Juan Vicente Martinez, Kurator für Säugetiere und Leitender Tierpleger, erklärt uns wie die Umweltanreicherung für die Erdmännchen funktioniert.
Loro Parque hat eine Gruppe von 7 Schimpansen (Pan troglodytes) aufgenommen. Diese Tiere wurden unter den Anweisungen der CITES Behörden und in Zusammenarbeit mit der Abteilung für den Naturschutz der Guardia Civil (Seprona) und dem Ministerium für Landwirtschaft der Kanarischen Regierung in den Park gebracht. Dieser Standortwechsel wurde auch vom Unternehmen unterstützt, dass diese Tiere zuvor beherbergt hatte und unter der Befolgung der Richtlinie für zoologische Einrichtungen durchgeführt, um das Wohlergehen der individuellen Tiere und der Familie zu gewährleisten.
Die Gruppe, bestehen aus einem erwachsenen Männchen, drei Weibchen und drei Jungen, wurde während dem Standortwechsel von einem erfahrenen Team von Pflegern und Tierärzten ständig überwacht und betreut. Derzeit befindet sich die Familie in sehr gutem Zustand, einschliesslich des kürzlich geborenen Jungen. Sofort, nachdem sie in ihr neues Zuhause untergebracht wurden, begannen Sie ihre Umgebung zu erkunden und interagierten auf ganz normale Weise
So bald wie möglich wird die neue Familie den Integrationsprozess mit den Rest der Schimpansen des Loro Parque beginnen. Diese befinden sich in den Einrichtungen des Loro Parque seit den ´80ger Jahren. Damals wurden sie von den Strassen von Puerto de la Cruz beschlagnahmt. In diesem Sinne und um die Qualität des Wohlergehens der Tiere zu gewährleisten, hat Loro Parque verschiedene Veränderungen in seinen Anlagen vorgenommen. Es sind neue Termitenhügel, Wasserfälle, Baumstämme und Lianen hinzugekommen, mit denen sich die Schimpansen in einem angereicherten Umfeld entwickeln können.
Dieser Standortwechsel zum Loro Parque entspricht der Kooperation, die der Park seit vielen Jahren mit verschiedenen zuständigen Behörden, wie zum Beispiel die Zollverwaltung, CATICE oder SEPRONA, führt um gerettete oder beschlagnahmte Tiere verschiedener Arten zu beherbergen und so zur Lösung der Tierschutzprobleme beizutragen.
Der Karneval aus Neuss und aus Vechta wird in Puerto de la Cruz gefeiert. Ganz echt, mit Karnevalsprinz, Königin und Ehrenmitgliedern. Sie alle reisen nach Teneriffa, um in Puerto de la Cruz zu feiern – und das nun schon seit 40 Jahren.
Edited 11-04-2013: Acoustic report realiced by IMARES.
Beide Weibchen der Galapagos-Schildkröten (Geochelone nigra), die der Loro Parque beherbergt haben zum ersten Mal Eier gelegt. Diese Tatsache zeigt, dass beide Weibchen die sexuelle Reife erreicht haben und für die Fortpflanzung bereit sind. Es handelt sich um ein wichtiges Ereignis aus der Sicht des Umweltschutzes, da es sich um eine langlebige, aber verletzlich Art handelt, die sich sehr spät fortpflanzt, sowohl in zoologischen Einrichtungen als auch in der Natur. Deshalb beweist diese erste Eiablage, obwohl nicht fruchtbar, dass sie sich bald fortpflanzen werden.
Galapagos-Schildkröten sind die grössten des Planeten und können bis zu 250 Kilos wiegen. Einst waren sie auf allen Kontinenten, bis auf Australien und der Antarktis, verbreitet, inzwischen aber sind sie auf dem Festland ausgestorben; sie leben nur auf den Galapagos Inseln in Ecuador, wo es unterschiedliche Populationen in verschiedenen Orten gibt. Beide Weibchen des Loro Parque sind über 20 Jahre alt und leben zusammen mit dem Männchen Tom, der ungefähr 50 Jahre alt ist, in einer offenen, speziell für sie geschaffenen, Anlage, in der jedes Tier ihre eigene Höhle hat.
Normalerweise laichen Schildkröten ihre Eier in der Erde und decken die Löcher für die Inkubation ab, so dass das Pfleger-und Tierärzteteam die Tiere ständig bewacht und häufige Ultraschalluntersuchungen durchführt um die Entwicklung dieser reproduktiven Phase zu beobachten.
Die Galapagos-Schildkröte ist eine bedrohte Art und aufgeführt als selten, aufgrund der Jagd der sie ausgesetzt ist, sowie der Zerstörung ihres Lebensraums und der Einführung von Tieren, die mit den erwachsenen Tieren, um Nahrung konkurrieren müssen. “George, der Einzelgänger”, die ikonische Riesenschildkröte der Insel Pinta starb vor Kurzem ohne jeglichen Nachwuchs zu hinterlassen und nach vergeblichen Versuchen der Fortpflanzung, war es das letzte Exemplar seiner Unterart.
Der Beirat der Loro Parque Fundación hat, nach zwei Tagen intensiver Beratung, beschlossen, das Budget von einer Million Dollar, für das Jahr 2012, zu erhöhen und für die Erhaltung der Tiere und ihrer Lebensräume und für die Durchführung von Naturschutzprogrammen in 22 Ländern weltweit, zu investieren. Dies stellt ein enormes Engagement der Sponsoren und Förderer dar, die sich trotz der aktuellen Wirtschaftskrise, für den Schutz verschiedener Ökosysteme einsetzen und gleichzeitig den marginalisierten Gemeinschaften helfen.. Diese Entscheidung wird sich positiv auf mindestens 36 Wiedergewinnungsprojekte von verschiedenen Tierarten, vor allem von Papageien, sowie auch auf pädagogische Aktivitäten und den Schutz von Walen, insbesondere auf den Kanarischen Inseln, auswirken.

Während dieser sechzehnten Jahrestagung im Loro Parque, haben verschiedene Experten und Berater aus privaten und öffentlichen Einrichtungen weltweit, ausführlich die Prioritäten der Projekte, analysiert und diskutiert und haben ausserdem die Ergebnisse von einigen, in den Vorjahren eingeleiteten Projekten, beurteilt, um diese Aktivitäten zu erneuern. Hervorzuheben ist der Erfolg des Wiedergewinnungsprojektes des Gelbohr Papagei in Kolumbien, dessen Bestand sich in den letzten 13 Jahren von 82 auf fast 2.000 Exemplare erweitert hat, ein wichtiger Fortschritt, dass das Engagement der Kontinuität erfordert, dass die Loro Parque Stiftung ernsthaft übernimmt.

Unter den wichtigsten Projekten, befindet sich das Projekt, dass sich dem Schutz des philippinischen Kakadu widmet, für das im Jahr 2013 ein Budget von mehr als 170.000 Dollar zur Verfügung stehen, oder das Projekt des Blaulatzaras mit über 105.000 Dollar um weiterhin gegen dessen Aussterben zu kämpfen. Darüber hinaus werden weiterhin Forschungen über die Immunologie und Bioakustik von Walen stattfinden, die von den Universitäten von La Laguna und Las Palmas de Gran Canaria durchgeführt werden. Sowie auch das Satellitenprojekt zur Bewachung der Orcas in Zusammenarbeit mit dem CSIC in der Meeresenge von Cádiz, dass dazu gedient hat ein geschütztes Meeresgebiet vorzuschlagen. Dieses Schutzgebiet wird Bestandteil der Red Natura 2000 sein und dazu dienen die hohe Artenvielfalt der Wale der Meeresenge zu erhalten und ein besonderes Schutzgebiet für Wale haben.

Zum Abschluss müssen die wichtigen wirtschaftlichen Beiträge der Sponsoren der Loro Parque Fundación hervorgehoben werden. Dessen Zusammenarbeit ist unerlässlich um all diese Naturschutzprojekte durchführen zu können. Zu den Unternehmen, die diese Initiativen unterstützen zählen: Kalise, Pepsi, Banca March, BBVA, Banco Santander, Versele-Laga, World of TUI, Compañía Cervecera de Canarias, Cepsa, Fontasol, Redisa, Embotelladora de Canarias, Abaxis, Endesa, Activa Recursos Humanos, Fonteide, ESHL, Fuente Alta, Cash & Carry, Dona, Clax Italia, Dispayta Cabarias, DHE, Global Soluciones, Dialte, und viele andere.
Loro Parque feiert den Geburtstag von Pole Pole und Noel, zwei der 6 Gorillas der Gruppe die der Park seit 1992 beherbergt. Zu diesem Anlass hat das Pflegerteam ihnen eine ganz besondere Überraschung mit besonderen Aktivitäten ganz für sie allein vorbereitet. So wurden für sie zwei Obst-und Gemüsekuchen zubereitet. Damit haben sie vor Allem die Kinder im Park überrascht. Ausserdem wurden im Gehege verschiedene Holzgegenstände und Überraschungen für sie vorbereitet. Damit haben sie, im Rahmen der Umweltbereicherungen die normalerweise mit den Säugetieren durchgeführt werden um die Entwicklung der verschiedenen Tierarten zu bereichern, eine besondere Erfahrung erlebt.
Pole Pole ist 23 Jahre alt geworden. Er stammt aus de Tierpark in München, genauso wie sein Mitbewohner Noel, der 26 Jahre alt geworden ist. Beide sind westliche Flachlandgorillas und kamen in den neunziger Jahren in den Loro Parque, als Teil des Europäischen Programms (EEP), dass bedrohte Tiere, wie die Flachlandgorillas, vor dem Aussterben beschützt. Sie leben im Dschungel und den Wälder von Afrika Äquatorial und die Verschlechterung ihres Erhaltungsstatus in der Wildnis hat die Zucht in Menschenobhut heutzutage noch wichtiger gemacht. Zum Glück zählt das Europäische Erhaltungsprogramm (EEP) mit einer guten Anzahl an Exemplaren (420 in 2008), von denen drei Viertel in Menschenobhut geboren wurden.
Die Junggesellengruppe des Loro Parque hat in diesem Zuchtprogramm eine Schlüsselfunktion, da sie den genetischen Austausch ermöglicht und die Handhabung von Gorillagruppen in anderen Zoos unterstützt. Gorillas sind die grössten lebenden Primaten und die Tierart, mit denen die Menschen, nach den Schimpansen, am nächsten verwandt sind. Tatsächlich beträgt die prozentuale DNA-Differenz zwischen Gorilla und Mensch nur 1.6%.



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