Die erste Instanz (GEI) von Puerto de la Cruz beschließt über die Klage des Loro Parque gegen PETA wegen Verstoß gegen das Ehrenrecht

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Die Klage, die Loro Parque 2016 gegen PETA (People for the Ethical Treatment of Animals)  aufgrund der Beschwerde, die diese Organisation für die Misshandlung von Orcas bei SEPRONA eingereicht hatte, erhoben hat, wurde gestern in erster Instanz geklärt. PETA hatte den Loro Parque nicht nur vor der SEPRONA verklagt, sondern auch eine internationale Kampagne in der Presse gestartet. Die daraufhin erfolgende Untersuchung durch die spanische Umweltpolizei ergab keine Anzeichen von Missbrauch der Wale, das Gegenteil war der Fall, denn diese befanden sich in ausgezeichnetem Zustand.

Der gestrige veröffentlichte Urteil bestätigt, dass bewiesen ist, „dass die Haltungsbedingungen der Orcas im Loro Parque den geltenden Vorschriften entsprechen und sich die Wale in gutem Allgemeinzustand befinden“. Darüber hinaus ist „unstrittig, dass die im Loro Parque entwickelte Tätigkeit strikt im Einklang mit dem geltenden Recht steht, und er über die erforderlichen Genehmigungen und Lizenzen verfügt.“ Weiterhin wurde festgestellt, dass „der Zoologische Garten über qualifiziertes Personal für die Pflege und die medizinische Versorgung der in seinen Einrichtungen lebenden Orcas“ verfügt.

Das heißt, dass durch das Urteil zu keiner Zeit das Wohlergehen der Orcas des Loro Parque infrage gestellt wird, das Gegenteil ist der Fall, denn es verdeutlicht, dass die Wale sich unter der Betreuung von qualifizierten Fachleuten und Experten, und in gutem Zustand befinden. Dies zeigt eindeutig, dass die Vorwürfe von Misshandlungen oder sogar von Folter nicht der Wahrheit entsprechen.

Das Urteil versucht jedoch das Ehrenrecht mit der Meinungsfreiheit, so der Richter, in Einklang zu bringen. Demnach sei das Vorbringen dieser Behauptungen, selbst wenn diese nachweislich falsch sind, durch das Recht auf Meinungsfreiheit geschützt.  Zweifellos muss in einer demokratischen Gesellschaft dieses Recht geschützt werden, aber es ist natürlich auch notwendig, die legalen und legitimen wirtschaftlichen Aktivitäten zu schützen, die der Motor unserer wirtschaftlich geführten Gesellschaft sind. Deshalb geht Loro Parque gegen dieses Urteil vor dem Gericht des Regierungsbezirks von Santa Cruz de Tenerife in Berufung. Es gilt zu verhindern, dass Organisationen die legitime Nutzung der Meinungsfreiheit als Vorwand für  Verleumdungskampagnen ausnutzen,  um Einrichtungen  wie den Loro Parque, der sich seit 45 Jahren für den Schutz der Natur und das Wohlergehen der Tiere einsetzt, zu bekämpfen.

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