Zwei Kaiserschnurrbarttamarin-Zwillinge werden im Loro Parque geboren

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Die durch das Coronavirus verursachte Gesundheitskrise hat das Leben im Loro Parque nie zum Stillstand gebracht. Mit der Ankunft des Sommers wurde der Zoo von Puerto de la Cruz, wie schon in den vergangenen Jahren, Zeuge der Geburt von zwei Kaiseräffchen-Zwillingen.

Die Eltern haben 2018 zum ersten Mal Nachwuchs bekommen und die Tatsache, dass sie sich noch immer fortpflanzen, ist ein Indikator für das Wohlergehen der Tiere im Park und dafür, wie gut diese Familie des Saguinus imperator gefestigt ist.

Bei dieser Art ist es das Männchen (oder ein anderes Mitglied der Gruppe), das beim Tragen der Jungen hilft, bis sie von den Eltern unabhängig werden, und sie von Zeit zu Zeit der Mutter zum Säugen gibt. Im Loro Parque wurden bereits drei Zwillingspaare geboren, das letzte erst vor kurzem. Nun kann man beobachten, wie sie gemeinsam in ihrer Einrichtung ihr Familienleben führen, wobei sogar die Brüder die Neugeborenen tragen.

Insofern ist es wichtig, stabile Familiengruppen zu erhalten, damit die älteren Geschwister während des Prozesses des Miteinanders alles Notwendige lernen, um in Zukunft erfolgreiche Eltern zu sein.

Der Kaiserschnurrbarttamarin ist in den Wäldern von Bolivien, Brasilien, Kolumbien und Peru beheimatet, wo er sich hauptsächlich von Insekten, Früchten, Blumen, Nektar und Kleintieren wie Fröschen, Schnecken, Eidechsen oder Spinnen ernährt. Er hat charakteristische Schnurrhaare, Krallen anstelle von Nägeln an allen Fingern mit Ausnahme des Daumens und zwei statt drei Backenzähne auf jeder Seite des Kiefers, beides Aspekte, die ihn von anderen Affenarten unterscheiden.

Glücklicherweise ist er auf der Roten Liste der bedrohten Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) als wenig gefährdete Art aufgeführt, somit ist er nicht vom Aussterben bedroht. Die Größe ihrer Populationen nimmt jedoch ab und ihr

Lebensraum schrumpft, u.a. aufgrund der Entwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten und der Abholzung.

Diese Familie ist Teil eines Ex-situ-Erhaltungsprogramms der European Association of Zoos and Aquariums (EAZA), das in die Vision „One Plan Approach to Conservation“ der IUCN integriert ist. Im Loro Parque treten die Tiere als Vertreter ihrer Artgenossen in freier Wildbahn auf und tragen dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung des Schutzes der Wildtiere und ihrer natürlichen Lebensräume zu schärfen. Darüber hinaus fördern sie das Wissen über die Art, ihre Fortpflanzung und Zucht, Informationen, die auch für den Schutz von Populationen in der freien Natur sehr wertvoll sind.

Das Unternehmen ZEBEC spendet der Loro Parque Fundación einen Ponton-Prototypen zur Rettung von Walen

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Am Vormittag des 30. Juni, lieferte die Firma ZEBEC, Hersteller der Schwimmkörper für den Wasserpark Siam Park, an die Loro Parque Fundación einen ersten Prototyp eines Pontons, der helfen soll gestrandete Wale und Delfine (Cetaceen) zurück ins Wasser zu bringen.

Ziel der Stiftung ist es, aus diesem Prototyp ein optimiertes Modell für die Rettung gestrandeter Cetaceen zu entwickeln. Diese Arbeit wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tiergesundheit der Universität Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) durchgeführt.

Ab sofort wird der Ponton sowohl dem IUSA als auch den Rettungszentren der Kanarischen Inseln zur Verfügung stehen, die ihn anfordern können, wenn sie einen gestrandeten Wal wieder zurück ins Wasser bringen müssen. Darüber hinaus wird das System dank der Tests, die mit den Tieren des Loro Parque und den gestrandeten Exemplaren der IUSA durchgeführt wurden, weiterentwickelt, um seine Konzeption zu verbessern.

Diese Zusammenarbeit ist Teil des Projekts MARCET II, das sich unter anderem mit der Planung neuer Infrastrukturen und Ausrüstungen zur Rettung von gestrandeten Tieren befasst. Ziel ist es, diese Art von Pontons, sobald das Modell ausgereift ist, nicht nur auf den Kanarischen Inseln, sondern in ganz Makaronesien und insbesondere auf den Kapverdischen Inseln, wo es sehr viele Strandungen von Walen und Delfinen gibt, zur Verfügung zu stellen.

MARCET II: Schutz von Meeressäugern und nachhaltige Entwicklung im makaronesischen Gebiet des Atlantik

Das Projekt MARCET II führt mehrere wissenschaftliche und technologische Forschungsstudien durch, die die Bewertung und Analyse der Auswirkungen menschlicher Aktivitäten in den geschützten Meeresgebieten der Region Makaronesien im Atlantik ermöglichen. Dabei wurden Wale und Delfine als wichtigste Arten ausgewählt, nicht nur, weil sie als emblematische Arten gelten, sondern auch, weil sie Bioindikatoren für den guten ökologischen Zustand der Meeresgebiete sind, in denen sie leben, und sie somit besonders zum Schutz des marinen Ökosystems beitragen. Ebenso trägt dieses Projekt zur Entwicklung von ökologischen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeitskriterien bei, wobei der Beobachtung von Walen und Delfinen besondere Aufmerksamkeit gilt.

MARCET II ist eine Initiative, die von der ULPGC über die IUSA geführt wird und an der weitere fünf Institutionen und Organisationen aus den vier makaronesischen Archipelen direkt beteiligt sind: PLOCAN; CETECIMA; Loro Parque Fundación; Turismo de Tenerife; CEAMAR; Universidad de la Laguna (ULL); Museu da Baleia de Madeira; Observatório Oceânico da Madeira; Instituto das Florestas e Conservação da Natureza IFCN IP-RAM; Direçao Regional dos Assuntos do Mar (DRAM); Universidade dos Açores; Direçao Nacional do Ambiente de Cabo Verde; Instituto Nacional de Desenvolvimiento das Pescas (INDP); BIOS.CV, y Associação de Biólogos e Investigadores de Cabo Verde (ABI-CV).

Der Loro Parque spendet Früchte aus seinen ökologischen Fincas an die Lebensmittelbank der Stiftung Fundación Canaria José Luis Montesinos

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Der Loro Parque hat Bananen und Papayas aus seinen ökologischen Fincas an die Lebensmittelbank der Stiftung Fundación Canaria José Luis Montesinos gespendet und so seine enge Verbundenheit mit der Inselbevölkerung in schwierigen Zeiten zum Ausdruck gebracht. Der Verein hat die Früchte im Loro Parque abgeholt und in seine Anlage gebracht, von wo aus sie später an bedürftige Personen verteilt werden.

Der Zoo in Puerto de la Cruz baut schon seit langem seine eigenen Früchte und Gemüse auf ökologische Weise an, um so die Tiere und sogar seine Restauants selbst zu versorgen.Seit 2018 sind die Fincas beim Instituto Canario de Calidad Agroalimentaria (ICCA), dem kanarischen Institut für Lebensmittelqualität, registriert. Auf diese Weise sind die Sicherheit, die Vertrauenswürdigkeit und die Qualität der Produkte garantiert.

Seit Beginn der Gesundheitskrise, die durch COVID-19 ausgelöst wurde, möchte sich die Parkleitung für das Engagement seiner Mitarbeiter, die sich trotz geschlossener Türen weiterhin um das Tierwohl kümmern, durch die Ausgabe von Obst und Gemüse aus den eigenen Gärten bedanken. Jetzt geht sie sogar noch einen Schritt weiter und bietet auch der Stiftung Fundación Canaria José Luis Montesinos seine Erzeugnisse an.

Loro Parque Fundación trägt zur Auswilderung von sechs Aras in Ecuador bei

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Die Loro Parque Fundación hat kürzlich zur Auswilderung von sechs Exemplaren des Großen Soldatenaras aus Guayaquil (Ara ambiguus guayaquilensis) in seinen natürlichen Lebensraum beigetragen. Ein Erfolg, der durch die Arbeit der Fundación Jocotoco und die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und lokalen Gemeinschaften erst möglich wurde. Diese Unterart ist vom Aussterben bedroht. Nur noch 60 Exemplare wurden in der freien Natur gezählt.

Diese Auswilderung soll daher die kleine Population und ihre genetische Vielfalt vergrößern und so die Art vor einem mehr als wahrscheinlichen Aussterben bewahren. Um das zu schaffen, hat die Loro Parque Fundación seit 1997 mit einer Investition von fast 500.000 Dollar und mit fünf Projekten fachlich und finanziell zur Erhaltung dieser Art zusammengearbeitet.

Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass Aras von dieser Unterart in Ecuador ausgewildert wurden. Bereits 14 Vögel wurden ausgewildert, zwei von ihnen waren im Ayampe-Reservat geschlüpft.

Diesmal fand die Freilassung dieser drei im Rettungszentrum Jambelí geborenen Paare in Las Balsas, in Santa Elena, statt, weil zwei der zuvor ausgewilderten Vögel dort zusammen mit anderen Wildvögeln gesichtet worden waren.

Wie bei diesen Projekten üblich, durchliefen die sechs Exemplare zunächst eine mehr als fünf Monate dauernde Vorbereitungsphase im Reservat Ayampe der Fundación Jocotoco. Dort wurden die Männchen mit Satelliten-Trackern ausgestattet, um ihr Verbreitungsgebiet, ihre Brut- und Futterplätze usw. zu bestimmen.

Dank dieser modernen Satellitenverfolgungssysteme ist es möglich, durch die Verfolgung dieser Aras im ecuadorianischen Dschungel wichtige wissenschaftliche Daten für den Schutz nicht nur dieser Art, sondern auch vieler anderer mit ihnen verbunden Arten wie Pflanzen, Insekten oder sogar Amphibien, zu erhalten.

Damit setzt sich die Loro Parque Fundación wieder einmal für die Erhaltung von Papageienarten innerhalb und außerhalb ihrer Einrichtungen ein.

Loro Parque Fundación: 25 Jahre Engagement und Liebe zur Natur

1994 festigte der Loro Parque sein starkes Engagement für Umweltarbeit durch die Gründung der Loro Parque Fundación. Eine internationale, gemeinnützige Organisation, die sich auf die Erhaltung und den Schutz von Papageien- und Meeressäugetierarten, sowie anderer vom Aussterben bedrohter Tiere, spezialisiert hat.

Dank der Finanzierung der Betriebskosten der Stiftung durch den Loro Parque fließen jedes Jahr 100% der erhaltenen Spenden direkt in Erhaltungs- und/oder Bildungsprojekte in situ und ex situ. So ist „100% für die Natur“ nicht nur ein Slogan, sondern geht viel weiter: Es ist Realität.

Ihre Zahlen und Ergebnisse sprechen für sich: mehr als 21,5 Millionen US-Dollar, die in fast 200 Projekte auf fünf Kontinenten investiert wurden, und 10 Papageienarten, die in Zusammenarbeit mit anderen Verbänden direkt vor dem drohenden Aussterben gerettet wurden.

Loro Parque und die Inselregierung Teneriffas machen mit dem Geografen Alexander von Humboldt bekannt

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Im Loro Parque wurde gestern Abend, Donnerstag 13. Juni, eine Vortragsreihe anlässlich des 250. Geburtstags von Alexander von Humboldt angeboten. Der Ehrentag, der im anerkannt besten Zoo der Welt begangen wurde, hat diesen Wissenschaftlers als Vater der modernen, universellen Geographie gewürdigt.

Die Inselbeauftragte für auswärtige Angelegenheiten, Delia Herrera, hat sich für die Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Humboldt und dem Loro Parque sowie für die Gestaltung des Festaktes bedankt. Sie erklärte, dass verschiedene Festakte, auch in Kollaboration mit den Museen der Insel vorbereitet wurden, um mit der Person des Wissenschaftlers bekannt zu machen.

Im Laufe des Tages ergriff als Erster der Professor im Ruhestand der Universität Navarra, Luis Herrera, mit dem Vortrag Alexander von Humboldt: de Tenerife al nuevo mundo, el pingüino de Humboldt y otros epónimos (Alexander von Humboldt: von Teneriffa in die neue Welt, Humboldtpinguine und andere Namensgeber) das Wort. Ihm folgte die Doktorin der Biologie der Universität La Laguna, Fátima Hernández, mit dem Vortrag Alexander von Humboldt y visiones convergentes de artistas sobre naturaleza (Alexander von Humboldt und damit verbundene Visionen von Künstlern über die Natur).

Danach sprach der Präsident des Kulturvereins Humboldt auf den Kanaren, Isidoro Sánchez, über den Aufenthalt des Wissenschaftlers auf der Insel. Abschließend wurde der Ehrentag mit der Präsentation eines Werks des Künstlers Alejandro Tosco, das eigens für diesen Zweck geschaffen wurde, beendet.

Das Festprogramm, geht am heutigen Freitag 14. Juni, im Museo de Naturaleza y Arqueología (MUNA) mit einem Workshop für Kinder weiter. Er beschäftigt sich mit der Anerkennung der marinen Formen und beinhaltet auch die Art der nach ihm benannten Humboldtpinguine. Außerdem sind zusätzlich zu den aktuellen Aktivitäten auf der Insel weitere Festakte vorgesehen, die im September in Ecuador stattfinden. Konkret wird es dort eine Gesprächsrunde und eine Kunstausstellung De Sur a Sur in der Stadt Quito geben, die von dem Humboldtverein dieses Landes organisiert wird.

Gedenken

Im Jahr 2019 wird nicht nur des 250. Geburtstags Humboldts gedacht, sondern es sind auch schon 160 Jahre vergangen, seit er in Berlin (am 6. Mai 1859) verstarb sowie 220 Jahre seit seinem Aufenthalt auf den Kanaren (Juni 1799). Aus diesem Grund finden zahlreiche Aktivitäten rund um die Figur Alexander von Humboldt, in Ecuador, Deutschland und auf Teneriffa statt. . Das Ziel des Kulturprogramms beschränkt sich nicht nur darauf die Vision der Insel als interkontinentale Plattform zu stärken, sondern möchte auch das Bewusstsein für einen nachhaltige, umweltfreundliche Entwicklung (ODS) über das Medium der Kunst schärfen.

Dank der Arbeit der Loro Parque Fundación konnten 9 Papageienarten vor dem Aussterben gerettet werden

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Der Stiftung, Loro Parque Fundación, ist es dank ihres Einsatzes für den Artenschutz gelungen, insgesamt 9 Papageienarten vor dem Aussterben zu bewahren.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 hat die Loro Parque Fundación Arterhaltungsprojekte mit über 18.000.000 Millionen Dollar unterstützt. Eine Veränderung des Bedrohungsstatus bei vielen dieser neun Arten ist ein großer Umweltschutzerfolg auf Weltebene, die diese gemeinnützige Organisation international zur Effektivsten macht.

Die „Rote Liste“ der internationalen Artenschutzunion, Unión Internacional para la Conservación de la Naturaleza (IUCN), katalogisiert die unterschiedlichen Arten in verschiedene Bedrohungskategorien: in wenig besorgniserregend, fast bedroht, verletzlich, vom Aussterben gefährdet, kritisch vom Aussterben bedroht, in der Natur ausgestorben und ausgestorben.

Die Psittaziden – die Papageien – zählen zu den Vogelarten, die rund um den Planeten am meisten bedroht sind. Dank der Bemühungen der Stiftung, konnten 9 Arten vor dem bevorstehenden Verschwinden gerettet werden.

Nachfolgend werden die Arten mit spezifischer Information über jedes einzelne Projekt und seine Resultate vorgestellt.

Gelbohrpapagei (Ognorhynchus icterotis) – Kolumbien

Im Jahr 1998 wurden kaum mehr als 82 Exemplare des Gelbohrpapageis in Kolumbien gezählt. Dank der technischen und finanziellen Unterstützung durch die Loro Parque Fundación und der Zuwendung von über 1.500.000 Dollar ist ihre Zahl inzwischen auf 4.000 Exemplare angewachsen. Dadurch wurde die Art von der Kategorie „kritisch vom Aussterben bedroht“ in „gefährdet“ heruntergestuft.

Diese Vogelart ist direkt mit der lokalen Palme verbunden. Von ihr werden die Blätter zu religiösen Festen und kulturellen Traditionen abgeschnitten. Die Abhängigkeit zwischen beiden Arten ist so eng, dass wenn die Palme verschwindet auch der Gelbohrpapagei ausstirbt. Verschiedene Aufforstungs- und Aufklärungskampagnen der lokalen Bevölkerung und ihrer Behörden, in Kombination mit künstlichen Nestern haben so erfolgreich Früchte getragen, dass man den Papagei heute in Schwärmen beobachten kann. Über die lokale Organisation „ProAves“ wurden Maßnahmen ergriffen, die dazu führten, dass die Einheimischen direkt in den Schutz ihres einzigartigen Naturschatzes eingebunden sind.

Guacamayo de Lear (Anodorhynchus leari) – Brasilien

Der Guacamayo de Lear, Lear-Ara, der aus dem Nordosten Brasiliens stammt, ist historisch schon immer ein Opfer der Jagd, Plünderung, Zerstörung seines Lebensraumes oder anderer Schwierigkeiten, in einem Gebeit mit extremen Lebensbedingungen geworden. Im Jahr 1994 wurden nicht einmal mehr 200 Exemplare gezählt. Trotzdem ist ihre Zahl heute auf bis zu 1.300 Individuen angestiegen und ist von der Kategorie „kritisch bedroht“ in „gefährdet“ gesunken. Die Loro Parque Fundación hat mehrere Aktionen zur Erholung des Bestandes mit über 460.000 Dollar unterstützt.

Zu den wichtigsten zählt, die Entschädigung der Maisbauern in der Region, die diese Art für Ernteausfälle verantwortlich machten. Die Schaffung von Fonds durch verschiedene Institutionen erlaubt es, dass Landwirte, die tatsächliche Schäden belegen können, eine entsprechende Ausgleichszahlung erhalten. Im Gegenzug müssen sie sich verpflichten, die Guacamayos, die gelegentlich Schäden an ihren Feldern anrichten können, nicht auszurotten. Die Region, in der sie leben, Caatinga, bedeutet in der Sprache der Tupí (Sprache der Eingeborenen in Südamerika) „weißer Wald“ – denn in Zeiten extremer Trockenheit verlieren die Bäume alle Blätter und die äußeren Enden ihrer Zweige färben sich weiß – ist sehr einzigartig. Denn trotz der hohen Temperaturen und der extremen Trockenheit beherbergt sie einen große endemische Artenvielfalt. Die Erholung des Bestandes dieser Art, erlaubt es, die sehr weitläufige und schwer zu überschauende Gegend zu schützen.

Die Loro Parque Fundación nimmt an einem Programm „ex situ“ teil. Die brasilianische Regierung hat im Jahr 2006 zwei Papageienpaare, die im Zuge des illegalen Tierhandels beschlagnahmt wurden, in die Fundación zur Nachzucht geschickt. Schon nach sechs Wochen gab es einen ersten Erfolg. Inzwischen sind schon 32 Exemplare geboren worden, von denen 9 in ihr Herkunftsland zurückgekehrt sind. Sie sind Teil eines Netzwerkes zum Schutz der Art unter kontrollierten Bedingungen.

Guacamayo Barbazul (Ara glaucogularis) Bolivien

El Guacamayo Barbazul, oder Blaukehlara, eine endemische Art, die aus den Ebenen von Beni in Bolivien stammt, ist ein wahres Juwel der Natur, das in den 90er Jahren nicht einmal mehr 50 Exemplare zählte. Obwohl die Art immer noch kritisch vom Aussterben bedroht ist, konnte beobachtet werden, dass die Population in dem weitläufigen Territorium, in dem sie leben, auf über 250 Exemplare angestiegen ist. Eine großzügige Investition seit dem Jahr 1995 von über 1.500.000 Dollar hat erreicht, die lokale Bevölkerung für die Bedrohung dieser Art, deren Federn jahrelang zur Umsetzung traditioneller Riten ausgebeutet wurden, zu sensibilisieren.

Die Herstellung künstlicher Federn und Workshops, in denen gelernt wurde, Kopfschmuck anzufertigen, hat es ermöglicht, dass tausende Guacamayos, verschiedener Arten, davon profitieren. Arbeiten vor Ort, in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und wissenschaftlichen Behörden konnten einen Fortschritt für diese Art erreichen. Aufgrund der Einzigartigkeit ihres Lebensraumes und ihres Verhaltens sind weitere, kontinuierliche Bemühungen notwendig.

Philipinnen-Kakadu (Aacatua haematuropygia) Philipinnen

Der Philipinnen-Kakadu ist eines der Hauptprojekte, die die Loro Parqe Fundación unterstützt. Dank des enormen Einsatzes der lokalen, gemeinnützigen Organisation „Katala Foundation“ ist die Population rasant gewachsen. Von 22 Exemplaren in den 90er Jahren auf mittlerweile über 1.200 zum jetzigen Zeitpunkt. Sogar mit einer jüngsten Freilassung von 7 Exemplaren, die als Jungtiere im Rahmen des illegalen Handels sichergestellt wurden.

Eine der führenden Persönlichkeiten, Indira Widman, ist kürzlich für ihren großen Einsatz für diese Spezies mit dem Preis „Withley Awards for Nature and Conservation“ ausgezeichnet worden. Sie lebt auf den Inseln und setzt dadurch sehr komplexe Arbeiten zur Erholung und Kontrolle des Bestandes um.

Eine ihrer originellsten Strategien war es, Insassen des lokalen Gefängnisses und ehemalige Nesträuber und –händler zu „Wächtern des Wildlebens“ auszubilden, sodass sie heute die Gebiete beschützen, in denen sie selbst ein Zehntel der Population überwachen.

Amazonas-Rotschwanz(Amazona brasiliensis) – Brasilien

Die brasilianische Amazonas-Rotschwanz, ist eine bedrohte Art des atlantischen Tropenwaldes, die vorwiegend in den Staaten Sao Paulo und Paraná (mit ganz wenigen Exemplaren in Norden des Staates Santa Catarina) im Südosten Brasiliens lebt. Über ein Jahrzehnt lang hat die Loro Parque Fundación Aktivitäten zum Erhalt der wildlebenden Population unterstützt. Dieses Engagement hat sich als großer Erfolg erwiesen.

In den 80er Jahren war die Gesamtpopulation des Amazonas-Rotschwanzes auf kaum mehr als 2.500 Exemplare geschrumpft. Inzwischen ist der Bestand auf schätzungsweise über 9.000 Exemplare angestiegen und die Kategorie wurde von „gefährdet“ auf „verletzlich“ heruntergestuft. Der Großteil der Population – etwa 70% – lebt in Paraná, wo sie sich auf niedrigen, waldreichen Inseln entlang der Küste vermehren. Der Wald ist anfällig für Störungen, die vor allem durch den Tourismus entstehen und durch das Abholzen von Bäumen, die der Papagei zum Nestbau favorisiert.

Deshalb hat die Loro Parque Fundación die „Sociedade de Pesquisa em Vida Selvagem e Educação Ambiental” (SPVS) dabei unterstützt, die Brutstätten zu überwachen und zu schützen. Es ist wichtig die Bevölkerung miteinzubeziehen, um die Bäume zu erhalten, von denen der Bestand dieser Art abhängt. Es macht Mut, zu beobachten, wie innerhalb kurzer Zeit, die Nutzung von künstlichen Nestern als Bruthilfe, gute Erfolge erzielte und direkt zur Zunahme des Bestandes beigetragen hat.

Mauritius-Papagei (Psittacula eques) – Mauritius

Der Mauritius-Papagei ist der letzte eingeborene Überlebende einer Art, die früher alle westlichen Inseln des Indischen Ozeans bevölkerte. Die Mauritius-Sittiche waren auf der Insel Mauritius weit verbreitet, aber ihr Bestand und ihre geographische Verteilung begann sich ab Mitte des 18. Jahrhunderts zu reduzieren. Im Jahr 1986 bestand die Population aus 8 bis 12 Individuen, darunter nur noch drei Weibchen im fortpflanzungsfähigen Alter.

Diese Reduzierung war die Konsequenz aus der massiven Zerstörung und Verschlechterung ihres Lebensraums, die zu einem Mangel an einheimischen Bäumen führte, die der Art als Nahrung dienen und an endemischen großen Bäumen, die sie zum Nisten benötigen.

Die Bemühung, die Art zu erhalten, wurde von der „Mauritius Wildlife Foundation“ initiiert, mit der die Loro Parque Fundación aktiv zusammenarbeitete, um das Hauptziel des Engagements zu erreichen: Etablierung einer lebensfähigen Population des Mauritius-Sittichs in der Natur. Das Programm konnte einen wichtigen Beitrag zum Wachstum der Population leisten, die bis 2003 auf 188 Exemplare (aus ursprünglich 8 bis 12 Sittichen 1986) anwuchs. Außerdem wurden Sittiche, die in Gefangenschaft aufgezogen wurden, erfolgreich ausgewildert und es wurde die Fortpflanzung zwischen freilebenden Sittichen und solchen in Gefangenschaft gefördert. Ein wichtiger Part war es gefangene Weibchen mit einem wildlebenden Männchen zu kreuzen, um die Lebensfähigkeit der Nachkommen zu gewährleisten.

Zwölf Mauritius-Sittiche, die aus der Aufzuchtstation auf der Insel freigelassen wurden, überlebten in ihrem Heimatwald. Das Ergebnis all dieser kontinuierlichen Bemühungen ist ein exponentielles Wachstum der Art, von der heute über 500 Exemplare gezählt werden.

Blaukopfara (Primolius couloni) – Peru

In Peru, Brasilien und Bolivien lebt der seltene Guacamayo Blaukopfara, dessen lokalisierte Populationen nie sehr zahlreich sind. Nichtsdestotrotz wächst die globale Population immer mehr und die Gefährdungskategorie wurde von „gefährdet“ auf „verletzlich“ abgestuft.

Die Loro Parque Fundación hat Feldforschungen zu dieser Art finanziert. Dadurch konnten Landkarten erstellt werden, auf denen Populationen, die temporär mehr oder weniger zahlreich sein können, lokalisiert werden. Genaue Zahlen über diese Art zu erhalten, ist die Grundvoraussetzung ihres Erhalts und das Verändern der Bedrohungskategorie schließt nicht aus, dass sie in bestimmten Gebeiten nicht doch verschwinden könnten.

Hahnenfußsittich (Eunymphicus cornutus) – Nueva Caledonia

In Neukaledonien hat ein Sittich, mit einem eleganten Kopfschmuck, jahrelang unter Invasoren in seinem Lebensraum gelitten. Beispielsweise unter Ratten, die seine Eier und Küken attackieren. Der Wachstum des Bestandes wurde deshalb durch die Überwachung ihres Lebensraumes während der Brutzeit und durch das Kennenlernen ihrer Fortpflanzungsstrategie sowie der Bedingungen ihres Lebensraums in den letzten Jahren erreicht. Die Gefährdungskategorie sank von „gefährdet“ auf „verletzlich“.

Landschaften zu erkennen, in denen sie sich aufhalten, ihr tägliches Verhalten zu studieren und die Probleme kennenzulernen, mit denen sie konfrontiert sind, braucht Zeit für Forschung und technische Arbeiten, die in diesem Fall zu sehr guten Resultaten geführt haben.

Unzertrennliche Rußköpfchen (Agapornis nigrigenis) – Sambia

Die Loro Parque Fundación arbeitet seit 1997 mit dem „Research Centre for African Parrot Conservation” in Südafrika zur Erforschung der Population des Unzertrennlichen Rußköpfchens zusammen. Ein kleiner Papagei, der im Südwesten von Sambia lebt und von dem nur wenig bekannt war.

Kurioserweise war er eine der letzten Papageienarten, die 1906 in Afrika entdeckt wurden. Die Bestände, die in Europa in Menschenobhut gehalten wurden, reduzierten sich nach den zwei Weltkriegen, durch die Einschränkung der Imports von Saatgut nach Europa (was die künftige Nachfrage nach Fängen beeinflussen konnte) stark.

Etwas über ihren Lebensraum, ihre allgemeine biologischen Merkmale und ihre Interaktion mit der lokalen Bevölkerung zu erfahren, damit diese die Bedeutung des Erhaltes ihres Lebensraumes und die Art und Weise, wie dies zu tun ist, versteht, war entscheidend für die Erholung dieser Art, die sich heute wieder weit verbreitet ist. Die Loro Parque Stiftung unterstützt weiterhin die Feldforschung, um aktuelle Bestandzahlen zu erfassen.

Versele-Laga und die Loro Parque Fundación erweitern ihre Zusammenarbeit

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Versele-Laga und die Stiftung Loro Parque Fundación haben zugestimmt, ihre Zusammenarbeit auszuweiten und zu intensivieren. Dies wird während des Internationalen Papageienkongresses in Puerto de la Cruz auf Teneriffa bekannt gegeben. Vor mehr als 16 Jahren haben sie ihre Kräfte bereits gebündelt. Der gemeinsame Ausgangspunkt war der Erhalt der Natur. Inzwischen ist die Verbindung zwischen der gemeinnützigen Organisation und dem Hersteller von Premium-Vogelfutter stärker als je zuvor.

Die Loro Parque Fundación kooperiert mit dem berühmten Wildtier- und Papageienschutzzentrum Loro Parque. Der Park beherbergt die größte Papageien- und Sittichsammlung der Welt und wurde erst kürzlich zum zweiten Mal in Folge, zum besten Zoo der Welt nach TripAdvisor gekürt. Beide haben die gleiche Mission, nämlich den Schutz von Tieren und ihrem natürlichen Lebensraum sowie deren Erhalt für künftige Generationen, um die Natur den Menschen näher zu bringen.

Im Jahr 2002 fanden Versele-Laga und Loro Parque Fundación dank dieser gemeinsamen Mission zusammen. Dank dieser Partnerschaft ist es der Loro Parque Fundación möglich, sich auf die notwendigen finanziellen Ressourcen  zur Ausführung dieser Mission zu verlassen und aktiv am Erhalt bedrohter Papageienarten teilzuhaben. Das drückt sich beispielsweise in Form von Erziehungsprogrammen, der Patenschaft für bestimmte Forschungsprojekte und der eigenen Zuchtstation „La Vera“ aus.

Das Wissen in Bezug auf die Ernährung, die im Zuge des Projekts gewonnen wurden, wurde durch die Prestige Premium Mischungen von Versele-Laga auf den offenen Markt gebracht. Auf diese Weise kann jeder Vogelliebhaber die entwickelte Expertise bezüglich der optimalen Ernährung genießen und gleichzeitig die Loro Parque Fundación unterstützen. Dank dieser Stiftung konnten bereits neun Papageienarten vor dem Aussterben gerettet werden. Gleichzeitig konnte die Situation für viele andere wildlebende Populationen verbessert werden.

Nach 16 Jahren konstruktiver Zusammenarbeit, ist die Beziehung zwischen der Loro Parque Fundación und Versele-Laga stärker als jemals zuvor. Im Zuge der Vorbereitung des neunten, internationalen Papageienkongresses wurde beschlossen, die Zusammenarbeit noch mehr auszuweiten. Im Fokus stehen dabei Ernährungsstudien, Wissensaustausch und gemeinsame Entwicklungsprozesse. Das Ergebnis wird ein noch besserer Schutz und Erhalt dieser einzigartigen Vögel sein.

 

Loro Parque: Thomas Cook ist beeinflusst von Aktivisten, deren Ziel die Zerstörung von Zoos ist

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Quelle: https://www.efeverde.com/noticias/destruir-actividad-de-conservacion-zoos-loro-parque-thomas-cook/

Die Entscheidung des britischen Reiseveranstalters Thomas Cook keine Eintrittskarten mehr für Attraktionen zu verkaufen, die Orcas halten, ist ganz klar von Aktivisten beeinflusst, die sich nicht um die Tiere sorgen, sondern deren Ziel es ist, Zoos zu zerstören und deren Arterhaltungsaktivitäten zu unterlaufen, bemerkte die Loro Parque Fundación heute dazu.

Der Direktor der Loro Parque Fundación, Javier Almunia, hat diese Einschätzung gegenüber der Nachrichtenagentur EFE geäußert, nachdem Thomas Cook am 29. Juli bekannt gab, dass er die Absicht hat, ab dem Sommer keine Eintrittskarten mehr von Attraktionen zu verkaufen, die Orcas in Gefangenschaft halten, wie es bei dem tinerfenischen Zoo der Fall ist.

In diesem Zusammenhang betont der Loro Parque seine Dankbarkeit gegenüber den mehr als einer Million Besuchern, die in den letzten 45 Jahren über Thomas Cook seine Anlage besucht haben „niemals haben wir von ihnen eine einzige Beschwerde erhalten, die sich auf das Wohlbefinden unserer Tiere bezog“.

Thomas Cook besteht darauf, dass die Entscheidung auf wissenschaftlichen Beweisen beruht, aber legt keinen davon vor und argumentiert stattdessen damit, dass 90 Prozent der Klienten um das Wohlbefinden der Tiere besorgt ist, was nicht bedeutet, dass sie sich besorgt über das Wohl der Orcas im Loro Parque geäußert haben.

Tatsächlich erinnert Javier Almunia daran, dass im April 2017 Global Spirit, ein Unternehmen, das mit der Born Free Foundation verbunden ist, den Loro Parque auf Wunsch von Thomas Cook inspiziert hat, um die Einhaltung der Bestimmungen in den Anlagen und Tierschutzstandards der britischen Reiseveranstalter (ABTA) zu überprüfen.

Die Überprüfung ergab die Höchstpunktzahl (hundertprozentige Einhaltung), was garantiert, dass nicht nur die Orcas, sondern alle Tiere im Loro Parque „unter den besten Bedingungen nach den strengsten Regeln von ABTA gehalten werden“. Deshalb bedeutet die Entscheidung von Thomas Cook „nicht nur eine Wertminderung der Inspektion sondern stellt sich auch gegen die Tierwohlstandards von ABTA, die die Strengsten der Welt sind“.

Im Loro Parque sorgen sich „hundert Prozent des Personals“ über das Wohlergehen der Tiere „und wir sind stolz darauf, jeden Tag alle Tiere in unserer Obhut mit der größten Liebe und Respekt zu umsorgen“, ergänzt der Direktor der Loro Parque Fundación.

Deshalb hat der Loro Parque die höchsten Qualifikationen, nicht nur von Global Spirit, sondern auch von American Humane, dem TÜV, der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien, der Iberischen Vereinigung der Zoos und Aquarien, der Europäischen Vereinigung der Meeressäuger und der Allianz von Park und Aquarien der Meeressäuger erhalten.

Javier Almunia unterstreicht, dass dies ein klarer Beweis für eine exzellente Tierhaltung ist und dieser Faktor ist der Hauptgrund dafür, weshalb der Loro Parque mit dem Preis Travellers’Choice von TripAdvisor zum besten Zoo der Welt gewählt wurde.

“„Es gibt keinen Zweifel daran, dass viele Besucher, die dafür gestimmt haben, dass der Preis an den Loro Parque gehen soll, Kunden von Thomas Cook waren“, führt der Direktor der Fundación weiter aus. Er stellt auch klar, dass der Loro Parque, der am meisten ausgezeichnete Zoo der Welt ist und auch in Spanien hat er die höchste Auszeichnung, die ein Unternehmen erhalten kann, erzielt: den Prinz Felipe Award für unternehmerische Exzellenz..

Loro Parque erfüllt nachweislich „mehr“ als die strengsten Tierwohlstandards und auch in der Haltung und Pflege der Orcas leistet er eine außergewöhnliche Arbeit.

Tatsächlich arbeitet die Loro Parque Fundación mit Experten für Tierwohl der Universität von Barcelona zusammen, um einen messbaren Rahmen für diesen Faktor „sehr detailliert“ auf die Orcas ausgerichtet, er erarbeiten, um so mit einer größeren Präzision die täglichen und jahreszeitlichen Abweichungen zu erfassen, die aufgrund von Gruppen- oder Sexualverhalten auftreten können.

Javier Almunia erinnert auch daran, dass 1994 die Loro Parque Fundación gegründet wurde, die bis zum heutigen Tag über 19 Millionen Dollar in mehr als 150 Artenschutzprojekte in aller Welt investiert hat. Als direktes Resultat daraus, konnten neun Papageienarten vor dem Aussterben bewahrt werden und viele andere Arten haben ihren Bestand in der Natur verbessert.

Die Entscheidung von Thomas Cook „ändert nichts an unserer Entschlossenheit, uns für das Wohlbefinden der Tiere in der Welt einzusetzen“ und dafür die Artenvielfalt auf einem Planeten zu erhalten, der wissenschaftlich bewiesenermaßen von der sechsten Ausrottung bedroht ist.

Es ist auch zu berücksichtigen, dass mit 700 Millionen Besuchern in Zoos weltweit ganz klar wird, dass eine Zoobesuch eine sehr nachgefragte Freizeitbeschäftigung ist, die im Licht der Zerstörung unserer Natur und der Umwelt in der Zukunft ein absolutes „Muß“ sein wird.

„Glücklicherweise begrüßt der Loro Parque in diesem Jahr mehr Besucher als jemals zuvor und auch ohne die Zusammenarbeit mit Thomas Cook, wird er damit fortfahren, allen einen einzigartigen Einblick in die wunderbare Welt der Wildtiere zu ermöglichen und an unserer Mission teilzuhaben: Dem Schutz und dem Erhalt von Tieren und ihrem Lebensraum für die künftigen Generationen“, betont er.

Loro Parque beglückwünscht Nestlé für seinen Wiedereinstieg an den runden Tisch über nachhaltiges Palmöl

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Der Loro Parque gibt seine Zufriedenheit darüber bekannt, das Nestlé an den runden Tisch über nachhaltges Palmöl (RSPO) zurückgekehrt ist, nachdem das Unternehmen zugesichert hat, dass es die Regeln einhalten und bis 2023 erreichen wird, zu 100% nachhaltiges und zertifiziertes Palmöl zu verwenden. Dieser Schritt zum Wohl der Umwelt bestätigt die wichtige Rolle, die Zoos, wie der Loro Parque spielen, wenn es darum geht, sich für eine nachhaltigere Welt und den Respekt für die Natur und die Wildtiere einzusetzen.

Deshalb, aufgrund dieser Zusage, hat der Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) angekündigt, auch weiterhin unter seinen jährlich 700 Millionen Besuchern, Nestlé als nachhaltige Marke zu präsentieren. Außerdem hat er betont, wie wichtig es für den Verband und auch für jeden einzelnen der eingeschriebenen Zoos und Aquarien ist, dass Nestlé daran arbeitet, zu 100% nachhaltiges und zertifiziertes Palmöl für seine Produkte zu verwenden.

Diese Zusage wird zweifelsohne eine positive Auswirkung auf die Umwelt haben, denn die RSPO stellt sicher, dass die Plantagen so bewirtschaftet und zertifiziert werden, dass die Artenvielfalt nicht beinträchtigt wird und dass die Gewinnung von Palmöl – das in Bezug auf die Gesundheit des Verbrauchers genauso ist wie jedes andere gesättigte Öl – nicht die Populationen der Arten benachteiligt, die sich in einem sehr verletzlichen Zustand befinden, weil die Wälder, in denen sie leben zu Plantage verwandelt werden. Wie bei den Organ Utans oder Elefanten in Indonesien.

Aber selbst wenn der Verbraucher das Problem kennt, kann er ohne Information nicht frei wählen, diese Produkte, die nicht nachhaltig gewonnenes Palmöl enthalten zu vermeiden. Der Loro Parque arbeitet, über die Stiftung Loro Parque Fundación, im Rahmen seiner Aufklärungsarbeit daran, die Folgen seiner Verwendung bekannt zu machen. Die Unterstützung dieser Petition des WAZA ist nur ein weiterer konsequenter Schritt für das Engagement des Loro Parque für den Erhalt der Artenvielfalt und der Spezies, die wie die Elefanten und Orang Utans, vom Aussterben bedroht sind.

 

Die Loro Parque Fundación ist offen für neue Projekt-Vorschläge für das Jahr 2019

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Die Stiftung Loro Parque Fundación hat ihren Zeitfenster für Vorschläge neuer Projekte für das Jahr 2019 geöffnet. Die Frist zum Einreichen von Projekten läuft bis Mittwoch, 15. August. Unter allen ausgewählten Projekten, die von einem Komitee unabhängiger Experten geprüft wird, wird die Stiftung 1.000.000 Dollar verteilen.

Diese internationale Einrichtung, von gemeinnützigem Charakter, dessen Hauptsponsor der Loro Parque ist, unterstützt Projekte, die sich hauptsächlch auf Papageien und Meeresbewohner beziehen. Ziel ist es, den Bestand der Arten zu verbessern, die vom Aussterben bedroht sind. Außerdem wird durch die Aktivitäten der Stiftung gezielt für den Erhalt ihrer Lebensräume und die allgemeine Artenvielfalt geworben.

Dank der Tatsache, dass der Park, der als bester Zoo der Welt nach TripAdvisor gilt, die Kosten für die Stiftung übernimmt, können alle Spenden zu 100% in den Umweltschutz fließen. Im Laufe der Jahre wurden dank dieses Engagements über 150 Projekte vorangebracht.

Ausgewählte Projekte 2018

Unter den Projekten des Jahres 2018 hebt sich besonders „Whale Bay“, hervor. Es begann im März diesen Jahres auf der Insel Boavista mit der Beobachtung einer der vier am meisten bedrohten Populationen von Buckelwalen in der Welt, an dem einzigen Fortpflanzungsort im Nordwest-Atlantik, der von dieser Art bekannt ist. Die Zahl der Walkühe mit Jungtieren stieg auf 15 bis 16 an. Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass 2016 kein einziges Neugeborenes beobachtet werden konnte. Dank des Projekts „Whale Bay“ wurden Daten gesammelt, die es erlauben, die Deklaration von Bahía de Sal-Rei zum Meeresschutzgebiet für Buckelwale zu unterstützen. Es wird für einen Verhaltenskodex geworben und Normen für ein gutes Verhalten von Veranstaltern von Whale Whatching Ausflügen per Boot festgelegt. Zudem werden nationale und internationale Biologen in den grundlegenden Techniken der Walbeobachtung ausgebildet.

In Ecuador konnten im Laufe dieses Jahres, dank der Unterstützung durch die Loro Parque Fundación, Exemplare des großen Soldaten-Aras (Ara ambiguus) ausgewildert werden. Alle Exemplare sind unter kontrollierten Umständen über bei Wilderei konfiszierten Tieren gezüchtet worden. Die Beobachtung dieser Bechsteinaras, wie sie auch genannt werden, im ecuadorianischen Dschungel ist dank moderner Satellitensysteme möglich. Dadurch können viele Daten von großem wissenschaftlichem Interesse zum Schutz dieser Art und aller Arten, die mit ihnen in Verbindung stehen, wie Pflanzen, Insekten und sogar Amphibien, zusammengetragen werden.

Eine weiteres interessantes Projekt, das kürzlich in Sardina del Norte auf Gran Canaria initiiert wurde, ist ein Projekt von ElasmoCan, das sich dem Schutz des Engelhais widmet. Es wird über die Stiftung Loro Parque Fundación konfinanziert und über Poema del Mar mit Aufklärungskampagnen unterstützt. Es ergänzt ein anderes Projekt, das 2016 begonnen wurde, um die vorhandenen Engelshaie zu identifizieren, um sie später zählen zu können und so zum Erhalt der Art, durch eine kontinuierliche Beobachtung, die Verfolgung von Bewegungsmustern, der Beschreibung ihres Lebensraums und der Sensibilisierung der Bevölkerung für ihre Existenz und Schutzbedürftigkeit beizutragen.

Ein letztes faszinierendes Projekt dreht sich um den Lear-Ara aus Brasilien. Ein Vogel, der stark gefährdet ist und in einer der trockensten Gegenden des Landes lebt. Vier Exemplare wurden der Stiftung auf Teneriffa von der brasilianischen Regierung übergeben. Schon bald begannen sie sich zu vermehren und auf eine Gruppe von 30 Exemplaren zu wachsen. Die Stiftung konnte so schon neun Exemplare in ihr Herkunftsland zurückschicken. In Kürze werden weitere folgen, um die Erholung des Bestandes im natürlichen Lebensraum, wo auf allen Ebenen wissenschaftliche Studien stattfinden, zu stärken.

9 Arten vor dem Aussterben gerettet

Die Loro Parque Fundación hat dank ihres Einsatzes für den Arterhalt insgesamt schon 9 Papageienarten vor dem Aussterben gerettet. Seit der Gründung im Jahr 1994 hat die Loro Parque Fundación Projekte zum Schutz bedrohter Arten mit 18.000.000 Dollar unterstützt. Der Wechsel der Bedrohungskategorie bei vielen dieser 9 Arten ist ein Erfolg für den Umweltschutz weltweit und macht diese gemeinnützige Organisation auf internationaler Ebene zur Effektivsten ihrer Art.

Die Arten, die von ihrem bevorstehenden Aussterben gerettet wurden, sind: der Gelbohrsittich aus Kolumbien, der Lear-Ara aus Brasilien, der Blaukehl-Ara aus Bolivien, der philippinische Kakadu, der Amazonas-Rotschwanz aus Brasilien, der Mauritiussittich, der Blaukopf-Ara aus Peru, der Hahnenfußsittich aus Neukaledonien und die Unzertrennlichen Rußköpfchen aus Sambia.

Interessierte Organisationen finden den Antrag auf Unterstützung unter folgendem Link: http://www.loroparque-fundacion.org/forms/application_form_2019_eng.pdf