Loro Parque setzt seine Strategie um, Ein-Mal-Plastik-Behälter in den eigenen Installationen zu eliminieren

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Der Loro Parque, nach TripAdvisor der beste Zoo der Welt, hat diesen Zeitpunkt gewählt, nachdem gestern, am Sonntag 22. April, der Tag der Erde gefeiert wurde, um anzukündigen, dass im Park damit begonnen wurde Ein-Mal-Plastik-Behälter innerhalb der Anlage zu eliminieren. Der Park hat schon mit dem Umstellungsprozess begonnen, der behinhaltet Plastik durch andere Materialien, die kompostierbar und biologisch abbaubar sind, zu ersetzen.

Die Menschheit wächst zahlenmäßg in riesengroßen Schritten und trotzdem existiert kein soziales Bewusstsein für die Tatsache, dass die sechste Auslöschung des Planeten bereits begonnen hat. In den letzten 100 Jahren ist die Zahl der Menschen, die die Erde bevölkern von 2.000 Millionen auf 7.600 Millionen angestiegen. Unter diesem exponentiellen Wachstum und der damit verbundenen Notwendigkeit, den verfügbaren Raum anzupassen und den immer anspruchsvolleren Bedürfnissen des Menschen gerecht zu werden, hat der Planet sehr gelitten.

So ist die Population des Elefanten, im gleichen Zeitraum von zehn Millionen Exemplaren auf weniger als 450.000 geschrumpft und in den Weltmeeren sieht die Lage aufgrund der Überfischung und der Verschmutzung, vor allem durch Plastikmüll, noch dramatischer aus.

Deshalb erkennt der Loro Parque die Wichtigkeit an, den Gebrauch von Einmalplastik, angesichts des negativen Impakts, den Plastik jährlich in der Natur verursacht, zu minimieren. Jedes Jahr werden in den Ozeanen schätzungsweise 8 bis 13 Millionen Tonnen Plastik angehäuft. Das entspricht mindestens 800 Mal dem Gewicht des Eiffelturms oder 34 Mal der Fläche von Manhatten. Bis zum Jahr 2050, so glaubt man, könnte es im Meer mehr Plastik als Fische geben.

Der Loro Parque, der sich als Naturschutzzentrum versteht, hat deshalb entschieden Gegenmaßnahmen  zu treffen, um die Menge von Plastik, die in der eigenen Anlage benutzt wird, zu reduzieren. Dazu soll zunächst der Gebrauch von Ein-Mal-Plastik um mindestens 80 Prozent eliminiert werden. Außerdem soll das Bewusstsein und die Sensibilisierung der Besucher für diese Problematik geschärft werden.

Der Park, auch repräsentiert durch die Loro Parque Stiftung, betont so seine Sorge um die Zukunft der Menschheit: Im Jahr 2050 werden 85 Prozent der Menschen in den Städten leben und die Lebenserwartung wird circa 90 Jahre betragen. Der Zoo fragt sich, auf der Basis dieser Daten, wie der Planet mit all diesen Schwierigkeiten umgehen kann, wenn der Mensch nicht jetzt beginnt, zu seinem Wohl zu agieren.

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