Das Projekt ‘CanBIO’, kofinanziert vom Loro Parque und der Kanarenregierung kommt auf Fuerteventura durch Avanfuer voran

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Das Umweltprojekt „Beobachtungsnetzwerk des Klimawandels, der Übersäuerung der Ozeane, der Unterwasser-Lärmverschmutzung auf den Kanaren und deren Auswirkungen auf die Artenvielfalt und marine Ökosysteme“ CanBIO, das vom Loro Parque und der Kanarenregierung gemeinschaftlich finanziert und von der Loro Parque Fundación gestärkt wird, kommt dank der verschiedenen Subprojekte gut voran. In diesem Fall auf Fuerteventura, wo sie über die gemeinnützige Organisation Avanfuer, in Zusammenarbeit mit dem Umweltschutzamt der Inselregierung zum Kampf gegen den Klimawandel und für einen zirkularen Wirtschaftskreislauf I+D+I, die Bewegungen der Meeresschildkröten per Drone überwacht. Außerdem besteht ein Teil ihrer Aktivitäten darin, Plastikmüll an der Playa de Cofete zu lokalisieren und zu eliminieren.

Der Direktor der Loro Parque Fundación, Dr. Javier Almunia, möchte die Wichtigkeit des Projektes „in Zeiten des Klimawandels“ hervorheben, „weil die Meeresschildkröten deshalb Strände in höheren Breitengraden für ihre Fortpflanzung brauchen“. Außerdem „würde die Ansiedlung einer neuen Brutkolonie von Unechten Karettschildkröten auf Fuerteventura, ein Erfolg des Wiedereinführungsprojektes, eine Wiederherstellung der Art auf einem Gebiet, das sie historisch als Brutplatz nutzte, bedeuten“, ergänzte er.

Ingesamt werden in CanBIO im Laufe von vier Jahren zwei Millionen Euro investiert, um die Auswirkungen des Klimawandels auf das Meer, die Übersäuerung der Ozeane und die Auswirkung auf die Artenvielfalt der Kanaren und Makronesiens zu erforschen. An dem Projekt nehmen verschiedene Forschungsgruppen der Universität La Laguna und der Universität von Las Palmas de Gran Canaria sowie die Kollektive Avanfuer und ElasmoCan teil.

Verfolgung der Meeresschildkröten an der Playa de Cofete

Das Ziel dieser Forschungsarbeit ist die Verfolgung der Wege der Unechten Karettschildkröten (Caretta caretta), um mögliche Nistplätze in Cofete zu identifizieren. Was bedeuten würde, dass die Exemplare, die vor drei Jahren an diesem Ort freigesetzt wurden, zur Eiablage zurückkommen.

Seit das ehrgeizige Projekt, eine Brutkolonie auf Fuerteventura zu revitalisieren, begonnen wurde, wurden schätzungsweise tausend Unechte Karettschildkröten auf Fuerteventura freigesetzt. Die fünf Letzten wurden mit einem GPS-Sender versehen, der an ihrem Panzer befestigt ist, um ihre Entwicklung und ihre Migrationswege im Meer verfolgen zu können.

Jetzt wird erwartet, dass einige dieser Exemplare an ihren Geburtsort zurückkehren, um abzulaichen. Deshalb patrouillieren Freiwillige und Techniker von Avanfuer, unterstützt von einer Drone, regelmäßig den 14 Kilometer langen Strand von Cofete entlang.um Spuren von Schildkröten zu entdecken. Sobald bei dieser Suche Nistplätze entdeckt werden, wird in Zusammenarbeit mit der Inselregierung Fuerteventuras ein Wach- und Schutzdienst aktiviert.

     

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