Die Stiftung Loro Parque Fundación und kanarische Universitäten initiieren das Projekt ‘CanBio’

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Die Stiftung Loro Parque Fundación hat diese Woche mehrere Kooperationsabkommen und Verträge mit Forschungsteams der beiden kanarischen Universitäten sowie mit den gemeinnützigen Organisationen Elasmocan und AVANFUER abgeschlossen. Damit beginnt das Projekt ‘CanBio’, ein Forschungsprogramm, das gemeinschaftlich vom Loro Parque und der Kanarenregierung finanziert wird.

Über dieses Projekt untersuchen verschiedene Forschungsgruppen der Universtität in La Laguna (ULL) und der der Universität von Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) die Auswirkung des Klimawandels auf das Meer, die Versäuerung des Ozeans und die Auswirkung dieser Faktoren auf die marine Artenvielfalt auf den Kanaren und in Makaronesien. Insbesondere mit Blick auf die Meeressäuger, Meeresschildkröten, Haie und Rochen.

Das Projekt wurde im vergangenen November vorgestellt und sieht eine Investitition von zwei Millionen Euro, verteilt über vier Jahr vor. Es begann in diesem Monat Januar mit der Anbringung einer Messstation auf der Fähre Benchijigua Expres’ (der Reederei Fred Olsen), die bereits angefangen hat, Daten über die Versäuerung der Küsten in der Region zu sammeln. Diese Daten werden von einer weitere Messstation auf dem Schiff ‘Renate P’ der Reederei NISA Maritima ergänzt. Dieses Schiff verkehrt zwischen Teneriffa, Las Palmas, Lanzarote und Barcelona und kann deshalb Informationen über Makaronesien liefern.

Zu diesen beiden Plattformen gesellt sich im Laufe des Jahres 2019 ein Küstenüberwachungsnetz, das marine Umweltparameter, die mit dem Klimawandel in Verbindung stehen, der ozeanischen Versäuerung und der akustischen, submarinen Kontaminierung sowie deren Auswirkungen auf die Artenvielfalt der Kanaren erfasst. Dieses Netzwerk besteht anfangs aus zwei Bojen, die mit wissenschaftlichen Instrumenten bestückt sind, eine vor Gran Canaria und die andere vor Teneriffa. In späteren Jahren werden verschiedene wissenschaftiche Missionen mit autonomen Fahrzeugen vorgenommen, die den Archipel und Makaronesien durchqueren und dabei Informationen über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Ozean und die Verbreitung der Cetaceen im Beobachtungsgebiet liefern sollen.

All diese Aktivitäten stehen in Verbindung mit Aktivitäten, die die Loro Parque Fundación auf dem Archipel im Vorfeld unternommen hat. Sie werden es ermöglichen, wichtige Informationen zu erhalten, auf deren Basis sich die Auswirkungen und die globale Veränderung der marinen Organismen auf den Kanaren und in Makaroneisen beurteilen lassen. Auf diese Weise wird die Region sich in eine Weltreferenz verwandeln, weil sie der internationalen Gemeinschaft relevante Daten zum Klimawandel liefern kann und gleichzeitig hilft sie die Auswirkungen des globalen Wandels in der Region zu diagnostizieren.

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