Loro Parque begrüsst mit grosser Freude Morgan’s neugeborenes Kalb

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Das Orcaweibchen Morgan, welches halb tot aus dem Wadden Meer in Holland gerettet wurde und seit 2010 ein festes Mitglied unserer Orcagruppe ist, hat heute Vormittag ihr erstes Kalb geboren. Mutter- und Jungtier erfreuen sich bester Gesundheit und Morgan bewies sich von der ersten Minute an als exemplarische Mutter.

Das gestrandete Orcaweibchen Morgan wurde 2010 von Experten des Delfinarium Harderwijk aus dem Wadden Meer in Holland gerettet. Das Tier war so stark unterernährt, dass es nur mehr aus Haut und Knochen bestand und 430kg wog. Die Experten aus Harderwijk waren sich sehr unsicher, ob das Tier die erste Nacht überhaupt überleben würde, aber sie gaben die Hoffnung nicht auf. Dank all der Aufmerksamkeit und Pflege, sowie der richtigen Futterzuführung, überlebte und erholte sich die junge Orca.

Da das Delfinarium nicht für eine Orcahaltung eingerichtet war, wurde von den holländischen Behörden eine Kommission einberufen, welche über die Zukunft des Tieres zu entscheiden hatte. Eine Gruppe von unabhängigen, internationalen Experten kamen zu dem Schluss, dass es nur zwei Möglichkeiten gab: die Euthanasie oder die Haltung in einer dafür ausgestatteten Installation.

Zu diesem Zeitpunkt setzten sich die holländischen Behörden mit Loro Parque, der mit der modernsten Installation für die Haltung von Orcas ausgestattet ist, in Verbindung, um zu sehen, ob man bereit sei, das Tier aufzunehmen. Trotz der enormen Herausforderung, die diese Entscheidung mit sich führte, stimmte Loro Parque zu, das Orcaweibchen aufzunehmen und vermied so, dass die einzig andere Alternative, die Euthanasie, zur Anwendung kam.

Morgan passte sich ihrer neuen Umgebung schnell an und wurde erfolgreich in die bestehende Orcagruppe des Loro Parque integriert. Während dieser Zeit entdeckte man, dass das Tier einen Gehörschaden hatte; eine Bestätigung mehr, dass das Tier auf sich allein gestellt in der Natur nicht überleben kann.

Diese Umstände warfen während der Trächtigkeit Morgan’s viele Fragen auf: wie wird die Geburt für ein gehörloses Tier verlaufen?

Heute freuen wir uns eine grossartige Nachricht bekannt geben zu können: die Geburt verlief ganz normal und die ersten Stunden verlaufen, wie vorhergesehen, ohne jegliche Komplikationen.

Das Geschlecht des Jungtiers ist noch nicht bekannt, aber Mutter und Baby sind wohlauf und bei bester Gesundheit.

Loro Parque wird weiterhin über die Entwicklung berichten und möchte sich an dieser Stelle bei all seinen Besuchern, die aus allen Teilen der Welt kommen, bei den Reiseveranstaltern und den wissenschaftlichen Mitarbeitern für die Unterstützung bedanken. Dafür, dass sie uns helfen, die Tiere und ihre natürlichen Lebensräume zu schützen.

Der Fehler von Thomas Cook

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Der Fehler von Thomas Cook

Ist die Freilassung von Meeressäugern oder deren Überführung in Meeresreservate eine Alternative?

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Source: Ist die Freilassung von Meeressäugern oder deren Überführung in Meeresreservate eine Alternative

Ist die Freilassung von Meeressäugern oder deren Überführung in Meeresreservate eine Alternative?

Angesichts dessen, dass wir uns zu Beginn des 21. Jahrhunderts befinden und die Entfernung von Mensch und Natur immer grösser wird, wird die Bildungsarbeit in modernen zoologischen Einrichtungen immer notwendiger. Jede Tierart, die in einem Zoo untergebracht ist, wird zu einem Botschafter ihrer Art, sowohl für ihre eigenen Artgenossen als auch für viele andere Arten, die in bedrohten Lebensräume und Ökosystemen leben.

Seit mehr als 46 Jahren bietet der Loro Parque immer wieder Schutz für notleidende Tiere und ist so ein zu Hause für viele Tiere, wie z.B. Schimpansen, Pinguine, Gorilla, Tiger und sogar Orcas, geworden. Vor über einem Jahrzehnt benötigte SeaWorld Raum für seine wachsende Orca Gruppe und der Loro Parque stimmte zu, die modernste Anlage der Welt zu kreieren, um vier Exemplaren einen Platz zu geben. Im Jahr 2006 bezogen Skyla, Kohana, Tekoa und Keto (Orcas, die in zweiter und dritter Generation in Menschenobhut geboren wurden) die neu eröffnete Anlage, die der Loro Parque für sie geschaffen hatte. Mit der Geburt von Adán wuchs die Gruppe im Jahr 2010. Und im darauffolgenden Jahr wandte sich die holländische Regierung an den Loro Parque und bat um die Integration von Morgan, ein Orcaweibchen, dass fast tot an der Küste des Wattenmeeres aufgetaucht war. Die Rückkehr von Morgan ins Meer wurde von den holländischen Behörden als nicht durchführbar eingestuft. Sogar der holländische oberste Gerichtshof entschied, nach acht ähnlichen, vorangegangenen Urteilen, dass die Freilassung für das Tier einen langsamen, aber sicheren Tod bedeuten würde und die einzige Alternative zu einer Euthanasie, sei die Integration des Tieres in die Orcagruppe eines Zoos.

Bis zum heutigen Tag sind die Orcas, die im Loro Parque untergebracht sind, in einem perfekten Zustand. Ihre Gesundheit wird von einem Veterinärteam überwacht und ihre täglichen Bedürfnisse von einer Gruppe erfahrener Betreuer erfüllt. Die sozialen Beziehungen in der Gruppe sind stabil und die tierärztlichen Aufzeichnungen belegen, dass die Gesundheit der Tiere so hervorragend ist, dass sie in den letzten drei Jahren noch nicht einmal die Verabreichung üblicher Medikamente benötigten. Zudem wird das veterinärmedizinische Team des Loro Parque von internationalen tierärztlichen Beratern unterstützt, die den Park während des ganzen Jahres regelmäßig besuchen und das Wohlbefinden der Tiere genau kontrollieren.

Obwohl es keinerlei Grund zur Beunruhigung über den Gesundheitszustand und das Wohlergehen dieser Orcafamilie gibt, üben Aktivisten wie PETA (People for the Ethical Treatment of Animals), Born Free Foundation oder die Free Morgan Foundation Druck auf verschiedene Behörden aus, um zu erreichen, dass die Tiere ausgewildert oder in ein Meeresreservat überführt werden. Wie wir später erklären werden, ist die Freilassung dieser Orca-Exemplare ins Meer völlig unmöglich und ihre Überführung in ein Meeresreservat würde ihr Wohlergehen nicht verbessern, sondern im Gegenteil, eher verschlechtern. Aber in der letzten Zeit begrenzen sich die Erpressungen und der Druck der Aktivistdn nicht nur auf Administrationen oder Zoos, sondern sie bedrohen auch Reiseveranstalter und andere touristische Unternehmen.

Es empfiehlt sich zunächst zwei Fragen zu stellen:

Wer sagt, dass die Orcas in Zoos nicht glücklich sind?

Die Antwort ist, dass dies nur von Anti-Zoo-Organisationen behauptet wird. Es gibt keinen Wissenschaftler einer unabhängigen Institurion oder einer Universität, mit akademischem Wissen und nachgewiesener Erfahrung in Bezug auf das Tierwohl, der diese Behauptung bestätigt. Sogar die Wissenschaftler, die diese Anti-Zoo-Organisationen unterstützen, sind keine Experten was das Wohlbefinden der Tiere betrifft, sondern ihre Erfahrungen basieren auf allgemeiner Biologie oder Neuroanatomie.

Worauf basiert ihre Behauptung, dass die Orcas in den Zoos leiden? Nun die Behauptungen basieren nicht auf der Messung von Hormonen, eingehenden Forschungen über das Verhalten oder sorgfältigen wissenschaftlichen Studien, die die Entwicklung der Persönlichkeit und der Aktivität der Tiere berücksichtigt. Die Behauptungen der Anti-Zoo Organisationen basieren auf nie nachgewiesenen Vorurteilen und Spekulationen. Im Gegensatz dazu, verfügt der Loro Parque über unabhängige Studien von Tierwohlexperten der autonomen Universität in Barcelona und der Universität in Las Palmas de Gran Canaria, die hormonelle Parameter, Aktivitäten und Verhalten analysiert haben und zu dem Schluss kamen, dass das Wohlbefinden der Tiere sich auf einem sehr hohen Niveau bewegt.

Dies macht deutlich, dass die selbsternannten Tierrechtsorganisationen behaupten, dass ihre Aktionen auf dem fehlenden Wohlergehen der Orcas in Zoos basieren, obwohl keiner in diesen Organisationen über eine akademische Ausbildung im Bereich Tierwohl verfügt. In der Realität sieht es sogar so aus, dass die Aktivisten, in den allermeisten Fällen, noch nicht einmal über eine minimale Ausbildung in Bezug auf Biologie oder Zoologie verfügen. Die Wahrheit ist, dass diese Organisationen sich in große multinationale Organisationen verwandelt haben, die Millionen Dollar Spendengelder von Leuten mit einem guten Herzen scheffeln, die wirklich ernsthaft um das Wohl der Tiere besorgt sind. Aufgrund dieses Mangels an Wissen und Erfahrung haben die durchgeführten Kampagnen gegen zoologische Einrichtungen mit Meeressäugern nur den Effekt gehabt, dass sie in der Realität ein Desaster für die Orcas sind. Die Entscheidung von SeaWorld im Jahr 2016, das Zuchtprogramm der Orcas zu stoppen, hatte zur Konsequenz, dass die Jagd auf Orcas in Russland verstärkt wurde, um den Nachfragebedarf der chinesischen Parks zu decken.

An diesem Punkt ist es sehr wichtig die Forderung der Anti-Zoo-Gruppen an die Behörden und Reiseveranstalter zu analysieren: Die Orcas freizulassen oder in ein Meeresreservat zu bringen.

1.- Können diese Orcas ins Meer entlassen werden?

Die Antwort ist ganz klar: Nein. Und das wissen sie auch ganz genau, denn da es sich um hybride Tiere (Mischungen von Orcas aus atlantischen und pazifischen Gewässern) handelt, würde keine Behörde, in keinem Land, aufgrund der Gefahr einer genetischen Kontaminierung der wilden Orca-Populationen, einer Freilassung in ihrem Einflussbereich zustimmen,

Und wenn das noch nicht genug Grund wäre, kommt hinzu, dass es sich um Tiere handelt, die in der zweiten, dritten und vierten Generation in Menschenobhut leben und deshalb nie gelernt haben, ihre Beute zu jagen. Der einzige Erfahrungswert, der bekannt ist, bezieht sich auf die Freilassung des Orca Keiko (Protagonist des Film „Free Willy“), der 20 Jahre in einem Zoo verbracht hat, und dem es nicht möglich war, sein Jagdverhalten, um sich zu ernähren, wiederzuerlangen. Und das obwohl Keiko nicht in Menschenobhut geboren worden war. Für Tiere, die seit Generationen außerhalb des Ozeans leben, wäre diese Anpassung sogar noch schwieriger.

Gesundheitsbehörden würden eine solche Freilassung ins Meer auch nicht genehmigen, denn es würde die Möglichkeit beinhalten, dass Bakterien, Pilze und Parasiten, die mit Medikamenten behandelt wurden, große Probleme bei wilden Delfinen und Walen auslösen könnten.

Der beste Beweis für die Unmöglichkeit Orcas, die in Zoos gelebt haben, wieder an das Leben im Meer zu gewöhnen, ist die Freilassung von Keiko. Nach über drei Jahren Arbeit und 20 Millionen Dollar war das einzige Resultat, dass ein wunderbares Tier geopfert wurde, weil es nicht in der Lage war, für sich zu jagen. Aber es scheint, dass weder PETA, noch Born Free oder Free Morgan Foundation von Keikos Tod etwas gelernt haben und weiterhin die Freilassung als eine Ideallösung präsentieren.

2.- Würde der Gesundheitszustand der Orcas verbessert, wenn sie in ein Schutzreservat überführt würden?

Auch in diesem Fall lautet die Antwort: Nein. Es ist sehr naiv zu glauben, dass der simple Umstand, dass sich Orcas, die seit Generationen in Zoos leben, in einem größeren Lebensraum automatisch weitere Strecken zurücklegen würden. Die Realtität ist, dass man sie genauso wie in Zoos halten müsste. Mit Trainern, die sie dazu motivieren zu schwimmen und zu springen, um ihre Energie zu verausgaben und mit einem tierärztlichen Team, das Blut-, Urin-, Stuhl- und Blaslochproben (was nur mittels Training erreicht wird) nehmen würde.

Aus den gleichen Gründen der genetischen Kontaminierung und der möglichen Verbreitung von der vorher genannten Epidemien, würde keine Regierung die Schaffung eines Reservats in seinen Gewässern autorisieren, weil dadurch freilebende Delfine und Orcas gefährdet würden. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tier per Unfall oder Absicht aus einem Reservat entwischt, ist sehr hoch. Genauso wie die Übertragung von Krankheiten über das Wasser, das sich ungereinigt mit dem Meerwasser vermischen würde. Es gibt einen bekannten Präzdenzfall für die absichtliche Freilassung von zwei Delfinen aus einem Reservat. Einer starb und der andere litt unter schwerwiegenden Konsequenzen, denn keines der Tiere war in der Lage lebend Fisch zu fangen, um sich selbst zu ernähren. Der Verursacher der Freilassung, Rick O’Barry wurde wegen Tiermisshandlung und Missachtung der Schutzgesetze für Meeressäuger in der USA, Marine Mammal Protection Act, verurteilt.

Im Fall von Ölteppichen und anderen Schiffsunglücken oder einfach durch die allgemeine Plastikverschmutzung der Meere, wären die Tiere in ernster Kontaminierungsgefahr.

Im Fall von Unwettern, wären die Tiere gefährdet zu ertrinken, wenn Abschottungsnetze reißen würden oder einfach durch große Wellen in der Bucht, die die Tiere an Land drücken könnten. Deshalb müsste das Reservat über ein Notfallsystem verfügen. In der Praxis würde dies bedeuten, Becken mit Filter- und Chlorsystemen zu bauen, etc.

Der Nahrungsbedarf der Orcas wäre genauso groß wie in einem Zoo. Das heißt, man müsste ihnen 8 bis 9 Mahlzeiten täglich anbieten, was einer Menge von über 300 Kilogramm hochwertigem Fisch entspricht. Es ist unmöglich, dass in einer kleinen Bucht eine so große Menge Fisch generiert würde und sie ins Wasser zu werfen, würde bedeuten, dass sie durch die Maschen der Netze entfliehen könnten. Deshalb müsste die Methode, die Orcas mit gefrorenem Fisch zu ernähren, auch in einem Reservat beibehalten werden.

Eine Gruppe von sechs dieser großen Tiere würde jedes Jahr rund 54.000 Kilogramm Exkremente produzieren. Deshalb wären starke Strömungen in der Bucht nötig, um das Wasser sauberzuhalten. Solch starke Strömungen könnten sich aber auch negativ auf die Tiere, sowie die Netze und die Verankerungen zum Verschließen der Bucht, auswirken.

Die Haltung eines Orcas kostet jährlich rund 600.000 US Dollar. Deshalb müsste ein solches Reservat für die nächsten 40 bis 50 Jahre, mindestens 3,6 Millionen Dollar pro Jahr erwirtschaften. Berücksichtigt man die Schwierigkeiten, die Tierheime für Hunde und Katzen haben, um niedrigere Haltungskosten zu regenieren, könnte es sein, dass diese Ausgaben, in einigen Jahren, über die Steuern der Bürger ausgeglichen werden müssten.

All diese Argumente machen klar, dass weder die Freilassung ins Meer noch die Unterbringung in einem Reservat mögliche Optionen für Orcas sind, die in menschlicher Obhut geboren wurden, wie es bei denjenigen der Fall ist, die im Loro Parque leben. Und was ist mit Morgan? Sie wurde nicht in menschlicher Obhut geboren. Das stimmt und wie schon erwähnt, kam Morgan nach einer lebensrettenden Rettungsaktion und aufgrund einer Anfrage der holländischen Behörden, die eine Euthanasie vermeiden wollten, in den Loro Parque. Man kann sagen, dank des Loro Parque wurde ihr zwei Mal das Leben gerettet. Mit der Ankunft von Morgan in unserer Anlage waren uns drei Dinge bewusst:

  1. Unser Eingreifen war nötig, um das Leben eines Tieres zu retten.
  2. Die Kosten unserer Anlage würden sich um 600.000 US Dollar im Jahr erhöhen.
  3. Durch die Aufnahme Morgans würde kein einziger zusätzlicher Besucher in den Park kommen.

Aber wie oftmals zuvor, entschied sich der Loro Parque dafür einem Tier in Not zu helfen. Deshalb haben wir Morgan aufgenommen und hiessen sie mit Professionalität, aber vor allem mit viel Liebe und Respekt gegenüber einem Tier, das sehr gelitten hatte, bei uns willkommen.

Aber, für uns völlig unerwartet, löste die Ankunft von Morgan eine Welle der Kritik bei den Aktivisten und eine Verbreitung von Falschmeldungen aus. So wurde z.B. behauptet, dass ihre Familie im Meer auf sie warten würde (obwohl ihr Pod nie gesichtet wurde), während es am wahscheinlichsten ist, dass sie wegen ihrer sensorischen Schwäche zurückgelassen wurde. Ihr Gehörschaden, der erst viele Monate nach ihrer Ankunft in unserer Einrichtung festgestellt wurde, könnte der Grund gewesen sein, weshalb die Maxime „nur die Stärksten überleben“ angewandt wurde. Ihre Familie hat sich von einem Mitglied getrennt, das zum Überleben der Gruppe nichts beitragen konnte.

Als die Betreuer von Morgan zu vermuten begannen, dass sie taub sein könnte, nahm der Loro Parque Kontakt zu den besten Experten im Bereich der Akustik von Cetaceen auf, zu Dr. Houser, Dr. Luke und Dr. Finneran von der Marine Mammal Foundation, IMARES und von der US Navy. Diese demonstrierten, dass Morgan der Gehörsinn komplett fehlt und haben ihre Resultate in Fachzeitschriften publiziert.

Deshalb würde die Freilassung von Morgan im offenen Meer ebenfalls ihren sicheren Tod bedeuten. Außerdem nachdem sie (wie der Rest der Orcas) nicht gelernt hat, zu jagen, würde das fehlende Gehör verhindern, dass sie Beute findet, weil ihr Sonarsystem nicht funktioniert. Zudem würde ihr Kommunikationsproblem verhindern, dass sie sich mit anderen Orcas zum Jagen koordinieren könnte und Orcas wie Morgan sind nicht in der Lage, sich selbständig zu ernähren.

In Folge, wenn PETA oder Born Free Foundation ihr Ziel erreichen würden, die Orcas des Loro Parque freizulassen oder in ein Reservat zu bringen, würde das zu ihrem sicheren Tod führen.

Das zeigt ganz deutlich, dass die Reklamationen von PETA, Born Free oder Free Morgan Foundation jeglicher Grundlage entbehren und aus Sicht des Tierwohls nicht zu rechtfertigen sind. Aber diese Organisationen, die ja für das Tierwohl arbeiten sollten, tun dies nicht. Leider nutzen sie ihre Spendenfonds nicht, um den Tierschutz zu verbessern, sondern um ihre Diffamierungskampagnen gegenüber Zoos zu organisieren, die auf Lügen basieren, und den Zweck haben, noch mehr Spendengelder einzusammeln. Um ein Beispiel zu geben: PETA erhält allein in den USA über 60 Millionen Dollar Spendengelder im Jahr. Sie unterhalten damit nicht ein einziges Tierheim, aber ihre Führungskräfte verdienen fünfstellige Gehälter, die Mitarbeiter reisen in der Businessklasse und steigen in Luxushotels ab. Nicht ein einziger Dollar, der multinationalen Organisation PETA wird für den Erhalt bedrohter Tierarten ausgegeben. Ganz im Gegenteil, es ist bekannt, dass sie hunderte Tiere töten, wie das beigelegte Buch (Why Peta kills) zeigt. Wer kümmert sich um die 300.000 kleinen Meeressäuger, die jedes Jahre als unfreiwilliger Beifang, in Geisternetzen, durch die Verschmutzung oder durch Kollisionen mit Booten verenden? Wer sorgt sich um die 100 Millionen Haie, die jedes Jahr in den Ozeanen rund um den Globus gefangen werden? Sicherlich nicht PETA und auch nicht Born Free oder Free Morgan Foundation, oder irgendeine andere Anti-Zoo-Organisation. Nicht das aller kleinste bisschen.

Der Haushalt von PETA, allein in den USA, hat in etwa das Volumen eines Unternehmens, wie die Loro Parque Gruppe, die über 1.000 Menschen beschäftigt und sich mit viel Liebe und Fürsorge um die 40.000 Tiere in ihrer Obhut kümmert. Obwohl der Loro Parque nicht das enorme Geschäftsvolumen von PETA erreicht, spendet er jährlich 10% jeder verkauften Eintrittskarte an die Loro Parque Fundación, die wiederum jedes Jahre eine Millionen US Dollar in Arterhaltungsprojekte in allen Teilen der Welt investiert. In dem 24-jährigen Bestehen der Loro Parque Fundación hat sie an über 150 Projekten weltweit teilgenommen, 19 Millionen US Dollar investiert und hat es geschafft, 9 Papageienarten vor dem Aussterben zu retten. Einige davon auf eigene Initiative und andere in Zusammenarbeit mit anderen zoologischen und Artenschutz-Organisationen. Es lohnt sich, dass der Leser in diesem Zusammenhang darüber nachdenkt, dass weder PETA, noch Born Free Foundation Aktivitäten unternehmen, um Arten zu retten. Im Fall von PETA ist ganz klar, dass sie davon leben grosse Unternehmen durch Verbreitung von Lügen und Erpressung zu zerschlagen. Im Fall der Born Free Foundation können Sie ein angehängtes audiovisuelles Dokument sehen, in dem der Verantwortliche des Born Free Reservats in Äthiopien ganz offen verschiedene Gründe nennt, weshalb es den Tieren in einem abgegrenztem Reservat besser geht als in freier Natur.

Es ist unverständlich, dass Thomas Cook sich, nach 45 Jahren ehrlicher und zufriedenstellender Zusammenarbeit mit uns, von PETA, Born Free Foundation und anderen Aktivisten-Organisationen einschüchtern lässt und seinen Kunden auf Teneriffa den Besuch einer ökologischen Einrichtung, einer Botschaft der Tiere und der exotischen Pflanzen, die von einer sechsten Ausrottung bedroht sind, vorenthält. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass diese sechste Ausrottungsphase durch das enorme Bevölkerungswachstum und die Zerstörung von Lebensräumen, die eine Vertausendfachung der natürlichen Ausrottung von Arten zur Folge hat, ausgelöst wurde.

In einer Welt, in der die ersten Auswirkungen des Klimawandels, mit großen Bereichen Nordeuropas, in denen Temperaturen von über 40oC erreicht werden, und Meeren, die unter Überfischung und Verschmutzung leiden, spürbar sind; die Tatsache, dass eine Gruppe Orcas vor der Küste Teneriffas Pilotwale angreift und erbeutet oder das Image, des Orcaweibchens, die zur gefährteden Population der südlich von Vancouver lebenden Orcas gehört, die ihr totes Kalb seit mehr als 10 Tagen auf ihrer Schnauze trägt – diese Tragödien sollten uns zum Nachdenken bringen.

Natürlich ist es nicht der günstigste Moment, in dem Thomas Cook entscheidet, dass die Tiere, die der Loro Parque liebevoll versorgt und schützt, aus seinem touristischen Angebot eliminiert werden sollen.

Auch wenn es widersprüchlich klingt, leben heute mehr Cetaceen in den Ozeanen der Welt, als vor 60 Jahren. Und das dank TV-Serien wie Flipper, der Existenz von Delfinarien, die eine Verbindung mit hunderten Millionen Besuchern aus aller Welt schuffen und so eine soziale Sensibilität für das weltweite Fangverbot von Walen vorbereitete. Das heißt, der Angriff auf Zoos, die Cetaceen beherbergen und dessen Ausweitung auf die gesamte Zoo-Gemeinschaft, gefährdet eines der wenigen Instrumente, das sich in Bezug auf den Erhalt bedrohter Arten, als nützlich erwiesen hat.

In dieser Situation, in der Medien bereits berichten, dass finnische Reiseveranstalter dem Beispiel von Thomas Cook folgen wollen, wächst der Loro Parque weiter. Das zeigt uns, dass trotz der politischen Entscheidung der Reiseveranstalter, die Besucher dem Loro Parque die Treue halten und die wichtige Rolle, die der Artenschutz für unseren Planeten hat, begreifen. Die Unterstützung durch unsere Besucher macht ganz deutlich, dass der Loro Parque eine Einrichtung ist, die für die Natur und die Wildtiere notwendig ist. Wenn sie nicht schon existieren würde, müsste man sie zum Wohl des Planeten erfinden.

Offener Brief des AMMPA & IMATA zu Thomas Cook

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Quelle: 180802AMMPA_IMATAThomasCookLetter Sehr geehrter Dr. Frankhauser,

wir wenden uns an Sie im Namen der Alliance of Marina Mammal Parks & Aquarium (AMMPA) und der internationalen Trainervereinigung für Meeressäuger-Trainer (IMATA), um die Thomas Cook Group zu bitten, ihre Entscheidung keine Tickets mehr für SeaWorld in Orlando und den Loro Parque in Spanien, wegen der Haltung und Ausstellung von Killerwalen in ihren weltbekannten Anlagen zu verkaufen, zu überdenken.

Unsere Anfrage basiert auf Wissenschaft, Forschung und auf von der Alliance, dem weltweit führenden Fachverband und Akkreditierungsstelle für Zoos, Aquarien und Meeresparks, die Meeressäugetiere ausstellen, auf Richtigkeit überprüften Fakten. Die Alliance unterstützt die höchsten Standards zur Pflege von Meeressäugetieren und trägt zu deren Schutz in der Wildnis, durch die Aufklärung der Öffentlichkeit, wissenschaftliche Forschung sowie der Rettung und Rehabilitierung von kranken und verletzten Wildtieren, bei. Die von uns akkreditierten Anlagen in den USA, Kanada, Mexiko, Europa, Asien und in der Karibik – inklusive SeaWorld in Orlando und dem Loro Parque – besitzen gemeinsam den weltweit größten Erfahrungsschatz und die größte Fachkenntnis.

Als eine der ältesten und größten Tiertrainingsorganisationen in der Welt, widmet sich IMATA dem Fortschritt in Bezug auf die Pflege und Handhabung von Meeressäugetieren, indem sie die Kommunikation fördert und die besten Praxismethoden, über Training, öffentliche Ausstellung, Forschung, Haltung, Erhalt und öffentliche Aufklärung, miteinander teilen. IMATA Mitglieder nutzen die fortgeschrittensten und verantwortungsbewusstesten Techniken, von denen die Meeressäuger in ihrer Obhut profitieren, um die Begegnung der Besucher mit diesen Tieren zu einem emotionalen und persönlichen Erlebnis zu machen und sie sie für den Erhalt der Ozeane und den Respekt vor den Meeressäugetierarten einsetzen.

Während wir den Wunsch von Thomas Cook teilen, das Wohlbefinden von Tieren im Tourismus sicherzustellen, ist es enttäuschend, dass Ihr Unternehmen den Umstand ignoriert, dass beide Einrichtungen die höchsten Tierstandards in der Welt erfüllen und in Bezug auf Bildung, Arterhalt und Forschungsbemühungen zum Erhalt der Killerwale und anderer Meeressäugetiere in der Wildnis, führend sind. SeaWorld und Loro Parque sind zudem führend, wenn es um die Rettung von Meeressäugetieren, Rehabilitierung und eine wichtige Verbindung von Menschen und der täglichen Arbeit zum Schutz marinen Lebens geht. Diese Arbeit ist exakt das, was Ihre Kunden meinen, wenn sie ihren Wunsch zum Ausdruck bringen, dass das Tierwohl ernst genommen werden soll.

Verweigern Sie Ihren Kunden nicht die Wahl, selbst zu entscheiden, ob sie alles was SeaWorld und der Loro Parque allegemein für die Tiere und deren Wohlergehen leisten, sehen möchten. Ermöglichen Sie ihnen die Erfahrung aus erster Hand, wie inspirierend und oftmals transformierend es ist, Meeresbewohner so nah und in einem sicheren und bildenden Umfeld zu sehen, das für Mensch und Tier positiv ist. Genau deshalb sind akkreditierte Meeresparks so kritisch in dem globalen Bemühen, die Meeressäugetiere und Ozeane zu schützen.

SeaWorld hat in den letzten fünf Jahrzehnten über 31.000 Tiere über das SeaWolrd Cares Programm gerettet und steht wichtigen weltweiten Schutzprojekten für Tiere und ihren Lebensraum mit fundiertem und professionellem Sachverstand zur Seite. Als Teil ihrer 10 Millionen Dollar Einlage zum Schutz von Killerwalen, hat SeaWorld entscheidend dazu beigetragen, eine Nahrungsanalyse von nördlichen Killerwalen zu finanzieren und hat an der Zusammensetzung von Killerwalmilch gearbeitet, um ihren Nährstoffbedarf sowie ihre Fähigkeit Toxine in ihrer Umwelt in der Schwangerschaft und Stillzeit zu metabolisieren, zu verstehen.

Der Loro Parque erhält regelmäßig Auszeichnungen für exzellente Arbeit und die besten Bewertungen von Besuchern, die den Einsatz für Meeressäugetiere anerkennen. Der Loro Parque trägt zudem entscheidend zur Unterstützung von Arterhaltungs- und Forschungsprojekten in der Welt bei. Seit 2011 hat der Loro Parque Forschungsarbeiten mit Orcas finanziert oder unterstützt, die sich auf Bioakustik, Genetik, Physiologie, Verhaltensforschung, Biotracking und Biometrie fokussieren. Er beteiligt sich auch an einem Projekt, das die Auswirkungen einer realistischen Schadstoffbelastung auf die Immunfunktionen der Killerwale untersucht, um Daten für ein Populationsmodell und die Auswirkungen von Schadstoffen zu generieren. Als Ergebnis dieser wissenschaftlichen Arbeit wurden in den letzten sechs Jahren, sechs wissenschaftliche Studien in Fachjournalen veröffentlicht (drei weitere wurden eingereicht), zwei Masterarbeiten und sechs Diplome wurden erstellt und elf Präsentationen wurden auf internationalen Kongressen vorgestellt.

Wie alle Alliance Mitglieder sind SeaWorld Orlando und Loro Parque an ihrer Aufgabe orientiert und machen das Tierwohl zu ihrer Top-Priorität. Der Erhalt der Tiere ist das, was die Profis dieser außerordentlichen Organisationen dazu inspiriert, ihr Leben der bestmöglichen Pflege von Meeressäugetieren, sowohl innerhalb ihrer Organisationen, als auch in der Wildnis zu widmen.

Ihr Einsatz und die Möglichkeiten, die sie der Öffentlichkeit bieten, um mit diesen bewundernswerten Tieren in Kontakt zu treten und mehr über sie zu erfahren, ist genau das, was Millionen Besucher in diese Parks zieht.

Wir verstehen den Druck, den Tierrechtsaktivisten wie PETA auf ein Unternehmen durch endlose Proteste, Briefe und ständig wechselnde Forderungen zum Erreichen ihrer Ziele ausüben können. Sie zielten ihre Aktivitäten auf die Thomas Cook Gruppe und sie werden weiterhin Druck auf Ihr Unternehmen und andere ausüben. Nichtsdestotrotz verwechseln Sie bitte nicht das Interesse der Besucher für das Tierwohl mit der radikalen Agenda von Tierrechtsaktivisten, die Sie angegriffen haben und nun Ihre Reaktion dazu nutzen, die Unterstützung von Organisationen, die in der Tat signifikative Arbeit zum Schutz der Meeressäugetiere leisten, zu unterlaufen.

Im Gegensatz zu den Behauputungen von Tierrechtsorganisationen, zeigen wissenschaftliche Studien, dass Meeressäugetiere, die in akkreditierten Einrichtungen leben, sich gut entfalten und so lange leben, oftmals sogar länger, als ihre Artgenossen in der Wildnis. Sie leben unter hohen Qualitätsstandards, erhalten nährstoffreiche Nahrung, reguläre und präventive veterinärmedizinische Untersuchungen durch lizensierte Profis und sie üben und spielen auf eine Weise, von der Körper und Geist profitieren. Dies sind Fakten, die von Experten belegt sind, die die Tiere kennen und sich um sie kümmern und nicht von denjenigen, deren Ziel es ist, die Tiere aus öffentlichen Ausstellungen zu verbannen. Noch einmal wir, fordern Ihr Unternehmen auf, Ihr Entscheidung zu überdenken, Ihren Kunden die Möglichkeit zu enthalten, SeaWorld und Spaniens Loro Parque, beides weltweit führende Meeresparks zum Schutz von Meeresleben, zu erleben.

Mit freundlichen Grüßen
Kathleen Dezio AMMPA President & CEO
Grey Stafford, PhD IMATA President

EAZA Stellungnahme zur jüngsten Ankündigung von Thomas Cook

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Quelle: EAZA-Statement-on-Recent-Thomas-Cook-Announcement

Das Reiseunternehmen Thomas Cook hat kürzlich angekündigt, dass ab 2019 keine Ausflüge mehr zu Einrichtungen verkauft werden, die Orcas beherbergen. Das Mitglied der Europäischen Vereinigung von Zoos und Aquarien (EAZA), Loro Parque, ist eine dieser Einrichtungen, die von dieser Bekanntgabe betroffen sind. Der Loro Parque sorgt seit mehr als zwölf Jahren für Orcas und hat dabei eine Fülle von Erfahrungen gesammelt, die sich auf das Wohlbefinden und den Umgang mit diesen Tieren beziehen. Der Loro Parque hat die rigorose und ganzheitliche EAZA-Akkreditierung erhalten, die Standards über die Unterbringung der Tiere und ihre Pflege, Arterhaltung, Bildungs- und Forschungsarbeit umfasst. Zudem hat er erst kürzlich eine Überprüfung des Wohlbefindens ihrer Tiere, die von Thomas Cook gefordert wurde, mit einer 100%igen Bewertung bestanden. Arterhaltungsprogramme an denen auch die Orcas im Park beteiligt sind, haben zur Entwicklung eines Prototyps beigetragen, der die Vokalisation benutzt, um den Schutz und das Wohlergehen der Orcas im offenen Meer zu unterstützen.

Die Ankündigung von Thomas Cook nutzt das Wohl der Tiere als Argument für die Entscheidung, jedoch ohne den hohen, geprüften Tierwohlstandard zu berücksichtigen, den der Loro Parque aufweist. Es ist auch schwer zu verstehen, aus welchen Gründen Thomas Cook zunächst eine Überprüfung des Tierwohls einfordert und dann dessen Ergebnis missachtet. EAZA fordert Thomas Cook dazu auf, ihre Entscheidung zu überdenken, insbesondere weil es ein von EAZA akkreditieres Unternehmen wie den Loro Parque betrifft, das noch dazu die von Thomas Cook geforderten Tierschutzstandards erfüllt. Die Vorgaben für den Akkreditierungsprozess und die Standards, die von EAZA aufgestellt werden, sind aufgrund unserer Transparenz und Professionalität öffentlich einsehbar.

WAZA Stellungnahme zu der jüngsten Entscheidung von Thomas Cook

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Quelle: http://www.waza.org/en/site/news-events/news/waza-statement-on-recent-thomas-cook-decision

WAZA-Stellungnahme in Bezug auf die Entscheidung von Thomas Cook, keine Ausflüge mehr zum Loro Parque und zu Sea World zu organisieren.

Die Weltorganisation für Zoos und Aquarien (WAZA) ist der Meinung, dass die Entscheidung des Thomas Cook Reiseveranstalters nicht die signifikante, globale Auswirkung der Arterhaltungsbemühungen von Sea World und Loro Parque und auch nicht deren fortgesetzte Hingabe, die Tiere in ihrer Obhut auf höchstem Niveau zu versorgen, berücksichtigt hat, als sie letzte Woche bekanntgaben, dass sie keine Reisepakete mehr schnüren würden, in denen marine Themenparks beinhaltet sind.

Verantwortliche von Thomas Cook meinten in einer Stellungnahme, dass das Unternehmen künftig keine Institutionen mehr in ihr Angebot einbinden wird, die Orcas in Gefangenschaft halten.

Sea World, mit Sitz in den USA, hat in den letzten fünf Jahrzehnten über das Sea World Cares Programm über 31.000 Tiere gerettet. Darunter Pilotwale, Delfine und Seekühe. Der Fond „SeaWorld & Busch Gardens Conservation Fund“ hat zudem über 14 Millionen Dollar in Projekte zum Erhalt von Tierarten und Lebensräumen rund um den Globus gesteckt.

Der in Spanien ansässige Loro Parque hat indessen erst kürzlich zwei Millionen Euro in ein Vier-Jahres-Programm, in Kooperation mit der Kanarenregierung, investiert, um die Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben im Meer zu untersuchen. Der Fokus liegt dabei auf Algen, Engelshaien und Meeresschildkröten. Zudem hat der Loro Parque über 19 Millionen Dollar in über 150 gobale Schutzprojekte investiert und Forschungsprojekte im Loro Parque haben dazu beigetragen, bioakustische Prototypen und automatische Erkennungsgeräte für Orca-Laute zu entwickeln, mit dem Ziel Schwertwale im offenen Meer zu schützen.

„Thomas Cook fokusierte sich auf die Orcas, hat aber die fortdauernden Bemühungen übersehen, die zu ihrem Schutz in aller Welt unternommen werden“, erklärte der Generaldirektor von WAZA, Doug Cress. „Diese Programme, die Pilotwale oder Meeresschildkröten retten, werden durch Einnahmen aus dem Tourismus finanziert. Thomas Cook hat seinen Kunden nur die halbe Wahrheit verkauft und kann als Ergebnis dazu beitragen, die Arterhaltungsarbeit wesentlich zu unterlaufen“.

Beide, Sea World und Loro Parque, sind Mitglieder von WAZA sowie Mitglieder nationaler Verbände, wie der Vereinigung von Zoos und Aquarien (AZA) und dem Europäischen Verband für Zoos and Aquarien (EAZA). Beide Parks haben strenge Wohlbehaltsinspektionen durch Global Spirit Animals in Tourism Limited bestanden und haben 100 Prozent der Minimumstandards, die von der britischen Vereinigung der Reiseagenturen (ABTA) zum globalen Wohlergehen in der Pflege von Tieren im Tourismus gefordert werden, erfüllt.

Der Loro Parque wird zudem Gastgeber der 77. WAZA Jahres Konferenz im Jahr 2022 sein.

WAZA hat seine Mitglieder dazu verpflichtet hohe Standards in Bezug auf das Wohlergehen der Tiere einzuhalten und Themen wie Meeresabfälle, nachhaltige Entwicklung und die Eliminierung von Einmal-Plastik zu fördern. Sea World und Loro Parque werden bei diesen Themen weiterhin eine zentrale Rolle spielen.

„Das Aufklärungsprogramm von Sea World und Loro Parque und deren Potential Verhaltensänderungen in Schlüsselfragen herbeizuführen, die das Mitgefühl für Tiere wecken und Ozeane, Riffs und das Leben im Meer schützen, machen diese Parks zu einzigartigen Institutionen“, erklärte Cress. „WAZA rät Thomas Cook dringend dazu, die Entscheidung zu überdenken und ihren Kunden die Möglichkeit zu geben, an diesen Bemühungen das Naturerbe zu schützen, mitzuwirken. Es ist noch nicht zu spät“.

Stellungsnahme des Loro Parque zur Entscheidung Thomas Cooks

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Als Reaktion auf die neue Verkaufsstrategie von Thomas Cook in Bezug auf den Verkauf von Orca-Attraktionen gibt der Loro Parque Folgendes bekannt:

Zuallerst möchte sich der Loro Parque bei den mehr als einer Million Besuchern bedanken, die in den letzten 45 Jahren über Thomas Cook in den Loro Parque gekommen sind. In all diesen Jahren haben wir noch nicht ein einziges Mal eine Beschwerde von den Besuchern erhalten, die sich auf das Wohlbefinden unserer Tiere bezogen hat.

Im April 2017 wurde der Loro Parque von Global Spirit (ein Unternehmen, das mit der Born Free Foundation verbunden ist), auf Antrag von Thomas Cook inspiziert, um festzustellen, ob unsere Anlagen und Vorgehensweisen den ABTA Standards für das Tierwohl entspricht. Die Inspektion hat die volle Punktzahl (100% Übereinstimmung) ergeben, was wiederum gewährleistet, dass nicht nur die Orcas, sondern alle Tiere im Loro Parque unter den besten Bedingungen gehalten werden, die den strengen Regulierungen durch die Association of British Tour Agents (Verband britischer Reiseagenturen) gerecht werden. Die Entscheidung von Thomas Cook mindert nicht nur die Wertschätzung dieser Inspektion, sondern auch der Normen für das Tierwohl, die von ABTA festgelegt sind und die Strengsten der Welt sind.

Thomas Cook besteht darauf, dass die Entscheidung auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, verpasst es aber, diese vorzulegen. Sie argumentieren außerdem damit, dass 90% der Kunden sich um das Tierwohl sorgen, aber das bedeutet nicht, dasss sie je Beschwerden über die Unterbringung der Orcas im Loro Parque geäußert hätten.

In unserem Unternehmen sind nicht nur 90%, sondern 100% der Mitarbeiter um das Wohl der Tiere besorgt und wir arbeiten mit großem Stolz daran, dass jedes einzelne Tier in unserer Obhut mit der größtmöglichen Liebe und Respekt behandelt wird. Aus diesem Grund haben wir die maximale Qualifikation, nicht nur von Global Spirit, sondern auch von American Humane, dem TÜV, der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien, der Iberischen Vereinigung der Zoos und Aquarien, der Europäischen Vereinigung für Meeressäuger und der Allianz für Meeressäugerparks und Aquarien erhalten. Das ist ein klarer Beweis für eine exzellente Tierhaltung und Exzellenz ist auch der Hauptgrund dafür, dass der Loro Parque mit dem Trip Advisor’s Travellers Choice Award zum besten Zoo der Welt gekürt wurde. Es gibt keinen Zweifel daran, dass viele Besucher, die dafür gestimmt haben, dass der Preis an den Loro Parque gehen soll, Kunden von Thomas Cook waren. In der Tat ist der Loro Parque, der am höchsten ausgezeichnete Zoo der Welt, der jede Goldmedaille auf regionalem und nationalem Niveau in Spanien erzielt hat, sowie die höchste Auszeichnung, die ein Unternehmen in Spanien erhalten kann: der Prinz Felipe Award für unternehmerische Exzellenz. Darüberhinaus gründete der Loro Parque im Jahr 1994 die Stiftung Loro Parque Fundación, die seither über 19 Millionen US Dollar in über 150 Arterhaltungsprojekte weltweit investiert hat. Als direktes Ergebnis konnten neun Papageienarten vor dem Aussterben bewahrt werden und bei vielen mehr ist es gelungen, ihren Bestand in der Wildnis zu verbessern.

Die Entscheidung von Thomas Cook ist ganz klar beeinflusst von Anti-Zoo-Organisationen, die von einer Minderheit von Aktivisten geführt werden, denen nicht wirklich das Tierwohl am Herzen liegt, sondern deren Ziel die Zerschlagung von Zoos und deren Aktivitäten in Bezug auf Arterhalt, Forschung und Aufklärungsarbeit ist. Aber das wird unsere Überzeugung nicht ändern, weiterhin zum Wohl von jedem einzelnen Tier in der Welt zu agieren sowie für den Erhalt der Artenvielfalt auf diesem Planeten, der von der sechsten Ausrottung, wie es wissenschaftlich bewiesen ist, bedroht ist.

Schon jetzt mit 700 Millionen Besuchern in den Zoos weltweit steht fest, dass der Besuch eines Zoos eine sehr beliebte Freizeitaktivität ist, die in Anbetracht der Zerstörung der Natur und der Umwelt ein absolutes „Muss“ in der Zukunft sein wird.

Glücklicherweise begrüßt der Loro Parque in diesem Jahr mehr Besucher als jemals zuvor und auch ohne die Zusammenarbeit mit Thomas Cook, werden wir damit fortfahren allen unseren Besuchern einen einzigartigen Einblick in die wunderbare Welt der Wildtiere zu ermöglichen: Um die Tiere und ihr natürliches Umfeld auch für künftige Generationen zu schützen und zu erhalten.

Thomas Cook, Loro Parque, SeaWorld und der Walfang in Taiji

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Quelle: https://www.openpr.de/news/1013334.html

Der britische Reiseveranstalter Thomas Cook gab bekannt, dass er die akkreditierten und zertifizierten Zoos Loro Parque und SeaWorld zum Juni 2019 aus seinem Ausflugsangebot nimmt, nachdem bereit auch verschiedene andere, ähnliche Angebote beendet wurden. Ein starkes Statement gegen Delfinhaltung? Nicht wenn man nach China blickt.

THOMAS COOK UND DER WALFANG IN TAIJI

Ein Anteilseigner von Thomas Cook und seine Firma Fosun haben in China ein gemeinsames Projekt: Thomas Cook China. Fosun hat 51% dieser Firma inne, besitzt aber auch das Resort Atlantis Sanya – ein frisch eröffnetes Hotel mit einem „Marine And Waterpark“.

Darin leben zehn Delfine, die, laut der Seite Cetacean Cousins,aus Taiji, dem Ort der berühmt-berüchtigten Delfin-Treibjagd, die seit Jahren heftig kritisiert wird, importiert wurden. Moderne Zoos und Aquarien sprechen sich schon seit Jahren, auch bereits bevor das Thema weltweite Aufmerksamkeit erregte, gegen diese grausame Praktik aus, weil sie komplett unnötig und tierquälerisch ist. Die Weltzoo-Organisation (WAZA) errang einen wichtigen Sieg gegen die Walfangindustrie in Taiji, in dem man den japanischen Zooverband überreden konnte, dass seine Mitglieder aus dem Geschäft ausstiegen.

LORO PARQUE, SEAWORLD UND DER WALFANG IN TAIJI

Loro Parque, der am meisten und höchsten dekorierte Zoo der Welt, wurde mehrfach unabhängig von verschiedenen Seiten kontrolliert. Bei seriösen Kontrollen gab es niemals Zweifel am Wohlergehen der Tiere. Als erster Zoo Europas bekam er das renommierte Zertifikat der American Humane und erfüllt sogar die strengen ABTA-Auflagen der britischen Reiseindustrie.Der Zoo auf Teneriffa setzt sich aktiv gegen den Walfang in Taiji ein.

SeaWorld tut dies auch. Der Vergnügungspark-Riese in den USA wurde für den nicht tiergerechten Zuchtstopp für Orcas zurecht aus Fachkreisen heftig kritisiert, wird wegen seinen wirkungsvollen Einsatz für den Natur- und Artenschutz allerdings auch sehr geschätzt.

Dass die Haltung der beiden WAZA-Mitgliedern natürlich nicht zu dem jüngsten Engagement von Thomas Cook in China passt, ist somit augenfällig. Gleichzeitig waren sie als Mitglieder der Weltzoo-Organisation auch mit verantwortlich für den härtesten Schlag gegen die Walfänger in den letzten Jahren.

FISHING FOR COMPLIMENTS & GREENWASHING

Thomas Cooks Strategie in dieser Sache ist letztendlich sehr geschickt: Sie werden in der letzten Zeit mehr und mehr Zoos und Aquarien los, die sich gegen den Walfang in Taiji aussprechen und werden dafür von der Tierrechtsindustrie bejubelt.

Bemerkenswert ist, dass selbst die Teile der Tierrechtsindustrie, die gerne Empörung über den Walfang in Taiji nutzen, wie etwa der radikale Aktivist Ric O’Barry und sein Projekt, Thomas Cook nun bejubeln und so Greenwashing für ein Unternehmen betreiben, das eigentlich den angeblichen Bestrebungen völlig zuwiderläuft. Dass Sie Thomas Cook nun bejubeln und so greenwashen, disqualifiziert sie als Experten in dieser Sache einmal mehr.

WIE GEHT ES WEITER?

Die Zeche dieser Entscheidung werden die Reiseleiter vor Ort zahlen. Vor Ort besteht für die Urlauber weiterhin die Möglichkeit sehr einfach an Eintrittskarten für die akkreditierten Delfinhaltungen zu kommen. Dabei hilft die Hotelrezeption gerne weiter.

Im Falle des Loro Parque auf Teneriffa beispielsweise werden die Karten an den Rezeptionen, bei lokalen Tour-Anbietern, bei ortsansässigen, lizensierten Händlern verkauft, sowie vom Loro Parque selbst an der Kasse am Eingang und Online. Die im Süden wohnenden Touristen können einen Shuttle-Service buchen, der günstiger ist als die Angebote der meisten Reiseveranstalter.

Viele andere Zoos und Aquarien, die gegen den Walfang in Taiji sind und von Thomas Cook boykottiert werden, bieten Online-Buchungen an, wie etwa SeaWorld. Auch in diesem Fall kann man sehr einfach über die Hotel-Rezeptionen an einer Karte kommen.

Am Schluss bleibt zu erwähnen, dass man vor Ort auf Nachfrage, dann doch sehr leicht entsprechende Tickets kaufen kann.

Thomas Cook, Loro Parque, SeaWorld und der Walfang in Taiji

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Source: https://www.openpr.de/news/1013334.html

Der britische Reiseveranstalter Thomas Cook gab bekannt, dass er die akkreditierten und zertifizierten Zoos Loro Parque und SeaWorld zum Juni 2019 aus seinem Ausflugsangebot nimmt, nachdem bereit auch verschiedene andere, ähnliche Angebote beendet wurden. Ein starkes Statement gegen Delfinhaltung? Nicht wenn man nach China blickt.

Thomas Cook und der Walfang in Taiji

Ein Anteilseigner von Thomas Cook und seine Firma Fosun haben in China ein gemeinsames Projekt: Thomas Cook China. Fosun hat 51% dieser Firma inne, besitzt aber auch das Resort Atlantis Sanya – ein frisch eröffnetes Hotel mit einem „Marine And Waterpark“.

Darin leben zehn Delfine, die, laut der Seite Cetacean Cousins,aus Taiji, dem Ort der berühmt-berüchtigten Delfin-Treibjagd, die seit Jahren heftig kritisiert wird, importiert wurden. Moderne Zoos und Aquarien sprechen sich schon seit Jahren, auch bereits bevor das Thema weltweite Aufmerksamkeit erregte, gegen diese grausame Praktik aus, weil sie komplett unnötig und tierquälerisch ist. Die Weltzoo-Organisation (WAZA) errang einen wichtigen Sieg gegen die Walfangindustrie in Taiji, in dem man den japanischen Zooverband überreden konnte, dass seine Mitglieder aus dem Geschäft ausstiegen.

Loro Parque, SeaWorld und der Walfang in Taiji

Loro Parque, der am meisten und höchsten dekorierte Zoo der Welt, wurde mehrfach unabhängig von verschiedenen Seiten kontrolliert. Bei seriösen Kontrollen gab es niemals Zweifel am Wohlergehen der Tiere. Als erster Zoo Europas bekam er das renommierte Zertifikat der American Humane und erfüllt sogar die strengen ABTA-Auflagen der britischen Reiseindustrie.Der Zoo auf Teneriffa setzt sich aktiv gegen den Walfang in Taiji ein.

SeaWorld tut dies auch. Der Vergnügungspark-Riese in den USA wurde für den nicht tiergerechten Zuchtstopp für Orcas zurecht aus Fachkreisen heftig kritisiert, wird wegen seinen wirkungsvollen Einsatz für den Natur- und Artenschutz allerdings auch sehr geschätzt.

Dass die Haltung der beiden WAZA-Mitgliedern natürlich nicht zu dem jüngsten Engagement von Thomas Cook in China passt, ist somit augenfällig. Gleichzeitig waren sie als Mitglieder der Weltzoo-Organisation auch mit verantwortlich für den härtesten Schlag gegen die Walfänger in den letzten Jahren.

Fishing for compliments & greenwashing

Thomas Cooks Strategie in dieser Sache ist letztendlich sehr geschickt: Sie werden in der letzten Zeit mehr und mehr Zoos und Aquarien los, die sich gegen den Walfang in Taiji aussprechen und werden dafür von der Tierrechtsindustrie bejubelt.

Bemerkenswert ist, dass selbst die Teile der Tierrechtsindustrie, die gerne Empörung über den Walfang in Taiji nutzen, wie etwa der radikale Aktivist Ric O’Barry und sein Projekt, Thomas Cook nun bejubeln und so Greenwashing für ein Unternehmen betreiben, das eigentlich den angeblichen Bestrebungen völlig zuwiderläuft. Dass Sie Thomas Cook nun bejubeln und so greenwashen, disqualifiziert sie als Experten in dieser Sache einmal mehr.

Wie gehts es weiter?

Die Zeche dieser Entscheidung werden die Reiseleiter vor Ort zahlen. Vor Ort besteht für die Urlauber weiterhin die Möglichkeit sehr einfach an Eintrittskarten für die akkreditierten Delfinhaltungen zu kommen. Dabei hilft die Hotelrezeption gerne weiter.

Im Falle des Loro Parque auf Teneriffa beispielsweise werden die Karten an den Rezeptionen, bei lokalen Tour-Anbietern, bei ortsansässigen, lizensierten Händlern verkauft, sowie vom Loro Parque selbst an der Kasse am Eingang und Online. Die im Süden wohnenden Touristen können einen Shuttle-Service buchen, der günstiger ist als die Angebote der meisten Reiseveranstalter.

Viele andere Zoos und Aquarien, die gegen den Walfang in Taiji sind und von Thomas Cook boykottiert werden, bieten Online-Buchungen an, wie etwa SeaWorld. Auch in diesem Fall kann man sehr einfach über die Hotel-Rezeptionen an einer Karte kommen.

Am Schluss bleibt zu erwähnen, dass man vor Ort auf Nachfrage, dann doch sehr leicht entsprechende Tickets kaufen kann.

Loro Parque unterstützt KAZA Project

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Quelle: Loro Parque unstersützt Kaza-Project (VIVA Canarias N° 137, pag 18-19)

Die Loro Parque Stiftung setzt den vor vielen Jahren eingeschlagenen Weg fort, die Biodiversität auf unserer Erde zu erhalten sowie die Menschen für den Umwelt- und Artenschutz zu sensibilisieren. „Wir schützen, was wir kennen“, sagte mir Christoph Kiess- ling bei meinem Besuch vor einem Jahr. Die Arbeit trägt Früchte und die Menschen sind fasziniert und begeistert von den Tieren, wie die jährlichen Besucherrekorde des Loro Parque auf Teneriffa, der übrigens schon vor 45 Jahren eröffnet wurde, belegen. TripAdvisor attestiert ihm gemäß der Be- sucherbewertungen der Schönste auf der Welt zu sein. Einen artengerechten und möglichst naturnahen Lebensraum zu bieten ist eine der Säulen der Arbeit dieses Zoos und das belohnen die tierischen Bewohner mit jeder Menge Nachwuchs. Alleine in den letzten drei Monaten schlug der ‚Baby Boom‘ bei den Schimpansen, Seelöwen, Haien, Papageien, Pinguinen und den Trauerschwänen zu.

Zehn Prozent jeder Eintrittskarte des Zoos fließt in die Non-Profit-Stiftung des Loro Parque für die Realisierung von Umweltschutzprojekten mit Nachhaltigkeit. Der Schutz von vom Aussterben bedrohten oder gefährdeten Tiere ist das oberste Ziel und jedes Jahr wird aus allen weltweit eingereichten Projekten festgelegt, wofür das Geld verwendet wird.

Loro Parque Stiftung unter unterstützt KAZA

Vor drei Monaten wurde eines der jüngsten Projekte der Stiftung vorgestellt und das zum Artenschutz der Löwen von Angola und zwar in der Region KAZA (Angola, Botswana, Namibia, Zambia und Simbabwe). Die Loro Parque Stiftung hat bereist im Jahr 2015 mit ‚in situ‘ (vor Ort) Aktivitäten begonnen und nun weitere 120.000 Euro zur Verfügung gestellt.Der natürliche Lebensraum dieser Wildkatzen hat sich auf ein Viertel der ursprünglichen Fläche reduziert. Das starke Bevölkerungswachstum in großen Teilen Afrikas sowie die (il)legale Jagd auf Löwen hat den Bestand in den letzten 50 Jahren von 100.000 auf 25.000 Exemplare reduziert. Ihr Terrain umfasst nunmehr 4,5 Millionen Quadratmeter der südlichen Sahara, also 22 Prozent des ursprünglichen Lebensraums.

In den letzten Jahren wurden viele Anstrengungen seitens der Behörden unternommen, um die Bevölkerung auf die Bedeutung dieses ‚Naturschatzes‘ aufmerksam zu machen. Was wäre Afrika ohne Löwen, Giraffen, Gazellen, Elefanten, Antilopen oder Nashörner? Der Kontinent bietet eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzen und Tieren mit atemberaubenden Landschaftsbildern.

Eingesetzte Wildhüter und initiierte (sogar grenzüberschreitende) Natur- und Landschaftsschutzprojekte sowie Kampagnen zur Bewusstseinsbildung tragen inzwischen Früchte. Die steigenden Tourismuszahlen und Einkünfte durch Safaris unterstützen diese Einstellung, denn sie sind zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor vieler Länder geworden. Nachhaltiger Tourismus könnte eine Chance für den gesamten Kontinent sein.

Lion’s Kingdom im Loro Parque

Drei dieser wahrhaft königlichen Tiere leben seit etwa einem Jahr im Loro Parque auf unserer Nachbarinsel Teneriffa. Sie stammen aus Angola, Frankreich und aus einem Zoo in Lissabon. Es handelt sich um ein Männchen (Simba, geboren am 15. August 2015) und zwei Weibchen (Malika und Sarabi, geb. Juli 2016). Die drei Exemplare sind sehr gutmütig und haben sich in ihrem neuen 1.000 Quadratmeter umfassenden Gehege des Loro Parque sehr gut eingelebt. Sie spielen miteinander und erkunden die Welt. Die Zoowächter lassen sich jeden Tag neue Dinge einfallen, um die Tiere neugie- rig und aktiv zu behalten. Das Gehege wurde, wie alle anderen des Zoos, weitestgehend originalgetreu den natürlichen Gegebenheiten ihres originären Lebensraums nachgebildet. Es wurde sogar ein kleiner See integriert, in dem sie sich erfrischen können. Zudem hat Loro Parque in Zusammenarbeit mit dem deutschen Reiseveranstalter Futouris ein Schutzprojekt ins Leben gerufen. Mit dabei sind die Umweltschutzorganisationen Panthera und WildCRU der Universität Oxford. Dabei kommen sogenannte Fototrampeo Kameras zum Einsatz, die über Satelliten die Ausdehnung des Lebens- raums der Löwen erfassen. Dadurch sollen Konflikte, die durch ein Aufeinandertreffen der Wildkatzen und der Menschen entstehen können, vermieden werden.