Die Stiftung Loro Parque Fundación feiert den Welt-Ozean-Tag mit einer großen Plastiksäuberungsaktion und einer Freilassung von Meeresschildkröten

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Die Stiftung Loro Parque Fundación hat am Samstag, dem 8. Juni,  im Rahmen des Welt-Ozean-Tages eine große Plastiksammelaktion an der Playa de Martiánez veranlasst. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Promemar organisiert. Zudem wurden bei dieser Gelegenheit mehrere Meeresschildkröten, die sich in der Wildtierauffangstation La Tahonilla erholt hatten, freigelassen.

Die Erholung dieser Tiere, die natürlich ein großer Erfolg ist, wurde auch dazu genutzt, die Gefahr bewusst zu machen, die die Artenvielfalt im Meer aufgrund der von Menschen erzeugten Schäden bedroht. Deshalb war im Rahmen der Säuberungsaktion vorgesehen, so viel Plastik wie möglich einzusammeln. Mehrere dutzend Freiwillige haben an Workshops und Spielen teilgenommen und die Sammelaktion zu einem Erfolg geführt. Im Laufe des Sommers sind weitere Säuberungsaktionen geplant. Die Nächste findet am 15. Juni statt.

Mit Aktivitäten dieser Art, die im Rahmen des Welt-Ozean-Tages stattfanden, sollen Lösungen gefördert werden, die die Ozeane sauberer machen. Zeitgleich sollen die freiwilligen Helfer durch verschiedene Aufklärungsmaßnahmen für das Umweltproblem, mit dem die Ozeane und die Meeresbewohner konfrontiert sind, sensibilisiert werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Auswirkungen des Mülls im Meer.

Der Loro Parque weist darauf hin, dass die Anhäufung von Plastik in den Ozeanen auf fürchterliche Weise die marine Artenvielfalt bedroht. Nach Angaben der Vereinten Nationen „gelangen jährlich 13.000.000 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Ozean und verursachen unter anderem jedes Jahr den Tod von 100.000 marinen Arten“. All diese Tatsachen führen dazu, dass den Wildtierschutzzentren eine immer wichtigere Rolle zum Schutz der Artenvielfalt künftiger Generationen zufällt.

Aus diesem Grund, und bestärkt durch Aktivitäten wie die vorangegangene Säuberung der Küste in Punta de Hidalgo im Mai, verzichtet die Loro Parque Unternehmensgruppe auf den Gebrauch von Einwegplastik in ihren Anlagen und fördert stattdessen umweltverträgliche, biologisch abbaubare und kompostierbare Produkte

Diese Säuberungsaktion wurde dank der Organisatoren Promemar und Loro Parque Fundación sowie dank der Umweltpartner durchgeführt: Loro Parque, Martínez Cano; Libera, naturaleza sin basura; Seo Birdlife; Ecoembes, Fonteide; Cabildo de Tenerife, Medio Ambiente und Excmo. Ayuntamiento de Puerto de La Cruz.

Der Loro Parque erlaubt internationalen Wissenschaftlern Anzeichen dafür herauszufinden, dass die Kontaminierung der Meere bei den Orcas Unfruchtbarkeit erzeugen könnte

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Eine Studie, die von internationalen Experten für die Gesundheit von Cetaceen durchgeführt wurde, hat erste Anzeichen dafür aufgezeigt, dass Empfängnisverhütungsmittel gesundheitsschädliche Auswirkungen auf Orcas haben. Diese Erkenntnis trägt dazu bei, zu verstehen, wie die chemische Kontaminierung die Fortpflanzung von Cetaceen beeinflußt. Die Studie, die im Loro Parque durchgeführt wurde und von der Veterinärmedizinerin Geraldine Lacave geleitet wurde, wurde kürzlich auf einem internationalen Kongress für Meeresbewohner in Südafrika vorgestellt. Sie belegt, den erheblichen Schaden den toxische Chemikalien bei den natürlichen Ovulationzyklen anrichten und damit die Fortpflanzung dieser Cetaceen langfristig beeinträchtigen.

Der Verdacht, dass toxische Chemikalien, wie PCBs (Polychlorierte Biphenyle) die Rezeptoren weiblicher Sexualhormone, die den Fortpflanzungszyklus der Orcas regulieren,  angreifen und dadurch die Fortpflanzungsfähigkeit von Meeresbewohnern zeitweise beeinträchtigen, wurde vor allem von dem Fall der Orca Lulú bestätigt. Das Tier strandete 2017 in Schottland und bewirkte, dass sich die Besorgnis über die Auswirkungen von Östrogenen vertiefte. Dieses weibliche Tier wies die höchsten Werte an PCB auf, die bis zu diesem Zeitpunkt gemessen wurden und es gab Hinweise darauf, dass sie sich vermutlich nie fortgepflanzt hat.

Um diesem Verdacht nachzugehen, hat Dr. Lacave mehr als 57.000 Videoaufnahmen von den Eierstöcken der Orcas, die im Loro Parque auf Teneriffa leben, analysiert, die aufgrund von 4.500 Ultraschalluntersuchungen durch die Tierärzte und Trainer dieses Zoos seit 2012 zusammengetragen wurden. Dank dem Zugang zu diesen Informationen, konnte der gesamte Ovulationsprozess der Orcas nachvollzogen werden. In diesem Zusammenhang gilt es hervorzuheben, dass diese Art von Untersuchungen ausschließlich an Tieren in einem kontrollierten Umfeld, wie dem eines Zoos durchgeführt werden können. Denn dazu muss man regulären Zugang zu den Tieren haben, um so über Ultraschall den Ovulationsprozess im Detail verfolgen zu können.

Dank der Möglichkeit, die Ovulation der Orcas minutiös zu analysieren, konnten Tag für Tag Dutzende Eisprünge verfolgt und Unregelmäßigkeiten (unnormal kurz oder zu lang) entdeckt werden. Außerdem wurden Zyklusverzögerungen, sehr lange Perioden ohne Ovulationsaktivität, Follikelzysten, anhaltende Gelbkörper und sogar eine Ovulation während einer Behandlung mit Empfängnisverhütungsmitteln festgestellt. Obwohl die Studie in den letzten fünf Jahren sehr intensiv geführt wurde, gibt es noch keine Informationen darüber, wie sich empfängnisverhütende Behandlungen langfristig auswirken. Aber die Intensität und die Vielseitigkeit der Ovulationsprobleme legen den Verdacht nahe, dass die Auswirkungen sehr schwerwiegend sein könnten. Da man davon ausgeht, dass die PCBs die Rezeptoren weiblicher Hormone bei den Orcas, auf eine ähnliche Weise wie Verhütungsmittel, blockieren könnten, lassen diese Resultate den Rückschluss zu, dass bereits geringe toxische Mengen den Fortpflanzungszyklus der Orcas schwer beeinträchtigen und ihre Fruchtbarkeit reduzieren könnten.

Das Wichtigste an den wissenschaftlichen Erkenntnissen, ist dass die Informationen, die im Loro Parque gesammelt wurden, dazu beitragen können, diese Cetaceenspezies in der Natur zu schützen. Die Erkenntnisse darüber, wie Östrogene die regulären Zyklen bei Orcas beeinflussen und stören, tragen dazu bei, zu verstehen wie die chemische Kontaminierung die Vermehrung der Wildbestände beeinträchtigt. Nicht nur der Orcas, sondern auch die der Delfine und in Zukunft möglicherweise die Fortpflanzung anderer Meeressäugetiere. Dieser Erkenntnisgewinn ist ein klarer Hinweis auf die wichtige Rolle, die moderne Zoos in Bezug auf den Artenschutz spielen.

Loro Parque feiert den Feiertag Día de Canarias in vollen Zügen

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Der Loro hat am heutigen Donnerstag, 30. Mai, ein Fest zu Ehren des Día de Canarias gefeiert. Der Park hat über verschiedene Aktivitäten, die die Kultur und Gebräuche des Archipels in den Mittelpunkt stellten, gezeigt, dass die Traditionen der kanarischen Region im nach TripAdvisor besten Zoo der Welt, ihren Platz haben.

Besondere Aufmerksamkeit erregten zweifelsohne die typischen kanarischen Trachten, das traditionelle Essen mit Mais, Kartoffeln und Rippchen sowie die kanarische Musik, die die Anwohner und Besucher genießen konnten. Diese Elemente machten den Tag so besonders und unterstrich die Wichtigkeit, die dieser Tag für die Canarios besitzt.

Dieses Mal konnte das Fest mit der vollen Unterstützung der Asociación San Antonio Abad – Fiesta de las Tradiciones de La Florida aus dem Nachbarort La Orotava setzen. Dank der Hilfe der Vereinsmitglieder konnten die Mitarbeiter des Loro Parque ab dem frühen Morgen, das Thai-Dorf, am Eingang des Parks, in eine Kulisse verwandeln, vor der typisch kanarisches Kunsthandwerk seinen Platz fand und verschiedene traditionelle Tänze durchgeführt wurden. Alles unter der sorgfältigen Beobachtung des Bürgermeisters Francisco Linares und anderer politischer Vertreter der Gemeinde sowie durch den Präsidenten des Loro Parque, Wolfgang Kiessling, der besonders unterstrich, wie wichtig es ist, die kanarischen Traditionen in Ehren zu halten.

Gegen 15 Uhr, konnten die Anwesenden, einen weiteren Höhepunkt, der von den Veranstaltern organisiert wurde, probieren: ein typisches kanarisches Gericht, bestehend aus Mais, Kartoffeln und Rippchen. Dazu gab es Inselwein und ein spektakuläres Ambiente, das hunderte Personen genießen konnten.

Der Tag diente außerdem dazu, die Jaguardame Naya, ein Panthera onca, willkommen zu heißen, die Teil des Europäischen Programms für bedrohte Tierarten (EPP) ist. Zudem konnten die Besucher die großartige Arbeit kennenlernen, die im Aquarium bei der Schaffung einer Korallenfarm geleistet wird.

Mit diesem Folkloretreffen, bestätigt der Loro Parque seine enge Verbundenheit zu den kanarischen Traditionen und zur Kultur des Archipels. Aus diesem Grund arbeitet die Parkleitung mit verschiedenen Organisationen aus La Orotava – wie mit diesem Verein aus La Florida  – zusammen. Die Engagement dieses Vereins fördert den Erhalt der Gebräuche und typischen Feste der Inseln.

Der Loro Parque vertraut darauf, dass ihm die holländische Justiz erneut Recht gibt

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Nach der Anhörung des holländischen Staatsrates, der gerade in Den Haag durchgeführt wurde, vertraut der Loro Parque darauf, dass die holländische Justiz auch diesen Einspruch ablehnt und der holländischen Regierung im Fall Morgan erneut Recht gibt. Wie es bereits bei allen vorherigen Gelegenheiten (mit dieser wird es bereits der zehnte Beschluss durch holländische Verwaltungs- und Justizbehörden sein) der Fall war.

Die Stellungnahme anderer Institutionen, wie des Europaparlaments, hat dem Handeln der holländischen und spanischen Behörden im Fall der Rettung dieses Orcas Rückendeckung gegeben. Hätte es den Loro Parque nicht gegeben, hätte das Tier eingeschläfert werden müssen. Tatsächlich hat die Free Morgan Foundation in diesen neun Jahren nie ein Gerichtsurteil zu ihren Gunsten erzielen können. Trotzdem verfolgen sie weiter die Strategie juristische Auseinandersetzungen anzuzetteln, um weiterhin die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erregen.

Die Position der Free Morgan Foundation ist völlig absurd, dennoch hält sie seit über neun Jahren, nachdem Morgan todgeweiht an der holländischen Küste aufgefunden wurde, unbegründete Rechtsstreitigkeiten aufrecht. Seitdem wurde nachgewiesen, dass Morgan taub ist, was es erst recht völlig unmöglich macht, sie ins Meer zu entlassen. Zudem hat sie sich perfekt in die Orcafamilie des Loro Parque integriert, sogar so weit, dass sie mit ihrem Kalb Ula inzwischen Nachwuchs bekommen hat.

Mit diesem Gerichtsverfahren wollte die Free Morgan Foundation bewirken, dass die CITES-Genehmigung der niederländischen Behörden für Morgan annulliert wird, weil der Loro Parque angeblich keine wissenschaftlichen Forschungen durchführen würde.      Das ist eine Behauptung, die angesichts der zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die in den letzten Jahren auf der Grundlage der Untersuchungen an den Orcas des Loro Parque über Bioakustik, die Persönlichkeit der Orcas, Immuntoxikologie oder auch Audiometrie, entstanden sind, absolut lächerlich ist. Darüber hinaus wurden zahlreiche weitere Forschungsarbeiten durchgeführt, die über wissenschaftliche Kongresse und Abschlussarbeiten veröffentlicht wurden.

Auf jeden Fall hat Morgan das große Glück gehabt, gerettet zu werden und so dem sicheren Tod entgangen zu sein. Hunderttausende Cetaceen haben jedes Jahr nicht so viel Glück und verenden qualvoll in Fischernetzen, an Plastikabfällen in ihren Mägen, oder an der Vergiftung ihres Blutes und ihrer Organe mit toxischen Substanzen. Zum Glück hat Morgan überlebt und führt jetzt mit ihrer Tochter Ula im Loro Parque ein glückliches Leben.

Die Loro Parque Fundación nimmt eine große Plastik-Säuberungsaktion an der Küste von Punta de Hidalgo vor

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Die Stiftung Loro Parque Fundación hat an diesem Samstag, 25. Mai, eine große Plastiksammelaktion am Strand von Punta de Hidalgo,  in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation Promemar, durchgeführt.

Das Ziel dieser Aktivität ist, eine größtmögliche Menge dieses umweltschädlichen Materials zu sammeln und anschließend daraus riesige Kunstskulpturen zu bauen, die das große Problem sichtbar machen.

In diesem Sinn folgt die Stiftung ihrer Mission, die Menschen dafür zu sensibilisieren und ihr Bewusstsein dafür zu schärfen, wie sehr die Plastikverschmutzung uns alle betrifft. Insbesondere liegt der Fokus auf der Artenvielfalt im Meer. Gleichzeitig wird die Suche nach Lösungsvorschlägen gefördert, die die Ozeane sauberer halten.

An dieser Sammelaktion der Bildungsabteilung der Loro Parque Fundación haben sich über 50 Freiwillige beteiligt, die eine weitere Säuberungsaktion für den Juni planen. So soll die Botschaft zum Schutz und Erhalt der Umwelt möglichst viele Menschen erreichen, um die Küsten des Archipels zu schützen.

Engagement für die kanarischen Strände

Die Bildungsabteilung hat über das Projekt “La arena de nuestras playas” (Der Sand unserer Strände) Sand an kanarischen Stränden gesammelt und analysiert, inwiefern sie mit Plastik belastet sind. An dieser Aktion haben über 492 Schüler und 12 Oberstufenschulen teilgenommen. Durch Aktivitäten wie diese, die die Stiftung kontinuierlich durchführt, konnten die Schüler hautnah den Zustand der Küsten des Archipels erleben und sich an deren Säuberung beteiligen. Die Analyseergebnisse aller beteiligten Strände werden im Juni vorgestellt.

Der Loro Parque stellt eine unglaubliche Korallenzucht aus

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Im Aquarium des Loro Parque wird in den nächsten Wochen eine Korallenfarm ausgestellt. Die Fortpflanzung erfolgt asexuell. Diese Tiere, die auch bekannt sind, als mariner Dschungel, betreiben Fotosynthese und besitzen eine immense Artenvielfalt, die 25 Prozent der marinen Lebewesen beherbergt.

Deshalb können die Besucher in dieser neuen Ausstellung aus der Nähe die Nachzuchtarbeit beobachten, die der Loro Parque mit diesen Organismen betreibt, die in der Natur eine absolut unverzichtbare Rolle für die Ozeane und die Sauerstoffproduktion spielen.

Leider hat die internationale Naturschutzunion (UICN) schon 2008 davor gewarnt, dass ein Drittel aller Korallenriffe, unter anderem durch die Ausbeutung der Ressourcen, die Bebauung der Küsten, die globale Erwärmung und den aufdringlichen Tourismus vom Aussterben bedroht sind. Als Konsequenz daraus, verlieren die Korallen ihre Farbe, erfahren eine Beeinträchtigung ihrer Möglichkeiten und es wird der Lebensraum von tausenden Arten zerstört, die in diesen Riffen leben.

Nachdem es eine Art ist, die gemäß der UICN vom Aussterben bedroht ist, spielen Wildtierschutzzentren, wie der Loro Parque, eine unverzichtbare Rolle, um die Situation sichtbar zu machen und das Bewusstsein der Besucher dafür zu schärfen, wie wichtig es ist, sie zu schützen und ihr Aussterben zu vermeiden.

Deshalb agieren die Korallen, im anerkannt besten Zoo der Welt, als Botschafter ihrer Art in der Natur, die einer ernstzunehmenden Bedrohung ausgesetzt sind. Gleichzeitig ist die Ausstellung ein Vorreiter dafür, auch an anderen Orten der Welt Korallenfarmen und Riffe zu schaffen, die es erlauben, die Zukunft dieser Tiere und derjenigen, die darin leben zu bewahren.

Orca versus weißer Hai: Ein Kampf zwischen großen Räubern, bei dem es einen Sieger gibt

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Video: https://www.youtube.com/watch?v=p5y6lwNmLOM

Traditionell ist der Hai schon immer einer der gefürchtesten Meeresbewohner der Welt gewesen. Nichtsdestotrotz ist in den letzten Jahren immer wieder in Verbindung mit dem Gefährlichsten von allen, dem weißen Hai, ein großes Mysterium beobachtet worden. Wiederholt sind Kadaver von weißen Haien aufgetaucht, aus denen nur die Leber herausgerissen wurde. Es schien unglaublich, dass es plötzlich einen noch größerer und aggressiverer Hai geben sollte. Aber schnell fiel der Verdacht auf Orcas, die größten Räuber der Meere, die dafür bekannt sind, raffinierte Jagdtechniken zu entwickeln, um die unterschiedlichsten Spezies zu erbeuten. Und auch wenn Angriffe von Orcas auf weiße Haie nur sehr selten beobachtet wurden, hat die Hypothese damit an Kraft gewonnen, dass immer im Falle des Auftauchens eines Haikadavers ohne Leber, auch Orcas in der Nähe waren.

Das Mysterium wurde noch erstaunlicher mit dem Auftreten von Port und Starboard. Es handelt sich um zwei männliche Orcas, deren Rückenflosse kollabiert ist und die gesichtet wurden, als Angriffe auf weiße Haie registriert wurden. Auch wenn es nicht oft vorkommt, so können Orcas mit geknickter Rückenflosse in der Natur beobachtet werden. Aber der Umstand, dass gleich zwei Exemplare gleichzeitig mit geknickter Rückenflosse auftauchten, lässt vermuten, dass dies mit ihrer Jagdtechnik in Verbindung steht.

Es ist bekannt, dass in der Natur die Rückenflosse vor allem durch Traumata knicken. Dazu zählen Schläge, Verletzungen im Kampf mit anderen Machos oder Verletzungen durch Schiffsschrauben oder sogar durch Schüsse. Und es scheint wenig Sinn zu machen, anzunehmen, dass zwei Tiere mit dieser Eigenschaft, sich zusammentun, um eine neue Technik zu entwickeln, mit der sie ausgerechnet auf die gefährlichsten Haie des Ozeans Jagd machen. Es scheint wahrscheinlicher, dass heftige Schläge, die sie vermutlich beim Jagen und Töten eines weißen Hais in Kauf nehmen müssen, die fragile Gewebestruktur, die die Flosse aufrecht erhält, beschädigt und zu dem Knick geführt hat.

Glücklicherweise handelt es sich um eine rein ästhetische Eigenschaft und abgesehen davon, dass sie gegenüber weiblichen Tieren etwas an Attraktivität verlieren könnten, haben diese Machos einen außergewöhnlichen Wettbewerbsvorsprung in der Tierwelt gefunden: sie ernähren sich von einem Raubfisch, den kein anderer Räuber frisst. Es bleibt noch zu klären, weshalb sie nach dem Töten des ebenbürtigen Tieres, nur die Leber fressen.

Die Mönchsrobbe reduziert ihr Risiko auszusterben und weckt Hoffnungen dank einer internationalen Zusammenarbeit

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Mittelmeer-Mönchsrobbe auf Madeira. Quelle: Nuno Sá.

Die Mönchsrobbe, das Säugetier, das in Europa am meisten vom Aussterben bedroht ist und deren Anwesenheit in der Vergangenheit in allen Mittelmeerländern, an der afrikanischen Küste und in Makaronesien sehr häufig war, wäre fast völlig vom Planeten Erde verschwunden. Dank der Zusammenarbeit verschiedener internationaler Organisationen und einer wichtigen Aufklärungsarbeit, verbessert sich inzwischen ihre Wahrscheinlichkeit zu überleben. In diesem Sinne arbeitet die Loro Parque Fundación mit einem Arterhaltungsprojekt für die Mönchsrobbe auf Madeira zusammen und kofinanziert die Entwicklung eines Systems, das die Beobachtung der Bestandsentwicklung (LIFE13 NAT/ES/00974) durch die Stiftung CBD Habitat und das Instituto das Florestas e Conservação da Natureza de Madeira ermöglicht.

Mutter und Mittelmeer-Mönchsrobbe Kalb am Eingang eines Grotte in die Ilhas Desertas (Madeira). Quelle: Instituto das Florestas e Conservação da Natureza da Madeira.

In der Gegenwart ist diese Art fast überall verschwunden, wo sie früher regelmäßig anzutreffen war. Dazu zählten der gesamte Mittelmeerraum, Marokko, Mauretanien, die Westsahara, die Kanaren, Madeira und die Azoren. Ihr Bestand hat sich auf weniger als 700 Exemplare reduziert, die sich in verschiedene Untergruppen aufgesplittet haben. Das macht sie zur am meisten bedrohten Robbenart des Planeten. Der ungewollte Beifang und die Verschlechterung ihre Lebensraumes sind die wichtigsten Faktoren, die das Überleben der Art bedrohen. Den härtesten Schlag erlebte die Art 1997 als 200 Exemplare in der Kolonie Cabo Blanco (Mauretanien/Marokko) aufgrund einer sogenannten Roten Flut, eines Algenblütenteppichs, verendeten.

Mittelmeer-Mönchsrobbe auf Madeira. Quelle: Instituto das Florestas e Conservação da Natureza da Madeira.

Das Projekt, für das sich die Loro Parque Fundación engagiert, konzentriert sich auf eine kleine Gruppe (ungefähr 25 Exemplare), die auf der Inselgruppe Ilhas Desertas anzutreffen ist, die sich wie festgestellt werden konnte, aber auch nach Madeira bewegt. Pablo Fernández de Larrinoa, Direktor des Programm zum Schutz der Mönchsrobbe der Stiftung CBD Habitat, ist fest davon überzeugt, dass eine öffentlich-private Zusammenarbeit diese Art vor dem Aussterben retten kann. „Das gilt sowohl in Bezug auf die Finanzierung durch gemeinschaftliche Institutionen und die betroffenen Länder als auch durch die Beteiligung privater Unternehmen, die sensibel genug sind, zu erfassen, was der Verlust der  globalen Artenvielfalt für den Planeten bedeutet. Das Gleiche gilt für die Durchführung der Arterhaltungsmaßnahmen, bei der die koordinierte und dirigierte Beteiligung der Bevölkerung immer notwendiger wird um die Arbeit der Experten zu ergänzen und zu flankieren“, hebt er hervor.

Mutter und Mittelmeer-Mönchsrobbe Kalb einige Tage alt in einer Höhle, beobachtet von einer Überwachungskamera. Credits: Instituto the Florestas e Conservação de la Natureza auf Madeira. 

In diesem Sinne unterstützt die Loro Parque Fundación das Projekt durch die Markierung der Mönchsrobben mit GPS Empfängern, die es ermöglichen die Bewegung der Tiere zu verfolgen und so die kritischen Lebensräume zu bestimmen. Dieses Wissen hilft den Behörden von Madeira, um effektivere Schutzmaßnahmen zu treffen. Dieses Beobachtungssystem bringt zudem Aufschluß über die Bereiche  und die Tiefe, in der die Tiere ihre Nahrung jagen. So kann festgestellt werden, inwiefern sie sich mit den Fischfangaktivitäten in der Gegend überschneiden.

Die Experten bemerken auch, dass es sich um eine Gruppe auf Madeira handelt, die auf dem Archipel absolut isoliert lebt und zu der es derzeit keine Verbindungen von außen gibt. Zudem lebt die Mittelmeer-Mönchsrobbe, aufgrund des menschlichen Drucks auf ihren optimalen Lebensraum, zurückgezogen in Höhlen an Steinstränden und an schroffen Küsten, die nur schwer zugänglich sind. Dieses Umfeld schafft große Probleme für den Erhalt und die Wartung der GPS-Bänder, was die Feldteams immer wieder vor große Herausforderungen stellt.

U] Mutter und Mittelmeer-Mönchsrobbe Kalb einige Tage alt in einer Höhle, beobachtet von einer Überwachungskamera. Quelle: Instituto the Florestas e Conservação de la Natureza auf Madeira.

Ein anderer Aspekt des Projekts ist die Beobachtung von Höhlen über Fotofallen, um festzustellen, welche die Mönchsrobben nutzen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen, um so Schutzmaßnahmen zu etablieren. Diese Höhlen sind aufgrund des Wellengangs extremen Konditionen ausgesetzt, die in Verbindung mit Spritzern durch das Meerwasser eine weitere Herausforderung an die Technologie der Fotofallen sind.

Obwohl alle Bemühungen erste Erfolge zeigen, muss das Engagement in den kommenden Jahren aufrechterhalten werden, um die Tendenz einer steigenden Population zu bestätigen. Erst dann kann man optimistisch sein, dass sich die Art erholt. Deshalb plant die internationale Naturschutzunion, Unión Internacional para la Conservación de la Naturaleza (UICN), die nächste Einschätzung des Gefährdungsgrades im Jahr 2020 durchzuführen. Diese Bewertungen sind vor allem vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels enorm wichtig, dessen Auswirkungen für bedrohte Arten in kleinen und zersplitterten Gruppen besonders gravierend sein können.

Baltimore Aquarium: Schmierentheater um ein Sanctuary

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Quelle: http://zoos.media/medien-echo/baltimore-aquarium-schmierentheater-sanctuary/

Autor: Philipp J. Kroiß

Zu Recht wurden die Verantwortlichen des Baltimore Aquariums in der Fachwelt kritisiert, als sie davon sprachen für die Großen Tümmler des Aquariums ein Sanctuary im Stile der Tier-Endlager der Tierrechtsindustrie zu schaffen. Schon der Plan war nicht tiergerecht: so sah man einen Zuchtstopp für die Tiere in der Anlage vor, was es für sie unmöglich gemacht hätte, natürliche Sozialstrukturen langfristig aufzubauen. Für die Großen Tümmler wäre dies natürlich auf Dauer die reinste Folter gewesen.

Angeblich ist der Klimawandel schuld!

Seit der Veröffentlichung dieses tierquälerischen Plans, für den es neben der Kritik aus der Fachwelt natürlich entsprechend viel Anerkennung radikaler Zoogegner gab, hat man sich auf der Suche nach einem geeigneten Ort für die Netzkäfig-Konstruktion, die man geplant hatte, gemacht. Bis 2020 wollte man fertig sein. Laut dem CEO John Racanelli, der schon mehrfach durch seine Nähe zur Tierrechtsindustrie aufgefallen war, ist das aber nun nicht mehr einzuhalten. Schuld daran soll der Klimawandel sein.

Man kann den Klimawandel sicher für viele Entwicklungen zur Ursache erklären, aber es gibt nichts, was sich signifikant in den letzten Jahren wissenschaftlich verändert hätte, was man nicht zu dem Zeitpunkt hätte vorhersehen können, als man diesen völlig realitätsfremden Plan verkündet hatte. Schon vor wenigen Jahren gab es eine bekannte Hurricane-Problematik in der Region, die man ausgesucht hat, aber aktuell tun die Verantwortlichen des Baltimore Aquariums um Racanelli so, als sei dieses Problem gerade erst aufgetreten < https://www.npr.org/2019/05/05/720041305/at-the-baltimore-aquarium-climate-change-presents-challenges-both-inside-and-out >.

So ein Schmierentheater ist eines modernen Zoos oder Aquariums nicht würdig. Menschen machen Fehler oder treffen bisweilen falsche Entscheidungen aber dann sollten sie auch dazu stehen. Ja, das Sanctuary samt dem populistischen und das Wohl der Tiere vernachlässigenden Plan, war von vorneherein eine falsche und schlechte Idee – sowas kann man dann auch einfach mal zugeben. Daran ist nichts Schlimmes oder Verwerfliches. Diese Schmierenkomödie mit dem Klimawandel als Alibi nimmt man Menschen, die eigentlich Experten sein wollen, nicht ab.

Hat das Konzept Sanctuary eine Zukunft?

So ein Sanctuary ist ein Projekt, das über Jahrzehnte funktionieren muss und es ist ganz klar, dass zunehmend der Wandel des Klimas, die Umweltverschmutzung und andere maligne Faktoren solche Netzkäfig-Projekte unmöglich machen werden. Ebenso wird man beobachten müssen wie es mit den Delfinarien weitergehen wird, die aktuell bereits mit so genannten Sea Pens oder Bay Pens im Meer arbeiten. Hier muss man sehr überlegt handeln und die entsprechenden Einzelfälle checken.

Das alles ist aber bekannt und das seit Jahren. Das ist keine Erkenntnis aus den letzten Jahren, sondern noch viel länger bekannt als diese Schnapsidee des Baltimore Aquariums das Licht der Öffentlichkeit erblickte. Man kann nicht so tun, als würde man von den Themen Klimawandel und Umweltverschmutzung, sowie der Gesundheitsgefährdung, die von der zunehmenden anthropogenen Belastung des Meerwassers generell ausgeht, nun plötzlich überrascht worden.

Das Konzept Netzkäfig ist bereits ein Auslaufmodell, bevor es wirklich Fahrt aufgenommen hat. Es gibt einfach nicht wirklich noch genügend geeignete Buchten, die hinreichend gute Bedingungen bieten und die nicht bereits anderweitig genutzt werden, oder die im Sinne des Naturschutzes zu wertvoll sind, und die zudem vor den genannten negativen Umwelteinflüssen geschützt sind. Es braucht Delfinarien, die eine gute Wasserqualität aufweisen. Bekanntlich erreicht man das aktuell nur durch Filtern, was in offenen Netzkäfig-Konstruktionen nicht möglich ist. Der Loro Parque auf der fern des Festlands im Atlantik gelegenen kanarischen Insel Teneriffa zum Beispiel bezieht aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen das Wasser für seine Meerwasserbecken das direkt aus dem Atlantik. Dennoch muss dies mehrfach durchgefiltert werden, bevor es den hohen Anforderungen zur optimalen Haltung genügt.

In der Natur erleben wir Delfinpopulationen, deren Lebensraum eine dermaßen schlechte Wasserqualität hat, dass die Tiere dort nur eine sehr begrenzte Lebenserwartung haben, weswegen man sie in Menschenobhut unter dermaßen schlechten Bedingungen gar nicht halten dürfte. Das muss man sich mal wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Das ist ja auch ein wesentlicher Grund, warum seriöse zoologische Einrichtungen gegen Umweltverschmutzung, Überfischung und viele andere schädliche anthropogene Umwelteinflüsse kämpfen. Große Tümmler werden ja nicht zuletzt als charismatische Botschafter gehalten, um genau auf diese ökologischen Probleme aufmerksam zu machen.

Das Konzept des Sanctuary fußt auf dem massiven Irrtum und der Ideologie der Tierrechtsindustrie, das Tierhaltung per se schlecht wäre. Vor diesem Hintergrund werden dann diese Endlagerstätten, die es als sogenannte Sanctuaries schon für Elefanten in einer bemerkenswert schlechten Qualität gibt, als Ausweg aus angeblich tierschutzwidrigen Verhältnissen verkauft, der sie gar nicht sind. Meist versucht die Tierrechtsindustrie so nur an Tiere zu kommen, um sie dann für Spendenwerbung zu missbrauchen, ohne sich aber wirklich um das Wohl dieser Tiere, und schon gar nicht um den Schutz ihrer natürlichen Lebensräume zu kümmern.

Delfine in modernen Delfinarien geht es gut

Moderne Delfinarien sind hingegen nachweislich Orte des Tierwohls: In gut geführten, zertifizierten Delfinarien leben Große Tümmler länger (Jaakkola & Willis, 2019), sind gesünder (Fair et al., 2017) und weniger gestresst (Monreal-Pawlowsky et al., 2017) als ihre wilden Artgenossen. Sie trainieren gerne und schütten dabei nachweislich Glückshormone aus (Clegg et al., 2018; Ridgway et al., 2014). Über 80 der weltweit renommiertesten Wissenschaftler auf diesem Gebiet unterstützen die Haltung von Meeressäugern in modernen Zoos und Aquarien und unterstreichen die enorme Bedeutung dieser Populationen in menschlicher Obhut für wichtige Schutzprojekte und für die. wissenschaftliche Forschung, deren Erkenntnisse nicht zuletzt auch den bedrohten Populationen in der Natur zugutekommen.

An diesen Fakten sehen wir, dass es keinerlei Sinn oder Berechtigung, und schon gar keine Notwendigkeit für Sanctuaries gibt. Man muss, nur daran arbeiten, die guten Standards, die sich bewährt haben, und die von den modernen Delfinarien bereits implementiert sind, flächendeckend durchzusetzen. Leider gibt es schwarze Schafe auch unter den Delfinarienbetreibern, aber moderne, zertifizierte und verantwortungsvoll geführte Delfinarien leisten bereits heute gute Arbeit und kämpfen für das Wohl der Tiere sowohl in ihrer Obhut, als auch in der Natur.

Der Loro Parque eröffnet die TUI-Sommersaison

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Der Loro Parque hat an diesem Mittwoch, 8. Mai, den Startschuss für den Beginn der Sommersaison des deutschen Reiseveranstalter TUI gegeben. In diesem Sinne war der Zoo, der von den Nutzern von TripAdvisor als bester Zooder Welt anerkannt ist, der ideale Ort, um die 250 Direktoren, Fachberater und Mitarbeiter von TUI zu begrüßen.

Während des Besuches konnten die TUI-Mitarbeiter einen vollständigen Rundgang durch den Pakr genießen und hatte die Gelegenheit die Arbeit der Loro Parque Fundación aus der Nähe kennenzulernen. Außerdem hat das großartige Team an mehreren Konferenzen zu verschiedenen Themenbereichen, die im Saal Natura Visión angeboten wurden, teilgenommen.

In diesem Sinne gipfelte die Veranstaltung, die Teil des langjährigen Engagements des Loro Parque und von TUI für den Tourismus ist, in einem großen Cocktailempfang im Patio del Loro, um den Start der Sommersaison zu beginnen.