Die Loro Parque Fundación nimmt eine große Plastik-Säuberungsaktion an der Küste von Punta de Hidalgo vor

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Die Stiftung Loro Parque Fundación hat an diesem Samstag, 25. Mai, eine große Plastiksammelaktion am Strand von Punta de Hidalgo,  in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation Promemar, durchgeführt.

Das Ziel dieser Aktivität ist, eine größtmögliche Menge dieses umweltschädlichen Materials zu sammeln und anschließend daraus riesige Kunstskulpturen zu bauen, die das große Problem sichtbar machen.

In diesem Sinn folgt die Stiftung ihrer Mission, die Menschen dafür zu sensibilisieren und ihr Bewusstsein dafür zu schärfen, wie sehr die Plastikverschmutzung uns alle betrifft. Insbesondere liegt der Fokus auf der Artenvielfalt im Meer. Gleichzeitig wird die Suche nach Lösungsvorschlägen gefördert, die die Ozeane sauberer halten.

An dieser Sammelaktion der Bildungsabteilung der Loro Parque Fundación haben sich über 50 Freiwillige beteiligt, die eine weitere Säuberungsaktion für den Juni planen. So soll die Botschaft zum Schutz und Erhalt der Umwelt möglichst viele Menschen erreichen, um die Küsten des Archipels zu schützen.

Engagement für die kanarischen Strände

Die Bildungsabteilung hat über das Projekt “La arena de nuestras playas” (Der Sand unserer Strände) Sand an kanarischen Stränden gesammelt und analysiert, inwiefern sie mit Plastik belastet sind. An dieser Aktion haben über 492 Schüler und 12 Oberstufenschulen teilgenommen. Durch Aktivitäten wie diese, die die Stiftung kontinuierlich durchführt, konnten die Schüler hautnah den Zustand der Küsten des Archipels erleben und sich an deren Säuberung beteiligen. Die Analyseergebnisse aller beteiligten Strände werden im Juni vorgestellt.

Der Loro Parque stellt eine unglaubliche Korallenzucht aus

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Im Aquarium des Loro Parque wird in den nächsten Wochen eine Korallenfarm ausgestellt. Die Fortpflanzung erfolgt asexuell. Diese Tiere, die auch bekannt sind, als mariner Dschungel, betreiben Fotosynthese und besitzen eine immense Artenvielfalt, die 25 Prozent der marinen Lebewesen beherbergt.

Deshalb können die Besucher in dieser neuen Ausstellung aus der Nähe die Nachzuchtarbeit beobachten, die der Loro Parque mit diesen Organismen betreibt, die in der Natur eine absolut unverzichtbare Rolle für die Ozeane und die Sauerstoffproduktion spielen.

Leider hat die internationale Naturschutzunion (UICN) schon 2008 davor gewarnt, dass ein Drittel aller Korallenriffe, unter anderem durch die Ausbeutung der Ressourcen, die Bebauung der Küsten, die globale Erwärmung und den aufdringlichen Tourismus vom Aussterben bedroht sind. Als Konsequenz daraus, verlieren die Korallen ihre Farbe, erfahren eine Beeinträchtigung ihrer Möglichkeiten und es wird der Lebensraum von tausenden Arten zerstört, die in diesen Riffen leben.

Nachdem es eine Art ist, die gemäß der UICN vom Aussterben bedroht ist, spielen Wildtierschutzzentren, wie der Loro Parque, eine unverzichtbare Rolle, um die Situation sichtbar zu machen und das Bewusstsein der Besucher dafür zu schärfen, wie wichtig es ist, sie zu schützen und ihr Aussterben zu vermeiden.

Deshalb agieren die Korallen, im anerkannt besten Zoo der Welt, als Botschafter ihrer Art in der Natur, die einer ernstzunehmenden Bedrohung ausgesetzt sind. Gleichzeitig ist die Ausstellung ein Vorreiter dafür, auch an anderen Orten der Welt Korallenfarmen und Riffe zu schaffen, die es erlauben, die Zukunft dieser Tiere und derjenigen, die darin leben zu bewahren.

Orca versus weißer Hai: Ein Kampf zwischen großen Räubern, bei dem es einen Sieger gibt

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Video: https://www.youtube.com/watch?v=p5y6lwNmLOM

Traditionell ist der Hai schon immer einer der gefürchtesten Meeresbewohner der Welt gewesen. Nichtsdestotrotz ist in den letzten Jahren immer wieder in Verbindung mit dem Gefährlichsten von allen, dem weißen Hai, ein großes Mysterium beobachtet worden. Wiederholt sind Kadaver von weißen Haien aufgetaucht, aus denen nur die Leber herausgerissen wurde. Es schien unglaublich, dass es plötzlich einen noch größerer und aggressiverer Hai geben sollte. Aber schnell fiel der Verdacht auf Orcas, die größten Räuber der Meere, die dafür bekannt sind, raffinierte Jagdtechniken zu entwickeln, um die unterschiedlichsten Spezies zu erbeuten. Und auch wenn Angriffe von Orcas auf weiße Haie nur sehr selten beobachtet wurden, hat die Hypothese damit an Kraft gewonnen, dass immer im Falle des Auftauchens eines Haikadavers ohne Leber, auch Orcas in der Nähe waren.

Das Mysterium wurde noch erstaunlicher mit dem Auftreten von Port und Starboard. Es handelt sich um zwei männliche Orcas, deren Rückenflosse kollabiert ist und die gesichtet wurden, als Angriffe auf weiße Haie registriert wurden. Auch wenn es nicht oft vorkommt, so können Orcas mit geknickter Rückenflosse in der Natur beobachtet werden. Aber der Umstand, dass gleich zwei Exemplare gleichzeitig mit geknickter Rückenflosse auftauchten, lässt vermuten, dass dies mit ihrer Jagdtechnik in Verbindung steht.

Es ist bekannt, dass in der Natur die Rückenflosse vor allem durch Traumata knicken. Dazu zählen Schläge, Verletzungen im Kampf mit anderen Machos oder Verletzungen durch Schiffsschrauben oder sogar durch Schüsse. Und es scheint wenig Sinn zu machen, anzunehmen, dass zwei Tiere mit dieser Eigenschaft, sich zusammentun, um eine neue Technik zu entwickeln, mit der sie ausgerechnet auf die gefährlichsten Haie des Ozeans Jagd machen. Es scheint wahrscheinlicher, dass heftige Schläge, die sie vermutlich beim Jagen und Töten eines weißen Hais in Kauf nehmen müssen, die fragile Gewebestruktur, die die Flosse aufrecht erhält, beschädigt und zu dem Knick geführt hat.

Glücklicherweise handelt es sich um eine rein ästhetische Eigenschaft und abgesehen davon, dass sie gegenüber weiblichen Tieren etwas an Attraktivität verlieren könnten, haben diese Machos einen außergewöhnlichen Wettbewerbsvorsprung in der Tierwelt gefunden: sie ernähren sich von einem Raubfisch, den kein anderer Räuber frisst. Es bleibt noch zu klären, weshalb sie nach dem Töten des ebenbürtigen Tieres, nur die Leber fressen.

Die Mönchsrobbe reduziert ihr Risiko auszusterben und weckt Hoffnungen dank einer internationalen Zusammenarbeit

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Mittelmeer-Mönchsrobbe auf Madeira. Quelle: Nuno Sá.

Die Mönchsrobbe, das Säugetier, das in Europa am meisten vom Aussterben bedroht ist und deren Anwesenheit in der Vergangenheit in allen Mittelmeerländern, an der afrikanischen Küste und in Makaronesien sehr häufig war, wäre fast völlig vom Planeten Erde verschwunden. Dank der Zusammenarbeit verschiedener internationaler Organisationen und einer wichtigen Aufklärungsarbeit, verbessert sich inzwischen ihre Wahrscheinlichkeit zu überleben. In diesem Sinne arbeitet die Loro Parque Fundación mit einem Arterhaltungsprojekt für die Mönchsrobbe auf Madeira zusammen und kofinanziert die Entwicklung eines Systems, das die Beobachtung der Bestandsentwicklung (LIFE13 NAT/ES/00974) durch die Stiftung CBD Habitat und das Instituto das Florestas e Conservação da Natureza de Madeira ermöglicht.

Mutter und Mittelmeer-Mönchsrobbe Kalb am Eingang eines Grotte in die Ilhas Desertas (Madeira). Quelle: Instituto das Florestas e Conservação da Natureza da Madeira.

In der Gegenwart ist diese Art fast überall verschwunden, wo sie früher regelmäßig anzutreffen war. Dazu zählten der gesamte Mittelmeerraum, Marokko, Mauretanien, die Westsahara, die Kanaren, Madeira und die Azoren. Ihr Bestand hat sich auf weniger als 700 Exemplare reduziert, die sich in verschiedene Untergruppen aufgesplittet haben. Das macht sie zur am meisten bedrohten Robbenart des Planeten. Der ungewollte Beifang und die Verschlechterung ihre Lebensraumes sind die wichtigsten Faktoren, die das Überleben der Art bedrohen. Den härtesten Schlag erlebte die Art 1997 als 200 Exemplare in der Kolonie Cabo Blanco (Mauretanien/Marokko) aufgrund einer sogenannten Roten Flut, eines Algenblütenteppichs, verendeten.

Mittelmeer-Mönchsrobbe auf Madeira. Quelle: Instituto das Florestas e Conservação da Natureza da Madeira.

Das Projekt, für das sich die Loro Parque Fundación engagiert, konzentriert sich auf eine kleine Gruppe (ungefähr 25 Exemplare), die auf der Inselgruppe Ilhas Desertas anzutreffen ist, die sich wie festgestellt werden konnte, aber auch nach Madeira bewegt. Pablo Fernández de Larrinoa, Direktor des Programm zum Schutz der Mönchsrobbe der Stiftung CBD Habitat, ist fest davon überzeugt, dass eine öffentlich-private Zusammenarbeit diese Art vor dem Aussterben retten kann. „Das gilt sowohl in Bezug auf die Finanzierung durch gemeinschaftliche Institutionen und die betroffenen Länder als auch durch die Beteiligung privater Unternehmen, die sensibel genug sind, zu erfassen, was der Verlust der  globalen Artenvielfalt für den Planeten bedeutet. Das Gleiche gilt für die Durchführung der Arterhaltungsmaßnahmen, bei der die koordinierte und dirigierte Beteiligung der Bevölkerung immer notwendiger wird um die Arbeit der Experten zu ergänzen und zu flankieren“, hebt er hervor.

Mutter und Mittelmeer-Mönchsrobbe Kalb einige Tage alt in einer Höhle, beobachtet von einer Überwachungskamera. Credits: Instituto the Florestas e Conservação de la Natureza auf Madeira. 

In diesem Sinne unterstützt die Loro Parque Fundación das Projekt durch die Markierung der Mönchsrobben mit GPS Empfängern, die es ermöglichen die Bewegung der Tiere zu verfolgen und so die kritischen Lebensräume zu bestimmen. Dieses Wissen hilft den Behörden von Madeira, um effektivere Schutzmaßnahmen zu treffen. Dieses Beobachtungssystem bringt zudem Aufschluß über die Bereiche  und die Tiefe, in der die Tiere ihre Nahrung jagen. So kann festgestellt werden, inwiefern sie sich mit den Fischfangaktivitäten in der Gegend überschneiden.

Die Experten bemerken auch, dass es sich um eine Gruppe auf Madeira handelt, die auf dem Archipel absolut isoliert lebt und zu der es derzeit keine Verbindungen von außen gibt. Zudem lebt die Mittelmeer-Mönchsrobbe, aufgrund des menschlichen Drucks auf ihren optimalen Lebensraum, zurückgezogen in Höhlen an Steinstränden und an schroffen Küsten, die nur schwer zugänglich sind. Dieses Umfeld schafft große Probleme für den Erhalt und die Wartung der GPS-Bänder, was die Feldteams immer wieder vor große Herausforderungen stellt.

U] Mutter und Mittelmeer-Mönchsrobbe Kalb einige Tage alt in einer Höhle, beobachtet von einer Überwachungskamera. Quelle: Instituto the Florestas e Conservação de la Natureza auf Madeira.

Ein anderer Aspekt des Projekts ist die Beobachtung von Höhlen über Fotofallen, um festzustellen, welche die Mönchsrobben nutzen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen, um so Schutzmaßnahmen zu etablieren. Diese Höhlen sind aufgrund des Wellengangs extremen Konditionen ausgesetzt, die in Verbindung mit Spritzern durch das Meerwasser eine weitere Herausforderung an die Technologie der Fotofallen sind.

Obwohl alle Bemühungen erste Erfolge zeigen, muss das Engagement in den kommenden Jahren aufrechterhalten werden, um die Tendenz einer steigenden Population zu bestätigen. Erst dann kann man optimistisch sein, dass sich die Art erholt. Deshalb plant die internationale Naturschutzunion, Unión Internacional para la Conservación de la Naturaleza (UICN), die nächste Einschätzung des Gefährdungsgrades im Jahr 2020 durchzuführen. Diese Bewertungen sind vor allem vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels enorm wichtig, dessen Auswirkungen für bedrohte Arten in kleinen und zersplitterten Gruppen besonders gravierend sein können.

Baltimore Aquarium: Schmierentheater um ein Sanctuary

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Quelle: http://zoos.media/medien-echo/baltimore-aquarium-schmierentheater-sanctuary/

Autor: Philipp J. Kroiß

Zu Recht wurden die Verantwortlichen des Baltimore Aquariums in der Fachwelt kritisiert, als sie davon sprachen für die Großen Tümmler des Aquariums ein Sanctuary im Stile der Tier-Endlager der Tierrechtsindustrie zu schaffen. Schon der Plan war nicht tiergerecht: so sah man einen Zuchtstopp für die Tiere in der Anlage vor, was es für sie unmöglich gemacht hätte, natürliche Sozialstrukturen langfristig aufzubauen. Für die Großen Tümmler wäre dies natürlich auf Dauer die reinste Folter gewesen.

Angeblich ist der Klimawandel schuld!

Seit der Veröffentlichung dieses tierquälerischen Plans, für den es neben der Kritik aus der Fachwelt natürlich entsprechend viel Anerkennung radikaler Zoogegner gab, hat man sich auf der Suche nach einem geeigneten Ort für die Netzkäfig-Konstruktion, die man geplant hatte, gemacht. Bis 2020 wollte man fertig sein. Laut dem CEO John Racanelli, der schon mehrfach durch seine Nähe zur Tierrechtsindustrie aufgefallen war, ist das aber nun nicht mehr einzuhalten. Schuld daran soll der Klimawandel sein.

Man kann den Klimawandel sicher für viele Entwicklungen zur Ursache erklären, aber es gibt nichts, was sich signifikant in den letzten Jahren wissenschaftlich verändert hätte, was man nicht zu dem Zeitpunkt hätte vorhersehen können, als man diesen völlig realitätsfremden Plan verkündet hatte. Schon vor wenigen Jahren gab es eine bekannte Hurricane-Problematik in der Region, die man ausgesucht hat, aber aktuell tun die Verantwortlichen des Baltimore Aquariums um Racanelli so, als sei dieses Problem gerade erst aufgetreten < https://www.npr.org/2019/05/05/720041305/at-the-baltimore-aquarium-climate-change-presents-challenges-both-inside-and-out >.

So ein Schmierentheater ist eines modernen Zoos oder Aquariums nicht würdig. Menschen machen Fehler oder treffen bisweilen falsche Entscheidungen aber dann sollten sie auch dazu stehen. Ja, das Sanctuary samt dem populistischen und das Wohl der Tiere vernachlässigenden Plan, war von vorneherein eine falsche und schlechte Idee – sowas kann man dann auch einfach mal zugeben. Daran ist nichts Schlimmes oder Verwerfliches. Diese Schmierenkomödie mit dem Klimawandel als Alibi nimmt man Menschen, die eigentlich Experten sein wollen, nicht ab.

Hat das Konzept Sanctuary eine Zukunft?

So ein Sanctuary ist ein Projekt, das über Jahrzehnte funktionieren muss und es ist ganz klar, dass zunehmend der Wandel des Klimas, die Umweltverschmutzung und andere maligne Faktoren solche Netzkäfig-Projekte unmöglich machen werden. Ebenso wird man beobachten müssen wie es mit den Delfinarien weitergehen wird, die aktuell bereits mit so genannten Sea Pens oder Bay Pens im Meer arbeiten. Hier muss man sehr überlegt handeln und die entsprechenden Einzelfälle checken.

Das alles ist aber bekannt und das seit Jahren. Das ist keine Erkenntnis aus den letzten Jahren, sondern noch viel länger bekannt als diese Schnapsidee des Baltimore Aquariums das Licht der Öffentlichkeit erblickte. Man kann nicht so tun, als würde man von den Themen Klimawandel und Umweltverschmutzung, sowie der Gesundheitsgefährdung, die von der zunehmenden anthropogenen Belastung des Meerwassers generell ausgeht, nun plötzlich überrascht worden.

Das Konzept Netzkäfig ist bereits ein Auslaufmodell, bevor es wirklich Fahrt aufgenommen hat. Es gibt einfach nicht wirklich noch genügend geeignete Buchten, die hinreichend gute Bedingungen bieten und die nicht bereits anderweitig genutzt werden, oder die im Sinne des Naturschutzes zu wertvoll sind, und die zudem vor den genannten negativen Umwelteinflüssen geschützt sind. Es braucht Delfinarien, die eine gute Wasserqualität aufweisen. Bekanntlich erreicht man das aktuell nur durch Filtern, was in offenen Netzkäfig-Konstruktionen nicht möglich ist. Der Loro Parque auf der fern des Festlands im Atlantik gelegenen kanarischen Insel Teneriffa zum Beispiel bezieht aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen das Wasser für seine Meerwasserbecken das direkt aus dem Atlantik. Dennoch muss dies mehrfach durchgefiltert werden, bevor es den hohen Anforderungen zur optimalen Haltung genügt.

In der Natur erleben wir Delfinpopulationen, deren Lebensraum eine dermaßen schlechte Wasserqualität hat, dass die Tiere dort nur eine sehr begrenzte Lebenserwartung haben, weswegen man sie in Menschenobhut unter dermaßen schlechten Bedingungen gar nicht halten dürfte. Das muss man sich mal wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Das ist ja auch ein wesentlicher Grund, warum seriöse zoologische Einrichtungen gegen Umweltverschmutzung, Überfischung und viele andere schädliche anthropogene Umwelteinflüsse kämpfen. Große Tümmler werden ja nicht zuletzt als charismatische Botschafter gehalten, um genau auf diese ökologischen Probleme aufmerksam zu machen.

Das Konzept des Sanctuary fußt auf dem massiven Irrtum und der Ideologie der Tierrechtsindustrie, das Tierhaltung per se schlecht wäre. Vor diesem Hintergrund werden dann diese Endlagerstätten, die es als sogenannte Sanctuaries schon für Elefanten in einer bemerkenswert schlechten Qualität gibt, als Ausweg aus angeblich tierschutzwidrigen Verhältnissen verkauft, der sie gar nicht sind. Meist versucht die Tierrechtsindustrie so nur an Tiere zu kommen, um sie dann für Spendenwerbung zu missbrauchen, ohne sich aber wirklich um das Wohl dieser Tiere, und schon gar nicht um den Schutz ihrer natürlichen Lebensräume zu kümmern.

Delfine in modernen Delfinarien geht es gut

Moderne Delfinarien sind hingegen nachweislich Orte des Tierwohls: In gut geführten, zertifizierten Delfinarien leben Große Tümmler länger (Jaakkola & Willis, 2019), sind gesünder (Fair et al., 2017) und weniger gestresst (Monreal-Pawlowsky et al., 2017) als ihre wilden Artgenossen. Sie trainieren gerne und schütten dabei nachweislich Glückshormone aus (Clegg et al., 2018; Ridgway et al., 2014). Über 80 der weltweit renommiertesten Wissenschaftler auf diesem Gebiet unterstützen die Haltung von Meeressäugern in modernen Zoos und Aquarien und unterstreichen die enorme Bedeutung dieser Populationen in menschlicher Obhut für wichtige Schutzprojekte und für die. wissenschaftliche Forschung, deren Erkenntnisse nicht zuletzt auch den bedrohten Populationen in der Natur zugutekommen.

An diesen Fakten sehen wir, dass es keinerlei Sinn oder Berechtigung, und schon gar keine Notwendigkeit für Sanctuaries gibt. Man muss, nur daran arbeiten, die guten Standards, die sich bewährt haben, und die von den modernen Delfinarien bereits implementiert sind, flächendeckend durchzusetzen. Leider gibt es schwarze Schafe auch unter den Delfinarienbetreibern, aber moderne, zertifizierte und verantwortungsvoll geführte Delfinarien leisten bereits heute gute Arbeit und kämpfen für das Wohl der Tiere sowohl in ihrer Obhut, als auch in der Natur.

Der Loro Parque eröffnet die TUI-Sommersaison

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Der Loro Parque hat an diesem Mittwoch, 8. Mai, den Startschuss für den Beginn der Sommersaison des deutschen Reiseveranstalter TUI gegeben. In diesem Sinne war der Zoo, der von den Nutzern von TripAdvisor als bester Zooder Welt anerkannt ist, der ideale Ort, um die 250 Direktoren, Fachberater und Mitarbeiter von TUI zu begrüßen.

Während des Besuches konnten die TUI-Mitarbeiter einen vollständigen Rundgang durch den Pakr genießen und hatte die Gelegenheit die Arbeit der Loro Parque Fundación aus der Nähe kennenzulernen. Außerdem hat das großartige Team an mehreren Konferenzen zu verschiedenen Themenbereichen, die im Saal Natura Visión angeboten wurden, teilgenommen.

In diesem Sinne gipfelte die Veranstaltung, die Teil des langjährigen Engagements des Loro Parque und von TUI für den Tourismus ist, in einem großen Cocktailempfang im Patio del Loro, um den Start der Sommersaison zu beginnen.

Die Stiftung Loro Parque Fundación erreicht, dass 20 Guayaquilsittiche in ihrer natürlichen Heimat Ecuador frei fliegen

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Rund 20 Papageien, die illegal in Ecuador gefangen wurden, sind, dank des sorgfältigen und umfangreichen Auswilderungsprogramms der Loro Parque Fundación, in ihren natürlichen Lebensraum zurückgekehrt

Manchmal kommen Fänge dieser Art häufiger vor, als man sich vorstellen kann. Deshalb haben die lokalen Behörden dafür gesorgt, dass die gefangenen Exemplare aufgrund der schlechten Haltungsbedingungen und des Stresses, dem die Tiere gewöhnlich ausgesetzt sind, nicht eingegangen sind.

Das Projekt zur Wiedereinführung in die Natur wurde über ein Freifluggehege im Reservat Buenaventura durchgeführt, wo die Loro Parque Fundación in Zusammenarbeit mit der Stiftung Jocotoco ein Arterhaltungsprogramm zum Schutz des Orcessittichs unterhält. In diesem Fall diente es der Wiedereinführung der Guayaquilsittiche.

Dort gewöhnten sich die 20 Exemplare erneut an den Lebensraum, aus dem sie einst gefangen worden waren. Zuvor hat eine eingehende tierärztliche Untersuchung gewährleistet, dass die Tiere keine Krankheiten haben. Außerdem wurden sie mit Fußringen und Mikrochips markiert, die eine Beobachtung ermöglichen und verhindern, dass sie erneut eingefangen werden, um auf dem illegalen Markt für Wildtiere verkauft zu werden.

Außerdem ermöglicht die Freilassung dieser Vögel, das Sammeln biometrischer Daten, medizinische Analysen und Verhaltensbeobachtungen, die Teil des wichtigen Erwerbs von Erkenntnissen über Wildtiere sind. Dank der Zoos sind diese Daten Bestandteil zum kurz- und langfristigen Schutz von Arten.

Dieses Projekt gesellt sich zu den zahlreichen Erfolgen, die die Loro Parque Fundación bereits zum Schutz der künftigen Tiergenerationen erzielt hat. Deshalb bestärkt die Stiftung, dass nach der Investition von über 19,6 Millionen US-Dollar, die in mehr als 160 Projekte auf fünf Kontinenten geflossen sind und nach 9 Papageienarten, die unmittelbar vor dem Aussterben gerettet wurden, dass das Motto „100% für die Natur“ nicht nur ein Slogan, sondern Realität ist.

Delfinprojekt von Ric O’Barry erzählt mal wieder Märchen

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Exklusiv für zoos.media – 02.05.2019. Autor: Philipp J. Kroiß link: https://www.loroparque.com/press/de/component/k2/item/229-delfinprojekt-von-ric-o-barry-erzaehlt-mal-wieder-maerchen

Das so genannte Delfinprojekt von Ric O’Barry verbreitet allerlei Hetze und Märchen über Delfinarien. Mit längst widerlegten Behauptungen über eine altes Video über die Orca-Dame Morgan aus dem Loro Parque sollen nun die Rezipienten hinters Licht geführt werden.

Delfinprojekt von Ric O’Barry erzählt mal wieder Märchen

Durch „Flipper“ ist Ric O’Barry berühmt geworden und zieht sich noch immer an der Bekanntheit der TV-Serie vergangener Tage hoch. Nachdem seine fragwürdigen Trainingsmethoden bekannt geworden waren, hatte er keine Chance mehr als Delfintrainer in einer seriösen Einrichtung zu arbeiten. Bald danach tat er sich als Whistleblower hervor, der angeblich aufdecken wollte, wie die „Delfinarienindustrie“ vorgehen würde. Viele fielen auf dieses schlechte Schmierentheater herein, denn sie wussten nicht, dass die Trainingsmethoden, die er beschrieb, in guten Einrichtungen schon damals als veraltet und unwirksam galten, als er noch seine aktive Zeit als Trainer hatte.

Heute bestreitet er anscheinend seinen Lebensunterhalt damit, Märchen über Delfinarien zu erzählen. Wie auch aktuell wieder. Da wärmt er ein Märchen in Form eines Videos über Morgan auf, das schon falsch war, als er es vor etlichen Jahren das erste Mal herausgebracht hatte.

Rammt Morgan ihren Kopf gegen ein Gate? Die Orcadame Morgan auf der Waage im Orca Ocean des Loro Parque | Foto: zoos.media

In einem Post vom 27. April 2019 präsentiert sein Delfinprojekt auf Facebook ein – übrigens aus dem Jahre 2016 stammendes und schon damals, unter anderem im Blog des Loro Parque, richtiggestelltes Video. Angeblich in Panik und Stress würde Morgan ihren Kopf gegen das Gate rammen. Das ist völliger Blödsinn – leider kann man es nicht charmanter ausdrücken. O’Barrys Rezept für das Märchen: Man nehme ein Video, drehe den Ton an den entsprechenden Stellen auf und fordere dann auch noch die Leute auf, an ihren Empfangsgeräten den Ton aufzudrehen. Nach dem dann alle entsprechend fleißig waren, hört man nicht nur einen Popsong, sondern auch hin und wieder das Klappern des Gates.

Wir haben bereits vor Jahren dazu aufgeklärt: Dieses Video „zeigt Morgan kurz vor der spielerischen Zusammenkunft mit Tekoa, die sie durch Rappeln am Gate einforderte. Als die beiden dann kurze Zeit später zusammengelassen wurden, spielten sie miteinander. Darauf hatte sich Morgan gefreut – viele Menschen werden das von ihren eigenen Tieren kennen, die sich ganz motiviert auf ein Spiel mit Artgenossen freuen. Morgan ist in der Orcagruppe hervorragend sozialisiert und als Teil der Gruppe spielt sie natürlich gerne mit ihren Artgenossen – wie jedes andere Gruppenmitglied auch.“ Und weiter: „[V]iele Menschen werden das von ihren eigenen Tieren kennen, die sich ganz positiv motiviert auf ein Spiel mit Artgenossen freuen. […] Spielverhalten ist sogar ein Indikator für Wohlbefinden von Tieren, da es sie nicht zeigen würden, wenn es ihnen schlecht ginge.“

Es war also Vorfreude auf gemeinsames Spiel und eben gerade keine Panik und erst recht kein Stress. O’Barry hat nie professionell mit Orcas gearbeitet, dass er das nicht erkennt, mag vor dem Hintergrund sogar nachvollziehbar sein. Die Stresswerte der Tiere werden im Loro Parque engmaschig überwacht und Morgan zeigt seit Jahren dabei keinerlei Auffälligkeiten, die auf negativen Stress überhaupt erst hindeuten. Aktuell kümmert sie sich wie eine Bilderbuch-Mama um ihre Tochter Ula. Und wer weiß: Vielleicht ist Tekoa gar der Vater von Ula, denn Spiel und Sozialisierung sind auch Interaktionen bei denen die Orcas gelegentlich sexuellen Kontakt haben. Ehrlicherweise muss man aber auch dazu sagen, dass sie tatsächlich viel Sex haben, denn es ist wichtiger Bestandteil ihrer Interaktionen – ähnlich wie es bei vielen anderen Tierarten der Fall ist.

Zu denken geben sollte aufmerksamen Tierfreunden allerdings, dass Ric O’Barry’s “Dolphin Project” jetzt schon zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren ein schon damals falsch interpretiertes Video erneut völlig falsch interpretiert, und es dadurch erneut dazu benutzt, um negative Emotionen von Tierfreunden gegen Loro Parque zu schüren, und, gewiss auch, um auf diese verlogene Weise Spendengelder von gutgläubigen Tierfreunden einzuwerben.

Morgan ist eine wichtige Botschafterin

Die Orca-Dame Morgan widerlegt aber nicht nur tagtäglich solche und andere Märchen, die die Zoogegner über sie erzählen, sondern ist vor allem eine wichtige Botschafterin. Einmal natürlich für ihre Art, denn, obwohl die Art global nicht als bedroht klassifiziert ist, stehen einzelne Populationen am Rande ihrer Vernichtung: wie die Population in der Straße von Gibraltar zum Beispiel.

Die Loro Parque Fundación macht sich stark für die Rettung dieser bedrohten Population, indem diese erforscht und geschützt wird. Ebenso engagiert sie sich für den Schutz der Orcas in Makaronesien. Seriöser Schutz aber basiert auf Forschung und hierfür haben die Orcas im Loro Parque schon einen freiwilligen Beitrag zu etlichen Studien geleistet. Zudem sind Orcas als eine attraktive „Flagship Species“ hervorragende Botschafter im Bereich des Umweltbildungsengagements des Loro Parque, um die Menschen zu mehr Schutz des Lebensraumes Meer zu bewegen. Darüber hinaus müssen Edukation, Forschung und Populationsschutz natürlich auch finanziert werden – auch hierfür sind die Orcas wichtig, denn die edukative Show, an der auch Morgan freiwillig teilnimmt, soll über eine Millionen Besucher des Loro Parque pro Jahr motivieren, sich für den Schutz der Orcas zu engagieren und die sinnvolle und wichtige Naturschutzarbeit der Loro Parque Fundacion zu unterstützen.

Das funktioniert auch sehr gut: pro Jahr investiert die Loro Parque Stiftung eine Millionen Dollar in Projekte, die vor allem Walen und Papageien, aber auch noch vielen anderen Tiere zu Gute kommen. Das „Dolphin Project“ von Ric O’Barry macht so etwas nicht. Man kann auch nicht auf der Webseite nachvollziehen, wohin die Spenden wirklich gehen – dort erklären die Verantwortlichen nur, dass man die Spenden letztendlich in Stimmungsmache gegen Delfinarien stecken würde, nennt das aber auf der eigenen Webseite euphemistischer. Dank des Loro Parque konnten bereits neun Arten vor dem Aussterben gerettet werden. Ric O’Barry kann derartige Erfolge im Natur- und Artenschutz nicht vorweisen – dafür aber eine Verurteilung, weil er schlecht mit Delfinen umgegangen ist.

Loro Parque heißt einen neuen Jaguar willkommen

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Ein neuer Jaguar, ein Weibchen namens Naya, ist im Loro Parque angekommen, um zu bleiben. Das Exemplar der  Panthera onca hat bereits die Eingewöhnungsphase an das neue Zuhause und den Artgenossen Gulliver überstanden. Seit mehreren Wochen können die beiden in ihren Außenanlagen im Loro Parque beobachtet werden.

Naya gehört einem Zuchtprogramm, im Rahmen des Europäischen Programs für gefährdete Arten (EPP) an, dem die eingeschriebenen Zoos des europäischen Verbandes,  Asociación Europea de Zoos y Acuarios (EAZA), angehören. Deshalb wurde Naya aus Martinique in der Karibik in den Loro Parque  verlegt, um sich fortzupflanzen.

Der Jaguar ist die größte Raubkatze Südamerikas sowie nach dem Tiger und dem Löwen, die Drittgrößte der Welt. In seinem Lebensraum ist das Tier an der Spitze der Nahrungskette. Der Jaguar kann verschiedene Lebensräume wie den  tropischen Regenwald Amazonas, aber auch genauso die trockenen Steppen Südamerikas bewohnen.

In der Natur ernährt er sich von verschiedenen Beutetieren, vom Fisch bis zu großen Säugetieren und sogar von kleinen Kaimanen. Außerdem ist er für seine Eigenschaft bekannt, innerhalb der Familie der Raubkatzen, den stärksten Kiefer zu haben. In der Regel, mit Ausnahme der Fortpflanzungs- und Aufzuchtzeit, lebt das Tier als Einzelgänger.

Die Panthera onca ist eine Art, die auf der Roten Liste der Internationalen Naturschutzorganisation (IUCN) als “fast gefährdete“ Art geführt wird. Eine der größten Gefahren ist die hohe Entwaldungsquote in Lateinamerika. Die Fragmentierung ihres Lebensraumes isoliert sie und macht sie verletzlicher für die Verfolgung durch den Menschen.

Die kommerzielle Jagd auf Jaguare, um ihre Pelze zu erhalten, ist dank der Anti-Pelz-Kampagnen seit Mitte der 70er Jahre und der strengen Kontrollen sowie der progressiven Schließung ausländischer Märkte stark zurückgegangen. Nichtsdestotrotz besteht eine Nachfrage nach den Pfoten, Zähnen und anderen Teilen des Tieres.

Der Loro Parque, in seiner Funktion als Wildtierschutzzentrum, bestärkt sein Engagement für den Erhalt der Natur und der verschiedenen Arten, was ihn zu einer authentischen Botschaft für Wildtiere macht.

Die Weltbevölkerungsuhr des Loro Parque durchbricht die 7700 Millionen Marke

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Die Weltbevölkerungsuhr im Loro Parque, basierend auf den Schätzungen der Wirtschafts- und Sozialbüros der Vereinten Nationen, hat in dieser Woche die historische Zahl von 7,7 Milliarden Menschen überschritten. Entsprechend dieser Tendenz wird die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2023  bereits bei über 8 Milliarden Menschen und bis 2056 sogar bei 10 Milliarden liegen. Das bedeutet, dass es immer mehr Einwohner, aber auch parallel dazu immer mehr bedrohte Arten gibt.

In diesem Sinne warnt die Loro Parque Fundación vor dem enormen Druck, den eine wachsende Bevölkerungszahl ausmacht, die dadurch die Tiere aus ihren Lebensräumen verdrängt. So wird geschätzt, dass es in Afrika, vor der Ankunft der Europäer wohl über 29 Millionen Elefanten gegeben hat. Allerdings hat sich die Population seit 1935, nach einer Studie der Internationalen Naturschutzunion aus dem Jahr 2012,  von damals 10 Millionen auf weniger als 440.000 Exemplare dezimiert.

Die gleiche Situation ist in der Antarktis in Bezug auf die Blauwale zu beobachten. Ihr Bestand ist in weniger als einem Jahrhundert von 340.000 auf etwas mehr als 1.000 Exemplare zurückgegangen. Glücklicherweise erholt sich die Population dieser Art, dank der internationalen Schutzprojekte, derzeit langsam. Im Gegensatz dazu konnten einige Cetaceen, wie die mexikanischen Schweinswale ihre Lebensumstände nicht verbessern. Sie sind mit weniger als 50 Exemplaren akut vom Aussterben bedroht.

Aktuell, gehen Schätzungen der Vereinten Nationen davon aus, dass 57 Prozent der Weltbevölkerung bereits in Städten und damit abgeschnitten von der Natur und der Tierwelt, lebt. Bis zum Jahr 2050 wird dieser Anteil voraussichtlich bereits auf 80% steigen. Dadurch wird der Kontakt mit der Natur für den Menschen immer seltener und viele Menschen werden überhaupt nicht die Möglichkeit haben, einen engen Bezug zu Wildtieren zu entwickeln.

Asien ist, mit 4476 Millionen Einwohnern und einer Bevölkerungsdichte von 144 Menschen pro Quadratikilometer,  der bevölkerungsreichste Kontinent des Planeten. Danach folgen Afrika mit 1246 Millionen und Europa mit 739 Millionen Einwohnern. Die Bevölkerungsdichte in Europa und Amerika übersteigt die Marke von 30 Menschen pro Quadratkilometer nicht. Trotzdem haben die enorme Ausbreitung von Infrastruktur und Landwirtschaft die natürlichen Lebensräume zersplittert und reduziert.

Das Problem der Überbevölkerung betrifft alle, denn die Ressourcenerschöpfung, die Abholzung und die Kontaminierung sind nur ein Beweis dafür, dass die Konsequenzen die ganze Welt betreffen.

Aus diesem Grund spielen Wildtierschutzzentren, wie der Loro Parque, eine bedeutendere Rolle als jemals zuvor:  Es ist wichtig einen lebendigen Bezug zwischen Tieren und Menschen zu erhalten. Deshalb besteht die Mission moderner Zoos darin, sich für den Erhalt bedrohter Tierarten einzusetzen, daran mitzuwirken, mehr wissenschaftliche Erkenntnisse über Tiere zu erhalten, um sie im Gegenzug besser schützen zu können und bei den Besuchern eine Liebe zu den Tieren und die Bereitschaft, sie zu schützen, zu wecken. Deshalb verstehen sich die Zoos in einer Welt, die immer mehr bevölkert und urbanisiert wird, als eine Botschaft für die Tiere und die Natur.