Sieben kleine Sandbankhaie sind geboren

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In den frühen Morgenstunden des 10. März wurden im Aquarium sieben kleine Sandbankhaie geboren. Nach einer Austragungszeit von 12 Monaten brachte das Sandbankhaiweibchen (Carcharhinus plumbeus) “Gara” sieben gesunde Haie zur Welt.

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Sandbankhaie, auch bekannt als Atlantische Braunhaie, können bis zu 45 Jahre alt werden und pflanzen sich nur alle zwei Jahre lang fort. Da sie lebendgebärend sind, und die Jungen schon voll entwickelt zur Welt kommen, gebärt ein Haiweibchen nur 7 bis 10 Jungtiere.

Nur einige wenige Aquarien waren bis jetzt erfolgreich mit der Nachzucht dieser Art, umso grösser ist die Freude für uns über diesen Nachwuchs.

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Die sieben kleinen Haie sind perfekte Botschafter für den Schutz ihrer in den Weltmeeren lebenden Artgenossen. Sie sollen uns Menschen zum nachdenken anregen, denn wenn wir nicht umdenken und nachhaltiger mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen umgehen, drohte den Haien – nach 400 Millionen Jahren – die endgültige Ausrottung.

Mittlerweile stehen elf Haifischarten auf der Roten Liste für bedrohte Arten und jährlich sterben 100 millionen Haie durch menschliche Nutzung!

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Kaiserschnurrbar-Tamarin und Goldenes Löwenäffchen

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Rote Pandas

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Der Loro Parque hat eine wundervolle Nachricht aus dem Vereinigten Königreich: Der Kingussie Wildlife Park und der Paradise Wildlife Park haben zwei entzückende rote Pandas in seine Obhut übergeben. Sie werden eine neue Anlage erhalten, die von dem Expertenteam des Zoogeländes entworfen wurde und sehr dem natürlichen Lebensraum dieser Tiere ähnelt.

Der rote Panda ist unter verschiedenen Namen bekannt. Im Orient beispielsweise nennt man ihn wegen seines orange-roten Fells „den Feuerfuchs“. Des Weiteren wird er als „Wanderer auf den Baumkronen“ bezeichnet. Im Allgmeinen haben die roten Pandas sehr viel Ähnlichkeit mit Waschbären, Wieseln und Frettchen. Am wichtigsten ist jedoch, dass der rote Panda als „schönstes Tier der Welt“ angesehen wird.

Da sich der natürliche Lebensraum des roten Pandas auf Höhen zwischen 1300 und 4000 Metern befindet, wurde die Anlage so konzipiert, dass das Tier im Laufe des Tages den Schatten der verschiedenen Bäume genießen kann und die Möglichkeit hat, sich in einem kleinen See zu erfrischen.

Mit dieser neuen und spektakulären Attraktion ist der Loro Parque besonders froh, sowohl seinen Besuchern, die aus allen Teilen der Welt ankommen, als auch den Bewohnern der kanarischen Inseln, das neue Gehege mit seinen bezaubernden und charismatischen Tieren zeigen zu können.

Galapagos-Riesenschildkröten

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Haie Training – Video

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Dem Aquarium des Loro Parque auf Teneriffa ist es gelungen mit seinem bahnbrechenden Trainingssystem für Haie und Rochen, diese erfolgreich an die Untersuchungen und Kontrollen der Tierärzte zu gewöhnen, was so das Wohlbefinden der Tiere garantiert. Es handelt sich dabei um unterschiedliche und innovative Techniken, die sich der freien Verhaltensweise von Tieren bedienen.

Das Training der Haie im Loro Parque, eines der fortschrittlichsten Systeme der Welt

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Dem Aquarium des Loro Parque auf Teneriffa ist es gelungen mit seinem bahnbrechenden Trainingssystem für Haie und Rochen, diese erfolgreich an die Untersuchungen und Kontrollen der Tierärzte zu gewöhnen, was so das Wohlbefinden der Tiere garantiert. Es handelt sich dabei um unterschiedliche und innovative Techniken, die sich der freien Verhaltensweise von Tieren bedienen. Diese Neuheiten zur Sicherstellung eines guten Umgangs sowie einer angenehmen Haltung bestimmter Spezies, welche der Loro Parque, der von TripAdvisor als bester Zoo Europas und als zweitbester der Welt ausgezeichnet wurde, beherbergt, wurden lediglich von einigen wenigen Zoos eingeführt.

Diese Trainingsmethoden, die nur einige Zoos in Europa anwenden, basieren darauf, dass Haie und Rochen freiwillig in eine spezielle Trage schwimmen, die vorher ins Wasser gestellt worden ist. Sobald sie erst einmal hineingeschwommen sind, bleiben sie ruhig und machen so gut wie keine Bewegungen mehr, so dass die Tierpfleger alle Untersuchungen, Blutanalysen, Echographien und andere notwendigen Verfahren durchführen können, ohne den geringsten Stress bei den Tieren hervorzurufen.

„Ziel dieses Trainings ist es, gezielte und freiwillige Antworten bei entsprechenden klinischen Blutuntersuchungen zu erhalten, ein trächtiges Tier zu isolieren sowie routinemäßige Vermessungen durchzuführen“, erklärt die verantwortliche Aquaristin, Ester Alonso. „Die Möglichkeit einer klinischen Blutuntersuchung, bei der die Tiere freiwillig kooperieren und keinen Stress verspüren, ist ein wichtiger Schritt, um bei den Haien eine medizinische Kontrolle durchzuführen und ermöglicht des Weiteren in einigen Fällen, die Lebenserwatung zu erhöhen“, versichert die Expertin.

Alonso erläutert, dass es Tragen in verschiedenen Formen und Farben gäbe, die speziell auf die jeweiligen Spezies abgestimmt seien. Dies diene dazu, dass jedes Tier auf einen bestimmten Stimulationstyp reagiere und es somit nicht zu Verwechslungen komme. Außerdem werde die Platzierung der Trage je nachWochentag variiert, um sicherzustellen, dass die Ausbildung, die jede Spezies erhalte, wirklich nur mit dem Reiz der Trage zusammenhänge, und nicht mit einem bestimmten Ort and dem das Tier einmal eine positive Antwort erhalten habe.

Auch der Umweltdirektor des Loro Parque Dr. Javier Almunia hebt hervor, wie wichtig diese Vorgehensweisen, bei der die Tiere freiwillig mit den Pflegern agieren, sind. Die Ergebnisse dieser Methode spiegeln sich direkt in dem Wohlbefinden der Tiere und in der Sicherheit der Spezalisten, die mit ihnen arbeiten müssen, wider. Ärzte und Spezialisten können so sicher und präventiv mit den Tieren interagieren. Almunia unterstreicht, die Tatsache, dass man Haie ganz genau wie jede andere Tierart dressieren könne, sei ein Beweis dafür, dass sie, trotz ihres durch die Filme aus Hollywood zu unrecht erhaltenen Rufes, „weder besonders gefährliche noch agressive Tiere seien.“ 40 Jahre nach der Premiere des Films „Der Weisse Hai“ werden Haie immer noch bei Badegästen in aller Welt gefürchtet – Eine Situation, die nicht gerade die Arterhaltung fördert. Laut IUCN (engl.International Union for Conservation of Nature and Natural Resources; Internationale Union zur Bewahrung der Natur und natuerlicher Ressourcen) und Shark Alliance ist ein Drittel aller Haie vom Aussterben bedroht.

Kreativität der Primaten und ihre Fähigkeit Neues zu erfassen

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Die Spezialisten der Universität von La Laguna und die Loro Parque Fundación forschen gemeinsam, um festzustellen, ob Primaten, insbesondere die Gorillas, die Fähigkeit haben zu erfinden und zu innovieren, um damit ein bestimmtes Ziel zu erreichen, ohne eine vorherige Lehrzeit. Es handelt sich um ein Studium der Kognition und Intelligenz der Tiere, mit denen man auch mentale Prozesse feststellen kann, welche Menschen und Tiere biologisch gemeinsam haben, äußerte Carlos Alvarez, Professor der Psychologie an der Universität von La Laguna und der Leiter dieses Studiums.

Dieses Projekt studiert einerseits die geistigen Fähigkeiten der Primaten, im Zusammenhang mit der technischen Innovation und die kreative Benutzung von Instrumenten und andererseits die Fähigkeit dieser Tiere optische Täuschungen zu haben. Das Forschungsteam arbeitet zusammen mit Josep Call, Direktor des Wolfgang Köhler Primate Research Center vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig (Deutschland), und auch mit Héctor Marín von der Universität der Balearen.

Die Loro Parque Fundación finanziert verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen und Experimente über Kognition und Intelligenz verschiedener Tierarten und hat mit der Universität von La Laguna ein Abkommen unterzeichnet, um dieses Projekt zu realisieren. Wie der Direktor des Projektes, Carlos Álvarez erklärt, ist dies nur möglich mit Tieren die unter menschlicher Obhut leben.

Der Experte erklärt, dass der Teil der Studie, welcher sich mit den Fähigkeiten der Innovationen beschäftigt, untersucht, ob nicht menschliche Primaten fähig sind, ein Objekt zu benützen oder eine Möglichkeit zu finden um einen Zweck zu erfüllen, ohne das vorher ein Lernprozess stattgefunden hat.

Photograph: Alexander Kovalev.

Fotografía de Alexander Kovalev.

So wird den Tieren Nahrung angeboten, wie z.B. Säfte, welche sie mit einem Strohhalm aufnehmen können. Mit diesem Experiment will man feststellen, ob die Tiere fähig sind, Nahrung auf eine neue Art und Weise zu erreichen. Wie die Loro Parque Fundación informiert, ist die Wahrnehmung der physischen Welt der unterschiedlichen Arten, ein sehr aktuelles Forschungsgebiet im Studium der geistigen Fähigkeiten.

In frühren Jahren dachte man, dass Kreativität und die Fähigkeit zur Erfindung nur den Menschen vorbehalten sei. Heute weiss man, dass auch andere Arten diese Fähigkeiten besitzen.

„Unsere ‚Vetter‘ zu erforschen, gibt uns Informationen über mentale Prozesse, die wir biologisch mit anderen Arten teilen“, versichert der Experte, der uns erklärt, dass mit der Forschung über visuelle Wahrnehmung (der andere Aspekt der Studie) herausgefunden werden soll, ob diese Tiere fähig sind, optische Illusionen im selben Masse wahrzunehmen, wie wir Menschen.

Um dies herauszufinden, zeigt man den Gorillas, unter anderem, verschiedene Zeichnungen. Auf einer dieser Zeichnungen, z.B., sieht man vier Linien; damit will man feststellen, ob die Tiere die oberste Linie länger sehen als die nachfolgenden, obwohl alle vier Linien gleich lang sind.

Die Gorillas sind die größten Primaten, die es gibt und nach den Schimpansen die Tierart, mit der wir Menschen am meisten Ähnlichkeit haben. Tatsächlich unterscheidet sich unsere DNA von der der Gorillas aus prozentualer Sicht um nur 1,6 %. Die Art, die wir im Loro Parque halten, ist der Flachlandgorills, welcher in der freien Natur vom Aussterben bedroht ist.

Im Jahr 1913 wurde in Puerto de la Cruz das weltweit erste Forschungszentrum für nicht menschliche Primaten eingerichtet. Ein Jahr später wurden von dem deutschen Psychologen, Wolfgang Köhler, die ersten Experimente über die Intelligenz der Schimpansen durchgeführt. Er hat dadurch die Primatologie, die Wissenschaft der Primaten, und die vergleichende Psychologie weltweit ins Leben gerufen. Dieses wissenschaftliche Gebiet untersucht das Verhalten und die geistigen Prozesse der verschiedenen Spezies und vergleicht die Ergebnisse auch mit denen der Menschen.

Die Situation der Gorillas in der Natur hat sich im letzten Jahrzehnt drastisch verschlechtert. Die verstärkte Abholzung der tropischen Regenwälder Afrikas hat den Wilderern ermöglicht, an zuvor unerreichbare Orte zu gelangen. Dies hat mit sich gebracht, dass sich der Bestand im Laufe des letzten Jahrzehnts um ein Vielfaches reduziert hat. Angesichts dieser Situation hat die Internationale Union für die Bewahrung der Natur (IUCN), der die Loro Parque Fundación angeschlossen ist, im Jahre 2008 den Status der Bedrohung der Spezies auf „vom Aussterben bedroht“ erhöht. Zum Glück zählt das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EPP) viele Exemplare. Die Junggesellengruppe des Loro Parque hat in diesem Zuchtprogramm eine Schlüsselfunktion, denn sie ermöglicht den genetischen Austausch und unterstützt die Handhabung von Gorillagruppen in anderen Zoos.

Besondere Baby Quallen

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In Aqua Viva, der neuen Anlage im Loro Parque, ist es gelungen Baby Quallen zu züchten mit der Neuigkeit, dass sich diese nicht nur in der asexuellen Phase – aus Polypen – fortgepflanzt haben, sondern auch aus befruchteten Eiern der Spezie “Pelagia noctiluca”. Es handelt sich hierbei um ein einzigartiges Ereignis in europäischen Zoos.

Die Expertin in Aquarien und Verantwortliche des Aquariums im Loro Parque, Ester Alonso, erklärt dass die Besucher die 42 Baby Quallen bereits bewundern können. Diese sind 20 Zentimeter lang und verfügen über eine “Umbrella” – ein gelatinöser Teil in Dachform der das Schwimmen erleichtert – die ungefähr 2 Zentimeter gross ist.

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Wenn Sie ihre Reife erreichen können diese Exemplare bis zu ein Meter lang werden, aber bei der Geburt hatten Sie gerade mal eine Grösse von 0.8-1.2 mm berichtet Frau Alonso. In der Regel lebt eine Qualle in freier Wildbahn nicht mehr als 2 Jahre und der Durchschnitt liegt bei neun Monaten, wobei die Expertin hervorhebt, dass diese Meerestiere ein grundlegender Bestandteil der Nahrungskette sind, da Sie dazu beitragen den Phytoplankton und den Zooplankton im Meer zu regulieren und viele dieser Arten führen die Photosynthese durch.

In “Aqua Viva” leben acht Quallenarten die man in der adulten oder juvenilen Phase bewundern kann, darüber hinaus gibt es 5 weitere in der asexuellen Phase oder als Polypen. Quallen haben im Laufe ihrer Existenz eine sexuelle und eine asexuelle Phase und während der zweiten Phase werden Sie benthisch, d.h. sie gleiten bis zum Meeresgrund ab um sic han einem Stein oder Substrat anzuhaften.

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Wenn in dieser Phase ein Stressfaktor auftaucht, wie zum Beispiel ein harter Winter, Lichtveränderungen, Süsswasserzufuhr, kalte Meerwassertemperaturen, bricht der Polyp und die “Ephyra” erscheinen, winzig kleine Quallen aber mit einer höheren Überlebenskapazität unter diesen Bedingungen, da Sie von den Strömungen mitgerissen werden können.

Alle Quallen die die Besucher im Loro Parque sehen können wurden selbst erzeugt, d.h. sie wurden in der asexuellen Phase, ausgehen von Polypen, geboren. Ein sehr üblicher Vorgang in allen Aquarien der Welt.

Zwei neue Junggesellen-Gorillas

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Die zwei kleinen Gorillas Kiburi und Ubongo gesellen sich zu den fünf Junggesellen, die im Rahmen des Programms EEP, das diese schwer vom Aussterben bedrohte Tierart schützt, bereits im Loro Parque leben.

Der Loro Parque feiert die Ankunft der beiden jungen Gorillamännchen, die aus dem deutschen Zoo, Adventure Zoo in Hannover, stammen. Die Kleinen Kiburi (10) und Ubongo (7) werden in die bereits bestehende, fünfköpfige Flachland-Gorillagruppe, die im Loro Parque lebt, integriert. Sie gehören dem europäischen Schutzprogramm für bedrohte Tierarten (EEP), das Arten schützt, die stark vom Aussterben bedroht sind, an.

Diese jungen Gorillas befinden sich noch in der Anpassungsphase, an ihre neue Heimat. Augenblicklich genießen sie das sonnige Ambiente Teneriffas in einem Freiluftgehege, ganz in der Nähe der übrigen Gruppe, damit sie sich an die neue Umgebung, die Geräsche und den Geruch ihrer in der Nachbarschaft lebenden Artgenossen gewöhnen können.

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Nach dieser Eingewöhnungsphase, werden sie das gemeinsame, mehr als 3.500 Quadratmeter große Gelände mit üppiger Vegetation, Wasserfällen und schönen Ecken für ausgedehnte Siestas, das die Gorillagruppe bewohnt, mit ihren Artgenossen teilen, erklärt der Verantwortliche für die Säugetiere des Parks, Francisco Prieto.

Das Klima der Kanaren kommt diesen Tieren, deren natürlicher Lebensraum in Zentralafrika ist, sehr entgegen. Der 90 Kilo schwere Kiburi und der 60 Kilo schwere Ubongo werden sich, wie ihre Kollegen, von einer Tagesmenge, bestehend aus rund zehn Kilo Früchten und Gemüse sowie Zweigen und anderen Lebensmitteln ernähren.

Die aktuelle gravierende Lage im Bezug auf den Arterhalt dieser Spezies hat dazu geführt, dass die Exemplare, die in Menschenobhut geboren werden, jetzt noch viel mehr Bedeutung haben. Glücklicherweise ist die Zahl der Tiere, die derzeit, koordiniert in europäischen Zoos gehalten werden (EEP), recht stattlich (420 im Jahr 2008). Dreiviertel von ihnen sind in der Obhut von Menschen geboren. Die Junggesellengruppe des Loro Parque nimmt in diesem europäischen Zuchtprogramm eine Schlüsselrolle ein. Er erlaubt einen größeren Austausch genetischen Materials und trägt dazu bei, die Familiengruppen in anderen Zoos zu unterstützen.

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Um zum Schutz dieser Art, deren Erhalt sich in einem kritischen Zustand befindet, beizutragen und möglichst naturgetreue Lebensbedingungen, die dem Lebensraum in Zentralafrika nahe kommen, zu schaffen, übernahm der Loro Parque eine Vorreiterrolle, als er es wagte, eine Junggesellengruppe zu gründen, die als genetische Reserve fungiert. Für dieses Projekt wurde der Spezialbereich eingerichtet, ohne die Garantie, dass dies funktionieren würde. Aber die Resultate waren positiv und setzten ermutigende Zeichen für den Erhalt der Art.

Die Gruppe, die derzeit im Loro Parque lebt, ist – aktuell – die größte Gruppe in Europa. Deshalb richten sich Anfragen aus anderen Zoos, die einen Erzeuger brauchen, über das EEP Programm an diese Reserveherde, aus der dann das am besten geeignete Tier ausgewählt wird. Erst kürzlich und als Folge dieses Projektes wurde der Gorilla León im Jahr 2013 nach Brasilien geschickt, wo er mit zwei weiblichen Tieren bereits Nachwuchs gezeugt hat. Die Gorilla-Population in Zentralafrika reduziert sich durch den Druck der menschlichen Ausweitung in ihren Lebensraum, die Wilderei und die Kriege. Diese Situationen erschweren den Schutz dieser Art, die nach dem Schimpansen dem Menschen am ähnlichsten ist und sich in der DNS nur um 1,6 Prozent von der Menschlichen unterscheidet, sehr.