Lügen-Werbung am Flughafen Stuttgart

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Quelle: http://www.openpr.de/news/961881/Luegen-Werbung-am-Flughafen-Stuttgart.html Offensichtlich ist der Flughafen Stuttgart auf eine Desinformationskampagne der radikalen Tierrechtsorganisation PETA hereingefallen. Dieser Fehler unterlief nur wenigen Flughäfen. Die Flughäfen Teneriffa Süd, der Flughafen München und die Flughäfen Berlin hatten diese Kampagne durchschaut und die Werbung, anders als der Flughafen Stuttgart, wohlweislich nicht gezeigt, um ihre Fluggäste nicht den Lügen der extremistischen Tierrechtler auszusetzen. Promotion von Lügen Die Aussage „Orcas leiden in Gefangenschaft. Don’t support dolphinariums or any other marine parks“, die bei der Werbung und der dazugehörigen Pressemitteilung von PETA verwendet wird, entspricht nicht der Wahrheit. Orcas, die auch Schwertwale genannt werden, gehören zu den Delfinen und können artgemäß und ohne Leid gehalten werden. Unabhängige, wissenschaftlich fundierte Überprüfungen haben dies mehrfach bestätigt. Ebenfalls behauptet PETA: „Jeder Kauf einer Eintrittskarte in solche Meereszoos unterstützt Tierquälerei an Schwertwalen wie Keto oder der jungen Orcadame Morgan, die ihr Leben in kahlen Betonbecken fristen müssen.“ Damit attackiert PETA einmal mehr einen ihrer Lieblingsfeinde: den Loro Parque. Nun hat PETA allerdings ein Problem: Das Gegenteil ist ja bewiesen – es findet keine Tierquälerei statt. Ob es die Überprüfung durch die Naturschutzpolizei SEPRONA war oder die unabhängigen Auditierungen durch die American Humane Association, sowie die von Global Spirit gemäß den ABTA-Richtlinien durchgeführte Überprüfung und vieler anderer Institutionen: sie alle haben in dem Park von beeindruckenden Orcas bis zum putzigen Lori alle Tiere überprüft und nicht einen Fall von Tierquälerei gefunden. Ganz im Gegenteil vergaben sie deshalb Höchstwertungen für den modernen Zoo. Illusion der Freiheit PETA, vertreten durch die Aktivistin Tanja Breining, zeichnet in der Pressemitteilung eine heile Welt für wilde Orcas. Die Realität ist eine andere: am Ende der Nahrungskette stehend, sind Orcas mit am stärksten von der Umweltverschmutzung betroffen – giftige Chemikalien sorgen dafür, dass ihre Gesundheit und Fruchtbarkeit großen Schaden erleidet. Dazu kommt die Überfischung der Meere, die die Tiere zwingt sich jeden Fisch mühsam zu suchen. Dabei stört der Lärm in den Weltmeeren die Tiere enorm. Der Alltag eines wilden Orcas ist ein Überlebenskampf – wie übrigens auch das Leben jedes Tieres, das heute in einer von Menschen immer mehr zerstörten Natur leben muss. In modernen Zoos und Aquarien erhalten die Meerestiere nicht nur sauberes Wasser, im Fall des von PETA erwähnten Loro Parque kommt es direkt aus dem Atlantik und wird nur von Umweltgiften und anderen Schadstoffen biologisch gesäubert, wodurch nicht nur ein Wasser von der Qualität entsteht, wie der Ozean eigentlich sein sollte, sondern auch genug zu essen. Dazu kommt ein Enrichment-Programm, an dem die Tiere auf freiwilliger Basis teilnehmen und eine Gesundheitsversorgung, die dafür sorgt, dass die Tiere eine höhere Überlebenschance haben als ihre wilden Artgenossen [Robeck et al. (2015): Jährliche Überlebensrate für Wildpopulationen: 95,9-98,6% – Jährliche Überlebensrate in der SeaWorld-Population von Nachzuchten: 96,5-99,9%]. Wissenschaft auf der Seite der Delfinhaltung Orcas gehören zu der Familie der Delfine, die wiederum zur Überfamilie der Delfinartigen gehören. Forschungen in Delfinarien konnten nachweisen, dass Delfine in Menschenobhut gesünder, weniger gestresst sind und eine höhere Lebenserwartung aufweisen, worüber wir auf unserer Webseite, sowie Facebook und YouTube intensiv berichteten. Zudem schütten die Tiere beim Training Glückshormone aus, was durch den sogenannten Siegesquietscher sogar hörbar wird. Über 80 der renommiertesten Wissenschaftler auf diesem Gebiet sprachen sich für eine artgemäße Haltung von Meeressäugern aus – im Interesse der Forschung zum Schutz der Arten und ihres Ökosystems, das den Schutz des Menschen dringend braucht. Walschutz kommt nun mal zuallererst durch Walkenntnis. Ein Beispiel ist die Forschung von Boris M. Culik, der angetreten ist, die Walopferzahlen des Beifangs zu reduzieren. Rund 300.000 Wale, wozu auch Delfine gehören, sterben elendig als Beifang in Netzen – das sind mehr als 800 Tiere pro Tag. Um dies zu verhindern wurden Geräte entwickelt, die dafür sorgen, dass die Tiere beginnen ihre Klicklaute einzusetzen, um die Netze zu orten. Die herzu erforderliche Grundlagenforschung, die das Biosonar der Tiere intensiv erforschte, konnte nur in Delfinarien stattfinden und war Ergebnis von jahrzehntelanger artgemäßer Haltung und Forschung mit den Tieren. Die Entwicklung der Geräte wäre ohne moderne Walhaltungen auch nicht möglich gewesen und die Erprobung ebenso wenig. Dazu kommt, dass moderne Haltungen, wie etwa die in dem von PETA attackierte Loro Parque, diese Forschung förderten und unterstützten. Urlauber lieben artgemässe Delfinhaltungen Laut einer von TUI in Auftrag gegeben Marktanalyse wünschen sich rund 70% der Urlauber die Möglichkeit von Ausflügen zu Delfin- und Walshows, 60% ist dabei die Einhaltung von Tierschutzstandards wichtig. Eine Befragung der Besucher der Orca-Show in dem von PETA attackierten Loro Parque ergab eine 97%ige Zufriedenheit der Zuschauer. Dass die Besucher diese artgemäßen Shows genießen, ist eine gute Nachricht, denn in modernen Zoos folgen sie dem Konzept des Edutainments, was bedeutet, dass sie Entertainment mit Edukation verbinden. Und Edukation funktioniert in modernen Zoos und Aquarien gut, wie eine jüngst veröffentlichte Studie [Moss et al. (2017)] nachweisen konnte. So lernen Millionen von Besucher jedes Jahr etwas über die Tiere, ihre Biologie und ihren Schutz. Das ist wichtig in der Zeit der sechsten großen Aussterbewelle der Arten, denn Bildung ist der erste Schritt zu wirksamen Schutz. Peta tötet Tiere Während sich moderne Zoos und Aquarien also für den Schutz dieser Tiere stark machen, zeigt PETA keine artgemäßen Konzepte zum umfassenden Schutz der Tiere vor. Überhaupt werden nur 10% der Millionen-Spenden und -Einnahmen für das verwendet, was man bei PETA „karitativen Tierschutz“ nennt. Hinter diesem schönfärberischen Decknamen verbirgt sich auch das Tötungstierheim in Virginia, das die radikale Tierrechtsorganisation betreibt. Laut der zuständige Behörde VDACS starben dort mehr als 36.000 Tiere seit 1998. Das sind über 85% der aufgenommenen Tiere. Laut einem SZ-Bericht liegt der Durchschnitt in den USA bei etwa 40%. 2016 wurden nicht mal 3% der Tiere an neue Halter weitervermittelt. Dr. Daniel Kovich, der das Tierheim für die VDACS untersuchte, fand heraus, das über 80% der aufgenommenen Tiere bereits innerhalb der ersten 24 Stunden nach ihrer Ankunft getötet wurden. Bereits mehrfach wurde nachgewiesen, dass nicht nur leidende Tiere eingeschläfert werden, sondern auch in großer Anzahl völlig gesunde und adoptierfähige Tiere getötet wurden. Der Vorwurf, der auch aus Tierschutzkreisen und sogar aus Tierrechtskreisen unterstützt wird, ist, das PETA zu wenig Zeit und Aufwand in die Vermittlung der ihnen anvertrauten Tiere steckt, obwohl PETA zu den reichsten Tierrechtsorganisationen der Welt gehört und sich ein größeres Tierheim nach einem dem No-Kill-Prinzip (das bedeutet ein ähnliches System wie in Deutschland: nur einschläfern, wenn es medizinisch sinnvoll ist) mit ordentlichen Vermittlungskampagnen leisten könnte. Es kam sogar heraus, dass „befreite“ Versuchstiere in diesem Tierheim getötet wurden. Für PETA Deutschland wurde festgestellt, dass mehr als 40% der Barspenden für Personalkosten verwendet werden, um eine vielschichtige Hierarchie von bis zu 57 „Managern“, „Senior-Koordinatoren“, „Koordinatoren“ und „Junior-Koordinatoren“ zu finanzieren. Etwas weniger verwendet man für Öffentlichkeitsarbeit, wozu dann solche Kampagnen wie die im Flughafen Stuttgart gehören und die alleine zehntausende Euros verschlingen. Der Flughafen Stuttgart gehört zu wenigen Einzelfällen, denen wohl der Profit wichtiger zu sein scheint, als die Wahrheit der von ihm ausgestellten Werbebotschaften. Sie können sich nun fein dahinter verstecken, dass für die Lügen, die sie verbreiten die Werbetreibenden verantwortlich sind und nicht sie. Seriösere Flughäfen haben diese Werbung nicht gezeigt.  

Zoos besuchen im Urlaub

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Quelle: http://www.openpr.de/news/955009.html

Urlaubszeit ist die Zeit der Zoobesuche – ob zu Hause in Deutschland oder auf Reisen. Allerdings sind manche Tierfreunde verunsichert, in welche Zoos man denn gehen könne. Am besten sucht man sich dazu moderne Zoos aus, die ihre Tiere artgemäß halten und auch im Bereich des Natur- und Artenschutzes aktiv sind. Am besten schaut mal sich auf der Webseite des jeweiligen Zoos um und informiert sich entsprechend.

Gute Zoos in Deutschland finden Eine wichtige Leitlinie, um einen guten und modernen Zoos ausfindig zu machen, ist der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V.. Wer da Mitglied ist, musste höchste Haltungsqualität nachweisen und zudem sind die Mitglieder auch im Natur- und Artenschutz aktiv. Der Verband verfolgt das moderne Zookonzept, dass artgemäße Haltung mit interessanter Edukation und wirkungsvollem Natur- und Artenschutz verbindet. Ebenfalls wird auch im Bereich der Forschung und Wissenschaft gearbeitet.

Gute Zoos im Ausland finden Im deutschsprachigen Ausland orientiert man sich am besten an der Österreichischen Zoo Organisation und zooschweiz, um professionelle Einrichtungen zu finden. Europaweit ist immer die European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) ein guter Orientierungspunkt. Auch hier verbinden sich artgemäße Haltung mit Edukation, Artenschutz und Wissenschaft. Außerhalb Europas ist die World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) die Dachorganisation der modernen Zoos und Aquarien. Mitgliedzoos kann man ruhigen Gewissens besuchen, denn sie mussten das moderne Zookonzept umfänglich nachweisen. Ähnlich wie in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es auch in anderen Ländern nationale Verbände, die sich dem modernen Zookonzept verschrieben haben wie zum Beispiel die Asociación Ibérica de Zoos y Acuarios (AIZA). Auch hier lohnt sich eine Recherche.

In welches Delfinarium kann ich gehen? Häufig stehen Delfinarien im Fokus, wenn es um „tierfreundlichen Urlaub“. Zu oft wird populistisch generell vor diesen Einrichtungen gewarnt, was falsch ist. In modernen Delfinarien sind die Tiere gesünder, stressbefreiter und leben länger als in der Wildbahn. Zudem schütten sie beim Training nach modernen Methoden Glückshormone aus.

Auch hier helfen die Mitgliedschaften in den Zoovereinen. Zudem kann man auch nach Mitgliedschaft in der European Association for Aquatic Mammals (EAAM) oder der Alliance of Marine Mammal Parks and Aquariums (AMMPA) schauen. Sie verfolgen das System des modernen Zoos im Bereich der Meerestiere und die Mitglieder mussten exzellente Haltung nachweisen, um sich akkreditieren zu lassen.

Was ist mit Zoos, die nicht akkreditiert sind? Bei Zoos, die nicht von den großen Verbänden akkreditiert sind, handelt es sich nicht automatisch um schlechte Zoos, wo es den Tieren nicht gut geht. Es gibt auch gute Zoos, die sich gerade auf dem (manchmal langen) Weg zu einer Akkreditierung finden. Hier muss man sich in jedem Einzelfall genau selbst informieren, während man sich bei akkreditierten Zoos schon sicher sein kann, dass sie die entsprechenden Standards erfüllen. Leider finden sich unter den nicht akkreditierten Einrichtungen allerdings auch die schwarzen Schafe der Szene, weshalb man schon aufpassen sollte.

Vorsicht bei Aktionen in der Wildbahn Dass Ökoterrorismus auch schädlich ist, sieht man nicht zuletzt am Beispiel des Great Barrier Reef. Wer denkt er sei mit solchen Angeboten automatisch auf der sicheren Seite, ist auf der falsche Fährte. Auch bei solchen Angeboten gilt: genau prüfen, sonst gefährdet man sich und die Tiere – so etwa bei direktem Kontakt mit Wildpopulationen.

Moderne Zoos hingegen achten darauf, und sind dazu auch durch die Mitgliedschaften in den Zooverbänden verpflichtet, Menschen nur so nah an die Tiere zu lassen wie es beiderseitigem Wohlbefinden zuträglich ist.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR im Presseportal Berlin veröffentlicht.

Kontakt Philipp J. Kroiß

Anti-Peta-Kampagne soll Spendern die Augen Öffnen

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Quelle: http://www.outfox-world.de/news/anti-peta-kampagne-soll-spendern-die-augen-oeffnen.html „Peta gibt fast die Hälfte der Spenden für Gehälter aus“ – mit dieser Information verziert rollen derzeit Busse durch Hamburg und Berlin. Hinter der Kampagne steckt laut einem Bericht von realfacesofanimalrights.de der internationale Pelzhandelsverband, der auf diese Weise vor allem wohlmeinende Spender über die Geschäftsgebaren der Tierrechtsorganisation aufklären will. In einer Karikatur wird Peta als geldgieriger Geier dargestellt, der auf einen verhungernden Welpen starrt und diesen offenbar als Beute betrachtet. Nach jahrelanger Zurückhaltung habe die Pelz-Branche sich laut dem Bericht nun entschieden, die Tierrechtsaktivisten anzuprangern – wegen „falscher Anschuldigungen, Heuchelei, Gier und Intoleranz, die darauf abzielen, den Verbraucher irrezuführen und zu schikanieren“. Wer an Peta spende, solle daher wissen, dass die Organisation in Deutschland 42 Prozent aller Spenden für Gehälter und Aufwandskosten ausgebe. „Die Rechnung für diese Armee von Aktivisten belief sich im Jahre 2015 auf atemberaubende 1.728.583 €“, heißt es in dem Bericht. Zudem seien „unglaubliche 1.516.373 €“ allein für Öffentlichkeitsarbeit genutzt worden.
Wie Peta und andere Tierrechtsaktivisten die Öffentlichkeit in die Irre führten, sei bedenklich, wird Mark Oaten vom Internationalen Verband des Pelzhandels zitiert. Nur wenige Menschen wüssten beispielsweise, dass Peta im Jahr 2016 in einer Rettungsstation im US-Bundesstaat Virginia mehr als 1400 Katzen und Hunde getötet habe. Das seien beinahe 72 Prozent der Tiere gewesen, die in die Peta-Station kamen. „Viele ihrer Spender würden sofort den Stecker ziehen, wenn sie dies alles wüssten“, sagte Oaten dem Bericht zufolge. „Es wurde Zeit, dass jemand sie bloßstellt und die Sache richtig stellt.“ Die Busreklame soll der Auftakt zu einer weltweiten Kampagne sein, die Werbung in Großstädten, auf Bahnhöfen, bei Festivals und in Zeitungen umfasst. Damit Peta in Deutschland auch juristisch belangt wird, hatte der Deutsche Jagdverband (DJV) kürzlich Anzeige erstattet, unter anderem wegen falscher Verdächtigung (wir berichteten). In Baden-Württemberg erhielten die Tierrechtler im April offiziell kein Verbandsklagerecht. Zur Begründung wurde dabei auf die seltsame Organisationsstruktur von Peta verwiesen (wir berichteten).

Petas Tiertötungpraxis in der Kritik

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Quelle: http://www.salonkolumnisten.com/petas-tiertoetungspraxis-in-der-Kritik

Die Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) tötet auch gesunde und vermittelbare Tiere in ihrem Tierheim. Ein Tierrechtler wendet sich nun offen gegen diese Praxis: Nathan J. Winograd ist Autor, Filmemacher und setzt sich aktiv für Tiere und deren Schutz ein.

In den USA sterben viele Tiere in Tierheimen. Jeden Tag werden rund 8.000 Hunde und Katzen eingeschläfert. Das „No Kill“-Konzept soll die Tötungen reduzieren: Eine Tötungsrate in den Tierheimen von etwa 10 Prozent oder sogar weniger. Tiere sollen nur eingeschläfert werden dürfen, wenn ein unabhängiger Tierarzt das Leiden der Tiere feststellt und eine Einschläferung zum Wohl des Tieres empfiehlt. Aktuell werden in den USA auch Tiere eingeschläfert, obwohl sie nicht leiden bzw. ohne, dass unabhängig ihr Leid festgestellt wurde.

Tiere und ihre Tötungsraten

Eine Tötungsrate von 30 Prozent gilt als Erfolg, wobei sie in schlechten Jahren bei 60 Prozent liegen kann. Manche Tierheime haben aber auch eine Tötungsrate von rund 90 Prozent und vermitteln gar keine Tiere weiter.

In deutschen Tierheimen gibt es Härtefälle, um die sich die Mitarbeiter besonders kümmern und bei denen man trotzdem versucht, sie an liebende neue Besitzer zu vermitteln, die ein Herz für diese vom Leben gebeutelten Tiere haben. In den USA werden solche Tiere in „Kill“-Tierheimen geparkt.

Auf Anfrage der Zeitschrift „Ein Herz für Tiere“ teilte Evelyn Ofensberger, Leiterin der Rechtsabteilung des Deutschen Tierschutzbundes, mit: „Die Tierheimordnung des Deutschen Tierschutzbundes regelt ganz genau, wann Hunde und Katzen in Tierheimen eingeschläfert werden dürfen. Nur wenn der Tierarzt eine unheilbare, schwere Erkrankung feststellt, ist dies erlaubt. Ein weiterer Grund zur Tötung eines Tieres kann das Vorliegen von schweren Verhaltensstörungen sein, die für das Tier Leiden im Sinne des Tierschutzgesetzes bedeuten. In solchen Einzelfällen trifft eine Kommission aus Tierärzten und Tierheimmitarbeitern die Entscheidung. In allen anderen Fällen ist die Tötung von Tieren im Tierheim grundsätzlich abzulehnen, denn das deutsche Tierschutzgesetz verbietet das Töten von Tieren ohne vernünftigen Grund.“

Deutsche Praxis als Vorbild

Nathan J. Winograd strebt ein ähnliches Konzept für die USA an: „Wenn PETA sich glaubhaft um alle Tiere kümmern würde, und sie retten wollte, wäre ich ein Unterstützer.“ PETA betreibt ein Tierheim in den Vereinigten Staaten. Dieses gehört zu den „Kill“-Tierheimen und kooperiert auch ausschließlich mit solchen. Winograd will eine Tötungsrate von 10 Prozent oder weniger, der US-Durchschnitt liegt bei 40 Prozent und die Tötungsrate von PETA liegt bei rund 86 Prozent. (Die Zahlen zum PETA-Tierheim stammen von der zuständigen Regierungsbehörde, der VDACS).

Winograd möchte die Tötungen nicht abschaffen, sondern sie nur zur eigentlichen Wortbedeutung zurückführen. „‚No Kill‘-Tierheime schläfern Tiere nur nach strengster medizinischer Indikation ein – so wie es in Deutschland auch ist. Wenn PETA wirklich nur die leidenden Tiere einschläfern würde, wäre es kein Problem der ‚No Kill‘-Bewegung beizutreten, denn diese Tiere würden auch dann eingeschläfert, wenn der hinzugezogene, unabhängige Experte genauso urteilen würde.“

Was macht PETA mit den Spendenmillionen

PETA verfügt jedes Jahr über einen mittleren, zweistelligen Millionenbetrag: Nur 10 Prozent davon gehen in das, was PETA „karitativen Tierschutz“ nennt. Gemeint ist damit unter anderem in das Tötungstierheim. An der grundlegenden Situation für die Tiere ändert sich dadurch aber nichts. Gab es 2001 immerhin noch eine Adoptionsrate von rund 26 Prozent (die höchste im Zeitraum von Mitter 1998 bis 2015), sank die Adoptionsrate auf 0,3 Prozent (2008) und lag 2015 bei rund 3 Prozent.

Das wirft Winograd der Tierrechtsorganisation vor: „Sie töten nicht nur gesunde Tiere, einschließlich Hundewelpen und Katzenbabys, sondern sie tun das ohne Anstrengungen zu unternehmen, für die Tiere ein neues Zuhause zu finden.“ Das bestätigt auch PETA. Winograd zitiert die PETA-Gründerin Ingrid Newkirks Aussage, dass nicht im „Home finding business“ sei.

Die Ideologie hinter PETA

Winograd erklärt dazu: „PETAs Ansichten über Hunde und Katzen in Häusern von Menschen kommen aus einer grundsätzlich fehlerhaften Perspektive, die die Partnerschaft zwischen Tier und Mensch in die gleiche Kategorie stellt wie verschiedene und unbestreitbare Formen der Tierausbeutung. Dabei ist es das gar nicht.“

Wenn man nach Erklärungen sucht, warum PETA trotz genügend Finanzmitteln, Reichweite und Möglichkeiten nicht in Tierhaltung investiert, stößt man schnell auf die Ideologie von PETA. Denn PETA ist gegen jede Form der Tierhaltung. Von Nutztieren über Haustiere bis hin zu Assistenztieren wie etwa Blindenhunden: PETA lehnt alle diese Formen ab. Es ist also im PETA-Denken schlicht zielführend, Tier-Haltungen durch Einschläferung zu beenden.

Peta’s Kampagne gegen Orcahaltung geht nach hinten los

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Quelle: http://www.huffingtonpost.de/philipp-j-kroia/kampagne-gegen-orcahaltung-hebt-ab-_b_16507450.html

Angeblich sollen nun Eurowings und Airberlin die PETA-Werbeanzeige gegen Delfinarien im Board-Magazin abdrucken. In der Pressemitteilung heißt es: „Die Anzeige der Tierrechtsorganisation finden Reisende noch bis Ende Juni im Bordmagazin aller Flugzeuge der Air Berlin. Mit Air Berlin fliegen jährlich durchschnittlich 30 Millionen Menschen, zum Beispiel nach Teneriffa […] .

Auch Millionen Fluggäste von Eurowings und Germanwings finden die Anzeige von PETA im Inflight Magazin, das noch bis Ende August an Bord aller Flugzeuge ausliegt.“

Beide Airlines fliegen in dieser Zeit allerdings Teneriffa gar nicht an: Bereits seit Jahresbeginn hat airberlin die Linie an eine andere Fluggesellschaft abgegeben und Eurowings bedient das Ziel erst wieder ab Oktober. Ob PETA das seinen Rezipienten der Pressemitteilung absichtlich vorenthält oder selbst nicht weiß, ist schlicht nicht überliefert.

Mit seiner edukativen Orcashow erreicht der Park tausende Besucher pro Tag.

Für die Fluglinien könnte das einen Imageschaden bedeuten. Die PETA-Werbung enthält die falsche Pauschalbehauptung, dass Orcas in Menschenobhut immer leiden würden, was nicht stimmt und für moderne Haltungen, wie den erwähnten Loro Parque, bereits widerlegt wurde.

Zudem wird auch gegen andere moderne Zoos und Aquarien Stimmung geschürt, die für umfassenden Arten- und Naturschutz, sowie für die naturkundliche Bildung unerlässlich sind.

Hier ist das Vancouver Aquarium ein gutes Beispiel, wo man verschiedene Delfinarten artgemäß hält, aber man ermöglicht auch Forschung, die für den Artenschutz notwendig ist: etwa die Schweinswalforschung zur Unterstützung des Vaquita-Rettungsplanes.

Außerdem rettet das Rettungszentrum des Aquariums rund 100 Meeressäugern pro Jahr das Leben. Auch gegen solche Einrichtungen richtet sich die PETA-Werbung. Solche populistische Anti-Werbung, die Lügen enthält, schadet der Glaubwürdigkeit eines Mediums, das Werbung verbreitet, weil solche Werbung auch ein schlechtes Bild auf die andere gezeigte Werbung wirft.

Hier müssen Werbekunden abwägen, ob ein zukünftiges Placement in den Board-Magazinen sinnvoll ist, nachdem bekannt wurde, dass beide Unternehmen auch völlig unseriöse Werbung abdrucken.

Delfinarien bekommen Rückenwind von der Wissenschaft

Derweil stärken unabhängige Wissenschaftler den Rücken moderner Delfinarien. Die Wissenschaft ist für die Haltung von Meeressäugern.

Eine vergleichende Studie brachte zudem zum Vorschein, dass Delfine in Zoos gesünder sind als ihre wilden Artgenossen. Ebenso wurde schon vor längerer Zeit nachgewiesen, dass Delfine in Menschenobhut unter keinem chronischen Stress leiden, sondern sogar völlig normale Stresswerte aufweisen – ganz anders als oftmals ihre wilden Artgenossen, die deutlich gestresster sind . Ebenso konnte für Wale in Menschenobhut nachgewiesen werden, dass sie beim Training das Glückhormon Dopamin ausstoßen.

Das Wohlergehen der Tiere im Loro Parque wird auch von unabhängigen Experten überprüft. © Philipp J. Kroiß

Solche unabhängig geprüften Studien sind wichtig, um in der Diskussion die Fakten zu klären und sachlich zu diskutieren. Den Delfinariengegnern gehen derweil die Argumente aus und es werden Aktionen gestartet wie in Nürnberg, wo radikale Tierrechtler eine Rauchbombe in einem Delfinarium zündeten und schließlich zu den Tieren ins Wasser sprangen. Das ist natürlich alles andere als sachlich und seriös.

Der Wind dreht sich Langsam wird klar, dass all die populistischen Anschuldigungen, die Aktivisten gegen Delfinarien in den letzten Jahren führten, falsch sind. Die, die den Desinformanten nun vertraut haben, stehen ziemlich lächerlich gemacht dar.

Vor gar nicht allzu langer Zeit wurde PETA gegenüber SeaWorld völlig entmachtet und ein paar Tage zuvor war ihnen in Deutschland das Verbandsklagerecht verwehrt worden.

Man scheiterte hierbei an den Kriterien: „Gesetzlich festgelegte Kriterien, […] stellen dabei sicher, dass nur […] demokratisch strukturierte Organisationen anerkannt werden […]. Darüber hinaus müssen diese jahrelange Erfahrung im Tierschutz nachweisen und so verantwortungsvoll mit ihren neuen Möglichkeiten umgehen können.“ Dies hat PETA wohl nicht nachweisen können.

Der größte ‚Erfolg‘ gegen die Delfinarien war bisher immer die Zerstörung von SeaWorlds Orca-Zuchtprogramm gewesen. Das hat aber eine nicht mehr artgerechte Haltung der Tiere zu Folge und eine ethisch nicht zu rechtfertigende, dauerhafte Medikation der Tiere. In Europa haben sowohl die EU, als auch der europäische Zooverband (EAZA), solche Entscheidungen aus guten Gründen unmöglich gemacht.

In den USA war ein Implementierung rechtlich möglich, aber wie lange sie unter den neuen chinesischen Einflüssen im Unternehmen Bestand hält, ist fraglich, denn es ist bekannt, dass China Orcas züchten will und niemand zweifelt ernsthaft daran, dass sie dies auch tun. Die letztendliche Frage ist nur, wo die Zucht stattfindet bzw. stattfinden kann und wo somit das Unternehmen zukünftig Millionen investieren wird und entsprechend Arbeitsplätze schafft.

Der sprichwörtliche Drops ist aber lange noch nicht gelutscht – in Mexiko wird gerade viel in eine Anti-Delfinarienkampagne gesteckt, die einen Zuchtstopp gesetzlich festschreiben will und in Kanada versuchen Tierrechtler das einzige Kanadische Rettungszentrum für Meeressäuger zu schließen und Walhaltung zu verbieten. Das Tierwohl ist dabei egal – wie schon im Fall SeaWorld, wo es Tierrechtler durch Lobbyarbeit und entsprechende, drücken wir es vorsichtig aus, ‚Motivation‘ von Politikern erreicht haben, dass nun viele Orcas unter einem völlig unnatürlichen Zuchtstopp leben müssen und sinnlose Medikation durch Verhütungsmittel erhalten, die langfristig unter Umständen lebensbedrohliche Krankheiten verursachen.

In der Wildbahn spitzt sich die Lage zu Die Verschmutzung der Umwelt schreitet fort und Walpopulationen schrumpfen. Der chemische Verseuchung der Meere sorgt unter anderem dafür, dass Orcas unfruchtbar werden – es braucht aktuell Forschung an der Reproduktion der Schwertwale dringender denn je. SeaWorld blockiert dies aktuell bzw. muss dies blockieren.

Die Southern Residents Schwertwal Population ist so bedroht wie noch nie. Während man wissenschaftlich geführte Haltungen dieser Tiere nun immer wichtiger werden, versuchen Zoogegner ihnen zu schaden. Alternativkonzepte existieren aber nicht, weil in Delfinarien Forschungen möglich sind, die in der Wildbahn nie möglich sein können.

Keto, Kohana, Skyla und Morgan (v.l.) zeigen sich während der Show als Botschafter ihrer Art und ihres Lebensraumes. | © Philipp J. Kroiß

Während moderne Zoos Millionen in den Schutz dieser Tiere, ihrer Art und ihres Lebensraums investieren, versucht man ihnen durch Populismus zu schaden. Airberlin und Eurowings scheint das egal zu sein! Solange man sie bezahlt, scheinen sie offenbar gerne den Steigbügelhalter für populistische Kampagnen zu spielen, die wichtigen Forschungs-, Natur- und Artenschutzakteuren schaden. Man muss sich auch fragen wie eine Fluglinie, die lieber falschen Darstellungen als wissenschaftlich nachgewiesenen Fakten zu vertrauen scheint, vertrauenswürdig genug ist, mit ihr in den Urlaub zu fliegen.

Anmerkung: Sowohl Airberlin, als auch Eurowings wurden angeschrieben, damit sie die Gelegenheit bekommen, Stellung zu nehmen. Beide nahmen dies nicht wahr.

 

Löwinnen eingetroffen

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Quelle: http://www.wochenblatt.es/kanarische-inseln/loewinnen-eingetroffen/

Die ersten beiden Bewohner des neuen Löwengeheges im Loro Parque sind eingetroffen und inspizieren ihr neues Zuhause. Das rund 1.000 Quadratmeter große Gehege, das ihrem natürlichen Habitat nachempfunden ist, und das angenehme Klima der Kanareninsel sorgen für eine gute und problemlose Eingewöhnung.

Die beiden jungen Löwenmädchen der Unterart der Angola-Löwen sind Schwestern und stammen aus dem Zoo Parc des Félins im französischen Nesles, wo sie auch geboren wurden. Sie sind noch kein Jahr alt und bringen mit circa einem Meter Körperlänge und 60 Zentimetern Schulterhöhe zwischen 30 bis 40 Kilo auf die Waage. Im Loro Parque bekommen sie täglich je zwei Kilogramm Frischfleisch – Rindfleisch, Kaninchen und Hühnchen sind ihre Leibspeisen.

Loro Parque wird Lion’s Kingdom am 25. Mai feierlich eröffnen. Ab 26. Mai können Besucher des Parks das Löwengehege und seine Bewohner bewundern.

Wenn Tierrechtler zu Greenwashern werden

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Quelle: Wenn Tierrechtler zu Greenwashern werden

Branson’s Virgin

Richard Branson wird gerne in Verbindung mit „grünen“ Investments gebracht. Seine Fluglinien aber, sind so gar nicht ‚grün‘: die brachten es 2014 schon auf rund 7.100.000 metische Tonnen CO2 innerhalb weniger Jahre. Schon eine stolze Summe für jemanden, der auf seinem Blog über den Klimawandel schwadoniert.

Seine Flagschiff-Airline Virgin Atlantic brachte es allein in den Jahren 2006 und 2007 auf knapp fünf metrische Tonnen CO2. Das ist natürlich nicht wirklich gut. Mitglied dieser Virgin-Gruppe ist auch Virgin Holidays. Die haben sich nun jüngst gegen die Haltung von Walen geäußert und änderte damit die Richtung des Unternehmens.

Kathleen Dezio, Präsidenting der Alliance of Marine Mammal Parks and Aquariums (AMMPA) erklärt dazu, dass die Mitglieder der Allianz neue Haltung des Unternehmens nicht unterschreiben könnten, denn sie sei beleidigend für zoologische Einrichtungen und ihre Mitarbeiter. Es sei „nicht akzeptabel und kommt nicht aus einer Zusammenarbeit, sondern aus der Agenda der Tierrechtsorganisationen“. Diese seien mit der usprünglichen Erklärung unglücklich gewesen; zuvor hatten nämlich Mitglieder der Allianz in Zusammenarbeit mit Virgin und Tierrechtsorganisationen eine andere Veinbahrung getroffen. Diese ist durch die aktuelle Erklärung gebrochen worden, die allein auf Tierrechtsideologie basiert.

Die Agenda hinter solchen Entscheidungen ist klar. Mit leeren Worten wird nun ein Pseudo-Greenwashing erzielt. Tierrechtler feiern dies als großen Erfolg und sprechen dann nicht mehr über die Millionen Tonnen an schädlichen Stoffen, die die zugehörige Fluglinie in die Luft pustet. Solange ihre Agenda erfüllt ist, kann er dem Klima schaden wie er will – Tierrechtler interessiert das nicht.

Merlin Entertainments Wale

Merlin Entertainment ist ein noch kurioserer Fall. Dabei handelt es sich um eine Firma, die Vergnügungsparks betreibt – unter anderem den Heide Park. Der hat von 1979 bis 2008 ein Delfinarium mit Show beherbergt. Ein Jahr nach der Übernahme durch Merlin war es damit vorbei. Arnie und Sunny wurden dann vom Tiergarten Nürnberg aufgenommen, parallel sollte das WDC, eine Delfinaringegnerorganisation, die sich mit Merlin Entertainment verbündet hatte, für eine Meeresbucht sorgen. Daraus geworden ist nichts, die Tiere sind inzwischen Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Delfine, nehmen an Shows teil und leben gesund und glücklich in modern geführten Anlagen.

Merlin Entertainment ist auch für das Gardaland verantwortlich. 2013 fand hier die letzte Show statt, aber die vier Tiere blieben auch nicht dort. Auch für sie sollte das WDC eine Lösung finden und scheiterte genauso. Nau und Mia zum Beispiel, die im Gardaland geboren worden waren, leben heute in der Delfinhaltung in Genua. Diese Tiere gehören aber ohnehin einem Privatmann und waren nur eine Leihgabe. Insgesamt kann mal also sagen, dass das WDC keinen Einfluss mehr auf die Großen Tümmler hat.

In den knapp 50 Sea Life Zentren, die Merlin betreibt, wird, nach außen hin, die Überzeugung vertreten, man sei gegen die Haltung von Walen in Menschenobhut. Jetzt ist es aber so, dass es in Shanghai (China) das Changfeng Ocean World gibt, das auch unter dem Namen Sea Life Shanghai bekannt ist. Diesen Namen trägt, die Einrichtung nicht umsonst, denn seit 2012 ist sie im Besitz von Merlin Entertainment. Dort werden auch Weißwale (Belugas) gehalten und zudem Seelöwen. Mit beiden gibt es wohl nicht nur Show, sondern auch Interaktionen für die Besucher. Genauso wie bei der Delfinhaltung scheint das WDC wiedermal nach dem selben Modell für das Greenwashing verantwortlich: wie für die Großen Tümmler zuvor will man wieder ein ’sanctuary‘ bauen. Ob aus solchen Lippenbekenntnissen je mehr wird, ist fraglich – bisher existieren die vom WDC angestrebten Projekte nicht. Merlin macht es sich aktuell sehr einfach un leugnet einfach die Existenz auf der Webseite

Wenn es grün werden soll und dann blutrot wird

In einer ähnlichen Greenwahsing-Kampagne kooperierte TripAdvisor unter anderem mit PETA gegen Zoos. Durch die üble Tötungspraxis und unseriöse Spendenverwendung steht die bekanntes Tierrechtsorganisation aber in keinem guten Lich dar. PETA-Kooperationspartnern klebt das Blut von zehntausenden Haustieren in den USA an den Händen, da sie so die Arbeit der Tierrechtsorganisation unterstützen.

PETA ist aber nicht nur ein Einzelfall der Szene, sondern besonders die Spendenpraxis ist wahrscheinlich auf viele andere Zoogegner gut übertragbar, da sie meist sehr intransparent mit der Spendenverwendung umgehen. Somit funktionier Greenswashing mit Tierrechtsorganisationen nicht wirklich. Sobald Leute hinter die Fassade schauen, wird die große Lüge und deren Agenda aufgedeckt.

Zoo-Delfine gesünder als wilde Artgenossen

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Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/zoo-delfine-gesuender-als-wilde-artgenossen-a-1146109.html

Wilde Delfine sind einer Studie zufolge häufiger krank als ihre in Gefangenschaft lebenden Artgenossen. Die Autoren einer im Fachmagazin „PLoS One“ veröffentlichten Forschungsarbeit führen dies auf Umwelteinflüsse zurück, vor allem auf die Verschmutzungen der Lebensräume der Meeressäuger.

Die Wissenschaftler verglichen für ihre Untersuchungen zwei Populationen: Delfine in zwei Aquarien in den US-Bundesstaaten Georgia und Kalifornien sowie wilde Artgenossen in Gewässern vor Florida und South Carolina.Delfine sind bekannt für ihre kognitiven Leistungen. Sie nutzen Werkzeuge, sprechen einander mit Namen an und haben ein beeindruckendes Gedächtnis. In der Nahrungskette stehen sie weit oben, in den Körpern der Tiere sammeln sich daher durch Nahrung mit aufgenommene toxische Stoffe.

So wiesen wilde Delfine aus der Indian River Lagune in Florida hohe Bleiwerte auf, die Säuger aus freien Gewässern von Charleston in South Carolina hatten demnach Rückstände von offenbar aus chemischer Produktion stammenden organischen Chemieabfällen in sich.

Die Vergleichstiere aus dem Georgia Aquarium in Atlanta und dem Naval Warfare Systems Center in San Diego in Kalifornien waren dagegen deutlich gesünder. „Die wilden Delfine versuchen uns etwas mitzuteilen, aber wir hören nicht zu“, sagt Bossart. „Als eine Wächterart sind Delfine wichtig, um den Zustand der Ozeane insgesamt einzuschätzen.“ Allzu gut scheint der nicht zu sein.

Weniger als die Hälfte der wilden Delfine waren der Studie zufolge „klinisch normal“. Viele wiesen eine chronisch erhöhte Immunabwehr auf – ein Zeichen für Körperreaktionen auf Krankheiten. Wahrscheinlich handele es sich dabei um Reaktionen gegen Krankheitserreger, Parasiten und von Menschen verursachte Verschmutzungen im Ozean, die es unter Zoobedingungen so nicht gebe, sagte die Hauptautorin Patricia Fair von der Medizinischen Universität von South Carolina.

Ihr Kollege Gregory Bossart, Cheftierarzt des Georgia Aquarium berichtete von zahlreichen Infektionen und Tumoren, die er bei der Untersuchung von insgesamt 360 wild lebenden Tieren beobachtete habe. Auch antibiotikaresistente Keime habe er gefunden.

Delfine sind bekannt für ihre kognitiven Leistungen. Sie nutzen Werkzeuge, sprechen einander mit Namen an und haben ein beeindruckendes Gedächtnis. In der Nahrungskette stehen sie weit oben, in den Körpern der Tiere sammeln sich daher durch Nahrung mit aufgenommene toxische Stoffe.

So wiesen wilde Delfine aus der Indian River Lagune in Florida hohe Bleiwerte auf, die Säuger aus freien Gewässern von Charleston in South Carolina hatten demnach Rückstände von offenbar aus chemischer Produktion stammenden organischen Chemieabfällen in sich.

Die Vergleichstiere aus dem Georgia Aquarium in Atlanta und dem Naval Warfare Systems Center in San Diego in Kalifornien waren dagegen deutlich gesünder. „Die wilden Delfine versuchen uns etwas mitzuteilen, aber wir hören nicht zu“, sagt Bossart. „Als eine Wächterart sind Delfine wichtig, um den Zustand der Ozeane insgesamt einzuschätzen.“ Allzu gut scheint der nicht zu sein.

PETA ZWEI: Jeder Satz zur Lüge benutzt

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Quelle: http://zoos.media/medien-echo/petazwei-das-macht-der-loro-parque-mit-orcas/

Dass PETA Kinder bis aufs Übelste instrumentalisieren will, ist bekannt. Einen Höhepunkt an Dreistigkeit erreicht aber eine Kampagne von PETA ZWEI, dem Kinderprojekt der radikalen Tierrechtsorganisation.

Widerlegung Satz für Satz

„Ein Freizeitpark auf Teneriffa hält Schwertwale unter miesesten Bedingungen“

Gleich zwei Lügen in einem Satz. Hier die Widerlegung:

  1. Der Loro Parque ist kein Freizeitpark, sondern ein moderner Zoo mit höchster Anerkennung. Loro Parque ist zudem einer der anerkanntesten Zoologischen Gärten der Welt und akkreditiertes Mitglied aller namhafter Zoovereinigungen: der AIZA (Asociación Ibérica de Zoos y Acuario), EAZA (European Association of Zoos and Aquaria), WAZA (World Association of Zoos and Aquariums), EAAM (European Association for Aquatic Mammals), AMMPA (Alliance of Marine Mammal Parks and Aquariums) und des VdZ (Verband der Zoologischen Gärten). Von TripAdvisor wurde Loro Parque zum zweitbesten Zoo der Welt benannt und als bester Zoo Europas ausgezeichnet. Der moderne Zoo wurde 2008 als erster der Welt mit dem internationalen Umweltzertifikat „Biosphere Park – Animal Embassy“ ausgezeichnet, einem Qualitätssiegel, das vom Institute for Responsible Tourism (ITR) verbunden mit der UNESCO entwickelt wurde, um nachhaltige Vorgehensweisen in Parks und Zoologischen Gärten zu fördern. Loro Parque ist der auch erste Zoo, der diese internationale Anerkennung, gemeinsam mit der Einhaltung der Anforderungen von ISO 1400001, ISO 9000 und EMAS, bekommen hat. Der moderne Zoo ist die einzige Einrichtung auf den gesamten kanarischen Inseln, die mit dem „Prince Philippe Prize for Business Excellence“ bedacht wurde, der höchsten Auszeichnung, die ein Unternehmen in Spanien überhaupt bekommen kann. Weiterhin hat Loro Parque in Anerkennung seiner Arbeit zahlreiche Preise verschiedener Reiseanbieter wie TUI, Thomas Cook, Thompson und den besonders prestigeträchtigen Umweltpreis von TUI UK erhalten. Auch von Seiten der Regierung gab es zahlreiche Preise wie die Goldmedaille der Stadt Puerto de la Cruz, die Goldmedaille der Provinz, die Goldmedaille für Verdienste im Tourismus  der Regierung der Kanarischen Inseln, die Goldmedaille „Importantes del Tourismo“ der Regierung der Kanaren, die Goldmedaille für Verdienste im Tourismus des spanischen Ministeriums für Tourismus. Daran sieht man, dass national und international der Zoo höchste Anerkennung genießt.
  2. PETA selbst weiß, dass die Bedingungen nicht „mies“ sind: Der Loro Parque wurde im Jahre 2015 von PETA UK, der Niederlassung PETAS in Großbritannien, wegen angeblicher Tiermisshandlungen bei der spanischen Umweltpolizei SEPRONA angezeigt. Deshalb schickten die zuständigen Behörden sogleich Experten, die diese Vorwürfe überprüfen sollten. Daraufhin wurden der komplette Loro Parque von einem Team der Zentralen Operationseinheit aus Madrid unter der Leitung der Spanischen Generalstaatsanwaltschaft für Umweltfragen kontrolliert. Die Inspektoren interviewten alle Mitarbeiter und überprüften die Aufzeichnungen über die Tiere des Parks, fragten nach unabhängigen tiermedizinischen Berichten und beobachteten die tierpflegerischen Aktivitäten über mehrere Tage ganz genau. Dazu prüften sie auch die Berichte der lokalen Behörden, die zuständig für Tierschutz und für die Inspektionen nach der Gesetzgebung sind, weiterhin die Berichte der lokalen CITES-Behörden und der lokalen Umweltpolizei. Oder kurz gesagt: Es wurde alles überprüft, was man überprüfen kann. Das Ergebnis war dementsprechend deutlich: Alle Berichte zeigen, dass Loro Parque die höchsten Standards in der Tierhaltung nicht nur erfüllt, sondern diese sogar übertrifft, und dass die Anschuldigungen von PETA falsch und irreführend sind. Unabhängig davon wurde das Wohlergehen der Orcas durch das strengste Team der Umweltpolizei und der Fachbehörden nachgewiesen. Aus der Attacke von PETA wurde so ein großer Sieg des modernen Zoos, der die radikale Tierrechtsorganisation Lügen straft.

„Helft uns jetzt, Orca Morgan zu befreien!“

Das ist dreistes Belügen der Kinder. PETA ist nicht fähig, Morgan zu befreien. Morgan gehört rechtlich den Niederländischen Behörden, wie jedes Tier, das dort gerettet wurde. Der Staat bestimmt über die Auswilderung und das hat er auf der Grundlage der Begutachtung des Tieres durch seriöse und unabhängige Experten getan. Bis in die höchste Distanz ist die Free Morgan Foundation (FMF) von der radikalen Delfinarienhasserin Ingrid Visser gescheitert: jedes zuständige Gericht hat gegen die Auswilderung votiert.

Derweil besteht auch gar kein Grund sie auszuwildern. Dies wäre zudem, dem Tier zuliebe nicht verantwortbar, denn niemand weiß, wo ihre Familie aktuell ist, weil sie schon seit Jahren nicht mehr gesichtet wurden und zudem könnte sie sich mit ihr gar nicht verständigen, geschweige denn an der gemeinsamen Jagd teilnehmen, weil ihre Hörbehinderung so stark ist. Deshalb wurde sie ja schon mal von der Familie verstoßen, wie Experten vermuten und es macht Sinn im Sinne des Tierschutzes die Qual eines Auswilderungsversuches, der sicher scheitern wird, dem Tier zu ersparen. Morgan hat im Loro Parque eine neue Familie gefunden, von der sie geliebt und umsorgt wird – sie daraus nun zu entreißen, wäre sowohl falsch, als auch grausam.

„Es ist unmenschlich, riesige Lebewesen in kleine Becken zu sperren und sie dort körperlich und seelisch zu quälen, das haben die meisten Leute spätestens seit der Doku Blackfish über die Schwertwale im amerikanischen Seaworld begriffen.“

Die Becken im Loro Parque sind nicht klein. Die Orcahaltung des Loro Parque ist nach wissenschaftlichen Vorgaben für mehr als sechs Tiere ausgelegt und wird aktuell von sechs  Schwertwalen bewohnt. Die Tiere haben rund 22 Millionen Liter Meerwasser, das aus dem Atlantik kommt, zur Verfügung – mehr als acht Olympische Schwimmbecken. Wellensittiche sind kleine Tiere, haben aber einen ähnlichen Aktionsraum in der Natur, der sogar noch größer ist als der von residenten Orcas – auch sie gedeihen in artgemäßen Volieren, die nach wissenschaftlichen Erkenntnissen errichtet wurden, prächtig.

Kein Orca wird seelisch oder körperlich im Loro Parque gequält. Der Loro Parque und die Gesundheit, sowie das Wohlergehen der Tiere, wird nicht nur von staatlichen Behörden, sondern auch von unabhängigen Auditierungsbüros und von unabhängigen Hochschulexperten für Tierschutz mit sehr guten Ergebnissen fuer die Qualität seiner Tierhaltung begutachtet. Viel mehr noch: die seriöse Wissenschaft ist auf der Seite des Loro Parque, denn jüngst haben sich 80 Wissenschaftler, die überwiegende Mehrheit davon komplett unabhängig, für die moderne und artgemäße Haltung von Meeressäugern ausgesprochen.

Der Film ‚Blackfish‘ ist eine fiktionale Dokumentation. Das bedeutet, er gibt nicht die Realität wieder, sondern wurde von Leuten produziert, um einseitig Stimmung gegen SeaWorld zu machen. Einige Mitwirkende haben sich vom Film losgesagt und seine üblen Methoden offen gelegt so zum Beispiel Bridgette Pirtle. Zudem wurden knapp 70 Fehlinformationen im Film gefunden und nachgewiesen. Auch die Familie der unfreiwilligen Protagonistin des Films sagte sich von ‚Blackfish‘ los. Diesen Film als Quelle zu verwenden belegt die Unseriösität der Argumentation. So ein voreingenommenes Machwerk, das klar nur darauf abzielte als Propaganda-Mittel gegen SeaWorld, eine zu diesem Zeitpunkt seriöse Organisation, zu vewenden und so auch noch Kindern zu empfehlen, zeigt aufs Deutlichste, dass man die Kindern nur fehlinformieren will.

„Was viele aber nicht wissen: Auch in Europa gibt es einen Freizeitpark, der Orcas unter unfassbaren Bedingungen hält und sie quält: den Loro Parque auf Teneriffa.“

Nun, dass wissen viele nicht, weil es schlicht gelogen ist. Die Belege dazu wurden bereits weiter oben gegeben.

„Das Video zeigt, wie der Loro Parque mit den Orcas umgeht.“

Es handelt sich dabei um ein desinformierendes Video über den Loro Parque, gemacht von einer Organisationen, die Zoos hasst und mit diesem Hass versucht, Geld zu verdienen. Solche Videos sollen ahnungslose Menschen überzeugen, der radikalen Tierrechtsorganisation auf dem Leim zu gehen. Es handelt sich nicht um einen seriösen Eindruck wie der Loro Parque mit seinen Orcas umgeht.

„Die Verantwortlichen sperren die Tiere in winzige Betonbecken, in denen sie kaum geradeaus schwimmen können und vor lauter Langeweile neurotische Verhaltensweisen entwickeln.“

Die Orcas können in den Becken sehr wohl gerade aus schwimmen, wenn sie das wollen, genauso um die Kurve, nach unten oder nach oben. Kein Orca hat je dort neurotische Verhaltensweisen entwickelt. In den vielen unabhängigen Überprüfungen, die der Park gerne, aufgrund seiner Transparenz regelmäßig zulässt, wurde auch noch nie eine solche Verhaltensweise beschrieben oder festgestellt. PETA weiß das auch aufgrund der oben erwähnten Überprüfung durch SEPRONA, die sie selbst durch ihre Anzeige ausgelöst haben.

Mehr über die Gestaltung der Becken könnt ihr hier lesen.

„Ein Orca-Weibchen rammt aus Verzweiflung immer wieder den Kopf gegen ein Metalltor, um zu entkommen.“

Auch das ist nie geschehen. PETA zeigt Aufnahmen wie Morgan in einem so genannten Med Pool war. So ein Pool ist vorgeschrieben und für jede Orcahaltung obligatorisch, da hier medizinische Untersuchungen durchgeführt werden können. Die Tiere werden darin nur kurzzeitig untergebracht. Der Moment, der fotographisch eingefangen wurde, zeigt Morgan kurz vor der spielerischen Zusammenkunft mit Tekoa, die sie durch Rappeln am Gate einforderte. Als die beiden dann kurze Zeit später zusammengelassen wurden, spielten sie miteinander. Darauf hatte sich Morgan gefreut – viele Menschen werden das von ihren eigenen Tieren kennen, die sich ganz motiviert auf ein Spiel mit Artgenossen freuen. Morgan ist in der Orcagruppe hervorragend sozialisiert und als Teil der Gruppe spielt sie natürlich gerne mit ihren Artgenossen – wie jedes andere Gruppenmitglied auch.

„In Freiheit schwimmen Orcas über 150 Kilometer pro Tag.“

Das ist schlicht, so generalisiert ausgedrückt, falsch. Es gibt die so genannte transiente Form der Orcas, die weite Strecken zurücklegt. Orcas in Menschenobhut aber gehören zur residenten Form der Schwertwale. Die mittlere Schwimmgeschwindigkeit der Schwertwale vor British Columbia beträgt rund 5 km/h (KRUSE, 1991). Wenn diese Tiere 24 Stunden lang durchschwämmen, kämen sie theoretisch auf 120 km pro Tag. Aber kein residenter Orca schwimmt 24 Stunden mit dieser Geschwindigkeit durch. Man hat grob 5 Aktivitäten, die wilde Orcas, die man durch Beobachtungen im Freiland, meist tagsüber, identifizieren können: Nahrungssuche (etwa zwei Drittel des beobachteten Zeitraums), Travelling (weniger als 5%), Beach-Rubbing (weniger als 5%), Ruhen (rund 13% des Tages) und Sozialisieren (rund 12% des Tages) (FORD, 1989). Bei den letzten beiden Aktivitäten schwimmen die Tiere weniger als 3 km/h, wenn sich ein Orca am Strand rubbelt, wir gar keine signifikante Strecke zurückgelegt. 150 Kilometer sind also illusorisch. Beim Schwertwal Keiko, dessen Auswilderungsversuch leider kläglich scheiterte, wurde eine zurücklegte Strecke von rund 72 Kilometer pro Tag erfasst. Das ist weniger als die Hälfte von PETAs Zahl. Man sieht auch daran die Manipulation.

Die Motivation der Tiere in der Natur, weite Strecken zurückzulegen ist darin begründet, dass sie sich jeden Fisch, den sie zum Überleben benötigen, suchen müssen. Die weltweite Überfischung hat dies nochmal erschwert. Kein Orca muss zu seinem Wohlergehen eine bestimmte Anzahl an Kilometern zurücklegen. Die Verhältnisse in der zudem durch menschliche Einwirkung bedrohten Natur zwingen allerdings die Tiere dazu.

Überhaupt ist die Situation von Orcapopulationen in der Wildbahn alles andere als rosig: die Umweltverschmutzung sorgt für Fruchtbarkeitsprobleme und andere ernste Krankheiten. Die maßlose Überfischung macht es den Tieren unglaublich schwer, die Menge an Futter zu finden, die sie benötigen.

„Wie schlecht es ihnen in Gefangenschaft geht, erkennt man auch den abgeknickten Rückenflossen der männlichen Tiere und den kaputten Zähnen der Orcas, die vor lauter Langeweile an den Beckenwänden kauen, bis ihr Zahnhöhlen freiliegen.“

Erneut eine Lüge von Laien, die weder Ahnung von artgemäßer Haltung haben, noch Kenntnis darüber wie man das Wohlergehen der Tiere ermisst. Das mit den Rückenflossen passiert in der Wildbahn genauso und macht keinerlei Aussage über das Wohlbefinden des Tieres. Dass die Flosse kollabiert, liegt an dem Bindegewebe, weil die Finne keine Knochen oder Muskeln enthält. In Menschenobhut ist in der Tat eine abgeknickte Rückenflosse bei männlichen Orcas häufiger zu sehen als in der Natur. Dies liegt daran, dass die Tiere sich im Delfinarium mehr oberflächennah aufhalten wie es in der Natur der Fall ist – dort müssen sie gezwungenermaßen für ihre Nahrung tiefer tauchen. Eine abgeknickte Rückenflosse hat in Menschenobhut keinerlei bekannte Nachteile für die Tiere.

Die Zähne der Orcas im Loro Parque sind genauso „kaputt“ wie die ihrer wilden Artgenossen in der Natur. Unabhängige Veterinäre, die die Gesundheit der Tiere beobachten, haben darin auch nie ein Problem gesehen. Orcas erforschen ihre Umwelt nun mal mit dem Mund, hauptsächlich mit der Zunge und den Zähnen, weil sie keine Hände haben und die Flipper nicht zum Tasten sind. Dadurch nutzen sich die Zähne eben auch ab. In der Wildbahn teils sogar so stark, dass sie bis auf den Zahnfleischrand abgerieben sind.

„Weil die intelligenten Tiere nichts zu tun haben, kauen sie neurotisch an den Beckenwänden.“, behauptete PETA auch schon mal. Das passiert aber gar nicht. Natürlich erforschen die Tiere auch mal die Ränder, aber das hat nichts mit Neurosen zu tun, und schon gar nicht tun es die Tiere ständig. Vor und nach der Show kann man die Tiere im Loro Parque beobachten und man wird, wenn überhaupt, nur ausnahmsweise einmal solch ein Verhalten beobachten können.

Mehr über dieses Thema kann man hier lesen. Zudem findet man auch hier zu diesen und anderen Themen „Wissenschaftliche Informationen und fachspezifische Bezüge zu einzelnen Aspekten von Schwertwalen (Orcinus Orca)“, die von Tierrechtsaktivisten gerne verschwiegen werden.

„Unterbrochen wird die Ödnis nur, wenn Mitarbeiter kommen, um die Tiere zu unnatürlichen Kunststücken zu zwingen.“

Auch das ist gelogen: Kein Orca wird im Loro Parque zu irgendetwas gezwungen. Jeder weiß: Die Tiere bekommen, in einem modernen Zoo wie Loro Parque, ihre Tagesration immer – ganz unabhängig davon, ob sie am Training teilnehmen oder nicht. Jeder Morgen beginnt mit einem Frühstück, bei dem die Tiere einfach nur Fisch bekommen, bevor die eigentliche Aktivität und das Training beginnt. Wer denkt, dass man hungrige Delfine trainieren könnte, hat keinerlei Erfahrung mit dem Training der Tiere. Bereits während 1960er Jahre ist diese Erkenntnis, dass Delfine (und Orcas sind auch Delfine) nicht über Futterentzug trainiert werden können, bekannt. Kein moderner Zoo macht das auch.

Im Loro Parque gibt es ganze Trainingssessions, die völlig ohne die Gabe von Futter funktionieren. Das zeigt schon wieder den laienhaften Zugang PETAs zum Thema.

Warum machen die Tiere beim Training mit? Es ist sowohl Spaß am spielerischen Verhalten, als auch ihre besondere Beziehung zum Trainer. Außerdem ist für mindestens zwei Walarten beschrieben, dass es zum Ausstoß von Glückshormonen kommt. Orcas werden nach dem gleichen System trainiert. Der Fischhappen ist keine Fütterung, sondern allein positive Verstärkung – ähnlich wie Gelatine, Eis und auch Streicheleinheiten der Trainer.

Die Kunststücke sind zudem nicht unnatürlich, sondern basieren auf den natürlichen Verhaltensweisen der Tiere, die man auch teilweise in der Wildbahn beobachten kann.

Zudem gibt es keine Ödnis, die unterbrochen wird: Die Tiere interagieren den ganzen Tag über mit Artgenossen und ihren Trainern, sodass sie psychisch und physische gefördert werden, aber auch genug Zeit mit ihrer Familie haben.

„Das Publikum hält solche Vorführungen für eine lustige Show, für die Orcas bedeuten sie aber viel Stress.“

Das ist auch gelogen. Trainingseinheiten, und die Shows sind nur öffentliche Trainingseinheiten, die mit edukativen Elementen verbunden werden, verursachen bei den Tieren keinerlei negativen Stress. Zudem hätten sie auch jederzeit die Möglichkeit das Training zu verweigern, wenn dies wirklich schädlichen Stress für sie bedeuten würde. Das tun sie aber nicht. Tatsächlich schütten Wale und Delfine bei modernem Training Glückshormone aus, was auch wissenschaftlich erwiesen ist.

„Einrichtungen wie der Loro Parque behaupten oft, sie würden Tiere schützen und Menschen etwas über die Tiere beibringen. Das stimmt nicht. Aus einer künstlichen Show lernt niemand etwas darüber, wie Orcas wirklich leben.“

Auch das ist komplett gelogen. Der Loro Parque kümmert sich intensiv um Natur- und Artenschutz, so auch um den Schutz der Orcapopulation in Gibraltar. Die Shows sind edukativ und klären die Besucher über Biologie, Verhalten, Bedrohung und Schutz dieser Tiere auf.

„Und wer Orcas wirklich helfen will, lässt sie frei, statt sie einzusperren.“

Was würde passieren, wenn der Loro Parque die Orcas freilassen würde? Sie würden elendig verrecken, weil sie keine Chance haben, in der Wildbahn zu überleben. Auswilderungen von Orcas, die so an die Menschenobhut gewöhnt waren, sind immer gescheitert. Sie freizulassen, ist ihr Todesurteil.

Der Schwertwal Keiko, den viele noch aus den „Free Willy“-Filmen kennen werden, bezahlte einen solchen Auswilderungsversuch mit dem Leben. Experten mit Haltungserfahrung, wie etwa Mark Simmons, haben noch versucht, dem Tier zu helfen, doch die Verleblendung der Tierrechtler an der Spitze des Projektes war zu stark. Der wundervolle Schwertwal bezahlt ihre Idee, dass er frei viel glücklicher wäre, mit dem Leben. Die „Freiheit“ aber war für ihn eine Qual: die kurze Zeit, in der er außerhalb der Reichweite des Projekts war, scheiterte er nicht nur an erfolgreicher Jagd, sondern auch an Sozialisierung mit Artgenossen. Völlig entkräftet wurde er dann wieder in menschliche Obhut verbracht, wo er an einer Lungenentzüdung traurigerweise verstarb. 20 Millionen US-Dollar hat dieses Projekt gekostet, das Experten von beginn an kritisiert haben.

„Wie wenig ernst es dem Park mit seinen Versprechen ist, zeigt das Beispiel von Morgan. Das Orca-Weibchen wurde an der niederländischen Küste gefunden und sollte eigentlich nach einer Rehabilitationszeit wieder freigelassen werden. Das ist jetzt sieben Jahre her. Seitdem hält der Loro Parque Morgan gefangen und zwingt sie wie die anderen Wale, Tricks vorzuführen.“

Auch mit diesem Absatz will PETA Kinder belügen. Was ist wirklich geschehen? Erst nachdem die Niederlande entschieden hatten, dass man das Tier nicht auswildern konnte und auch erst nachdem sieben unabhängige Experten das bestätigt haben, bat man den Loro Parque, das Tier unterzubringen, weil dies die beste Option im Sinne des Tieres war. Das wurde dann von allen zuständigen Gerichten der Niederland bestätigt. Genauso wenig wie jeder andere Wal wird Morgan zum Training gezwungen, wie wir bereits oben erklärt haben.

Ein Versprechen, das Tier auszuwildern gab es zudem nie. Man hat es versucht, aber Experten haben davon abgeraten. Der Expertise der Fachleute ist man dann gefolgt.

„Ihr könnt uns helfen, die Wale zu befreien. Unterschreibt unsere Petition und fordert den Loro Parque auf, Morgan und die anderen Orcas freizulassen. Besucht selbst keine Einrichtungen, die Tiere unter solchen Bedingungen halten, und erklärt auch den Menschen um euch herum, warum der Loro Parque nicht unterstützenswert ist.“

Nichts von dem, was PETA den Kindern empfiehlt, wird auch nur einen Wal befreien. Warum soll die Petition unterschrieben werden? So bekommt PETA Adressen, die man natürlich wunderbar für Spendensammeln nutzen kann. PETA hat, im Gegensatz zum vorbildlichen Engagement des Loro Parque, nicht einen Orca gerettet oder zu seinem Wohlbefinden beigetragen.

Fazit

Nicht ein einziger Satz, den PETA hier tierlieben Kindern als Wahrheit verkaufen will, ist tatsächlich wahr. Es handelt sich um eine Kampagne, die von ersten bis zum letzten Wort aus Desinformationen, Fehlinformationen und Lügen besteht. PETA möchte hier nicht informieren, sondern instrumentalisieren. Dazu nutzt man die Leichtgläubigkeit von Kindern in verantwortungs- skrupelloser Weise aus.

Wer steckt dahinter?

PETA hetzt immer mal wieder gegen Loro Parque, weil sie mit dem bekannten Namen Aufmerksamkeit generieren wollen, um um Spenden zu betteln. Aber: nur 10% dieser Spenden gehen in das, was PETA „karitativen Tierschutz“ nennt. Der blumige Begriff bezeichnet auch das Tötungstierheim der Tierrechtsorganisation, wo über 80% der aufgenommenen Tiere einen schnellen Tod erfahren, weil es eben in den USA erlaubt ist, Tiere nach Gutdünken einzuschläfern. Das macht sich PETA zu Nutze und entledigt sich „lästiger“ zu versorgender Tiere auf diese tierschutzwidrige Art und Weise. PETA tritt eben nicht der No-Kill-Bewegung bei, wo nur Tiere nach strengster medizinischer Indikation eingeschläfert werden – so ähnlich wie es in Deutschland ist. Erschwerend kommt hinzu, dass bei PETA 90% der Tiere bereits in den ersten 24 Stunden nach ihrer Ankunft eingeschläfert werden. In anderen Tierheimen in den USA wartet man deutlich länger. Zudem werden durch PETA Tiere eingesammelt, die durchaus Familientiere sind, und denen PETA durch das extrem frühe Töten die Chance verweigert von ihren Familien gefunden zu werden und dort ein glückliches Leben zu führen. Ausgerechnet solch eine skrupellose Organisation, versucht immer wieder, Kinder durch Lügenmärchen für ihre verantwortungslose Ideologie zu missbrauchen.

PETA möchte, dass „keine Freizeitparks oder Zoos, die Meeressäuger in Gefangenschaft halten“ besucht werden. Und dies auch aus reinem Selbstschutz, denn, wer moderne Zoos mit zum Beispiel Seelöwen, Seekühen, Schweinswalen oder Delfinen besucht, wird sehen, dass es diesen Tieren dort gut geht. Und wenn er es nicht erkennt, dann erfährt er es durch unabhängige Prüfungen dieser Einrichtungen – gerade in Bezug auf den Loro Parque sind da, wie bereits erwähnt, einige unabhängige Überprüfungen und Stellungnahmen vorhanden.

PETA geht es bekanntlich nicht um Wissenschaft oder Natur- und Tierschutz! Vielmehr geht es PETA um die Verbreitung von Ideologien, die keineswegs dem Wohl der Tiere, aber, „dank“ der so gewonnenen Spendengelder gutgläubiger Tierfreunde, sehr wohl teuren Werbemanagern und Juristen zu Gute kommt.

Man muss auch bedenken, dass selbst die 10%, die angeblich in „karitativen Tierschutz“ gehen, einer Organisation zu Gute kommen für Tiere ein Recht auf Leben offenbar gar nicht so sehen. Warum sonst das maßlose umbringen von hübschen Hundewelpen und bezaubernden Katzenbabies in ihrem „Tierheim“, das nach deutschen Tierschutz-Maßstäben diesen Namen ohl eher nicht verdienen würde?

Tierliebe im Loro Parque

Trotz, oder vielleicht auch gerade wegen, dieser großen Anerkennung des modernen Zoos und seiner Arbeit wird Loro Parque immer wieder von PETA denunziert. PETA hingegen ist eine Organisation mit einem doch sehr zweifelhaften Ruf. Tierliebe Menschen vertrauen der radikalen Tierrechtsorganisation ihr Geld an in der Hoffnung, dass sie Tierschutz betreibt. Aber stattdessen missachtet die Organisation die Würde und das Leben von Tieren und scheut sich nicht, etablierte und anerkannte Institutionen wie den Loro Parque mit Fehlinformationen zu diffamieren. 90% des PETA anvertrauten Geldes gehen nicht in den Tierschutz, sondern dienen zum Großteil der Eigengefälligkeit!

Hingegen gibt Loro Parque rund 10% der Eintrittsgelder in seine Naturschutzstiftung. So ist es möglich, dass jede Spende an die Stiftung zu 100% Natur- und Artenschutzprojekten zu Gute kommt. Die Loro Parque Fundación hat bereits mehr als 17 Millionen US-Dollar in mehr als 130 Schutzprojekte in über 30 Ländern zur Rettung gefährdeter Papageienarten und Meerestiere, inklusive der Delfine und Wale, investiert. Der Bestand von mindestens acht bedrohten Papageienarten konnte sich dank der Unterstützung der Loro Parque Fundación signifikant erholen.

Diese Erfolge verdeutlichen die Bedeutung moderner Zoologischer Gärten für den Natur-, Arten- und auch Tierschutz. Dennoch werden sie immer wieder von einer Minderheit extremistischer Anti-Zoo-Gruppen, wie von PETA, schlecht gemacht werden. Dieser Populismus schadet aber nicht nur den Zoos, sondern dem gesamten Tier-, Arten- und Naturschutz – und das ist die große Gefahr. Denn umfassender Schutz von Tieren, ihren Populationen, ihren Arten und ihren Habitaten ist nur mit den modernen Zoos möglich, nicht gegen sie.

5 Gründe, die eine Schmierenkampagne entlarven

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Quelle: http://www.huffingtonpost.de/philipp-j-kroia/schmierenkampagne-orcas-zoo_b_16099130.html

PETA scheint verzweifelt. Nachdem Airlines wie Condor und Flughäfen wie Teneriffa Süd und München eine angekündigte Werbe-Kampagne gegen den Loro Parque nicht unterstützen wollten, gibt es nun eine Seite, die „5 Gründe, warum Sie den Loro Parque nicht besuchen sollten“, aufzählt, aber an der Wahrheit scheitert – genau wie die Werbekampagne zuvor.

5 Desinformationen über den Loro Parque

Folgend werde ich nun die sog. Gründe PETAs aufführen, die sich bei seriöser Betrachtung als Desinformationen und falsche Behauptungen herausstellen.

„Die Orcas werden auf kleinstem Raum in kargen Betonbecken gehalten.“

Das ist falsch. Die Orcahaltung des Loro Parque ist nach wissenschaftlichen Vorgaben für mehr als sechs Tiere ausgelegt und wird aktuell von sechs Schwertwalen bewohnt. Die Tiere haben rund 22 Millionen Liter Meerwasser, das aus dem Atlantik kommt, zur Verfügung – mehr als acht Olympische Schwimmbecken.

PETA zeigt dazu ein Foto wie Morgan in einem so genannten Med Pool war. So ein Pool ist vorgeschrieben und für jede Orcahaltung obligatorisch, da hier medizinische Untersuchungen durchgeführt werden können. Die Tiere werden darin nur kurzzeitig untergebracht.

Der Moment, der fotographisch eingefangen wurde, zeigt Morgan kurz vor der spielerischen Zusammenkunft mit Tekoa, die sie durch Rappeln am Gate einforderte. Als die beiden dann kurze Zeit später zusammengelassen wurden, spielten sie miteinander. Darauf hatte sich Morgan gefreut – viele Menschen werden das von ihren eigenen Tieren kennen, die sich ganz motiviert auf ein Spiel mit Artgenossen freuen.

Dann wird behauptet: „In Freiheit schwimmen Orcas über 150 Kilometer pro Tag.“ Das ist schlicht, so generalisiert ausgedrückt, falsch. Es gibt die so genannte transiente Form der Orcas, die weite Strecken zurücklegt. Orcas in Menschenobhut aber gehören zur residenten Form der Schwertwale. Die mittlere Schwimmgeschwindigkeit der Schwertwale vor British Columbia beträgt rund 5 km/h (Kruse 1991).

Wenn diese Tiere 24 Stunden lang durchschwämmen, kämen sie theoretisch auf 120 km pro Tag. Aber kein residenter Orca schwimmt 24 Stunden mit dieser Geschwindigkeit durch. Man hat grob 5 Aktivitäten, die wilde Orcas, die man durch Beobachtungen im Freiland, meist tagsüber, identifizieren können: Nahrungssuche (etwa zwei Drittel des beobachteten Zeitraums), Travelling (weniger als 5%), Beach-Rubbing (weniger als 5%), Ruhen (rund 13% des Tages) und Sozialisieren (rund 12% des Tages) (Ford, 1989).

Bei den letzten beiden Aktivitäten schwimmen die Tiere weniger als 3 km/h, wenn sich ein Orca am Strand rubbelt, wir gar keine signifikante Strecke zurückgelegt. 150 Kilometer sind also illusorisch. Beim Schwertwal Keiko, dessen Auswilderungsversuch leider kläglich scheiterte, wurde eine Geschwindigkeit von rund 72 Kilometer pro Tag erfasst. Das ist weniger als die Hälfte von PETAs Zahl. Man sieht auch daran die Manipulation.

Das Wohlergehen der Tiere im Loro Parque wird auch von unabhängigen Experten überprüft. © Philipp J. Kroiß

„Orcas treiben lustlos im Wasser“

Garniert wird diese falsche Behauptung mit einem Bild auf dem Keto einen Artgenossen in einem anderen Becken beobachtet. Von lustlos keine Spur – er ist am anderen Tier interessiert und beobachtet es.

Jeder, der tatsächlich im Loro Parque war, hat auch gesehen, dass die Tiere nämlich nicht lustlos im Wasser treiben, sondern sie miteinander interagieren, spielen, trainieren und auch andere Aktivitäten durchführen, die auch wilde Orcas zeigen. Deswegen will PETA auch nicht, dass man den Loro Parque besucht, damit man diesen Punkt nicht widerlegen kann, was man sofort könnte, wenn man vor Ort gewesen wäre.

Völlig zusammenhanglos kommt man auf die Rückenflosse zu sprechen, die bei einem Tier im Loro Parque, dem ältesten Orca-Männchen, abgeknickt ist, wie man dann auch auf dem Foto sieht. Das passiert in der Wildbahn genauso und macht keinerlei Aussage über das Wohlbefinden des Tieres.

Keto, Kohana, Skyla und Morgan (v.l.) zeigen sich während der Show als Botschafter ihrer Art und ihres Lebensraumes. | © Philipp J. Kroiß

„Um Nahrung zu bekommen, müssen die Orcas stupide Tricks vorführen“

Das ist glatt gelogen! Jeder weiß: Die Tiere bekommen, in einem modernen Zoo wie Loro Parque, ihre Tagesration immer – ganz unabhängig davon, ob sie am Training teilnehmen oder nicht. Jeder Morgen beginnt mit einem Frühstück, bei dem die Tiere einfach nur Fisch bekommen, bevor die eigentliche Aktivität und das Training beginnt.

Wer denkt, dass man hungrige Delfine trainieren könnte, hat keinerlei Erfahrung mit dem Training der Tiere. Bereits während 1960er Jahre ist diese Erkenntnis, dass Delfine (und Orcas sind auch Delfine) nicht über Futterentzug trainiert werden können, bekannt. Kein moderner Zoo macht das auch.

Im Loro Parque gibt es ganze Trainingssessions, die völlig ohne die Gabe von Futter funktionieren. Das zeigt schon wieder den laienhaften Zugang PETAs zum Thema.

Warum machen die Tiere beim Training mit? Es ist sowohl Spaß am spielerischen Verhalten, als auch ihre besondere Beziehung zum Trainer. Außerdem ist für mindestens zwei Walarten beschrieben, dass es zum Ausstoß von Glückshormonen kommt . Orcas werden nach dem gleichen System trainiert.

Mit seiner edukativen Orcashow erreicht der Park tausende Besucher pro Tag.

„„Killerwale“ mit kaputten Zähnen“

Die Zähne der Orcas im Loro Parque sind genauso „kaputt“ wie die ihrer wilden Artgenossen in der Natur. Unabhängige Veterinäre, die die Gesundheit der Tiere beobachten, haben darin auch nie ein Problem gesehen.

Orcas erforschen ihre Umwelt nun mal mit dem Mund, hauptsächlich mit der Zunge und den Zähnen, weil sie keine Hände haben und die Flipper nicht zum Tasten sind. Dadurch nutzen sich die Zähne eben auch ab. In der Wildbahn teils sogar so stark, dass sie bis auf den Zahnfleischrand abgerieben sind.

„Weil die intelligenten Tiere nichts zu tun haben, kauen sie neurotisch an den Beckenwänden.“, behauptet PETA. Das passiert aber gar nicht. Natürlich erforschen die Tiere auch mal die Ränder, aber das hat nichts mit Neurosen zu tun und schon gar nicht tun es die Tiere ständig. Vor und nach der Show kann man die Tiere im Loro Parque beobachten und man wird, wenn überhaupt, nur ausnahmsweise einmal, solch ein Verhalten beobachten können.

Mehr über dieses Thema kann man hier lesen.

Morgan lebt gesund und artgemäß im Loro Parque © Philipp J. Kroiß

„Orca-Mädchen Morgan wird nicht ausgewildert“

Das kann man nicht dem Loro Parque vorwerfen, denn das wurde von den höchsten gerichtlichen Instanzen der Niederlande, in deren Besitz Morgan ist, so entschieden. Dies geschah im Interesse des Tierschutzes aus gutem Grunde: Durch ihre starke Hörbehinderung ist sie nicht überlebensfähig.

Die Abschlussbehauptung PETAs ist: „Orcas gehören ins Meer und nicht in Gefangenschaft! Loro Parque, Marineland und SeaWorld ignorieren das Leid der Tiere und zeigen damit, dass ihnen das Wohl der Tiere, die sie einsperren, nicht am Herzen liegt.“

Im Loro Parque leidet kein Tier und es lebt dort kein Orca, der eine Chance hätte, in der Natur zu überleben. Sie sind auch nicht eingesperrt, sondern werden gehalten wie viele andere Zootiere auch.

Sie leiden nicht, wie SEPRONA, die höchste spanische Instanz in diesen Fragen, feststellte – ein Ergebnis, das PETA auch kennt. Somit löst sich auch die hanebüchene Behauptung, dass den Leuten im Loro Parque das Wohl der Tiere nicht am Herzen liegen würde, völlig in Bedeutungslosigkeit auf.

Mehr zum Fall Morgan, findet man hier und hier.

Hintergrund der Kampagne

PETA hetzt immer mal wieder gegen Loro Parque, weil sie mit dem bekannten Namen Aufmerksamkeit generieren wollen, um um Spenden zu betteln, denn damit schließt der Artikel. Aber: nur 10% dieser Spenden gehen in das, was PETA „karitativen Tierschutz“ nennt.

Der blumige Begriff bezeichnet auch das Tötungstierheim der Tierrechtsorganisation, wo über 80% der aufgenommenen Tiere einen schnellen Tod erfahren, weil es eben in den USA erlaubt ist, Tiere nach Gutdünken einzuschläfern.

Das macht sich PETA zu Nutze und entledigt sich „lästiger“ zu versorgender Tiere auf diese tierschutzwidrige Art und Weise. PETA tritt eben nicht der No-Kill-Bewegung bei, wo nur Tiere nach strengster medizinischer Indikation eingeschläfert werden – so ähnlich wie es in Deutschland ist.

PETA möchte, dass „keine Freizeitparks oder Zoos, die Meeressäuger in Gefangenschaft halten“ besucht werden. Und dies auch aus reinem Selbstschutz, denn, wer moderne Zoos mit zum Beispiel Seelöwen, Seekühen, Schweinswalen oder Delfinen besucht, wird sehen, dass es diesen Tieren dort gut geht. Und wenn er es nicht erkennt, dann erfährt er es durch unabhängige Prüfungen dieser Einrichtungen.

Loro Parque wird ständig besucht von solchen Prüfern – von Wissenschaftlern, über Tiermediziner, unabhängigen Experten bis hin zu Regierungsbehörden. Keiner hat je die Orcahaltung beanstandet. Viel mehr noch: die Wissenschaft ist auf der Seite des Loro Parque, denn jüngst haben sich 80 Wissenschaftler, die überwiegende Mehrheit davon komplett unabhängig, für die moderne und artgemäße Haltung von Meeressäugern ausgesprochen.

PETA geht es bekanntlich wohl nicht um Wissenschaft oder Natur- und Tierschutz, sondern vielmehr scheint es um Ideologietransfer zu gehen, der keineswegs dem Wohl der Tiere, aber, „dank“ der so gewonnenen Spendengelder gutgläubiger Tierfreunde, sehr wohl teuren Werbemanagern und Juristen zu Gute kommt.