Das Unternehmen ZEBEC spendet der Loro Parque Fundación einen Ponton-Prototypen zur Rettung von Walen

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Am Vormittag des 30. Juni, lieferte die Firma ZEBEC, Hersteller der Schwimmkörper für den Wasserpark Siam Park, an die Loro Parque Fundación einen ersten Prototyp eines Pontons, der helfen soll gestrandete Wale und Delfine (Cetaceen) zurück ins Wasser zu bringen.

Ziel der Stiftung ist es, aus diesem Prototyp ein optimiertes Modell für die Rettung gestrandeter Cetaceen zu entwickeln. Diese Arbeit wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tiergesundheit der Universität Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) durchgeführt.

Ab sofort wird der Ponton sowohl dem IUSA als auch den Rettungszentren der Kanarischen Inseln zur Verfügung stehen, die ihn anfordern können, wenn sie einen gestrandeten Wal wieder zurück ins Wasser bringen müssen. Darüber hinaus wird das System dank der Tests, die mit den Tieren des Loro Parque und den gestrandeten Exemplaren der IUSA durchgeführt wurden, weiterentwickelt, um seine Konzeption zu verbessern.

Diese Zusammenarbeit ist Teil des Projekts MARCET II, das sich unter anderem mit der Planung neuer Infrastrukturen und Ausrüstungen zur Rettung von gestrandeten Tieren befasst. Ziel ist es, diese Art von Pontons, sobald das Modell ausgereift ist, nicht nur auf den Kanarischen Inseln, sondern in ganz Makaronesien und insbesondere auf den Kapverdischen Inseln, wo es sehr viele Strandungen von Walen und Delfinen gibt, zur Verfügung zu stellen.

MARCET II: Schutz von Meeressäugern und nachhaltige Entwicklung im makaronesischen Gebiet des Atlantik

Das Projekt MARCET II führt mehrere wissenschaftliche und technologische Forschungsstudien durch, die die Bewertung und Analyse der Auswirkungen menschlicher Aktivitäten in den geschützten Meeresgebieten der Region Makaronesien im Atlantik ermöglichen. Dabei wurden Wale und Delfine als wichtigste Arten ausgewählt, nicht nur, weil sie als emblematische Arten gelten, sondern auch, weil sie Bioindikatoren für den guten ökologischen Zustand der Meeresgebiete sind, in denen sie leben, und sie somit besonders zum Schutz des marinen Ökosystems beitragen. Ebenso trägt dieses Projekt zur Entwicklung von ökologischen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeitskriterien bei, wobei der Beobachtung von Walen und Delfinen besondere Aufmerksamkeit gilt.

MARCET II ist eine Initiative, die von der ULPGC über die IUSA geführt wird und an der weitere fünf Institutionen und Organisationen aus den vier makaronesischen Archipelen direkt beteiligt sind: PLOCAN; CETECIMA; Loro Parque Fundación; Turismo de Tenerife; CEAMAR; Universidad de la Laguna (ULL); Museu da Baleia de Madeira; Observatório Oceânico da Madeira; Instituto das Florestas e Conservação da Natureza IFCN IP-RAM; Direçao Regional dos Assuntos do Mar (DRAM); Universidade dos Açores; Direçao Nacional do Ambiente de Cabo Verde; Instituto Nacional de Desenvolvimiento das Pescas (INDP); BIOS.CV, y Associação de Biólogos e Investigadores de Cabo Verde (ABI-CV).

Javier Almunia, Direktor der Loro Parque Fundación, wird erneut zum Präsidenten des Iberischen Verbands der Zoos und Aquarien (AIZA) gewählt

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Dr. Javier Almunia, Direktor der Loro Parque Fundación, wurde kürzlich erneut als Präsident des iberischen Verbands der Zoos und Aquarien (AIZA) gewählt. Diese Position übernahm er bereits im April 2019 und wird sie nun bis 2024 weiter ausführen.

Gegenwärtig konzentriert sich die Organisation, wie Almunia erklärte, auf die „intensive Zusammenarbeit mit dem Institut für spanische Tourismusqualität (ICTE) und den Ministerien für Tourismus und Gesundheit, um einen branchenspezifischen Leitfaden zu entwickeln, der es Besuchern ermöglicht, Zoos und Aquarien in ganz Spanien wieder sicher besuchen zu können. Für die Zukunft, wenn die Normalität wiederhergestellt ist, „wird der wichtigste Schwerpunkt der Vereinigung sein, die Arbeit zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Zoos und Aquarien zu optimieren und so die Auswirkungen des sechsten Massensterbens zu mildern“.

Javier Almunia hat einen Doktortitel in Meereswissenschaften der Universität Las Palmas de Gran Canaria und einen Master in Umweltmanagement des Ökologischen Forschungsinstituts. Durch Feldforschungen im Atlantik, im Indischen Ozean und in der Antarktis verfügt er über umfassende Kenntnisse für Projekte zur Erhaltung gefährdeter Wildtiere. Er ist Autor von mehreren Dutzenden wissenschaftlichen Arbeiten und mehr als einem Dutzend Präsentationen, die er auf wissenschaftlichen Konferenzen für Meeresökologie, Ökotoxikologie der Wale, Bioakustik, Ethologie usw. gehalten hat. Gegenwärtig ist er auch Präsident der European Association of Aquatic Mammals (EAAM).

Almunia begann seine Arbeit bei der Loro Parque Fundación 1999 als Leiter des Bildungswesens und ist seit 2003 Direktor für Umweltangelegenheiten, bis er 2018 zum Direktor ernannt wurde.

Loro Parque Fundación, 100% für die Natur

Seit 1994 setzt der Loro Parque die meisten seiner Aktivitäten im Bereich der sozialen Unternehmensverantwortung über die Loro Parque Fundación um, eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich unter anderem auf die Erhaltung und den Schutz von Papageien- und Meeressäugetierarten und anderen bedrohten Tierarten spezialisiert hat.

Dank der Finanzierung der Betriebskosten der Stiftung durch den Loro Parque fließen jedes Jahr 100% der eingegangenen Spenden direkt in Naturschutz- und/oder Bildungsprojekte „in situ“ und „ex situ“. So ist „100% für die Natur“ nicht nur ein Slogan, sondern geht viel weiter: Dies ist die Realität. Die Zahlen und Ergebnisse sprechen für sich: Es wurden mehr als 21,5 Millionen US-Dollar in fast 200 Projekte auf fünf Kontinenten investiert, und 10 Papageienarten konnten direkt vor dem drohenden Aussterben gerettet werden.

Seit letztem Jahr arbeitet die Stiftung auch an einem Pionierprojekt mit, das gemeinsam mit der kanarischen Regierung als öffentlich-private Initiative finanziert wird, und mit dem die kanarischen Universitäten und die Nichtregierungsorganisationen Elasmocan und AVANFUER die Auswirkungen des Klimawandels auf das Meer untersuchen. Über einen Zeitraum von vier Jahren werden zwei Millionen Euro für das Projekt bereitgestellt. Es umfasst verschiedene Arbeitsgebiete, die von der Überwachung der Parameter der Meereschemie bis zur Untersuchung von Algenpopulationen, Engelshaien und Meeresschildkröten reichen und dazu beitragen sollen, möglichst viele Informationen zur Überwachung der Auswirkungen des globalen Klimawandels auf den Archipel und ganz Makaronesien zu erhalten.

Loro Parque Fundación trägt zur Auswilderung von sechs Aras in Ecuador bei

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Die Loro Parque Fundación hat kürzlich zur Auswilderung von sechs Exemplaren des Großen Soldatenaras aus Guayaquil (Ara ambiguus guayaquilensis) in seinen natürlichen Lebensraum beigetragen. Ein Erfolg, der durch die Arbeit der Fundación Jocotoco und die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und lokalen Gemeinschaften erst möglich wurde. Diese Unterart ist vom Aussterben bedroht. Nur noch 60 Exemplare wurden in der freien Natur gezählt.

Diese Auswilderung soll daher die kleine Population und ihre genetische Vielfalt vergrößern und so die Art vor einem mehr als wahrscheinlichen Aussterben bewahren. Um das zu schaffen, hat die Loro Parque Fundación seit 1997 mit einer Investition von fast 500.000 Dollar und mit fünf Projekten fachlich und finanziell zur Erhaltung dieser Art zusammengearbeitet.

Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass Aras von dieser Unterart in Ecuador ausgewildert wurden. Bereits 14 Vögel wurden ausgewildert, zwei von ihnen waren im Ayampe-Reservat geschlüpft.

Diesmal fand die Freilassung dieser drei im Rettungszentrum Jambelí geborenen Paare in Las Balsas, in Santa Elena, statt, weil zwei der zuvor ausgewilderten Vögel dort zusammen mit anderen Wildvögeln gesichtet worden waren.

Wie bei diesen Projekten üblich, durchliefen die sechs Exemplare zunächst eine mehr als fünf Monate dauernde Vorbereitungsphase im Reservat Ayampe der Fundación Jocotoco. Dort wurden die Männchen mit Satelliten-Trackern ausgestattet, um ihr Verbreitungsgebiet, ihre Brut- und Futterplätze usw. zu bestimmen.

Dank dieser modernen Satellitenverfolgungssysteme ist es möglich, durch die Verfolgung dieser Aras im ecuadorianischen Dschungel wichtige wissenschaftliche Daten für den Schutz nicht nur dieser Art, sondern auch vieler anderer mit ihnen verbunden Arten wie Pflanzen, Insekten oder sogar Amphibien, zu erhalten.

Damit setzt sich die Loro Parque Fundación wieder einmal für die Erhaltung von Papageienarten innerhalb und außerhalb ihrer Einrichtungen ein.

Loro Parque Fundación: 25 Jahre Engagement und Liebe zur Natur

1994 festigte der Loro Parque sein starkes Engagement für Umweltarbeit durch die Gründung der Loro Parque Fundación. Eine internationale, gemeinnützige Organisation, die sich auf die Erhaltung und den Schutz von Papageien- und Meeressäugetierarten, sowie anderer vom Aussterben bedrohter Tiere, spezialisiert hat.

Dank der Finanzierung der Betriebskosten der Stiftung durch den Loro Parque fließen jedes Jahr 100% der erhaltenen Spenden direkt in Erhaltungs- und/oder Bildungsprojekte in situ und ex situ. So ist „100% für die Natur“ nicht nur ein Slogan, sondern geht viel weiter: Es ist Realität.

Ihre Zahlen und Ergebnisse sprechen für sich: mehr als 21,5 Millionen US-Dollar, die in fast 200 Projekte auf fünf Kontinenten investiert wurden, und 10 Papageienarten, die in Zusammenarbeit mit anderen Verbänden direkt vor dem drohenden Aussterben gerettet wurden.