IAAPA antwortet TripAdvisor

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IAAPA antwortet TripAdvisor Source: https://www.iaapa.org/news/iaapa-responds-tripadvisor Sehr geehrter Herr Kaufer,

Seitens IAAPA, der globalen Vereinigung für die Freizeitparkindustrie und unseren mehr als 6.000 Mitgliedern weltweit, müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir von ihrer jüngsten Entscheidung keine Eintrittskarten mehr für Parks zu verkaufen, die Wale und Delfine auf professionelle Art beherbergen, sehr enttäuscht sind und uns diese Anlass zur Besorgnis gibt. Diese Entscheidung berücksichtigt nicht das kontinuierliche und erschütterliche Engagement für das Tierwohl, die Gesundheit und die Pflege dieser Tiere.

IAAPA hat zahlreiche Mitglieder weltweit, die Tiere in ihrer Obhut haben. Diese Mitglieder sind akkreditiert und verfügen über gut geführte Anlagen, die den Gästen eine enge persönliche Erfahrung bieten. Diese wunderbaren Erlebnisse tragen dazu bei, Menschen aller Altersklassen zu inspirieren und aufzuklären, sodass sie aus eigenem Antrieb eine Wertschätzung für die Tiere sowie einen Respekt vor ihnen und der Natur entwickeln können.

Zoos, Aquarien und Einrichtungen mit Tieren geben Menschen die Gelegenheit,  einen unvergesslichen Kontakt und direkte Erfahrungen mit der Welt der Natur zu erleben. Das ist insbesondere für die Menschen von Bedeutung, die in Städten und urbanen Vorstädten leben. Solche Besuche bieten ihnen einmalige Begegnungen und schaffen Erinnerungen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie helfen Menschen dazu zu bewegen, sich im Sinne des Schutzes und Erhalts der natürlichen Ressourcen zu verhalten und sich dafür einzusetzen. Und jeder von uns bei IAAPA findet, dass Menschen, die Möglichkeit haben sollten, selbst zu entscheiden, ob sie einen gut geführten Zoo besuchen möchten.

TripAdvisor sollte ebenfalls bedenken, dass die Verweigerung der Unterstützung an Zoos eine Politik ist, die einen negativen Folgeeffekt auf die Tiere in der Wildnis verursacht. Zoologische Anlagen betreiben eine wichtige Forschungsarbeit, die hilft, Naturschutzprojekte in der Wildnis zu unterstützen. Sie geben geretteten oder bei illegalen Handlungsaktivitäten beschlagnahmten Tieren ein Zuhause und tragen an ihren Standorten und weltweit zum Katastrophenschutz bei. Der Besuch eines Zoos, eines Aquariums oder eines Tierparks hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei jedem Einzelnen und beeinflusst die Wahrnehmung seiner Umwelt. IAAPA ist der Meinung, dass Menschen die Möglichkeit haben sollten, einen gut geführten Zoo zu besuchen.

Wir fordern Sie auf, mit globalen Zoo- und Aquarien-Vereinigungen, inklusive der

Alliance of Marine Mammal Parks & Aquariums, Association of Zoos and Aquariums,  European Association of Zoos and Aquaria, World Association of Zoos and Aquariums sowie mit der  British and Irish Association of Zoos and Aquariums Kontakt aufzunehmen. Jede dieser Organisationen engagiert sich für das Tierwohl und unterstützt fundierte Entscheidungen und bewährte Verfahren, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und gut dokumentierter Forschung und nicht auf Meinungen basieren.

Wir laden Sie außerdem dazu ein, jede Anlage, die bei uns Mitglied ist, rund um den Globus zu besuchen, sodass Sie das Engagement, die Pflege, die Hingabe und die Bedeutung ihrer Arbeit besser verstehen. Wir werden Ihnen jederzeit gerne bei einer Kontaktaufnahme behilflich sein.

Bitte überdenken Sie diese kurzsichtige Positionierung, die eine nachhaltige negative Auswirkung haben könnte.

Mit freundlichen Grüßen Hal McEvoy President and CEO IAAPA   Über IAAPA:

IAAPA ist eine vielseitige und dynamische Vereinigung von professionellen Attraktionenparks weltweit. Als größte, internationale Handelsvereinigung für dauerhaft niedergelassene Attraktionenparks, vereint IAAPA die Attraktionengemeinschaft, verbindet Menschen, um gemeinsam zu lernen und zu wachsen und steht für die Förderung des höchsten professionellen Qualitätsstandards und Sicherheit weltweit.

IAAPA wurde 1918 gegründet und repräsentiert über 6.000 Attraktionenparks, Lieferanten und Einzelmitglieder aus über 100 Ländern. Zu den Mitgliedern zählen professionelle Freizeitparks, Themenparks, Attraktionen-  und Wasserparks, Resorts, Familien-Freizeit-Zentren, Zoos, Aquarien, Wissenschaftszentren, Museen, Produzenten und Zulieferer.

Der Hauptsitz des Verbandes  befindet sich in Orlando, Florida, US. IAAPA unterhält zudem Niederlassungen in Brüssel, Belgien, Hong Kong, Shanghai, Mexiko Citiy und Alexandria in Virginia, US. Mehr Informationen über IAAPA.org oder über soziale Medien: @IAAPAHQ #IAAPA.

Die fragwürdige Ethik von Ingrid Visser

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Author: Jenna Deedy

Eine umstrittene neuseeländische Walforscherin verursacht mit ihrer jüngsten PR-Maßnahme unter den Mitgliedern der Zoo-Gemeinschaft Verwunderung und stellt ihre eigene Ethik in ein zweifelhaftes Licht.

Ingrid Visser ist eine in Neuseeland geborene Walforscherin, die für ihre Studien an wilden Schwertwalpopulationen bekannt ist, die sie sowohl in Neuseeland, als auch in anderen Teilen der südlichen Hemisphäre durchgeführt hat. Außerdem führt sie Anti-Zoo-Kampagnen durch – Sie zählt zu denjeningen, die im Rahmen ihrer Mission Zoos aufsuchen, die Orkas beherbergen, Fotos macht, um sie dann als „Beweis“ für „Misshandlungen“ zu verbreiten.

Zudem ist sie für ihre fragwürdigen „Forschungsmethoden“ bekannt, die sie in den letzten Jahren mit einer skrupellosen Vorgehensweise gezeigt haben. Es zeigt sich auch in ihrer jüngsten PR-Kampagne, in der sie SeaWorld in gerichtliche Klagen verwickelt.

Ingrid’s PR-Kampagne

Im Jahr 2018 wurde Ingrid Visser von einer Kläger-Gruppe gefragt, ob sie für sie in dem laufenden Verfahren, das als „Anderson v. SeaWorld“ bekannt ist, als „unabhängige Expertin“ aussagen würde. In dem Prozess, der 2015 initiiert wurde, wurde bezugnehmend auf den Anti-Zoo-Film Blackfish behauptet, dass SeaWorld falsche Werbeaussagen in Bezug auf die Schwertwale in seiner Obhut machen würde.

Obwohl Teile der Anklagen abgewiesen wurden, wurde gleichzeitig zugelassen, dass gegen andere Punkte weiterverhandelt wird. Im Februar 2019, legte Visser einen Bericht vor, in dem ihre Ergebnisse diskutiert wurden, die auf einen „angeblichen“ Missbrauch hinwiesen. Die Anhörung in diesem Anklagepunkt wird voraussichtlich im Frühjahr nächsten Jahres stattfinden. In Bezug auf Ingrid’s Beteiligung wird schnell klar, dass sie als einzige „Expertin“ in diesem Fall geladen ist, während es doch möglich wäre, weitere Experten einzubeziehen, um eine zweite Meinung einzuholen.

Es könnte ein weiterer PR-Schritt für die Forscher-wird-zum-Extremisten-Widersprüche werden, der zufällig eine lange Geschichte einer fragwürdigen Ethik ist.

Free Morgan Foundation: Orca-Rettung oder Tierrechts-Betrug? 

Das Motiv hinter Ingrid Visser’s Stiftung Free Morgan Foundation ist einfach: Das Ziel ist es, den Schwertwal Morgan, der gerettet wurde und derzeit mit einem eigenen Kalb im Loro Parque lebt, aus der menschlichen Obhut zu entfernen und in ein potentiell gefährliches „Auswilderungs-Programm“ zu überführen. Bis jetzt hat Ingrid Visser das hart verdiente Spendengeld, das für die Rettung und Rehabilitierung vorgesehen war, für Gerichtsverfahren ausgegeben, die allesamt in einer gerichtlichen Niederlage endeten.

Zudem belegt schon der Name der Organisation, dass es ihr lediglich um Morgan geht und nicht um andere Tiere. Obwohl sie oftmals die anderen Tiere, die im Loro Parque leben, nutzt, um die Sympathie und Spendenwilligkeit eines besorgten Publikums zu wecken, das getäuscht wird, indem ihm vorgegaukelt wird, dass selbst wenn Morgan nicht in ein Meeresreservat verlegt wird, wie Visser es verspricht, das Geld dann zum Wohl anderer Tiere in Not eingesetzt würde, was allerdings keinesfalls der Fall ist.

Bevor Visser schließlich Anfang 2018 aus dem Loro Parque verbannt wurde, wurde nachgewiesen, dass sie die Gelder der Free Morgan Foundation nutzte, um regelmäßig nach Spanien zu reisen, um Fotos und Videos von Morgan zu machen, mit denen sie ihre falschen Anklagen über die Haltung von Schwertwalen in diesem Zoo fortsetzte, um mehr Spendengelder zu regenerieren. Die Richtlinien des Loro Parque verbieten es, Fotos und Videos seiner Tiere für kommerzielle Zwecke zu nutzen, sofern keine ausdrückliche Genehmigung dafür vorliegt. Trotzdem hat Visser diese Vorgabe wiederholt missachtet und alle Fotos und Videos zu einem Teil ihrer Anti-Zoo-Propaganda gemacht, die dann für kommerzielles Marketing für die Free Morgan Foundation genutzt wurden. In einem Maße, das dazu führte, dass das Personal des Loro Parque ihr ein dauerhaftes Hausverbot ausgesprochen hat.

Es hilft nicht, dass die wahren Motive, die hinter der Free Morgan Kampagne stehen, nicht etwa Morgan selbst war oder einen Unterschied für Orcas überall zu bewirken, sondern dass sie gerade zu diesem Zeitpunkt ihre neue Kampagne startete. Visser hatte zuhause in Neuseeland eine Menge finanzieller Probleme, die  sie  an den Rand des Ruins und dem Verlust ihres Hauses führten. Deshalb ist es vielleicht in erster Linie das Geld, das sie vorrangig motivierte, die Gruppe ins Laufen zu bringen

Deshalb ist die eigentliche Frage, die sich zu dieser speziellen Gruppe stellt: Sorgte sich Ingrid tatsächlich um das Wohl eines verwaisten, geretteten Orcas oder brauchte sie in erster Linie das Geld?

Die gesamte “Bob”-Geschichte

Im Jahr 2016 war  Ingrid Visser in einen  misslungenen Rettungs- und Rehabilitierungsversuch eines verwaisten Schwertwalkalbes, verwickelt. Drei Wochen nachdem es erstmals ohne Familie gesichtet wurde, wurde es „Bob“ genannt. Während des misslungenen Rehabilitierungsversuchs, hielt Visser das sechs Monate alte Kalb in einem kleinen Becken, wo ihm viel zu viel menschlicher Kontakt mit Visser und ihrem Personal zukam. Diese Interaktionen gingen so weit, dass Visser seinen Bauch streichelte oder sogar erlaubte, dass kleine Kinder ihn während der Behandlung streichelten. Sie ging sogar so weit, sich selbst als seine „Mama“ zu bezeichnen, während sie mit ihm herumalberte.

Es war schon schlimm genug, dass niemand eine Maske trug, wie es bei der Rehabilitierung eines kranken und gestrandeten Cetaceo Vorschrift ist – während sie Bob behandelten. Nicht überraschend.

Auch wenn es das Argument gibt, dass es für Bob besser war, in einem Pool gesund gepflegt, anstatt eingeschläfert zu werden, wie es in den meisten Fällen von gestrandeten Cetaceen der Fall ist, wäre es viel besser gewesen, den Fokus auf das Auffinden seiner Familiengruppe zu lenken und so eine potentielle Wiedervereinigung zu ermöglichen, bevor man das Tier rettet und rehabilitiert. Ich meine, drei Wochen lang wussten Visser, ihr Personal und das neuseeländische Amt für Artenschutz von Bob und der Möglichkeit, dass das Tier zu einer Gruppe gehört, die üblicherweise auf der Durchreise ist und sich vielleicht noch in der Nähe aufhielt. Und das war bereits bekannt, bevor es so schwach wurde, das es schließlich gerettet wurde.

Das Problem mit durchreisenden Orca-Gruppen ist, dass es, sobald sie ein Gebiet verlassen haben, Jahre dauern kann, bis sie in das gleiche Gebiet zurückkehren. Selbst wenn Bob es geschafft hätte, sich zu erholen und zu überleben, wäre es sehr unwahrscheinlich, dass eine solche Wiedervereinigung gelungen wäre. Aber nachdem es in Neuseeland illegal ist, Cetaceen in Zoos zu halten, wäre es sehr schwierig gewesen, eine Anlage zu finden oder zu bauen, in der Bob hätte leben können.

Die Tragödie des kleinen Bob legte nicht nicht nur die Unerfahrenheit einer Walforscherin offen, die einst ein offenes Meeresreservat in Washington State vorschlug, in dem über 300 Cetaceen leben sollten, sondern auch den Mangel an Selbstvertrauen.

Die norwegische PR-Kampagne, über die niemand spricht 

Im Zuge der Nachforschungen, die 2015 von Eric Davis und Erin McKinney angestellt wurden, wurde aufgedeckt, dass Ingrid plante, einen „Spezialgast“ für eine Orca-Schnorchel-Tour im Winter 2016 zu halten. Sie sollte von Waterproof Expeditions, einem Tauchunternehmen, das auf Sporttauchen und Schnorcheln spezialisiert ist, organisiert werden. In E-Mails, die den beiden Reportern vorlagen, wurde aufgedeckt, dass Visser und das Unternehmen $3,810.10 pro Person für das Schwimmen mit einer wilden Orca-Gruppe vor der norwegischen Küste berechnete.

Während es für Visser viel logischer wäre, mit einem Walbeobachtungsunternehmen im pazifischen Nordwesten zusammenzuarbeiten, um Menschen zu ermöglichen, wilde Orcas von einem bequemen Boot aus zu beobachten, ist Visser für das Schwimmen mit wilden Orcas bekannt.

Dabei gibt es sowohl in den USA als auch in Vissers Heimat Neuseeland Gesetze, die verbieten, dass Menschen wilde Schwertwale belästigen. Zum Beispiel legt das United States Marine Mammal Protection Act (US-Meeressäuger-Schutzprogramm) einen Beobachtungsabstand von 100 Yards fest, der für alle großen Walarten gilt, während die neuseeländischen Meeressäugerschutzgesetze einen Mindestabstand von 54 Yards von allen Walen oder Delfinen im offenen Gewässer vorsehen.

Demgegenüber gibt es in Norwegen keine Gesetze oder Regelungen, die Meeressäuger vor menschlichen Interaktionen schützen, wenn sie in der freien Natur stattfinden. Das bedeutet, dass Visser und das Unternehmen, diese Gesetzeslücke, die die Wale in einer Walfangnation geschützt hätten, bewusst ausnutzten.

Zudem, nachdem Visser von dem Tauchunternehmen als „Wissenschaftlerin“ betrachtet wurde, die öffentlich ihre Bedenken gegenüber Schwertwalen in Menschenobhut bekundete, wäre es überhaupt fragwürdig, dass sie ihr erlauben, als „Reiseführer“ zu fungieren und dabei gerade den Tieren zu schaden, um die sie sich angeblich so sehr sorgte. Das bringt mich zu dem nächsten Punkt, in Bezug auf Vissers fragwürdige Ethik, wenn es um die Erforschung von wilden Orcas geht.

Fragwürdige Scheinheiligkeit

Die größten ethischen Bedenken in Bezug auf Ingrid Visser basieren auf der Tatsache, dass sie eine lange Reihe von Interaktionen mit wilden Orcas vor der neuseeländischen Küste aufweist, während sie Zoos wegen der Beherbergung von Schwertwalen angreift. Viele ihrer Interaktionen mit den Tieren hätten leicht zu einer unabsichtlichen Schädigung von Neuseelands wildem Orcabestand führen können. Aber es gibt noch etwas, das sehr viel bedenklicher ist als ein potentieller Unfall eines Freaks mit einem wilden Orca: Sie ruft sowohl die Öffentlichkeit als auch ihre Online-Fans dazu auf, ebenfalls an solchen Interaktionen teilzunehmen.

In vielen Videos und Fotos, die sie und ihr Team veröffentlichen, wenn sie ihre Aktualisierungen bekanntgeben, kann man Visser dabei beobachten, wie sie mit den Händen aufs Wasser klatscht, um die Tiere zu rufen und so ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Bei ihren Interaktionen vom Boot aus, kann man sehen, wie sie manchmal die Füße auf den Körper des Tieres legt, um sie zu massieren oder sie anpustet. Einige dieser Interaktionen finden außerhalb von Strandungen statt.

Bei den Interaktionen zwischen Mensch und wildem Orca wirbt und beteiligt sie sich daran den wilden Orcas zu schaden. Denn Forschungen haben bewiesen, dass Interaktionen zwischen Mensch und wilden Meeressäugetieren dazu führen können, dass die Tiere die Fähigkeit verlieren können, sich zu verteidigen und dem Menschen gegenüber zu zutraulich werden, was ihr Überleben gefährdet. In der Folge kann es die Überlebenschancen der Tiere reduzieren und möglicherweise dadurch die Menschen in gefährliche Unfallsituationen mit ihnen bringen.

Während Vissers Forschungserlaubnis als Argument aufgefasst werden kann, ihr diese Interaktion mit den Meeressäugetieren zu erlauben, sollte bemerkt werden , dass die Schwertwale im SeaWorld ihr ganzes Leben in der Gesellschaft von Menschen verbracht haben und an Interaktionen mit ihnen gewöhnt sind. Diese Interaktionen sind nötig, um die Tiere in ihrem Alltag gesund und aktiv zu halten und so ihr Wohlergehen zu sichern. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die die Gelegenheit hatten Schwertwale und andere Tierarten in Zoos oder Aquarien zu erleben, mehr dazu animiert werden, das Wildleben zu respektieren, was Visser weder durch ihre Interviews noch über die sozialen Medien erreicht.

Es sollte außerdem beachtet werden, dass Vissers Forschungserlaubnis, die von der neuseeländischen Regierung ausgestellt wurde, sich nur auf eine nicht invasive Forschungsarbeit mit wilden Orcas bezieht und nicht beinhaltet, mit ihnen zu schwimmen oder zu spielen, als wären es ihre Haustiere. In Neuseeland beträgt allein die Strafe für das Belästigen wilder Meeressäugetiere rund $250,000,

Zusammenfassung 

Bei der Beurteilung von Vissers Beteiligung an der verbraucherbasierten Klage gegen SeaWorld, muss man ihre fragwürdige Ethik in Frage stellen, bevor man sie als unabhängige „Expertin“ in Betracht zieht. Dazu müsste auch ihr fragwürdige Ethik berücksichtigt werden, wenn es darum geht, wie sie die wilden Orcabestände  erforscht, welche Nähe sie zu radikalen Tierrechtsaktivisten hat und der Schaden, der den Tieren dadurch zugefügt werden kann. So sehr ich Visser als Wissenschaftlerin respektiere, muss ich auf einige ihrer unethischen Praktiken hinweisen, wie sie solche Forschungen betreibt.

Es geht hier mehr darum, Visser in die Pflicht zu nehmen, in der Hoffnung, sie dazu zu bewegen, mehr Verantwortung zu übernehmen und den nötigen Respekt zu zeigen, wie es Walforscher an der Westküste tun.

Der Präsident und Geschäftsführer von AZA , Dan Ashe, antwortet auf die jüngste Tierwohlpolitik von TripAdvisor

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Quelle: https://www.aza.org/aza-news-releases/posts/aza-president-and-ceo-dan-ashe-responds-to-tripadvisors-updated-animal-welfare-policy Author: AZA

Die Reise- und Tourismus-Plattform TripAdvisor hat heute eine neue, untragbare Buchungspolitik verabschiedet, in deren Rahmen sie verkündet, dass sie nicht länger Eintrittskarten für Parks verkaufen wird, in denen Cetaceen – Delfine und Wale – gehalten werden, außer wenn der Park zusichert, dass diese augenblicklichen Bewohner, die Letzten sein werden, die der Park beherbergen wird. Die Vereinigung der Zoos und Aquarien (AZA) verurteilt die neue Politik von TripAdvisor und steht voll hinter jedem akkreditierten AZA-Mitglied, das sich um Delfine und Wale kümmert. Dan Ashe, AZA Präsident und CEO, hat dazu folgendes bekanntgegeben:

„TripAdvisor erlaubt einer radikalen Minderheit, ihre Firmenpolitik zu diktieren, anstatt auf die Stimmen und Wünsche ihrer Kunden zu hören.

Der hohe Qualitätsstandard, den AZA- Mitglieder bieten, ist bewährt und durch unseren rigorosen und unabhängigen Akkreditierungsprozess bestätigt, der zusichert, dass das Wohlergehen der Tiere in ihrer Obhut immer an erster Stelle steht und auf dem höchsten Niveau wissenschaftlicher Erkenntnisse und Daten beruht.

Gut gestaltete Lebensräume und respektvolle Interaktionen mit Walen und Delfinen in akkreditierten Anlagen erfreuen sich beim Publikum einer großen und steigenden Beliebtheit. Es ist nachgewiesen, dass sie Beziehungen fördern, die das Verständnis der Zuschauer wecken und zu Reaktionen animieren.

Gewinne, die in AZA-Parks, die für Delfine und Wale sorgen, erzeugt werden, unterstützen mit Millionen Dollar die Tierwohlforschung, globale Arterhaltungsbemühungen und kritische Rettungs-und Rehabilitierungs-Aktivitäten, aber niemals das Einfangen wilder Cetaceen.

TripAdvisor folgt dem gleichen Weg wie Thomas Cook und sollte besser genau betrachten, was mit Unternehmen geschieht, die extreme Meinungen über das Interesse  informierter Kunde stellt. Jährlich besuchen Millionen Menschen von AZA akkreditierte Parks, die für Delfine und Wale sorgen und die Besucherzahlen steigen. Sicherlich werden die Mitbewerber von TripAdvisor aufmerksam sein und die Gelegenheit nutzen, um eine steigende Nachfrage nach menschlichen, respektvollen und inspirierenden Tierinteraktionen zu bedienen.

TripAdvisor sollte seinen Gästen gute Informationen zur Verfügung stellen und darauf vertrauen, dass sie wohlüberlegte Entscheidungen fallen.”

Mehr über die  AZA Akkreditierungsstandards auf deren Webseite: https://www.aza.org/accreditation Über AZA

AZA, die Vereinigung für Zoos und Aquarien, wurde 1924 gegründet. Es ist eine gemeinnützige Organisationen, die sich der Entwicklung von Zoos und Aquarien in den Bereichen Artenschutz, Tierwohl, Bildung, Wissenschaft und Erholungswert widmet. AZA ist die akkreditionsgebende Instanz für Top-Zoos und Aquarien in den USA und in 11 weiteren Ländern. Achten Sie auf das AZA Akkreditierungslogo, wann immer sie einen Zoo oder ein Aquarium besuchen, um sich zu versichern, dass sie einen Park unterstützen, der sich hervorragend um seine Tiere kümmert, eine wundervolle Erfahrung für sie bereithält und sich um eine bessere Zukunft für alle Lebewesen sorgt. AZA ist führend im Artenschutz und Ihre Verbindung, um Tieren weltweit zu helfen. Mehr Informationen über www.aza.org.

Die neue TripAdvidsor Politik ist unüberlegt und wird Walen, Delfinen und anderen Cetaceen schaden, sagt American Humane

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Quelle: https://www.americanhumane.org/press-release/new-tripadvisor-policy-is-ill-advised/  Autor: American Humane Angesichts des sechsten Massensterbens bittet American Humane TripAdvisor seine Entscheidung zu widerrufen

Der Politikwechsel bei TripAdvisor’s ist unüberlegt und  basiert nicht wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie wird jedem Tier, das sie vorgibt, schützen zu wollen, schaden“, sagt Dr. Paul Boyle, Nationaldirektor für humanen Artenschutz bei American Humane. „Als erste, nationale Humanorganisation und als leidenschaftliche, globale Interessenvertreter von Tieren seit über 140 Jahren, treten wir dieser Entscheidung ausdrücklich entgegen. Wir schlagen einen ausgewogenen Ansatz vor, um diese wundervollen Tiere tatsächlich zu erhalten, was die Mehrheit der Menschen von globalen Führungen erwartet. Sie  wollen Zugang zu Bildungsstätten haben, um professionelle Erfahrungen zu erleben. Zu einer Zeit, in der die weltweite Artenvielfalt, dem „sechsten großen Massensterben“, wie Wissenschaftler es nennen, entgegen geht, bitten wir TripAdvisor seine neue, unüberlegte und absolute Entscheidung zu revidieren, denn sie wird den erstaunlichen und unersetzlichen Walen, Delfinen und anderen Cetaceen, mit denen wir die Erde teilen, schaden.

 

Das Projekt ‘CanBIO’, kofinanziert vom Loro Parque und der Kanarenregierung kommt auf Fuerteventura durch Avanfuer voran

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Das Umweltprojekt „Beobachtungsnetzwerk des Klimawandels, der Übersäuerung der Ozeane, der Unterwasser-Lärmverschmutzung auf den Kanaren und deren Auswirkungen auf die Artenvielfalt und marine Ökosysteme“ CanBIO, das vom Loro Parque und der Kanarenregierung gemeinschaftlich finanziert und von der Loro Parque Fundación gestärkt wird, kommt dank der verschiedenen Subprojekte gut voran. In diesem Fall auf Fuerteventura, wo sie über die gemeinnützige Organisation Avanfuer, in Zusammenarbeit mit dem Umweltschutzamt der Inselregierung zum Kampf gegen den Klimawandel und für einen zirkularen Wirtschaftskreislauf I+D+I, die Bewegungen der Meeresschildkröten per Drone überwacht. Außerdem besteht ein Teil ihrer Aktivitäten darin, Plastikmüll an der Playa de Cofete zu lokalisieren und zu eliminieren.

Der Direktor der Loro Parque Fundación, Dr. Javier Almunia, möchte die Wichtigkeit des Projektes „in Zeiten des Klimawandels“ hervorheben, „weil die Meeresschildkröten deshalb Strände in höheren Breitengraden für ihre Fortpflanzung brauchen“. Außerdem „würde die Ansiedlung einer neuen Brutkolonie von Unechten Karettschildkröten auf Fuerteventura, ein Erfolg des Wiedereinführungsprojektes, eine Wiederherstellung der Art auf einem Gebiet, das sie historisch als Brutplatz nutzte, bedeuten“, ergänzte er.

Ingesamt werden in CanBIO im Laufe von vier Jahren zwei Millionen Euro investiert, um die Auswirkungen des Klimawandels auf das Meer, die Übersäuerung der Ozeane und die Auswirkung auf die Artenvielfalt der Kanaren und Makronesiens zu erforschen. An dem Projekt nehmen verschiedene Forschungsgruppen der Universität La Laguna und der Universität von Las Palmas de Gran Canaria sowie die Kollektive Avanfuer und ElasmoCan teil.

Verfolgung der Meeresschildkröten an der Playa de Cofete

Das Ziel dieser Forschungsarbeit ist die Verfolgung der Wege der Unechten Karettschildkröten (Caretta caretta), um mögliche Nistplätze in Cofete zu identifizieren. Was bedeuten würde, dass die Exemplare, die vor drei Jahren an diesem Ort freigesetzt wurden, zur Eiablage zurückkommen.

Seit das ehrgeizige Projekt, eine Brutkolonie auf Fuerteventura zu revitalisieren, begonnen wurde, wurden schätzungsweise tausend Unechte Karettschildkröten auf Fuerteventura freigesetzt. Die fünf Letzten wurden mit einem GPS-Sender versehen, der an ihrem Panzer befestigt ist, um ihre Entwicklung und ihre Migrationswege im Meer verfolgen zu können.

Jetzt wird erwartet, dass einige dieser Exemplare an ihren Geburtsort zurückkehren, um abzulaichen. Deshalb patrouillieren Freiwillige und Techniker von Avanfuer, unterstützt von einer Drone, regelmäßig den 14 Kilometer langen Strand von Cofete entlang.um Spuren von Schildkröten zu entdecken. Sobald bei dieser Suche Nistplätze entdeckt werden, wird in Zusammenarbeit mit der Inselregierung Fuerteventuras ein Wach- und Schutzdienst aktiviert.

     

Nach PETA-Kritik: Zoo Karlsruhe spricht von „Fake-News“

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Link:  https://bnn.de/lokales/karlsruhe/nach-peta-kritik-zoo-karlsruhe-spricht-von-fake-news By: Susanne Jock

Die Tierschutzorganisation PETA fährt eine Kampagne mit Spendenaufruf, in der sie die

Menschenaffenhaltung deutscher Zoos als Tierquälerei bezeichnet – und auch die Bürger in der Fächerstadt zum Protest aufruft. Der Karlsruher Stadtgarten räumt zwar Verbesserungspotenzial bei der Haltung der drei Schimpansen Benny, Sophie und Katche ein. Vor allem beklagt er allerdings: PETA verbreitet Fake-News.

Der Zoo wehrt sich gegen eine Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA, die die Haltung von Menschenaffen anprangert und auch zum Protest in Karlsruhe aufruft. „Ganz in ihrer Nähe erleidet genau in diesem Moment ein Tier schreckliche Qualen. Menschenaffen wie Benny im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe erleben Tag für Tag seelische und körperliche Traumata“, heißt es in Briefen und E-Mails, die gezielt an Bürger im Einzugsgebiet des Zoos verschickt wurden.

Zoo-Direktor: Fragwürdige Spenden-Kamapgne

Beigelegt oder angehängt sind eine Karte mit der Forderung, die Menschenaffenhaltung zu beenden, die an den Zoo gesendet werden soll, sowie ein Spendenaufruf. „Ja, ich möchte die Kampagne ’Rettet die Menschenaffen’ und PETAs Arbeit gegen Tierquälerei mit einer monatlichen Spende unterstützen“, heißt es in dem Vordruck. „Hier wird mit Fake-News über den Karlsruher Zoo versucht, die Menschen emotional zu erreichen und Spenden für Kampagnen zu akquirieren“, ärgert sich der Karlsruher Zoodirektor Matthias Reinschmidt. „Das Geld geht aber nicht in den Arten- oder den Tierschutz, sondern in Kampagnen“, betont er.

Schimpanse Benny leidet, behauptet die Tierrechtsorganisation Peta. Der Zoo weist die Vorwürfe zurück und geht in die Offensive. | Foto: Deible
Seit vergangener Woche sind rund 50 der Karten von PETA im Karlsruher Zoo angekommen. „Das zeigt uns, dass das Thema die Menschen berührt“, sagt Reinschmidt. Zudem habe es mehrere Anfragen gegeben von tierinteressierten Menschen, die wissen wollten, was hinter der Kampagne steckt. „Normalerweise äußern wir uns nicht zu den Aktionen von Peta, um der Organisation nicht auch noch eine Bühne zu geben“, erklärt Zoo-Pressesprecher Timo Deible. Nun aber wolle man auf keinen Fall die Behauptungen von PETA, mit denen über die Mitleidsschiene und vorgeblich, um den Karlsruher Schimpansen etwas Gutes zu tun, Geld gesammelt wird, einfach stehen lassen, fügt Reinschmidt an.

Der Zoo will in die Offensive gehen

„Wir werden nicht nur jeden einzelnen, der sich an den Zoo gewandt hat, anschreiben und über die Fakten informieren, sondern werden auch in die Offensive gehen“, kündigt der Zoochef an. Er werde öffentlich die Frage stellen: „Was retten Sie mit einer Spende an Peta und was mit einer Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe?“, sagt er. Weiterlesen: PETA kritisiert Pferde-Veranstaltung in Iffezheim

„Wir sehen unsere Menschenaffen als Botschafter ihrer Art und versuchen, die Zoobesucher für die Belange der Tiere in der Natur zu sensibilisieren. Und durch die Spenden unserer Artenschutzstiftung fördern wir Projekte für das Überleben der Art im Freiland“, führt er aus, Rund 30 000 Euro der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe gingen bislang an Auffangstationen für Orang-Utans auf Borneo, die der Niederländer Willie Smits leitet und koordiniert, erinnert der Zoochef. Smits widmet sich seit Jahrzehnten dem Schutz der „Waldmenschen“ und hat schon über 600 Tiere aufgepäppelt und in die Natur zurück gebracht.

Viele Tierarten ohne Zoos bereits ausgestorben?

„Menschenaffen können so gut wie nie ausgewildert werden, und Zoos tragen nicht zum Erhalt der Art in freier Wildbahn bei“, heißt es hingegen auf den Vordrucken von PETA, die die Menschen nun an den Zoo schicken. „Sinn und Zweck der Zoos ist es nicht, Affen aus Europa auszuwildern. Zoos züchten, damit es eine Genreserve gibt, wenn es die Tiere im Freiland nicht mehr gibt“, erwidert Reinschmidt.

Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) reagierte mit einem Schreiben auf die PETA-Kampagne, in dem er etwa darauf hin weist, dass viele Tierarten ohne Zoos bereits ausgestorben wären. „Dazu zählen unter anderem der Europäische Wisent, das Przewalski-Pferd und die Mendesantilope“, so der VdZ.

Mehr zum Thema: Neues Seehundaby im Zoo Karlsruhe 

PETA-Kritik als „unlauter“ bezeichnet

Der Zooverband stellt zudem klar, dass deutsche Zoos seit mehr als vier Jahrzehnten auf Wildfänge von Menschenaffen verzichten. PETA erwecke jedoch den gegenteiligen Eindruck, was „unlauter“ sei. Grund für die Stellungnahme des Verbandes ist, dass nicht nur im Umfeld des Karlsruher Zoos die Aufforderungen von PETA ankamen. Betroffen sind mit entsprechend modifizierten Schreiben alle deutschen Tiergärten, die Menschenaffen halten.

Im Karlsruher Zoo leben seit vielen Jahren die Schimpansen Benny, Sophie und Katche. Nachwuchs hatten sie nie: Der mehr als 50 Jahre alte Benny ist fehlgeprägt, das heißt, der Schimpanse hat sich nie für Schimpansinnen interessiert und ist auf Menschen geprägt. Dass es Verbesserungspotenzial für die Haltung der Schimpansen gibt, räumt Reinschmidt ein, obwohl dies in den PETA-Schreiben nicht thematisiert wird. „In unserem Masterplan sind entsprechende Veränderungen vorgesehen“, so der Zoochef. Langfristig möchte man sich in Karlsruhe auf die Haltung und Zucht der hochbedrohten Orang-Utans konzentrieren, so der Masterplan.

Die Meeresschildkröte Federica genießt ihr neues Leben im Loro Parque

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Die Meeresschildkröte Federica, die aus Italien in den Loro Parque gekommen ist, passt sich perfekt an ihr neues Zuhause im  Aquarium der Humboldt-Pinguine im Planet Penguin an. Außerdem macht die Unechte Karettschildkröte, Caretta caretta, auch bei ihren Trainingseinheiten große Fortschritte, was ihr Wohlergehen positiv beeinflusst.

Als Federica vor der italienischen Küste gerettet wurde, wies sie dauerhafte Verletzungen auf, die von einer Kollision mit einer Schiffsschraube herrühren könnten: Ein Verformung des Panzers, Auftriebsprobleme und eine schwere Wirbelsäulenverletzung. Es wurde sogar erwägt, sie einzuschläfern, weil sie in diesem Zustand in der Natur nicht überlebensfähig war. Zweifelsohne bedeutete die Bereitschaft des Loro Parques sie in der eigenen Anlage aufzunehmen, eine zweite Lebenschance für das Tier. Heute geht es ihr sehr gut und sie erhält die beste tierärztliche Versorgung.

Außerdem wurde sie darauf trainiert, an einem bestimmten Ort gefüttert zu werden, sodass sie dort auch medinzisch behandelt werden kann und ihre Betreuer die Möglichkeit haben, ihre Gesundheit zu kontrollieren, um zu garantieren, dass sie optimal versorgt ist und nicht unter Stress leidet. In diesem Sinne ernöglicht es ihre rasche Anpassung an die Trainingseinheiten – im Zuge derer sie gewogen, gemessen und Blut abgenommen wird – ihr Wohlbefinden zu garantieren.

Zudem wird ihre Ernährung an die so erhaltenen Daten angepasst, indem fetthaltiger Fisch reduziert wird oder die Proteinzufuhr je nach Federicas Bedürfnissen gesteuert wird. Im Loro Parque kann man sie dabei beobachten, wie sie etwa 1% ihres Körpergewichts frisst. Immer montags, mittwochs und freitags gegen 14 Uhr. Im Moment wiegt die charismatische Schildkröte 24,5 Kilogramm.

Im Loro Parque fungiert Federica als authentische Botschafterin der Meeresschildkröten, die sich in der Natur zahlreichen Schwierigkeiten ausgesetzt sehen. Dazu zählt der zunehmende Schiffsverkehr und daraus resultierende Kollisionen. Mit der Aufnahme des Tieres bekräftigt der Loro Parque sein Engagement zum Schutz der Artenvielfalt und fördert die Sensibilisierung der Besucher für die dramatische Realität, in der sich die Ozeane und ihre Bewohner befinden.

Loro Parque lädt die Anwohner von Punta Brava und Las Adelfas in seinen Park

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Im Rahmen der Fiesta von Punta Brava öffnet der Loro Parque den Anwohnern seine Toren. Vom 2. bis 8. September können die Anwohner die Anlage kostenlos besuchen und genießen.

Diese Einladung ist eine Fortsetzung der Unternehmenstradition die Nachbarn des Parks während ihres Stadtteilfestes einzuladen und gleichzeitig seine Mission fortzuführen, die in der Bewusstseinsschulung, Sensibilisierung und Aufklärung der Besucher über die Wichtigkeit von Naturschutz und Tierwohl liegt.

Auf diese Weise verstärkt der Loro Parque sein Engagement zum Schutz und Erhalt aller Tiere in seiner Anlage, die authentische Botschafter ihrer Artgenossen in der Natur sind.

Um den kostenlosen Eintritt wahrzunehmen müssen die Bewohner von Punta Brava und Las Adelfas ihren Ausweis oder ein Zertifikat vorlegen, das ihren Wohnsitz in einem der beiden Stadtteile belegt.

Der Mythos frühzeitiger Todesfälle

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Eine der am weitesten verbreiteten Unwahrheiten der Anti-Zoo-Gruppen ist die hohe Sterblichkeit der Wale in menschlicher Obhut oder der Mythos frühzeitiger Todesfälle. Das Hauptargument dieser Organisationen ist, dass die Art der Haltung, Gefangenschaft, die Einschränkungen, der Transport, Isolation oder die Überfüllung der Becken und eine künstliche Ernährung bei gefangenen Walen zu Stress und letztlich zu einer Verkürzung ihrer Lebenserwartung führen. Genau das wäre garantiert zu erwarten, wenn die von den Anti-Zoo-Gruppen beschriebene schreckliche Situation des Leidens und der Benachteiligung der Tiere wahr wäre. Dann würden Delfine und Orcas sicher eine viel höhere Sterblichkeitsrate haben. Aber ist das wirklich der Fall? Wenn wir dazu wissenschaftliche Literatur analysieren, ist dies eindeutig nicht der Fall.

Erst kürzlich wurde veröffentlicht, dass Delfine in menschlicher Obhut eine mindestens genauso hohe Lebenserwartung haben wie ihre wilden Artgenossen und sogar auch darüber hinaus[1]. Diese Studie liefert die bisher umfassendste Bewertung der Lebenserwartung und Überlebensraten von Tümmlern, basierend auf Daten aus zoologischen Einrichtungen in den USA zwischen 1974 und 2012. Die durchschnittliche Lebenserwartung für Tümmler in menschlicher Obhut beträgt laut dieser Daten 28 Jahre. Dieses Ergebnis ist vergleichbar mit der Lebenserwartung von Tümmlern in europäischen Einrichtungen [2]  oder sogar chinesischen Aquarien [3], was darauf hindeutet, dass Delfine unter bester Haltung länger leben können als ihre Artgenossen in freier Wildbahn. In einigen Einzelfällen, wie im United States Navy Marine Mammal Program, war die durchschnittliche Lebenserwartung noch höher und erreichte 30 Jahre [4]. Bei der Berechnung der durchschnittlichen Lebenserwartung für wilde Große Tümmler in den letzten Jahren beträgt diese meist die Hälfte der mittleren Lebenserwartung für Große Tümmler in menschlicher Obhut [5]. Trotz des Mangels an Daten und Schwierigkeiten bei der Messung der Überlebensrate bei wilden Delfinen kann aus den Erkenntnissen eine nicht statistisch belegte Aussage abgeleitet werden, es ist klar, dass Delfine in menschlicher Obhut länger leben. Ein weiterer relevanter Punkt besteht darin, dass die Sterblichkeit von Kälbern von Delfinen in menschlicher Obhut im ersten Jahr niedriger ist als bei den Schätzungen für wilde Delfine [6].

Bei der Analyse von Schwertwalen ist die Situation ähnlich. Die neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen belegen, dass Schwertwale in menschlicher Obhut mindestens so lange leben wie ihre wilden Artgenossen [7]. Die durchschnittliche Lebenserwartung für wilde Schwertwale reichte von 29 Jahren (Southern Residents/südliche ortstreue Population) bis 42,3 Jahren (Northern Residents/nördliche ortstreue Population), während die der Schwertwale in menschlicher Obhut  41,6 Jahren erreichte7. Diese Ergebnisse widerlegen somit einen weiteren Mythos: die Meinung, dass Zoos keine korrekten Zahlen zur Lebenserwartung von Delfinen und Schwertwalen veröffentlichen [8]. Auch stellen sie die post-reproduktiven Theorien über weibliche Schwertwale in Frage [9].

Betrachtet man die maximale Lebenserwartung (MLE), so haben Delfine in menschlicher Obhut eine MLE von 50 Jahren, während in der Wildnis die maximale Lebenserwartung für einen Delfin zwischen 31 und 36 Jahren liegt. Der älteste Delfin in menschlicher Obhut war Nellie, ein Weibchen, das im Marineland Dolphin Adventure starb als sie 61 Jahre alt war. Wenn man das Alter wilder Orcas vor der Küste des Bundesstaates Washington analysiert (über 350 Tiere), zeigt sich, dass weniger als 1% der Exemplare älter als 60 Jahre alt sind. Obwohl es seit weniger als 50 Jahren Schwertwale in menschlicher Obhut gibt (professionell geführt), sind einige Individuen wie Lolita oder Corky bereits über 50 Jahre alt.

Angesichts dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse, die belegen, dass die Lebenserwartung der Wale in menschlicher Obhut ähnlich oder sogar noch höher als die ihrer Artgenossen in freier Wildbahn ist, ist es erwiesen, dass die jahrzehntelang von den Anti-Zoo-Gruppen verbreiteten Informationen  über das Leiden der Tiere reine Spekulationen sind und in keinster Weise durch Fakten gestützt werden können.

Quelle:
https://www.loroparque.com/pdf/ENG_carta_wk_n1_AF_LETTER_Anti-Captivity_Arguments_Scientifically_Debunked.pdf

[1]Jaakkola, K., & Willis, K. (2019). How long do dolphins live ? Survival rates and life expectancies for bottlenose dolphins in zoological facilities vs . wild populations. Marine Mammal Science, 36(3), 248–261. https://doi.org/10.1111/mms.12601

[2]Hartmann, M. G. (2000). The European studbook of bottlenose dolphins (Tursiops truncatus): 1998 survey results. Aquatic Mammals, 26(2), 95-100.

[3]Zhang, P., Sun, N., Yao, Z., & Zhang, X. (2012). Historical and current records of aquarium cetaceans in China. Zoo Biology, 31(3), 336–349. https://doi.org/10.1002/zoo.20400

[4]Venn-Watson, S. K., Jensen, E. D., & Ridgway, S. H. (2011). Evaluation of population health among bottlenose dolphins (Tursiops truncatus) at the United States Navy Marine Mammal Program. Journal of the American Veterinary Medical Association, 238(3), 356-360.

[5]Stolen, M. K., & Barlow, J. (2003). A model life table for bottlenose dolphins (Tursiops truncatus) from the Indian River Lagoon system, Florida, USA. Marine mammal science, 19(4), 630-649.

[6]Sweeney, J. C., Stone, R., Campbell, M., McBain, J., Leger, J. S., Xitco, M., … & Ridgway, S. (2010). Comparative Survivability of Tursiops Neonates from Three US Institutions for the Decades 1990-1999 and 2000-2009. Aquatic Mammals, 36(3).

[7]Robeck, T. R., Willis, K., Scarpuzzi, M. R., & O’Brien, J. K. (2015). Comparisons of Life-History Parameters between Free-Ranging and Captive Killer Whale (Orcinus orca) Populations for Application Toward Species Management. Journal of Mammalogy, 96(5), 1055–1070. https://doi.org/10.1093/jmammal/gyv113

[8]Robeck, T. R., Willis, K., Scarpuzzi, M. R., & O’Brien, J. K. (2016). Survivorship pattern inaccuracies and inappropriate anthropomorphism in scholarly pursuits of killer whale (Orcinus orca) life history: A response to Franks et al. (2016). Journal of Mammalogy, 97(3), 899–905. https://doi.org/10.1093/jmammal/gyw023

[9]Foster, E. a., Franks, D. W., Mazzi, S., Darden, S. K., Balcomb, K. C., Ford, J. K. B., & Croft, D. P. (2012). Adaptive Prolonged Postreproductive Life Span in Killer Whales. Science, 337(6100), 1313–1313. https://doi.org/10.1126/science.1224198

 

Loro Parque begrüßt Nachwuchs, zwei Kaiserschnurrbarttamarin-Babys

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Diesen Sommer gab es wieder Nachwuchs im Loro Parque: Zwei Kaiserschnurrbarttamarine-Junge gesellen sich damit zu einer Familie, die bereits im vergangenen Jahr zu wachsen begann, als die Kaiserschnurrbarttamarine zum ersten Mal Nachwuchs bekamen. Diese Nachricht ist ein Beweis dafür, dass sich die Tiere im Park wohlfühlen und sich das erste Kaiserschnurrbarttamarine-Paar gut eingelebt hatón también muy valiosa para la protección de las poblaciones en el medio silvestre.

Bei dieser Art ist es das Männchen (oder ein anderes Mitglied der Gruppe), das den Nachwuchs trägt, bis die Jungen unabhängig von den Eltern werden. Nur von Zeit zu Zeit werden die Jungtiere zur Pflege der Mutter übergeben. Im Loro Parque wurden bereits zwei Zwillingspaare geboren, das erste vor einem Jahr und das zweite vor Kurzem. Jetzt können Sie bei uns am Familienleben dieser Tiere teilhaben und sie aus nächster Nähe in ihrem Gehege beobachten.

Kaiserschnurrbarttamarine stammen aus den Urwäldern Boliviens, Brasiliens, Kolumbiens und Perus, wo sie sich hauptsächlich von Früchten, Blumen, Nektar und Kleintieren wie Fröschen, Schnecken, Eidechsen, Spinnen oder Insekten ernähren. Charakteristisch für die Äffchen sind ihre Schnurrbärte, zwei weitere Merkmale sind, dass sie Krallen statt Nägel an allen Fingern außer dem Daumen haben und zwei Zähne statt drei an jeder Seite des Kiefers. Dies unterscheidet sie von anderen Affenarten.

Glücklicherweise wird diese Art auf der Roten Liste der bedrohten Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) als gering gefährdet aufgeführt, was bedeutet, dass sie nicht vom Aussterben bedroht ist. Ihr Bestand nimmt jedoch ab und ihr Lebensraum schrumpft durch Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum sowie Waldrodung und andere Bedrohungen kontinuierlich.

Im Loro Parque fungiert diese Familie als Botschafter für ihre Artgenossen in freier Wildbahn und trägt dazu bei, die Besucher auf die Bedeutung des Schutzes von Wildtieren und ihrer natürlichen Lebensräume aufmerksam zu machen. Darüber hinaus wird so weiteres Wissen über diese Art erlangt, ihre Fortpflanzung und Zucht. Informationen, die auch für den Schutz der Populationen in freier Wildbahn sehr wertvoll sind.