Antwort auf Behauptungen der Free Morgan Foundation

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Am 4. Dezember veröffentlichte die Free Morgan Foundation eine Pressemitteilung, in der der Loro Parque beschuldigt wurde, gegen die Gesetzgebung zu verstoßen. Darin hiess es „Orca Morgan schwanger? Gesetzverstoß des Loro Parque!“. Das ist die neueste Hetzkampagne dieser Organisation, die versucht, den Loro Parque und seine Aktivitäten zu kritisieren, mit dem einzigen Ziel, Morgan wieder in die Natur zu entlassen, was vor mehr als drei Jahren vom Obersten Gerichtshof der Niederlande abgelehnt wurde.

Die Free Morgan Foundation versucht die Öffentlichkeit mit der Behauptung, dass die CITES-Genehmigung unter der strengen Bedingung erteilt wurde, dass sie nur für Forschungszwecke gepflegt werden dürfte, und dass die Zucht mit ihr nicht erlaubt sei, in die Irre zu führen. Hingegen entspricht es der Wahrheit, dass die Angabe der Forschung seitens der niederländischen Behörden zur Befreiung von der Habitat-Richtlinie erfolgt war, um Morgan pflegen zu können. Diese Ausnahme bedeutet aber keine Einschränkung der Zucht, und auch die Genehmigung nach CITES beschränkt die Zucht mit Morgan nicht. Die Free Morgan Foundation hat versucht, die CITES-Behörden von dieser bizarren Auslegung der CITES-Bestimmungen zu überzeugen, indem sie Briefe an die spanischen, niederländischen und internationalen Behörden, die dieses Abkommen umsetzen, gesendet hat. Sie hat von diesen jedoch keinerlei Unterstützung erhalten. Im Gegenteil, die spanischen CITES-Behörden haben geantwortet, dass „… die von der niederländischen CITES-Behörde ausgestellte EU-Bescheinigung keine gesetzliche Beschränkung der Zucht bedeutet, und dass sie dazu berechtigt, den Orca für Forschungs-, Zucht- oder Bildungszwecke zu halten.“ Die Free Morgan Foundation hat diese Antwort jedoch nie auf ihrer Website veröffentlicht. Dort sind hingegen alle Briefe finden, die an die verschiedenen CITES Behörden geschickt wurden.

Die Free Morgan Foundation beschuldigt den Loro Parque zudem, „damit beschäftigt zu sein, mit Morgan zu züchten“, und dies „trotz des Zuchtverbots und ihres jungen Alters, das sowohl für die Mutter als auch für das Kalb gefährlich sein kann“. Morgan hat in den letzten vier Jahren regelmäßig ovuliert, so dass es ein Leichtes gewesen sein sollte, sie zu decken, denn es ist nicht schwierig ist, mit Orcas zu züchten. Loro Parque hat jedoch nicht versucht, mit ihr zu züchten. Morgans Trächtigkeit ist völlig ungeplant, was zeigt, wie gut sie in die Gruppe integriert ist, und dass sie ein natürliches Sexualverhalten zeigt. Es ist deutlich, dass ein Zuchtverbot nur in der Fantasie der Free Morgan Foundation existiert. Hinsichtlich des Alters von Morgan hatte die Free Morgan Foundation während der aufeinander folgenden Gerichtsinstanzen (2010-2014) immer wieder betont, dass Morgan zur Zeit ihrer Rettung älter als 2 Jahre war. Dies bedeutet, dass sie ihr Kalb nach der Auffassung der Free Morgan Foundation im Alter von 11 bis 12 Jahren zur Welt bringen wird. Dies ist aber die für die Orcas vom Typ 1 Eastern North Atlantic Killer Whales übliche Zeit.

Schließlich wirft die Free Morgan Foundation dem Loro Parque vor, Orcas für „finanziellen Profit“ zu züchten, was völliger Unsinn ist. Denn nach den EU-Vorschriften gelten alle Walarten als nicht kommerziell nutzbar, daher können sie auch nicht gekauft oder verkauft, sondern nur zwischen zugelassenen zoologischen Einrichtungen ausgetauscht werden. Dadurch wird ein finanzieller Gewinn durch die Zucht von Walen unmöglich.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass alle Argumente in der Pressemitteilung der Free Morgan Foundation absolut falsch sind, und gewiss sind sie sich dieser Falschheit bewusst. Einziges Ziel der Free Morgan Foundation ist es, den Ruf des Loro Parque mit verleumderischen Aussagen zu beschädigen. Denn natürlich wissen sie, dass Morgan nicht auswilderungsfähig ist, so wie es der Oberste Gerichtshof der Niederlande in seinem endgültigen Urteil entschieden hatte. Diese Kampagne und der neue Rechtsfall, den sie in den Niederlanden verfolgen (ein Versuch den beiden aufeinander folgenden abschlägigen Bescheide der holländischen CITES-Behörden für ihren Antrag, Morgans CITES-Bescheinigung zu entwerten, zu begegnen), sind einfach nur eine Rauchbombe, die zwar möglicherweise bei der Einwerbung von Spenden sehr profitabel sein kann, der aber aber aus rechtlicher Sicht vollkommen nutzlos ist.

Besser Tot als Gefüttert, sagt PETA

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Quelle: Better dead than fed, PETA says

Lassen Sie sich nicht von der subtil betrügerischen Werbung von PETA (Menschen für die ethische Tierhaltung) täuschen. Die Organisation nennt sich selbst den Champion, wenn es um das Wohlergehen der Tiere geht, und die vielen Fotos von Hundewelpen und Kätzchen auf iher Webseite suggeriert genau das. Letzte Woche jedoch, wurden zwei PETA-Mitarbeiter vor Gericht gestellt jeder einzelne hatte 31 Fälle von schweren Verbrechen an Tierquälerei begangen. Die Behörden konnten Sie bei der Tat erwischen, als sie 18 tote Tiere in einen Container warfen, die sie gerade aus einem Tierheim von North Carolina abgeholt hatten. Laut Associated Press wurden 13 weitere tote Tiere in einem auf PETA registrierten Kleintransporter gefunden.

Nach der Festnahme wurden weitere tote Tiere, die in der Umgebung weggeworfen worden waren, entdeckt. Laut Aussage des Tierarztes Patric Proctor, hatten die PETA-Mitarbeiter dem Tierheim in North Carolina mitgeteilt, dass sie für die Hunden und Katzen neue zu Hause finden würden. Er übergab ihnen zwei Adoptionsfähige Kätzchen und ihre Mütter, nur um danach zu erfahren, dass die Tiere im PETA-Fahrzeug starben, ohne eine Chance ein neues zu Hause zu finden. „Das nennt man Ethik?“, kritisierte Proctor am Telefon. „Das glaube ich nicht.“

Dies ist nicht der erste Bericht, der darüber berichtet, dass PETA Tiere, von denen sie behaupten sie zu schützen, umbringt. Im Jahr 1991 tötete PETA 18 Kaninchen und 14 Hähne, dies sie angeblich aus einem Forschungszentrum “gerettet” hatten. Später erklärte der PETA-Präsident Alex Pacheco der Whasington Times: „Wir haben einfach nicht das Geld” um für die Tiere zu sorgen. Das PETA Tierheim verfügte über keinen Platz mehr.

Der Verband für Verbraucherschutz, der die Lebensmittelindustrie vertritt und Ziel häufiger Angriffe seitens PETA-Werbekampagnen ist, veröffentlichte eine PETA Akte, mit dem Bundesstaat Virginia, welche angbite, dass PETA von 1998 bis 2003 mehr als 10.000 Tiere getötet hat. “Im Jahr 2003 schläferte PETA mehr als 85% der Tiere ein, die von ihnen aufgenommen wurden”, gemäss einer Pressemitteilung “es wurden nur 14% zur Adoption vermittelt. Im Vergleich, Norfolk (Va.) SPCA konnte 73% seiner Tiere vermitteln un dVirginia Beach SPCA vermittelte 66%.” David Martosko vom Tierheim ist der Meinung, dass PETA mit seinem enorme Budget – laut Bericht 20 Million Dollar – und den vielen grosszügigen Spenden von Hollywood Prominenten “genug Geld in der Bank hat, um für jedes ungewollte Tier in Virginia (wo sich der PETA Hauptsitz befindet) und North Carolina zu sorgen.”

PETA kümmert sich nicht um die lebenden Tiere, sondern zieht es vor, die Spenden für Kampagnen auszugeben mit denen sie medizinische Forschungen, Fleischesser und Frauen, die Pelze tragen, attackieren.

Warum tötet PETA Tiere, die ein neues Zuhause finden könnten?

Ich habe öfters versucht, mit PETA telefonisch zu kommunizieren, aber ich war nie in der Lage, mit jemandem zu sprechen, der mir eine Antwort auf meine Fragen geben konnte. Auf PETA’s Webpage erzählen sie die Geschichte unter dem Banner “PETA hilft Tieren in North Carolina” und betonen ihre Bemühungen “um die Überbevölkerung von Tieren in North Carolina zu lösen.” Da gibt es noch mehr: „PETA hat in mehreren Stadtbezirken Euthanasiedienste durchgeführt, um zu verhindern, dass die Tiere hinter einem Schuppen erschossen oder in Metallkisten ohne Belüftung vergast werden – beides Methoden, die durchgeführt wurden bis PETA freiwillig das schmerzfreie Töten anbot. Ein schmerzfreier Tod für Tiere, die auch Liebe hätten finden können.

Außerdem hat PETA immer Tiere getötet. Im Jahr 2003 enthielt der NEW YORKER eine einschlägige Story über die PETA-Gründerin Ingrid Newkirk und wie sie in das Thema Tierrecht involviert wurde, nachdem ein Tierheim die streunenden Kätzchen, die sie dort abgegeben hatte, eingeschläferte. Sie begann in the 70igern für ein Tierheim zu arbeiten und erklärte: “Ich ging früh zur Arbeit, bevor irgendjemand kam und tötete die Tiere selbst. Weil ich nicht wollte, dass andere Mitarbeiter die Tiere misshandelten. Ich habe wohl tausende Tiere getötet, manchmal Duzende an einem Tag.”

Sie lesen richtig. PETA kritisiert andere, die Tiere für Forschungszwecke töten, aber sie töten Tiere aus wirklich wichtigen Gründen; so z.B. aus reinem Platzmangel.

Martosko hofft, dass die Tierliebhaber bald wahrnehmen, dass ihre Spenden in lokalen Tierheimen weitaus besser verwendet werden als bei PETA. “Jahrelang”, fügt er hinzu, “haben wir angenommen, dass PETA für Tiere einfach mehr übrig hat als für Menschen. Aber jetzt scheint es, die sie sich um nichts und niemanden kümmern.”

Keine Lügen, sie geben zu sich nicht um Menschen zu kümmern. Im Jahr 2003 schüchterte Newkirk den palästinensischen Führer Yassir Arafat ein, weil ein Terrorist in einem Versuch, eine Gruppe von Menschen in die Luft zu sprengen, einen Esel tötete. Newkirk teilte New Yorker auch mit, dass die Welt ohne Menschen ein perfekterer Ort sei. Sie erklärte auch, warum sie sich sterilisiert hatte: „Ich bin dagegen Kinder zur Welt zu bringen. Ein Baby der reinen menschlichen Rasse zu haben ist wie ein reinrassiger Hund; es ist nur Eitelkeit, menschliche Eitelkeit.” Jetzt wissen Sie’s: die Menschen, die sich dem ethischen Umgang mit Tieren widmen, mögen keine Menschen. PETA verwendet keine Ethik. PETA tötet Tiere.

Stellungnahme des Loro Parque

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Loro Parque bestätigt, dass Morgan (eines der Orcaweibchen, das im Park ein neues Zuhause gefunden hat, nachdem es 2010 fast tot im Wattenmeer aufgefunden und gerettet wurde) trächtig ist. Schwangerschaften sind ein sehr häufiges Ereignis in einer modernen zoologischen Einrichtung, in der zehntausende von Tieren aus über 500 verschiedenen Arten gepflegt werden. Normalerweise wird die Trächtigkeit der Tiere nicht öffentlich bekannt gegeben, in diesem Fall haben wir jedoch das außergewöhnliche öffentliche Interesse für Morgan berücksichtigt.

Die Diagnose wurde nach einer routinemäßigen medizinischen Ultraschalluntersuchung des Uterus gestellt. Die Schwangerschaft konnte erst vor vier Wochen bestätigt werden.

Die Orca-Trainer und das Tierärzteteam des Loro Parque haben das Wissen und die nötge Expertise, die Schwangerschaft zu begleiten und Morgan die besten tierpflegerischen Standards der Welt zu bieten.

Loro Parque betrachtet die Fortpflanzung als ein natürliches Recht eines jeden Tieres, das unter keinen Umständen verweigert werden kann. Ausserdem ist die Zucht von Tierarten in Zoologischen Gärten eines der Ziele der Europäischen Zoorichtlinie und des spanischen Zoo- Gesetzes, und wird auch durch die Kriterien der professionellen zoologischen Verbänden, sowohl national als auch international, unterstützt.

Loro Parque – 45 Jahre Fortschritt

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Autor: Rosemary Low

Als Wolfgang Kiessling ein kleines Hotel auf Teneriffa kaufte, hätte niemand ahnen können, dass dies das kleine Dorf Punta Brava weltweit bekannt machen würde. Der Papageienpark, welchen er im Jahr 1972 eröffnete, war der Vorläufer dessen, was heute von TripAdvisor zum besten Zoo der Welt gewählt wurde. Daneben erhielt er zahllose andere Auszeichnungen.

Als ich im Oktober dort war, traf ich ein englisches Paar, das mir sagte: „Wir mögen keine Zoos. Aber der Loro Parque ist beeindruckend. Wir lieben ihn!“

Der Erfolg des Parks beruht nicht nur auf seinen makellosen Konditionen und der auβergewöhnlichen Schönheit der botanischen Umgebung, sondern auch auf seinem konstanten Ausbau und der Einweihung neuer Ausstellungen. Und dennoch, was hinter den Kulissen passiert macht den Loro Parque zum Weltrang Besten. Seine 4.000 Papageien machen ihn zum wichtigsten Reservat für Papageienarten und -Unterarten weltweit. Noch wichtiger ist in meinen Augen aber die Arbeit der Loro Parque Fundación.

Gegründet im Jahr 1994, um Papageien zu schützen, setzt sie dies unangefochten um. Bis 2016 hat sie sich mit mehr als 17 Millionen Dollar für die Erhaltung, hauptsächlich von Papageien, aber auch von Cetaceen (Wale und Delfine), eingesetzt. Beim letzten Beiratstreffen im Oktober 2017 wurden erneut über eine Million Dollar für den Artenschutz im kommenden Jahr zur Verfügung gestellt.

Der Loro Parque ist berühmt dafür, alle vier Jahre der Gastgeber des Internationalen Papageienkongresses zu sein. Der Erste wurde im Jahr 1986 abgehalten. Diese Konferenzen sind ein Mekka für jeden, der ein ernsthaftes Interesse an Papageien hat. Darüber hinaus is es ein Treffen unter Freunden der Papageienwelt.

Herr Kiessling sagte einmal im Spaβ, auf das Event anspielend: „Das ist alles Deine Schuld!”, denn ich war es, die bei unserem ersten Treffen im Jahr 1984 den Gedanken eines Kongresses äuβerte.

Ich habe viele Erinnerungen an diese wichtigen Treffen, aber es gibt eine, die alle anderen überragt. Im Jahr 1994 war ich von dem Vortrag von Dr. Niels Krabbe zu Tränen gerührt. Er sprach über den Gelbohrsittich (Ognorhynchus icterotis) – jetzt der Gruppe der Sittiche zugehörig. Er präsentierte ein Video der letzten bekannten Population. Lediglich das Überleben von 60 Vögeln war bekannt. In diesem Jahr begann die Loro Parque Fundación (LPF) die Arbeit von Dr. Krabbe in Ecuador zu unterstützen. Er versuchte das Land, auf dem die letzte Population erfasst wurde, zu beschützen.

Ich befürchtete, dass dies der nächste Papagei sein würde, der ausstirbt. Traurigerweise, verschwand die Population in Ecuador bald danach, wahrscheinlich aufgrund von Wilderei, aber die Spezies wurde, im Jahr 1997, in Kolumbien wieder entdeckt. Die Gebiete, die sie besiedelten, waren so abgelegen, dass ihr Aussterben lediglich von den Einheimischen bemerkt worden wäre.

Die Geschichte des Gelbohrsittichs ist ohne Zweifel eine der Bemerkenswertesten in der ganzen Geschichte der Erhaltung von Papageien und zählt zu einer der Besten der Vogelerhaltung weltweit.

Heute liegt die Zahl der Population bei mehr als 2.500 Individuen und ihre Reichweite hat sich enorm gesteigert. Ohne die Unterstützung der Loro Parque Fundación, welche mehr als 1,5 Millionen Dollar investierte, sowie die Feldarbeit des Personals von ProAves, wäre der charakteristische Gelbohrsittich zweifellos ausgestorben.

Auf den Philippinen wird die Katala Foundation, geleitet von dem dynamischen Duo Indira und Peter Widmann, gröβtenteils von der LPF unterschützt. Das Aussterben des Rotsteisskakadus (Cacatua haematuropygia) wurde mit Hilfe des vielseitigen Programms der Feldarbeit und mit Aufklärung verhindert. Übrigens befindet sich die gröβte genetische Reserve dieses Kakadus im Loro Parque.

Auf den Philippinen wird die Katala Foundation, geleitet von dem dynamischen Duo Indira und Peter Widmanm, gröβtenteils von der LPF fpf unterschützt. Es hat fast gänzlich das Aussterben des Rotsteiβkakadus (Cacatua haematuropygia), mithilfe des vielseitigen Programs der Feldarbeit und Aufklärung, verhindert. Übrigens befindet sich die gröβte genetische Reserve dieses Kakadus im Loro Parque.

Es gibt zu viele Beispiele für den groβen Erfolg anderer Projekte, um sie hier zu nennen. Aber die Arbeit der Stiftung endet nicht mit der Feldarbeit. Wissenschaftliche und  tierärztlich Forschungen sind von groβer Bedeutung. Tierärzte und Veterinärmedizinstudenten der besten Universitäten weltweit haben als Praktikanten in der Klinik des Loro Parque gearbeitet. Dabei konnten sie viel über die Gesundheit und das Wohlergehen von Papageien lernen, was ihnen nun ermöglicht ihr erworbenes Wissen zu teilen.

Beim Beiratstreffen berichtete die Kuratorin Marcia Weinzettl über die Brutzeit von 2017. Es wurden überragende Erfolge erzielt, dazu zählen 23 Blaulatz-Aras (Ara glaucogularis), 10 Gelbschnabelamazonen (Amazona collaria), 27 Apoloris (Trichoglossus johnstoniae) und 8 Borstenköpfe (Psittrichas fulgidus).

Marcia´s Ziel, seit dem sie die Position der Kuratorin annahm, ist jährlich die prozentuale Anzahl der Aufzucht junger Vögel von ihren Eltern zu steigern. Die Richtlinien der Loro Parque Fundación sind, zu 100% die Erziehung der Jungtiere von ihren Eltern zu unterstützen und nur mit technischen Hilfsmitteln einzugreifen, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Andere interessante Zahlen sind, dass im letzten Jahr 190 neue Paare gemacht worden sind und 59,7% der Papageien der Zuchtstation erwachsen sind.

Die Loro Parque Fundación ist stark in den Medien vertreten. 2017 wurden, bis Oktober, 256 Artikel über ihre Arbeit veröffentlicht. Unter anderem gab das Personal 33 Radio Interviews, 12 Fernseh-Interviews und 32 Vorträge auf Konferenzen. Die Stiftung hat tausende Follower bei Facebook und das öffentliche Interesse für die Aktivitäten steigt immer weiter.

Sechsunddreiβigtausend Exemplare der Zeitschrift Cyanopsitta sind herausgegeben worden. Viele davon wurden in lokalen Zeitungen publiziert, bunte Seiten eingeschlossen, damit die Aufmerksamkeit von Kindern gewonnen wird.

Bildung, besonders hinsichtlich der Bedrohungen für unseren Planeten und seine Tierwelt sind von besonders hoher Bedeutung. Als ich den Park verlieβ war ich besonders beeindruckt, als ich eine kleine Broschüre mit Informationen über die menschliche Überpopulation, den steigenden Umfang der Abholzung, den Mord an Delfinen (mehr als 300.000 jährlich), Plastikmüll und andere wichtige Themen erhielt. Ich kenne keine andere weltweit aktive Organisation, die sich so sehr um diese Themen sorgt. Wie die Broschüre sagt: „Dem Loro Parque ist nichts wichtiger, als Liebe und Respekt für Tiere.“

Ein tierischer Balanceakt zwischen Unterhaltung und hohem Anspruch

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Quelle: https://bnn.de/nachrichten/der-loro-parque-auf-teneriffa

Er gilt als Top-Attraktion Teneriffas: Der Tiergarten “ Loro Parque “ in Puerto de la Cruz, dem touristischen Zentrum im Norden der Ferieninsel. Vor 45 Jahren vom deutschen Geschäftsmann Wolfgang Kiessling als reiner Papageienpark gegründet, liegt der Fokus der Einrichtung zwar nach wie vor auf den intelligenten Vögeln – aber nicht mehr ausschließlich: Orcas, Delfine und Seelöwen, die wie die Papageien täglich bei mehreren Shows die Besucher begeistern, gehören ebenso zum Tierbestand wie Schimpansen, Gorillas, Ameisenbären, Rote Pandas, Riesenschildkröten, Faultiere und Alligatoren. Mehrere Pinguinarten leben in einem Antarktis-Haus, in dem täglich zwölf Tonnen Schnee rieseln, jede Menge weitere Meeresbewohner schwimmen in einem großen Aquarium inklusive Haitunnel. Und der Vogelwelt Australiens können die Besucher in der riesigen Voliere „Katandra Treetops“ auf allen Ebenen direkt begegnen. Als Vertreter der Raubkatzen gibt es weiße Tiger und Jaguare – und neuerdings auch wieder Löwen. Mit der kurzbeinigen Safo, die in den Zoo Karlsruhe kam, hatte 2009 die bis dato letzte Löwin die Insel verlassen.

Ganz nah an den Löwen

Simba lässt seinen Charme spielen: Behutsam nähert sich der Angola-Löwe seinen beiden Damen, drückt seinen Kopf an Sarabi, leckt ihr über das Gesicht und lässt sich auch von ihrem Fauchen nicht beirren. Keinen Meter entfernt drücken Besucher die Nasen an die Scheibe. Handys werden gezückt, die kurze Balgerei, in der auch Sarabis Schwester Malika mitmischt, wird auf die Speicherkarten gebannt. Dann hat Simba seine Mädels überzeugt: Sie machen ihm Platz, so dass er sich zwischen sie kuscheln kann. Sieht sehr harmonisch aus. Die Handykameras klicken.

Auf den König der Tiere kann kein Zoo verzichten

Kein leichtes Unterfangen war es, auf dem 13,5 Hektar großen, ohnehin schon optimal genutzten Parkareal mit seiner üppigen Pflanzenwelt Platz für eine neue Löwenanlage zu schaffen. Am Drachenbaumhügel entstand schließlich, unter Einbeziehung der Insel-typischen Bäume, eine 1 000 Quadratmeter große Buschsavannenlandschaft inklusive Wasserstelle. Für den König der Tiere, auf den kaum ein Zoo verzichten kann.

Offensichtlich auch nicht der Loro Parque, der als Top-Attraktion Teneriffas in einem Atemzug mit dem Teide-Nationalpark und den traumhaften schwarzen Stränden genannt wird. Der überall auf der Insel hip als „El ‚must’ de Canarias“ gepriesen wird. Und der gerade vom weltweiten Reiseportal TripAdvisor zum „besten Zoo der Welt“ gekürt wurde. Der allerdings auch, anders als die meisten Tiergärten weltweit, nicht auf ein großes Stammpublikum setzen kann: Unter den jährlich rund 1,2 Millionen Besuchern sind die wenigsten Tinerfeños, erklärt der Zoologische Direktor Wolfgang Rades. Touristen, die sich erholen wollen und Freizeitspaß suchen, sind die überwiegende Mehrheit der Gäste. „Wir müssen die Menschen dort abholen, wo sie stehen“, sagt Rades. Was heißt: Mehr als viele andere Zoos muss der Loro Parque den Balanceakt zwischen Unterhaltung und dem hohen Anspruch als Lernort und Artenschutzzentrum meistern.

Angola-Löwen sind hochbedroht

Dass Simba mit seiner nahezu blonden Mähne ein wunderschönes Tier ist, fällt auch dem unbedarften Besucher auf. Viel mehr als diese Faszination und das eine oder andere Handy-Foto kann der aber mitnehmen, wenn er auch die mehrsprachigen Tafeln am Gehege liest: Dass speziell der Angola-Löwe hoch bedroht ist, erfährt er. Und dass Simba und seine Damen im Loro Parque nicht nur Botschafter ihrer Art sind, sondern auch mit einem konkreten Freiland-Projekt verknüpft sind: Die Loro Parque Fundación unterstützt das KAZA-Projekt für Löwen im südlichen Afrika. Dieses untersucht die Wanderrouten der Tiere und versucht, konfliktreiche Aufeinandertreffen mit Menschen zu vermeiden.

Gefragte Entdeckungstouren hinter die Kulissen des Loro Parque

Noch viel mehr erfahren können die Besucher, wenn sie sich einer Discovery-Tour anschließen. Gleich bei Öffnung des Parks um halb neun Uhr morgens wartet ein Rudel Scouts auf Interessierte, die zusätzlich zum 35-Euro-teuren Eintritt 11 Euro in den knapp zweistündigen Rundgang mit besonderen Einblicken investieren. Lange dauert es nicht, bis die Touren auf Spanisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Niederländisch und Russisch für diesen Tag ausgebucht sind. 128 000 Besucher blicken jedes Jahr auf diese Weise hinter die Kulissen. Sie schauen bei den Menschenaffen in die Futterküche, in die Technik unter dem Antarktis-Haus und durch die Unterwasserscheiben in die Orcabecken. Scout Sabine Kattwinkel erzählt mit ansteckender Begeisterung vom jungen Orca Adán, der erfolgreich mit der Flasche aufgezogen wurde, und von den Eigenheiten der Gorilla-Junggesellen Schorsch, Rafiki und Co., die vielleicht irgendwann im Zuge des Europäischen Erhaltungszuchtsprogramms in einem anderen Zoo eine neue Gorilla-Dynastie begründen werden. Sie berichtet von der Verbundenheit des Parkgründers Wolfgang Kiessling zu Thailand, die das originalgetreue „Thailändische Dorf“ am Parkeingang erklärt. Und von den Anfängen des Parks 1972 mit 150 Papageien.

4 000 Papageien: Die größte genetische Reserve weltweit

Heute hat der Loro Parque 4 000 seiner Wappentiere in 350 Arten und Unterarten – die größte Papageienkollektion weltweit. Und damit auch die größte genetische Reserve, erklärt Wolfgang Rades. Wobei im Park meist nur jeweils ein Pärchen als Vertreter ihrer Art lebt. Seit 20 Jahren gibt es die Zuchtstation La Vera am Stadtrand von Puerto de la Cruz, wo 3 500 Tiere überwiegend paarweise in ihren Volieren sitzen. Die sind elf Meter tief, drei Meter breit und 1,8 Meter hoch, bieten eine Brutmöglichkeit und Sichtschutz zu den Nachbarn. Zu hören sind diese freilich: Über der gesamten Anlage liegt vielstimmiges Gekrächze. Kuratorin Marcia Weinzettl, ihre beiden Assistenten und 20 Pfleger kümmern sich rund um die Uhr um das Wohlergehen der Papageien.

Bis zu 1 500 Tiere werden hier jährlich nachgezüchtet, darunter auch hochbedrohte Arten. Legendär ist der Erfolg mit den Spix-Aras unter Leitung des heutigen Karlsruher Zoodirektors Matthias Reinschmidt. 15 Jahre lang war dieser im Loro Parque als Kurator und Zoologischer Direktor verantwortlich. Und machte den Park vor allem durch mehrere 100 Fernsehbeiträge in Deutschland sehr populär.

Viele Papageienarten vor dem Aussterben gerettet

Inzwischen wurden alle Spix-Aras zurück nach Brasilien gegeben. Dort solle ein stabiler Bestand aufgebaut werden – mit dem Ziel Wiederansiedlung der in der Natur ausgestorbenen Spezies. Neun weitere Papageienarten wurden definitiv durch die Unterstützung der vor 20 Jahren gegründeten Loro Parque Fundación vor dem Aussterben gerettet, darunter der Blaulatz-Ara und mit dem Lear-Ara ein weiterer blauer Papagei Brasiliens. Zehn Prozent der Eintrittsgelder des Tierparks fließen in die Stiftung, ebenso der Erlös der Abgabe von Nachzuchten an den Heimtierhandel. „Das nimmt den Druck von den Wildpopulationen, da es Tierfängern das Geschäft verdirbt“, sagt Rades. Mehr als 100 Projekte vor allem für Papageien, aber auch für Meeressäuger und nun die Löwen, unterstützte die Stiftung bislang.

Animal Embassy

Fakten, die freilich auch der interessierte Besucher im Loro Parque erfährt. Zum Beispiel an der „Animal Embassy“, zu der auch die Discovery Tour führt. Unter einem künstlichen Affenbrotbaum im Stile eines afrikanischen Dorfes gestaltet, sind ein Informationszentrum, die Tierklinik, Labore und eine Forschungsstation, wo das Max-Planck-Institut Papageienarten auf ihre Intelligenz testet. Der Parkbesucher kann – teilweise durch Scheiben – zuschauen. Das gilt auch für die angegliederte Aufzuchtstation für Papageien, die nicht von ihren Eltern versorgt wurden. Nackte Küken, die mit der Pipette gefüttert werden, sind hier ebenso zu sehen wie jugendliche Rabauken, die lernen, sich in der Gruppe zu behaupten.

Großvolieren mit Hochzeitsabteilen

Viele Pärchen-Volieren wie in La Vera, aber auch große Gemeinschaftsanlagen mit mehreren Papageienarten, gibt es im Park. Letztere sind sowohl für die Besucher als auch für die Tiere attraktiver – sofern diese nicht in Brutstimmung sind. Dann brauchen sie Abstand für ihre Zweisamkeit, weshalb im Loro Parque derzeit mit „Hochzeitsabteilen“ an den Großvolieren experimentiert wird. Zieht sich ein Paar dorthin zurück, geht die Pforte zu, erklärt der Zoologische Direktor. Fakt ist: Selbst der interessierteste Besucher ist irgendwann „papageienmüde“, wenn er an den vielen Pärchen-Volieren entlanggeht, weiß Rades.

„Nur was man kennt und schätzt, schützt man auch“

Für die Mehrheit der Besucher sind im Loro Parque aber ohnehin vor allem die Shows attraktiv – die 2 600 Plätze im „Orca Ocean“ sind oft alle besetzt. Wer sich dabei begeistern lässt, nimmt auch die Erkenntnis mit, dass es sich um sehr intelligente, faszinierende Lebewesen handelt. „Nur was man kennt und schätzt, schützt man auch“, sagt Wolfgang Rades. Vermittelt wird in jeder Show, dass zwischen Trainer und Tieren eine ganz besondere Beziehung besteht, das Wohlergehen der Tiere oberste Priorität hat und die Forschung im Park allen ihren Artgenossen nutzt. Zusätzliche edukative Elemente gibt es aktuell in den letzten Präsentationen des Tages, die deutlich Richtung Training für den medizinischen Check gehen. „Das wollen wir ausbauen“, sagt Rades.

Mehr edukative Elemente

Diesen Ansatz gibt es auch bei der Seelöwen-Show, die das Publikum mit viel Klamauk zum Lachen bringt. Aber vielleicht auch zum Nachdenken angeregt, wenn eine Seelöwin eine Plastikflasche aus dem Wasser fischt und in einer Tonne entsorgt. Und so die Balance zwischen Unterhaltung und Lernen herstellt: Plastikmüll im Meer ist ein riesiges Umweltproblem.

Zahnlose Pseudo-Wissenschaft zu Orca-Zähnen

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Quelle: http://www.huffingtonpost.de/philipp-j-kroia/zahnlose-pseudo-wissenschaft-zu-orca-zaehnen_b_18492062.html

Es ist ein bekannter Topos der Tierrechtlsindustrie: die Zähne von Orcas. Immer wieder wird dies zur Sprache gebracht und man nutzt dabei das Unwissen vieler gutgläubiger Tierfreunde aus, um schon längst widerlegte Anschuldigungen wiederzukäuen.

Orca-Zähne in der Wildbahn

Es ist ein bekannter Topos der Tierrechtlsindustrie: die Zähne von Orcas. Immer wieder wird dies zur Sprache gebracht und man nutzt dabei das Unwissen vieler gutgläubiger Tierfreunde aus, um schon längst widerlegte Anschuldigungen wiederzukäuen.

Orca-Zähne in der Wildbahn Die Zähne von Schwertwalen sind anders beschaffen als menschliche Zähne – das betrifft nicht nur ihre Größe und Form. Die Zähne von Orcas nutzen sich durch ihre Konsistenz recht leicht ab. Orcas, die in der Natur viele Haie fressen, wetzen die Zähne sogar bis zum Zahnfleischrand ab und gehen dann oftmals elendig zu Grunde. Aber auch Orcas, die auf andere Fische spezialisiert sind, zeigen in der Wildbahn deutliche Abnutzung von Zähnen wie man sie auch in Menschenobhut sieht.

Warum nutzen sich die Zähne also ab? Orcas haben keine Hände. Sie tasten auch nicht mit ihren Flippern, denn die haben andere Aufgaben als beim Menschen die Hände, obgleich sie anatomisch an ähnlicher Stelle sitzen. Orcas ertasten ihre Umwelt mit dem Mund. Zunge und Zähne sind zum Erforschen der Umwelt notwendig. Das nutzt die vergleichsweise weichen Zähne ab. Wer in Museen geht, die Orca-Skelette zeigen und die Zahnreihe im Originalzustand beließen, entdeckt abgewetzte, fehlende und/oder heruntergeriebene Zähne. Wer den Lesesaal des Museum Naturalis in Leiden besucht, sieht ein solches Orca-Skelett. Das Nordsee-Museum Bremerhaven hat dem Zucker-Museum in Berlin einen von Karies zerfressenen Orca-Zahn überlassen. Ganz berühmt ist das Skelett von Old Tom, bei dem man dies sogar ganz stark sieht.

Wer mal die Gelegenheit hat, bei der Nekropsie gestrandeter Tiere deren Zähne anzuschauen, wird es schwer haben eine makellose Zahnreihe zu finden. Besonders eindrücklich sind die Fotos von A. Kitchener. Die Fotos im National Museum Scotland zeigen Kiefer von gestrandeten Tieren. Unter der Registernummer NMS.Z.2015.142.78 findet man ein subadultes Männchen, dem sieben Zähne im linken Unterkiefer völlig fehlen und drei Zähne im rechten Unterkiefer weisen sehr gut sichtbare schwarze Löcher auf. Im Oberkiefer fehlen insgesamt 9 Zähne und einige sind stark abgerieben. Ein Weibchen (NMS.Z.2016.118) hatte im Oberkiefer vorne gar keine Zähne mehr – ganz als seien da nie welche gewesen und die restlichen sind deutlich abgerieben. Das sind nur zwei Beispiele von vielen.

Solche Zahnreihen sind in der Wildbahn übrigens nicht nur ein Problem der Orcas – man findet sie auch bei anderen Delfinarten. Bereits 1977 wurde wissenschaftlich beschrieben, dass man Zahnkrankheiten als durchaus normal beschreiben kann – für wilde Große Tümmler und sogar für solche im Delfinarium.

Orca-Zähne in Menschenobhut

Der wesentliche Unterschied zur Wildbahn ist, dass man die Zähne in Menschenobhut gut behandeln kann. Anders als in der Natur entstehen selten überhaupt erst Infektionen oder andere Krankheiten und wenn haben sie sich nach verhältnismäßig kurzer Behandlung schnell wieder erledigt. Für die Tiere ist das stressfreier als für die meisten Menschen die Behandlung beim Zahnarzt, denn für sie ist die Zahnpflege integriert in ein Training, an dem sie freiwillig teilnehmen.

Im Loro Parque werden den Tieren die Zähne regelmäßig gereinigt – nicht mit der Bürste, sondern mit einem Wasserstrahl. Den Tieren scheint dies zu gefallen, denn sie kommen dafür freiwillig sogar aus dem Wasser nur, um von den Trainern die Zähne gereinigt zu bekommen. So sind die Zahnreihen der Tiere zwar in auch für wilde Orcas nicht in ungewöhnlichem Maße abgenutzt, aber eben gesund. Aktuell hat kein Tier im Loro Parque irgendwelche Krankheiten in dieser Richtung – viele wilde Artgenossen wären froh, wenn das auch bei ihnen so wäre. Es wäre fast schon verwunderlich bei allen Tieren eine makellose Zahnreihe zu sehen.

Für SeaWorld kann ich an dieser Stelle nicht sprechen, weil ich weder die Zahnreihen bisher ordentlich gesehen habe, noch mir genau bekannt ist, welche Maßnahmen man wie zur Zahnpflege trifft oder wie gesund die Tiere aktuell sind. Im Loro Parque war es mir möglich, unter Einhaltung sämtlicher Sicherheitsstandarts, als unabhängiger Journalist, die Tiere zu beobachten. Dieser Schnappschuss von der Leitkuh Kohana entstand während einer Fütterung.

Kohana ist aktuell 15 Jahre alt und verglichen mit anderen Orca-Kühen, in der Wildbahn und in Menschenobhut, hat sie ein tadelloses Gebiss für ihr Alter. Sowohl der Veterinärmediziner vor Ort als auch eine unabhängige Tierärztin, konnten mir in persönlichen Gesprächen bestätigen, dass kein Tier irgendwelche Probleme hatte.

Pseudo-Wissenschaft von Tierrechtsaktivisten

Ingrid Visser, die den Loro Parque gelegentlich besucht und zu den Autoren einer sehr unseriösen Studie über Orca-Zähne gehört, hat richtigerweise keine Möglichkeit, die Orcas zu untersuchen oder andere Fotos zu machen als jeder andere Besucher. Es wäre nämlich fahrlässig, eine Person in die Nähe der Tiere zu lassen, die zum Beispiel sagt, dass die liebenswerte Orca-Dame Morgan lieber tot sein sollte, als im Loro Parque zu leben. Unabhängige Experten und Wissenschaftler aber, die nicht mit ihr, die eine vielversprechende wissenschaftliche Karriere gegen die Wand fuhr, um Populismus über Orcas in Menschenobhut zu verbreiten, oder mit anderen Aktivisten dieser Couleur verbandelt sind, dürfen und sollen natürlich die Orcas begutachten können. Kein seriöser hat je die Zahnsituation moniert. So erreichte der Loro Parque bei dem renommiert besetzten und unabhängigen Audit für das Humane-Zertifikat die beste Bewertung.

Naturgemäß behaupten jene, die mit Desinformationen gutgläubige Spender zu ihrem Spendentopf locken wollen, das Gegenteil. Vier der fünf Autoren des eben schon erwähnten Papiers „Tooth damage in captive orcas (Orcinus orca)“ sind nämlich Tierrechtsaktivisten und keiner von ihnen Tierarzt oder Experte im Bereich der Orcahaltung. Die Tierrechtsindustrie lässt sich in dieser Studie von zwei unehrenhaft entlassenen Ex-SeaWorld Trainern, einem Tierrechtsautor und einer sich ständig selbst disqualifizierenden Biologin vertreten. Die einzige Person, die auf eine akademische Qualifikation in diesem Bereich vorweisen kann, ist Carolina Loch (Santos da Silva) – sie ist allerdings auch keine Tierärztin. Zudem hat sie sich mit dieser Studie völlig dem Gespött seriöser Wissenschaftler ausgesetzt. Warum?

Anders als bei seriösen Zahnstudien wurden die Zähne der Tiere nie von diesen Autoren der Studie tierärztlich untersucht. Die Tierrechtsaktivisten sind einfach nur in die Parks gegangen und haben Fotos gemacht – wie sie jeder Zuschauer auch machen kann (also mit mehreren Metern Entfernung). Anhand dieser Fotos fand eine Auswertung statt. Man muss sich das mal vorstellen: Sie gehen zum Zahnarzt, der macht Fotos und stellt dann eine Diagnose. Das macht kein seriöser Arzt.

Somit kann jeder nachvollziehen, dass diese Pseudo-Wissenschaft ziemlich zahnlos ist, weil sie keine repräsentativen Aussagen treffen kann. Sie ist durch ihr Vorgehen das Papier nicht wert, auf dem sie ausgedruckt wurde. Das versuchen Aktivisten aktuell zu übertünchen und fahren ihre Werbung für die Studie ordentlich hoch, um Spender zu überzeugen doch noch für sehr intransparent und unseriös arbeitende Organisationen sauer verdientes Geld zu spenden, denn in der Tierrechtsindustrie verdient man gut – für die Top Player sind dreistellige Jahresgehälter in der Führungsetage keine Seltenheit. Solche aufgebauschten Skandale füllen zweifelsohne die Kassen und sind durch bei letztendlich 0 Ausgaben sehr lukrativ für Populisten.

Was bleibt über?

Außer ein bisschen Marketing-Futter bewirkt diese Studie nichts. Wer sie in der Fachwelt als Beleg zitiert, wird übel abgestraft werden. Außer in Tierrechtskreisen findet sie keine Verwendung, denn für mehr als Populismus, ist sie schlicht nicht seriös genug. Ob Loch je wieder respektabel wird arbeiten können, nachdem sie ihren Namen für diese Lächerlichkeit hergab, muss man abwarten. Es ist hochgradig peinlich ohne einen Veterinärmediziner, der die Tiere ordentlich untersuchte, aus der Zuschauerperspektive Einschätzungen zur Gesundheit der Tiere zu geben und das dann auch als Wissenschaft verkaufen zu wollen. Menschen, die sich minimal mit der Materie beschäftigt haben, wissen das auch.

Die Zoowelt wird diese Studie noch eine Zeit lang beschäftigen, weil sie gewiss immer wieder von den fanatischen Zoogegnern ausgegraben werden wird. Der Loro Parque hat darüber bereits informiert. Da die Aktivisten dieses Thema immer wieder anbringen, wurde es auch schon vor Längerem auf den YouTube-Kanal von zoos.media widerlegt, die dazu ein Video von dolphinaria.truth zitierten:

Man wird sehen wie lange die Tierrechtler noch auf diesem schon längst widerlegten Möchtgern-Argument herumreiten werden und wie viele Artikel, Videos und Blog-Posts es dazu noch gibt. Fest steht nur, dass die Lügen der Tierrechtsindustrie auch nicht wahrer werden, wenn man sie wiederholt oder versucht durch zahnlose Pseudo-Wissenschaft zu belegen.

Loro Parque Mitteilung

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Mit Bezug auf die Pressemitteilung von SeaWorld, teilt Loro Parque folgendes mit:

Auf Grund verschiedener Kriterien hinsichtlich der Pflege der Orcas im Loro Parque, sind beide Unternehmen darin überein gekommen, dass die Tiere in den Installationen des Loro Parque verbleiben, wo ihre Haltung unter Berücksichtigung der europäischen Vorschriften erfolgt, sowie es seit ihrer Ankunft im Loro Parque im Jahre 2006 geschieht.

Loro Parque behält mit seinem Expertenteam sein Engagement zum Wohlergehen der Tiere unter Berücksichtigung der Standards der Europäischen Union konsequent bei.

Die erste Instanz (GEI) von Puerto de la Cruz beschließt über die Klage des Loro Parque gegen PETA wegen Verstoß gegen das Ehrenrecht

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Die Klage, die Loro Parque 2016 gegen PETA (People for the Ethical Treatment of Animals)  aufgrund der Beschwerde, die diese Organisation für die Misshandlung von Orcas bei SEPRONA eingereicht hatte, erhoben hat, wurde gestern in erster Instanz geklärt. PETA hatte den Loro Parque nicht nur vor der SEPRONA verklagt, sondern auch eine internationale Kampagne in der Presse gestartet. Die daraufhin erfolgende Untersuchung durch die spanische Umweltpolizei ergab keine Anzeichen von Missbrauch der Wale, das Gegenteil war der Fall, denn diese befanden sich in ausgezeichnetem Zustand.

Der gestrige veröffentlichte Urteil bestätigt, dass bewiesen ist, „dass die Haltungsbedingungen der Orcas im Loro Parque den geltenden Vorschriften entsprechen und sich die Wale in gutem Allgemeinzustand befinden“. Darüber hinaus ist „unstrittig, dass die im Loro Parque entwickelte Tätigkeit strikt im Einklang mit dem geltenden Recht steht, und er über die erforderlichen Genehmigungen und Lizenzen verfügt.“ Weiterhin wurde festgestellt, dass „der Zoologische Garten über qualifiziertes Personal für die Pflege und die medizinische Versorgung der in seinen Einrichtungen lebenden Orcas“ verfügt.

Das heißt, dass durch das Urteil zu keiner Zeit das Wohlergehen der Orcas des Loro Parque infrage gestellt wird, das Gegenteil ist der Fall, denn es verdeutlicht, dass die Wale sich unter der Betreuung von qualifizierten Fachleuten und Experten, und in gutem Zustand befinden. Dies zeigt eindeutig, dass die Vorwürfe von Misshandlungen oder sogar von Folter nicht der Wahrheit entsprechen.

Das Urteil versucht jedoch das Ehrenrecht mit der Meinungsfreiheit, so der Richter, in Einklang zu bringen. Demnach sei das Vorbringen dieser Behauptungen, selbst wenn diese nachweislich falsch sind, durch das Recht auf Meinungsfreiheit geschützt.  Zweifellos muss in einer demokratischen Gesellschaft dieses Recht geschützt werden, aber es ist natürlich auch notwendig, die legalen und legitimen wirtschaftlichen Aktivitäten zu schützen, die der Motor unserer wirtschaftlich geführten Gesellschaft sind. Deshalb geht Loro Parque gegen dieses Urteil vor dem Gericht des Regierungsbezirks von Santa Cruz de Tenerife in Berufung. Es gilt zu verhindern, dass Organisationen die legitime Nutzung der Meinungsfreiheit als Vorwand für  Verleumdungskampagnen ausnutzen,  um Einrichtungen  wie den Loro Parque, der sich seit 45 Jahren für den Schutz der Natur und das Wohlergehen der Tiere einsetzt, zu bekämpfen.

Antwort auf The Journal of Oral Biology “Tooth damage in captive orcas”

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In den letzten Tagen wird viel über die Veröffentlichung „Zahnschäden bei Orcas in Gefangenschaft“ im Journal of Oral Biology gesprochen. Sie wurde, unter anderem,  von John Jett (ehemaliger SeaWorld-Trainer und jetzt als Biologe tätig) , Ingrid Visser (Aktivistin für die Freilassung von Orcas und Forscherin), Jeffrey Ventre (früher wegen unangemessenem Verhalten bei SeaWorld entlassener Trainer und jetzt als Physiotherapeut tätig) geschrieben. Auf den ersten Blick mag die Studie wie eine wissenschaftliche Arbeit erscheinen, die erstellt wurde, um die Probleme von Orcas besser zu verstehen, aber wenn man sie näher betrachtet, ist sie eine einfache statistische Analyse von Fotos, die Ingrid Visser und andere Aktivisten von SeaWorld und Loro Park-Killerwalen gemacht haben. Und die bedeutendste Schlussfolgerung dieser Studie ist, dass in menschlicher Obhut gepflegte Killerwale Zahnschäden haben. Um etwas dermaßen Offensichtliches zu entdecken, bedarf es mit Sicherheit keiner wissenschaftlichen Studie.

Wir könnten uns fragen, wie dieses Wissen die Kenntnisse über die Art und ihren Naturschutzstatus verbessern wird? Die Antwort ist sehr einfach – keinesfalls! Schlechte Zähne bei 50 Orcas, die in menschlicher Obhut gehalten werden, sind für den Schutz der Art absolut irrelevant. Es wäre beispielsweise sehr viel interessanter gewesen, zu untersuchen, wie die Kontamination mit Schadstoffen die Killerwale in der Natur beeinflusst (so wie dies die Forschungsarbeit macht, bei der Loro Parque mit der Universität von Aarhus zusammenarbeitet, um zu untersuchen, wie Giftstoffe in Killerwalen ihr Immunsystem beeinflussen). Dies ist um so wichtiger, weil es zunehmend Hinweise darauf gibt, dass die Umweltverschmutzung die Fortpflanzung von wilden Orcas beeinträchtigt.  Jede weitere Forschung über die Auswirkungen des Lärms im Meer, die Verfügbarkeit von Nahrung oder Auswirkungen der Fischerei wäre für die Art eine große Hilfe. Aber dies scheint für die Free Morgan Foundation nicht wichtig zu sein, diese Organisation hat andere Interessen: die Zoos, die Orcas halten, zu eliminieren, und dafür ist ihnen jedes Mittel recht.

Bei sorgfältiger Lektüre des Artikels „Zahnschäden bei Orcas in Gefangenschaft“ wird deutlich, dass dieser nicht zeigt, dass Zahnschäden bei Orcas zu Problemen im Wohlbefinden führen, sondern er spekuliert nur über diese Möglichkeit. Er spekuliert über Schmerzen und Unbehagen, liefert aber keinerlei Beweise, weil es unmöglich ist, solche Probleme mit Fotos zu ermitteln, die aus 40 Metern Entfernung gemacht wurden. Wozu dient dieser Artikel? Es ist typisch, dass einige der Autoren darin spekulative Aussagen machen, die keinesfalls auf Forschung basieren. John Jett stellt in Voice of the Orcas (eine gegen SeaWorld gerichtete Webpage, die von ehemaligen Trainern nach Blackfish  eingerichtet wurde) fest: „Wir fanden heraus, dass mehr als 65% mäßige oder schwere Zahnschäden an ihrem Unterkiefer hatten, hauptsächlich aufgrund des Beissens in Zementoberflächen und in Stahl in den Becken.“ Was für eine riesige Spekulation, denn wenn dieses Verhalten so häufig wäre – warum haben sie dies nicht fotografisch dokumentiert? Wie kann man durch ein einfaches Bild die Ursachen von Zahnschäden ermitteln?

Seinerseits sagt Jeffrey Ventre, dass „Zahnschäden bei Killerwalen in Gefangenschaft nicht nur Mortalität und Morbidität verursachen, sondern häufig zu chronischen Therapien mit Antibiotika führen, die dem Immunsystem von Orcas schaden“. Dieser wissenschaftliche Artikel erlaubt diese Schlussfolgerung nicht, da es sich um Spekulationen ohne veterinärmedizinische Grundlage handelt. Es stimmt nicht, dass Zahnschäden zwangsläufig Mortalität oder Morbidität verursachen, und die Autoren liefern dafür keinen Beweis. Wie viele Orcas starben aufgrund von Zahnproblemen in Zoos? Bei guter Zahnhygiene gibt es keine Zahninfektion, daher ist es falsch, dass es Tiere mit längeren Behandlungen gibt (Dr. Ventre sollte wissen, dass Behandlungen nie chronisch sind und dass dieser Ausdruck nur im Zusammenhang mit Krankheiten verwendet wird, so sollte er vielleicht seine Fachkenntnisse einmal überprüfen). Andererseits ist die Behauptung, dass antibiotische Behandlungen das Immunsystem nachteilig beeinflussen, falsch. Es ist schon sehr besorgniserregend, dass jemand wie er die therapeutischen Wirkungen und Nebenwirkungen von Antibiotika als eines weit verbreiteten Arzneimittels nicht kennt. Derartige Behauptungen, die gemacht wurden, ohne eines der Tiere klinisch zu bewerten und ohne ihre medizinischen Aufzeichnungen zu überprüfen, sind nichts als subjektive Spekulation.

Und was ist mit den Aussagen von Dr. Ingrid Visser? Für diese, wie auch für die oben genannten, finden sich weder im wissenschaftlichen Artikel noch in seinen Schlussfolgerungen Belege. Für Dr. Visser müssen „solche Wunden sehr schmerzhaft sein.“ Wie kann man so etwas sagen, ohne auch nur ein Tier wirklich erforscht zu haben, und was zudem der Expertise der auf Meeresäugetiere spezialisierten Tierärzte mit mehr als 40 Jahren Erfahrung widerspricht? Ihr einziges Ziel ist es zu beweisen, dass Zoos, die Orcas halten, angeblich Tiere misshandeln und ihnen Schmerzen zufügen, sie kümmert sich nicht um Wissenschaft oder Wahrheit. Alle Tiere stehen unter täglicher Kontrolle, alle Entzündungen, schmerzhaften oder (sehr selten) infektiösen Erkrankungen, werden von spezialisierten Tierärzten behandelt. Deswegen verursachen derartige Läsionen in Zoos keine Schmerzen und sind kaum von Bedeutung. Würden diese Tiere allerdings in die Natur entlassen oder in einem Bereich gepflegt, wo ihre Kontrolle und Behandlung schwieriger wäre, würden sie Schmerzen, Unwohlsein und Infektionen verursachen.

Wieder einmal hat die Free Morgan Foundation ihre Strategie von Verwirrungen und Fehlinformationen genutzt, um die Zoologischen Gärten anzugreifen, die Orcas in ihrer Obhut haben. Allerdings werden wir nicht schweigen, sondern wir werden weiterhin ihre Lügen und ihre Manipulationsversuche aufdecken.

Ingrid Visser und Rosina Lisker

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Während der letzten drei Tage besuchten die radikalen Tierrechtsaktivisten Ingrid Visser und Rosina Lisker den Loro Parque. Später stieß auch noch die PETA-Aktivistin Heather Rally zu ihnen.

Ingrid Visser und Rosina Lisker, die ständig über das Orca-Weibchen Morgan und ihre Haltung lügen, betraten den Loro Parque mit professioneller Fotoausrüstung. Visser ist eine Meeresbiologin, aber auch eine radikale Aktivistin, die von der kommerziellen Verwendung von wilden Orca-Populationen profitiert und Fehlinformationen über Morgan und ihre Haltung verbreitet. Sie zielt darauf ab, ihre eigene Wal-Haltung zu beginnen, obwohl sie keine Erfahrung in der ordentlichen Haltung von Walen hat. Das Orca Baby Bob starb nach „Rettung“ durch Ingrid Visser und ihr Team in einer unsachgemäßen Haltung in einem Swimming Pool.

Lisker ist Geprüfte Rechtsfachwirtin (i.e. Büroleiterin in einem Rechtanwaltbüro) und hat auch keine Berufserfahrung mit Orcas in professioneller Menschenobhut. Sie ist Gründungsmitglied Dolphinaria-Free Europe coalition. Diese radikale Tierrechtskoalition verbreitet Desinformationen über Delfinarien, wie wir bewiesen haben.

Beide sind Teil des Vorstands der Free Morgan Foundation, die Geld sammelt und sehr intransparent ist, wie dieses Geld verwendet wird. Beide beeinflussten den desinformierenden Film „Inside The Tanks“ – lesen Sie hier die volle Analyse . Die Free Morgan Foundation kooperiert auch mit der Born Free Foundation und anderen radikalen Tierschutzorganisationen.

Heather Rally arbeitete als Tierärztin, ist aber jetzt Teil der Captive Animal Law Enforcement Department der PETA Foundation, während sie, wie Visser, Teil eines Projekts mit dem Ziel, ihre eigene SeaWorld zu gründen und nennen es „Sanctuary“, ist. Sie war Teil des PETA-Teams, das im Jahre 2015 Loro Parque besuchte und Populismus benutzte, um Loro Parque mit Tierquälerei zu beschuldigen und scheiterte, weil die verbreiteten Fehlinformationen nicht wahr waren. Zum Beispiel sagten sie, dass ein Mucus, der aus den Orca-Augen herauskommt. nicht normal wäre, während es für jeden Wal, ob er nun in der Natur oder in Menschenobhut lebt, völlig normal ist.

Wie Tausende von anderen Besuchern hatten die beiden Aktivistinnen die Möglichkeit, ihre Zeit im Orca Ocean zu genießen. Sie sahen gesunde Tiere in einer sozial intakten Gruppe. Morgan geht es aktuell sehr gut. Wie gewöhnlich nimmt sie freiwillig an der Show teil und ist in der Obhut von renommierten Experten – genauso wie die anderen Orcas im Loro Parque auch. Die American Humane Association hat den Loro Parque mit ihrem Zertifikat ausgezeichnet. Andere unabhängige Experten und Organisationen kontrollierten die Haltung von Loro Parque und versicherten, dass die Orcas, wie alle anderen Tiere, mit höchsten Standarts für Tierschutz und wissenschaftliches Management gepflegt werden.

Die Tierrechtsindustrie, mit der Visser, Lisker und Rally kooperieren bzw. Teil davon sind, macht Geld mit gutgläubigen Tierfreunden und versorgt diese mit Lügen, Fehlinformationen und teuren Marketing-Kampagnen. Während 100% einer Spende an Loro Parque Fundación für die Erhaltung von Arten und deren Lebenräumen verwendet wird, verwenden die Mitglieder dieser Branche nur einen sehr geringen Anteil oder gar nichts von den Spenden für Tiere und deren Erhaltung. Echte Experten werden immer die Haltung von Orcas im Loro Parque unterstützen, denn davon profitieren sowohl die Tiere in Menschenobhut als auch die in der Wildbahn, während Lügen von nicht vertrauenswürdigen Experten keinem Wal, sondern deren eigener Geldbörse nützen.

Wir sind sicher, Visser, Lisker und Rally werden wieder lügen, aber alle wahren Orca-Freunde sollten wissen: Jedem Orca im Loro Parque geht es gut und beide könnten nur populistische Argumente benutzen, um das Gegenteil zu behaupten.