Acht Gründe warum Zoos gut für die Schutzarbeit sind

foto, Sin categoría-de Sin comentarios »

Original-Artikel: Acht Gründe warum Zoos gut für die Schutzarbeit sind

Erschienen in The Biologist [63(5) p9]. Autor: James Borrell

Der Biologe und TEDx-Sprecher erklärt, warum Zoos für Natur- und Artenschutz von enormer Bedeutung sind.

Übersetzung der 8 Gründe:

  1. Es gibt 39 Tierarten, die derzeit von der IUCN als Ausgestorben in der Wildnis aufgeführt sind. Dies sind Arten, die völlig verschwunden wären, wenn es keine Vertreter in menschlicher Obhut auf der ganzen Welt geben würde, von denen viele in Zoos (oder bei Pflanzen: botanische Gärten) wohnen.
  2. Für Arten, deren Überleben in der Wildnis in Gefahr ist, bauen Zoos häufig Rückversicherungs-Populationen auf, in Menschenobhut lebende Gruppen von Tieren, die im schlimmsten Fall zur Wiedereinführung in die Wildnis beitragen könnten, sollte die ursprüngliche Population aussterben. Die Zoological Society of London, als Beispiel, hat an mehr als 160 dieser Programme.
  3. Auswilderungen. Es wird oft argumentiert, dass Zoos schlecht sind, weil so wenige Auswilderungen tatsächlich passieren. Ich würde behaupten, dass es nicht die Zoos sind, die schuld sind – eine Wiedereinführung kann nicht stattfinden, wenn der Grund, warum eine Spezies in erster Linie zum Aussterben getrieben wurde, nicht gelöst ist.
  4. Im Jahr 2014 besuchten 700 Millionen Menschen Zoos weltweit. Nicht alle Zoos engagieren sich gut, und in der Tat sind nicht alle Zoos gute Orte. Allerdings sicherlich erzeugt die Besucheranzahl eine Art von Verbindung mit der natürlichen Welt, die es anders nicht geben würde.
  5. Zoos sind ein lebendiges Museum. Was wir über wilde Tiere in Menschenobhut lernen, kann uns helfen, sie in freier Wildbahn zu managen und zu schützen – vom Verhalten des Tieres über die Fortpflanzungsrate bis hin zu den Ernährungsanforderungen.
  6. Zoos erwirtschaften Geld für die Zuchtbemühungen. Es ist schwierig, Menschen zu Schutzarbeit zu motivieren, die eine halbe Welt entfernt stattfindet. Aber durch die Möglichkeit, Tiere aus erster Hand zu erleben, können wir die Teilnahme an internationalen Naturschutzaktivitäten erhöhen.
  7. Hilfe bei Notfällen. Chytrid-Pilz hat sich als eine tödliche Bedrohung für die Amphibienpopulationen weltweit berausgestellt und 168 Arten sind in 20 Jahren ausgestorben. Auf Bedrohungen wie diese zu reagieren, ist sicher einer der größten Nutzen von Zoos auf der ganzen Welt. Viele haben spezielle Amphibienzentren eingerichtet und sind leisteten Pionierarbeit in Behandlungs- und Zuchtprogrammen.
  8. Sie erinnern uns daran, dass wir Erfolg haben können. Schutzarbeit ist voll von schlechten Nachrichten, aber bei vielen Gelegenheiten habe ich durch Glas oder Maschen eine Spezies gesehen, die schon nicht existieren würden. Für mich zumindest, erinnern uns Zoos, dass die Schutzarbeit funktioniert – wir brauchen nur mehr davon.

Loro Parque wildert eine auf Gran Canaria verletzt aufgefundene Meeresschildkröte aus, nachdem sie sich im Aquarium erholt hatte

foto Sin comentarios »

Die Loro Parque Fundación hat vor kurzem eine Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta), nachdem sich im Aquarium des Zoos zwei Monate lang erholen konnte, wieder ausgewildert. Das Tier war zuvor an einem Strand in Gran Canaria mit einem Angelhaken im Hals aufgefunden und gerettet worden. Nach ihrer erfolgreichen Behandlung im Wildlife Recovery Center von Tafira entschieden die Experten, dass der beste Ort für die erfolgreiche Rehabilitation der Meersschildkröte und für ihre Vorbereitung auf die Wiederauswilderung im Meer der Loro Parque ist.

Während der Auswilderung am Strand von Punta Brava erklärten Pädagogen der Loro Parque Fundación und der Direktor des Wildlife Recovery Centers von Tafira, Pascual Calabuig, mehr als 100 Schülern der Primarstufe der Schule von Punta Brava die Bedeutung des Naturschutzes und die Gefährdung der Tierwelt durch Meersverschmutzung, zum Beispiel durch Plastikabfälle. Der mit Spannung erwartete Moment kam, als die Schüler Spalier standen, und die Schildkröte durch den zentralen Gang zu ihrem ersehnten Ziel kroch: dem Ozean..

Für die Umweltstiftung des Loro Parque ist die ethische Verantwortung moderner Zoos für Wildtiere in Not von elementarer Bedeutung. Loro Parque wird dieser Verantwortung durch seine Bereitschaft, Tiere, die eine vorübergehende Unterbringung benötigen, aufzunehmen und sie zu pflegen, gerecht. Dabei ist eine Zusammenarbeit mit anderen Institutionen von besonderer Wichtigkeit.

Jährlich kommen mehr als 200 Meeresschildkröten in die Wildtierrettungszentren auf den Kanarischen Inseln, die meisten von ihnen aufgrund von Problemen, die sie bedingt durch die Auswirkungen der menschlichen Aktivitäten auf das Meer haben. Ein großer Teil der Tiere kann rehabilitiert und ins Meer zurückgesetzt werden. Die Loro Parque Fundación wird ihr Engagement für den Naturschutz und für die Sensibilisierung der Bevölkerung der kanarischen Inseln für den Umwelt- und Tierschutz auch weiterhin verstärken.

Im Loro Parque sind vier Felsenpinguine geschlüpft

animal @de, foto Sin comentarios »

Die Pinguin-Kolonie des Loro Parque vergrößert sich um vier im Pinguinarium geschlüpfte Felsenpinguin-Küken. Die Küken erfreuen sich bester Gesundheit und entwickeln sich in der Pinguin-Aufzuchtstation prächtig. Sie sind am 4., 9., 12. und 15. Dezember geschlüpft, und blieben zunächst einige Tage lang im Inkubator. Sie werden mit einer besonderen Mischung aus Fischbrei mit Calcium-Zusatz in einem Anteil von 10% ihres Körpergewichts gefüttert.

Foto__3_blog

Etwa 2 Monate lang werden die Küken in der Aufzuchtstation des PlanetPenguin versorgt, wo die während der ersten Lebenswochen unabdingbare besondere Fürsorge erhalten. Danach beginnt der Integrationsprozess, während dem sie langsam an ihre neue Umgebung gewöhnt werden, um letztlich ganz in die Pinguingruppe integriert zu werden. In diesem Stadium ist das Geschlecht der Küken noch unbekannt, bis es schließlich mit Hilfe von Blutproben bestimmt wird.

Die Experten des Loro Parque versorgen die Vögel mit großem Sachverstand sowie mit Liebe und Respekt. Auf dieser Grundlage hat Loro Parque großartige Ergebnisse, denn es gelingt die Nachzucht aller hier gepflegten Meeresvögel (Humboldtpinguin, Königspinguin, Eselspinguin, Felsenpinguin und Atlantischer Papageientaucher). Den Bewohnern einer der besten Pinguin-Anlagen der Welt kommt eine Einrichtung zugute, die 12 Tonnen Schnee täglich produziert, die ein Filtersystem gegen mikrobiologische Luftverunreinigungen hat, und die für die optimale Reproduktion der Tiere ideale Bedingungen für Lichteinfall und Temperatur bietet.

Foto__1_blog

Dank des im polaren Ökosystem der Antarktis alljährlich im Frühjahr verfügbaren Nahrungsangebots bilden Pinguine riesige Kolonien, die aus hunderttausenden von Exemplaren bestehen. Leider ist dieser Nahrungsreichtum ernsthaft durch die Überfischung der Meere und durch den Klimawandel bedroht, der die Meeresströmungen negativ beeinflusst! Beispielsweise sind der beständige Schneefall und die Gletscher, auf denen die Pinguine gewöhnlich nisten, in großer Gefahr durch den vom Treibhauseffekt verursachten Klimawandel zu verschwinden. Diese Umstände sind eine ernste Gefahr für die Zukunft dieser erstaunlichen Vögel!

Deswegen engagiert sich Loro Parque als moderner Zoo dafür, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für diese Probleme zu fördern und die Naturschutzprojekte zu unterstützen. Gleichzeitig hat Loro Parque ein Umweltmanagementsystem realisiert, eine eigene Photovoltaik-Solarenergieanlage zur Gewinnung elektrischer Energie errichtet, fördert einen nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen und setzt sich für den Schutz der natürlichen Lebensräume der Tiere ein.

Rockhopper-Babies im Loro Parque

foto Sin comentarios »

Original Artikel: http://zoos.media/medien-echo/rockhopper-babies-loro-parque/

Foto__3_blog

Seit Jahren hält der Loro Parque Felsenpinguine, die im Englischen den schönen Namen „Rockhopper“ tragen. Diese Tiere brauchen solche Aufmerksamkeit in Zoos, denn der Gesamtbestand der Art ist in den letzten 30 Jahren umd fast ein Drittel zurückgegangen. Moderne Zoos sind wichtige Akteure im Artenschutz im Lebensraum der Wildtiere selbst (in situ) und außerhalb (ex situ).

Es gibt etwa 80 in Europa gehaltene Exemplare, wovon etwa die Hälfte im Tiergarten Schönbrunn lebt, wo sie ebenfalls gezüchtet werden. Ebenso hält der Loro Parque diese Tiere seit Jahren und auch züchtet erfolgreich. Um die Aufzucht des Pinguinachwuchses des Zoos auch transparent zu zeigen, wurde in Planet Penguin eine spezielle Babystation eingerichtet wie es sie auch in der Animal Embassy für Papageien gibt. Die Besucher können hier sehen wie die Experten für die Tiere sorgen.

Das Futter, das sie bekommen ist speziell auf ihre Bedürfnisse, ihr Alter und ihr Gewicht abgestimmt und genügt höchste Qualitätsanforderungen. Es ist jahrlange Erfahrung von professionellen Pinguinhaltungen, die den Kleinen heute zugutekommt. Später dann sieht man die Tiere in der Eiswelt Antarcica der großen Pinguinariums, wo sie als Nahrung Fisch in Restaurantqualität bekommen.

Die Schneemaschinen des schneesichersten Flecken Erde auf Teneriffa produzieren 12 Tonnen Schnee an jedem Tag. Die Luft wird speziell gefiltert und die Lichtsituation genau an das natürliche Vorbild angepasst. Es gibt weltweit sehr wenige Installationen, die diese Qualität zuverlässig jeden Tag für Pinguine bereit stellen können.

Die Pfleger behandeln die Tiere mit viel Liebe und großen Respekt. Sie kümmern sich rührend um jedes Tier und versorgen es auf Basis neuster wissenschaftliche Erkenntnisse – das ist ein Kennzeichen jedes modernen Zoos.

Letzten September konnten wir ein Video von der besonderen Installation drehen, das wir auf Facebook veröffentlicht haben. Das das kann weiter unten auf dieser Seite entdecken. Darin sieht man auch den Felsenpinguinnachwuchs aus dem letzten Jahr. Darunter findet man dann ein aktuelles Video von der Versorgung des Loro Parque der Jungtiere.

Wichtige Botschafter ihres Lebensraumes

Der naturgetreue Nachbau des Lebenraumes hat neben dem Wohlbefinden seiner Bewohner auch noch einen edukativen Nutzen. Moderne Zoos zeigen ihre Tiere in Gehegen, die in erste Linie den Anforderungen der Tiere gerecht werden, aber auch einen Ausschnitt des natürlichen Lebensraumes darstellen. Aus diesem Grund bietet der Loro Parque für die Felsenpinguine auch speziell naturgetreue Felslandschaften, wo sich die Tiere gerne aufhalten und auch in den Brutbetrieb einsteigen.

Durch die Gemeinschaftshaltung mit Eselspinguinen, Zügelpinguinen und Königspinguinen in der antarktischen Installation, sind sie Botschafter eines hochgradig bedrohten Lebensraumes. Durch Einflussnahme des Menschen und den Wandel des Klimas stehen Polar-Zonen und ihre Bewohner generell vor großen Herausforderungen.

Die Heimat des Felsenpinguins, die von subtropischen bis zu subantarktisch Inseln reicht, muss geschützt werden, wenn sie nicht für immer verloren sein soll und von sämtlichen Tierarten entvölkert werden soll. Auch hier nehmen Zoos eine wichtige Rolle ein. Zoos auf der ganzen Welt zeigen deshalb immer wieder Vertreter dieses Lebensraumes und schützen verschiedenste Arten von Pinguinen aktiv.

Besonders schwer ist es für Zoos, Habitate zu bauen, die so ganz anders sind als das Klima, indem sie selbst erbaut sind. Aber einige Zoos scheuen hier weder Kosten noch Mühen, um so Millionen von Besuchern auch die Polarregionen zeigen zu können, denn diese sind vom Klimawandel mit am meisten betroffen und brauchen Aufmerksamkeit, die Zoos bieten können. So können selbst Urlauber, die eigentlich die Wärme suchen, noch für dem Schutz antarktischer Pinguine inspiriert werden.

Loro Parque begrüßt den ersten Zebrahai geboren im Aquarium

animal @de, foto Sin comentarios »

Loro Parque erlebt einen besonderen Moment. Der beste Zoo Europas und der zweitbeste der Welt, lautTripadvisor, begrüßt Udra, den erstenZebrahai (Stegostoma fasciatum),geboren im Park. Ein weibliches Baby von 72 Gramm und 27 Zentimeternund in einwandfreiem Gesundheitzustand.

Udra war ein wirklicher Erfolg des professionellen Teams vom Aquarium, die das Ei,mithilfe eines Kaiserschnitts geöffnet haben, damit das Zebrahaibaby ohne Probleme schlüpfen konnte. Wäre Udra im Meer geboren, von einer Erstgebärenden,hätten die ersten befruchteten Eier möglicherweise Probleme gehabt zuschlüpfen. Seit ihrer Geburt am 24. Oktober ist die Entwicklung des Tieres optimal, und sie ernährt sich jetzt von kleinen Garnelen-, Muscheln-, Tintenfisch-und Seehechtstücken, in Mengen,die nicht mehr als 4% ihres Körpergewichts erhalten.

Ihre Eltern, Marilyn und Elvis, leben im Aquarium zusammen mit einem anderen Paar Zebrahaie.Nun gibt es ein neues Mitglied in dieser wunderbaren Familie der Haie. Diese Tiere, die bis zu drei Metern gross werden können, haben einen cremefarbenen Körper mit dunklen Pflecken, so dass sie unbemerkt auf dem sandigen Boden des Meeres ruhen können.

cria_tiburon_blog

Sie haben einen breiten, flachen Kopf, sowie einen Mund in Bauchposition, mit dem sie einfache kleine Lebewesen suchen können. Der Schwanz ist fast so groβwie die Hälfte ihrer Gesamtlänge, und hat starke seitliche Muskeln. Sie tragen ihren Namen wegen den Streifen,die sie als Jungtiere haben. Als Erwachsene verwandeln sie sich in Punkte.

Er ist ein ziemlich langsamer, aber gleitender Schwimmer. Er verfolgt seine Beutenicht,sondern drängt sie in kleine Orte und benutzt seinen großen und flexiblen Körper, damit sie nicht wegschwimmen können. Sein Kiefer ist auf der ventralen Seite seines Kopfes,und hat die Besonderheit, nach innen zurückgezogen zuwerden, was bewirkt, dass der Hai aerodynamischer wird. Obwohl er seinen seine Kiefer auf diese Weise verändert ,um schneller zu schwimmen, handelt es sichtrotzdem um ein langsames Tier. Diese zusätzliche Geschwindigkeit kann jedoch von entscheidender Bedeutung sein, um seinen Feinden zu entkommen oder seine Beute zu jagen.

Die Arbeit in der Reproduktion und Zucht von Zebrahaien ist entscheidend, um mehr Informationen für das Wohlergehen der vom aussterben bedrohten Arten wie dem Skalare (squatimaSquatima) , dem bedrohtesten der Welt, oder dem Hammerhai (Sphyrnasp.), denen die LoroParque-Stiftung durch Projekten zum Schutz hilft, sammeln zu können.

Loro Parque hatte den ersten Zuchterfolg in Europa mit zwei Gelbohr-Rabenkakadus aus Tasmanien

foto Sin comentarios »

Loro Parque engagiert sich weiterhin für den Schutz und Erhalt der verschiedenen Tierarten, die unseren Planeten bewohnen. Bei dieser Gelegenheit, begrüsst die Familie des Loro Parque den Nachwuchs von zwei Rabenkakadu-Küken (Zanda funereus xanthonotus) aus Tasmanien. Der Gelbohr-Rabenkakadu gehört zur Ordnung der Psittacidae und ist in Australien beheimatet. Er sieht mit seinem schwarz-gelben Gefieder spektakulär aus.

Es handelt sich um ein wichtiges Ereignis da es die erste offizielle Eintragung dieser Spezies ist. Die Geburt fand in den Einrichtungen des Parks statt. Das erste Küken kam Anfang August zur Welt und das zweite am Ende des Monats August. Eine erfreuliche Nachricht für die Vogelzucht, denn es bedeutet einen fundamentalen Schritt im Verhalten dieser Spezies.

cacatua_funebre_crias

Der Biologe der Loro Parque Fundación, Rafael Zamora Padrón, erklärte, dass die wenigen Paare, die sich kannten keinen Erfolg mit der Brut hatten. Nachdem sich mehrere Embryonen, im Ei nicht weiterentwickelten, haben wir eine Anpassung auf die entsprechenden Werte un die Nahrung, welche für einen normalen Schwangerschaftsverlauf nötig sind, vorgenommen.

Der Biologe fügte weiter hinzu, dass das Paar in der Aufzucht noch unerfahren war. Deshalb wurden die Eier vorsichtig in den Inkubator gebracht. Dies führte letztendlich zum Bruterfolg. Es ist allein schon ein Erfolg, dass sie überhaupt Eier legen, da es sich um eine grosse Vogelart mit geringem Gewicht und anspruchsvollen Bedürfnissen handelt.

Die Otterfamilie freut sich auf Ihr neues Zuhause

foto Sin comentarios »

Die Kurzkrallenotter-Familie des Loro Parque, auch Zwergotter (Aonyx cinereus) genannt, zieht wieder in Ihr früheres Gehege ein, nachdem dieser renoviert wurde, und nun dem natürlichen Lebensraum dieser Raubtierarten entspricht.

Die Renovierungsarbeiten dauerten circa drei Wochen und umfassten die Reparatur des Teichs und die Wartung der Filteranlage, zur Verbesserung der Wasserqualität. Während dieser Zeit gab es im Park Nachwuchs zu bestaunen. Vier prächtige Otter-Babys sind die neuen Mitbewohner, die es sich bald, in Ihrem naturnah gestalteten neuen Gehege so richtig gemütlichen machen können. Mit den neuen Bewohnern leben jetzt neun Otter im Loro Parque.

familia_nutrias_A

Der Zwergotter hat stark reduzierte Krallen, sein Fell ist an der Oberfläche dunkelbraun, der Nacken und der Bauch sind heller. Sein Fell ist kurz und absolut wasserdicht. Im Gegensatz zu vielen anderen Ottern haben die Zwergotter recht kurze fingernagelartige Krallen, weshalb sie auch als Kurzkrallenotter bezeichnet werden.

Diese benutzen sie mit unglaublicher Geschicklichkeit. Der Otter kann Nase und Ohren beim Tauchen schließen und so das Eindringen von Wasser verhindern.

Loro Parque, gemäss TripAdvisor der beste Zoo Europas und zweitbester der Welt, erweist sich als wahre Botschaft der wild lebenden Tiere.

familia_nutrias_B

Die Sandbankhai-Babies werden 5 Monate alt und strotzen vor Kraft und Gesundheit

foto, video @de Sin comentarios »

Loro Parque hat einen besonderen Grund zum Feiern. Denn die vier neugeborenen Sandbankhaie (Carcharhinus plumbeus) entwickeln sich gut und sind bei bester Gesundheit. Die vier jungen Haie sind am 10. März im Aquarium des laut TripAdvisor besten Zoos Europas und zweitbesten der Welt zur Welt gekommen.

Die kleinen Haie, Abel, Airam, Lian und Juan genannt, befinden sich, fünf Monate nach ihrer Geburt, in einem hervorragenden Zustand. Sie haben die erste besonders kritische Zeit gut überstanden. Nach ersten detaillierten Untersuchungen, unter anderem des Blutbildes, kann eine Diät verabreicht werden, die genau auf sie abgestimmt ist.

Die kleinen Haie zeigen eine besondere Vorliebe für Seehecht und Tintenfisch und leben in einem großzügigen Aquarium, das den Bedürfnissen dieser eindrucksvollen Meeresbewohner entspricht. Tagsüber leuchtet natürliches Licht, nachts ein sanftes Mondlicht. Auch die Temperatur wird im Rhytmus der Jahreszeiten gesteuert.

Die vier Hai-Babies spielen wie ihre Verwandten im Loro Parque eine bedeutende Rolle als Botschafter für den Schutz ihrer Artgenossen, die in den Weltmeeren durch menschliches Wirken stark bedroht sind. Bekanntlich gefährdet die steigende Ausbeutung der Natur durch eine rasant wachsende Menschheit viele Arten in ihrem Bestand, darunter die Haie, die seit 400 Millionen Jahren unsere Erde bewohnen.

Jedes Jahr werden bis zu 100 Millionen Haie gefangen und getötet. Zudem werden nach Angaben der Welternährungsorganisation (FAO) jährlich rund 600.000 Tonnen Haie als unnützer Beifang weggeworfen. Schon jetzt werden 11 Hai-Arten, darunter auch der Sandbankhai, in der Roten Liste, der von der Ausrottung bedrohten Tierarten, genannt. Dies ist ein unverantwortlicher Aderlass, der nicht ohne Konsequenz für die Stabilität unserer marinen Lebensräume bleibt!

Loro Parque und seine Naturschutzstiftung, die Loro Parque Fundación, möchten die mehr als eine Millionen Besucher des Loro Parque dafür sensibilisieren, sich für einen wirklich nachhaltigen Umgang mit der biologischen Vielfalt wie auch mit den übrigen natürlichen Ressourcen zu engagieren.

Orcakalb stirbt nach amateurhafter Behandlung durch Dr. Ingrid Visser

foto, info Sin comentarios »

Uns liegt ein auf Delfinarien-Info veröffentlichter Kommentar eines Experten vor, den wir angesichts der beständigen unsachlichen Kritik der Tierrechtsextremisten an der Orcahaltung im Loro Parque durch Ingrid Visser der Öffentlichkeit nicht vorenthalten moechten. In der Tat hat Frau Visser bei der Pflege des Orcakalbs, bis hin zur unterlassenen Nekropsie des toten Tieres, deren Ergebnisse vielen anderen Orcas oder weiteren Walartigen künftig hätten helfen können, unglaublich viele Fehler begangen.

Es hatte in den letzten Tagen schon viel Wirbel verursacht, was dort in Neuseeland passierte. Trotzdem habe ich mich dazu nicht zu Wort gemeldet, denn erstens sind wir hier nicht wie die hysterischen Delfinarienhasser und Tierrechtsaktivisten und zweitens zeige ich mit diesem Bericht einer absolut unprofessionellen und radikalen Frau, wie man als wahrer Wissenschaftler arbeitet: man wartet zuerst auf Resultate, bevor man etwas veröffentlicht.

Die Adressatin meiner Kritik: Walforscherin Ingrid Visser. Sie hat in den letzten Tagen versucht, eine rührselige Geschichte über ein einsames Orcababy und seine Rettung zu verbreiten. Warum versucht? Weil der kleine Wal mittlerweile tot ist. Und weil Ingrid Visser sonst nichts anderes zu tun hat, wissenschaftlich geführte Delfinarien auszuspionieren und auch deren professionelle und erfolgreiche Rettungsprogramme durch den Dreck zu ziehen. So wie bei Morgan, dem jungen Orcaweibchen, das vor der niederländischen Küste von Experten des Dolfinarium Harderwijk gerettet wurde. Erfolgreich, wohl angemerkt.

Ingrid Visser kritisiert die Gefangenschaft von Delfinen und Walen und betonte deshalb umso mehr, dass die Rettung des neuseeländischen – auf den Namen Bob – getauften Wals auf jeden Fall in einer Rückführung in die Wildnis enden würde. Jeder Experte in Walrettungen würde ihr jetzt sagen, dass man Schritt für Schritt vorgehen muss und nicht gleich die alles überspringen sollte. Doch das ist ja nur eine mentale Einstellung. Eher stellt sich die Frage, wie man einen Wal wieder auswildern kann, wenn man ihn von Anfang an verhätschelt und tätschelt und als Haustier behandelt. Was Visser ja peinlicherweise schon mit wilden Killerwalen macht, wird hier ad absurdum geführt.

Kann man einen Wal nur retten, indem man ständig mit ihm spricht und ihn durch Personen im Wasser „stimuliert“, wie Visser es ausdrückt? Nein! Es ist der größte Fehler den man machen kann, wenn man ein Tier erfolgreich rehabilitieren und auswildern will. Auf der Rettungsstation SOS Dolfijn in Harderwijk habe ich dagegen oft beobachtet, wie eine richtige Rehabilitation aussehen muss. Wenn die Tiere selbstständig schwimmen können, geht niemand ins Wasser. Wenn nicht gerade gefüttert oder behandelt wird, ist niemand anwesend. Nicht einmal am Beckenrand. Jeder Kontakt mit Menschen ist für einen wilden, kranken Wal enormer Stress!

Die Unwissenheit gepaart mit der Verlogenheit dieser Frau ist einfach unglaublich. Da behauptet sie doch glatt, der Wal würde im Pool (ohne Filterung!) an einem geheimen Ort stehen. Doch auf jedem Bild in den Medien sieht man Dutzend Leute um das kleine Becken stehen. Natürlich mit Kameras und Handys. Leute die husten, niesen, sprechen, lachen. Und das gut einen Meter entfernt von einem schwachen Orcakalb. Danke für die vielen Erreger.

Ingrid Visser sieht man auf keinem einzigen Foto mit Mundschutz und Handschuhen. Zum Vergleich zeige ich hier mal, wie man beim Texas Marine Mammal Stranding Network mit Patienten umgeht:

fb_text_01

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Peinlich ist es vor allem dadurch, dass Ingrid Visser selbst mehrfach in SeaWorld Parks spioniert hat und dort Trainingssessions gefilmt hat. Unter anderem beschwerte sie sich später darüber, dass bestimmte medizinische Konditionierungen ohne Handschuhe trainiert worden sind. Entweder also hat Ingrid Visser gedacht, dass sie heilende Hände hat und Handschuhe nicht braucht (was mit dem jetzigen Ergebnis leider nicht bestätigt werden kann), oder sie hat halt gar nicht gedacht.

Weitere drängende Fragen stellen sich nach der bereits vor Monaten veröffentlichten Meldung, dass Ingrid Visser durch einen amerikanischen Spielzeugkonzern insgesamt 1,2 Millionen US-$ an Spenden für ihre Orcaprojekte bekommen hat. Wo ist das Geld? Der mickrige Pool für eine wichtige Rettungsaktion jedenfalls kann nicht so viel gekostet haben. Wie immer bei Tierrechtsorganisationen taucht also auch hier wieder das altbekannte Muster des mysteriösen Geldverschwindens auf.

Das Ende dieses Wals ist tragisch. Sicher, die Chancen waren gering, und auch die professionellen Rettungsteams der Delfinarien verlieren viele Patienten. Doch Wissenschaftler können auch von Fehlern lernen. Nicht jedoch Visser. Anstatt auf eine wichtige Autopsie des Tieres zu bestehen, wurde es sofort begraben. Nicht das erste Mal, das Tiere, die in Obhut von Tierrechtsextremisten gestorben sind, heimlich entsorgt werden. Auch Ric O’Barry hat so Tiere vor Untersuchungen verborgen. Man kann also leider nicht mehr feststellen, woran „Bob“ letztendlich gestorben ist. Eine Schande ist das für eine Frau, die sich selbst als Wissenschaftlerin bezeichnet.

Originaltext im Facebook

Wie die anliegende Veröffentlichung zeigt, geben die Umstände des traurigen Todes des Orca-Kalbs „Bob“ in Neuseeland Anlass, dessen Betreuung und Pflege zu hinterfragen!

Wir müssen darauf hinweisen, dass Nekropsien toter Wale von grösster wissenschaftlicher Bedeutung sind! Denn sie geben uns wichtige Hinweise auf die Krankheiten, unter denen die Tiere leiden, und geben uns auch einen Einblick in die Ursachen für die Isolierung und die Strandung dieser Tiere.

Tatsächlich wäre es ein großer Fehler, an diesem jungen Orca keine umfassende pot-mortem Studie durchgeführt zu haben. Denn dies würde die Möglichkeit nehmen, zukünftig anderen Orcas in ähnlichen Situationen zu helfen!

Loro Parque erfüllt Markus Häusling einen seiner Träume: Parkbesuch mit der ganzen Familie

besucher, foto, visitante Sin comentarios »

Der erfolgreiche deutsche Para-Triathlet Markus Häusling hat diese Woche den Loro Parque besucht. Zu seinen Erfolgen zählen die EM-Silbermedaille 2014 im Mittelstrecken-Rennen und der bei den Weltmeisterschaften 2013 errungene neunte Platz.

Markus Häusling wollte nach Rio, um an den Paralympischen Spielen teilzunehmen. Doch die Diagnose ALS, eine unheilbare Nervenkrankheit, lässt dies leider nicht zu. Loro Parque erfüllte ihm jetzt einen großen Wunsch und übernahm die Kosten für den Flug nach Teneriffa. Das Hotel Maritim hat seinerseits die Kosten der Unterkunft übernommen.

Während seines Besuchs im Loro Parque mit seiner Familie, konnte Markus Häusling aus erster Hand einige der faszinierenden Einrichtungen näher kennenlernen: Das naturnahe Gehege der possierlichen Roten Pandas, das imposante Aquarium, und das erst vor kurzem renovierte Pinguinarium Planet Penguin, – eine der weltweit innovatisten und modernsten Einrichtungen dieser Art. Hier leben fünf verschiedene Pinguinarten, aber auch deren nordische Pendants, die Papageientaucher, sowie zahlreiche weitere faszinierende Meeresbewohner.

Der Sportler war besonders begeistert von der großartigen Harmonie zwischen Mensch und Tier bei den interessanten Präsentationen der Orcas im OrcaOcean. Fasziniert war Markus Häusling weiterhin von den intelligenten Delfinen und Seelöwen, die die jährlich mehr als eine Millionen Besucher des Loro Parque immer wieder überraschen, aber auch von der Vielfalt der im Loro Parque gezeigten Papageien und der anderen exotischen Tiere.

Der Besuch im Loro Parque war für Markus Häusle und seine Familie eine unvergessliche Begegnung mit zahlreichen faszinierenden Vertretern der auf unserem blauen Planeten durch menschliche Aktivitäten immer stärker bedrohten Tierwelt, für deren Erhalt sich Loro Parque und die Loro Parque Fundación als seine Naturschutzstiftung weltweit einsetzen.