deep Sea’, ein Aquarium mit der größten gebogenen Scheibe der Welt, in der die Tiefsee zu bewundern ist.

Brunelli’s ist zum vierten Mal in Folge auf der Messe vertreten, um sein exquisites gastronomisches Angebot vorzustellen, in dem ausgesuchtes Fleisch die Hauptrolle spielt. Das Restaurant, das gegenüber des Loro Parque in Puerto de la Cruz zu finden ist, bietet eine edle Atmosphäre und den besten Ausblick aufs Meer auf den Kanaren. Außerdem verfügt es über einen Southbend-Ofen, der einzigartig auf den Kanarischen Inseln ist. Dieses Jahr wurde das Lokal zum besten Fleischrestaurant Teneriffas, nach TripAdvisor, gekürt.

Das Hotel Botánico*****GL nutzt die Gelegenheit, um die Qualität und den Komfort, den das Haus bietet, vorzustellen. Ideal, um traumhafte Ferientage in einem Hotel zu verbringen, das dieses Jahr mit dem ‘TUI Holly’ ausgezeichnet wurde und unter den rund 12.000 Hotels mit denen die TUI-Gruppe arbeitet, unter den 100 besten Hotels der Welt rangiert. Die neuen Ayurveda-Anwendungen, die wunderbare Spa-Anlage The Oriental Spa Garden und sein unglaubliches und breit gefächertes gastronomisches Angebot sind seine einzigartige Visitenkarte.