Der Mythos der Narben

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Die absurde Idee Narbenspuren als ein offensichtliches Zeichen einer unnatürlichen Aggression unter Cetaceen in Menschenobhut zu betrachten, ist weit verbreitet. Im Jahr 2012 hat die Free Morgan Foundation verzweifelt gegen die Entscheidung der niederländischen Behörden Morgan in den Loro Parque zu verlegen, angekämpft. Trotzdem wurde Morgan im Novermber 2011umgesiedelt und der Fall wurde bis 2014 vor Gericht weiterverhandelt, bis der Raad van State (Oberster niederländischer Gerichtshof) entschied, dass der Umzug von Morgan absolut gesetzmäßig war (und der einzige Weg, um die Euthanasie zu verhindern).

Aber von Anfang an, war die Free Morgan Foundation gegen den Transport und hat sturerweise von den niederländischen Behörden ihre Freilassung oder ihre augenblickliche Verlegung in ein Sanktuarium (das 2011 und bis heute überhaupt nicht existiert) gefordert. Das ist auch der Grund, weshalb die Free Morgan Foundation 2011 eine Kampagne gegen den Loro Parque startete. Sie versuchten um jeden Preis nachzuweisen, dass Morgan im Orca Ocean in einer fürchterlichen Situation sei. Nur diesem Ziel folgend hat Ingrid Visser, einen unwissenschaftlichen Bericht1 verfasst, indem sie versuchte, Morgans Martyrium im Loro Parque zu veranschaulichen. Das war das erste Mal, das sie die Narbenspuren als ein offensichtliches Zeichen von Aggression in Gefangenschaft beschrieb und dabei suggerierte, dass wildlebende Killerwale freundliche Riesen seien, die einander niemals beißen. Das war die Geburtsstunde des Mythos.

Diese irreführende Geschichte verfolgte lediglich das Ziel, die Reputation des Loro Parque zu zerstören. Sie basierte auf dem Argument, Morgan sei in Gefahr, was allerdings in keinster Weise wissenschaftlich untermauert ist. Es gibt keine wissenschaftliche Literatur, die Narbenspuren von wilden und gefangenen Cetaceen vergleicht, deshalb gibt es auch keine Möglichkeit festzustellen, ob die Aggression untereinander in menschlicher Obhut verstärkt wird.

Was in der wissenschaftlichen Literatur absolut klar ist, ist dass Narben bei wild lebenden Cetaceen sehr häufig anzutreffen sind. Die erste wissenschaftliche Beschreibung von Narbenspuren bei wilden Killerwalen stammt aus dem Jahr 1978 als die erste Verhaltensanalyse der Art veröffentlicht wurde2. Wer einen Blick auf die Katalogisierung von Orca-Identifizierungs-Fotos wirft, erkennt, dass Narben nahezu bei jedem Exemplar3 4 beschrieben werden. Narben sind bei Cetaceen so gewöhnlich, dass Marley et al., sie sogar nutzte, um die verschiedenen Aggressionsstufen unter wild lebenden Delfinen5 zu identifizieren. In dieser wissenschaftlichen Studie wird bewiesen, dass 60% aller Delfine Narben aufweisen und die übrigen waren in der Regel Jungtiere, die noch nicht in aggressive Verhaltensweisen involviert waren. In der Praxis beweist das, dass nahezu jeder Cetacea Narben aufweist und das kann mit einer leichten Suche in wissenschaftlichen Datenbasen belegt werden. Diese zeigen Untersuchungsbeispiele auf, die Narben nutzen, um die Aggressionen unter wild lebenden Cetaceen zu bschreiben und zu messen 6 7 8 9 10 11 Sie werden von den Forschern sogar als so normal angesehen, dass sie als “natürliche Narben” bezeichnet werden12.

Ironischerweise ist dies nicht etwas, das Ingrid Visse ignoriert hat, als sie den Bericht über den Loro Parque im Jahr 2011 verfasste, denn sie schrieb selbst eine wissenschaftliche Arbeit über die zahlreichen Narbenspuren und geknickten Rückenfinnen bei einigen Orcas, die in Neuseeland13 gefunden wurden. Aber Visser hat nicht eine einzige wissenschaftliche Abhandlung über Narbenspuren an wildlebenden Cetaceen erwähnt, als sie ihren Bericht dem Niederländischen Gerichtshof im Jahr 2012 präsentierte. Tatsächlich hat sie in der Diskussion über die gleichen Narbenspuren, die sie bei Morgan aufführte, völlig vergessen ihre vorherige Forschungsarbeit über häufige Narbenspuren bei Killerwalen in Neuseeland zu erwähnen. Diese Tatsache zeigt eine fehlende Ethik und beweist zweifelsohne, dass manchmal selbst Wissenschaftler ihre eigenen politischen Ziele über ihren wissenschaftlichen Erkenntnisstand stellen.

Das jüngste wissenschaftliche Dokument über Narben 14 weist auf, dass direkte Aggressionen zwischen wilden Killerwalen und ihren eigenen Familienmitgliedern abhängig sind vom Alter, Geschlecht und von den Ökotypen. Die Autoren fanden praktisch bei jedem untersuchten Killerwal im nordöstlichen Pazifik Narben, was demonstriert, dass Narben bei Killerwalen eine natürliche Konsequenz aus sozialen Aggressionen sind. Demzufolge sollte das Vorhandensein von Narben bei Walen in Menschenobhut nicht als Zeichen eines schlechten Zustands gewertet werden, sondern vielmehr als Folge eines natürlichen Sozialverhaltens.

[1] Visser, I. (2012) Report on the Physical & Behavioural Status of Morgan, the wild-born orca held in captivity at Loro Parque, Tenerife, Spain. Unpublished
[2] Martinez, D. R., & Klinghammer, E. (1978). A partial ethogram of the killer whale (Orcinus orca L.). Carnivore, 1(3), 13–27.
[3] Killer whales of Prince William Sound and Southeast Alaska A Catalogue of Individuals Photoidentified, 1976-1986. Edited By Graeme Ellis. West Coast Whale Research Foundation. 1040 West Georgia Street, Room 2020. Vancouver, British Columbia.
[4] Killer whales of Southeast Alaska A Catalogue of Photoidentified individuals (1997) Dahlheim, M, Ellifrit D. and Swenson J. Eds. Marine Mammal Laboratory, Alaska Fisheries Science Center, National Marine Fisheries Service NOAA. Day Moon Press, Washington, 90 pp.
[5] Marley, S. A., Cheney, B., & Thompson, P. M. (2013). Using tooth rakes to monitor population and sex differences in aggressive behaviour in bottlenose dolphins (tursiops truncatus). Aquatic Mammals, 39(2), 107–115. https://doi.org/10.1578/AM.39.2.2013.107
[6] Scott, E. M., Mann, J., Watson-Capps, J. J., Sargeant, B. L., & Connor, R. C. (2005). Aggression in bottlenose dolphins: evidence for sexual coercion, male-male competition, and female tolerance through analysis of tooth-rake marks and behaviour. Behaviour142(1), 21-44.
[7] Rowe, L. E., & Dawson, S. M. (2009). Determining the sex of bottlenose dolphins from Doubtful Sound using dorsal fin photographs. Marine Mammal Science, 25(1), 19-34.
[8] Kügler, A., & Orbach, D. N. (2014). Sources of Notch and Scar Patterns on the Dorsal Fins of Dusky Dolphins (Lagenorhynchus obscurus). Aquatic Mammals, 40(3).
[9] Dudzinski, K. M., Gregg, J., Melillo-Sweeting, K., Seay, B., Levengood, A., & Kuczaj II, S. (2012). Tactile contact exchanges between dolphins : self-rubbing versus inter-individual contact in three species from three geographies. International Journal of Comparative Psychology, 25, 21–43.
[10] Robinson, K. P. (2014). Agonistic intraspecific behavior in free-ranging bottlenose dolphins: Calf-directed aggression and infanticidal tendencies by adult males. Marine Mammal Science, 30(1), 381–388. https://doi.org/10.1111/mms.12023
[11] Parsons, K. M., Durban, J. W., & Claridge, D. E. (2003). Male-male aggression renders bottlenose dolphin (Tursiops truncatus) unconscious. Aquatic Mammals, 29(3), 360–362. https://doi.org/10.1578/01675420360736532
[12] Auger‐Méthé, M., & Whitehead, H. (2007). The use of natural markings in studies of long‐finned pilot whales (Globicephala melas). Marine Mammal Science, 23(1), 77-93.
[13] Visser, I. N. (1998). Prolific body scars and collapsing dorsal fins on killer whats (Orcinus orca) in New Zealand waters. Aquatic Mammals, 24, 71-82
[14] Robeck, T. R., St. Leger, J. A., Robeck, H. E., Nilson, E., & Dold, C. (2019). Evidence of Variable Agonistic Behavior in Killer Whales (Orcinus orca) Based on Age, Sex, and Ecotype. Aquatic Mammals, 45(4), 430–446. https://doi.org/10.1578/AM.45.4.2019.430

Die Unternehmensgruppe Loro Parque präsentiert die Anerkennung des Siam Parks zum besten Wasserpark der Welt, zum sechsten Mal in Folge

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Der Loro Parque hat am Freitag, 2. August, die Ergebnisse zum Siam Park, der zum sechsten Mal in Folge mit dem Preis Travellers’ Choice von TripAdvisor, als bester Wasserpark der Welt ausgezeichnet wurde, vorgestellt. Zur gleichen Zeit wurde die Fortschritte der Projekte der Stiftung Loro Parque Fundación dargestellt und die Strategie zur Eliminierung von Einwegplastik aus allen Anlagen des Unternehmens vorgestellt.

Die Veranstaltung fand im Real Casino von Teneriffa statt. Es nahmen der Präsident der Unternehmensgruppe Loro Parque Wolfgang Kiessling, der Vizepräsident des Unternehmens Christoph Kiessling, der Direktor der Loro Parque Fundación Dr. Javier Almunia sowie der wissenschaftliche Direktor der Stiftung Rafael Zamora an der Präsentation teil.

Über die Anerkennung des Siam Park, erklärte Präsident Christoph Kiessling, dass die „Schlüssel zum Erfolg“ neben der Philosophie des Loro Parque, bestehend aus Service, Freundlichkeit, lächelnden Mitarbeitern und einem professionellen Team, auch das gute Preis-/Leistungsverhältnis und das gute Funktionieren der erneuerbaren Energien sind.

In Bezug auf die Umweltschutzprojekte hob der Präsident des Loro Parque hervor, dass man sich “für die Kanaren engagiere”. Deshalb wurde eine Million Euro in das Projekt CanBio investiert. Es basiert auf einer Zusammenarbeit mit der Kanarenregierung, die ebenfalls eine Million beigetragen hat, um so gemeinsam die Auswirkung des Klimawandels auf das Meer, die Übersäuerung der Ozeane sowie deren Konsequenzen für die Artenvielfalt auf den Kanaren und in Makronesien zu erforschen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Cetaceen, Meeresschildkröten, Haien und Rochen.

Im Rahmen dieses Projektes, das sich über vier Jahre hinzieht, wird versucht, die Tiere, die in diesem Lebensraum leben, zu schützen und ein Beispiel für andere Regionen zu sein, erklärte der Direktor der Loro Parque Fundación Dr. Javier Almunia.

Gleichzeitig wurde bei dieser Gelegenheit bekannt gegeben, dass die Unternehmensgruppe mehr als 30 Tonnen Einwegplastik eliminiert hat und dass das Unternehmen weiterhin Lösungen fördern werde, die dazu dienen, die Ozeane sauberer zu halten.

“Wir dürfen nicht vergessen, dass wir ohne Plastik nicht leben können. Deshalb können wir den Gebrauch von Plastik nur in den Bereichen reduzieren, die wir beeinflussen können“, betonte der Präsident der Unternehmensgruppe Wolfgang Kiessling.

Auf diese Weise haben die Repräsentanten des Loro Parque, der als bester Zoo der Welt anerkannt ist, erklärt, dass sie sich zum Ziel gesetzt haben, die Bürger über die Umweltprobleme, denen sich die Ozeane und ihre verschiedenen Bewohner gegenübersehen, aufmerksam zu machen.

Loro Parque Fundación rettet 9 Arten vor dem Aussterben

Der wissenschaftliche Direktor der Loro Parque Fundación Rafael Zamora betonte bei dieser Gelegenheit, dass 100% der Einnahmen, die die Stiftung erhält, in Naturschutzprogramme investiert werden. So konnten dank der Spenden über 180 Projekte mit Investitionen in Höhe 19,7 Millionen Dollar unterstützt und insgesamt 9 Arten in verschiedenen Teilen der Welt vor dem unmittelbar bevorstehenden Aussterben gerettet werden.

Im Loro Parque wurde eine Methode, wie große Wale hören, erforscht

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Eine kürzlich an den Orcas im Loro Parque durchgeführte Studie, die in dem wissenschaftlichen Fachjournal  The Journal of Acoustical Society of America veröffentlicht wurde, hat die Methodologie perfektioniert, mit deren Hilfe das Hörvermögen großer Wale untersucht werden kann. Es handelt sich, aufgrund der dicken Fettschicht, die das Gehirn umgibt,  um eine sehr komplexe Technik. Dafür wurden synthetische Wellen entwickelt, die die anatomischen Charakteristika des Innenohrs der Tiere so berücksichtigt, dass sie gleichzeitig alle Neuronen stimulieren, die an der Erkennung verschiedener Schallfrequenzen beteiligt sind. Dadurch wird eine intensivere Reaktion im Gehirn der Cetaceen erzeugt, die es leichter  macht, Messungen durch die Fettschicht vorzunehmen.

Diese Methodologie öffnet eine Tür zur Erforschung der Hörfähigkeit der großen Wale, was bis dato nicht möglich war, was aber wichtig ist, wenn es darum geht, zu bestimmen, inwiefern sie unter dem steigenden Unterwasserlärm leiden. Die Auswirkungen des von den Menschen erzeugten, zunehmenden Lärms in den Ozeanen bedeutet eine große Bedrohung für die Cetaceen. Studien dieser Art sind essentiell, damit die Staaten und internationalen Organisationen Schutzmaßnahmen und Lärmbegrenzungen zum Schutz der Wale festlegen können.

Außerdem konnte so die Taubheit von Morgan erneut bestätigt werden, die von ihren Pflegern festgestellt wurde und in anderen vorausgegangenen wissenschaftlichen Untersuchungen bereits bestätigt wurde. Die Technik, die dabei benutzt wird, ist die einfachste überhaupt. Denn die Abwesenheit jeglicher Regung im Gehirn von Morgan auf Geräusche lässt keinen Zweifel daran, dass diese in Holland in todgeweihtem Zustand, gerettete Orca, eine Taubheit aufweist, deren Herkunft unbekannt ist.

Seit die Taubheit Morgans zum ersten Mal aufgefallen ist, hat das Betreuerteam von Orca Ocean, im Loro Parque, ein System entwickelt, das auf Gesten und Lichtreizen basiert,  und mit dem sie mit ihr kommunizieren können. Auf diese Weise wurde ihre vollständige Integration in die Gruppe ermöglicht. Heute geht es Morgan im Loro Parque sehr gut und sie hat sogar schon ihren ersten Nachwuchs geboren. Ula, wird im September ein Jahr alt.

Anti-Gefangenschaft-Argumente wissenschaftlich widerlegt

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Es ist traurig aber wahr, dass unsere Welt im Moment gerade die größte Umweltkrise erlebt und diese die sechste große Ausrottungswelle auf dem Planeten Erde bewirkt. Mehr als 7.700.000.000 Menschen beuten die natürlichen Ressourcen des Planeten aus, bewirken das Aussterben von Arten, verändern das Klima, verschmutzen die Ozeane und vertreiben die Tiere aus ihren natürlichen Lebensräumen.

Deshalb, in Übereinstimmung mit dem kürzlich veröffentlichten UN-Report , könnte dies bedeuten, dass 1.000.000 Spezies vom Aussterben bedroht sind, während die Natur auf eine beispiellose Weise zurückgedrängt wird und sich die Aussterberate der Arten beschleunigt.

In dieser dramatischen Situation spielen moderne Zoos aus pädagogischer, wissenschaftlicher und arterhaltender Sicht eine zentrale Rolle, um gegen die dramatischen Auswirkungen der Umweltkrise anzukämpfen und einen neuen Tierschutzgeist zu fördern. Die Gelegenheit sehr nahe an Tiere heranzukommen, ist ein machtvolles Instrument, das Sympathie und Liebe zum wilden Tier und seinem Lebensraum hervorruft.

Paradoxerweise werden Zoos und Delphinarien so hart angegriffen, wie niemals zuvor in ihrer Geschichte. Gerade jetzt, wo die Natur sie am meisten braucht. Eine kleine Gruppe von Organisationen, die in ihrer Kommunikationsweise sehr effektiv ist, versucht kontinuierlich das Konzept des Zoos zu torpedieren und gefährdet damit deren Existenz. In den letzten Jahren wurden regelmäßig Hetzkampagnen gegen Zoos weltweit durchgeführt, hauptsächlich mit dem Ziel Aufmerksamkeit zu erregen. Ihre Absicht ist es, aufsehenerregende Skandale hervorzurufen, die es ihnen erlauben, große Summen an Spendengeldern einzusammeln, die dann aber weder zur Rettung bedrohter Arten eingesetzt werden,  noch für das Wohlbefinden von Tieren in menschlicher Obhut.

Es ist bekannt, dass diese Organisationen den Löwenanteil ihrer Spenden dazu verwenden, sich selbst hohe Gehälter zu zahlen, teure Staranwälte zu beauftragen, First-Class-Reisen vorzunehmen und in Luxushotels abzusteigen. Wenn diese Hetzkampagnen-Strategie analysiert wird, stellen sich Fragen: Basieren die Angriffe auf realen Fakten? Oder sind es einfach nur Mythen, ohne wissenschaftliches Fundament? Um diese Fragen zu beantworten, ist dies eine Zusammenstellung der Anschuldigungen und Argumente, die genutzt werden, um gegen die Haltung von Tieren, und insbesondere von Cetaceen, in Zoos vorzugehen.

Jedes Argument wird basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen überprüft, um herauszufinden ob es auf realen Fakten basiert oder einfach Mythen sind, die dafür missbraucht werden, gutherzige Menschen gegen Zoos aufzubringen. Im Licht dieser wissenschaftlichen Informationen, steht fest, dass die Argumente gegen Zoos und Dolphinarien nicht überzeugend genug sind, um sie zu opfern. Wir können es uns nicht leisten Zoos zu zerstören. Im Gegenteil, in der augenblicklichen Situation, müsste man sie sogar dringend erfinden, wenn es sie noch nicht gäbe.

Sie können das ausführliche Dokument unter dem unten angegeben Link einsehen und zögern Sie nicht, uns Ihr Feedback zu schicken:

https://www.loroparque.com/pdf/encyclopedia.pdf   

Kiessling: “Heutzutage sind die Zoos die einzigen Vertreter der exotischen Tiere”

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Quelle: https://www.efeverde.com/noticias/kiessling-loro-parque-animales-exoticos-zoos/

EFE/Ramón de la Rocha

Der Gründer des Loro Parque, Wolfgang Kiessling, hebt die große Rolle der Zoos in Bezug auf Naturschutz und Artenvielfalt hervor und vertritt die Meinung, dass heutzutage diese Anlagen, „die einzigen Vertreter der exotischen Tiere sind“.

„Haben Sie in der jüngsten Vergangenheit jemals gehört, dass ein Delfin vom Aussterben bedroht ist? Nein und es gibt mehr von ihnen als jemals zuvor. Warum? Weil es uns gelungen ist, eine Sympathie für diese beeindruckenden Tiere zu wecken”, argumentiert Kiessling (Gera, Alemania, 1937) gegenüber der Nachrichtenagentur Efe.

Gut geführte Zoos retten Arten

Der Präsident des Loro Parque behauptet, dass die Zoos “Bewusstsein schaffen”, insbesondere bei den Allerkleinsten und haben es deshalb möglich gemacht, dass “viele Tiere“ ihr Aussterben überlebt haben.

“Zoos sind wichtige Genbanken. Im Loro Parque beispielsweise haben wir in Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen neun Papageienarten vor dem Aussterben bewahrt. Neun Arten, die heute nicht mehr existieren würden, wenn wir nicht an ihrem Erhalt mitgearbeitet hätten“, versichert er.

Gegenüber Kritikern und Anti-Zoo-Aktivisten versichert der deutsche Unternehmer, dass die Tiere im Loro Parque „glücklich sind“. Denn „wenn es nicht so wäre, hätte ich keinen Zoo“.

Wohlergehen der Tiere

Kiessling besteht darauf, dass in “kontinuierlichen Einschätzungen”, durchgeführt von „Experten aus aller Welt“, das Wohlergehen der Tiere in seinem Unternehmen immer bestätigt wurde und „fast immer“ erhalten wir „hundert Prozent“ der Übereinstimmung. Angesichts dessen bekräftigt der Direktor der Stiftung Loro Parque Fundación, Javier Almunia, dass Gefangenschaft bei den Tieren kein Unbehagen auslöst, solange zwei wichtige Prinzipien ihrer Haltung zugrunde liegen, nämlich „die besten Lebensbedingungen und das größtmögliche Wissen“.

“Ganz offensichtlich gibt es eine ganz klare Verhaltensänderung: Die Tiere müssen nicht jagen und sich nicht gegenüber Raubtieren verteidigen. Aber das beeinflusst ihr Wohlbefinden nicht“, hebt er hervor.

Auf der gleichen Linie versichert der Gründer des Loro Parque, dass der Lebensraum eines Tieres in direktem Verhältnis zu seiner Notwendigkeit steht, innerhalb seines Territoriums ausreichend Futter zu finden. Deshalb „wenn ein Tier genügend zu essen bekommt, auch wenn das Territorium dafür kleiner ist, wird es zufrieden sein”, betont er.

Budgets und Projekte

Kiessling kritisiert Organisationen wie PETA (Personas por el Trato Ético de los Animales/Personen für den ethischen Umgang mit Tieren), dafür, dass sie über große Budgets verfügen, “aber nichts für das Wohlergehen von Tieren tun“.

„Bei PETA wird mit vielen Lügen und Verfälschungen gearbeitet und ich bin davon überzeugt, dass die Welt bald verstehen wird, dass nicht sie die Guten sind, sondern wir, die wir Tag für Tag für die Tiere arbeiten“, meint er Kiessling erinnert außerdem daran, dass die Unternehmensgruppe Loro Parque, über ihre Stiftung, jedes Jahr Gelder zur Finanzierung von Projekten zum Schutz bedrohter Arten bereitstellt, wie für Papageien, Cetaceen, Haie und Meeresschildkröten.

Seit 1994 hat die Loro Parque Fundación 19,7 Millonen Euros in dieses Konzept investiert und in diesem Jahr wurde das Projekt ‘CanBio’ in Zusammenarbeit mit der Kanarenregierung, ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist die Erforschung des Klimawandels in Bezug auf seine Auswirkungen auf das Meer, die Übersäuerung der Ozeane und dessen Einfluß auf die marine Artenvielfalt des Archipels.

Nachhaltigkeit der Anlagen

Der deutsche Unternehmer erinnert außerdem daran, dass der Loro Parque eines der ersten Unternehmen war, das die Nutzung von Einwegplastik aus seinen Anlagen verbannt hat. „Es ist ziemlich kostspielig, alle Produkte auf biologisch abbaubare Alternativen umzustellen, aber zum Wohl der Umwelt tun wir das“; betont er.

Seit fast10 Jahren funktioniert ein Teil des Zoos in Puerto de la Cruz mittels Energie, die aus der eigenen Photovoltaikanlage gewonnen wird und innerhalb des nächsten Jahres hofft Kiessling, dass der gesamte Park sich selbst versorgen kann und zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energiequellen gespeist wird.

In Bezug auf die Orca Morgan, die im November 2011 in den Loro Parque gebracht wurde, hebt Almunia hervor, dass die Fundación Free Morgan, eine Organisation, die die Freilassung dieses Cetaceo fordert, zum zehnten Mal einen Prozess gegen den Loro Parque und die kolländische Regierung, die die Verlegung nach Teneriffa autorisiert hat, verloren hat.

“Wir wissen nicht, was wir noch tun sollen, um einigen Organisationen klarzumachen, dass von Anfang an korrekt gehandelt wurde”. Seit dem Moment als Morgan todgeweiht vor der holländischen Küste gerettet wurde”, unterstreicht Almunia, Er bekräftigt, dass seiner nach Meinung nach die Entlassung der Orca in die Natur “einem Todesurteil gleichkomme”. EFE

ggh/jmr

Startschuss zur Wahl der Miss Norte im Loro Parque

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In der Anlage des Orca Ocean, im Loro Parque wurde heute Morgen, Freitag 12. Juli, offiziell die Wahl zur Miss Norte 2019, die am 1. August in Los Realejos, im Rahmen des großen Festprogramms Fiestas del Carmen gefeiert wird, vorgestellt.

An der Ausscheidung nehmen dieses Mal 23 Kandidatinnen teil, die sich in dem anerkannt besten Zoo der Welt präsentierten. Außerdem waren der Festbeauftragte der Stadt, José David Cabrera, die Tourismusrätin, Carolina Toste, sowie der Direktor der Veranstalung Miss Norte, Sandro Pérgola vertreten, die fest auf die genannten Marken und zahlreiche private Unternehmen vertrauen.

„Es handelt sich um viel mehr als einen herkömmlichen Schönheitswettbewerb. Das beweisen wir seit vielen Jahren. Unsere Dynamik, wenn es darum geht, die Veranstaltung mit ihren zahlreichen Aktivitäten zu organisieren, machen ganz klar den Unterschied zu anderen Wettbewerben aus. Jeder kennt Miss Norte. Es ist eine Marke die seit Ende der 90er Jahre fest positioniert ist“, versicherte Pérgola.

Die Gala wird in diesem Jahr, am 1. August um 21.30 Uhr auf der Plaza San Agustín in Los Realejos, gefeiert. Die Publikumskapazität ist begrenzt. Einladungen können ausschließlich durch Einkäufe in den Geschäften mit Herz in Los Realejos erworben werden.

In der Gemeinde gibt es fünf offene Einkaufszentren (La Cruz Santa, Icod el Alto, Realejo Alto, San Agustín und Toscal Longuera) „und dieses ist eine Formel, die in den Tagen vor der Gala zur Miss Norte den Umsatz von über 5.000 Euro in unseren Geschäften garantiert. Wer einen der maximal 500 begehrten Plätze ergattern möchte, kann dies nur durch Einkäufe in der Gemeinde erreichen“, erklärte der Bürgermeister Manuel Domínguez.

„Wir sind uns dessen bewusst, dass junge Frauen aus dieser und anderen Gemeinden der Umgebung teilnehmen. Deshalb gibt es eine besondere Vorfreude darauf, diese besondere Nacht mit der Familie und Freunden zu teilen. Diese wiederum müssen dafür das Einkaufsangebot von Los Realejos in Anspruch nehmen, um eine der begehrten Eintrittskarten zu erhalten. Eine Idee, die wir bereits bei anderen ähnlichen Veranstaltungen durchgeführt haben und die von den lokalen Geschäftsleuten sehr positiv aufgenommen wurde“, ergänzte er noch.

Kandidatinnen 2019: María Díaz, Felisa Correa, Estefanía García, Nayarí Álvarez, Victoria Guzmán, Alexandra Chandiramani, Elizabeth Jorge, Carolina Siverio, Nadia Suárez, Norely Pérez, Nira Domínguez, Sandra Pérez, Esther Hernández, Gara García, Gisela Aguiar, Ainara Rivero, Tamara Martín, Lucía Díaz, Marta Fariña, Fátima González, Daniela Sánchez, Ana Isabel de Luis und María Vera.

Erneute Niederlage der Free Morgan Foundation in Holland

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Heute Morgen, Mittwoch, 10. Juli, hat sich die holländische Justiz, im Fall der Orca Morgan, zugunsten des Loro Parque ausgesprochen und bestätigt, dass die CITES-Genehmigung nicht annulliert wird,  wie es von der Free Morgan Foundation gefordert wurde. Mit diesem Urteil des Obersten Gerichtshofs der Niederlande, ist es nun schon das zehnte Mal, dass sich die Behörden den Anzeigen von Tieraktivisten entgegenstellen.

Erneut bei dieser Gelegenheit, und wie sich auch schon andere juristische und verwaltungstechnische Instanzen wiederholt geäußert haben, hat der Oberste Gerichtshof von Holland die qualitativ hochwertige Anlage des Loro Parques sowie die exzellenten Haltungsbedingungen zum Wohlbefinden der Tiere hervorgehoben.

Das Urteil erkennt auch an, dass es keine Einschränkung in Bezug auf eine Fortpflanzung von Morgan gibt, was der Hauptkritikpunkt der Free Morgan Foundation war, die damit unterstellte, dass dies zu gewerblichen Zwecken geschehe. Es wurde Loro Parque zugestanden, dass auch andere Aktivitäten, die nicht ausschließlich auf wissenschaftlicher und bildender Ebene basieren, ebenfalls erlaubt sind. Deshalb sieht das Gericht keinen Grund, die Genehmigung zurückzunehmen.

Für den Loro Parque ist es sehr wichtig, dass sowohl die Gerichts- als auch die in diesem Anliegen kompetenten Verwaltungsorgane, die exzellenten Bedingungen in unserem Park anerkennen und hervorheben, da diese Bestätigung von Instanzen und Autoritäten kommt, die absolut unparteiisch und unabhängig sind. Und dies trotz der kontinuierlichen und disqualifizierenden Kampagnen, die von radikalen Gruppen permanent durchgeführt werden, um uns zu diffamieren und mit Lügen und Falschaussagen, die die Wahrheit verzerren, zu diskreditieren. Sie nehmen auch gegenüber den Gerichten eine klare ablehnende Haltung ein, wenn sie ihren Klagen nicht stattgeben.

In diesem Sinne möchte der anerkannt beste Zoo der Welt die Free Morgan Foundation daran erinnern, dass, wiederholt die CITES-Behörde, das Europaparlament und die holländische Justiz ihnen eindeutig klargemacht haben, dass sie im Irrtum sind. Anstatt von Morgan besessen zu sein, sollten sie ihr Engagement lieber darauf verwenden, die bedrohten Orca-Bestände zu schützen.

Zum zehnten Mal: es reicht jetzt damit, Zeit und Mittel der spanischen, holländischen und europäischen Institutionen zu verschwenden.

Die Geschichte von Morgan

Das Orca-Weibchen Morgan ist seit 2011 in der Obhut des Loro Parque. Die Entscheidung das Tier in die großräumige und vollständig ausgestattete Anlage OrcaOcean im Loro Parque zu überführen, wurde mit dem Ziel getroffen, ihr ein adäquates Leben zu ermöglichen und insbesondere ihrem Bedürfnis nach sozialer Interaktion nachzukommen. Es muss berücksichtigt werden, dass diese Entscheidung zum damaligen Augenblick von niederländischen Autoritäten (basierend auf der Meinung unabhängiger Experten) getroffen wurde. Denn die Rückführung von Morgan in die Natur ist unmöglich. Die einzige Alternative für dieses Tier wäre die Euthanasie gewesen.

Der Loro Parque wird von allen wichtigen Verwaltungsinstanzen (CITES in den Niederlanden und Spanien, Zoo-Inspektion in Spanien und kompetenten, spanischen Tierschutzbehörden) unterstützt, die die Forderungen und Interpretationen von FMF zur CITES-Genehmigung ablehnen. Übrigens, FMF ist die einzige Organisation, die sich für die Freilassung des Tieres einsetzt.

Morgans Gesundheitszustand

In den letzten Jahren hat Morgan im Loro Parque, unter der Fürsorge eines professionellen Veterinär- und Tierpflegerteams gelebt. Ihr allgemeiner Gesundheitszustand ist hervorragend. Sie hat seit ihrer Ankunft im Loro Parque über 1.100 Kilogramm zugenommen und ist genauso groß wie vergleichbare Weibchen ihres Alters.

Obwohl die Untersuchung durch eine unabhängige Expertengruppe ergeben hat, dass sie fast oder sogar komplett taub ist, konnten ihre Betreuer ein vollständiges Kommunikationssystem über Lichtzeichen entwickeln – Pionierarbeit und die weltweit einzige bekannte Methode, die für einen behinderten Orca entwickelt wurde. Dank der Fürsorge der Pfleger und dieses auf sie abgestimmte System, ist es ihr möglich, trotz der Einschränkung an allen Aktivitäten der Gruppe teilzunehmen. Morgan ist komplett in die Gruppe integriert und hat soziale Bindungen zu allen Orcas des Loro Parque aufgebaut.

Akkreditierungen

Der Loro Parque ist eine zoologische Anlage, die nach der europäischen Zoo-Direktive akkreditiert ist. Alle Gesetze und vorgesehenen Normen werden strikt befolgt. Der Loro Parque wird jährlich von kompetenten Inspektoren überprüft. Außerdem wendet der Loro Parque die höchsten Standards in der Haltung von Orcas an, die von der Europäischen Zoo- und Aquariumvereinigung oder dem europäischen Verband für Meeressäuger sowie unabhängigen Organisationen wie American Humane, ABTA, Biosphere Parks, etc anerkannt sind. In 2017 wurde der Loro Parque mit dem Travellers’ Choice Awards von TripAdvisor als bester Zoo der Welt ausgezeichnet. Mehr Infos über: http://www.loroparque.com/morgan/

Loro Parque beschreibt erstmals den Versöhnungsprozess bei Orcas

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Eine Studie, vorgenommen an den Orcas des Loro Parques und veröffentlicht in dem Fachjournal Zoo Biology erklärt das Versöhnungsverhalten nach sozialen Konflikten zum ersten Mal aus wissenschaftlicher Sicht.

Dazu haben die Wissenschaftler das Sozialverhalten der Orcas detailliert beschrieben und ihre Tendenz zur Versöhnung nach sozialen Konflikten, die weniger als 1% der Verhaltensweisen ausmachen, die diese Tiere entwickeln. Innerhalb der dokumentierten Verhaltensweisen ist das kuriose Partnerschaftsmuster, als „sanfter Biss der Zunge“  beschrieben, hervorzuheben, bei dem sie  sanft die Zunge des anderen mit den Zähnen anknabbern, ohne sich zu beißen. In diesem Sinne traten Wechselwirkungen zwischen einem Orca-Paar auffallend häufig auf, als erwartet, was auf eine besondere Affinität zwischen einigen Individuen hinweist.

Die Erforschung des Sozialverhaltens dieser Cetaceen hilft die Interaktionen unter den Tieren, die in menschlicher Obhut  leben, besser zu verstehen und die Gruppen dadurch besser halten zu können.

Auf diese Weise bestätigt sich der Loro Parque als Forschungsplattform um das Leben der Tiere kennenzulernen und zu verbessern. Und diese Arbeit ist lediglich ein Beispiel mehr dafür, dass der Park zum Fortschritt in der Wissenschaft zum Schutz des marinen Lebensraums beiträgt.

Loro Parque beherbergt die Jahresversammlung der spanischen Gesellschaft für veterinärpathologische Anatomie

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Der Loro Parque, der von TripAdvisor anerkannt beste Zoo der Welt, hat in dieser Woche die Jahresversammlung der spanischen Gesellschaft veterinärpathologische Anatomie (SEAPV) zu Gast. Die offizielle Einweihung fand heute Morgen, Donnerstag 13. Juni, statt und durfte mit der Präsenz von Teneriffas Inselrat für Land-, Forst- und Fischwirtschaft Jesús Manuel Morales rechnen. Außerdem waren der Präsident von SEAPV Valentín Pérez, der Direktor von IUSA Antonio Fernández, die Präsidentin der Tierärztekammer von Santa Cruz der Tenerife María Luisa Fernández sowie der wissenschaftlicher Direktor der Loro Parque Fundación Rafael Zamora anwesend.

Während dieses Treffens, das noch bis morgen, Freitag 14. Juni, dauert, können die Teilnehmer aus erster Hand die Arbeit des Loro Parques in Bezug auf Aufklärung und Sensibilisierung, Arterhalt und wissenschaftliche Forschung kennenlernen. Dieser Einsatz erfolgt an einem einzigartigen Ort, mit einer großen Artenvielfalt und naturnahen Lebensräumen, die dazu einladen die Naturschönheit der fünf Kontinente zu erleben.

Jahrestreffen SEAPV

Das Jahrestreffen findet in verschiedenen Städten statt, die mit Experten aus der veterinärpathologischen Anatomie verbunden sind, um den Kontakt zwischen den Spezialisten sowie den Erfahrungsaustausch zwischen Dozenten und Wissenschaftlern, über mündliche Vorträge und Bildmaterial zu fördern.

Wissenschaftliches Programm 2019

Zu dieser Gelegenheit beinhaltet das wissenschaftliche Programm 30 Vorträge und 35 Poster. Außerdem wird es eine Fortbildungsveranstaltung geben, die sich speziell mit der Pathologie der Meeresbewohner befasst und von Dr. Judy St. Leger DVM, von der amerikanischen Pathologen-Kammer geleitet wird. Hervorzuheben ist auch der Ehrengast  José Luis Sáez, mit einer breiten beruflichen Erfahrung als nationaler Koordinator von Arbeitsgruppen für Brucellose und Tuberkulose für die Subdirektion für Gesundheit, Umwelthygiene und Nachverfolgbarkeit des Ministeriums für die Land- und Fischwirtschaft und Ernährung.

Loro Parque und die Inselregierung Teneriffas machen mit dem Geografen Alexander von Humboldt bekannt

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Im Loro Parque wurde gestern Abend, Donnerstag 13. Juni, eine Vortragsreihe anlässlich des 250. Geburtstags von Alexander von Humboldt angeboten. Der Ehrentag, der im anerkannt besten Zoo der Welt begangen wurde, hat diesen Wissenschaftlers als Vater der modernen, universellen Geographie gewürdigt.

Die Inselbeauftragte für auswärtige Angelegenheiten, Delia Herrera, hat sich für die Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Humboldt und dem Loro Parque sowie für die Gestaltung des Festaktes bedankt. Sie erklärte, dass verschiedene Festakte, auch in Kollaboration mit den Museen der Insel vorbereitet wurden, um mit der Person des Wissenschaftlers bekannt zu machen.

 

Im Laufe des Tages ergriff als Erster der Professor im Ruhestand der Universität Navarra, Luis Herrera, mit dem Vortrag Alexander von Humboldt: de Tenerife al nuevo mundo, el pingüino de Humboldt y otros epónimos (Alexander von Humboldt: von Teneriffa in die neue Welt, Humboldtpinguine und andere Namensgeber) das Wort. Ihm folgte die Doktorin der Biologie der Universität La Laguna, Fátima Hernández, mit dem Vortrag Alexander von Humboldt y visiones convergentes de artistas sobre naturaleza (Alexander von Humboldt und damit verbundene Visionen von Künstlern über die Natur).

Danach sprach der Präsident des Kulturvereins Humboldt auf den Kanaren, Isidoro Sánchez, über den Aufenthalt des Wissenschaftlers auf der Insel. Abschließend wurde der Ehrentag mit der Präsentation eines Werks des Künstlers Alejandro Tosco, das eigens für diesen Zweck geschaffen wurde, beendet.

Das Festprogramm, geht am heutigen Freitag 14. Juni, im Museo de Naturaleza y Arqueología (MUNA) mit einem Workshop für Kinder weiter. Er beschäftigt sich mit der Anerkennung der marinen Formen und beinhaltet auch die Art der nach ihm benannten Humboldtpinguine. Außerdem sind zusätzlich zu den aktuellen Aktivitäten auf der Insel weitere Festakte vorgesehen, die im September in Ecuador stattfinden. Konkret wird es dort eine Gesprächsrunde und eine Kunstausstellung De Sur a Sur in der Stadt Quito geben, die von dem Humboldtverein dieses Landes organisiert wird.

Gedenken

Im Jahr 2019 wird nicht nur des 250. Geburtstags Humboldts gedacht, sondern es sind auch schon 160 Jahre vergangen, seit er in Berlin (am 6. Mai 1859) verstarb sowie 220 Jahre seit seinem Aufenthalt auf den Kanaren (Juni 1799). Aus diesem Grund finden zahlreiche Aktivitäten rund um die Figur Alexander von Humboldt, in Ecuador, Deutschland und auf Teneriffa statt.

Das Ziel des Kulturprogramms beschränkt sich nicht nur darauf die Vision der Insel als interkontinentale Plattform zu stärken, sondern möchte auch das Bewusstsein für einen nachhaltige, umweltfreundliche Entwicklung (ODS) über das Medium der Kunst schärfen.