Zwei Kaiserschnurrbarttamarin-Zwillinge werden im Loro Parque geboren

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Die durch das Coronavirus verursachte Gesundheitskrise hat das Leben im Loro Parque nie zum Stillstand gebracht. Mit der Ankunft des Sommers wurde der Zoo von Puerto de la Cruz, wie schon in den vergangenen Jahren, Zeuge der Geburt von zwei Kaiseräffchen-Zwillingen.

Die Eltern haben 2018 zum ersten Mal Nachwuchs bekommen und die Tatsache, dass sie sich noch immer fortpflanzen, ist ein Indikator für das Wohlergehen der Tiere im Park und dafür, wie gut diese Familie des Saguinus imperator gefestigt ist.

Bei dieser Art ist es das Männchen (oder ein anderes Mitglied der Gruppe), das beim Tragen der Jungen hilft, bis sie von den Eltern unabhängig werden, und sie von Zeit zu Zeit der Mutter zum Säugen gibt. Im Loro Parque wurden bereits drei Zwillingspaare geboren, das letzte erst vor kurzem. Nun kann man beobachten, wie sie gemeinsam in ihrer Einrichtung ihr Familienleben führen, wobei sogar die Brüder die Neugeborenen tragen.

Insofern ist es wichtig, stabile Familiengruppen zu erhalten, damit die älteren Geschwister während des Prozesses des Miteinanders alles Notwendige lernen, um in Zukunft erfolgreiche Eltern zu sein.

Der Kaiserschnurrbarttamarin ist in den Wäldern von Bolivien, Brasilien, Kolumbien und Peru beheimatet, wo er sich hauptsächlich von Insekten, Früchten, Blumen, Nektar und Kleintieren wie Fröschen, Schnecken, Eidechsen oder Spinnen ernährt. Er hat charakteristische Schnurrhaare, Krallen anstelle von Nägeln an allen Fingern mit Ausnahme des Daumens und zwei statt drei Backenzähne auf jeder Seite des Kiefers, beides Aspekte, die ihn von anderen Affenarten unterscheiden.

Glücklicherweise ist er auf der Roten Liste der bedrohten Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) als wenig gefährdete Art aufgeführt, somit ist er nicht vom Aussterben bedroht. Die Größe ihrer Populationen nimmt jedoch ab und ihr

Lebensraum schrumpft, u.a. aufgrund der Entwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten und der Abholzung.

Diese Familie ist Teil eines Ex-situ-Erhaltungsprogramms der European Association of Zoos and Aquariums (EAZA), das in die Vision „One Plan Approach to Conservation“ der IUCN integriert ist. Im Loro Parque treten die Tiere als Vertreter ihrer Artgenossen in freier Wildbahn auf und tragen dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung des Schutzes der Wildtiere und ihrer natürlichen Lebensräume zu schärfen. Darüber hinaus fördern sie das Wissen über die Art, ihre Fortpflanzung und Zucht, Informationen, die auch für den Schutz von Populationen in der freien Natur sehr wertvoll sind.

Der Tierschutz benötigt eine unabhängige Wissenschaftt

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Quelle:

In den letzten Jahrzehnten hat die Sorge um das Wohlergehen der Tiere weltweit immer mehr zugenommen. Die Lebensqualität von Tieren, sowohl in der Natur als auch in Zoos, ist für die Öffentlichkeit von Bedeutung. Darüber hinaus sind Gesetzgeber und Regulierungsbehörden dafür zuständig, Richtlinien zu erlassen, die Einfluss auf das Wohlergehen dieser Tiere haben können. Es ist wichtig, dass diese Entscheidungen auf der Grundlage unvoreingenommener und genauer Überprüfungen wissenschaftlicher Erkenntnisse getroffen werden. Leider entspricht nicht jede Begutachtung den allgemein anerkannten Standards für die Analyse und die Objektivität.

In einer Arbeit mit dem Titel The Bias and Misrepresentation of Science Undescriptions the Productive Discourse on Animal Welfare Policy: A Case Study (Die verzerrte und falsche Darstellung von Wissenschaft führt in der Tierschutzpolitik zu keinem produktiven Diskurs: Eine Fallstudie) ​ , untersuchte ein internationales Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Dr. Kelly Jaakkola, Forschungsdirektorin am Dolphin Research Center in Grassy Key, Florida, eine schwerwiegende fehlerhafte Beurteilung des Wohlergehens von Orcas (Schwertwalen) in menschlicher Obhut.

Die von ihnen analysierte Studie mit dem Titel The Adverse Effects of Captivity and Chronic Stress on Orca (Orcinus orca) Welfare (Die schädlichen Auswirkungen der Gefangenschaft und des chronischen Stress auf das Wohlbefinden von Schwertwalen (Orcinus orca)) wurde von Dr. Lori Marino, Naomi A. Rose, Ingrid N. Visser, Heather Rally, Hope Ferdowsian und Veronica Slootsky verfasst. Alle Autoren dieser Abhandlung von Marino et al. sind bekannte Gegner der Haltung von Orcas und anderen Meeressäugern in zoologischen Einrichtungen.

Obwohl die angesprochenen Themen, wie Lebenserwartung, Stress, Raumangebot und die Frage, ob Orcas in menschlicher Obhut genügend physische, kognitive und soziale Stimulation erhalten, für den Tierschutz wichtig sind, ist das Papier von Marino et al. weit von einer genauen und unvoreingenommenen Untersuchung entfernt. In ihrer kritischen Stellungnahme untersuchen und erklären Jaakkola et al. eine Reihe von methodischen Fehlern und falschen Darstellungen aus der wissenschaftlichen Literatur, die in der Arbeit von Marino et al zu finden sind, darunter problematische Referenzierungen, überzogene Interpretationen von Daten, irreführende Wahl von Begriffen und voreingenommene Argumentationen.

„Debatten über den Tierschutz in Zoos und Aquarien sind wichtig“, sagt Dr. Jakkola, „aber eine fundierte Entscheidungsfindung erfordert per Definition eine solide wissenschaftliche Grundlage, und das Papier von Marino et al ist keine gute Wissenschaft. Die Quellen sind unvollständig und ungenau, die Argumente sind voreingenommen und ihre Auswertung der Daten irreführend. Derartige allgegenwärtige Probleme untergraben nicht nur die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit, sondern können auch zu Fehlinformationen führen, und sogar – noch sehr viel schädlicher – zu falschen Entscheidungen für die Tiere und ihre Pflege“.

Jaakkola et al. beziehen sich mit ihrer Kritik auf die grundsätzliche Diskussion über den Erhalt der Glaubwürdigkeit von wissenschaftlichen Überprüfungen. Sie äußern sich absichtlich nicht dazu, ob Orcas in Zoos und Aquarien gehalten werden sollen. „Es ist absolut notwendig, dass wir als Wissenschaftler nicht zulassen, dass unsere persönlichen Gefühle die Interpretation von Daten verzerren, und das , wie es bei Marino et al. der Fall ist, Agenden die Art und Weise beeinflussen, wie wissenschaftliche Daten analysiert und kommuniziert werden“, sagt Co-Autorin Dr. Stephanie L. King, Dozentin an der Universität von Bristol in Großbritannien. „Letztendlich wird eine schlechte wissenschaftliche Praxis nichts Positives bewirken, weder für die Tiere selbst, noch für die Öffentlichkeit oder die Gesetzgeber und die Regulierungsbehörden.“

ARTICLE: Jaakola, K., Bruck, J.N., Connor, R.C., Montgomery, S.H., King, S.L., (2020) ​Bias and misrepresentation of science undermines productive discourse on animal welfare policy: A case study ​Animals​, 10, 1118. Available with open access at https://www.mdpi.com/2076-2615/10/7/1118

82 Prozent der Deutschen von Zoos überzeugt

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Quelle: https://www.vdz-zoos.org/de/presse/pressemitteilungen/01072020-forsa/

Die Deutschen sind Zoo-Freunde: Eine deutliche Mehrheit befürwortet, dass es zoologische Einrichtungen gibt, bewertet deren Artenschutzbemühungen als sehr wichtig und lernt in ihnen Wertschätzung für Tiere kennen. Das ist das Ergebnis der aktuellsten und umfassendsten Studie zur Einstellung der Deutschen gegenüber Zoos, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführt hat. „Diese Umfrage-Ergebnisse erfüllen uns mit Stolz“, sagt der Präsident des Verbandes der Zoologischen Gärten, Prof. Dr. Jörg Junhold und ergänzt: „Sie zeigen neben der hohen Akzeptanz, dass es unseren Zoos gelingt, als Brücke zwischen urbaner Lebenswelt und den Anliegen des Natur- und Artenschutzes zu fungieren, indem sie diese wichtigen Themen transportieren.“

Die zentrale Frage der repräsentativen Studie im Auftrag des Verbandes war jene nach dem Grad der Akzeptanz. Gefragt, ob sie Zoos in Deutschland befürworten, antworteten überwältigende 82 Prozent mit „Ja“; lediglich 12 Prozent der Deutschen lehnen demnach Zoos ab, die übrigen Befragten machten keine Angaben. Erfreulich für die Zoos ist, dass sich der Zustimmungswert auf diesem hohen Niveau einpendelt; gegenüber der ersten Auflage der Umfrage 2017 ist er sogar noch um einen Prozentpunkt gestiegen.

Moderne zoologische Gärten haben sich dem Schutz der schwindenden Biodiversität verpflichtet, indem sie bedrohte Tierarten in Zoos und im natürlichen Lebensraum pflegen und erhalten. Diese gesellschaftliche Aufgabe wird von der deutschen Bevölkerung besonders hoch eingeschätzt. Demnach sagen 65 Prozent der Befragten, dass diese Bemühungen „sehr wichtig“ sind; für weitere 28 Prozent sind sie „wichtig“. Ähnlich verhält es sich mit dem Engagement der Zoos vor ihren Toren: 55 Prozent der Deutschen halten es für „sehr wichtig“, wenn sich Tiergärten und Zoo direkt in den bedrohten Lebensräumen für die Tiere stark machen, für weitere 36 Prozent ist es noch „wichtig“. VdZ-Präsident Jörg Junhold, der als Direktor auch den Zoo Leipzig leitet, sagt dazu: „Das sind sehr erfreuliche Werte, die sich mit unserem Ansinnen und Selbstverständnis decken: Wir sind als Zoos die Artenschutzzentren der Gegenwart.“

Die Forsa-Studie zeigt ebenso, dass ein Zoobesuch im 21. Jahrhundert sehr positiv auf die Besucher wirkt. Mehr als zwei Drittel haben nach eigenen Aussagen bei ihrem letzten Besuch etwas über Tiere (11 Prozent „sehr viel“; 58 Prozent „viel“) gelernt. Darüber hinaus entsteht bei einer Mehrheit auch eine emotionale Verbindung: 32 Prozent der Befragten sagen, dass sich ihre Wertschätzung für Tiere durch den Zoobesuch vergrößert hat („voll und ganz“); weitere 48 Prozent stimmen dieser Aussage „eher“ zu. 71 Prozent (20 Prozent „voll und ganz“, 51 Prozent „eher“) sagen, dass sie sich während des Zoobesuches mit der Natur verbunden gefühlt haben.

„Wir sind sehr glücklich, dass die Arbeit unserer modernen Zoos inzwischen solch positiven Widerhall in der Bevölkerung findet“, sagt Jörg Junhold. „Das ist uns Auszeichnung und Ansporn zugleich – wir werden in unseren Bemühungen nicht nachlassen.“

Hinweise: Die Forsa-Befragung wurde mittels eines Online-Tools im November 2019 durchgeführt. In Deutschland wurden bundesweit 1.508 nach einem systematischen Zufallsprinzip ausgewählte Personen ab 14 Jahren befragt. Parallel dazu hat der Verband der Zoologischen Gärten dieselbe Untersuchung auch in Österreich und der deutschsprachigen Schweiz durchführen lassen. 

Kontakt

Sebastian Scholze, Leiter Kommunikation (sebastian.scholze@vdz-zoos.org; 0175-2731955)

Über den VdZ

Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die führende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Gärten mit Wirkungsschwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Der 1887 gegründete VdZ ist der weltweit älteste Zoo-Verband und gab den Anstoß zur Gründung des Weltzooverbandes (WAZA). Aktuell gehören zum VdZ 71 Mitgliedszoos in Deutschland, Schweiz, Österreich und Spanien.

Das Unternehmen ZEBEC spendet der Loro Parque Fundación einen Ponton-Prototypen zur Rettung von Walen

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Am Vormittag des 30. Juni, lieferte die Firma ZEBEC, Hersteller der Schwimmkörper für den Wasserpark Siam Park, an die Loro Parque Fundación einen ersten Prototyp eines Pontons, der helfen soll gestrandete Wale und Delfine (Cetaceen) zurück ins Wasser zu bringen.

Ziel der Stiftung ist es, aus diesem Prototyp ein optimiertes Modell für die Rettung gestrandeter Cetaceen zu entwickeln. Diese Arbeit wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tiergesundheit der Universität Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) durchgeführt.

Ab sofort wird der Ponton sowohl dem IUSA als auch den Rettungszentren der Kanarischen Inseln zur Verfügung stehen, die ihn anfordern können, wenn sie einen gestrandeten Wal wieder zurück ins Wasser bringen müssen. Darüber hinaus wird das System dank der Tests, die mit den Tieren des Loro Parque und den gestrandeten Exemplaren der IUSA durchgeführt wurden, weiterentwickelt, um seine Konzeption zu verbessern.

Diese Zusammenarbeit ist Teil des Projekts MARCET II, das sich unter anderem mit der Planung neuer Infrastrukturen und Ausrüstungen zur Rettung von gestrandeten Tieren befasst. Ziel ist es, diese Art von Pontons, sobald das Modell ausgereift ist, nicht nur auf den Kanarischen Inseln, sondern in ganz Makaronesien und insbesondere auf den Kapverdischen Inseln, wo es sehr viele Strandungen von Walen und Delfinen gibt, zur Verfügung zu stellen.

MARCET II: Schutz von Meeressäugern und nachhaltige Entwicklung im makaronesischen Gebiet des Atlantik

Das Projekt MARCET II führt mehrere wissenschaftliche und technologische Forschungsstudien durch, die die Bewertung und Analyse der Auswirkungen menschlicher Aktivitäten in den geschützten Meeresgebieten der Region Makaronesien im Atlantik ermöglichen. Dabei wurden Wale und Delfine als wichtigste Arten ausgewählt, nicht nur, weil sie als emblematische Arten gelten, sondern auch, weil sie Bioindikatoren für den guten ökologischen Zustand der Meeresgebiete sind, in denen sie leben, und sie somit besonders zum Schutz des marinen Ökosystems beitragen. Ebenso trägt dieses Projekt zur Entwicklung von ökologischen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeitskriterien bei, wobei der Beobachtung von Walen und Delfinen besondere Aufmerksamkeit gilt.

MARCET II ist eine Initiative, die von der ULPGC über die IUSA geführt wird und an der weitere fünf Institutionen und Organisationen aus den vier makaronesischen Archipelen direkt beteiligt sind: PLOCAN; CETECIMA; Loro Parque Fundación; Turismo de Tenerife; CEAMAR; Universidad de la Laguna (ULL); Museu da Baleia de Madeira; Observatório Oceânico da Madeira; Instituto das Florestas e Conservação da Natureza IFCN IP-RAM; Direçao Regional dos Assuntos do Mar (DRAM); Universidade dos Açores; Direçao Nacional do Ambiente de Cabo Verde; Instituto Nacional de Desenvolvimiento das Pescas (INDP); BIOS.CV, y Associação de Biólogos e Investigadores de Cabo Verde (ABI-CV).

Loro Parque feiert den 10. Jahrestag der Rettung von Orca-Weibchen Morgan

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Heute, am Mittwoch, den 24. Juni, feiert der Loro Parque den 10. Jahrestag der Rettung von Orca-Weibchen Morgan. Anlässlich dieses Ereignisses veröffentlicht der Park in seinen sozialen Netzwerken einen emotionalen Dokumentarfilm, in dem er Morgans Geschichte von ihrem Durchhalten und Überleben erzählt, sowie einen Bericht, in dem die Beteiligten der Rettungsaktion von ihren Erfahrungen berichten. Darüber hinaus soll auf die schwerwiegenden Auswirkungen aufmerksam gemacht werden, die Unterwasserlärm auf das Leben der Wale und Delfine hat, da dies möglicherweise die Ursache für die Taubheit ist, unter der Morgan leidet.

Obwohl dies noch nicht eindeutig belegt werden kann, stranden doch immer mehr Wale und Delfine mit Hörschäden. Und Wissenschaftler haben festgestellt, dass der durch menschliche Aktivitäten auf See verursachte Lärm die Klangwelt unter Wasser, die Tiere und die Meeresökosysteme stört.

Aus diesem Grund ruft die Loro Parque Fundación dazu auf, dass es an der Zeit ist, Maßnahmen zu ergreifen, um die Tiere vor den negativen Auswirkungen der Lärmbelastung zu schützen. Daran arbeitet die Loro Parque Fundación bereits im Rahmen verschiedener Projekte. In einer Initiative, die von der Regierung der Kanarischen Inseln und den Abgeordneten der europäischen Regionen in äußerster Randlage einstimmig unterstützt wird, wird unter anderem gefordert, das Moratorium für militärische Mittelfrequenzsonare auf den Kanarischen Inseln auf ganz Makaronesien auszudehnen.

Erwähnenswert ist auch CanBIO, ein von Loro Parque und der Regierung der Kanarischen Inseln mit 2.000.000 Euro kofinanziertes Projekt zur Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels auf das Meer im Gebiet der Kanarischen Inseln und Makaronesiens. Dank dieses Projekts analysieren zwei permanente Stationen zur Überwachung der akustischen Qualität unter Wasser auf dem Archipel die Entwicklung der Lärmbelastung im Verlauf der Zeit und überwachen die Unterwassergeräusche auf den Kanarischen Inseln. Eine Station ist bereits in Betrieb in der Bucht von Gando, vor Gran Canaria, und eine weitere wird bis Ende des Jahres bei El Hierro in Betrieb gehen.

Morgan: eine Leidensgeschichte mit Happy End

Es war am 24. Juni 2010, also vor mittlerweile 10 Jahren, als dieser Killerwal an der Küste der Niederlande strandete. Es handelte sich dabei um ein Baby, das sich allein, dehydriert und unterernährt, fast am Rande des Todes befand. Dank ihrer Rettung und der Bemühungen vieler Menschen, dafür zu sorgen, dass sie nicht starb, konnte sie sich innerhalb weniger Monate im Delfinarium von Harderwijk in den Niederlanden vollständig erholen. Ihre Familie konnte jedoch nicht gefunden werden, so dass sie nicht ins Meer zurückgebracht werden konnte und es nur zwei Alternativen gab: Euthanasie oder die Integration in eine Gruppe von Killerwalen in menschlicher Obhut. Die niederländischen Behörden entschieden nach Prüfung ihres Falls, dass der Loro Parque der beste Ort für sie sei, und der Zoo von Puerto de la Cruz kam ihrer Bitte um Hilfe nach.

Bald darauf merkten ihre Betreuer, dass Morgan nicht auf akustische Signale reagierte und eine Gruppe von Experten stellte fest, dass sie taub war, was sie daran hinderte, auf See zu jagen, sich zu orientieren und zu kommunizieren. Um trotzdem mit ihr interagieren zu können, konzipierten und entwickelten die Trainer des Orca Ocean im Loro Parque ein lichtbasiertes Kommunikationssystem, das weltweit einzigartig ist.

Infolgedessen konnte sich Morgan leichter integrieren und hat es geschafft, so positive soziale Bindungen innerhalb der Gruppe aufzubauen, dass sie im September 2018 ihr erstes Baby, Ula, zur Welt brachte. Ula ist der jüngste Orca und sie wächst gesund und stark heran. Heute leben beide in perfekter Harmonie miteinander.

Die Tiere des Loro Parque heißen den Sommer willkommen

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Obwohl der Loro Parque aufgrund der durch den COVID-19 verursachten Gesundheitskrise weiterhin geschlossen ist, ist er immer noch sehr aktiv in den sozialen Netzwerken und teilt täglich Inhalte über alles, was in seinen Einrichtungen geschieht. Anlässlich des Jahreszeitenwechsels und des Sommeranfangs begrüßt der Zoo in Puerto de la Cruz diese Woche das gute Wetter stilvoll mit beeindruckenden Bildern von Tieren, die erfrischende Bäder, Fruchteis und das beste Klima der Welt genießen.

So waren in den letzten Tagen unter anderem Otter, Schimpansen, Nilpferde, Jaguare und Tiger die Hauptdarsteller der Inhalte in den sozialen Netzwerken dieser authentischen Tierbotschaft, die den Sommer einläuten, der morgen, am Samstag, dem 20. Juni, beginnt.

Loro Parque nutzt seine Publikationen, um seinen Followern verschiedene interessante Besonderheiten der Tiere zu erklären, wie z.B. die Abhängigkeit des Zwergflusspferds vom Wasser oder die Bedeutung von Umweltanreicherungen, sogenanntem Environmental Enrichment, um das Wohlbefinden der Tiere zu gewährleisten, ihr natürliches Verhalten zu fördern und sie physisch und psychisch aktiv zu halten.

Zu diesem Zeitpunkt bereitet sich der Park, während er all seine Aktivitäten mit der Öffentlichkeit teilt, darauf vor, seine Türen sobald wie möglich wieder zu öffnen, indem er seine Einrichtungen erneuert und alle notwendigen Maßnahmen ergreift, um die Sicherheit seiner Besucher angesichts der „neuen Normalität“ zu gewährleisten.

Javier Almunia, Direktor der Loro Parque Fundación, wird erneut zum Präsidenten des Iberischen Verbands der Zoos und Aquarien (AIZA) gewählt

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Dr. Javier Almunia, Direktor der Loro Parque Fundación, wurde kürzlich erneut als Präsident des iberischen Verbands der Zoos und Aquarien (AIZA) gewählt. Diese Position übernahm er bereits im April 2019 und wird sie nun bis 2024 weiter ausführen.

Gegenwärtig konzentriert sich die Organisation, wie Almunia erklärte, auf die „intensive Zusammenarbeit mit dem Institut für spanische Tourismusqualität (ICTE) und den Ministerien für Tourismus und Gesundheit, um einen branchenspezifischen Leitfaden zu entwickeln, der es Besuchern ermöglicht, Zoos und Aquarien in ganz Spanien wieder sicher besuchen zu können. Für die Zukunft, wenn die Normalität wiederhergestellt ist, „wird der wichtigste Schwerpunkt der Vereinigung sein, die Arbeit zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Zoos und Aquarien zu optimieren und so die Auswirkungen des sechsten Massensterbens zu mildern“.

Javier Almunia hat einen Doktortitel in Meereswissenschaften der Universität Las Palmas de Gran Canaria und einen Master in Umweltmanagement des Ökologischen Forschungsinstituts. Durch Feldforschungen im Atlantik, im Indischen Ozean und in der Antarktis verfügt er über umfassende Kenntnisse für Projekte zur Erhaltung gefährdeter Wildtiere. Er ist Autor von mehreren Dutzenden wissenschaftlichen Arbeiten und mehr als einem Dutzend Präsentationen, die er auf wissenschaftlichen Konferenzen für Meeresökologie, Ökotoxikologie der Wale, Bioakustik, Ethologie usw. gehalten hat. Gegenwärtig ist er auch Präsident der European Association of Aquatic Mammals (EAAM).

Almunia begann seine Arbeit bei der Loro Parque Fundación 1999 als Leiter des Bildungswesens und ist seit 2003 Direktor für Umweltangelegenheiten, bis er 2018 zum Direktor ernannt wurde.

Loro Parque Fundación, 100% für die Natur

Seit 1994 setzt der Loro Parque die meisten seiner Aktivitäten im Bereich der sozialen Unternehmensverantwortung über die Loro Parque Fundación um, eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich unter anderem auf die Erhaltung und den Schutz von Papageien- und Meeressäugetierarten und anderen bedrohten Tierarten spezialisiert hat.

Dank der Finanzierung der Betriebskosten der Stiftung durch den Loro Parque fließen jedes Jahr 100% der eingegangenen Spenden direkt in Naturschutz- und/oder Bildungsprojekte „in situ“ und „ex situ“. So ist „100% für die Natur“ nicht nur ein Slogan, sondern geht viel weiter: Dies ist die Realität. Die Zahlen und Ergebnisse sprechen für sich: Es wurden mehr als 21,5 Millionen US-Dollar in fast 200 Projekte auf fünf Kontinenten investiert, und 10 Papageienarten konnten direkt vor dem drohenden Aussterben gerettet werden.

Seit letztem Jahr arbeitet die Stiftung auch an einem Pionierprojekt mit, das gemeinsam mit der kanarischen Regierung als öffentlich-private Initiative finanziert wird, und mit dem die kanarischen Universitäten und die Nichtregierungsorganisationen Elasmocan und AVANFUER die Auswirkungen des Klimawandels auf das Meer untersuchen. Über einen Zeitraum von vier Jahren werden zwei Millionen Euro für das Projekt bereitgestellt. Es umfasst verschiedene Arbeitsgebiete, die von der Überwachung der Parameter der Meereschemie bis zur Untersuchung von Algenpopulationen, Engelshaien und Meeresschildkröten reichen und dazu beitragen sollen, möglichst viele Informationen zur Überwachung der Auswirkungen des globalen Klimawandels auf den Archipel und ganz Makaronesien zu erhalten.

Zur Unterscheidung zwischen persönlichem Glauben und wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Verbesserung des Wohlergehens von Orcas – ein Kommentar

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Wir fechten die Veröffentlichung von Marino et al. (2019) bezüglich des Wohlergehens von in menschlicher Obhut lebenden Schwertwalen (Orcinus orca) an, da verfügbare Daten falsch dargestellt wurden und Zitate verwendet wurden, die die Behauptungen nicht stützen. Marino et al. stellen Stressreaktionskonzepte falsch dar und zitieren fälschlicherweise Studien, die die philosophischen Überzeugungen von Marino et al. bezüglich der Hypophotamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse der Cetaceen nur scheinbar unterstützen.

Um das klar zu stellen, diese falschen Darstellungen sind keine wissenschaftlichen Meinungsunterschiede, denn die Schlussfolgerungen der Autoren haben keinerlei wissenschaftliche Grundlage. Eine ausführliche Überprüfung der Zitate von Marino et al. offenbart einen Mangel an empirischen Beweisen zur Unterstützung ihrer Behauptungen. Darüberhinaus steht der Ansatz des Verständnis zum Tierwohl von Marino et al nicht im Einklang mit den herkömmlichen tiermedizinischen Ansätzen zur Beurteilung des Wohlergehensvon Tieren, einschließlich ihrer offensichtlichen Ablehnung des Einsatzes von präventiven und therapeutischen tiermedizinischen Behandlungen.

Während Marino et al. argumentieren, dass die kognitiven und räumlichen Bedürfnisse von Schwertwalen einer Haltung dieser Art in Menschenobhut ausschließen macht eine falsche Darstellung der Zitate ihre Argumente ungültig. Irreführende Interpretationen von Daten, die sich auf die kognitiven und emotionalen Bedürfnisse beziehen sowie fadenscheinige und unbegründete Vergleiche mit Zuständen vom Menschen, mit posttraumatischer Belastungsstörung werden als Strategie genutzt, um das Wissen über das Wohlergehen von Orcas falsch darzustellen.

Diese falschen Darstellungen und Irrtümer sind mit wissenschaftlichen, ethischen Standards für glaubwürdige und von Experten begutachtete Fachjournale (ICMJE, 2018) unvereinbar. Sie behindern den strengen Diskurs und die Identifizierung von Strategien zur Optimierung des Wohlergehens von Orcas. Die Darstellungen in dieser Arbeit, sind nichts anderes als eine Zusammenstellung abschließender philosophischer Ansichten. Wir möchten ausserdem darauf hinweisen, dass Manuskripte wie das von Marino et al. der vergleichenden Psychologie und der gesamten Verhaltenswissenschaft großen Schaden zufügen.

Hier können Sie auf das vollständige Dokument zugreifen:
https://escholarship.org/uc/item/6cj9473p

Art der FehlinterpretationAusgewählte Beispiele [Seitenzahl in Marino et al. (2019) in Klammern]
FälschungMarino et al. gaben an, dass “regelmäßig prophylaktische Antibiotikabehandlungen durchgeführt wurden, bevor auch nur kleinere Reparaturarbeiten im Stadion neben ihrem Becken angrenzenden Stadion durchgeführt wurden“ (S.17) und zwar für einen einzelnen Schwertwal in einer einzelnen Anlage, basierend auf einem unveröffentlichten Selbstzitat (Visser, 2016). Dieses Selbstzitat von Visser (2016) bezog sich auf die Reparatur eines einzigen Walstadions, und in dem Dokument scheinen keine Antibiotika aufgeführt zu sein. (Weitere Informationen finden Sie in Anhang 1)
VerzerrungMarino et al. behaupten, dass Cetaceen “sich an das klassische HPA-Modell halten” (S.13) während die zitierten Referenzen etwas anderes angeben.
(für eine vollständige Diskussion siehe den obigen Abschnitt: Irrtümer in Marino et al., dass Orca unter menschlicher Obhut unter chronischem Stress leiden).
Marino et al. missbrauchten ein Zitat über die Verwendung neuartiger Objekte zur Bereicherung der Umwelt (Sambrook & Buchanan-Smith, 1997) um die Aussage zu untermauern, dass “es einer der größten Stressfaktoren für in Gefangenschaft gehaltene Tiere ist, dass sie die meisten Aspekte ihres Umfeldes und Daseins nicht kontrollieren können“ (S.17). Sambrook and Buchanan-Smith (1997) benutzten das Wort Stressfaktor nicht, und “Stress” ist lediglich in der Zitatenliste von Sambrook und Buchanan-Smith enthalten.
Marino et al., stellen fest, dass “die Ausdehnung dieser Regionen bei Cetaceen mit hochentwickelten kognitiven und sozialen Fähigkeiten, wie Aufmerksamkeit, Vorhersage, sozialem Bewusstsein und Empathie verbunden ist” (S.3). Keines der verwendeten Zitate unterstützt diese Aussage. Eines der angeführten Zitate (Allman et al., 2005) bezieht sich auf Autismus beim Menschen. Das zweite Papier (Hof et al., 2005) ist ein Selbstzitat, in dem die Wörter “Aufmerksamkeit,” “Vorhersage,” “soziales Bewusstsein,” oder „Empathie“ bei einer elektronischen Durchsuchung des Textes nicht vorkommen.
UnterlassungMarino et al. stellen fest, dass “Magengeschwüre oft durch einen langanhaltenden Stress verursacht werden sowie mit dem Bakterium Helicobacter pylori (Nomura et al., 1994) in Verbindung stehen”
(S. 8). Allerdings haben Marino et al. es versäumt, die umfangreiche Anzahl von Helicobacter-bezogenen Publikationen nach Nomura et al. (1994) zu erwähnen, die darauf hinweisen, dass der Organismus im Allgemeinen kommensal (nicht pathogen) ist, der auch bei gesunden, Cetaceen in der Natur angetroffen wird. (Weitere Informationen siehe obigen Abschnitt: Werden die physischen Bedürfnisse von Schwertwalen in der menschlichen Obhut erfüllt?).
Herauspicken von RosinenMarino et al.’s Abschnitt über Selbstwahrnehmung (S. 5) erkennt nicht an, das eine Kontingenzprüfung bei vielen Arten vorkommt, die niemals den Spiegel-Test bestehen (Anderson & Gallup, 2015; Clary & Kelly, 2016), und dass 9 Fischarten (Putzerfisch Labroides dimidiatus) beides aufweisen, Kontingenzprüfungen und das Bestehen des Spiegel-Tests (Kohda et al., 2019).
Irreführende AnschaulichkeitDie Verwendung von Begriffen wie “kommerzieller Handel” (S. 2), “Betonbecken” (S. 1-3, 10, 14-19), und “Tricks” (anstelle von zu Haltungs- und Bereicherungszwecken antrainiertem Verhalten ) (S. 18), “toter Fisch” (S. 11), und Zahnfleisch, das als “ nekrotisch, infiziert oder hyperplastisch ” (S. 11) bezeichnet wird, sollen eine negative, emotionale Assoziation bewirken.
Den Nachwuchs von Schwertwalen als Kinder (S.7) zu bezeichnen, bewirkt eine menschenbezogene Assoziation anstatt objektiv zu bleiben. Das steht im Gegensatz zu früheren JVB Publikationen, in denen Nutzschweine in “individuellen Kisten” (Oelke et al., 2018), Altantischer Lachs (Salmo salar) in “Transportsystemen” für die Aquakultur (King, 2009), und ausgebildete Therapiehunde in ambulanten Krankeneinrichtungen (Clark et al., 2019) untersucht wurden. Ähnlich werden nicht domestizierte Tiere, die als Haustiere oder zur Ausstellungszwecken gehalten werden, in Käfigen gehalten (Graupapageien als Haustier, Psittacus erithacus; Greenwell & Montrose, 2017), Geparden (Acinonyx jubatus) und Tiger (Panthera tigris) in Gehegen (Phillips et al., 2017), Schlangen in Terrarien oder Vivarien (Warwick et al., 2019), Gorillas (Gorilla gorilla gorilla) in Affenhäusern (Fuller & Allard, 2018), und Delfine (Tursiops truncatus) in offenen und geschlossenen Anlagen (Ugaz et al., 2013).
VerschleierungAusführliche Diskussionen über Enzephalisation, Gehirnstruktur, limbisches System, Sinnesregulation, Selbstwahrnehmung, Emotionen und andere Informationen (S. 2-6) befassen sich nicht ausdrücklich mit der Frage, ob Schwertwale unter einem chronischen Dauerstress leiden, der ihr Wohlbefinden beeinträchtigt.
Das Wohlergehen von Schwertwalen und Schwertwalangriffe auf Menschen (S. 10, 33, 34) sind zwei völlig verschiedene Themen, die nicht in Verbindung stehen.
Ziehen Sie Ihre eigenen Rückschlüsse/ zu falschen Schlussfolgerungen führenDie umfangreiche Liste von Marino et al. von medizinischen und Zahnerkrankungen mit Beschreibungen von Behandlungen (S.8-11) sollen offenbar negative Assoziationen wecken. Dies steht im Gegensatz zum Kontext und zur Überlegung, wie die medizinische und zahnärztliche Versorgung beim von Menschen oder von anderen Arten sowie unbehandelte Krankheiten bei wildlebenden Schwertwalen gesehen werden.
AblenkungsmanöverVier verschiedene Ablenkungsmanöver werden unten aufgelistet.
Gefühle weckenDer Verweis auf die negativen emotionalen Erfahrungen der posttraumatischen Belastungsstörung (S. 16), der erlernten Hilflosigkeit (S.18) und anderer psychologischer Störungen beim Menschen, ohne ausreichende Beweisführung für eine Übertragbarkeit auf Schwertwale ist irreführend und entbehrt stichhaltiger Argumente.
Appell an die KonsequenzenErwähnung seltener Schwertwalangriffe auf Tierpfleger (S.10) anstelle der Anerkennung von positiven Mensch-Schwertwal-Beziehungen oder ohne Zusammenhang mit dem Wohlergehen der Tiere.
Appell an die NaturMarino et al. behaupten, dass Schwertwale unter Stressfaktoren (S.13) leiden müssen, weil sie keine weiten Strecken zurücklegen können, anstatt zu bedenken, warum Schwertwale dies tun (z.B. zur Nahrungssuche) und wie die relevanten Tierbedürfnisse in Menschenobhut berücksichtigt werden können.
AssoziationsfehlerDas Verhalten von Fleischfressern und Schwertwalen (S. 16) nur aus dem Grund in Verbindung zu bringen, dass beide andere Tiere fressen, anstatt unterschiedliche Umweltbedingungen und andere Faktoren in Betracht zu ziehen, ist irreführend.

Der Präsident des Loro Parque teilt eine Botschaft der Zuversicht in den sozialen Medien

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Wolfgang Kiessling, der Präsident des Loro Parque, hat an diesem Wochenende eine Videobotschaft in den sozialen Netzwerken des Zoos von Puerto de la Cruz veröffentlicht, in der er zuversichtliche Worte an die Öffentlichkeit richtet. Er erklärte, dass sich sowohl die Tiere als auch das Personal des Parks in bestem Gesundheitszustand befinden und wies darauf hin, dass Loro Parque und Poema del Mar für die kommenden Monate über genügend Vorräte verfügen und mit gewohnt großer Umsicht dafür sorgen, dass es den Tieren an nichts fehlt.

Er sprach auch darüber, dass der leider in der aktuellen Situation unabdingbare Personalabbau mit großer Umsicht erfolgt sei. Denn das Wohlergehen der Tiere, die in den Einrichtungen von Loro Parque leben, stand immer im Vordergrund. So arbeiten die Abteilungen, die für die Pflege der verschiedenen Arten zuständig sind, weiterhin normal, wenn auch im Schichtbetrieb, um so die Gesundheit der Mitarbeiter und das Wohlbefinden der Tiere zu gewährleisten.

Kiessling forderte auch alle Follower des Loro Parque dazu auf, nicht auf die unbegründete Kritik von radikalen Tierschützern zu hören, da die meisten von diesen nicht einmal mit Tieren arbeiten und sie keineswegs Spezialisten auf diesem Gebiet sind. „Wir wissen, was wir tun! Unsere Mitarbeiter sind diejenigen, die die Tiere lieben, die die Tiere verstehen, die mit ihnen leben, und die ihre Zuneigung haben“, sagte er.

In diesem Video, das große Aufmerksamkeit in den sozialen Medien bekam, betonte der Präsident des Loro Parque auch die Rolle der modernen Zoos als wahre Botschaften für Wildtiere. „In der Zeit, seit ich auf der Welt bin – und in diesem Jahr werde ich 83 Jahre alt – ist die Zahl der Menschen von 2.200 Millionen auf heute fast 7.800 Millionen gestiegen. Wir haben den Lebensraum für exotische Tiere um 50% reduziert“, und in diesem Zusammenhang versichert er, dass Artenschutzzentren wie der Loro Parque heute notwendiger denn je seien.

Hinsichtlich der Wiedereröffnung erklärte Kiessling, dass er die Türen des Parks sehr gerne wieder öffnen würde, dass er dies aber erst tun werde, wenn „die durch das Coronavirus verursachte Situation sicher unter Kontrolle ist“, so dass die Sicherheit der Besucher gewährleistet und das Personal keinerlei Gefahr ausgesetzt wird.

Der Loro Parque spendet Früchte aus seinen ökologischen Fincas an die Lebensmittelbank der Stiftung Fundación Canaria José Luis Montesinos

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Der Loro Parque hat Bananen und Papayas aus seinen ökologischen Fincas an die Lebensmittelbank der Stiftung Fundación Canaria José Luis Montesinos gespendet und so seine enge Verbundenheit mit der Inselbevölkerung in schwierigen Zeiten zum Ausdruck gebracht. Der Verein hat die Früchte im Loro Parque abgeholt und in seine Anlage gebracht, von wo aus sie später an bedürftige Personen verteilt werden.

Der Zoo in Puerto de la Cruz baut schon seit langem seine eigenen Früchte und Gemüse auf ökologische Weise an, um so die Tiere und sogar seine Restauants selbst zu versorgen.Seit 2018 sind die Fincas beim Instituto Canario de Calidad Agroalimentaria (ICCA), dem kanarischen Institut für Lebensmittelqualität, registriert. Auf diese Weise sind die Sicherheit, die Vertrauenswürdigkeit und die Qualität der Produkte garantiert.

Seit Beginn der Gesundheitskrise, die durch COVID-19 ausgelöst wurde, möchte sich die Parkleitung für das Engagement seiner Mitarbeiter, die sich trotz geschlossener Türen weiterhin um das Tierwohl kümmern, durch die Ausgabe von Obst und Gemüse aus den eigenen Gärten bedanken. Jetzt geht sie sogar noch einen Schritt weiter und bietet auch der Stiftung Fundación Canaria José Luis Montesinos seine Erzeugnisse an.