Besser Tot als Gefüttert, sagt PETA

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Quelle: Better dead than fed, PETA says

Lassen Sie sich nicht von der subtil betrügerischen Werbung von PETA (Menschen für die ethische Tierhaltung) täuschen. Die Organisation nennt sich selbst den Champion, wenn es um das Wohlergehen der Tiere geht, und die vielen Fotos von Hundewelpen und Kätzchen auf iher Webseite suggeriert genau das. Letzte Woche jedoch, wurden zwei PETA-Mitarbeiter vor Gericht gestellt jeder einzelne hatte 31 Fälle von schweren Verbrechen an Tierquälerei begangen. Die Behörden konnten Sie bei der Tat erwischen, als sie 18 tote Tiere in einen Container warfen, die sie gerade aus einem Tierheim von North Carolina abgeholt hatten. Laut Associated Press wurden 13 weitere tote Tiere in einem auf PETA registrierten Kleintransporter gefunden.

Nach der Festnahme wurden weitere tote Tiere, die in der Umgebung weggeworfen worden waren, entdeckt. Laut Aussage des Tierarztes Patric Proctor, hatten die PETA-Mitarbeiter dem Tierheim in North Carolina mitgeteilt, dass sie für die Hunden und Katzen neue zu Hause finden würden. Er übergab ihnen zwei Adoptionsfähige Kätzchen und ihre Mütter, nur um danach zu erfahren, dass die Tiere im PETA-Fahrzeug starben, ohne eine Chance ein neues zu Hause zu finden. „Das nennt man Ethik?“, kritisierte Proctor am Telefon. „Das glaube ich nicht.“

Dies ist nicht der erste Bericht, der darüber berichtet, dass PETA Tiere, von denen sie behaupten sie zu schützen, umbringt. Im Jahr 1991 tötete PETA 18 Kaninchen und 14 Hähne, dies sie angeblich aus einem Forschungszentrum “gerettet” hatten. Später erklärte der PETA-Präsident Alex Pacheco der Whasington Times: „Wir haben einfach nicht das Geld” um für die Tiere zu sorgen. Das PETA Tierheim verfügte über keinen Platz mehr.

Der Verband für Verbraucherschutz, der die Lebensmittelindustrie vertritt und Ziel häufiger Angriffe seitens PETA-Werbekampagnen ist, veröffentlichte eine PETA Akte, mit dem Bundesstaat Virginia, welche angbite, dass PETA von 1998 bis 2003 mehr als 10.000 Tiere getötet hat. “Im Jahr 2003 schläferte PETA mehr als 85% der Tiere ein, die von ihnen aufgenommen wurden”, gemäss einer Pressemitteilung “es wurden nur 14% zur Adoption vermittelt. Im Vergleich, Norfolk (Va.) SPCA konnte 73% seiner Tiere vermitteln un dVirginia Beach SPCA vermittelte 66%.” David Martosko vom Tierheim ist der Meinung, dass PETA mit seinem enorme Budget – laut Bericht 20 Million Dollar – und den vielen grosszügigen Spenden von Hollywood Prominenten “genug Geld in der Bank hat, um für jedes ungewollte Tier in Virginia (wo sich der PETA Hauptsitz befindet) und North Carolina zu sorgen.”

PETA kümmert sich nicht um die lebenden Tiere, sondern zieht es vor, die Spenden für Kampagnen auszugeben mit denen sie medizinische Forschungen, Fleischesser und Frauen, die Pelze tragen, attackieren.

Warum tötet PETA Tiere, die ein neues Zuhause finden könnten?

Ich habe öfters versucht, mit PETA telefonisch zu kommunizieren, aber ich war nie in der Lage, mit jemandem zu sprechen, der mir eine Antwort auf meine Fragen geben konnte. Auf PETA’s Webpage erzählen sie die Geschichte unter dem Banner “PETA hilft Tieren in North Carolina” und betonen ihre Bemühungen “um die Überbevölkerung von Tieren in North Carolina zu lösen.” Da gibt es noch mehr: „PETA hat in mehreren Stadtbezirken Euthanasiedienste durchgeführt, um zu verhindern, dass die Tiere hinter einem Schuppen erschossen oder in Metallkisten ohne Belüftung vergast werden – beides Methoden, die durchgeführt wurden bis PETA freiwillig das schmerzfreie Töten anbot. Ein schmerzfreier Tod für Tiere, die auch Liebe hätten finden können.

Außerdem hat PETA immer Tiere getötet. Im Jahr 2003 enthielt der NEW YORKER eine einschlägige Story über die PETA-Gründerin Ingrid Newkirk und wie sie in das Thema Tierrecht involviert wurde, nachdem ein Tierheim die streunenden Kätzchen, die sie dort abgegeben hatte, eingeschläferte. Sie begann in the 70igern für ein Tierheim zu arbeiten und erklärte: “Ich ging früh zur Arbeit, bevor irgendjemand kam und tötete die Tiere selbst. Weil ich nicht wollte, dass andere Mitarbeiter die Tiere misshandelten. Ich habe wohl tausende Tiere getötet, manchmal Duzende an einem Tag.”

Sie lesen richtig. PETA kritisiert andere, die Tiere für Forschungszwecke töten, aber sie töten Tiere aus wirklich wichtigen Gründen; so z.B. aus reinem Platzmangel.

Martosko hofft, dass die Tierliebhaber bald wahrnehmen, dass ihre Spenden in lokalen Tierheimen weitaus besser verwendet werden als bei PETA. “Jahrelang”, fügt er hinzu, “haben wir angenommen, dass PETA für Tiere einfach mehr übrig hat als für Menschen. Aber jetzt scheint es, die sie sich um nichts und niemanden kümmern.”

Keine Lügen, sie geben zu sich nicht um Menschen zu kümmern. Im Jahr 2003 schüchterte Newkirk den palästinensischen Führer Yassir Arafat ein, weil ein Terrorist in einem Versuch, eine Gruppe von Menschen in die Luft zu sprengen, einen Esel tötete. Newkirk teilte New Yorker auch mit, dass die Welt ohne Menschen ein perfekterer Ort sei. Sie erklärte auch, warum sie sich sterilisiert hatte: „Ich bin dagegen Kinder zur Welt zu bringen. Ein Baby der reinen menschlichen Rasse zu haben ist wie ein reinrassiger Hund; es ist nur Eitelkeit, menschliche Eitelkeit.” Jetzt wissen Sie’s: die Menschen, die sich dem ethischen Umgang mit Tieren widmen, mögen keine Menschen. PETA verwendet keine Ethik. PETA tötet Tiere.

Loro Parque – 45 Jahre Fortschritt

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Autor: Rosemary Low

Als Wolfgang Kiessling ein kleines Hotel auf Teneriffa kaufte, hätte niemand ahnen können, dass dies das kleine Dorf Punta Brava weltweit bekannt machen würde. Der Papageienpark, welchen er im Jahr 1972 eröffnete, war der Vorläufer dessen, was heute von TripAdvisor zum besten Zoo der Welt gewählt wurde. Daneben erhielt er zahllose andere Auszeichnungen.

Als ich im Oktober dort war, traf ich ein englisches Paar, das mir sagte: „Wir mögen keine Zoos. Aber der Loro Parque ist beeindruckend. Wir lieben ihn!“

Der Erfolg des Parks beruht nicht nur auf seinen makellosen Konditionen und der auβergewöhnlichen Schönheit der botanischen Umgebung, sondern auch auf seinem konstanten Ausbau und der Einweihung neuer Ausstellungen. Und dennoch, was hinter den Kulissen passiert macht den Loro Parque zum Weltrang Besten. Seine 4.000 Papageien machen ihn zum wichtigsten Reservat für Papageienarten und -Unterarten weltweit. Noch wichtiger ist in meinen Augen aber die Arbeit der Loro Parque Fundación.

Gegründet im Jahr 1994, um Papageien zu schützen, setzt sie dies unangefochten um. Bis 2016 hat sie sich mit mehr als 17 Millionen Dollar für die Erhaltung, hauptsächlich von Papageien, aber auch von Cetaceen (Wale und Delfine), eingesetzt. Beim letzten Beiratstreffen im Oktober 2017 wurden erneut über eine Million Dollar für den Artenschutz im kommenden Jahr zur Verfügung gestellt.

Der Loro Parque ist berühmt dafür, alle vier Jahre der Gastgeber des Internationalen Papageienkongresses zu sein. Der Erste wurde im Jahr 1986 abgehalten. Diese Konferenzen sind ein Mekka für jeden, der ein ernsthaftes Interesse an Papageien hat. Darüber hinaus is es ein Treffen unter Freunden der Papageienwelt.

Herr Kiessling sagte einmal im Spaβ, auf das Event anspielend: „Das ist alles Deine Schuld!”, denn ich war es, die bei unserem ersten Treffen im Jahr 1984 den Gedanken eines Kongresses äuβerte.

Ich habe viele Erinnerungen an diese wichtigen Treffen, aber es gibt eine, die alle anderen überragt. Im Jahr 1994 war ich von dem Vortrag von Dr. Niels Krabbe zu Tränen gerührt. Er sprach über den Gelbohrsittich (Ognorhynchus icterotis) – jetzt der Gruppe der Sittiche zugehörig. Er präsentierte ein Video der letzten bekannten Population. Lediglich das Überleben von 60 Vögeln war bekannt. In diesem Jahr begann die Loro Parque Fundación (LPF) die Arbeit von Dr. Krabbe in Ecuador zu unterstützen. Er versuchte das Land, auf dem die letzte Population erfasst wurde, zu beschützen.

Ich befürchtete, dass dies der nächste Papagei sein würde, der ausstirbt. Traurigerweise, verschwand die Population in Ecuador bald danach, wahrscheinlich aufgrund von Wilderei, aber die Spezies wurde, im Jahr 1997, in Kolumbien wieder entdeckt. Die Gebiete, die sie besiedelten, waren so abgelegen, dass ihr Aussterben lediglich von den Einheimischen bemerkt worden wäre.

Die Geschichte des Gelbohrsittichs ist ohne Zweifel eine der Bemerkenswertesten in der ganzen Geschichte der Erhaltung von Papageien und zählt zu einer der Besten der Vogelerhaltung weltweit.

Heute liegt die Zahl der Population bei mehr als 2.500 Individuen und ihre Reichweite hat sich enorm gesteigert. Ohne die Unterstützung der Loro Parque Fundación, welche mehr als 1,5 Millionen Dollar investierte, sowie die Feldarbeit des Personals von ProAves, wäre der charakteristische Gelbohrsittich zweifellos ausgestorben.

Auf den Philippinen wird die Katala Foundation, geleitet von dem dynamischen Duo Indira und Peter Widmann, gröβtenteils von der LPF unterschützt. Das Aussterben des Rotsteisskakadus (Cacatua haematuropygia) wurde mit Hilfe des vielseitigen Programms der Feldarbeit und mit Aufklärung verhindert. Übrigens befindet sich die gröβte genetische Reserve dieses Kakadus im Loro Parque.

Auf den Philippinen wird die Katala Foundation, geleitet von dem dynamischen Duo Indira und Peter Widmanm, gröβtenteils von der LPF fpf unterschützt. Es hat fast gänzlich das Aussterben des Rotsteiβkakadus (Cacatua haematuropygia), mithilfe des vielseitigen Programs der Feldarbeit und Aufklärung, verhindert. Übrigens befindet sich die gröβte genetische Reserve dieses Kakadus im Loro Parque.

Es gibt zu viele Beispiele für den groβen Erfolg anderer Projekte, um sie hier zu nennen. Aber die Arbeit der Stiftung endet nicht mit der Feldarbeit. Wissenschaftliche und  tierärztlich Forschungen sind von groβer Bedeutung. Tierärzte und Veterinärmedizinstudenten der besten Universitäten weltweit haben als Praktikanten in der Klinik des Loro Parque gearbeitet. Dabei konnten sie viel über die Gesundheit und das Wohlergehen von Papageien lernen, was ihnen nun ermöglicht ihr erworbenes Wissen zu teilen.

Beim Beiratstreffen berichtete die Kuratorin Marcia Weinzettl über die Brutzeit von 2017. Es wurden überragende Erfolge erzielt, dazu zählen 23 Blaulatz-Aras (Ara glaucogularis), 10 Gelbschnabelamazonen (Amazona collaria), 27 Apoloris (Trichoglossus johnstoniae) und 8 Borstenköpfe (Psittrichas fulgidus).

Marcia´s Ziel, seit dem sie die Position der Kuratorin annahm, ist jährlich die prozentuale Anzahl der Aufzucht junger Vögel von ihren Eltern zu steigern. Die Richtlinien der Loro Parque Fundación sind, zu 100% die Erziehung der Jungtiere von ihren Eltern zu unterstützen und nur mit technischen Hilfsmitteln einzugreifen, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Andere interessante Zahlen sind, dass im letzten Jahr 190 neue Paare gemacht worden sind und 59,7% der Papageien der Zuchtstation erwachsen sind.

Die Loro Parque Fundación ist stark in den Medien vertreten. 2017 wurden, bis Oktober, 256 Artikel über ihre Arbeit veröffentlicht. Unter anderem gab das Personal 33 Radio Interviews, 12 Fernseh-Interviews und 32 Vorträge auf Konferenzen. Die Stiftung hat tausende Follower bei Facebook und das öffentliche Interesse für die Aktivitäten steigt immer weiter.

Sechsunddreiβigtausend Exemplare der Zeitschrift Cyanopsitta sind herausgegeben worden. Viele davon wurden in lokalen Zeitungen publiziert, bunte Seiten eingeschlossen, damit die Aufmerksamkeit von Kindern gewonnen wird.

Bildung, besonders hinsichtlich der Bedrohungen für unseren Planeten und seine Tierwelt sind von besonders hoher Bedeutung. Als ich den Park verlieβ war ich besonders beeindruckt, als ich eine kleine Broschüre mit Informationen über die menschliche Überpopulation, den steigenden Umfang der Abholzung, den Mord an Delfinen (mehr als 300.000 jährlich), Plastikmüll und andere wichtige Themen erhielt. Ich kenne keine andere weltweit aktive Organisation, die sich so sehr um diese Themen sorgt. Wie die Broschüre sagt: „Dem Loro Parque ist nichts wichtiger, als Liebe und Respekt für Tiere.“

Ein tierischer Balanceakt zwischen Unterhaltung und hohem Anspruch

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Quelle: https://bnn.de/nachrichten/der-loro-parque-auf-teneriffa

Er gilt als Top-Attraktion Teneriffas: Der Tiergarten “ Loro Parque “ in Puerto de la Cruz, dem touristischen Zentrum im Norden der Ferieninsel. Vor 45 Jahren vom deutschen Geschäftsmann Wolfgang Kiessling als reiner Papageienpark gegründet, liegt der Fokus der Einrichtung zwar nach wie vor auf den intelligenten Vögeln – aber nicht mehr ausschließlich: Orcas, Delfine und Seelöwen, die wie die Papageien täglich bei mehreren Shows die Besucher begeistern, gehören ebenso zum Tierbestand wie Schimpansen, Gorillas, Ameisenbären, Rote Pandas, Riesenschildkröten, Faultiere und Alligatoren. Mehrere Pinguinarten leben in einem Antarktis-Haus, in dem täglich zwölf Tonnen Schnee rieseln, jede Menge weitere Meeresbewohner schwimmen in einem großen Aquarium inklusive Haitunnel. Und der Vogelwelt Australiens können die Besucher in der riesigen Voliere „Katandra Treetops“ auf allen Ebenen direkt begegnen. Als Vertreter der Raubkatzen gibt es weiße Tiger und Jaguare – und neuerdings auch wieder Löwen. Mit der kurzbeinigen Safo, die in den Zoo Karlsruhe kam, hatte 2009 die bis dato letzte Löwin die Insel verlassen.

Ganz nah an den Löwen

Simba lässt seinen Charme spielen: Behutsam nähert sich der Angola-Löwe seinen beiden Damen, drückt seinen Kopf an Sarabi, leckt ihr über das Gesicht und lässt sich auch von ihrem Fauchen nicht beirren. Keinen Meter entfernt drücken Besucher die Nasen an die Scheibe. Handys werden gezückt, die kurze Balgerei, in der auch Sarabis Schwester Malika mitmischt, wird auf die Speicherkarten gebannt. Dann hat Simba seine Mädels überzeugt: Sie machen ihm Platz, so dass er sich zwischen sie kuscheln kann. Sieht sehr harmonisch aus. Die Handykameras klicken.

Auf den König der Tiere kann kein Zoo verzichten

Kein leichtes Unterfangen war es, auf dem 13,5 Hektar großen, ohnehin schon optimal genutzten Parkareal mit seiner üppigen Pflanzenwelt Platz für eine neue Löwenanlage zu schaffen. Am Drachenbaumhügel entstand schließlich, unter Einbeziehung der Insel-typischen Bäume, eine 1 000 Quadratmeter große Buschsavannenlandschaft inklusive Wasserstelle. Für den König der Tiere, auf den kaum ein Zoo verzichten kann.

Offensichtlich auch nicht der Loro Parque, der als Top-Attraktion Teneriffas in einem Atemzug mit dem Teide-Nationalpark und den traumhaften schwarzen Stränden genannt wird. Der überall auf der Insel hip als „El ‚must’ de Canarias“ gepriesen wird. Und der gerade vom weltweiten Reiseportal TripAdvisor zum „besten Zoo der Welt“ gekürt wurde. Der allerdings auch, anders als die meisten Tiergärten weltweit, nicht auf ein großes Stammpublikum setzen kann: Unter den jährlich rund 1,2 Millionen Besuchern sind die wenigsten Tinerfeños, erklärt der Zoologische Direktor Wolfgang Rades. Touristen, die sich erholen wollen und Freizeitspaß suchen, sind die überwiegende Mehrheit der Gäste. „Wir müssen die Menschen dort abholen, wo sie stehen“, sagt Rades. Was heißt: Mehr als viele andere Zoos muss der Loro Parque den Balanceakt zwischen Unterhaltung und dem hohen Anspruch als Lernort und Artenschutzzentrum meistern.

Angola-Löwen sind hochbedroht

Dass Simba mit seiner nahezu blonden Mähne ein wunderschönes Tier ist, fällt auch dem unbedarften Besucher auf. Viel mehr als diese Faszination und das eine oder andere Handy-Foto kann der aber mitnehmen, wenn er auch die mehrsprachigen Tafeln am Gehege liest: Dass speziell der Angola-Löwe hoch bedroht ist, erfährt er. Und dass Simba und seine Damen im Loro Parque nicht nur Botschafter ihrer Art sind, sondern auch mit einem konkreten Freiland-Projekt verknüpft sind: Die Loro Parque Fundación unterstützt das KAZA-Projekt für Löwen im südlichen Afrika. Dieses untersucht die Wanderrouten der Tiere und versucht, konfliktreiche Aufeinandertreffen mit Menschen zu vermeiden.

Gefragte Entdeckungstouren hinter die Kulissen des Loro Parque

Noch viel mehr erfahren können die Besucher, wenn sie sich einer Discovery-Tour anschließen. Gleich bei Öffnung des Parks um halb neun Uhr morgens wartet ein Rudel Scouts auf Interessierte, die zusätzlich zum 35-Euro-teuren Eintritt 11 Euro in den knapp zweistündigen Rundgang mit besonderen Einblicken investieren. Lange dauert es nicht, bis die Touren auf Spanisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Niederländisch und Russisch für diesen Tag ausgebucht sind. 128 000 Besucher blicken jedes Jahr auf diese Weise hinter die Kulissen. Sie schauen bei den Menschenaffen in die Futterküche, in die Technik unter dem Antarktis-Haus und durch die Unterwasserscheiben in die Orcabecken. Scout Sabine Kattwinkel erzählt mit ansteckender Begeisterung vom jungen Orca Adán, der erfolgreich mit der Flasche aufgezogen wurde, und von den Eigenheiten der Gorilla-Junggesellen Schorsch, Rafiki und Co., die vielleicht irgendwann im Zuge des Europäischen Erhaltungszuchtsprogramms in einem anderen Zoo eine neue Gorilla-Dynastie begründen werden. Sie berichtet von der Verbundenheit des Parkgründers Wolfgang Kiessling zu Thailand, die das originalgetreue „Thailändische Dorf“ am Parkeingang erklärt. Und von den Anfängen des Parks 1972 mit 150 Papageien.

4 000 Papageien: Die größte genetische Reserve weltweit

Heute hat der Loro Parque 4 000 seiner Wappentiere in 350 Arten und Unterarten – die größte Papageienkollektion weltweit. Und damit auch die größte genetische Reserve, erklärt Wolfgang Rades. Wobei im Park meist nur jeweils ein Pärchen als Vertreter ihrer Art lebt. Seit 20 Jahren gibt es die Zuchtstation La Vera am Stadtrand von Puerto de la Cruz, wo 3 500 Tiere überwiegend paarweise in ihren Volieren sitzen. Die sind elf Meter tief, drei Meter breit und 1,8 Meter hoch, bieten eine Brutmöglichkeit und Sichtschutz zu den Nachbarn. Zu hören sind diese freilich: Über der gesamten Anlage liegt vielstimmiges Gekrächze. Kuratorin Marcia Weinzettl, ihre beiden Assistenten und 20 Pfleger kümmern sich rund um die Uhr um das Wohlergehen der Papageien.

Bis zu 1 500 Tiere werden hier jährlich nachgezüchtet, darunter auch hochbedrohte Arten. Legendär ist der Erfolg mit den Spix-Aras unter Leitung des heutigen Karlsruher Zoodirektors Matthias Reinschmidt. 15 Jahre lang war dieser im Loro Parque als Kurator und Zoologischer Direktor verantwortlich. Und machte den Park vor allem durch mehrere 100 Fernsehbeiträge in Deutschland sehr populär.

Viele Papageienarten vor dem Aussterben gerettet

Inzwischen wurden alle Spix-Aras zurück nach Brasilien gegeben. Dort solle ein stabiler Bestand aufgebaut werden – mit dem Ziel Wiederansiedlung der in der Natur ausgestorbenen Spezies. Neun weitere Papageienarten wurden definitiv durch die Unterstützung der vor 20 Jahren gegründeten Loro Parque Fundación vor dem Aussterben gerettet, darunter der Blaulatz-Ara und mit dem Lear-Ara ein weiterer blauer Papagei Brasiliens. Zehn Prozent der Eintrittsgelder des Tierparks fließen in die Stiftung, ebenso der Erlös der Abgabe von Nachzuchten an den Heimtierhandel. „Das nimmt den Druck von den Wildpopulationen, da es Tierfängern das Geschäft verdirbt“, sagt Rades. Mehr als 100 Projekte vor allem für Papageien, aber auch für Meeressäuger und nun die Löwen, unterstützte die Stiftung bislang.

Animal Embassy

Fakten, die freilich auch der interessierte Besucher im Loro Parque erfährt. Zum Beispiel an der „Animal Embassy“, zu der auch die Discovery Tour führt. Unter einem künstlichen Affenbrotbaum im Stile eines afrikanischen Dorfes gestaltet, sind ein Informationszentrum, die Tierklinik, Labore und eine Forschungsstation, wo das Max-Planck-Institut Papageienarten auf ihre Intelligenz testet. Der Parkbesucher kann – teilweise durch Scheiben – zuschauen. Das gilt auch für die angegliederte Aufzuchtstation für Papageien, die nicht von ihren Eltern versorgt wurden. Nackte Küken, die mit der Pipette gefüttert werden, sind hier ebenso zu sehen wie jugendliche Rabauken, die lernen, sich in der Gruppe zu behaupten.

Großvolieren mit Hochzeitsabteilen

Viele Pärchen-Volieren wie in La Vera, aber auch große Gemeinschaftsanlagen mit mehreren Papageienarten, gibt es im Park. Letztere sind sowohl für die Besucher als auch für die Tiere attraktiver – sofern diese nicht in Brutstimmung sind. Dann brauchen sie Abstand für ihre Zweisamkeit, weshalb im Loro Parque derzeit mit „Hochzeitsabteilen“ an den Großvolieren experimentiert wird. Zieht sich ein Paar dorthin zurück, geht die Pforte zu, erklärt der Zoologische Direktor. Fakt ist: Selbst der interessierteste Besucher ist irgendwann „papageienmüde“, wenn er an den vielen Pärchen-Volieren entlanggeht, weiß Rades.

„Nur was man kennt und schätzt, schützt man auch“

Für die Mehrheit der Besucher sind im Loro Parque aber ohnehin vor allem die Shows attraktiv – die 2 600 Plätze im „Orca Ocean“ sind oft alle besetzt. Wer sich dabei begeistern lässt, nimmt auch die Erkenntnis mit, dass es sich um sehr intelligente, faszinierende Lebewesen handelt. „Nur was man kennt und schätzt, schützt man auch“, sagt Wolfgang Rades. Vermittelt wird in jeder Show, dass zwischen Trainer und Tieren eine ganz besondere Beziehung besteht, das Wohlergehen der Tiere oberste Priorität hat und die Forschung im Park allen ihren Artgenossen nutzt. Zusätzliche edukative Elemente gibt es aktuell in den letzten Präsentationen des Tages, die deutlich Richtung Training für den medizinischen Check gehen. „Das wollen wir ausbauen“, sagt Rades.

Mehr edukative Elemente

Diesen Ansatz gibt es auch bei der Seelöwen-Show, die das Publikum mit viel Klamauk zum Lachen bringt. Aber vielleicht auch zum Nachdenken angeregt, wenn eine Seelöwin eine Plastikflasche aus dem Wasser fischt und in einer Tonne entsorgt. Und so die Balance zwischen Unterhaltung und Lernen herstellt: Plastikmüll im Meer ist ein riesiges Umweltproblem.

Zahnlose Pseudo-Wissenschaft zu Orca-Zähnen

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Quelle: http://www.huffingtonpost.de/philipp-j-kroia/zahnlose-pseudo-wissenschaft-zu-orca-zaehnen_b_18492062.html

Es ist ein bekannter Topos der Tierrechtlsindustrie: die Zähne von Orcas. Immer wieder wird dies zur Sprache gebracht und man nutzt dabei das Unwissen vieler gutgläubiger Tierfreunde aus, um schon längst widerlegte Anschuldigungen wiederzukäuen.

Orca-Zähne in der Wildbahn

Es ist ein bekannter Topos der Tierrechtlsindustrie: die Zähne von Orcas. Immer wieder wird dies zur Sprache gebracht und man nutzt dabei das Unwissen vieler gutgläubiger Tierfreunde aus, um schon längst widerlegte Anschuldigungen wiederzukäuen.

Orca-Zähne in der Wildbahn Die Zähne von Schwertwalen sind anders beschaffen als menschliche Zähne – das betrifft nicht nur ihre Größe und Form. Die Zähne von Orcas nutzen sich durch ihre Konsistenz recht leicht ab. Orcas, die in der Natur viele Haie fressen, wetzen die Zähne sogar bis zum Zahnfleischrand ab und gehen dann oftmals elendig zu Grunde. Aber auch Orcas, die auf andere Fische spezialisiert sind, zeigen in der Wildbahn deutliche Abnutzung von Zähnen wie man sie auch in Menschenobhut sieht.

Warum nutzen sich die Zähne also ab? Orcas haben keine Hände. Sie tasten auch nicht mit ihren Flippern, denn die haben andere Aufgaben als beim Menschen die Hände, obgleich sie anatomisch an ähnlicher Stelle sitzen. Orcas ertasten ihre Umwelt mit dem Mund. Zunge und Zähne sind zum Erforschen der Umwelt notwendig. Das nutzt die vergleichsweise weichen Zähne ab. Wer in Museen geht, die Orca-Skelette zeigen und die Zahnreihe im Originalzustand beließen, entdeckt abgewetzte, fehlende und/oder heruntergeriebene Zähne. Wer den Lesesaal des Museum Naturalis in Leiden besucht, sieht ein solches Orca-Skelett. Das Nordsee-Museum Bremerhaven hat dem Zucker-Museum in Berlin einen von Karies zerfressenen Orca-Zahn überlassen. Ganz berühmt ist das Skelett von Old Tom, bei dem man dies sogar ganz stark sieht.

Wer mal die Gelegenheit hat, bei der Nekropsie gestrandeter Tiere deren Zähne anzuschauen, wird es schwer haben eine makellose Zahnreihe zu finden. Besonders eindrücklich sind die Fotos von A. Kitchener. Die Fotos im National Museum Scotland zeigen Kiefer von gestrandeten Tieren. Unter der Registernummer NMS.Z.2015.142.78 findet man ein subadultes Männchen, dem sieben Zähne im linken Unterkiefer völlig fehlen und drei Zähne im rechten Unterkiefer weisen sehr gut sichtbare schwarze Löcher auf. Im Oberkiefer fehlen insgesamt 9 Zähne und einige sind stark abgerieben. Ein Weibchen (NMS.Z.2016.118) hatte im Oberkiefer vorne gar keine Zähne mehr – ganz als seien da nie welche gewesen und die restlichen sind deutlich abgerieben. Das sind nur zwei Beispiele von vielen.

Solche Zahnreihen sind in der Wildbahn übrigens nicht nur ein Problem der Orcas – man findet sie auch bei anderen Delfinarten. Bereits 1977 wurde wissenschaftlich beschrieben, dass man Zahnkrankheiten als durchaus normal beschreiben kann – für wilde Große Tümmler und sogar für solche im Delfinarium.

Orca-Zähne in Menschenobhut

Der wesentliche Unterschied zur Wildbahn ist, dass man die Zähne in Menschenobhut gut behandeln kann. Anders als in der Natur entstehen selten überhaupt erst Infektionen oder andere Krankheiten und wenn haben sie sich nach verhältnismäßig kurzer Behandlung schnell wieder erledigt. Für die Tiere ist das stressfreier als für die meisten Menschen die Behandlung beim Zahnarzt, denn für sie ist die Zahnpflege integriert in ein Training, an dem sie freiwillig teilnehmen.

Im Loro Parque werden den Tieren die Zähne regelmäßig gereinigt – nicht mit der Bürste, sondern mit einem Wasserstrahl. Den Tieren scheint dies zu gefallen, denn sie kommen dafür freiwillig sogar aus dem Wasser nur, um von den Trainern die Zähne gereinigt zu bekommen. So sind die Zahnreihen der Tiere zwar in auch für wilde Orcas nicht in ungewöhnlichem Maße abgenutzt, aber eben gesund. Aktuell hat kein Tier im Loro Parque irgendwelche Krankheiten in dieser Richtung – viele wilde Artgenossen wären froh, wenn das auch bei ihnen so wäre. Es wäre fast schon verwunderlich bei allen Tieren eine makellose Zahnreihe zu sehen.

Für SeaWorld kann ich an dieser Stelle nicht sprechen, weil ich weder die Zahnreihen bisher ordentlich gesehen habe, noch mir genau bekannt ist, welche Maßnahmen man wie zur Zahnpflege trifft oder wie gesund die Tiere aktuell sind. Im Loro Parque war es mir möglich, unter Einhaltung sämtlicher Sicherheitsstandarts, als unabhängiger Journalist, die Tiere zu beobachten. Dieser Schnappschuss von der Leitkuh Kohana entstand während einer Fütterung.

Kohana ist aktuell 15 Jahre alt und verglichen mit anderen Orca-Kühen, in der Wildbahn und in Menschenobhut, hat sie ein tadelloses Gebiss für ihr Alter. Sowohl der Veterinärmediziner vor Ort als auch eine unabhängige Tierärztin, konnten mir in persönlichen Gesprächen bestätigen, dass kein Tier irgendwelche Probleme hatte.

Pseudo-Wissenschaft von Tierrechtsaktivisten

Ingrid Visser, die den Loro Parque gelegentlich besucht und zu den Autoren einer sehr unseriösen Studie über Orca-Zähne gehört, hat richtigerweise keine Möglichkeit, die Orcas zu untersuchen oder andere Fotos zu machen als jeder andere Besucher. Es wäre nämlich fahrlässig, eine Person in die Nähe der Tiere zu lassen, die zum Beispiel sagt, dass die liebenswerte Orca-Dame Morgan lieber tot sein sollte, als im Loro Parque zu leben. Unabhängige Experten und Wissenschaftler aber, die nicht mit ihr, die eine vielversprechende wissenschaftliche Karriere gegen die Wand fuhr, um Populismus über Orcas in Menschenobhut zu verbreiten, oder mit anderen Aktivisten dieser Couleur verbandelt sind, dürfen und sollen natürlich die Orcas begutachten können. Kein seriöser hat je die Zahnsituation moniert. So erreichte der Loro Parque bei dem renommiert besetzten und unabhängigen Audit für das Humane-Zertifikat die beste Bewertung.

Naturgemäß behaupten jene, die mit Desinformationen gutgläubige Spender zu ihrem Spendentopf locken wollen, das Gegenteil. Vier der fünf Autoren des eben schon erwähnten Papiers „Tooth damage in captive orcas (Orcinus orca)“ sind nämlich Tierrechtsaktivisten und keiner von ihnen Tierarzt oder Experte im Bereich der Orcahaltung. Die Tierrechtsindustrie lässt sich in dieser Studie von zwei unehrenhaft entlassenen Ex-SeaWorld Trainern, einem Tierrechtsautor und einer sich ständig selbst disqualifizierenden Biologin vertreten. Die einzige Person, die auf eine akademische Qualifikation in diesem Bereich vorweisen kann, ist Carolina Loch (Santos da Silva) – sie ist allerdings auch keine Tierärztin. Zudem hat sie sich mit dieser Studie völlig dem Gespött seriöser Wissenschaftler ausgesetzt. Warum?

Anders als bei seriösen Zahnstudien wurden die Zähne der Tiere nie von diesen Autoren der Studie tierärztlich untersucht. Die Tierrechtsaktivisten sind einfach nur in die Parks gegangen und haben Fotos gemacht – wie sie jeder Zuschauer auch machen kann (also mit mehreren Metern Entfernung). Anhand dieser Fotos fand eine Auswertung statt. Man muss sich das mal vorstellen: Sie gehen zum Zahnarzt, der macht Fotos und stellt dann eine Diagnose. Das macht kein seriöser Arzt.

Somit kann jeder nachvollziehen, dass diese Pseudo-Wissenschaft ziemlich zahnlos ist, weil sie keine repräsentativen Aussagen treffen kann. Sie ist durch ihr Vorgehen das Papier nicht wert, auf dem sie ausgedruckt wurde. Das versuchen Aktivisten aktuell zu übertünchen und fahren ihre Werbung für die Studie ordentlich hoch, um Spender zu überzeugen doch noch für sehr intransparent und unseriös arbeitende Organisationen sauer verdientes Geld zu spenden, denn in der Tierrechtsindustrie verdient man gut – für die Top Player sind dreistellige Jahresgehälter in der Führungsetage keine Seltenheit. Solche aufgebauschten Skandale füllen zweifelsohne die Kassen und sind durch bei letztendlich 0 Ausgaben sehr lukrativ für Populisten.

Was bleibt über?

Außer ein bisschen Marketing-Futter bewirkt diese Studie nichts. Wer sie in der Fachwelt als Beleg zitiert, wird übel abgestraft werden. Außer in Tierrechtskreisen findet sie keine Verwendung, denn für mehr als Populismus, ist sie schlicht nicht seriös genug. Ob Loch je wieder respektabel wird arbeiten können, nachdem sie ihren Namen für diese Lächerlichkeit hergab, muss man abwarten. Es ist hochgradig peinlich ohne einen Veterinärmediziner, der die Tiere ordentlich untersuchte, aus der Zuschauerperspektive Einschätzungen zur Gesundheit der Tiere zu geben und das dann auch als Wissenschaft verkaufen zu wollen. Menschen, die sich minimal mit der Materie beschäftigt haben, wissen das auch.

Die Zoowelt wird diese Studie noch eine Zeit lang beschäftigen, weil sie gewiss immer wieder von den fanatischen Zoogegnern ausgegraben werden wird. Der Loro Parque hat darüber bereits informiert. Da die Aktivisten dieses Thema immer wieder anbringen, wurde es auch schon vor Längerem auf den YouTube-Kanal von zoos.media widerlegt, die dazu ein Video von dolphinaria.truth zitierten:

Man wird sehen wie lange die Tierrechtler noch auf diesem schon längst widerlegten Möchtgern-Argument herumreiten werden und wie viele Artikel, Videos und Blog-Posts es dazu noch gibt. Fest steht nur, dass die Lügen der Tierrechtsindustrie auch nicht wahrer werden, wenn man sie wiederholt oder versucht durch zahnlose Pseudo-Wissenschaft zu belegen.

Lügen-Werbung am Flughafen Stuttgart

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Quelle: http://www.openpr.de/news/961881/Luegen-Werbung-am-Flughafen-Stuttgart.html Offensichtlich ist der Flughafen Stuttgart auf eine Desinformationskampagne der radikalen Tierrechtsorganisation PETA hereingefallen. Dieser Fehler unterlief nur wenigen Flughäfen. Die Flughäfen Teneriffa Süd, der Flughafen München und die Flughäfen Berlin hatten diese Kampagne durchschaut und die Werbung, anders als der Flughafen Stuttgart, wohlweislich nicht gezeigt, um ihre Fluggäste nicht den Lügen der extremistischen Tierrechtler auszusetzen. Promotion von Lügen Die Aussage „Orcas leiden in Gefangenschaft. Don’t support dolphinariums or any other marine parks“, die bei der Werbung und der dazugehörigen Pressemitteilung von PETA verwendet wird, entspricht nicht der Wahrheit. Orcas, die auch Schwertwale genannt werden, gehören zu den Delfinen und können artgemäß und ohne Leid gehalten werden. Unabhängige, wissenschaftlich fundierte Überprüfungen haben dies mehrfach bestätigt. Ebenfalls behauptet PETA: „Jeder Kauf einer Eintrittskarte in solche Meereszoos unterstützt Tierquälerei an Schwertwalen wie Keto oder der jungen Orcadame Morgan, die ihr Leben in kahlen Betonbecken fristen müssen.“ Damit attackiert PETA einmal mehr einen ihrer Lieblingsfeinde: den Loro Parque. Nun hat PETA allerdings ein Problem: Das Gegenteil ist ja bewiesen – es findet keine Tierquälerei statt. Ob es die Überprüfung durch die Naturschutzpolizei SEPRONA war oder die unabhängigen Auditierungen durch die American Humane Association, sowie die von Global Spirit gemäß den ABTA-Richtlinien durchgeführte Überprüfung und vieler anderer Institutionen: sie alle haben in dem Park von beeindruckenden Orcas bis zum putzigen Lori alle Tiere überprüft und nicht einen Fall von Tierquälerei gefunden. Ganz im Gegenteil vergaben sie deshalb Höchstwertungen für den modernen Zoo. Illusion der Freiheit PETA, vertreten durch die Aktivistin Tanja Breining, zeichnet in der Pressemitteilung eine heile Welt für wilde Orcas. Die Realität ist eine andere: am Ende der Nahrungskette stehend, sind Orcas mit am stärksten von der Umweltverschmutzung betroffen – giftige Chemikalien sorgen dafür, dass ihre Gesundheit und Fruchtbarkeit großen Schaden erleidet. Dazu kommt die Überfischung der Meere, die die Tiere zwingt sich jeden Fisch mühsam zu suchen. Dabei stört der Lärm in den Weltmeeren die Tiere enorm. Der Alltag eines wilden Orcas ist ein Überlebenskampf – wie übrigens auch das Leben jedes Tieres, das heute in einer von Menschen immer mehr zerstörten Natur leben muss. In modernen Zoos und Aquarien erhalten die Meerestiere nicht nur sauberes Wasser, im Fall des von PETA erwähnten Loro Parque kommt es direkt aus dem Atlantik und wird nur von Umweltgiften und anderen Schadstoffen biologisch gesäubert, wodurch nicht nur ein Wasser von der Qualität entsteht, wie der Ozean eigentlich sein sollte, sondern auch genug zu essen. Dazu kommt ein Enrichment-Programm, an dem die Tiere auf freiwilliger Basis teilnehmen und eine Gesundheitsversorgung, die dafür sorgt, dass die Tiere eine höhere Überlebenschance haben als ihre wilden Artgenossen [Robeck et al. (2015): Jährliche Überlebensrate für Wildpopulationen: 95,9-98,6% – Jährliche Überlebensrate in der SeaWorld-Population von Nachzuchten: 96,5-99,9%]. Wissenschaft auf der Seite der Delfinhaltung Orcas gehören zu der Familie der Delfine, die wiederum zur Überfamilie der Delfinartigen gehören. Forschungen in Delfinarien konnten nachweisen, dass Delfine in Menschenobhut gesünder, weniger gestresst sind und eine höhere Lebenserwartung aufweisen, worüber wir auf unserer Webseite, sowie Facebook und YouTube intensiv berichteten. Zudem schütten die Tiere beim Training Glückshormone aus, was durch den sogenannten Siegesquietscher sogar hörbar wird. Über 80 der renommiertesten Wissenschaftler auf diesem Gebiet sprachen sich für eine artgemäße Haltung von Meeressäugern aus – im Interesse der Forschung zum Schutz der Arten und ihres Ökosystems, das den Schutz des Menschen dringend braucht. Walschutz kommt nun mal zuallererst durch Walkenntnis. Ein Beispiel ist die Forschung von Boris M. Culik, der angetreten ist, die Walopferzahlen des Beifangs zu reduzieren. Rund 300.000 Wale, wozu auch Delfine gehören, sterben elendig als Beifang in Netzen – das sind mehr als 800 Tiere pro Tag. Um dies zu verhindern wurden Geräte entwickelt, die dafür sorgen, dass die Tiere beginnen ihre Klicklaute einzusetzen, um die Netze zu orten. Die herzu erforderliche Grundlagenforschung, die das Biosonar der Tiere intensiv erforschte, konnte nur in Delfinarien stattfinden und war Ergebnis von jahrzehntelanger artgemäßer Haltung und Forschung mit den Tieren. Die Entwicklung der Geräte wäre ohne moderne Walhaltungen auch nicht möglich gewesen und die Erprobung ebenso wenig. Dazu kommt, dass moderne Haltungen, wie etwa die in dem von PETA attackierte Loro Parque, diese Forschung förderten und unterstützten. Urlauber lieben artgemässe Delfinhaltungen Laut einer von TUI in Auftrag gegeben Marktanalyse wünschen sich rund 70% der Urlauber die Möglichkeit von Ausflügen zu Delfin- und Walshows, 60% ist dabei die Einhaltung von Tierschutzstandards wichtig. Eine Befragung der Besucher der Orca-Show in dem von PETA attackierten Loro Parque ergab eine 97%ige Zufriedenheit der Zuschauer. Dass die Besucher diese artgemäßen Shows genießen, ist eine gute Nachricht, denn in modernen Zoos folgen sie dem Konzept des Edutainments, was bedeutet, dass sie Entertainment mit Edukation verbinden. Und Edukation funktioniert in modernen Zoos und Aquarien gut, wie eine jüngst veröffentlichte Studie [Moss et al. (2017)] nachweisen konnte. So lernen Millionen von Besucher jedes Jahr etwas über die Tiere, ihre Biologie und ihren Schutz. Das ist wichtig in der Zeit der sechsten großen Aussterbewelle der Arten, denn Bildung ist der erste Schritt zu wirksamen Schutz. Peta tötet Tiere Während sich moderne Zoos und Aquarien also für den Schutz dieser Tiere stark machen, zeigt PETA keine artgemäßen Konzepte zum umfassenden Schutz der Tiere vor. Überhaupt werden nur 10% der Millionen-Spenden und -Einnahmen für das verwendet, was man bei PETA „karitativen Tierschutz“ nennt. Hinter diesem schönfärberischen Decknamen verbirgt sich auch das Tötungstierheim in Virginia, das die radikale Tierrechtsorganisation betreibt. Laut der zuständige Behörde VDACS starben dort mehr als 36.000 Tiere seit 1998. Das sind über 85% der aufgenommenen Tiere. Laut einem SZ-Bericht liegt der Durchschnitt in den USA bei etwa 40%. 2016 wurden nicht mal 3% der Tiere an neue Halter weitervermittelt. Dr. Daniel Kovich, der das Tierheim für die VDACS untersuchte, fand heraus, das über 80% der aufgenommenen Tiere bereits innerhalb der ersten 24 Stunden nach ihrer Ankunft getötet wurden. Bereits mehrfach wurde nachgewiesen, dass nicht nur leidende Tiere eingeschläfert werden, sondern auch in großer Anzahl völlig gesunde und adoptierfähige Tiere getötet wurden. Der Vorwurf, der auch aus Tierschutzkreisen und sogar aus Tierrechtskreisen unterstützt wird, ist, das PETA zu wenig Zeit und Aufwand in die Vermittlung der ihnen anvertrauten Tiere steckt, obwohl PETA zu den reichsten Tierrechtsorganisationen der Welt gehört und sich ein größeres Tierheim nach einem dem No-Kill-Prinzip (das bedeutet ein ähnliches System wie in Deutschland: nur einschläfern, wenn es medizinisch sinnvoll ist) mit ordentlichen Vermittlungskampagnen leisten könnte. Es kam sogar heraus, dass „befreite“ Versuchstiere in diesem Tierheim getötet wurden. Für PETA Deutschland wurde festgestellt, dass mehr als 40% der Barspenden für Personalkosten verwendet werden, um eine vielschichtige Hierarchie von bis zu 57 „Managern“, „Senior-Koordinatoren“, „Koordinatoren“ und „Junior-Koordinatoren“ zu finanzieren. Etwas weniger verwendet man für Öffentlichkeitsarbeit, wozu dann solche Kampagnen wie die im Flughafen Stuttgart gehören und die alleine zehntausende Euros verschlingen. Der Flughafen Stuttgart gehört zu wenigen Einzelfällen, denen wohl der Profit wichtiger zu sein scheint, als die Wahrheit der von ihm ausgestellten Werbebotschaften. Sie können sich nun fein dahinter verstecken, dass für die Lügen, die sie verbreiten die Werbetreibenden verantwortlich sind und nicht sie. Seriösere Flughäfen haben diese Werbung nicht gezeigt.  

Zoos besuchen im Urlaub

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Quelle: http://www.openpr.de/news/955009.html

Urlaubszeit ist die Zeit der Zoobesuche – ob zu Hause in Deutschland oder auf Reisen. Allerdings sind manche Tierfreunde verunsichert, in welche Zoos man denn gehen könne. Am besten sucht man sich dazu moderne Zoos aus, die ihre Tiere artgemäß halten und auch im Bereich des Natur- und Artenschutzes aktiv sind. Am besten schaut mal sich auf der Webseite des jeweiligen Zoos um und informiert sich entsprechend.

Gute Zoos in Deutschland finden Eine wichtige Leitlinie, um einen guten und modernen Zoos ausfindig zu machen, ist der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V.. Wer da Mitglied ist, musste höchste Haltungsqualität nachweisen und zudem sind die Mitglieder auch im Natur- und Artenschutz aktiv. Der Verband verfolgt das moderne Zookonzept, dass artgemäße Haltung mit interessanter Edukation und wirkungsvollem Natur- und Artenschutz verbindet. Ebenfalls wird auch im Bereich der Forschung und Wissenschaft gearbeitet.

Gute Zoos im Ausland finden Im deutschsprachigen Ausland orientiert man sich am besten an der Österreichischen Zoo Organisation und zooschweiz, um professionelle Einrichtungen zu finden. Europaweit ist immer die European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) ein guter Orientierungspunkt. Auch hier verbinden sich artgemäße Haltung mit Edukation, Artenschutz und Wissenschaft. Außerhalb Europas ist die World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) die Dachorganisation der modernen Zoos und Aquarien. Mitgliedzoos kann man ruhigen Gewissens besuchen, denn sie mussten das moderne Zookonzept umfänglich nachweisen. Ähnlich wie in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es auch in anderen Ländern nationale Verbände, die sich dem modernen Zookonzept verschrieben haben wie zum Beispiel die Asociación Ibérica de Zoos y Acuarios (AIZA). Auch hier lohnt sich eine Recherche.

In welches Delfinarium kann ich gehen? Häufig stehen Delfinarien im Fokus, wenn es um „tierfreundlichen Urlaub“. Zu oft wird populistisch generell vor diesen Einrichtungen gewarnt, was falsch ist. In modernen Delfinarien sind die Tiere gesünder, stressbefreiter und leben länger als in der Wildbahn. Zudem schütten sie beim Training nach modernen Methoden Glückshormone aus.

Auch hier helfen die Mitgliedschaften in den Zoovereinen. Zudem kann man auch nach Mitgliedschaft in der European Association for Aquatic Mammals (EAAM) oder der Alliance of Marine Mammal Parks and Aquariums (AMMPA) schauen. Sie verfolgen das System des modernen Zoos im Bereich der Meerestiere und die Mitglieder mussten exzellente Haltung nachweisen, um sich akkreditieren zu lassen.

Was ist mit Zoos, die nicht akkreditiert sind? Bei Zoos, die nicht von den großen Verbänden akkreditiert sind, handelt es sich nicht automatisch um schlechte Zoos, wo es den Tieren nicht gut geht. Es gibt auch gute Zoos, die sich gerade auf dem (manchmal langen) Weg zu einer Akkreditierung finden. Hier muss man sich in jedem Einzelfall genau selbst informieren, während man sich bei akkreditierten Zoos schon sicher sein kann, dass sie die entsprechenden Standards erfüllen. Leider finden sich unter den nicht akkreditierten Einrichtungen allerdings auch die schwarzen Schafe der Szene, weshalb man schon aufpassen sollte.

Vorsicht bei Aktionen in der Wildbahn Dass Ökoterrorismus auch schädlich ist, sieht man nicht zuletzt am Beispiel des Great Barrier Reef. Wer denkt er sei mit solchen Angeboten automatisch auf der sicheren Seite, ist auf der falsche Fährte. Auch bei solchen Angeboten gilt: genau prüfen, sonst gefährdet man sich und die Tiere – so etwa bei direktem Kontakt mit Wildpopulationen.

Moderne Zoos hingegen achten darauf, und sind dazu auch durch die Mitgliedschaften in den Zooverbänden verpflichtet, Menschen nur so nah an die Tiere zu lassen wie es beiderseitigem Wohlbefinden zuträglich ist.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR im Presseportal Berlin veröffentlicht.

Kontakt Philipp J. Kroiß

Anti-Peta-Kampagne soll Spendern die Augen Öffnen

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Quelle: http://www.outfox-world.de/news/anti-peta-kampagne-soll-spendern-die-augen-oeffnen.html „Peta gibt fast die Hälfte der Spenden für Gehälter aus“ – mit dieser Information verziert rollen derzeit Busse durch Hamburg und Berlin. Hinter der Kampagne steckt laut einem Bericht von realfacesofanimalrights.de der internationale Pelzhandelsverband, der auf diese Weise vor allem wohlmeinende Spender über die Geschäftsgebaren der Tierrechtsorganisation aufklären will. In einer Karikatur wird Peta als geldgieriger Geier dargestellt, der auf einen verhungernden Welpen starrt und diesen offenbar als Beute betrachtet. Nach jahrelanger Zurückhaltung habe die Pelz-Branche sich laut dem Bericht nun entschieden, die Tierrechtsaktivisten anzuprangern – wegen „falscher Anschuldigungen, Heuchelei, Gier und Intoleranz, die darauf abzielen, den Verbraucher irrezuführen und zu schikanieren“. Wer an Peta spende, solle daher wissen, dass die Organisation in Deutschland 42 Prozent aller Spenden für Gehälter und Aufwandskosten ausgebe. „Die Rechnung für diese Armee von Aktivisten belief sich im Jahre 2015 auf atemberaubende 1.728.583 €“, heißt es in dem Bericht. Zudem seien „unglaubliche 1.516.373 €“ allein für Öffentlichkeitsarbeit genutzt worden.
Wie Peta und andere Tierrechtsaktivisten die Öffentlichkeit in die Irre führten, sei bedenklich, wird Mark Oaten vom Internationalen Verband des Pelzhandels zitiert. Nur wenige Menschen wüssten beispielsweise, dass Peta im Jahr 2016 in einer Rettungsstation im US-Bundesstaat Virginia mehr als 1400 Katzen und Hunde getötet habe. Das seien beinahe 72 Prozent der Tiere gewesen, die in die Peta-Station kamen. „Viele ihrer Spender würden sofort den Stecker ziehen, wenn sie dies alles wüssten“, sagte Oaten dem Bericht zufolge. „Es wurde Zeit, dass jemand sie bloßstellt und die Sache richtig stellt.“ Die Busreklame soll der Auftakt zu einer weltweiten Kampagne sein, die Werbung in Großstädten, auf Bahnhöfen, bei Festivals und in Zeitungen umfasst. Damit Peta in Deutschland auch juristisch belangt wird, hatte der Deutsche Jagdverband (DJV) kürzlich Anzeige erstattet, unter anderem wegen falscher Verdächtigung (wir berichteten). In Baden-Württemberg erhielten die Tierrechtler im April offiziell kein Verbandsklagerecht. Zur Begründung wurde dabei auf die seltsame Organisationsstruktur von Peta verwiesen (wir berichteten).

Petas Tiertötungpraxis in der Kritik

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Quelle: http://www.salonkolumnisten.com/petas-tiertoetungspraxis-in-der-Kritik

Die Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) tötet auch gesunde und vermittelbare Tiere in ihrem Tierheim. Ein Tierrechtler wendet sich nun offen gegen diese Praxis: Nathan J. Winograd ist Autor, Filmemacher und setzt sich aktiv für Tiere und deren Schutz ein.

In den USA sterben viele Tiere in Tierheimen. Jeden Tag werden rund 8.000 Hunde und Katzen eingeschläfert. Das „No Kill“-Konzept soll die Tötungen reduzieren: Eine Tötungsrate in den Tierheimen von etwa 10 Prozent oder sogar weniger. Tiere sollen nur eingeschläfert werden dürfen, wenn ein unabhängiger Tierarzt das Leiden der Tiere feststellt und eine Einschläferung zum Wohl des Tieres empfiehlt. Aktuell werden in den USA auch Tiere eingeschläfert, obwohl sie nicht leiden bzw. ohne, dass unabhängig ihr Leid festgestellt wurde.

Tiere und ihre Tötungsraten

Eine Tötungsrate von 30 Prozent gilt als Erfolg, wobei sie in schlechten Jahren bei 60 Prozent liegen kann. Manche Tierheime haben aber auch eine Tötungsrate von rund 90 Prozent und vermitteln gar keine Tiere weiter.

In deutschen Tierheimen gibt es Härtefälle, um die sich die Mitarbeiter besonders kümmern und bei denen man trotzdem versucht, sie an liebende neue Besitzer zu vermitteln, die ein Herz für diese vom Leben gebeutelten Tiere haben. In den USA werden solche Tiere in „Kill“-Tierheimen geparkt.

Auf Anfrage der Zeitschrift „Ein Herz für Tiere“ teilte Evelyn Ofensberger, Leiterin der Rechtsabteilung des Deutschen Tierschutzbundes, mit: „Die Tierheimordnung des Deutschen Tierschutzbundes regelt ganz genau, wann Hunde und Katzen in Tierheimen eingeschläfert werden dürfen. Nur wenn der Tierarzt eine unheilbare, schwere Erkrankung feststellt, ist dies erlaubt. Ein weiterer Grund zur Tötung eines Tieres kann das Vorliegen von schweren Verhaltensstörungen sein, die für das Tier Leiden im Sinne des Tierschutzgesetzes bedeuten. In solchen Einzelfällen trifft eine Kommission aus Tierärzten und Tierheimmitarbeitern die Entscheidung. In allen anderen Fällen ist die Tötung von Tieren im Tierheim grundsätzlich abzulehnen, denn das deutsche Tierschutzgesetz verbietet das Töten von Tieren ohne vernünftigen Grund.“

Deutsche Praxis als Vorbild

Nathan J. Winograd strebt ein ähnliches Konzept für die USA an: „Wenn PETA sich glaubhaft um alle Tiere kümmern würde, und sie retten wollte, wäre ich ein Unterstützer.“ PETA betreibt ein Tierheim in den Vereinigten Staaten. Dieses gehört zu den „Kill“-Tierheimen und kooperiert auch ausschließlich mit solchen. Winograd will eine Tötungsrate von 10 Prozent oder weniger, der US-Durchschnitt liegt bei 40 Prozent und die Tötungsrate von PETA liegt bei rund 86 Prozent. (Die Zahlen zum PETA-Tierheim stammen von der zuständigen Regierungsbehörde, der VDACS).

Winograd möchte die Tötungen nicht abschaffen, sondern sie nur zur eigentlichen Wortbedeutung zurückführen. „‚No Kill‘-Tierheime schläfern Tiere nur nach strengster medizinischer Indikation ein – so wie es in Deutschland auch ist. Wenn PETA wirklich nur die leidenden Tiere einschläfern würde, wäre es kein Problem der ‚No Kill‘-Bewegung beizutreten, denn diese Tiere würden auch dann eingeschläfert, wenn der hinzugezogene, unabhängige Experte genauso urteilen würde.“

Was macht PETA mit den Spendenmillionen

PETA verfügt jedes Jahr über einen mittleren, zweistelligen Millionenbetrag: Nur 10 Prozent davon gehen in das, was PETA „karitativen Tierschutz“ nennt. Gemeint ist damit unter anderem in das Tötungstierheim. An der grundlegenden Situation für die Tiere ändert sich dadurch aber nichts. Gab es 2001 immerhin noch eine Adoptionsrate von rund 26 Prozent (die höchste im Zeitraum von Mitter 1998 bis 2015), sank die Adoptionsrate auf 0,3 Prozent (2008) und lag 2015 bei rund 3 Prozent.

Das wirft Winograd der Tierrechtsorganisation vor: „Sie töten nicht nur gesunde Tiere, einschließlich Hundewelpen und Katzenbabys, sondern sie tun das ohne Anstrengungen zu unternehmen, für die Tiere ein neues Zuhause zu finden.“ Das bestätigt auch PETA. Winograd zitiert die PETA-Gründerin Ingrid Newkirks Aussage, dass nicht im „Home finding business“ sei.

Die Ideologie hinter PETA

Winograd erklärt dazu: „PETAs Ansichten über Hunde und Katzen in Häusern von Menschen kommen aus einer grundsätzlich fehlerhaften Perspektive, die die Partnerschaft zwischen Tier und Mensch in die gleiche Kategorie stellt wie verschiedene und unbestreitbare Formen der Tierausbeutung. Dabei ist es das gar nicht.“

Wenn man nach Erklärungen sucht, warum PETA trotz genügend Finanzmitteln, Reichweite und Möglichkeiten nicht in Tierhaltung investiert, stößt man schnell auf die Ideologie von PETA. Denn PETA ist gegen jede Form der Tierhaltung. Von Nutztieren über Haustiere bis hin zu Assistenztieren wie etwa Blindenhunden: PETA lehnt alle diese Formen ab. Es ist also im PETA-Denken schlicht zielführend, Tier-Haltungen durch Einschläferung zu beenden.

Peta’s Kampagne gegen Orcahaltung geht nach hinten los

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Quelle: http://www.huffingtonpost.de/philipp-j-kroia/kampagne-gegen-orcahaltung-hebt-ab-_b_16507450.html

Angeblich sollen nun Eurowings und Airberlin die PETA-Werbeanzeige gegen Delfinarien im Board-Magazin abdrucken. In der Pressemitteilung heißt es: „Die Anzeige der Tierrechtsorganisation finden Reisende noch bis Ende Juni im Bordmagazin aller Flugzeuge der Air Berlin. Mit Air Berlin fliegen jährlich durchschnittlich 30 Millionen Menschen, zum Beispiel nach Teneriffa […] .

Auch Millionen Fluggäste von Eurowings und Germanwings finden die Anzeige von PETA im Inflight Magazin, das noch bis Ende August an Bord aller Flugzeuge ausliegt.“

Beide Airlines fliegen in dieser Zeit allerdings Teneriffa gar nicht an: Bereits seit Jahresbeginn hat airberlin die Linie an eine andere Fluggesellschaft abgegeben und Eurowings bedient das Ziel erst wieder ab Oktober. Ob PETA das seinen Rezipienten der Pressemitteilung absichtlich vorenthält oder selbst nicht weiß, ist schlicht nicht überliefert.

Mit seiner edukativen Orcashow erreicht der Park tausende Besucher pro Tag.

Für die Fluglinien könnte das einen Imageschaden bedeuten. Die PETA-Werbung enthält die falsche Pauschalbehauptung, dass Orcas in Menschenobhut immer leiden würden, was nicht stimmt und für moderne Haltungen, wie den erwähnten Loro Parque, bereits widerlegt wurde.

Zudem wird auch gegen andere moderne Zoos und Aquarien Stimmung geschürt, die für umfassenden Arten- und Naturschutz, sowie für die naturkundliche Bildung unerlässlich sind.

Hier ist das Vancouver Aquarium ein gutes Beispiel, wo man verschiedene Delfinarten artgemäß hält, aber man ermöglicht auch Forschung, die für den Artenschutz notwendig ist: etwa die Schweinswalforschung zur Unterstützung des Vaquita-Rettungsplanes.

Außerdem rettet das Rettungszentrum des Aquariums rund 100 Meeressäugern pro Jahr das Leben. Auch gegen solche Einrichtungen richtet sich die PETA-Werbung. Solche populistische Anti-Werbung, die Lügen enthält, schadet der Glaubwürdigkeit eines Mediums, das Werbung verbreitet, weil solche Werbung auch ein schlechtes Bild auf die andere gezeigte Werbung wirft.

Hier müssen Werbekunden abwägen, ob ein zukünftiges Placement in den Board-Magazinen sinnvoll ist, nachdem bekannt wurde, dass beide Unternehmen auch völlig unseriöse Werbung abdrucken.

Delfinarien bekommen Rückenwind von der Wissenschaft

Derweil stärken unabhängige Wissenschaftler den Rücken moderner Delfinarien. Die Wissenschaft ist für die Haltung von Meeressäugern.

Eine vergleichende Studie brachte zudem zum Vorschein, dass Delfine in Zoos gesünder sind als ihre wilden Artgenossen. Ebenso wurde schon vor längerer Zeit nachgewiesen, dass Delfine in Menschenobhut unter keinem chronischen Stress leiden, sondern sogar völlig normale Stresswerte aufweisen – ganz anders als oftmals ihre wilden Artgenossen, die deutlich gestresster sind . Ebenso konnte für Wale in Menschenobhut nachgewiesen werden, dass sie beim Training das Glückhormon Dopamin ausstoßen.

Das Wohlergehen der Tiere im Loro Parque wird auch von unabhängigen Experten überprüft. © Philipp J. Kroiß

Solche unabhängig geprüften Studien sind wichtig, um in der Diskussion die Fakten zu klären und sachlich zu diskutieren. Den Delfinariengegnern gehen derweil die Argumente aus und es werden Aktionen gestartet wie in Nürnberg, wo radikale Tierrechtler eine Rauchbombe in einem Delfinarium zündeten und schließlich zu den Tieren ins Wasser sprangen. Das ist natürlich alles andere als sachlich und seriös.

Der Wind dreht sich Langsam wird klar, dass all die populistischen Anschuldigungen, die Aktivisten gegen Delfinarien in den letzten Jahren führten, falsch sind. Die, die den Desinformanten nun vertraut haben, stehen ziemlich lächerlich gemacht dar.

Vor gar nicht allzu langer Zeit wurde PETA gegenüber SeaWorld völlig entmachtet und ein paar Tage zuvor war ihnen in Deutschland das Verbandsklagerecht verwehrt worden.

Man scheiterte hierbei an den Kriterien: „Gesetzlich festgelegte Kriterien, […] stellen dabei sicher, dass nur […] demokratisch strukturierte Organisationen anerkannt werden […]. Darüber hinaus müssen diese jahrelange Erfahrung im Tierschutz nachweisen und so verantwortungsvoll mit ihren neuen Möglichkeiten umgehen können.“ Dies hat PETA wohl nicht nachweisen können.

Der größte ‚Erfolg‘ gegen die Delfinarien war bisher immer die Zerstörung von SeaWorlds Orca-Zuchtprogramm gewesen. Das hat aber eine nicht mehr artgerechte Haltung der Tiere zu Folge und eine ethisch nicht zu rechtfertigende, dauerhafte Medikation der Tiere. In Europa haben sowohl die EU, als auch der europäische Zooverband (EAZA), solche Entscheidungen aus guten Gründen unmöglich gemacht.

In den USA war ein Implementierung rechtlich möglich, aber wie lange sie unter den neuen chinesischen Einflüssen im Unternehmen Bestand hält, ist fraglich, denn es ist bekannt, dass China Orcas züchten will und niemand zweifelt ernsthaft daran, dass sie dies auch tun. Die letztendliche Frage ist nur, wo die Zucht stattfindet bzw. stattfinden kann und wo somit das Unternehmen zukünftig Millionen investieren wird und entsprechend Arbeitsplätze schafft.

Der sprichwörtliche Drops ist aber lange noch nicht gelutscht – in Mexiko wird gerade viel in eine Anti-Delfinarienkampagne gesteckt, die einen Zuchtstopp gesetzlich festschreiben will und in Kanada versuchen Tierrechtler das einzige Kanadische Rettungszentrum für Meeressäuger zu schließen und Walhaltung zu verbieten. Das Tierwohl ist dabei egal – wie schon im Fall SeaWorld, wo es Tierrechtler durch Lobbyarbeit und entsprechende, drücken wir es vorsichtig aus, ‚Motivation‘ von Politikern erreicht haben, dass nun viele Orcas unter einem völlig unnatürlichen Zuchtstopp leben müssen und sinnlose Medikation durch Verhütungsmittel erhalten, die langfristig unter Umständen lebensbedrohliche Krankheiten verursachen.

In der Wildbahn spitzt sich die Lage zu Die Verschmutzung der Umwelt schreitet fort und Walpopulationen schrumpfen. Der chemische Verseuchung der Meere sorgt unter anderem dafür, dass Orcas unfruchtbar werden – es braucht aktuell Forschung an der Reproduktion der Schwertwale dringender denn je. SeaWorld blockiert dies aktuell bzw. muss dies blockieren.

Die Southern Residents Schwertwal Population ist so bedroht wie noch nie. Während man wissenschaftlich geführte Haltungen dieser Tiere nun immer wichtiger werden, versuchen Zoogegner ihnen zu schaden. Alternativkonzepte existieren aber nicht, weil in Delfinarien Forschungen möglich sind, die in der Wildbahn nie möglich sein können.

Keto, Kohana, Skyla und Morgan (v.l.) zeigen sich während der Show als Botschafter ihrer Art und ihres Lebensraumes. | © Philipp J. Kroiß

Während moderne Zoos Millionen in den Schutz dieser Tiere, ihrer Art und ihres Lebensraums investieren, versucht man ihnen durch Populismus zu schaden. Airberlin und Eurowings scheint das egal zu sein! Solange man sie bezahlt, scheinen sie offenbar gerne den Steigbügelhalter für populistische Kampagnen zu spielen, die wichtigen Forschungs-, Natur- und Artenschutzakteuren schaden. Man muss sich auch fragen wie eine Fluglinie, die lieber falschen Darstellungen als wissenschaftlich nachgewiesenen Fakten zu vertrauen scheint, vertrauenswürdig genug ist, mit ihr in den Urlaub zu fliegen.

Anmerkung: Sowohl Airberlin, als auch Eurowings wurden angeschrieben, damit sie die Gelegenheit bekommen, Stellung zu nehmen. Beide nahmen dies nicht wahr.

 

Löwinnen eingetroffen

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Quelle: http://www.wochenblatt.es/kanarische-inseln/loewinnen-eingetroffen/

Die ersten beiden Bewohner des neuen Löwengeheges im Loro Parque sind eingetroffen und inspizieren ihr neues Zuhause. Das rund 1.000 Quadratmeter große Gehege, das ihrem natürlichen Habitat nachempfunden ist, und das angenehme Klima der Kanareninsel sorgen für eine gute und problemlose Eingewöhnung.

Die beiden jungen Löwenmädchen der Unterart der Angola-Löwen sind Schwestern und stammen aus dem Zoo Parc des Félins im französischen Nesles, wo sie auch geboren wurden. Sie sind noch kein Jahr alt und bringen mit circa einem Meter Körperlänge und 60 Zentimetern Schulterhöhe zwischen 30 bis 40 Kilo auf die Waage. Im Loro Parque bekommen sie täglich je zwei Kilogramm Frischfleisch – Rindfleisch, Kaninchen und Hühnchen sind ihre Leibspeisen.

Loro Parque wird Lion’s Kingdom am 25. Mai feierlich eröffnen. Ab 26. Mai können Besucher des Parks das Löwengehege und seine Bewohner bewundern.