Der Loro Parque erhält den Geschäftsleitungspreis von Teneriffa für seine touristische Exzellenz

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Der Loro Parque hat am Dienstag, 26. Februar, den Unternehmerpreis von Teneriffa für seine “touristische Exzellenz” erhalten. Der Preis wurde im Rahmen einer Feierstunde im La Laguna Gran Hotel von dem Fachjournal  Ejecutivos übergeben.

Diese erste Preisverleihung fand unter der Leitung des Inselpräsidenten Carlos Alonso statt. Im Rahmen des Festaktes wurden verschiedene Unternehmen für ihre Laufbahn, Qualität, auswärtige Projekte, technologische Entwicklung, ihren Kundenservice sowie in anderen Kategorien gewürdigt.

So wurde die Arbeit des Loro Parque ein weiteres Mal wegen seiner Exzellenz im Tourismusbereich anerkannt. Denn, nach der Einschätzung des Fachjournals Ejecutivos ist “der Loro Parque einer der schönsten Zoos der Welt”, “der an der Vulkanflanke des Teide, einem Weltkulturerbe, liegt und im Laufe seines 45-jährigen Bestehens seine Besucher kontinuierlich, dank seiner ständigen Erneuerungs- und Forschungsarbeit, überrascht hat.

Dieser Preis würdigt viele Jahre intensiver Arbeit und kontinuierlichen Wachstums. Außerdem wurde er zum zweiten Mal in Folge mit dem Preis Travellers’ Choice, ausgezeichnet, der dank der unabhängigen Bewertungen durch das Reiseportal TripAdvisor vergeben wird.

So wird die Laufbahn des Loro Parque anerkannt, in deren Verlauf sich der Zoo in einen der  schönsten und angesehensten zoologischen Gärten der Welt verwandelt hat. Sowohl in Bezug auf seine außergewöhnliche Schönheit als auch auf die Exzellenz seiner Anlage und dem Respekt vor der Natur. Das liegt daran, dass der Park, den fast 50 Millionen Besucher seit seiner Eröffnung im Jahr 1972 besucht haben, sein starkes Engagement für den Schutz verschiedener Spezies, über eine Vielzahl von Projekten, an denen die Loro Parque Fundación beteiligt ist, fortsetzt.

Der Stiftung Loro Parque Fundación gelingt es, 6 vom Aussterben bedrohte Papageien, die auf Teneriffa geboren wurden, nach Brasilien zu bringen, wo sie in ihrem natürlichen Habitat frei fliegen

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Fotografie: Joao Marcos Rosa

Die sechs Exemplare des Lear Aras (Anodorhynchus leari), die in der Anlage der Loro Parque Fundación geboren wurden, wurden im August letzten Jahres nach Brasilien gebracht, um sie dort in ihrem natürlichen Lebensraum auszuwildern. Sie haben sich gut an die harten Lebensbedingungen ihre Lebensraums, in der Caatinga, angepasst und fliegen bereits durch die Wälder. Dieses Projekt ist eines der Wichtigsten der Stiftung, was bewirkt hat, dass der Gefährdungsgrad auf der Roten Liste der Internationalen Union zum Erhalt der Natur (UICN) von „kritisch gefährdet“ in „gefährdet“ heruntergestuft werden konnte.

Der Schutz und die progressive Erholung des Bestandes dieser Art war ein langer und arbeitsreicher Weg, auf dem vor allem die Arbeit ‘ex situ’, die in der Loro Parque Fundación geleistet wurde, hervorzuheben ist. Die brasilianische Regierung hat der Stiftung vor 13 Jahren, im Jahr 2006, zwei Paare überlassen, mit dem Ziel, sie zu züchten und so die Art vor dem Aussterben zu retten. Sie befanden sich damals in einer ähnlich kritischen Situation wie die Spix-Aras, die inzwischen in der Natur ausgerottet sind.

Innerhalb von sechs Monaten gelang es, die Papageien zur Fortpflanzung anzuregen. Seitdem wurden auf Teneriffa über 30 Exemplare aufgezogen. Wenngleich das Ziel der Stiftung immer war, sie in ihren natürlichen Lebensraum zurückzubringen und dort ihre Nachhaltigkeit zu garantieren. Auf diese Weise wurden im Laufe der Zeit insgesamt 15 Exemplare zurückgeschickt., von denen 9 an einem nationalen Aktionsplan zum Erhalt der Art teilnehmen, wodurch der Bestand spürbar vergrößert werden konnte.

Fotografie: Joao Marcos Rosa

Die letzten sechs Individuen, die nach Brasilien gekommen sind, haben eine Anpassungsphase in einer großen Freiflugvoliere mit genau der gleichen Artenökologie.  verbracht, die mitten in ihrem natürlichen Umfeld integriert wurde. Dort konnten sie sich an die Geräusche der Natur und die Lebensbedingungen dieses Gebietes, in dem der Lear-Ara zuhause ist, gewöhnen.

Während dieses Eingliederungprozesses galt es für das Team des Projeks verschiedene Ziele zu erreichen: wie sich daran zu gewöhnen die Früchte der Licuri-Palme zu fressen – von der sich die Art ernährt – und das in der gleichen Geschwindigkeit, wie es die wilden Tiere tun, denn sie waren eine weichere Nahrung gewohnt. Oder dass sie aufhören Wasser aus dem Spender zu trinken und stattdessen die Palmfrüchte zur Deckung ihres Wasserhaushalts zu nutzen. Alle diese Herausforderungen haben sie wunderbar und erfolgreich gemeistert. Gleichzeitig wurde daran gearbeitet ihre kardio-respirative Kapazität zu erhöhen und zu trainieren, auf die Geräusche möglicher Jäger zu achten.

Es gab ein Exemplar, das von den sechs Papageien am entschlossensten und am neugierigsten war und als Erster das ‘soft release’-Gehege  verließ, um die Gegend zu inspizieren und die Vorhut für den Rest der Gruppe zu sein. In diesem Fall, und zu seiner Sicherheit, wurde er bei den ersten Flügen mit einem Ortungsgerät versehen, das seine Bewegungen registrierte. Nachdem er die Entfernungen gemeistert hatte und sicher in das Gehege zurückkam, wurde die Tür auch für die anderen geöffnet.

Fotografie: Joao Marcos Rosa

Auf naheliegenden Palmen wurden große Rationen Licuri-Früchte hinterlegt, um zu vermeiden, dass die Tiere, während ihrer ersten Erfahrungen in dem neuen Umfeld, auf der Suche nach Nahrung große Anstrengungen unternehmen müssten. Auf diese Weise konnten sie allmählich die Voliere verlassen und fanden draußen sehr ähnliche Verhältnisse vor, ohne große Strecken zurücklegen zu müssen.

Mit diesem großen Schritt schaffte der Lear-Ara eine der wichtigsten Phase zur Erholung der Art und die Integration in das natürliche Umfeld, wobei er weiterhin von den brasilianischen Wissenschaftlern vor Ort beobachtet wird. Federführende des Projektes ist die Biologin Erica Pacífico, Generaldirektorin des Auswilderungsprojekts, die in direkter Verbindung mit den Experten der Loro Parque Fundación steht, die den Entwicklungsprozess aufmerksam mitverfolgen.

Fotografie: Loro Parque Fundación

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Dieses Projekt wurde dank der essentiellen Unterstützung und Zusammenarbeit brasilianischer und internationaler Institutionen ermöglicht, die in verschiedenen Phasen des Freisetzungsprojekts von grundlegender Bedeutung waren: Experten der Forschungs- und Erhaltungsgruppe der Arara-Azul de Lear durch Qualis Consultoria Ambiental; Maßnahmen im Rahmen des Nationalen Aktionsplans für den Artenschutz; Enel Green Power Brasilien, verantwortlich für die integrale Finanzierung des Projekts; die Gemeinschaft Cercadinho, Campo Formoso / Bahia.

Eine weitere wichtige unterstützende Funktion übernahm die Association of Cristina Dénes of Architecture, die für den Bau der Volieren und die Vorbereitung der Aras auf ein Leben in ihrem natürlichen Lebesnraum verantwortlich war. Dank gebührt auch Antonio Carlos Canto Porto Filho und Francisco Antonio de Oliveira, für die Bereitstellung von Materialien sowie dem National Center for Research and Conservation of Wild Birds; die Fazenda Cachoeira Scientific Breed for Conservation Purposes; das Center for Conservation and Management of Caatinga Fauna (CEMAFAUNA); das National Center for Research and Conservation of Wild Birds (CEMAVE); die Scientific Breed for Conservation Purposes; das Institute for the Environment and Water Resources of Bahia (INEMA); das Max-Planck-Institut für Umwelt und Wasserressourcen von Bahia (INEMA), das Institut für Biodiversitätsentwicklung (ICMBio), das Institut für Wildnis (IES), das Institut für Ornithologie (MPIO), das Zoologiemuseum der Universität von São Paulo (MZUSP) und Nitro Imágenes. Dank dieses multidisziplinären Expertenteama, wurde es den Aras von Teneriffa ermöglicht, in Brasilien frei zu fliegen.

Der Loro Parque stellt erstmals in Spanien ein Paar der Rundkopfgeigenrochen ‘Rhina ancylostoma’ aus

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Der Loro Parque leistet mit dem Einzug des Haipaars der Gattung Rundkopfgeigenrochen, ‘Rhina ancylostoma’, erneut Pionierarbeit in Spanien. Die Art wird in den nächsten Tagen in die Ausstellung umziehen, sodass alle Besucher sie kennenlernen können und etwas über die Art lernen. Die Aufnahme dieser Art ist ein weiterer Schritt, des nach TripAdvisor besten Zoos der Welt, um sein Engagement für den Arterhalt zu vertiefen. Denn die Art wird auf der Rote Liste der bedrohten Arten der Internationalen Union für den Erhalt der Natur (UICN) als verletzlich geführt.

Der Rundkopfgeigenrochen, auch bekannt als Gitarrenfisch, ist in der Natur aus verschiedenen Gründen, wie dem Verlust seines Lebensraumes – insbesondere im Süden und Südosten Asiens -, Kontaminierung und dem Fischfang bedroht. Denn auf dem asiatischen Kontinent wird sein Fleisch auch für den menschlichen Konsum verkauft. Ebenso im Norden Australiens beispielsweise, wo er ungewollt als Beifang bedroht ist. Allerdings hat dort die Einführung von Ausschlussvorrichtungen zur Vermeidung des Fangs von Meeresschildkröten bei der Garnelenfischerei mit Schleppnetzen, auch die Sterblichkeit dieser Art erheblich reduziert. Diese beiden Exemplare, die vor ihrer Einführung in die Ausstellung eine Quarantänezeit absolvierten, agieren im Loro Parque als Repräsentanten ihrer Art in der Natur.

Diese Art lebt in Küstennähe und rund um Korallenriffe in einer Tiefe von rund 90 Metern. In der Regel sind die Tiere insbesondere auf sandigen und schlammigem Meeresboden zu finden. Diese Art kann stattliche Längen von bis zu 270 Zentimetern erreichen. Im Allgemeinen ist über diese Spezies nur sehr wenig bekannt. Deshalb sind weitere Forschungen notwendig, um mehr über ihre Biologie, ihren Ursprung und ihre Nutzung zu erfahren.

Schätzungsweise 100 Millionen Haie sterben jedes Jahr als Folge des Fischfangs und ein Viertel der Knorpelfischarten – Haie, Rochen und Chimäre – sind durch die Aktivitäten des Menschen vom Aussterben bedroht- Deshalb agiert der Loro Parque als authentische Botschaft der Wildtiere und trägt mit seiner Arbeit dazu bei, verschiedene Arten zu erhalten und zu schützen.

Die Arbeit, die künftig in Verbindung mit dem Hai ‘Rhina ancylostoma’ durchgeführt wird, besteht im Wesentlichen darin, mehr über die Spezies zu erfahren, um auch andere bedrohte Arten zu erhalten und ihr Wohlbefinden zu garantieren. Wie zum Beispiel den Engelshai  (‘Squatina squatina’) – der meist bedrohte Hai der Welt – und den Hammerhai (‘Sphyrna sp.’), zu deren Schutz und Erhalt die Stiftung Loro Parque Fundación an mehreren Projekte beteiligt ist.

Die Stiftung Loro Parque Fundación und kanarische Universitäten initiieren das Projekt ‘CanBio’

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Die Stiftung Loro Parque Fundación hat diese Woche mehrere Kooperationsabkommen und Verträge mit Forschungsteams der beiden kanarischen Universitäten sowie mit den gemeinnützigen Organisationen Elasmocan und AVANFUER abgeschlossen. Damit beginnt das Projekt ‘CanBio’, ein Forschungsprogramm, das gemeinschaftlich vom Loro Parque und der Kanarenregierung finanziert wird.

Über dieses Projekt untersuchen verschiedene Forschungsgruppen der Universtität in La Laguna (ULL) und der der Universität von Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) die Auswirkung des Klimawandels auf das Meer, die Versäuerung des Ozeans und die Auswirkung dieser Faktoren auf die marine Artenvielfalt auf den Kanaren und in Makaronesien. Insbesondere mit Blick auf die Meeressäuger, Meeresschildkröten, Haie und Rochen.

Das Projekt wurde im vergangenen November vorgestellt und sieht eine Investitition von zwei Millionen Euro, verteilt über vier Jahr vor. Es begann in diesem Monat Januar mit der Anbringung einer Messstation auf der Fähre Benchijigua Expres’ (der Reederei Fred Olsen), die bereits angefangen hat, Daten über die Versäuerung der Küsten in der Region zu sammeln. Diese Daten werden von einer weitere Messstation auf dem Schiff ‘Renate P’ der Reederei NISA Maritima ergänzt. Dieses Schiff verkehrt zwischen Teneriffa, Las Palmas, Lanzarote und Barcelona und kann deshalb Informationen über Makaronesien liefern.

Zu diesen beiden Plattformen gesellt sich im Laufe des Jahres 2019 ein Küstenüberwachungsnetz, das marine Umweltparameter, die mit dem Klimawandel in Verbindung stehen, der ozeanischen Versäuerung und der akustischen, submarinen Kontaminierung sowie deren Auswirkungen auf die Artenvielfalt der Kanaren erfasst. Dieses Netzwerk besteht anfangs aus zwei Bojen, die mit wissenschaftlichen Instrumenten bestückt sind, eine vor Gran Canaria und die andere vor Teneriffa. In späteren Jahren werden verschiedene wissenschaftiche Missionen mit autonomen Fahrzeugen vorgenommen, die den Archipel und Makaronesien durchqueren und dabei Informationen über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Ozean und die Verbreitung der Cetaceen im Beobachtungsgebiet liefern sollen.

All diese Aktivitäten stehen in Verbindung mit Aktivitäten, die die Loro Parque Fundación auf dem Archipel im Vorfeld unternommen hat. Sie werden es ermöglichen, wichtige Informationen zu erhalten, auf deren Basis sich die Auswirkungen und die globale Veränderung der marinen Organismen auf den Kanaren und in Makaroneisen beurteilen lassen. Auf diese Weise wird die Region sich in eine Weltreferenz verwandeln, weil sie der internationalen Gemeinschaft relevante Daten zum Klimawandel liefern kann und gleichzeitig hilft sie die Auswirkungen des globalen Wandels in der Region zu diagnostizieren.