Die Stiftung Loro Parque Fundación möchte das Verbot zur Nutzung militärischen Sonars auf das gesamte Gebiet Makaronesiens ausweiten

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Die Stiftung Loro Parque Fundación hat heute, Donnerstag den 25. Oktober, auf der Pressekonferenz zur Präsentation des XIV Foro Internacional de Conservación de la Naturaleza, XIV. Internationalen Naturschutzforums, seine Absicht angekündigt, sich dafür einzusetzen, dass das Verbot zur Nutzung des militärischen Mittelfrequenz-Sonars, das in kanarischen Gewässern besteht, auf den gesamten zentralatlantischen Bereich Makaronesiens ausgeweitet wird. Die Initiative, die einstimmig von der Kanarenregierung sowie von den Europaabgeordneten der Ultraperipheren Regionen Europas  unterstützt wird, bedeutet einen wichtigen Schritt zum Schutz der Cetaceen in dieser Region.

Im Rahmen der Präsentation waren die Vizerätin für Umweltschutz der Kanaren, Blanca Delia Pérez, der Präsident des spanischen Kommitees der Internationalen Naturschutzunion (UICN), Juan Antonio López, und der Präsident der  Loro Parque Fundación, Christoph Kiessling anwesend. In diesem Jahr ist die Stiftung der Gastgeber des Forums, das im  Hotel Botánico in  Puerto de la Cruz gefeiert wird und auf dem auch die Auswirkungen des Klimawandels sowie der exotischen, invasiven Arten im Meer erörtert werden.

Deshalb war das Treffen die ideale Gelegenheit, um ein Projekt anzukündigen, das die Cetaceen vor den Verhaltenveränderungen durch Sonareinflüße schützen soll und in der Konsequenz  die Zahl der Verletzungen und Strandungen, die direkt mit Marinemanövern in makaronesischen Gewässern in Verbindung stehen, zu reduzieren.

Nachweislicher Erfolg auf den Kanaren

Nachdem die direkte Verbindung zwischen Strandungen von Cetaceen – sowie verschiedene Verletzungen – mit Marinemanövern und den Sonargeräuschen nachgewiesen wurde und hat die spanische Zentralregierung im November 2004, einer Empfehlung des Europaparlament folgend,  ein Moratorium zur Nutzung des Marinesonars in kanarischen Gewässern ausgerufen. In den letzten 14 Jahren, seit Inkrafttreten des Verbots hat es keine massiven, atypischen Strandungen auf den Inseln mehr gegeben, was eindeutig die Effizienz dieser Minderungsmaßnahme beweist.

Die Ausweitung dieses Verbotes auf die übrigen Länder in dieser Region würde einen effektiven Schutz von über 3,5 Millionen Quadatkilometer bedeuten, was 85 Prozent des Hauptverbreitungsgebietes der Meeressäuger in Makaronesien ausmacht.

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