Loro Parque: Thomas Cook ist beeinflusst von Aktivisten, deren Ziel die Zerstörung von Zoos ist

artikel, foto Sin comentarios »
Quelle: https://www.efeverde.com/noticias/destruir-actividad-de-conservacion-zoos-loro-parque-thomas-cook/

Die Entscheidung des britischen Reiseveranstalters Thomas Cook keine Eintrittskarten mehr für Attraktionen zu verkaufen, die Orcas halten, ist ganz klar von Aktivisten beeinflusst, die sich nicht um die Tiere sorgen, sondern deren Ziel es ist, Zoos zu zerstören und deren Arterhaltungsaktivitäten zu unterlaufen, bemerkte die Loro Parque Fundación heute dazu.

Der Direktor der Loro Parque Fundación, Javier Almunia, hat diese Einschätzung gegenüber der Nachrichtenagentur EFE geäußert, nachdem Thomas Cook am 29. Juli bekannt gab, dass er die Absicht hat, ab dem Sommer keine Eintrittskarten mehr von Attraktionen zu verkaufen, die Orcas in Gefangenschaft halten, wie es bei dem tinerfenischen Zoo der Fall ist.

In diesem Zusammenhang betont der Loro Parque seine Dankbarkeit gegenüber den mehr als einer Million Besuchern, die in den letzten 45 Jahren über Thomas Cook seine Anlage besucht haben „niemals haben wir von ihnen eine einzige Beschwerde erhalten, die sich auf das Wohlbefinden unserer Tiere bezog“.

Thomas Cook besteht darauf, dass die Entscheidung auf wissenschaftlichen Beweisen beruht, aber legt keinen davon vor und argumentiert stattdessen damit, dass 90 Prozent der Klienten um das Wohlbefinden der Tiere besorgt ist, was nicht bedeutet, dass sie sich besorgt über das Wohl der Orcas im Loro Parque geäußert haben.

Tatsächlich erinnert Javier Almunia daran, dass im April 2017 Global Spirit, ein Unternehmen, das mit der Born Free Foundation verbunden ist, den Loro Parque auf Wunsch von Thomas Cook inspiziert hat, um die Einhaltung der Bestimmungen in den Anlagen und Tierschutzstandards der britischen Reiseveranstalter (ABTA) zu überprüfen.

Die Überprüfung ergab die Höchstpunktzahl (hundertprozentige Einhaltung), was garantiert, dass nicht nur die Orcas, sondern alle Tiere im Loro Parque „unter den besten Bedingungen nach den strengsten Regeln von ABTA gehalten werden“. Deshalb bedeutet die Entscheidung von Thomas Cook „nicht nur eine Wertminderung der Inspektion sondern stellt sich auch gegen die Tierwohlstandards von ABTA, die die Strengsten der Welt sind“.

Im Loro Parque sorgen sich „hundert Prozent des Personals“ über das Wohlergehen der Tiere „und wir sind stolz darauf, jeden Tag alle Tiere in unserer Obhut mit der größten Liebe und Respekt zu umsorgen“, ergänzt der Direktor der Loro Parque Fundación.

Deshalb hat der Loro Parque die höchsten Qualifikationen, nicht nur von Global Spirit, sondern auch von American Humane, dem TÜV, der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien, der Iberischen Vereinigung der Zoos und Aquarien, der Europäischen Vereinigung der Meeressäuger und der Allianz von Park und Aquarien der Meeressäuger erhalten.

Javier Almunia unterstreicht, dass dies ein klarer Beweis für eine exzellente Tierhaltung ist und dieser Faktor ist der Hauptgrund dafür, weshalb der Loro Parque mit dem Preis Travellers’Choice von TripAdvisor zum besten Zoo der Welt gewählt wurde.

“„Es gibt keinen Zweifel daran, dass viele Besucher, die dafür gestimmt haben, dass der Preis an den Loro Parque gehen soll, Kunden von Thomas Cook waren“, führt der Direktor der Fundación weiter aus. Er stellt auch klar, dass der Loro Parque, der am meisten ausgezeichnete Zoo der Welt ist und auch in Spanien hat er die höchste Auszeichnung, die ein Unternehmen erhalten kann, erzielt: den Prinz Felipe Award für unternehmerische Exzellenz..

Loro Parque erfüllt nachweislich „mehr“ als die strengsten Tierwohlstandards und auch in der Haltung und Pflege der Orcas leistet er eine außergewöhnliche Arbeit.

Tatsächlich arbeitet die Loro Parque Fundación mit Experten für Tierwohl der Universität von Barcelona zusammen, um einen messbaren Rahmen für diesen Faktor „sehr detailliert“ auf die Orcas ausgerichtet, er erarbeiten, um so mit einer größeren Präzision die täglichen und jahreszeitlichen Abweichungen zu erfassen, die aufgrund von Gruppen- oder Sexualverhalten auftreten können.

Javier Almunia erinnert auch daran, dass 1994 die Loro Parque Fundación gegründet wurde, die bis zum heutigen Tag über 19 Millionen Dollar in mehr als 150 Artenschutzprojekte in aller Welt investiert hat. Als direktes Resultat daraus, konnten neun Papageienarten vor dem Aussterben bewahrt werden und viele andere Arten haben ihren Bestand in der Natur verbessert.

Die Entscheidung von Thomas Cook „ändert nichts an unserer Entschlossenheit, uns für das Wohlbefinden der Tiere in der Welt einzusetzen“ und dafür die Artenvielfalt auf einem Planeten zu erhalten, der wissenschaftlich bewiesenermaßen von der sechsten Ausrottung bedroht ist.

Es ist auch zu berücksichtigen, dass mit 700 Millionen Besuchern in Zoos weltweit ganz klar wird, dass eine Zoobesuch eine sehr nachgefragte Freizeitbeschäftigung ist, die im Licht der Zerstörung unserer Natur und der Umwelt in der Zukunft ein absolutes „Muß“ sein wird.

„Glücklicherweise begrüßt der Loro Parque in diesem Jahr mehr Besucher als jemals zuvor und auch ohne die Zusammenarbeit mit Thomas Cook, wird er damit fortfahren, allen einen einzigartigen Einblick in die wunderbare Welt der Wildtiere zu ermöglichen und an unserer Mission teilzuhaben: Dem Schutz und dem Erhalt von Tieren und ihrem Lebensraum für die künftigen Generationen“, betont er.

Loro Parque beglückwünscht Nestlé für seinen Wiedereinstieg an den runden Tisch über nachhaltiges Palmöl

foto, stiftung Sin comentarios »

Der Loro Parque gibt seine Zufriedenheit darüber bekannt, das Nestlé an den runden Tisch über nachhaltges Palmöl (RSPO) zurückgekehrt ist, nachdem das Unternehmen zugesichert hat, dass es die Regeln einhalten und bis 2023 erreichen wird, zu 100% nachhaltiges und zertifiziertes Palmöl zu verwenden. Dieser Schritt zum Wohl der Umwelt bestätigt die wichtige Rolle, die Zoos, wie der Loro Parque spielen, wenn es darum geht, sich für eine nachhaltigere Welt und den Respekt für die Natur und die Wildtiere einzusetzen.

Deshalb, aufgrund dieser Zusage, hat der Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) angekündigt, auch weiterhin unter seinen jährlich 700 Millionen Besuchern, Nestlé als nachhaltige Marke zu präsentieren. Außerdem hat er betont, wie wichtig es für den Verband und auch für jeden einzelnen der eingeschriebenen Zoos und Aquarien ist, dass Nestlé daran arbeitet, zu 100% nachhaltiges und zertifiziertes Palmöl für seine Produkte zu verwenden.

Diese Zusage wird zweifelsohne eine positive Auswirkung auf die Umwelt haben, denn die RSPO stellt sicher, dass die Plantagen so bewirtschaftet und zertifiziert werden, dass die Artenvielfalt nicht beinträchtigt wird und dass die Gewinnung von Palmöl – das in Bezug auf die Gesundheit des Verbrauchers genauso ist wie jedes andere gesättigte Öl – nicht die Populationen der Arten benachteiligt, die sich in einem sehr verletzlichen Zustand befinden, weil die Wälder, in denen sie leben zu Plantage verwandelt werden. Wie bei den Organ Utans oder Elefanten in Indonesien.

Aber selbst wenn der Verbraucher das Problem kennt, kann er ohne Information nicht frei wählen, diese Produkte, die nicht nachhaltig gewonnenes Palmöl enthalten zu vermeiden. Der Loro Parque arbeitet, über die Stiftung Loro Parque Fundación, im Rahmen seiner Aufklärungsarbeit daran, die Folgen seiner Verwendung bekannt zu machen. Die Unterstützung dieser Petition des WAZA ist nur ein weiterer konsequenter Schritt für das Engagement des Loro Parque für den Erhalt der Artenvielfalt und der Spezies, die wie die Elefanten und Orang Utans, vom Aussterben bedroht sind.

 

Die Loro Parque Fundación ist offen für neue Projekt-Vorschläge für das Jahr 2019

foto, Sin categoría-de, stiftung Sin comentarios »

Die Stiftung Loro Parque Fundación hat ihren Zeitfenster für Vorschläge neuer Projekte für das Jahr 2019 geöffnet. Die Frist zum Einreichen von Projekten läuft bis Mittwoch, 15. August. Unter allen ausgewählten Projekten, die von einem Komitee unabhängiger Experten geprüft wird, wird die Stiftung 1.000.000 Dollar verteilen.

Diese internationale Einrichtung, von gemeinnützigem Charakter, dessen Hauptsponsor der Loro Parque ist, unterstützt Projekte, die sich hauptsächlch auf Papageien und Meeresbewohner beziehen. Ziel ist es, den Bestand der Arten zu verbessern, die vom Aussterben bedroht sind. Außerdem wird durch die Aktivitäten der Stiftung gezielt für den Erhalt ihrer Lebensräume und die allgemeine Artenvielfalt geworben.

Dank der Tatsache, dass der Park, der als bester Zoo der Welt nach TripAdvisor gilt, die Kosten für die Stiftung übernimmt, können alle Spenden zu 100% in den Umweltschutz fließen. Im Laufe der Jahre wurden dank dieses Engagements über 150 Projekte vorangebracht.

Ausgewählte Projekte 2018

Unter den Projekten des Jahres 2018 hebt sich besonders „Whale Bay“, hervor. Es begann im März diesen Jahres auf der Insel Boavista mit der Beobachtung einer der vier am meisten bedrohten Populationen von Buckelwalen in der Welt, an dem einzigen Fortpflanzungsort im Nordwest-Atlantik, der von dieser Art bekannt ist. Die Zahl der Walkühe mit Jungtieren stieg auf 15 bis 16 an. Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass 2016 kein einziges Neugeborenes beobachtet werden konnte. Dank des Projekts „Whale Bay“ wurden Daten gesammelt, die es erlauben, die Deklaration von Bahía de Sal-Rei zum Meeresschutzgebiet für Buckelwale zu unterstützen. Es wird für einen Verhaltenskodex geworben und Normen für ein gutes Verhalten von Veranstaltern von Whale Whatching Ausflügen per Boot festgelegt. Zudem werden nationale und internationale Biologen in den grundlegenden Techniken der Walbeobachtung ausgebildet.

In Ecuador konnten im Laufe dieses Jahres, dank der Unterstützung durch die Loro Parque Fundación, Exemplare des großen Soldaten-Aras (Ara ambiguus) ausgewildert werden. Alle Exemplare sind unter kontrollierten Umständen über bei Wilderei konfiszierten Tieren gezüchtet worden. Die Beobachtung dieser Bechsteinaras, wie sie auch genannt werden, im ecuadorianischen Dschungel ist dank moderner Satellitensysteme möglich. Dadurch können viele Daten von großem wissenschaftlichem Interesse zum Schutz dieser Art und aller Arten, die mit ihnen in Verbindung stehen, wie Pflanzen, Insekten und sogar Amphibien, zusammengetragen werden.

Eine weiteres interessantes Projekt, das kürzlich in Sardina del Norte auf Gran Canaria initiiert wurde, ist ein Projekt von ElasmoCan, das sich dem Schutz des Engelhais widmet. Es wird über die Stiftung Loro Parque Fundación konfinanziert und über Poema del Mar mit Aufklärungskampagnen unterstützt. Es ergänzt ein anderes Projekt, das 2016 begonnen wurde, um die vorhandenen Engelshaie zu identifizieren, um sie später zählen zu können und so zum Erhalt der Art, durch eine kontinuierliche Beobachtung, die Verfolgung von Bewegungsmustern, der Beschreibung ihres Lebensraums und der Sensibilisierung der Bevölkerung für ihre Existenz und Schutzbedürftigkeit beizutragen.

Ein letztes faszinierendes Projekt dreht sich um den Lear-Ara aus Brasilien. Ein Vogel, der stark gefährdet ist und in einer der trockensten Gegenden des Landes lebt. Vier Exemplare wurden der Stiftung auf Teneriffa von der brasilianischen Regierung übergeben. Schon bald begannen sie sich zu vermehren und auf eine Gruppe von 30 Exemplaren zu wachsen. Die Stiftung konnte so schon neun Exemplare in ihr Herkunftsland zurückschicken. In Kürze werden weitere folgen, um die Erholung des Bestandes im natürlichen Lebensraum, wo auf allen Ebenen wissenschaftliche Studien stattfinden, zu stärken.

9 Arten vor dem Aussterben gerettet

Die Loro Parque Fundación hat dank ihres Einsatzes für den Arterhalt insgesamt schon 9 Papageienarten vor dem Aussterben gerettet. Seit der Gründung im Jahr 1994 hat die Loro Parque Fundación Projekte zum Schutz bedrohter Arten mit 18.000.000 Dollar unterstützt. Der Wechsel der Bedrohungskategorie bei vielen dieser 9 Arten ist ein Erfolg für den Umweltschutz weltweit und macht diese gemeinnützige Organisation auf internationaler Ebene zur Effektivsten ihrer Art.

Die Arten, die von ihrem bevorstehenden Aussterben gerettet wurden, sind: der Gelbohrsittich aus Kolumbien, der Lear-Ara aus Brasilien, der Blaukehl-Ara aus Bolivien, der philippinische Kakadu, der Amazonas-Rotschwanz aus Brasilien, der Mauritiussittich, der Blaukopf-Ara aus Peru, der Hahnenfußsittich aus Neukaledonien und die Unzertrennlichen Rußköpfchen aus Sambia.

Interessierte Organisationen finden den Antrag auf Unterstützung unter folgendem Link: http://www.loroparque-fundacion.org/forms/application_form_2019_eng.pdf

Dank der Arbeit der Loro Parque Fundación konnten 9 Papageienarten vor dem Aussterben gerettet werden

foto, stiftung Sin comentarios »

Der Stiftung, Loro Parque Fundación, ist es dank ihres Einsatzes für den Artenschutz gelungen, insgesamt 9 Papageienarten vor dem Aussterben zu bewahren.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 hat die Loro Parque Fundación Arterhaltungsprojekte mit über 18.000.000 Millionen Dollar unterstützt. Eine Veränderung des Bedrohungsstatus bei vielen dieser neun Arten ist ein großer Umweltschutzerfolg auf Weltebene, die diese gemeinnützige Organisation international zur Effektivsten macht.

Die „Rote Liste“ der internationalen Artenschutzunion, Unión Internacional para la Conservación de la Naturaleza (IUCN), katalogisiert die unterschiedlichen Arten in verschiedene Bedrohungskategorien: in wenig besorgniserregend, fast bedroht, verletzlich, vom Aussterben gefährdet, kritisch vom Aussterben bedroht, in der Natur ausgestorben und ausgestorben.

Die Psittaziden – die Papageien – zählen zu den Vogelarten, die rund um den Planeten am meisten bedroht sind. Dank der Bemühungen der Stiftung, konnten 9 Arten vor dem bevorstehenden Verschwinden gerettet werden.

Nachfolgend werden die Arten mit spezifischer Information über jedes einzelne Projekt und seine Resultate vorgestellt.

Gelbohrpapagei (Ognorhynchus icterotis) – Kolumbien

Im Jahr 1998 wurden kaum mehr als 82 Exemplare des Gelbohrpapageis in Kolumbien gezählt. Dank der technischen und finanziellen Unterstützung durch die Loro Parque Fundación und der Zuwendung von über 1.500.000 Dollar ist ihre Zahl inzwischen auf 4.000 Exemplare angewachsen. Dadurch wurde die Art von der Kategorie „kritisch vom Aussterben bedroht“ in „gefährdet“ heruntergestuft.

Diese Vogelart ist direkt mit der lokalen Palme verbunden. Von ihr werden die Blätter zu religiösen Festen und kulturellen Traditionen abgeschnitten. Die Abhängigkeit zwischen beiden Arten ist so eng, dass wenn die Palme verschwindet auch der Gelbohrpapagei ausstirbt. Verschiedene Aufforstungs- und Aufklärungskampagnen der lokalen Bevölkerung und ihrer Behörden, in Kombination mit künstlichen Nestern haben so erfolgreich Früchte getragen, dass man den Papagei heute in Schwärmen beobachten kann. Über die lokale Organisation „ProAves“ wurden Maßnahmen ergriffen, die dazu führten, dass die Einheimischen direkt in den Schutz ihres einzigartigen Naturschatzes eingebunden sind.

Guacamayo de Lear (Anodorhynchus leari) – Brasilien

Der Guacamayo de Lear, Lear-Ara, der aus dem Nordosten Brasiliens stammt, ist historisch schon immer ein Opfer der Jagd, Plünderung, Zerstörung seines Lebensraumes oder anderer Schwierigkeiten, in einem Gebeit mit extremen Lebensbedingungen geworden. Im Jahr 1994 wurden nicht einmal mehr 200 Exemplare gezählt. Trotzdem ist ihre Zahl heute auf bis zu 1.300 Individuen angestiegen und ist von der Kategorie „kritisch bedroht“ in „gefährdet“ gesunken. Die Loro Parque Fundación hat mehrere Aktionen zur Erholung des Bestandes mit über 460.000 Dollar unterstützt.

Zu den wichtigsten zählt, die Entschädigung der Maisbauern in der Region, die diese Art für Ernteausfälle verantwortlich machten. Die Schaffung von Fonds durch verschiedene Institutionen erlaubt es, dass Landwirte, die tatsächliche Schäden belegen können, eine entsprechende Ausgleichszahlung erhalten. Im Gegenzug müssen sie sich verpflichten, die Guacamayos, die gelegentlich Schäden an ihren Feldern anrichten können, nicht auszurotten. Die Region, in der sie leben, Caatinga, bedeutet in der Sprache der Tupí (Sprache der Eingeborenen in Südamerika) „weißer Wald“ – denn in Zeiten extremer Trockenheit verlieren die Bäume alle Blätter und die äußeren Enden ihrer Zweige färben sich weiß – ist sehr einzigartig. Denn trotz der hohen Temperaturen und der extremen Trockenheit beherbergt sie einen große endemische Artenvielfalt. Die Erholung des Bestandes dieser Art, erlaubt es, die sehr weitläufige und schwer zu überschauende Gegend zu schützen.

Die Loro Parque Fundación nimmt an einem Programm „ex situ“ teil. Die brasilianische Regierung hat im Jahr 2006 zwei Papageienpaare, die im Zuge des illegalen Tierhandels beschlagnahmt wurden, in die Fundación zur Nachzucht geschickt. Schon nach sechs Wochen gab es einen ersten Erfolg. Inzwischen sind schon 32 Exemplare geboren worden, von denen 9 in ihr Herkunftsland zurückgekehrt sind. Sie sind Teil eines Netzwerkes zum Schutz der Art unter kontrollierten Bedingungen.

Guacamayo Barbazul (Ara glaucogularis) Bolivien

El Guacamayo Barbazul, oder Blaukehlara, eine endemische Art, die aus den Ebenen von Beni in Bolivien stammt, ist ein wahres Juwel der Natur, das in den 90er Jahren nicht einmal mehr 50 Exemplare zählte. Obwohl die Art immer noch kritisch vom Aussterben bedroht ist, konnte beobachtet werden, dass die Population in dem weitläufigen Territorium, in dem sie leben, auf über 250 Exemplare angestiegen ist. Eine großzügige Investition seit dem Jahr 1995 von über 1.500.000 Dollar hat erreicht, die lokale Bevölkerung für die Bedrohung dieser Art, deren Federn jahrelang zur Umsetzung traditioneller Riten ausgebeutet wurden, zu sensibilisieren.

Die Herstellung künstlicher Federn und Workshops, in denen gelernt wurde, Kopfschmuck anzufertigen, hat es ermöglicht, dass tausende Guacamayos, verschiedener Arten, davon profitieren. Arbeiten vor Ort, in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und wissenschaftlichen Behörden konnten einen Fortschritt für diese Art erreichen. Aufgrund der Einzigartigkeit ihres Lebensraumes und ihres Verhaltens sind weitere, kontinuierliche Bemühungen notwendig.

Philipinnen-Kakadu (Aacatua haematuropygia) Philipinnen

Der Philipinnen-Kakadu ist eines der Hauptprojekte, die die Loro Parqe Fundación unterstützt. Dank des enormen Einsatzes der lokalen, gemeinnützigen Organisation „Katala Foundation“ ist die Population rasant gewachsen. Von 22 Exemplaren in den 90er Jahren auf mittlerweile über 1.200 zum jetzigen Zeitpunkt. Sogar mit einer jüngsten Freilassung von 7 Exemplaren, die als Jungtiere im Rahmen des illegalen Handels sichergestellt wurden.

Eine der führenden Persönlichkeiten, Indira Widman, ist kürzlich für ihren großen Einsatz für diese Spezies mit dem Preis „Withley Awards for Nature and Conservation“ ausgezeichnet worden. Sie lebt auf den Inseln und setzt dadurch sehr komplexe Arbeiten zur Erholung und Kontrolle des Bestandes um.

Eine ihrer originellsten Strategien war es, Insassen des lokalen Gefängnisses und ehemalige Nesträuber und –händler zu „Wächtern des Wildlebens“ auszubilden, sodass sie heute die Gebiete beschützen, in denen sie selbst ein Zehntel der Population überwachen.

Amazonas-Rotschwanz(Amazona brasiliensis) – Brasilien

Die brasilianische Amazonas-Rotschwanz, ist eine bedrohte Art des atlantischen Tropenwaldes, die vorwiegend in den Staaten Sao Paulo und Paraná (mit ganz wenigen Exemplaren in Norden des Staates Santa Catarina) im Südosten Brasiliens lebt. Über ein Jahrzehnt lang hat die Loro Parque Fundación Aktivitäten zum Erhalt der wildlebenden Population unterstützt. Dieses Engagement hat sich als großer Erfolg erwiesen.

In den 80er Jahren war die Gesamtpopulation des Amazonas-Rotschwanzes auf kaum mehr als 2.500 Exemplare geschrumpft. Inzwischen ist der Bestand auf schätzungsweise über 9.000 Exemplare angestiegen und die Kategorie wurde von „gefährdet“ auf „verletzlich“ heruntergestuft. Der Großteil der Population – etwa 70% – lebt in Paraná, wo sie sich auf niedrigen, waldreichen Inseln entlang der Küste vermehren. Der Wald ist anfällig für Störungen, die vor allem durch den Tourismus entstehen und durch das Abholzen von Bäumen, die der Papagei zum Nestbau favorisiert.

Deshalb hat die Loro Parque Fundación die „Sociedade de Pesquisa em Vida Selvagem e Educação Ambiental” (SPVS) dabei unterstützt, die Brutstätten zu überwachen und zu schützen. Es ist wichtig die Bevölkerung miteinzubeziehen, um die Bäume zu erhalten, von denen der Bestand dieser Art abhängt. Es macht Mut, zu beobachten, wie innerhalb kurzer Zeit, die Nutzung von künstlichen Nestern als Bruthilfe, gute Erfolge erzielte und direkt zur Zunahme des Bestandes beigetragen hat.

Mauritius-Papagei (Psittacula eques) – Mauritius

Der Mauritius-Papagei ist der letzte eingeborene Überlebende einer Art, die früher alle westlichen Inseln des Indischen Ozeans bevölkerte. Die Mauritius-Sittiche waren auf der Insel Mauritius weit verbreitet, aber ihr Bestand und ihre geographische Verteilung begann sich ab Mitte des 18. Jahrhunderts zu reduzieren. Im Jahr 1986 bestand die Population aus 8 bis 12 Individuen, darunter nur noch drei Weibchen im fortpflanzungsfähigen Alter.

Diese Reduzierung war die Konsequenz aus der massiven Zerstörung und Verschlechterung ihres Lebensraums, die zu einem Mangel an einheimischen Bäumen führte, die der Art als Nahrung dienen und an endemischen großen Bäumen, die sie zum Nisten benötigen.

Die Bemühung, die Art zu erhalten, wurde von der „Mauritius Wildlife Foundation“ initiiert, mit der die Loro Parque Fundación aktiv zusammenarbeitete, um das Hauptziel des Engagements zu erreichen: Etablierung einer lebensfähigen Population des Mauritius-Sittichs in der Natur. Das Programm konnte einen wichtigen Beitrag zum Wachstum der Population leisten, die bis 2003 auf 188 Exemplare (aus ursprünglich 8 bis 12 Sittichen 1986) anwuchs. Außerdem wurden Sittiche, die in Gefangenschaft aufgezogen wurden, erfolgreich ausgewildert und es wurde die Fortpflanzung zwischen freilebenden Sittichen und solchen in Gefangenschaft gefördert. Ein wichtiger Part war es gefangene Weibchen mit einem wildlebenden Männchen zu kreuzen, um die Lebensfähigkeit der Nachkommen zu gewährleisten.

Zwölf Mauritius-Sittiche, die aus der Aufzuchtstation auf der Insel freigelassen wurden, überlebten in ihrem Heimatwald. Das Ergebnis all dieser kontinuierlichen Bemühungen ist ein exponentielles Wachstum der Art, von der heute über 500 Exemplare gezählt werden.

Blaukopfara (Primolius couloni) – Peru

In Peru, Brasilien und Bolivien lebt der seltene Guacamayo Blaukopfara, dessen lokalisierte Populationen nie sehr zahlreich sind. Nichtsdestotrotz wächst die globale Population immer mehr und die Gefährdungskategorie wurde von „gefährdet“ auf „verletzlich“ abgestuft.

Die Loro Parque Fundación hat Feldforschungen zu dieser Art finanziert. Dadurch konnten Landkarten erstellt werden, auf denen Populationen, die temporär mehr oder weniger zahlreich sein können, lokalisiert werden. Genaue Zahlen über diese Art zu erhalten, ist die Grundvoraussetzung ihres Erhalts und das Verändern der Bedrohungskategorie schließt nicht aus, dass sie in bestimmten Gebeiten nicht doch verschwinden könnten.

Hahnenfußsittich (Eunymphicus cornutus) – Nueva Caledonia

In Neukaledonien hat ein Sittich, mit einem eleganten Kopfschmuck, jahrelang unter Invasoren in seinem Lebensraum gelitten. Beispielsweise unter Ratten, die seine Eier und Küken attackieren. Der Wachstum des Bestandes wurde deshalb durch die Überwachung ihres Lebensraumes während der Brutzeit und durch das Kennenlernen ihrer Fortpflanzungsstrategie sowie der Bedingungen ihres Lebensraums in den letzten Jahren erreicht. Die Gefährdungskategorie sank von „gefährdet“ auf „verletzlich“.

Landschaften zu erkennen, in denen sie sich aufhalten, ihr tägliches Verhalten zu studieren und die Probleme kennenzulernen, mit denen sie konfrontiert sind, braucht Zeit für Forschung und technische Arbeiten, die in diesem Fall zu sehr guten Resultaten geführt haben.

Unzertrennliche Rußköpfchen (Agapornis nigrigenis) – Sambia

Die Loro Parque Fundación arbeitet seit 1997 mit dem „Research Centre for African Parrot Conservation” in Südafrika zur Erforschung der Population des Unzertrennlichen Rußköpfchens zusammen. Ein kleiner Papagei, der im Südwesten von Sambia lebt und von dem nur wenig bekannt war.

Kurioserweise war er eine der letzten Papageienarten, die 1906 in Afrika entdeckt wurden. Die Bestände, die in Europa in Menschenobhut gehalten wurden, reduzierten sich nach den zwei Weltkriegen, durch die Einschränkung der Imports von Saatgut nach Europa (was die künftige Nachfrage nach Fängen beeinflussen konnte) stark.

Etwas über ihren Lebensraum, ihre allgemeine biologischen Merkmale und ihre Interaktion mit der lokalen Bevölkerung zu erfahren, damit diese die Bedeutung des Erhaltes ihres Lebensraumes und die Art und Weise, wie dies zu tun ist, versteht, war entscheidend für die Erholung dieser Art, die sich heute wieder weit verbreitet ist. Die Loro Parque Stiftung unterstützt weiterhin die Feldforschung, um aktuelle Bestandzahlen zu erfassen.

Loro Parque unterstützt KAZA Project

artikel, foto, info Sin comentarios »
Quelle: Loro Parque unstersützt Kaza-Project (VIVA Canarias N° 137, pag 18-19)

Die Loro Parque Stiftung setzt den vor vielen Jahren eingeschlagenen Weg fort, die Biodiversität auf unserer Erde zu erhalten sowie die Menschen für den Umwelt- und Artenschutz zu sensibilisieren. „Wir schützen, was wir kennen“, sagte mir Christoph Kiess- ling bei meinem Besuch vor einem Jahr. Die Arbeit trägt Früchte und die Menschen sind fasziniert und begeistert von den Tieren, wie die jährlichen Besucherrekorde des Loro Parque auf Teneriffa, der übrigens schon vor 45 Jahren eröffnet wurde, belegen. TripAdvisor attestiert ihm gemäß der Be- sucherbewertungen der Schönste auf der Welt zu sein. Einen artengerechten und möglichst naturnahen Lebensraum zu bieten ist eine der Säulen der Arbeit dieses Zoos und das belohnen die tierischen Bewohner mit jeder Menge Nachwuchs. Alleine in den letzten drei Monaten schlug der ‚Baby Boom‘ bei den Schimpansen, Seelöwen, Haien, Papageien, Pinguinen und den Trauerschwänen zu.

Zehn Prozent jeder Eintrittskarte des Zoos fließt in die Non-Profit-Stiftung des Loro Parque für die Realisierung von Umweltschutzprojekten mit Nachhaltigkeit. Der Schutz von vom Aussterben bedrohten oder gefährdeten Tiere ist das oberste Ziel und jedes Jahr wird aus allen weltweit eingereichten Projekten festgelegt, wofür das Geld verwendet wird.

Loro Parque Stiftung unter unterstützt KAZA

Vor drei Monaten wurde eines der jüngsten Projekte der Stiftung vorgestellt und das zum Artenschutz der Löwen von Angola und zwar in der Region KAZA (Angola, Botswana, Namibia, Zambia und Simbabwe). Die Loro Parque Stiftung hat bereist im Jahr 2015 mit ‚in situ‘ (vor Ort) Aktivitäten begonnen und nun weitere 120.000 Euro zur Verfügung gestellt.Der natürliche Lebensraum dieser Wildkatzen hat sich auf ein Viertel der ursprünglichen Fläche reduziert. Das starke Bevölkerungswachstum in großen Teilen Afrikas sowie die (il)legale Jagd auf Löwen hat den Bestand in den letzten 50 Jahren von 100.000 auf 25.000 Exemplare reduziert. Ihr Terrain umfasst nunmehr 4,5 Millionen Quadratmeter der südlichen Sahara, also 22 Prozent des ursprünglichen Lebensraums.

In den letzten Jahren wurden viele Anstrengungen seitens der Behörden unternommen, um die Bevölkerung auf die Bedeutung dieses ‚Naturschatzes‘ aufmerksam zu machen. Was wäre Afrika ohne Löwen, Giraffen, Gazellen, Elefanten, Antilopen oder Nashörner? Der Kontinent bietet eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzen und Tieren mit atemberaubenden Landschaftsbildern.

Eingesetzte Wildhüter und initiierte (sogar grenzüberschreitende) Natur- und Landschaftsschutzprojekte sowie Kampagnen zur Bewusstseinsbildung tragen inzwischen Früchte. Die steigenden Tourismuszahlen und Einkünfte durch Safaris unterstützen diese Einstellung, denn sie sind zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor vieler Länder geworden. Nachhaltiger Tourismus könnte eine Chance für den gesamten Kontinent sein.

Lion’s Kingdom im Loro Parque

Drei dieser wahrhaft königlichen Tiere leben seit etwa einem Jahr im Loro Parque auf unserer Nachbarinsel Teneriffa. Sie stammen aus Angola, Frankreich und aus einem Zoo in Lissabon. Es handelt sich um ein Männchen (Simba, geboren am 15. August 2015) und zwei Weibchen (Malika und Sarabi, geb. Juli 2016). Die drei Exemplare sind sehr gutmütig und haben sich in ihrem neuen 1.000 Quadratmeter umfassenden Gehege des Loro Parque sehr gut eingelebt. Sie spielen miteinander und erkunden die Welt. Die Zoowächter lassen sich jeden Tag neue Dinge einfallen, um die Tiere neugie- rig und aktiv zu behalten. Das Gehege wurde, wie alle anderen des Zoos, weitestgehend originalgetreu den natürlichen Gegebenheiten ihres originären Lebensraums nachgebildet. Es wurde sogar ein kleiner See integriert, in dem sie sich erfrischen können. Zudem hat Loro Parque in Zusammenarbeit mit dem deutschen Reiseveranstalter Futouris ein Schutzprojekt ins Leben gerufen. Mit dabei sind die Umweltschutzorganisationen Panthera und WildCRU der Universität Oxford. Dabei kommen sogenannte Fototrampeo Kameras zum Einsatz, die über Satelliten die Ausdehnung des Lebens- raums der Löwen erfassen. Dadurch sollen Konflikte, die durch ein Aufeinandertreffen der Wildkatzen und der Menschen entstehen können, vermieden werden.

Im Loro Parque wachsen zwei Rote-Ibis-Küken heran

animal @de, foto Sin comentarios »

Im Loro Parque wurden kürzlich zwei neue Geburten im Vogelgehege Südamerikas gefeiert. In diesem Fall bereiteten die Küken des Roten Ibis Grund zur Freude. Die Vogelart stammt aus Südamerika und hat ein besonders auffälliges, leuchtend rotes Gefieder.

Es ist das erste Mal, dass diese Art im Loro Parque für Nachwuchs sorgte. Der gesamte Fortpflanzungsprozess erfolgte auf natürliche Weise, was beweist, dass die verschiedenen Vogelarten, die in diesem Gehege harmonisch zusammenleben, optimale Bedingungen vorfinden.

Die Küken des Roten Ibis, oder Eudocimus ruber, wie er mit wissenschaftlichem Namen heißt, werden nach einer Brutzeit von 23 Tagen geboren. Sie haben ein schwarzes Federkleid, das später durch Federn in Rottönen ersetzt wird. Nach rund anderthalb Jahren sind sie komplett rot. Diese Färbung ist nicht zufällig, sondern ist den Pigmenten der Krustentiere geschuldet, von denen sich die Vögel ernähren.

Abgesehen davon, dass die Jungtiere durch die dunklen Töne eindeutig von den Eltern zu unterscheiden sind, sind sie die perfekte Tarnung vor den Fressfeinden. In den Vogelgehegen des Loro Parque wird die schrittweise Verwandlung des Federkleides bis hin zum leuchtenden Rot des erwachsenen Tieres zu beobachten sein.

Die Präsenz der Spezies, wenngleich ihre Population im Katalog der Internationalen Union für den Erhalt der Natur (UICN) als „wenig besorgniserregend“ gilt, nimmt aktuell ab, weil ihr Lebensraum durch den Menschen verringert wird, indem beispielsweise gewildert wird, Kanäle gebaut und die Mangroven entlang der Küsten beschädigt werden.

Die Imitiation ihres Lebensraumes im Loro Parque, innerhalb des tropischen Vogelgeheges, spiegelt das Engagement des Unternehmens wider, konstant Innovationen zu fördern, die dem Erhalt der Artenvielfalt und der Sensibilisierung für die Bedeutung des Umweltschutzes dienen. Diese Lebensräume im Park repräsentieren Systeme, in denen verschiedene Arten zusammenleben. Sie ermöglichen es, die Flugfähigkeit und Muskulatur zu entwickeln sowie untereinander zu interagieren, was eine perfekte Bereicherung des Ambientes darstellt.

Geburt eines Zügelpinguins im Loro Parque

animal @de, foto Sin comentarios »

Die Pinguinfamilie im Loro Parque konnte kürzlich, mit der Geburt eines Zügelpinguin-Kükens ein neues Mitglied begrüßen. Vor zwei Jahren ist es zum ersten Mal gelungen, die Art im Pinguinarium des Parks nachzuzüchten. Dass es erneut Nachwuchs gegeben hat, wird als großer Erfolg gewertet, denn die Tiere sind sehr sensibel und ihre Vermehrung ist daher eine echte Herausforderung.

Dieses Küken wurde am 11. Dezember mit 88 Gramm Körpergewicht geboren und in den ersten Tagen im Brutkasten aufgezogen. Die Aufzucht erfolgte auf der Baby-Pinguinstation des Pinguinariums per Hand. Die Nahrungsmenge beträgt zehn Prozent seines Körpergewichts und setzt sich aus Fischmehl und ergänzenden Zusatzstoffen wie Vitaminen und Kalzium zusammen. In den ersten anderthalb Monaten erhält das Küken fünf Mal am Tag kleine Mahlzeiten. Sie werden in einem Drei-Stunden-Rhythmus verabreicht. Danach werden die Mahlzeiten nach und nach auf zwei am Tag reduziert und dann beginnt das Küken auch schon feste Nahrung zu sich zu nehmen.

Im Moment ist es 46 Tage alt und wiegt inzwischen stattliche 736 Kilogramm. Gerade hat der Sozialisierungsprozess in die Gruppe begonnen und wird langsam an die neue Umgebung gewöhnt, bis es schließlich vollständig in die Pinguingruppe integriert ist und im PlanetPenguin bleibt.

Der Zügelpinguin ist eine Art, die aus den Gewässern rund um die Antarktis stammt. Er ist mittelgroß (zwischen 41 und 61 Zentimetern) und wiegt in der Regel fünf bis acht Kilogramm. Es kann bis zu 70 Meter tief tauchen und seine Nahrung besteht fast vollständig aus antarktischem Krill. Obwohl er auch kleine Fische und andere Meeresfrüchte frisst, wenn er die Gelegenheit dazu hat.

Diese Geburt, zusammen mit vier weiteren kleinen Felsenpinguinküken lassen das Jahr im Pinguinarium gut beginnen. Ganz abgesehen davon, ist die Geburt eines Jungtieres immer ein sicheres Indiz dafür, dass es den Tieren gut geht. Nur wenn die Bedürfnisse der Tiere erfüllt sind, beginnen sie in der Konsequenz, sich fortzupflanzen.

Im Loro Parque wird jedes Detail als wichtig erachtet. Ganz abgesehen von den zwölf Tonnen Schnee, die täglich im Planet Penguin fallen, wird der Lichtzyklus der Antarktis imitiert. Das bedeutet: Im Moment herrscht polarer Sommer mit viel Licht und langen Tagen.

Der Präsident von Loro Parque erhält den „Global Humanitarian Award“ von American Humane

foto Sin comentarios »

Herr Wolfgang Kiessling, Präsident und Gründer von Loro Parque und Loro Parque Fundación, erhielt den Global Humanitarian Award von American Humane – die wichtigste staatliche Tierschutzorganisation in den Vereinigten Staaten – als Anerkennung seiner Bemühungen für den Schutz der Natur und ihrer Artenvielfalt. Die Auszeichnung wurde während der amerikanischen Humane Hero Dog Awards 2017 gewährt, die bundesweit im Fernsehen übertragen wurden und im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles, Kalifornien (USA) stattfand.

Herr Kiessling ist die erste Person, die diese Anerkennung erhält und dies nachdem der Loro Parque im Mai dieses Jahres als erster europäischer Zoo das Humane Certified ™ Zertifikat von American Humane erhielt. Der 13,5 Hektar große Zoo überstand eine rigorose unabhängige Auditkontrolle, die bestätigt, dass Loro Parque den American Humane-Erhaltungsnormen entspricht und dafür sorgt, dass die Tiere des Parks unter den besten Bedingungen in Bereichen Gesundheit, Wohnraum, soziale Interaktionen, angemessene Umgebungen und richtige Vorbereitung und Protokolle für die Verwaltung von medizinischen oder operativen Notfällen, leben.

In diesem Sinne wurde Loro Parque auch kürzlich von TripAdvisor als der beste Zoo der Welt anerkannt, ein Preis, der auf Tausenden von unabhängigen Meinungen von Besuchern basiert ist, die ihre Erfahrungen in Loro Parque, mit anderen Nutzern dieser internationalen Plattform, teilen möchten.

Auch bestätigte Loro Parque, die Erfüllung der Tierschutzstandards von ABTA, nachdem er von Global Spirit Auditoren geprüft wurde und die höchstmögliche Punktzahl erhielt, nämlich 100%. Unter den ABTA-Mitgliedern gehören die führende Tourismusindustrie Unternehmen wie Thomas Cook und TUI UK.

Die Bemühungen von Loro Parque in Bezug auf Schutz, Erhaltung und Bildung könnte man nicht begründen, ohne ihre Forschungs- und Erhaltungsprogramme zu kennen, die seit 1994 durch die Stiftung von Loro Parque Fundación durchgeführt wurden. Dank der Unterstützung von Loro Parque und seinen Partnern, Besuchern, Freunden und Mitarbeitern wurden mehr als 17 Millionen Dollar in die Entwicklung von Konservierungsprogrammen sowohl in situ als auch in ex situ investiert.

Loro Parque ist laut TripAdvisor der beste Zoo der Welt

foto Sin comentarios »

Das renommierte Reiseportal TripAdvisor hat Loro Parque im Rahmen des jährlichen Travellers‘ Choice 2017 als BESTEN ZOO DER WELT geehrt. Diese Auszeichnung basiert auf unabhängigen Bewertungen, die von den Nutzern dieser weltweiten Plattform abgegeben werden.

Diese Auszeichnung ist eine weitere Würdigung des Engagements des Loro Parque für den Schutz der Biodiversität und für die Sensibilisierung der Bevölkerung für den Schutz der natürlichen Lebensräume der wilden Tiere unserer Erde. Diese Wahl zum besten Zoo der Welt ist eine wirkliche Anerkennung des Engagements des Loro Parque für den Tierschutz, und folgt weiteren Zertifizierungen, die der Park neulich empfangen hat. So hat Loro Parque hat bereits zuvor in diesem Jahr, als erster Zoo in Europa, der mit diesem Standard ausgezeichnet wurde, die von der renommierten Tierschutzorganisation American Humane verliehene Auszeichnung HumaneCertified mit dem bestmöglichen Ergebnis erhalten. Zudem wurde Loro Parque von den Prüfern von Global Spirit die hundertprozentige Einhaltung der Global Welfare Standards der Association of British Travel Agents (ABTA) bestätigt. Unter den Mitgliedern von ABTA sind führende Reiseveranstalter wie Thomas Cook oder TUI UK.

Die Auszeichnung des Loro Parque als weltbester Zoo auch im Tierschutzbereich durch die Nutzer von TripAdvisor gewinnt noch mehr an Gewicht, wenn man weiß, in welchem Ausmaß sich die Loro Parque Fundación seit 1994 für das Forschungs- und Naturschutzprogramm des Loro Parque engagiert. So wurden dank der Unterstützung des Loro Parque, seiner Partner, Besucher, Freunde und Mitarbeiter mehr als 17 Millionen US-Dollar unter dem Motto ‚100% for Nature‛ (zu 100% für die Natur) direkt in Naturschutzprogramme sowohl in situ als auch ex situ investiert.

Unter zahlreichen großen Erfolgen, die auch wichtige Leistungen für den Meeresschutz umfassen, hat die Arbeit der Loro Parque Fundación bereits neun Papageienarten vor dem unmittelbaren Aussterben bewahren können. Darunter ist beispielsweise der ursprünglich aus Beni, Bolivien, stammende Blaulatzara, dessen Bestand im Rahmen des Projekts von 50 auf 350 Tiere gestiegen ist, oder der Lear-Ara, dessen Bestand von nur 22 auf inzwischen über 1.200 Vögel angewachsen ist. Gleiches gilt für den Gelbohrsittich aus Kolumbien mit mittlerweile mehr als 4.000 Vögeln. Im Jahre 1999, bevor die Loro Parque Fundación dieses Projekt aufnahm, in dem sie sich zudem für den Schutz einer für den Gelbohrsittich besonders wichtigen Palme engagiert, gab es nur noch 82 Vertreter dieser Papageienart in der Natur.

Die Erfolge der koordinierten und innovativen Anstrengungen des Loro Parque und der Loro Parque Fundación werden einmal mehr mit dem aktuellen Engagement für das KAZA-Projekt demonstriert, das sich grenzübergreifend in fünf afrikanischen Ländern für den Lebenraumschutz und für den Schutz des afrikanischen Löwen stark macht, einer hochgefährdeten Tierart – deren Zahl in den letzten 50 Jahren von 100.000 um mehr als 75% auf weniger als 25.000 zurückgegangen ist! Ganz aktuell konnten drei Angola-Löwen als Neuankömmlinge in Loro Parques Lion’s Kingdom begrüßt werden. Sie spielen hier eine wichtige Rolle als Botschafter ihrer Art und tragen dazu bei, das Bewusstsein für den Schutz der Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume zu wecken.

Fast 45 Jahre nachdem der Loro Parque auf nur 13.000 Quadratmetern Fläche und mit 30 Beschäftigten seine Tore öffnete, erntet das Unternehmen jetzt die Früchte seiner erfolgreichen Firmenpolitik, die darin besteht, alle Gewinne in die kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung des Parks zu reinvestieren und den bestmöglichen Tierschutz zu gewährleisten. Mehr als 47 Millionen Gäste haben Loro Parque seitdem besucht, wo ihnen auf mittlerweile 135.000 Quadratmetern Fläche in naturnahen Anlagen die Schönheit der biologischen Vielfalt aufgezeigt wird.

Zieht man dies und die Zahl von alljährlich weltweit mehr als 700 Millionen Zoobesuchern in Betracht, ist die Auszeichnung durch TripAdvisor ein klarer Beweis dafür, dass Loro Parque als authentische Botschaft der Tiere seinen Besuchern aus allen Teilen der Welt ein unvergessliches Erlebnis bietet. Diese Auszeichnung verstärkt die kürzlich erfolgte Anerkennung des Siam Park, der unter der gleichen Firmenpolitik der kontinuierlichen, innovativen und hochwertigen Weiterentwicklung errichtet wurde, und der jetzt zum vierten mal in Folge als der Beste Wasserpark der Welt ausgezeichnet wurde.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.tripadvisor.com/TravelersChoice-Attractions-cZoos

Im Aquarium des Loro Parque gibt es Neuzugang

animal @de, foto Sin comentarios »

Das Zuchtprogramm des Aquariums im Loro Parque weist einen weiteren Erfolg auf. Diesmal wurden sechs Rochen (Dasyatis americana), auf den Kanaren genannt „chuchos“, geboren.

Nach einer unkomplizierten Geburt wurde entschieden, die Tiere in einem Hängebassin im grossen Ausstellungsbecken zu belassen. Somit erleiden die Neugebornen keinen abrupten Wasserwechsel und sind zugleich von den andern Fischen jeglicher Art, die sich in der Ausstellung befinden, geschützt.

Die sechs jungen Rochen gehören zur Familie der Plattenkiemer, welche sich in subtropischen Meeren des Südatlantiks, der Karibik und des Golf von Mexico’s heimisch fühlen. Sie haben einen flachen, diamantförmigen Körper, der an der Oberfläche schlammbraun und unterhalb weiss ist.

Diese Art von Rochen toleriert weite Temperaturspannen und Salzgehalte. Ein Rochen gebärt lebend und kann 4-7 Jungtiere hervorbringen. Die Schwangerschaftsperiode ist im Vergleich zu anderen Rochenarten sehr kurz, nur vier Monate. Die Weibchen können sich zweimal pro Jahr vermehren. Die durchschnittliche Größe der Jungtiere liegt bei 40 cm.

Das Team des Loro Parque freut sich über diese erfolgreiche Nachzucht, die wieder einmal mehr zum Schutz und der Erhaltung der Arten beiträgt.