Loro Parque beschreibt erstmals den Versöhnungsprozess bei Orcas

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Eine Studie, vorgenommen an den Orcas des Loro Parques und veröffentlicht in dem Fachjournal Zoo Biology erklärt das Versöhnungsverhalten nach sozialen Konflikten zum ersten Mal aus wissenschaftlicher Sicht.

Dazu haben die Wissenschaftler das Sozialverhalten der Orcas detailliert beschrieben und ihre Tendenz zur Versöhnung nach sozialen Konflikten, die weniger als 1% der Verhaltensweisen ausmachen, die diese Tiere entwickeln. Innerhalb der dokumentierten Verhaltensweisen ist das kuriose Partnerschaftsmuster, als „sanfter Biss der Zunge“  beschrieben, hervorzuheben, bei dem sie  sanft die Zunge des anderen mit den Zähnen anknabbern, ohne sich zu beißen. In diesem Sinne traten Wechselwirkungen zwischen einem Orca-Paar auffallend häufig auf, als erwartet, was auf eine besondere Affinität zwischen einigen Individuen hinweist.

Die Erforschung des Sozialverhaltens dieser Cetaceen hilft die Interaktionen unter den Tieren, die in menschlicher Obhut  leben, besser zu verstehen und die Gruppen dadurch besser halten zu können.

Auf diese Weise bestätigt sich der Loro Parque als Forschungsplattform um das Leben der Tiere kennenzulernen und zu verbessern. Und diese Arbeit ist lediglich ein Beispiel mehr dafür, dass der Park zum Fortschritt in der Wissenschaft zum Schutz des marinen Lebensraums beiträgt.

Loro Parque und die Inselregierung Teneriffas machen mit dem Geografen Alexander von Humboldt bekannt

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Im Loro Parque wurde gestern Abend, Donnerstag 13. Juni, eine Vortragsreihe anlässlich des 250. Geburtstags von Alexander von Humboldt angeboten. Der Ehrentag, der im anerkannt besten Zoo der Welt begangen wurde, hat diesen Wissenschaftlers als Vater der modernen, universellen Geographie gewürdigt.

Die Inselbeauftragte für auswärtige Angelegenheiten, Delia Herrera, hat sich für die Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Humboldt und dem Loro Parque sowie für die Gestaltung des Festaktes bedankt. Sie erklärte, dass verschiedene Festakte, auch in Kollaboration mit den Museen der Insel vorbereitet wurden, um mit der Person des Wissenschaftlers bekannt zu machen.

Im Laufe des Tages ergriff als Erster der Professor im Ruhestand der Universität Navarra, Luis Herrera, mit dem Vortrag Alexander von Humboldt: de Tenerife al nuevo mundo, el pingüino de Humboldt y otros epónimos (Alexander von Humboldt: von Teneriffa in die neue Welt, Humboldtpinguine und andere Namensgeber) das Wort. Ihm folgte die Doktorin der Biologie der Universität La Laguna, Fátima Hernández, mit dem Vortrag Alexander von Humboldt y visiones convergentes de artistas sobre naturaleza (Alexander von Humboldt und damit verbundene Visionen von Künstlern über die Natur).

Danach sprach der Präsident des Kulturvereins Humboldt auf den Kanaren, Isidoro Sánchez, über den Aufenthalt des Wissenschaftlers auf der Insel. Abschließend wurde der Ehrentag mit der Präsentation eines Werks des Künstlers Alejandro Tosco, das eigens für diesen Zweck geschaffen wurde, beendet.

Das Festprogramm, geht am heutigen Freitag 14. Juni, im Museo de Naturaleza y Arqueología (MUNA) mit einem Workshop für Kinder weiter. Er beschäftigt sich mit der Anerkennung der marinen Formen und beinhaltet auch die Art der nach ihm benannten Humboldtpinguine. Außerdem sind zusätzlich zu den aktuellen Aktivitäten auf der Insel weitere Festakte vorgesehen, die im September in Ecuador stattfinden. Konkret wird es dort eine Gesprächsrunde und eine Kunstausstellung De Sur a Sur in der Stadt Quito geben, die von dem Humboldtverein dieses Landes organisiert wird.

Gedenken

Im Jahr 2019 wird nicht nur des 250. Geburtstags Humboldts gedacht, sondern es sind auch schon 160 Jahre vergangen, seit er in Berlin (am 6. Mai 1859) verstarb sowie 220 Jahre seit seinem Aufenthalt auf den Kanaren (Juni 1799). Aus diesem Grund finden zahlreiche Aktivitäten rund um die Figur Alexander von Humboldt, in Ecuador, Deutschland und auf Teneriffa statt. . Das Ziel des Kulturprogramms beschränkt sich nicht nur darauf die Vision der Insel als interkontinentale Plattform zu stärken, sondern möchte auch das Bewusstsein für einen nachhaltige, umweltfreundliche Entwicklung (ODS) über das Medium der Kunst schärfen.

Loro Parque beherbergt die Jahresversammlung der spanischen Gesellschaft für veterinärpathologische Anatomie

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Der Loro Parque, der von TripAdvisor anerkannt beste Zoo der Welt, hat in dieser Woche die Jahresversammlung der spanischen Gesellschaft veterinärpathologische Anatomie (SEAPV) zu Gast. Die offizielle Einweihung fand heute Morgen, Donnerstag 13. Juni, statt und durfte mit der Präsenz von Teneriffas Inselrat für Land-, Forst- und Fischwirtschaft Jesús Manuel Morales rechnen. Außerdem waren der Präsident von SEAPV Valentín Pérez, der Direktor von IUSA Antonio Fernández, die Präsidentin der Tierärztekammer von Santa Cruz der Tenerife María Luisa Fernández sowie der wissenschaftlicher Direktor der Loro Parque Fundación Rafael Zamora anwesend.

Während dieses Treffens, das noch bis morgen, Freitag 14. Juni, dauert, können die Teilnehmer aus erster Hand die Arbeit des Loro Parques in Bezug auf Aufklärung und Sensibilisierung, Arterhalt und wissenschaftliche Forschung kennenlernen. Dieser Einsatz erfolgt an einem einzigartigen Ort, mit einer großen Artenvielfalt und naturnahen Lebensräumen, die dazu einladen die Naturschönheit der fünf Kontinente zu erleben.

Jahrestreffen SEAPV

Das Jahrestreffen findet in verschiedenen Städten statt, die mit Experten aus der veterinärpathologischen Anatomie verbunden sind, um den Kontakt zwischen den Spezialisten sowie den Erfahrungsaustausch zwischen Dozenten und Wissenschaftlern, über mündliche Vorträge und Bildmaterial zu fördern.

Wissenschaftliches Programm 2019

Zu dieser Gelegenheit beinhaltet das wissenschaftliche Programm 30 Vorträge und 35 Poster. Außerdem wird es eine Fortbildungsveranstaltung geben, die sich speziell mit der Pathologie der Meeresbewohner befasst und von Dr. Judy St. Leger DVM, von der amerikanischen Pathologen-Kammer geleitet wird. Hervorzuheben ist auch der Ehrengast  José Luis Sáez, mit einer breiten beruflichen Erfahrung als nationaler Koordinator von Arbeitsgruppen für Brucellose und Tuberkulose für die Subdirektion für Gesundheit, Umwelthygiene und Nachverfolgbarkeit des Ministeriums für die Land- und Fischwirtschaft und Ernährung.

Loro Parque und die Inselregierung Teneriffas machen mit dem Geografen Alexander von Humboldt bekannt

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Im Loro Parque wurde gestern Abend, Donnerstag 13. Juni, eine Vortragsreihe anlässlich des 250. Geburtstags von Alexander von Humboldt angeboten. Der Ehrentag, der im anerkannt besten Zoo der Welt begangen wurde, hat diesen Wissenschaftlers als Vater der modernen, universellen Geographie gewürdigt.

Die Inselbeauftragte für auswärtige Angelegenheiten, Delia Herrera, hat sich für die Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Humboldt und dem Loro Parque sowie für die Gestaltung des Festaktes bedankt. Sie erklärte, dass verschiedene Festakte, auch in Kollaboration mit den Museen der Insel vorbereitet wurden, um mit der Person des Wissenschaftlers bekannt zu machen.

 

Im Laufe des Tages ergriff als Erster der Professor im Ruhestand der Universität Navarra, Luis Herrera, mit dem Vortrag Alexander von Humboldt: de Tenerife al nuevo mundo, el pingüino de Humboldt y otros epónimos (Alexander von Humboldt: von Teneriffa in die neue Welt, Humboldtpinguine und andere Namensgeber) das Wort. Ihm folgte die Doktorin der Biologie der Universität La Laguna, Fátima Hernández, mit dem Vortrag Alexander von Humboldt y visiones convergentes de artistas sobre naturaleza (Alexander von Humboldt und damit verbundene Visionen von Künstlern über die Natur).

Danach sprach der Präsident des Kulturvereins Humboldt auf den Kanaren, Isidoro Sánchez, über den Aufenthalt des Wissenschaftlers auf der Insel. Abschließend wurde der Ehrentag mit der Präsentation eines Werks des Künstlers Alejandro Tosco, das eigens für diesen Zweck geschaffen wurde, beendet.

Das Festprogramm, geht am heutigen Freitag 14. Juni, im Museo de Naturaleza y Arqueología (MUNA) mit einem Workshop für Kinder weiter. Er beschäftigt sich mit der Anerkennung der marinen Formen und beinhaltet auch die Art der nach ihm benannten Humboldtpinguine. Außerdem sind zusätzlich zu den aktuellen Aktivitäten auf der Insel weitere Festakte vorgesehen, die im September in Ecuador stattfinden. Konkret wird es dort eine Gesprächsrunde und eine Kunstausstellung De Sur a Sur in der Stadt Quito geben, die von dem Humboldtverein dieses Landes organisiert wird.

Gedenken

Im Jahr 2019 wird nicht nur des 250. Geburtstags Humboldts gedacht, sondern es sind auch schon 160 Jahre vergangen, seit er in Berlin (am 6. Mai 1859) verstarb sowie 220 Jahre seit seinem Aufenthalt auf den Kanaren (Juni 1799). Aus diesem Grund finden zahlreiche Aktivitäten rund um die Figur Alexander von Humboldt, in Ecuador, Deutschland und auf Teneriffa statt.

Das Ziel des Kulturprogramms beschränkt sich nicht nur darauf die Vision der Insel als interkontinentale Plattform zu stärken, sondern möchte auch das Bewusstsein für einen nachhaltige, umweltfreundliche Entwicklung (ODS) über das Medium der Kunst schärfen.

Die Stiftung Loro Parque Fundación feiert den Welt-Ozean-Tag mit einer großen Plastiksäuberungsaktion und einer Freilassung von Meeresschildkröten

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Die Stiftung Loro Parque Fundación hat am Samstag, dem 8. Juni,  im Rahmen des Welt-Ozean-Tages eine große Plastiksammelaktion an der Playa de Martiánez veranlasst. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Promemar organisiert. Zudem wurden bei dieser Gelegenheit mehrere Meeresschildkröten, die sich in der Wildtierauffangstation La Tahonilla erholt hatten, freigelassen.

Die Erholung dieser Tiere, die natürlich ein großer Erfolg ist, wurde auch dazu genutzt, die Gefahr bewusst zu machen, die die Artenvielfalt im Meer aufgrund der von Menschen erzeugten Schäden bedroht. Deshalb war im Rahmen der Säuberungsaktion vorgesehen, so viel Plastik wie möglich einzusammeln. Mehrere dutzend Freiwillige haben an Workshops und Spielen teilgenommen und die Sammelaktion zu einem Erfolg geführt. Im Laufe des Sommers sind weitere Säuberungsaktionen geplant. Die Nächste findet am 15. Juni statt.

Mit Aktivitäten dieser Art, die im Rahmen des Welt-Ozean-Tages stattfanden, sollen Lösungen gefördert werden, die die Ozeane sauberer machen. Zeitgleich sollen die freiwilligen Helfer durch verschiedene Aufklärungsmaßnahmen für das Umweltproblem, mit dem die Ozeane und die Meeresbewohner konfrontiert sind, sensibilisiert werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Auswirkungen des Mülls im Meer.

Der Loro Parque weist darauf hin, dass die Anhäufung von Plastik in den Ozeanen auf fürchterliche Weise die marine Artenvielfalt bedroht. Nach Angaben der Vereinten Nationen „gelangen jährlich 13.000.000 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Ozean und verursachen unter anderem jedes Jahr den Tod von 100.000 marinen Arten“. All diese Tatsachen führen dazu, dass den Wildtierschutzzentren eine immer wichtigere Rolle zum Schutz der Artenvielfalt künftiger Generationen zufällt.

Aus diesem Grund, und bestärkt durch Aktivitäten wie die vorangegangene Säuberung der Küste in Punta de Hidalgo im Mai, verzichtet die Loro Parque Unternehmensgruppe auf den Gebrauch von Einwegplastik in ihren Anlagen und fördert stattdessen umweltverträgliche, biologisch abbaubare und kompostierbare Produkte

Diese Säuberungsaktion wurde dank der Organisatoren Promemar und Loro Parque Fundación sowie dank der Umweltpartner durchgeführt: Loro Parque, Martínez Cano; Libera, naturaleza sin basura; Seo Birdlife; Ecoembes, Fonteide; Cabildo de Tenerife, Medio Ambiente und Excmo. Ayuntamiento de Puerto de La Cruz.

Der Loro Parque erlaubt internationalen Wissenschaftlern Anzeichen dafür herauszufinden, dass die Kontaminierung der Meere bei den Orcas Unfruchtbarkeit erzeugen könnte

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Eine Studie, die von internationalen Experten für die Gesundheit von Cetaceen durchgeführt wurde, hat erste Anzeichen dafür aufgezeigt, dass Empfängnisverhütungsmittel gesundheitsschädliche Auswirkungen auf Orcas haben. Diese Erkenntnis trägt dazu bei, zu verstehen, wie die chemische Kontaminierung die Fortpflanzung von Cetaceen beeinflußt. Die Studie, die im Loro Parque durchgeführt wurde und von der Veterinärmedizinerin Geraldine Lacave geleitet wurde, wurde kürzlich auf einem internationalen Kongress für Meeresbewohner in Südafrika vorgestellt. Sie belegt, den erheblichen Schaden den toxische Chemikalien bei den natürlichen Ovulationzyklen anrichten und damit die Fortpflanzung dieser Cetaceen langfristig beeinträchtigen.

Der Verdacht, dass toxische Chemikalien, wie PCBs (Polychlorierte Biphenyle) die Rezeptoren weiblicher Sexualhormone, die den Fortpflanzungszyklus der Orcas regulieren,  angreifen und dadurch die Fortpflanzungsfähigkeit von Meeresbewohnern zeitweise beeinträchtigen, wurde vor allem von dem Fall der Orca Lulú bestätigt. Das Tier strandete 2017 in Schottland und bewirkte, dass sich die Besorgnis über die Auswirkungen von Östrogenen vertiefte. Dieses weibliche Tier wies die höchsten Werte an PCB auf, die bis zu diesem Zeitpunkt gemessen wurden und es gab Hinweise darauf, dass sie sich vermutlich nie fortgepflanzt hat.

Um diesem Verdacht nachzugehen, hat Dr. Lacave mehr als 57.000 Videoaufnahmen von den Eierstöcken der Orcas, die im Loro Parque auf Teneriffa leben, analysiert, die aufgrund von 4.500 Ultraschalluntersuchungen durch die Tierärzte und Trainer dieses Zoos seit 2012 zusammengetragen wurden. Dank dem Zugang zu diesen Informationen, konnte der gesamte Ovulationsprozess der Orcas nachvollzogen werden. In diesem Zusammenhang gilt es hervorzuheben, dass diese Art von Untersuchungen ausschließlich an Tieren in einem kontrollierten Umfeld, wie dem eines Zoos durchgeführt werden können. Denn dazu muss man regulären Zugang zu den Tieren haben, um so über Ultraschall den Ovulationsprozess im Detail verfolgen zu können.

Dank der Möglichkeit, die Ovulation der Orcas minutiös zu analysieren, konnten Tag für Tag Dutzende Eisprünge verfolgt und Unregelmäßigkeiten (unnormal kurz oder zu lang) entdeckt werden. Außerdem wurden Zyklusverzögerungen, sehr lange Perioden ohne Ovulationsaktivität, Follikelzysten, anhaltende Gelbkörper und sogar eine Ovulation während einer Behandlung mit Empfängnisverhütungsmitteln festgestellt. Obwohl die Studie in den letzten fünf Jahren sehr intensiv geführt wurde, gibt es noch keine Informationen darüber, wie sich empfängnisverhütende Behandlungen langfristig auswirken. Aber die Intensität und die Vielseitigkeit der Ovulationsprobleme legen den Verdacht nahe, dass die Auswirkungen sehr schwerwiegend sein könnten. Da man davon ausgeht, dass die PCBs die Rezeptoren weiblicher Hormone bei den Orcas, auf eine ähnliche Weise wie Verhütungsmittel, blockieren könnten, lassen diese Resultate den Rückschluss zu, dass bereits geringe toxische Mengen den Fortpflanzungszyklus der Orcas schwer beeinträchtigen und ihre Fruchtbarkeit reduzieren könnten.

Das Wichtigste an den wissenschaftlichen Erkenntnissen, ist dass die Informationen, die im Loro Parque gesammelt wurden, dazu beitragen können, diese Cetaceenspezies in der Natur zu schützen. Die Erkenntnisse darüber, wie Östrogene die regulären Zyklen bei Orcas beeinflussen und stören, tragen dazu bei, zu verstehen wie die chemische Kontaminierung die Vermehrung der Wildbestände beeinträchtigt. Nicht nur der Orcas, sondern auch die der Delfine und in Zukunft möglicherweise die Fortpflanzung anderer Meeressäugetiere. Dieser Erkenntnisgewinn ist ein klarer Hinweis auf die wichtige Rolle, die moderne Zoos in Bezug auf den Artenschutz spielen.