Loro Parque lädt die Anwohner von Punta Brava und Las Adelfas in seinen Park

Sin categoría-de Sin comentarios »

Im Rahmen der Fiesta von Punta Brava öffnet der Loro Parque den Anwohnern seine Toren. Vom 2. bis 8. September können die Anwohner die Anlage kostenlos besuchen und genießen.

Diese Einladung ist eine Fortsetzung der Unternehmenstradition die Nachbarn des Parks während ihres Stadtteilfestes einzuladen und gleichzeitig seine Mission fortzuführen, die in der Bewusstseinsschulung, Sensibilisierung und Aufklärung der Besucher über die Wichtigkeit von Naturschutz und Tierwohl liegt.

Auf diese Weise verstärkt der Loro Parque sein Engagement zum Schutz und Erhalt aller Tiere in seiner Anlage, die authentische Botschafter ihrer Artgenossen in der Natur sind.

Um den kostenlosen Eintritt wahrzunehmen müssen die Bewohner von Punta Brava und Las Adelfas ihren Ausweis oder ein Zertifikat vorlegen, das ihren Wohnsitz in einem der beiden Stadtteile belegt.

Der Mythos frühzeitiger Todesfälle

Sin categoría-de Sin comentarios »

Eine der am weitesten verbreiteten Unwahrheiten der Anti-Zoo-Gruppen ist die hohe Sterblichkeit der Wale in menschlicher Obhut oder der Mythos frühzeitiger Todesfälle. Das Hauptargument dieser Organisationen ist, dass die Art der Haltung, Gefangenschaft, die Einschränkungen, der Transport, Isolation oder die Überfüllung der Becken und eine künstliche Ernährung bei gefangenen Walen zu Stress und letztlich zu einer Verkürzung ihrer Lebenserwartung führen. Genau das wäre garantiert zu erwarten, wenn die von den Anti-Zoo-Gruppen beschriebene schreckliche Situation des Leidens und der Benachteiligung der Tiere wahr wäre. Dann würden Delfine und Orcas sicher eine viel höhere Sterblichkeitsrate haben. Aber ist das wirklich der Fall? Wenn wir dazu wissenschaftliche Literatur analysieren, ist dies eindeutig nicht der Fall.

Erst kürzlich wurde veröffentlicht, dass Delfine in menschlicher Obhut eine mindestens genauso hohe Lebenserwartung haben wie ihre wilden Artgenossen und sogar auch darüber hinaus[1]. Diese Studie liefert die bisher umfassendste Bewertung der Lebenserwartung und Überlebensraten von Tümmlern, basierend auf Daten aus zoologischen Einrichtungen in den USA zwischen 1974 und 2012. Die durchschnittliche Lebenserwartung für Tümmler in menschlicher Obhut beträgt laut dieser Daten 28 Jahre. Dieses Ergebnis ist vergleichbar mit der Lebenserwartung von Tümmlern in europäischen Einrichtungen [2]  oder sogar chinesischen Aquarien [3], was darauf hindeutet, dass Delfine unter bester Haltung länger leben können als ihre Artgenossen in freier Wildbahn. In einigen Einzelfällen, wie im United States Navy Marine Mammal Program, war die durchschnittliche Lebenserwartung noch höher und erreichte 30 Jahre [4]. Bei der Berechnung der durchschnittlichen Lebenserwartung für wilde Große Tümmler in den letzten Jahren beträgt diese meist die Hälfte der mittleren Lebenserwartung für Große Tümmler in menschlicher Obhut [5]. Trotz des Mangels an Daten und Schwierigkeiten bei der Messung der Überlebensrate bei wilden Delfinen kann aus den Erkenntnissen eine nicht statistisch belegte Aussage abgeleitet werden, es ist klar, dass Delfine in menschlicher Obhut länger leben. Ein weiterer relevanter Punkt besteht darin, dass die Sterblichkeit von Kälbern von Delfinen in menschlicher Obhut im ersten Jahr niedriger ist als bei den Schätzungen für wilde Delfine [6].

Bei der Analyse von Schwertwalen ist die Situation ähnlich. Die neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen belegen, dass Schwertwale in menschlicher Obhut mindestens so lange leben wie ihre wilden Artgenossen [7]. Die durchschnittliche Lebenserwartung für wilde Schwertwale reichte von 29 Jahren (Southern Residents/südliche ortstreue Population) bis 42,3 Jahren (Northern Residents/nördliche ortstreue Population), während die der Schwertwale in menschlicher Obhut  41,6 Jahren erreichte7. Diese Ergebnisse widerlegen somit einen weiteren Mythos: die Meinung, dass Zoos keine korrekten Zahlen zur Lebenserwartung von Delfinen und Schwertwalen veröffentlichen [8]. Auch stellen sie die post-reproduktiven Theorien über weibliche Schwertwale in Frage [9].

Betrachtet man die maximale Lebenserwartung (MLE), so haben Delfine in menschlicher Obhut eine MLE von 50 Jahren, während in der Wildnis die maximale Lebenserwartung für einen Delfin zwischen 31 und 36 Jahren liegt. Der älteste Delfin in menschlicher Obhut war Nellie, ein Weibchen, das im Marineland Dolphin Adventure starb als sie 61 Jahre alt war. Wenn man das Alter wilder Orcas vor der Küste des Bundesstaates Washington analysiert (über 350 Tiere), zeigt sich, dass weniger als 1% der Exemplare älter als 60 Jahre alt sind. Obwohl es seit weniger als 50 Jahren Schwertwale in menschlicher Obhut gibt (professionell geführt), sind einige Individuen wie Lolita oder Corky bereits über 50 Jahre alt.

Angesichts dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse, die belegen, dass die Lebenserwartung der Wale in menschlicher Obhut ähnlich oder sogar noch höher als die ihrer Artgenossen in freier Wildbahn ist, ist es erwiesen, dass die jahrzehntelang von den Anti-Zoo-Gruppen verbreiteten Informationen  über das Leiden der Tiere reine Spekulationen sind und in keinster Weise durch Fakten gestützt werden können.

Quelle:
https://www.loroparque.com/pdf/ENG_carta_wk_n1_AF_LETTER_Anti-Captivity_Arguments_Scientifically_Debunked.pdf

[1]Jaakkola, K., & Willis, K. (2019). How long do dolphins live ? Survival rates and life expectancies for bottlenose dolphins in zoological facilities vs . wild populations. Marine Mammal Science, 36(3), 248–261. https://doi.org/10.1111/mms.12601

[2]Hartmann, M. G. (2000). The European studbook of bottlenose dolphins (Tursiops truncatus): 1998 survey results. Aquatic Mammals, 26(2), 95-100.

[3]Zhang, P., Sun, N., Yao, Z., & Zhang, X. (2012). Historical and current records of aquarium cetaceans in China. Zoo Biology, 31(3), 336–349. https://doi.org/10.1002/zoo.20400

[4]Venn-Watson, S. K., Jensen, E. D., & Ridgway, S. H. (2011). Evaluation of population health among bottlenose dolphins (Tursiops truncatus) at the United States Navy Marine Mammal Program. Journal of the American Veterinary Medical Association, 238(3), 356-360.

[5]Stolen, M. K., & Barlow, J. (2003). A model life table for bottlenose dolphins (Tursiops truncatus) from the Indian River Lagoon system, Florida, USA. Marine mammal science, 19(4), 630-649.

[6]Sweeney, J. C., Stone, R., Campbell, M., McBain, J., Leger, J. S., Xitco, M., … & Ridgway, S. (2010). Comparative Survivability of Tursiops Neonates from Three US Institutions for the Decades 1990-1999 and 2000-2009. Aquatic Mammals, 36(3).

[7]Robeck, T. R., Willis, K., Scarpuzzi, M. R., & O’Brien, J. K. (2015). Comparisons of Life-History Parameters between Free-Ranging and Captive Killer Whale (Orcinus orca) Populations for Application Toward Species Management. Journal of Mammalogy, 96(5), 1055–1070. https://doi.org/10.1093/jmammal/gyv113

[8]Robeck, T. R., Willis, K., Scarpuzzi, M. R., & O’Brien, J. K. (2016). Survivorship pattern inaccuracies and inappropriate anthropomorphism in scholarly pursuits of killer whale (Orcinus orca) life history: A response to Franks et al. (2016). Journal of Mammalogy, 97(3), 899–905. https://doi.org/10.1093/jmammal/gyw023

[9]Foster, E. a., Franks, D. W., Mazzi, S., Darden, S. K., Balcomb, K. C., Ford, J. K. B., & Croft, D. P. (2012). Adaptive Prolonged Postreproductive Life Span in Killer Whales. Science, 337(6100), 1313–1313. https://doi.org/10.1126/science.1224198

 

Loro Parque begrüßt Nachwuchs, zwei Kaiserschnurrbarttamarin-Babys

Sin categoría-de Sin comentarios »

Diesen Sommer gab es wieder Nachwuchs im Loro Parque: Zwei Kaiserschnurrbarttamarine-Junge gesellen sich damit zu einer Familie, die bereits im vergangenen Jahr zu wachsen begann, als die Kaiserschnurrbarttamarine zum ersten Mal Nachwuchs bekamen. Diese Nachricht ist ein Beweis dafür, dass sich die Tiere im Park wohlfühlen und sich das erste Kaiserschnurrbarttamarine-Paar gut eingelebt hatón también muy valiosa para la protección de las poblaciones en el medio silvestre.

Bei dieser Art ist es das Männchen (oder ein anderes Mitglied der Gruppe), das den Nachwuchs trägt, bis die Jungen unabhängig von den Eltern werden. Nur von Zeit zu Zeit werden die Jungtiere zur Pflege der Mutter übergeben. Im Loro Parque wurden bereits zwei Zwillingspaare geboren, das erste vor einem Jahr und das zweite vor Kurzem. Jetzt können Sie bei uns am Familienleben dieser Tiere teilhaben und sie aus nächster Nähe in ihrem Gehege beobachten.

Kaiserschnurrbarttamarine stammen aus den Urwäldern Boliviens, Brasiliens, Kolumbiens und Perus, wo sie sich hauptsächlich von Früchten, Blumen, Nektar und Kleintieren wie Fröschen, Schnecken, Eidechsen, Spinnen oder Insekten ernähren. Charakteristisch für die Äffchen sind ihre Schnurrbärte, zwei weitere Merkmale sind, dass sie Krallen statt Nägel an allen Fingern außer dem Daumen haben und zwei Zähne statt drei an jeder Seite des Kiefers. Dies unterscheidet sie von anderen Affenarten.

Glücklicherweise wird diese Art auf der Roten Liste der bedrohten Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) als gering gefährdet aufgeführt, was bedeutet, dass sie nicht vom Aussterben bedroht ist. Ihr Bestand nimmt jedoch ab und ihr Lebensraum schrumpft durch Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum sowie Waldrodung und andere Bedrohungen kontinuierlich.

Im Loro Parque fungiert diese Familie als Botschafter für ihre Artgenossen in freier Wildbahn und trägt dazu bei, die Besucher auf die Bedeutung des Schutzes von Wildtieren und ihrer natürlichen Lebensräume aufmerksam zu machen. Darüber hinaus wird so weiteres Wissen über diese Art erlangt, ihre Fortpflanzung und Zucht. Informationen, die auch für den Schutz der Populationen in freier Wildbahn sehr wertvoll sind.

Der Mythos der Zahnschäden

Sin categoría-de Sin comentarios »

Zahnschäden treten bei einigen Cetaceen in menschlicher Obhut auf, es gibt Delfine und Orcas, bei denen ein Teil der Zähne abgenutzt oder sogar abgebrochen sein können. Diese Situation wurde nie verborgen, im Gegenteil, sie wurde vor fast 30 Jahren als veterinärmedizinisches Problem identifiziert und in  einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht. [1], Seitdem wurden verschiedene Therapien entwickelt, um Zahnschmerzen zu vermeiden und das Infektionsrisiko zu verringern. Andererseits kommen Zahnschäden nicht nur bei Cetaceen in menschlicher Obhut, sondern auch bei wildlebendenDelfinen und Orcas vor. [2] [3]. Die Kritik an Delfinarien ist irreführend, da Anti-Zoogruppen niemals Zahnschäden bei wilden Walen erwähnen, während sie die Zahnabnutzung und abgebrochene Zähne bei Delphinen und Orcas in menschlicher Obhut hervorheben.

In diesem Fall handelt der Mythos nicht von den Zahnschäden selbst, sondern von ihren Ursachen. In letzter Zeit ist es für einige Anti-Zoo-Gruppen ein oft verwendetes Argument geworden, Zahnschäden als deutlichen Beweis für Langeweile, Schmerzen und Leiden zu verwenden. Sie haben sogar Zahnprobleme als tödliche Gefahr für Cetaceen in menschlicher Obhut dargestellt. Dies sind nur unbewiesene Spekulationen, denn es gibt keine einzige wissenschaftliche Studie, die einen Zusammenhang zwischen Zahnschäden bei Orcas und Langeweile oder gar Todesfälle bei Cetaceen im Zusammenhang mit Zahnproblemen belegt. Zudem ist es äußerst spekulativ anzunehmen, dass Zahnschäden Schmerzen oder Leiden hervorrufen. Wie bei anderen Tieren nachgewiesen. [4] können die Schmerzen nur durch Verhaltensstudien beurteilt werden. Es ist nicht möglich, aus dem Bild eines gebrochenen Zahns auf Schmerz zu schließen.

Die Abnutzung von Zähnen wurde als ein weit verbreitetes Phänomen bei wilden Cetaceen beschrieben.  Es gibt viele dokumentierte Fälle von Zahnschäden bei wilden Cetaceen, die aus  aus vielen verschiedenen Gründen auftreten (rauhe Nahrung, Manipulation von rauhen Objekten, Jagdbeute, Aggression usw.). Sein Auftreten wird durch die Anatomie der Zähne, die Physiologie des Tieres, seine Biomechanik und sein Verhalten beeinflusst. Bei der Bewertung der Häufigkeit, Position und Intensität des Zahnabriebs bei zehn Delfinarten aus Südbrasilien war nur bei einer der Arten weniger als 50% der Zähne abgenutzt. Dies gilt auch für Killerwale. Der erste 1974 gestrandete antarktische Orca, hatte 25 abgebrochene Zähne (5), ein Orca, der 1969 in Südafrika gestrandet war, wies einen starken asymmetrischen Zahnverschleiß auf..(6)

Kieferabszesse und Zahnkrankheiten sind ein häufig beobachtetes Problem bei gestrandeten Orcas im US-Bundesstaat Washington (5) und werden durch starken Zahnverschleiß bis zum Zahnfleischrand verursacht, der zu einer Exposition und Infektion der Pulpahöhle und des umgebenden Gewebes führt.(6,7,8) Die frühesten wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die diesen Zahnschaden bei Orcas belegen, sind 70 Jahre alt. Die Zahnprobleme der wildlebenden Populationen der Orcas sind den Wissenschaftlern weltweit so gut bekannt, dass sie auch bei den Schutzvorhaben für die Orcas der Southern Residents (5) und auch für Orcas in der Meerenge von Gibraltar (6) berücksichtigt wurden. Bei den Orcas haben die Zähne normalerweise eine sehr begrenzte Funktion bei der Nahrungsaufnahme. Wie kann ein abgebrochener Zahn das Wohlergehen eines Tieres beeinträchtigen? Wenn der gebrochene Zahn keine Schmerzen, Entzündungen oder Infektionen hervorruft, hat dies keine nennenswerte Auswirkung auf das Wohlbefinden eines Individiums.

Im Jahr 2017 wurde ein wissenschaftliches Papier veröffentlicht, das die Zahnschäden bei in menschlicher Obhut lebenden Orcas beschreibt und das auf einer intensiven Analyse mehrerer Bilder verschiedener Orcas im Zoo basiert. Es gab keine umfassende Untersuchung des gesamten Bestandes der Orcas in menschlicher Obhut, sondern eine Beschränkung auf ausgewählte Individuen. Und es gab keine Daten von wildlebenden Orcas zum Vergleich, sowie keine detaillierte Diskussion über die reichlich vorhandene wissenschaftliche Literatur über Zahnschäden bei gestrandeten Orcas. (5) Das Hauptziel der Arbeit bestand darin, aus einer Reihe von Bildern auf Schmerzen und Leiden zu schließen, ohne jedoch eine andere Verhaltensstudie (6) oder veterinärmedizinische Diagnostik hinzuzuziehen. Infolgedessen waren die Schlussfolgerungen höchst spekulativ und erscheinen ungeeignet, um das Wohlbefinden der Orcas einzuschätzen.

Wenn die Anti-Zoo-Gruppen über die Schmerzen spekulieren, die durch einen abgebrochenen Zahn verursacht werden, berücksichtigen sie nicht die gleiche (und sehr häufige) Situation bei wildlebenden Orcas. Können Sie sich vorstellen, wie schmerzhaft es sein muss, Zahnschäden und Infektionen zu haben und in Ihrem ganzen Leben keinen Zahnarzt aufsuchen zu können? Well this is the situation of wild killer whales, many of them with severe tooth damage [5] [6] [7] [8](even worst that the damage you can see in any killer whale under human care), but they would never be able to get veterinary care.

Nun, dies ist die Situation von Orcas, von denen viele schwerwiegende Zahnschäden (5,6,7,8) aufweisen (wesentlich schlimmer als die schlimmsten Schäden, die man bei einem Orca in menschlicher Obhut feststellen kann), aber sie könnten niemals tierärztlich versorgt werden. Sie müssen jeden Tag ihres Lebens mit diesen schmerzhaften Wunden ohne Erleichterung leben. Wenn jemand wirklich besorgt über die Probleme des Wohlbefindens ist, die durch Zahnschäden verursacht werden, sollte er sich auf die wildlebenden Orcas konzentrieren.

In menschlicher Obhut ist das Wohlbefinden der Orcas durch Zahnschäden nicht beeinträchtigt, da Tierärzte die Schmerzen lindern und die Läsionen behandeln können, um Entzündungen oder sogar Infektionen zu vermeiden. Wie jeder Tierarzt bestätigen kann, werden alle Behandlungen schmerzfrei und unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Tatsache ist, dass die Tiere freiwillig teilnehmen, wenn eine Zahnbohrung (was selten vorkommt) durchgeführt werden muss; sie halten das Maul geöffnet, während der Eingriff durchgeführt wird.

Quelle:
https://www.loroparque.com/pdf/ENG_carta_wk_n1_AF_LETTER_Anti-Captivity_Arguments_Scientifically_Debunked.pdf

[1] Graham, M. S., & Dow, P. R. (1990). Dental care for a captive killer whale, Orcinus orca. Zoo Biology, 9(4), 325–330. https://doi.org/10.1002/zoo.1430090408 [2] Ford, J. K., Ellis, G. M., Matkin, C. O., Wetklo, M. H., Barrett-Lennard, L. G., & Withler, R. E. (2011). Shark predation and tooth wear in a population of northeastern Pacific killer whales. Aquatic Biology, 11(3), 213-224 [3] Rica, C. (1996). A report of killer whales (Orcinus orca) feeding on a carcharhinid shark in Costa Rica. Marine Mammal Science, 12(4), 606-611. [4] Fleming, M., & Burn, C. C. (2014). Behavioural assessment of dental pain in captive Malayan sun bears (Helarctos malayanus). Animal Welfare, 23(2), 131–140. https://doi.org/10.7120/09627286.23.2.131 [5] Wiles, G. J. (2004). Washington State status report for the killer whale. (Orcinus orca). Washington Department Fish and Wildlife, Olympia. 106pp. 2004., (November), 106. [6] Carl, G. C. (1946). A school of killer whales stranded at Estevan Point, Vancouver Island. Provincial Museum of Natural History and Anthropology. [7] Tomilin, A. G. (1967). Mammals of the USSR and adjacent countries. vol. 9, Cetacea. Israel Program Sci. Transl, (1124). [8] Caldwell, D. K., & Brown, D. H. (1964). Tooth wear as a correlate of described feeding behavior by the killer whale, with notes on a captive specimen. Bulletin of the Southern California Academy of Sciences63(3), 128-140.  

Der Mythos der Narben

Sin categoría-de Sin comentarios »
 

Die absurde Idee Narbenspuren als ein offensichtliches Zeichen einer unnatürlichen Aggression unter Cetaceen in Menschenobhut zu betrachten, ist weit verbreitet. Im Jahr 2012 hat die Free Morgan Foundation verzweifelt gegen die Entscheidung der niederländischen Behörden Morgan in den Loro Parque zu verlegen, angekämpft. Trotzdem wurde Morgan im Novermber 2011umgesiedelt und der Fall wurde bis 2014 vor Gericht weiterverhandelt, bis der Raad van State (Oberster niederländischer Gerichtshof) entschied, dass der Umzug von Morgan absolut gesetzmäßig war (und der einzige Weg, um die Euthanasie zu verhindern).

Aber von Anfang an, war die Free Morgan Foundation gegen den Transport und hat sturerweise von den niederländischen Behörden ihre Freilassung oder ihre augenblickliche Verlegung in ein Sanktuarium (das 2011 und bis heute überhaupt nicht existiert) gefordert. Das ist auch der Grund, weshalb die Free Morgan Foundation 2011 eine Kampagne gegen den Loro Parque startete. Sie versuchten um jeden Preis nachzuweisen, dass Morgan im Orca Ocean in einer fürchterlichen Situation sei. Nur diesem Ziel folgend hat Ingrid Visser, einen unwissenschaftlichen Bericht1 verfasst, indem sie versuchte, Morgans Martyrium im Loro Parque zu veranschaulichen. Das war das erste Mal, das sie die Narbenspuren als ein offensichtliches Zeichen von Aggression in Gefangenschaft beschrieb und dabei suggerierte, dass wildlebende Killerwale freundliche Riesen seien, die einander niemals beißen. Das war die Geburtsstunde des Mythos.

Diese irreführende Geschichte verfolgte lediglich das Ziel, die Reputation des Loro Parque zu zerstören. Sie basierte auf dem Argument, Morgan sei in Gefahr, was allerdings in keinster Weise wissenschaftlich untermauert ist. Es gibt keine wissenschaftliche Literatur, die Narbenspuren von wilden und gefangenen Cetaceen vergleicht, deshalb gibt es auch keine Möglichkeit festzustellen, ob die Aggression untereinander in menschlicher Obhut verstärkt wird.

Was in der wissenschaftlichen Literatur absolut klar ist, ist dass Narben bei wild lebenden Cetaceen sehr häufig anzutreffen sind. Die erste wissenschaftliche Beschreibung von Narbenspuren bei wilden Killerwalen stammt aus dem Jahr 1978 als die erste Verhaltensanalyse der Art veröffentlicht wurde2. Wer einen Blick auf die Katalogisierung von Orca-Identifizierungs-Fotos wirft, erkennt, dass Narben nahezu bei jedem Exemplar3 4 beschrieben werden. Narben sind bei Cetaceen so gewöhnlich, dass Marley et al., sie sogar nutzte, um die verschiedenen Aggressionsstufen unter wild lebenden Delfinen5 zu identifizieren. In dieser wissenschaftlichen Studie wird bewiesen, dass 60% aller Delfine Narben aufweisen und die übrigen waren in der Regel Jungtiere, die noch nicht in aggressive Verhaltensweisen involviert waren. In der Praxis beweist das, dass nahezu jeder Cetacea Narben aufweist und das kann mit einer leichten Suche in wissenschaftlichen Datenbasen belegt werden. Diese zeigen Untersuchungsbeispiele auf, die Narben nutzen, um die Aggressionen unter wild lebenden Cetaceen zu bschreiben und zu messen 6 7 8 9 10 11 Sie werden von den Forschern sogar als so normal angesehen, dass sie als “natürliche Narben” bezeichnet werden12.

Ironischerweise ist dies nicht etwas, das Ingrid Visse ignoriert hat, als sie den Bericht über den Loro Parque im Jahr 2011 verfasste, denn sie schrieb selbst eine wissenschaftliche Arbeit über die zahlreichen Narbenspuren und geknickten Rückenfinnen bei einigen Orcas, die in Neuseeland13 gefunden wurden. Aber Visser hat nicht eine einzige wissenschaftliche Abhandlung über Narbenspuren an wildlebenden Cetaceen erwähnt, als sie ihren Bericht dem Niederländischen Gerichtshof im Jahr 2012 präsentierte. Tatsächlich hat sie in der Diskussion über die gleichen Narbenspuren, die sie bei Morgan aufführte, völlig vergessen ihre vorherige Forschungsarbeit über häufige Narbenspuren bei Killerwalen in Neuseeland zu erwähnen. Diese Tatsache zeigt eine fehlende Ethik und beweist zweifelsohne, dass manchmal selbst Wissenschaftler ihre eigenen politischen Ziele über ihren wissenschaftlichen Erkenntnisstand stellen.

Das jüngste wissenschaftliche Dokument über Narben 14 weist auf, dass direkte Aggressionen zwischen wilden Killerwalen und ihren eigenen Familienmitgliedern abhängig sind vom Alter, Geschlecht und von den Ökotypen. Die Autoren fanden praktisch bei jedem untersuchten Killerwal im nordöstlichen Pazifik Narben, was demonstriert, dass Narben bei Killerwalen eine natürliche Konsequenz aus sozialen Aggressionen sind. Demzufolge sollte das Vorhandensein von Narben bei Walen in Menschenobhut nicht als Zeichen eines schlechten Zustands gewertet werden, sondern vielmehr als Folge eines natürlichen Sozialverhaltens.

Quelle:
https://www.loroparque.com/pdf/ENG_carta_wk_n1_AF_LETTER_Anti-Captivity_Arguments_Scientifically_Debunked.pdf

[1] Visser, I. (2012) Report on the Physical & Behavioural Status of Morgan, the wild-born orca held in captivity at Loro Parque, Tenerife, Spain. Unpublished
[2] Martinez, D. R., & Klinghammer, E. (1978). A partial ethogram of the killer whale (Orcinus orca L.). Carnivore, 1(3), 13–27.
[3] Killer whales of Prince William Sound and Southeast Alaska A Catalogue of Individuals Photoidentified, 1976-1986. Edited By Graeme Ellis. West Coast Whale Research Foundation. 1040 West Georgia Street, Room 2020. Vancouver, British Columbia.
[4] Killer whales of Southeast Alaska A Catalogue of Photoidentified individuals (1997) Dahlheim, M, Ellifrit D. and Swenson J. Eds. Marine Mammal Laboratory, Alaska Fisheries Science Center, National Marine Fisheries Service NOAA. Day Moon Press, Washington, 90 pp.
[5] Marley, S. A., Cheney, B., & Thompson, P. M. (2013). Using tooth rakes to monitor population and sex differences in aggressive behaviour in bottlenose dolphins (tursiops truncatus). Aquatic Mammals, 39(2), 107–115. https://doi.org/10.1578/AM.39.2.2013.107
[6] Scott, E. M., Mann, J., Watson-Capps, J. J., Sargeant, B. L., & Connor, R. C. (2005). Aggression in bottlenose dolphins: evidence for sexual coercion, male-male competition, and female tolerance through analysis of tooth-rake marks and behaviour. Behaviour142(1), 21-44.
[7] Rowe, L. E., & Dawson, S. M. (2009). Determining the sex of bottlenose dolphins from Doubtful Sound using dorsal fin photographs. Marine Mammal Science, 25(1), 19-34.
[8] Kügler, A., & Orbach, D. N. (2014). Sources of Notch and Scar Patterns on the Dorsal Fins of Dusky Dolphins (Lagenorhynchus obscurus). Aquatic Mammals, 40(3).
[9] Dudzinski, K. M., Gregg, J., Melillo-Sweeting, K., Seay, B., Levengood, A., & Kuczaj II, S. (2012). Tactile contact exchanges between dolphins : self-rubbing versus inter-individual contact in three species from three geographies. International Journal of Comparative Psychology, 25, 21–43.
[10] Robinson, K. P. (2014). Agonistic intraspecific behavior in free-ranging bottlenose dolphins: Calf-directed aggression and infanticidal tendencies by adult males. Marine Mammal Science, 30(1), 381–388. https://doi.org/10.1111/mms.12023
[11] Parsons, K. M., Durban, J. W., & Claridge, D. E. (2003). Male-male aggression renders bottlenose dolphin (Tursiops truncatus) unconscious. Aquatic Mammals, 29(3), 360–362. https://doi.org/10.1578/01675420360736532
[12] Auger‐Méthé, M., & Whitehead, H. (2007). The use of natural markings in studies of long‐finned pilot whales (Globicephala melas). Marine Mammal Science, 23(1), 77-93.
[13] Visser, I. N. (1998). Prolific body scars and collapsing dorsal fins on killer whats (Orcinus orca) in New Zealand waters. Aquatic Mammals, 24, 71-82
[14] Robeck, T. R., St. Leger, J. A., Robeck, H. E., Nilson, E., & Dold, C. (2019). Evidence of Variable Agonistic Behavior in Killer Whales (Orcinus orca) Based on Age, Sex, and Ecotype. Aquatic Mammals, 45(4), 430–446. https://doi.org/10.1578/AM.45.4.2019.430

Die Unternehmensgruppe Loro Parque präsentiert die Anerkennung des Siam Parks zum besten Wasserpark der Welt, zum sechsten Mal in Folge

Sin categoría-de Sin comentarios »

Der Loro Parque hat am Freitag, 2. August, die Ergebnisse zum Siam Park, der zum sechsten Mal in Folge mit dem Preis Travellers’ Choice von TripAdvisor, als bester Wasserpark der Welt ausgezeichnet wurde, vorgestellt. Zur gleichen Zeit wurde die Fortschritte der Projekte der Stiftung Loro Parque Fundación dargestellt und die Strategie zur Eliminierung von Einwegplastik aus allen Anlagen des Unternehmens vorgestellt.

Die Veranstaltung fand im Real Casino von Teneriffa statt. Es nahmen der Präsident der Unternehmensgruppe Loro Parque Wolfgang Kiessling, der Vizepräsident des Unternehmens Christoph Kiessling, der Direktor der Loro Parque Fundación Dr. Javier Almunia sowie der wissenschaftliche Direktor der Stiftung Rafael Zamora an der Präsentation teil.

Über die Anerkennung des Siam Park, erklärte Präsident Christoph Kiessling, dass die „Schlüssel zum Erfolg“ neben der Philosophie des Loro Parque, bestehend aus Service, Freundlichkeit, lächelnden Mitarbeitern und einem professionellen Team, auch das gute Preis-/Leistungsverhältnis und das gute Funktionieren der erneuerbaren Energien sind.

In Bezug auf die Umweltschutzprojekte hob der Präsident des Loro Parque hervor, dass man sich “für die Kanaren engagiere”. Deshalb wurde eine Million Euro in das Projekt CanBio investiert. Es basiert auf einer Zusammenarbeit mit der Kanarenregierung, die ebenfalls eine Million beigetragen hat, um so gemeinsam die Auswirkung des Klimawandels auf das Meer, die Übersäuerung der Ozeane sowie deren Konsequenzen für die Artenvielfalt auf den Kanaren und in Makronesien zu erforschen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Cetaceen, Meeresschildkröten, Haien und Rochen.

Im Rahmen dieses Projektes, das sich über vier Jahre hinzieht, wird versucht, die Tiere, die in diesem Lebensraum leben, zu schützen und ein Beispiel für andere Regionen zu sein, erklärte der Direktor der Loro Parque Fundación Dr. Javier Almunia.

Gleichzeitig wurde bei dieser Gelegenheit bekannt gegeben, dass die Unternehmensgruppe mehr als 30 Tonnen Einwegplastik eliminiert hat und dass das Unternehmen weiterhin Lösungen fördern werde, die dazu dienen, die Ozeane sauberer zu halten.

“Wir dürfen nicht vergessen, dass wir ohne Plastik nicht leben können. Deshalb können wir den Gebrauch von Plastik nur in den Bereichen reduzieren, die wir beeinflussen können“, betonte der Präsident der Unternehmensgruppe Wolfgang Kiessling.

Auf diese Weise haben die Repräsentanten des Loro Parque, der als bester Zoo der Welt anerkannt ist, erklärt, dass sie sich zum Ziel gesetzt haben, die Bürger über die Umweltprobleme, denen sich die Ozeane und ihre verschiedenen Bewohner gegenübersehen, aufmerksam zu machen.

Loro Parque Fundación rettet 9 Arten vor dem Aussterben

Der wissenschaftliche Direktor der Loro Parque Fundación Rafael Zamora betonte bei dieser Gelegenheit, dass 100% der Einnahmen, die die Stiftung erhält, in Naturschutzprogramme investiert werden. So konnten dank der Spenden über 180 Projekte mit Investitionen in Höhe 19,7 Millionen Dollar unterstützt und insgesamt 9 Arten in verschiedenen Teilen der Welt vor dem unmittelbar bevorstehenden Aussterben gerettet werden.