Loro Parque und die Inselregierung Teneriffas machen mit dem Geografen Alexander von Humboldt bekannt

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Im Loro Parque wurde gestern Abend, Donnerstag 13. Juni, eine Vortragsreihe anlässlich des 250. Geburtstags von Alexander von Humboldt angeboten. Der Ehrentag, der im anerkannt besten Zoo der Welt begangen wurde, hat diesen Wissenschaftlers als Vater der modernen, universellen Geographie gewürdigt.

Die Inselbeauftragte für auswärtige Angelegenheiten, Delia Herrera, hat sich für die Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Humboldt und dem Loro Parque sowie für die Gestaltung des Festaktes bedankt. Sie erklärte, dass verschiedene Festakte, auch in Kollaboration mit den Museen der Insel vorbereitet wurden, um mit der Person des Wissenschaftlers bekannt zu machen.

 

Im Laufe des Tages ergriff als Erster der Professor im Ruhestand der Universität Navarra, Luis Herrera, mit dem Vortrag Alexander von Humboldt: de Tenerife al nuevo mundo, el pingüino de Humboldt y otros epónimos (Alexander von Humboldt: von Teneriffa in die neue Welt, Humboldtpinguine und andere Namensgeber) das Wort. Ihm folgte die Doktorin der Biologie der Universität La Laguna, Fátima Hernández, mit dem Vortrag Alexander von Humboldt y visiones convergentes de artistas sobre naturaleza (Alexander von Humboldt und damit verbundene Visionen von Künstlern über die Natur).

Danach sprach der Präsident des Kulturvereins Humboldt auf den Kanaren, Isidoro Sánchez, über den Aufenthalt des Wissenschaftlers auf der Insel. Abschließend wurde der Ehrentag mit der Präsentation eines Werks des Künstlers Alejandro Tosco, das eigens für diesen Zweck geschaffen wurde, beendet.

Das Festprogramm, geht am heutigen Freitag 14. Juni, im Museo de Naturaleza y Arqueología (MUNA) mit einem Workshop für Kinder weiter. Er beschäftigt sich mit der Anerkennung der marinen Formen und beinhaltet auch die Art der nach ihm benannten Humboldtpinguine. Außerdem sind zusätzlich zu den aktuellen Aktivitäten auf der Insel weitere Festakte vorgesehen, die im September in Ecuador stattfinden. Konkret wird es dort eine Gesprächsrunde und eine Kunstausstellung De Sur a Sur in der Stadt Quito geben, die von dem Humboldtverein dieses Landes organisiert wird.

Gedenken

Im Jahr 2019 wird nicht nur des 250. Geburtstags Humboldts gedacht, sondern es sind auch schon 160 Jahre vergangen, seit er in Berlin (am 6. Mai 1859) verstarb sowie 220 Jahre seit seinem Aufenthalt auf den Kanaren (Juni 1799). Aus diesem Grund finden zahlreiche Aktivitäten rund um die Figur Alexander von Humboldt, in Ecuador, Deutschland und auf Teneriffa statt.

Das Ziel des Kulturprogramms beschränkt sich nicht nur darauf die Vision der Insel als interkontinentale Plattform zu stärken, sondern möchte auch das Bewusstsein für einen nachhaltige, umweltfreundliche Entwicklung (ODS) über das Medium der Kunst schärfen.

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