Loro Parque Mitteilung

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Mit Bezug auf die Pressemitteilung von SeaWorld, teilt Loro Parque folgendes mit:

Auf Grund verschiedener Kriterien hinsichtlich der Pflege der Orcas im Loro Parque, sind beide Unternehmen darin überein gekommen, dass die Tiere in den Installationen des Loro Parque verbleiben, wo ihre Haltung unter Berücksichtigung der europäischen Vorschriften erfolgt, sowie es seit ihrer Ankunft im Loro Parque im Jahre 2006 geschieht.

Loro Parque behält mit seinem Expertenteam sein Engagement zum Wohlergehen der Tiere unter Berücksichtigung der Standards der Europäischen Union konsequent bei.

Antwort auf The Journal of Oral Biology “Tooth damage in captive orcas”

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In den letzten Tagen wird viel über die Veröffentlichung „Zahnschäden bei Orcas in Gefangenschaft“ im Journal of Oral Biology gesprochen. Sie wurde, unter anderem,  von John Jett (ehemaliger SeaWorld-Trainer und jetzt als Biologe tätig) , Ingrid Visser (Aktivistin für die Freilassung von Orcas und Forscherin), Jeffrey Ventre (früher wegen unangemessenem Verhalten bei SeaWorld entlassener Trainer und jetzt als Physiotherapeut tätig) geschrieben. Auf den ersten Blick mag die Studie wie eine wissenschaftliche Arbeit erscheinen, die erstellt wurde, um die Probleme von Orcas besser zu verstehen, aber wenn man sie näher betrachtet, ist sie eine einfache statistische Analyse von Fotos, die Ingrid Visser und andere Aktivisten von SeaWorld und Loro Park-Killerwalen gemacht haben. Und die bedeutendste Schlussfolgerung dieser Studie ist, dass in menschlicher Obhut gepflegte Killerwale Zahnschäden haben. Um etwas dermaßen Offensichtliches zu entdecken, bedarf es mit Sicherheit keiner wissenschaftlichen Studie.

Wir könnten uns fragen, wie dieses Wissen die Kenntnisse über die Art und ihren Naturschutzstatus verbessern wird? Die Antwort ist sehr einfach – keinesfalls! Schlechte Zähne bei 50 Orcas, die in menschlicher Obhut gehalten werden, sind für den Schutz der Art absolut irrelevant. Es wäre beispielsweise sehr viel interessanter gewesen, zu untersuchen, wie die Kontamination mit Schadstoffen die Killerwale in der Natur beeinflusst (so wie dies die Forschungsarbeit macht, bei der Loro Parque mit der Universität von Aarhus zusammenarbeitet, um zu untersuchen, wie Giftstoffe in Killerwalen ihr Immunsystem beeinflussen). Dies ist um so wichtiger, weil es zunehmend Hinweise darauf gibt, dass die Umweltverschmutzung die Fortpflanzung von wilden Orcas beeinträchtigt.  Jede weitere Forschung über die Auswirkungen des Lärms im Meer, die Verfügbarkeit von Nahrung oder Auswirkungen der Fischerei wäre für die Art eine große Hilfe. Aber dies scheint für die Free Morgan Foundation nicht wichtig zu sein, diese Organisation hat andere Interessen: die Zoos, die Orcas halten, zu eliminieren, und dafür ist ihnen jedes Mittel recht.

Bei sorgfältiger Lektüre des Artikels „Zahnschäden bei Orcas in Gefangenschaft“ wird deutlich, dass dieser nicht zeigt, dass Zahnschäden bei Orcas zu Problemen im Wohlbefinden führen, sondern er spekuliert nur über diese Möglichkeit. Er spekuliert über Schmerzen und Unbehagen, liefert aber keinerlei Beweise, weil es unmöglich ist, solche Probleme mit Fotos zu ermitteln, die aus 40 Metern Entfernung gemacht wurden. Wozu dient dieser Artikel? Es ist typisch, dass einige der Autoren darin spekulative Aussagen machen, die keinesfalls auf Forschung basieren. John Jett stellt in Voice of the Orcas (eine gegen SeaWorld gerichtete Webpage, die von ehemaligen Trainern nach Blackfish  eingerichtet wurde) fest: „Wir fanden heraus, dass mehr als 65% mäßige oder schwere Zahnschäden an ihrem Unterkiefer hatten, hauptsächlich aufgrund des Beissens in Zementoberflächen und in Stahl in den Becken.“ Was für eine riesige Spekulation, denn wenn dieses Verhalten so häufig wäre – warum haben sie dies nicht fotografisch dokumentiert? Wie kann man durch ein einfaches Bild die Ursachen von Zahnschäden ermitteln?

Seinerseits sagt Jeffrey Ventre, dass „Zahnschäden bei Killerwalen in Gefangenschaft nicht nur Mortalität und Morbidität verursachen, sondern häufig zu chronischen Therapien mit Antibiotika führen, die dem Immunsystem von Orcas schaden“. Dieser wissenschaftliche Artikel erlaubt diese Schlussfolgerung nicht, da es sich um Spekulationen ohne veterinärmedizinische Grundlage handelt. Es stimmt nicht, dass Zahnschäden zwangsläufig Mortalität oder Morbidität verursachen, und die Autoren liefern dafür keinen Beweis. Wie viele Orcas starben aufgrund von Zahnproblemen in Zoos? Bei guter Zahnhygiene gibt es keine Zahninfektion, daher ist es falsch, dass es Tiere mit längeren Behandlungen gibt (Dr. Ventre sollte wissen, dass Behandlungen nie chronisch sind und dass dieser Ausdruck nur im Zusammenhang mit Krankheiten verwendet wird, so sollte er vielleicht seine Fachkenntnisse einmal überprüfen). Andererseits ist die Behauptung, dass antibiotische Behandlungen das Immunsystem nachteilig beeinflussen, falsch. Es ist schon sehr besorgniserregend, dass jemand wie er die therapeutischen Wirkungen und Nebenwirkungen von Antibiotika als eines weit verbreiteten Arzneimittels nicht kennt. Derartige Behauptungen, die gemacht wurden, ohne eines der Tiere klinisch zu bewerten und ohne ihre medizinischen Aufzeichnungen zu überprüfen, sind nichts als subjektive Spekulation.

Und was ist mit den Aussagen von Dr. Ingrid Visser? Für diese, wie auch für die oben genannten, finden sich weder im wissenschaftlichen Artikel noch in seinen Schlussfolgerungen Belege. Für Dr. Visser müssen „solche Wunden sehr schmerzhaft sein.“ Wie kann man so etwas sagen, ohne auch nur ein Tier wirklich erforscht zu haben, und was zudem der Expertise der auf Meeresäugetiere spezialisierten Tierärzte mit mehr als 40 Jahren Erfahrung widerspricht? Ihr einziges Ziel ist es zu beweisen, dass Zoos, die Orcas halten, angeblich Tiere misshandeln und ihnen Schmerzen zufügen, sie kümmert sich nicht um Wissenschaft oder Wahrheit. Alle Tiere stehen unter täglicher Kontrolle, alle Entzündungen, schmerzhaften oder (sehr selten) infektiösen Erkrankungen, werden von spezialisierten Tierärzten behandelt. Deswegen verursachen derartige Läsionen in Zoos keine Schmerzen und sind kaum von Bedeutung. Würden diese Tiere allerdings in die Natur entlassen oder in einem Bereich gepflegt, wo ihre Kontrolle und Behandlung schwieriger wäre, würden sie Schmerzen, Unwohlsein und Infektionen verursachen.

Wieder einmal hat die Free Morgan Foundation ihre Strategie von Verwirrungen und Fehlinformationen genutzt, um die Zoologischen Gärten anzugreifen, die Orcas in ihrer Obhut haben. Allerdings werden wir nicht schweigen, sondern wir werden weiterhin ihre Lügen und ihre Manipulationsversuche aufdecken.

Ingrid Visser und Rosina Lisker

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Während der letzten drei Tage besuchten die radikalen Tierrechtsaktivisten Ingrid Visser und Rosina Lisker den Loro Parque. Später stieß auch noch die PETA-Aktivistin Heather Rally zu ihnen.

Ingrid Visser und Rosina Lisker, die ständig über das Orca-Weibchen Morgan und ihre Haltung lügen, betraten den Loro Parque mit professioneller Fotoausrüstung. Visser ist eine Meeresbiologin, aber auch eine radikale Aktivistin, die von der kommerziellen Verwendung von wilden Orca-Populationen profitiert und Fehlinformationen über Morgan und ihre Haltung verbreitet. Sie zielt darauf ab, ihre eigene Wal-Haltung zu beginnen, obwohl sie keine Erfahrung in der ordentlichen Haltung von Walen hat. Das Orca Baby Bob starb nach „Rettung“ durch Ingrid Visser und ihr Team in einer unsachgemäßen Haltung in einem Swimming Pool.

Lisker ist Geprüfte Rechtsfachwirtin (i.e. Büroleiterin in einem Rechtanwaltbüro) und hat auch keine Berufserfahrung mit Orcas in professioneller Menschenobhut. Sie ist Gründungsmitglied Dolphinaria-Free Europe coalition. Diese radikale Tierrechtskoalition verbreitet Desinformationen über Delfinarien, wie wir bewiesen haben.

Beide sind Teil des Vorstands der Free Morgan Foundation, die Geld sammelt und sehr intransparent ist, wie dieses Geld verwendet wird. Beide beeinflussten den desinformierenden Film „Inside The Tanks“ – lesen Sie hier die volle Analyse . Die Free Morgan Foundation kooperiert auch mit der Born Free Foundation und anderen radikalen Tierschutzorganisationen.

Heather Rally arbeitete als Tierärztin, ist aber jetzt Teil der Captive Animal Law Enforcement Department der PETA Foundation, während sie, wie Visser, Teil eines Projekts mit dem Ziel, ihre eigene SeaWorld zu gründen und nennen es „Sanctuary“, ist. Sie war Teil des PETA-Teams, das im Jahre 2015 Loro Parque besuchte und Populismus benutzte, um Loro Parque mit Tierquälerei zu beschuldigen und scheiterte, weil die verbreiteten Fehlinformationen nicht wahr waren. Zum Beispiel sagten sie, dass ein Mucus, der aus den Orca-Augen herauskommt. nicht normal wäre, während es für jeden Wal, ob er nun in der Natur oder in Menschenobhut lebt, völlig normal ist.

Wie Tausende von anderen Besuchern hatten die beiden Aktivistinnen die Möglichkeit, ihre Zeit im Orca Ocean zu genießen. Sie sahen gesunde Tiere in einer sozial intakten Gruppe. Morgan geht es aktuell sehr gut. Wie gewöhnlich nimmt sie freiwillig an der Show teil und ist in der Obhut von renommierten Experten – genauso wie die anderen Orcas im Loro Parque auch. Die American Humane Association hat den Loro Parque mit ihrem Zertifikat ausgezeichnet. Andere unabhängige Experten und Organisationen kontrollierten die Haltung von Loro Parque und versicherten, dass die Orcas, wie alle anderen Tiere, mit höchsten Standarts für Tierschutz und wissenschaftliches Management gepflegt werden.

Die Tierrechtsindustrie, mit der Visser, Lisker und Rally kooperieren bzw. Teil davon sind, macht Geld mit gutgläubigen Tierfreunden und versorgt diese mit Lügen, Fehlinformationen und teuren Marketing-Kampagnen. Während 100% einer Spende an Loro Parque Fundación für die Erhaltung von Arten und deren Lebenräumen verwendet wird, verwenden die Mitglieder dieser Branche nur einen sehr geringen Anteil oder gar nichts von den Spenden für Tiere und deren Erhaltung. Echte Experten werden immer die Haltung von Orcas im Loro Parque unterstützen, denn davon profitieren sowohl die Tiere in Menschenobhut als auch die in der Wildbahn, während Lügen von nicht vertrauenswürdigen Experten keinem Wal, sondern deren eigener Geldbörse nützen.

Wir sind sicher, Visser, Lisker und Rally werden wieder lügen, aber alle wahren Orca-Freunde sollten wissen: Jedem Orca im Loro Parque geht es gut und beide könnten nur populistische Argumente benutzen, um das Gegenteil zu behaupten.

Der Brief des Präsidenten

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Seit Ankunft des Orca-Weibchens Morgan im Loro Parque, welches sterbend an der Küste des Wattenmeers in Holland gefunden wurde, sind wir zum Objekt von Kritik und Hasskampagnen einiger Aktivistengruppen geworden. Diese wenigen Organisationen haben keine Kenntnis über die tatsächliche Situation von Morgan und ich glaube nicht, dass sie ein ernsthaftes Interesse an ihrem Wohlbefinden haben, sondern einzig die Gelegenheit nutzen, um den Loro Parque zu verleumden und in Verruf zu bringen.

Vor kurzem erhielten wir die Mitteilung von Frau Tanja Breining von PETA Deutschland, dass ihre Unterschriftenaktion (begonnen im Juni 2015) zur Freilassung von Morgan, 20.000 Befürworter erreicht hat. PETA Deutschland organisiert seit Jahren Kampagnen für die Freilassung von Morgan, obwohl sie wissen, dass Morgan einen Gehörschaden hat und ihre Familie nie gefunden wurde. Außerdem ist es sehr wahrscheinlich, dass Morgan nicht weiß, wie sie ihr Sonar für das Aufspüren von Beute benutzen soll und auch nicht, wie sie diese jagen soll. Es ist offensichtlich, dass Morgan in freier Wildbahn nicht überleben kann. Ihre Rückführung ins Meer würde einzig zu einem langsamen Todeskampf und zu ihrem sicheren Tod führen. Während PETA Kampagnen führt, fand Morgan (die auf Anfrage der holländischen Behörden in den Loro Parque kam, um ihre Euthanasie zu vermeiden) unter unserer Obhut ein richtiges Zuhause.

Diese Situation veranlasste uns, aktiv zu werden und unsere Besucher um Unterstützung zu bitten. In nur 2 Monaten (vom 30. Juni bis 1. September 2017) haben mehr als 75.000 Besucher mit ihrer Unterschrift bestätigt, dass die Tiere im Loro Parque ein würdevolles Dasein haben, ein artgerechtes Leben genießen und Botschafter ihrer Art sind. Jede einzelne dieser Unterschriften repräsentiert eine ausdrückliche Unterstützung der Arbeit des Loro Parque und setzt sich für den Verbleib Morgans bei ihrer Adoptivfamilie und dafür ein, dass sie die Pflege erhält, die sie benötigt.

Mit diesem Brief senden wir Ihnen die notarielle Beglaubigung, welche das Bestehen und die Echtheit der 75.000 Unterschriften bezeugt. Es ist wichtig hervorzuheben, dass diese Unterschriftenaktion innerhalb kürzester Zeit durchgeführt wurde; hätten wir diese Kampagne weitergeführt, so würden wir zweifellos mindestens 300.000 Unterschriften pro Jahr sammeln.

Moderne Zoos, wie der Loro Parque, sind einzigartige Botschaften der exotischen Tiere. Sie haben die wichtige Aufgabe, der Weltbevölkerung die Schönheit der Tiere und die Bedeutung des Naturschutzes nahe zu bringen. In dieser für die Tiere so schweren Zeit ist es essentiell, dass die Weltbevölkerung eine Sensibilität gegenüber den Mitgeschöpfen auf unserem Planeten entwickelt, damit wir alle in Harmonie existieren können.

Mit freundlichen Grüssen,

Wolfgang Kiessling

IX Internationale Papageien Konvention 2018

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Liebe Freundin, Lieber Freund,

Mit großer Freude teilen wir Ihnen mit, dass die Vorbereitungen für den IX. Internationalen Papageienkongress schon in vollem Gange sind und die Anmeldung bereits eröffnet ist. In etwas mehr als ein Jahr beginnt die neunte Auflage und wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, um sich noch heute auf unserer Webseite anzumelden.

Viele unvergessliche Überraschungen und Veranstaltungen erwarten Sie auf der neunten Auflage dieses Kongresses. Wir freuen uns schon jetzt sehr auf unser nächstes Treffen auf Teneriffa.

Bis bald!

Veranstaltungskomitee des IX. Internationalen Papagaienkongresses
E.Mail: congreso2018@loroparque.com
Tel : 0034 922 373 841 Durchwahl 281

PETA’s Attacke gegen den LoroParque als Lügenkampagne enttarnt

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Vor ein paar Tagen hat der von PETA betriebene veganblog einen Artikel über den Delfin Annessa veröffentlicht, um Leute zu überzeugen, sich für die Auswilderung von Morgan einzusetzen. Der Delfin Annessa wurde als Beweis dafür hingestellt, dass selbst in Menschenobhut geborene Delfine ausgewildert werden können. Immer wieder würde sie gesehen und wäre heute angeblich 36 Jahre alt. Wir sind erschüttert über derartiges Verdrehen von Fakten, denn das ist, was hier von einer gewissen Tanja (vermutlich Dr. Tanja Breining) berichtet wird, entspricht nicht der Wahrheit.

Nachdem Annessa, die im Dolphin Research Centre in Florida (USA) geboren wurde, nach einen Sturm ins Meer gespült wurden war, wurde sie überhaupt nur einmal nach ihrem Verschwinden gesehen – und zwar wenige Tage nach dem Vorfall. Seitdem gibt es keine Spur mehr von ihr. Weder gibt es bestätige Sichtungen, noch ist zu vermuten, dass sie langfristig überlebte. Es ist eine Dreistigkeit sondergleichen, dass PETA hier das Gegenteil behauptet, denn solche irreführenden Erwähnungen des Tieres, reißen alte Wunden des Personals und der wahren Delfinfreunde wieder auf, die durch den Sturm ein Familienmitglied verloren haben, wie Dolphin Research Center Mitbegründerin und Chief Operating Officer Mandy Rodriguez der Seite dolphinaria.truth mitteilte.

Unterstützt wird PETA dabei von RicO’Barry, der noch im vergangenen Sommer erst, Fehlinformationen über Morgan verbreitet hatte. In einem Anflug von Selbstüberschätzung behauptet er in dem Interview, auf das sich PETA bezieht, man bzw. er könnte Delfine auswildern und führt als Beleg seine unwahre und unseriöse Darstellung der von Annessas Geschichte auf. Er behauptet, er habe „eine Menge“ Delfine ausgewildert. Auch das ist nicht wissenschaftlich belegt. Juristisch belegt ist allerdings sein fehlerhafter Umgang mit Delfinen, die er „auswilderte“, aber die aufgrund ihrer mangelnden Eignung dies entweder nicht überlebten oder eingefangen werden mussten. Von erfolgreicher Auswilderung oder Leben im Meer kann also hier, genau wie bei Annessa, keine Rede sein.

Wer so die Fakten zu seinen Gunsten nachweislich verdreht wie es PETA und O’Barry hier tun, ist nicht vertrauenswürdig. Sie führen die Öffentlichkeit hinters Licht, um Spenden zu akquirieren. Dieses Faktenverdrehen bezüglich Annessa ist dabei nur ein Beispiel. Aus diesem Grund werden wir weder PETA, noch O’Barry oder anderen Organisationen, die solche Fehlinformationen verbreiten, als Gesprächs- oder Kooperationspartner akzeptieren, noch jemals ihre Forderungen erfüllen. Sie haben sich sowohl als seriöse Quelle, als auch als Partner mehrfach disqualifiziert – völlig egal wie viele Unterschriften sie gesammelt haben wollen.

Hier nochmal das gesamte Statement von Dolphin Research Center Mitbegründer und Chief Operating Officer Mandy Rodriguez:“O’Barry und andere haben keinen Beweis, der ihre Behauptung unterstützt, dass Annessa am Leben ist und „die ganze Zeit“ gesehen wird, nachdem sie vor Jahren nach dem Sturm verschwand. Sie waren unfähig sie von jedem anderen Delfin zu unterscheiden. Für viele Wochen, durchsuchten DRC-Pfleger, die sie seit dem Tag kannten, an dem sie geboren wurde, und sie einfach wiedererkennen konnten, die Florida Keys – und berücksichtigten zudem alle anderen Delfinsichtungen der Allgemeinheit. Es gab einen einzigen Fotobeleg von ihr, der kurz nach dem Sturm datiert werden konnte, aber das war alles. Es ist wichtig zu erwähnen, dass in dieser einzig existierenden Fotographie klar wurde, dass Annessa bereits eine erhebliche Menge Gewicht verloren hatte und sich offenbar nicht selbst erhalten konnte. Leider wurde Annessa nie wieder gesehen und es gibt keinen Beweis dafür, der nahe legen würde, dass sie lange überlebt hat.“ Er fügt hinzu: „O’Barry und andere nutzen dieses unbestätigte Gerücht als einen Versuch, ihre Agenda zu unterstützen. Nicht nur setzen sie dadurch das Verbreiten falscher Informationen fort, die absolut irreführend für ihre Follower und die Allgemeinheit sind, sondern auch lässt jede Erwähnung von Annessa alte Wunden in den Herzen des DRC-Personals und Delfinfreunden, die ein geliebtes Familienmitglied verloren, aufbrechen.“

Nach dieser Enthüllung ist ganz klar für jeden zu erkennen, dass die Delfinariengegner Lügen brauchen, um gegen unsere Haltung zu argumentieren, denn Fakten haben sie keine, die gegen unsere Haltung von Morgan oder jedem anderen Delfin in unserer Obhut sprechen würden. Mehrere unabhängige Experten und Expertenteams bestätigten uns das Wohlergehen der Tiere in unserer Delfinlagune und OrcaOcean. Zudem erheben wir selbst medizinische Daten der Tiere, die ebenfalls zeigen, dass es ihnen hier gut geht und die Haltung nicht negativ rezipieren (z.B.: durch erhöhte Stresswerte o.ä.). Die höchste spanische Institution zum Thema Tierschutz hat uns das auch bestätigt, genauso wie Behörden, denen wir unsere Tiere und Daten zugänglich machen.

Wir möchten jeden ermutigen, unsere Delfinhaltungen selbst zu besuchen. Dort kann man nicht nur die Realität der Delfinhaltung erfahren und sehen, sondern auch einiges über die Tiere lernen. Jeder unserer über einer Million Besucher im Jahr kann sehen, dass es den Tieren gut geht, aber auch die Liebe und Respekt, welche diesen herrlichen Tieren von uns entgegengebracht wird. Man sollte sich nicht von einer Minderheit, radikaler und fanatischer Delfinariengegner im Internet desinformieren lassen.

Appendix: Originalzitat

„O’Barry and others have no evidence to support their claim that Annessa was alive and seen „all the time“ when she disappeared after a storm many years ago. They were incapable of identifying her from any other dolphin. For many weeks, DRC caregivers who knew her since the day that she was born, and could easily recognize her, searched throughout the Florida Keys – including responding to possible sightings from the general public. There was a single instance of a photo of her that we were able to confirm soon after the storm, but that was all. It’s important to note that in that single photograph we saw, it was clear that Annessa had already lost a considerable amount of weight and was not sustaining herself in the wild. Unfortunately, Annessa was never seen again and there is no evidence to suggest that she survived long term.“

„O’Barry and others use this unsubstantiated rumor in an attempt to support their agenda. Not only are they continuing to spread false information that is ultimately misleading to their followers and the general public, but each mention of Annessa reopens a wound in the hearts of DRC personnel and dolphin lovers who lost a beloved family member.“

Diagnose ALS – Das Schicksal des Paratriathleten Markus Häusling

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Am kommenden Sonntag wird im NDR Fernsehen die bewegende Reportage über das abgelaufenen Jahr von Para-Triathlet Markus Häusling ausgestrahlt. Im Juni hat Herr Markus Häusling mit seiner Familie einen Besuch des Loro Parque gemacht.

Das Schicksal des Paratriathleten Markus Häusling

Vor zweieinhalb Wochen: In Rio werden die Paralympischen Spiele eröffnet. Und in Breuna-Wettesingen, einer kleinen 2300-Einwohner-Gemeinde in Nordhessen liegt Markus Häusling auf seinem Sofa und muss mit den Tränen kämpfen. Es war sein großer Traum, sein Ziel in Rio mit dabei zu sein. Dafür hatte der ehemalige Paratriathlet fünf Jahre lang geackert und geschuftet. Sechs Mal pro Woche Training, mehrere Stunden am Tag. Zum ersten Mal überhaupt war seine Sportart bei den Paralympics ins Programm aufgenommen worden und der 45-Jährige, der für den niedersächsischen Verein GC Nendorf startete, witterte seine Chance am größten Event im Behindertensport teilzunehmen. NDR-Autor Alexander Kobs wollte den zweifachen Familienvater, der seit 11 Jahren wegen einer Querschnittslähmung im Rollstuhl sitzt, auf seinem Weg nach Rio begleiten. Doch die Geschichte nahm während der Dreharbeiten eine dramatische Wendung. „Mit Zuckungen in den Armen und im Schulterbereich hat alles angefangen“, sagt Häusling. Er geht zum Arzt. Die Diagnose: Amyotrophe Lateralsklerose – kurz ALS. Die unheilbare Nervenkrankheit. Durchschnittliche Lebenserwartung: Zwischen drei und fünf Jahren. „Der Kampf um Rio ist ein Kampf um ein möglichst langes Leben geworden“, sagt Häusling. Er möchte dennoch weiter begleitet werden mit der Kamera, will auf die Krankheit aufmerksam machen, damit zukünftig intensiver an einem Heilmittel geforscht wird. Er verkauft seine Sportgeräte, hat Ärger mit der Versicherung und legt eine „To-To-Liste“ an – eine „In Frieden-Gehen-Liste“, wie Häusling sie nennt, mit Dingen, die er vor seinem Tod noch erleben möchte. Die Reportage der NDR-Sendereihe „Sportclub Story“ zeigt den eindrucksvollen Kampf eines Spitzensportlers und seinen Umgang mit der Krankheit, an der deutschlandweit knapp 6.000 Menschen leiden.

Sendedatum: Sonntag, 25. September 2016
Uhrzeit: 23:35 Uhr
Autor: Alexander Kobs

Link Sendehinweis

Die traurigen Geschaefte der Ingrid Visser mit wilden Orcas

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Seit Jahren setzen sich der Loro Parque und die Loro Parque Fundación für den Schutz der Meere und ihrer Bewohner ein. So erfüllt es uns mit großer Sorge, wenn Menschen die Sicherheit dieser Bewohner gefährden. Ein Beispiel dafür ist das Schwimmen mit Delfinen in freier Wildbahn. Diese sind nicht daran gewöhnt, dass Menschen zu ihnen ins Wasser springen. Im Interesse der wildlebenden Tiere wäre es auch nicht gut, sie zu sehr an die Nähe der Menschen zu gewöhnen, da negative Folgen solcher Anregungen hinreichend dokumentiert sind. Aus diesem Grund ist man in Hawaii bereits auf dem Weg, diese touristische Praxis in seiner jetzigen Form zu verbieten.

In Neuseeland gibt es dazu bereits eine Gesetzgebung, die es Touristen verbietet, sich den Tieren zu nähern. In letzter Zeit aber häufen sich die Verstöße. So gab es einen Kayakfahrer, der sich mit einer Drohne bei der Interaktion mit einem Orcakalb filmte – eine lebensgefährliche Situation für beide, die vom Menschen allein zu seinem eigenen Vergnügen und zu seiner Selbstdarstellung verursacht wurde.

Ingrid Visser vom Orca Reseach Trust, in deren amateurhafter Obhut jüngst ein Orcakalb starb, gab zu bedenken, dass es „nicht zulässig“ wäre – aufgrund des Marine Mammal Acts und des „gesunden Menschenverstands“. Dabei verschweigt sie, dass sie sich selbst Orcas in freier Wildbahn nähert. So ist sie natürlich kaum ein geeigneter Ansprechpartner in dieser Sache und erst recht kein gutes Vorbild. In diesem Artikel von Awesome Ocean findet man Bildmaterial darüber wie nahe sie den Orcas kommt. Ihr Verhalten ist genauso falsch wie das des Kajakfahrers, das sie kritisiert.

Dr. Visser, die gelegentlich als Orcaexpertin bezeichnet wird, geht aber in Norwegen aus Profitgründen noch einen Schritt weiter: Dort ist sie Schnorchel-Guide für eine niederländische Firma, die Tauchgänge mit wilden Orcas anbietet. In Neuseeland, den USA und vielen anderen Ländern, die es mit dem Walschutz ernst meinen, wären solche Touren unmöglich. Visser nutzt anscheinend das schwache Walschutzrecht in Norwegen, einer Walfangnation, für ihren eigenen Profit aus. In der wissenschaftlichen Gemeinschaft hat sie dieses Vorgehen komplett diskreditiert, denn die Wissenschaft weiß schon lange, dass Schwimmen mit den wilden Delfinen und massentouristisches Whale Watching den Tieren in der Natur schadet.

Hier die einige Studien zu diesem Thema aus den letzten zwanzig Jahren:

  • Bejder, L., A. Samuels, H. Whitehead, N. Gales, J. Mann, R. Connor, M. Heithaus, J. Watson-Capps, C. Flaherty, and M. Krutzen. 2006. Decline in relative abundance of bottlenose dolphins exposed to long-term disturbance. Conservation Biology doi: 10.1111/j.1523-1739.2006.00540.x. Published online: 9-Aug-2006. (http://www.blackwell-synergy.com/toc/cbi/0/0)
  • Christiansen, F., D. Lusseau, E. Stensland and P. Berggren. 2010. Effects of tourist boats on the behaviour of Indo-pacific bottlenose dolphins off the south coast of Zanzibar. Endangered Species Research 11: 91 – 99.
  • Constantine, R. 2001. Increased Avoidance of Swimmers By Wild Bottlenose Dolphins (Tursiopstruncatus) Due to Long-term Exposure to Swim-With-Dolphin Tourism. Marine Mammal Science, 17(4): 689-702.
  • Constantine, R., D.H. Brunton, and T. Dennis. 2004. Dolphin-Watching Tour Boats Change Bottlenose Dolphin (Tursiopstruncatus) Behaviour. Biological Conservation, 117: 299-307.
  • Jensen, F.H., L. Bejder, M. Wahlberg, N. Aguilar Soto, M. Johnson and P.T. Madsen. 2009. Vessel noise effects on delphinid communication. Marine Ecology Progress Series, 395: 161-175.
  • Lusseau, D. 2003. Effects of tour boats on the behavior of bottle-nose dolphins: Using Markov chains to model anthropogenic impacts. Conservation Biology 17: 1785–1793. Lusseau, D. 2004. The hidden cost of tourism: detecting long-term effects of tourism using behavioral information. Ecology and Society, 9(1): 2.
  • Lusseau, D. and J.E.S. Higham. 2004. Managing the impacts of dolphin-based tourism through the definition of critical habitats: the case of bottlenose dolphins (Tursiops spp.) in Doubtful Sound, New Zealand. Tourism Management 25: 657-667.
  • Nowacek, S.M., R.S. Wells, and A.R. Solow. 2001. Short-term effects of boat traffic on bottlenose dolphins, Tursiopstruncatus, in Sarasota Bay, Florida. Marine Mammal Science 17(4): 673-688.
  • Samuels, A. and L. Bejder. 2004. Chronic interaction between humans and free-ranging bottlenose dolphins near Panama City Beach, Florida, USA. Journal of Cetacean Research and Management, 6(1): 69-77.
  • Samuels, A., L. Bejder, and S. Heinrick. 2000. A Review of the Literature Pertaining to Swimming with Wild Dolphins. Contract Report Prepared for the Marine Mammal Commission.
  • Wells, R.S. and M.D. Scott. 1997. Seasonal Incidence of boat strikes on bottlenose dolphins Near Sarasota, Florida. Marine Mammal Science, 13(3): 475-480.

Mehr dazu: http://www.nmfs.noaa.gov/pr/dontfeedorharass.htm

Wir hoffen sehr, dass wir unsere Besucher animieren können, solche unsenisblen Touren nicht zu unterstützen, denn sie schaden Wildpopulationen, deren Schutz sich der Loro Parque zur Aufgabe macht. Die Loro Parque Stiftung wendet jährlich rund eine Millionen Dollar auf, um Tieren in der Wildbahn durch Natur- und Artenschutz zu helfen. Dazu gehört es auch schädliche Eingriffe des Menschen zu reduzieren. Deshalb rufen wir Sie dazu auf an solchen touristischen Angeboten nicht teilzunehmen, um die Ausbeutung von Wildpopulationen nicht zu unterstützen – zum Schutz der Natur, unserem wichtigsten Erbe.

Die Delfine in unserer Haltung sind an den Kontakt mit den Trainern gewöhnt. Hohe Hygienevorschriften sorgen dafür, dass das Einschleppen von Krankheiten verhindert wird. Zudem werden unsere Tiere erstklassig medizinisch versorgt. Auch bieten wir keine Delfinschwimmprogramme für Touristen an, weil wir keine falschen Anreize schaffen wollen, denn Delfine sind nun mal Wildtiere und können dem Menschen in der Wildbahn durchaus gefährlich werden. Innerhalb der letzten Jahre sind einige Verletzungen und sogar Todesfälle von Menschen zu beklagen, die Opfer von wilden Delfinen wurden. Unsere Trainer arbeiten lange daran, das Vertrauen der Delfine zu erlangen und das ist die Basis für die tägliche Zusammenrabeit mit den Tieren.

In jeder Präsentation bekommt ein Kind die Möglichkeit mit den Großen Tümmlern näheren Kontakt aufzunehmen – das ist für das Kind völlig ungefährlich, weil die Trainer diese Interaktion überwachen. Auch durch solche Präsentationen werden die Delfine zu Botschaftern ihrer Art in der Natur, unserem wichtigsten Erbe, dessen Schutz wir uns verschrieben haben. Zu diesem Schutz gehört eben auch, dass Touristen nicht die zu große Nähe von wilden Meerestieren suchen, weil dies grossen Schaden für beide anrichten kann.

Forscher zeichnen erstmals Gespräch zwischen Delfinen auf

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Ein wissenschaftlicher Artikel, über die „Kommunikation der Delfine“, gelang kürzlich an die Öffentlichkeit und wurde innerhalb der wissenschaftlichen Sparten, der Kommunikationsmedien, weiträumig verbreitet. Gemäss einer Studie erscheint es so, dass die Delfine eine komplexe Sprache haben (so wie der Mensch, oder sogar darüber hinaus). Wenn sich jemand die Mühe machte den Originalartikel zu lesen, könnte er feststellen, das die gezogenen Schlussfolgerungen nicht auf experimentellen Daten fußen, sondern auf indirekten Tests und Demonstrationen, sowie hochspekulativen Annahmen.

Es scheint als hätten die aktuellen wissenschaftlichen Enthüllungen eine gewisse Tendenz zur Sensationslust, vor allem dort, wo es um die Intelligenz der Tiere geht. Sie bieten immer Platz für Modeerscheinungen oder für was auch immer, welches, einem Teil der Bevölkerung gefallen würde. Die Wissenschaft soll es beweisen (z. B. das einige Tiere intelligenter, fürsorglicher und menschlicher wären als der Mensch selbst)

Bedauerlicherweise sind wir weit davon entfernt demonstrieren zu können, dass Delfine Unterhaltungen führen, oder sogar in der Lage wären Töne, in der Art zu kombinieren, dass sie Worte ergäben, da alle wissenschaftlichen Erkenntnisse in die entgegengesetzte Richtung weisen. Nicht einmal mit den erhaltenen Ergebnissen aus dem, in diesem Artikel, veröffentlichten Experiment können Sie vorführen, dass die Delfine eine Sprache hätten. Daher erscheint die Schlussforgerung des Autors „(… die Menschen sollten den ersten Schritt machen, um eine Beziehung zu den ersten, intelligenten Bewohnern dieses Planeten aufzubauen.)“ ein wenig pubertär und wenig wissenschaftlich.



Originalartikel: Forscher zeichnen erstmals Gespräch zwischen Delfinen auf

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich Delfine wie Menschen unterhalten. Sie formen Sätze und lassen den Partner aussprechen.

Schon länger wussten Forscher, dass Delfine über Klicklaute und Pfeiftöne kommunizieren. Unklar war bisher allerdings, ob sie sich auch direkt in Eins-zu-Eins-Gesprächen unterhalten können. Nun ist es erstmals einem Team von Wissenschaftlern gelungen, eine Unterhaltung zwischen zwei Delfinen aufzuzeichnen.

Nach den Erkenntnissen der Forscher des „Karadag Nature Reserve“, eines Wasserschutzgebiets in der Ukraine, ändern Delfine die Lautstärke und Häufigkeit ihrer pulsierenden Klicklaute, um einzelne „Wörter“ zu formen. Diese wiederum fügen sie zu Sätzen zusammen. Ihr Gegenüber wartet das Ende der Nachricht ab, bevor es antwortet.

Nächster Schritt Mensch-Tier-Gespräch Beobachtet haben die Wissenschaftler das bei den zwei Schwarzmeertümmlern Yasha und Yana, deren Unterhaltung sie mithilfe eines Unterwassermikrofons in einem Pool aufnahmen. Chef-Forscher Dr. Vyacheslav Ryabov sagte dem britischen „Telegraph“, es sei nun klar, dass Delfine eine eigene Sprache sprechen. Als nächstes sollte man herausfinden, wie Menschen direkt mit ihnen kommunizieren können.

Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Physics and Mathematics“ veröffentlicht. (cho)

Peta

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Original: Peta-Chef rechtfertigt die Ermordung Tausender Tiere

Das Entsetzen ist groß: Ausgerechnet die Tierschutz-Organisation Peta soll Tausende in Not geratene Tiere töten. Harald Ullmann, der Vorsitzende von Peta Deutschland, erklärt, warum die Aktivisten Tiere töten – und auch gesunde Tiere sterben müssen.

Der Vorsitzende von Peta Deutschland, Harald Ullmann, rechtfertigt die Tötung Tausender Tiere durch seine Organisation. Peta ist schon mehrmals in die Kritik geraten, weil die Aktivisten mehr als 90 Prozent der Tiere einschläfern, die in der US-Zentrale in Virginia abgegeben werden. „In unserer Gesellschaft ist es schon so weit gekommen, dass Menschen, die Tiere schützen wollen, gezwungen sind, sie zu töten“, sagte Ullmann der „Huffington Post“. „In den USA landen pro Jahr zwischen sieben und acht Millionen Tiere in Tierheimen. Es gibt einfach nicht genug gute Plätze für sie.“

Die Zentrale in den USA sei kein Tierheim im gewöhnlichen Sinne. Es sei eine Notfallstation. „Zu uns kommen Tiere, die von anderen Tierheimen abgewiesen wurden“, sagte Ullmann zur „Huffington Post“. „Sie sind alt, krank oder nicht vermittelbar. Peta weist kein Tier ab.“

Ullmann gibt außerdem zu, dass Peta auch gesunde Tiere einschläfert, die theoretisch vermittelt werden könnten. „Wir versuchen immer, mit dem Besitzer einen Weg zu finden, dass er das Tier doch behalten kann“, sagte Ullmann. „Wenn das nicht geht, kontaktieren wir Tierschutzorganisationen oder Tierheime, die ein neues Zuhause finden können. Menschen, die ein Tier bei uns abgeben, wissen, dass wir es einschläfern müssen, wenn wir keinen Platz finden.“ In Deutschland betreibt Peta keine Aufnahme-Einrichtung.



Original: Harald Ullmann, Peta Deutschland: „Wir sind kein Tierheim“

Das Entsetzen ist groß: Ausgerechnet eine Tierschutz-Organisation soll Tausende in Not geratene Tiere töten. Systematisch sollen die Aktivisten auch völlig gesunde Tiere einschläfern, die in ihrer US-Zentrale in Virginia abgeben werden. Diesen und noch schlimmere Vorwürfe erhebt HuffPost-Blogger Nathan Winograd.

Und tatsächlich: Das Landwirtschaftsministerium in Virginia hat Zahlen zu den Tötungen veröffentlicht, die Peta der Behörde regelmäßig melden muss. Die Organisation tötet mehr als 90 Prozent der Tiere, die sie aufnimmt. Die Statistiken von 2004-2010 sind auf der Seite des Ministeriums einsehbar. 2010 schläferte Peta 3630 von 4596 Tieren ein.

Finanzieren Spender bei Peta also Quälerei und Massentötungen? Die Vorsitzende von Peta USA, Ingrid Newkirk, hat in einem Gastbeitrag auf Huffington Post bereits zu den Vorwürfen Stellung genommen. Jetzt wehrt sich auch der Vorsitzende von Peta Deutschland. Im HuffPost-Gespräch erklärt Harald Ullmann, warum die Aktivisten Tiere töten.

Huffington Post: Peta schläfert fast alle Tiere ein, die in der US-Zentrale abgegeben werden. Ist das noch Tierschutz?

Harald Ullmann: Die Zentrale in den USA ist kein Tierheim im gewöhnlichen Sinne. Es ist eine Notfallstation, die letzte Zuflucht. Zu uns kommen Tiere, die von anderen Tierheimen abgewiesen wurden. Sie sind alt, krank oder nicht vermittelbar. Peta weist kein Tier ab. In der Statistik sind außerdem die Fälle nicht erfasst, die vermittelt werden, bevor wir sie aufnehmen und in der Kartei erfassen.

HuffPost: Werden auch Tiere getötet, die gesund sind und theoretisch vermittelt werden könnten?

Ullmann: Wir versuchen immer, mit dem Besitzer einen Weg zu finden, dass er das Tier doch behalten kann. Wenn das nicht geht, kontaktieren wir Tierschutzorganisationen oder Tierheime, die ein neues Zuhause finden können. Menschen, die ein Tier bei uns abgeben, wissen, dass wir es einschläfern müssen, wenn wir keinen Platz finden.

HuffPost: Wie tötet Peta die Tiere?

Mit der gleichen Methode, wie es beim Tierarzt passiert.

HuffPost: Wann ist töten barmherzig?

Ullmann: Kein Tier sollte unnötig leiden. Wenn es keine Chance auf Heilung oder Besserung gibt, raten auch Tierärzte dazu, einzuschläfern.

HuffPost: Wie leben Tierfreunde bei Peta damit, Tiere zu töten?

Ullmann: Das ist furchtbar. In unserer Gesellschaft ist es schon so weit gekommen, dass Menschen, die Tiere schützen wollen, gezwungen sind, sie zu töten. In den USA landen pro Jahr zwischen sieben und acht Millionen Tiere in Tierheimen. Es gibt einfach nicht genug gute Plätze für sie.

Ist ein schlechter Platz nicht immer noch besser als der Tod?

Die Tierheime in den USA sehen ganz anders aus als hier. Da leben zum Beispiel KatzenFinden Sie jetzt Ihr neues Haustier! bis an ihr Lebensende in übereinandergestapelten Boxen – also oft 15 Jahre lang.

Die einzige Möglichkeit, diese Situation zu bekämpfen, ist die Kastration. Peta hat bis jetzt in North Carolina und Virginia knapp 100.000 Tiere kostenlos oder kostengünstig kastrieren lassen.

HuffPost: Warum betreibt Peta keine Tierheime, auch in Deutschland nicht?

Ullmann: In unserer Satzung haben wir uns auf das Leiden in der industriellen Tierhaltung festgelegt. Das sind pro Jahr alleine in Deutschland über drei Milliarden Tiere, die für Nahrungsmittel, Bekleidung oder im Tierversuch sterben. Es gibt schon sehr gute karitative Einrichtungen in Deutschland. Wir wollen die Öffentlichkeit über Tierrechte aufklären und das Problem an der Wurzel bekämpfen. Wenn weniger Menschen Fleisch essen oder sich unüberlegt ein Haustier holen, dann kommen auch weniger Tiere in schlimme Situationen.

HuffPost: Unterstützt Peta Tierheime finanziell?

Ullmann: Nein, wir konzentrieren uns auf die industrielle Tierhaltung. Wir haben keine Partnertierheime, wir unterstützen Einrichtungen aus dem Ausland punktuell. Wir helfen zum Beispiel Hotels in der Türkei bei der Einrichtung von Häusern für Straßenkatzen.

HuffPost: Was macht Peta mit den Spendengeldern?

Ullmann: Wir machen Öffentlichkeitsarbeit, ermitteln verdeckt auf Pelzfarmen oder in Einrichtungen für Massentierhaltung und wir gehen ganz massiv die Großkonzerne an, die Tiere ausbeuten. Für karitativen Tierschutz verwenden wir nur einen kleinen Teil, ungefähr zehn Prozent.