Kiessling: “Heutzutage sind die Zoos die einzigen Vertreter der exotischen Tiere”

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Quelle: https://www.efeverde.com/noticias/kiessling-loro-parque-animales-exoticos-zoos/

EFE/Ramón de la Rocha

Der Gründer des Loro Parque, Wolfgang Kiessling, hebt die große Rolle der Zoos in Bezug auf Naturschutz und Artenvielfalt hervor und vertritt die Meinung, dass heutzutage diese Anlagen, „die einzigen Vertreter der exotischen Tiere sind“.

„Haben Sie in der jüngsten Vergangenheit jemals gehört, dass ein Delfin vom Aussterben bedroht ist? Nein und es gibt mehr von ihnen als jemals zuvor. Warum? Weil es uns gelungen ist, eine Sympathie für diese beeindruckenden Tiere zu wecken”, argumentiert Kiessling (Gera, Alemania, 1937) gegenüber der Nachrichtenagentur Efe.

Gut geführte Zoos retten Arten

Der Präsident des Loro Parque behauptet, dass die Zoos “Bewusstsein schaffen”, insbesondere bei den Allerkleinsten und haben es deshalb möglich gemacht, dass “viele Tiere“ ihr Aussterben überlebt haben.

“Zoos sind wichtige Genbanken. Im Loro Parque beispielsweise haben wir in Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen neun Papageienarten vor dem Aussterben bewahrt. Neun Arten, die heute nicht mehr existieren würden, wenn wir nicht an ihrem Erhalt mitgearbeitet hätten“, versichert er.

Gegenüber Kritikern und Anti-Zoo-Aktivisten versichert der deutsche Unternehmer, dass die Tiere im Loro Parque „glücklich sind“. Denn „wenn es nicht so wäre, hätte ich keinen Zoo“.

Wohlergehen der Tiere

Kiessling besteht darauf, dass in “kontinuierlichen Einschätzungen”, durchgeführt von „Experten aus aller Welt“, das Wohlergehen der Tiere in seinem Unternehmen immer bestätigt wurde und „fast immer“ erhalten wir „hundert Prozent“ der Übereinstimmung. Angesichts dessen bekräftigt der Direktor der Stiftung Loro Parque Fundación, Javier Almunia, dass Gefangenschaft bei den Tieren kein Unbehagen auslöst, solange zwei wichtige Prinzipien ihrer Haltung zugrunde liegen, nämlich „die besten Lebensbedingungen und das größtmögliche Wissen“.

“Ganz offensichtlich gibt es eine ganz klare Verhaltensänderung: Die Tiere müssen nicht jagen und sich nicht gegenüber Raubtieren verteidigen. Aber das beeinflusst ihr Wohlbefinden nicht“, hebt er hervor.

Auf der gleichen Linie versichert der Gründer des Loro Parque, dass der Lebensraum eines Tieres in direktem Verhältnis zu seiner Notwendigkeit steht, innerhalb seines Territoriums ausreichend Futter zu finden. Deshalb „wenn ein Tier genügend zu essen bekommt, auch wenn das Territorium dafür kleiner ist, wird es zufrieden sein”, betont er.

Budgets und Projekte

Kiessling kritisiert Organisationen wie PETA (Personas por el Trato Ético de los Animales/Personen für den ethischen Umgang mit Tieren), dafür, dass sie über große Budgets verfügen, “aber nichts für das Wohlergehen von Tieren tun“.

„Bei PETA wird mit vielen Lügen und Verfälschungen gearbeitet und ich bin davon überzeugt, dass die Welt bald verstehen wird, dass nicht sie die Guten sind, sondern wir, die wir Tag für Tag für die Tiere arbeiten“, meint er Kiessling erinnert außerdem daran, dass die Unternehmensgruppe Loro Parque, über ihre Stiftung, jedes Jahr Gelder zur Finanzierung von Projekten zum Schutz bedrohter Arten bereitstellt, wie für Papageien, Cetaceen, Haie und Meeresschildkröten.

Seit 1994 hat die Loro Parque Fundación 19,7 Millonen Euros in dieses Konzept investiert und in diesem Jahr wurde das Projekt ‘CanBio’ in Zusammenarbeit mit der Kanarenregierung, ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist die Erforschung des Klimawandels in Bezug auf seine Auswirkungen auf das Meer, die Übersäuerung der Ozeane und dessen Einfluß auf die marine Artenvielfalt des Archipels.

Nachhaltigkeit der Anlagen

Der deutsche Unternehmer erinnert außerdem daran, dass der Loro Parque eines der ersten Unternehmen war, das die Nutzung von Einwegplastik aus seinen Anlagen verbannt hat. „Es ist ziemlich kostspielig, alle Produkte auf biologisch abbaubare Alternativen umzustellen, aber zum Wohl der Umwelt tun wir das“; betont er.

Seit fast10 Jahren funktioniert ein Teil des Zoos in Puerto de la Cruz mittels Energie, die aus der eigenen Photovoltaikanlage gewonnen wird und innerhalb des nächsten Jahres hofft Kiessling, dass der gesamte Park sich selbst versorgen kann und zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energiequellen gespeist wird.

In Bezug auf die Orca Morgan, die im November 2011 in den Loro Parque gebracht wurde, hebt Almunia hervor, dass die Fundación Free Morgan, eine Organisation, die die Freilassung dieses Cetaceo fordert, zum zehnten Mal einen Prozess gegen den Loro Parque und die kolländische Regierung, die die Verlegung nach Teneriffa autorisiert hat, verloren hat.

“Wir wissen nicht, was wir noch tun sollen, um einigen Organisationen klarzumachen, dass von Anfang an korrekt gehandelt wurde”. Seit dem Moment als Morgan todgeweiht vor der holländischen Küste gerettet wurde”, unterstreicht Almunia, Er bekräftigt, dass seiner nach Meinung nach die Entlassung der Orca in die Natur “einem Todesurteil gleichkomme”. EFE

ggh/jmr

Startschuss zur Wahl der Miss Norte im Loro Parque

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In der Anlage des Orca Ocean, im Loro Parque wurde heute Morgen, Freitag 12. Juli, offiziell die Wahl zur Miss Norte 2019, die am 1. August in Los Realejos, im Rahmen des großen Festprogramms Fiestas del Carmen gefeiert wird, vorgestellt.

An der Ausscheidung nehmen dieses Mal 23 Kandidatinnen teil, die sich in dem anerkannt besten Zoo der Welt präsentierten. Außerdem waren der Festbeauftragte der Stadt, José David Cabrera, die Tourismusrätin, Carolina Toste, sowie der Direktor der Veranstalung Miss Norte, Sandro Pérgola vertreten, die fest auf die genannten Marken und zahlreiche private Unternehmen vertrauen.

„Es handelt sich um viel mehr als einen herkömmlichen Schönheitswettbewerb. Das beweisen wir seit vielen Jahren. Unsere Dynamik, wenn es darum geht, die Veranstaltung mit ihren zahlreichen Aktivitäten zu organisieren, machen ganz klar den Unterschied zu anderen Wettbewerben aus. Jeder kennt Miss Norte. Es ist eine Marke die seit Ende der 90er Jahre fest positioniert ist“, versicherte Pérgola.

Die Gala wird in diesem Jahr, am 1. August um 21.30 Uhr auf der Plaza San Agustín in Los Realejos, gefeiert. Die Publikumskapazität ist begrenzt. Einladungen können ausschließlich durch Einkäufe in den Geschäften mit Herz in Los Realejos erworben werden.

In der Gemeinde gibt es fünf offene Einkaufszentren (La Cruz Santa, Icod el Alto, Realejo Alto, San Agustín und Toscal Longuera) „und dieses ist eine Formel, die in den Tagen vor der Gala zur Miss Norte den Umsatz von über 5.000 Euro in unseren Geschäften garantiert. Wer einen der maximal 500 begehrten Plätze ergattern möchte, kann dies nur durch Einkäufe in der Gemeinde erreichen“, erklärte der Bürgermeister Manuel Domínguez.

„Wir sind uns dessen bewusst, dass junge Frauen aus dieser und anderen Gemeinden der Umgebung teilnehmen. Deshalb gibt es eine besondere Vorfreude darauf, diese besondere Nacht mit der Familie und Freunden zu teilen. Diese wiederum müssen dafür das Einkaufsangebot von Los Realejos in Anspruch nehmen, um eine der begehrten Eintrittskarten zu erhalten. Eine Idee, die wir bereits bei anderen ähnlichen Veranstaltungen durchgeführt haben und die von den lokalen Geschäftsleuten sehr positiv aufgenommen wurde“, ergänzte er noch.

Kandidatinnen 2019: María Díaz, Felisa Correa, Estefanía García, Nayarí Álvarez, Victoria Guzmán, Alexandra Chandiramani, Elizabeth Jorge, Carolina Siverio, Nadia Suárez, Norely Pérez, Nira Domínguez, Sandra Pérez, Esther Hernández, Gara García, Gisela Aguiar, Ainara Rivero, Tamara Martín, Lucía Díaz, Marta Fariña, Fátima González, Daniela Sánchez, Ana Isabel de Luis und María Vera.

Erneute Niederlage der Free Morgan Foundation in Holland

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Heute Morgen, Mittwoch, 10. Juli, hat sich die holländische Justiz, im Fall der Orca Morgan, zugunsten des Loro Parque ausgesprochen und bestätigt, dass die CITES-Genehmigung nicht annulliert wird,  wie es von der Free Morgan Foundation gefordert wurde. Mit diesem Urteil des Obersten Gerichtshofs der Niederlande, ist es nun schon das zehnte Mal, dass sich die Behörden den Anzeigen von Tieraktivisten entgegenstellen.

Erneut bei dieser Gelegenheit, und wie sich auch schon andere juristische und verwaltungstechnische Instanzen wiederholt geäußert haben, hat der Oberste Gerichtshof von Holland die qualitativ hochwertige Anlage des Loro Parques sowie die exzellenten Haltungsbedingungen zum Wohlbefinden der Tiere hervorgehoben.

Das Urteil erkennt auch an, dass es keine Einschränkung in Bezug auf eine Fortpflanzung von Morgan gibt, was der Hauptkritikpunkt der Free Morgan Foundation war, die damit unterstellte, dass dies zu gewerblichen Zwecken geschehe. Es wurde Loro Parque zugestanden, dass auch andere Aktivitäten, die nicht ausschließlich auf wissenschaftlicher und bildender Ebene basieren, ebenfalls erlaubt sind. Deshalb sieht das Gericht keinen Grund, die Genehmigung zurückzunehmen.

Für den Loro Parque ist es sehr wichtig, dass sowohl die Gerichts- als auch die in diesem Anliegen kompetenten Verwaltungsorgane, die exzellenten Bedingungen in unserem Park anerkennen und hervorheben, da diese Bestätigung von Instanzen und Autoritäten kommt, die absolut unparteiisch und unabhängig sind. Und dies trotz der kontinuierlichen und disqualifizierenden Kampagnen, die von radikalen Gruppen permanent durchgeführt werden, um uns zu diffamieren und mit Lügen und Falschaussagen, die die Wahrheit verzerren, zu diskreditieren. Sie nehmen auch gegenüber den Gerichten eine klare ablehnende Haltung ein, wenn sie ihren Klagen nicht stattgeben.

In diesem Sinne möchte der anerkannt beste Zoo der Welt die Free Morgan Foundation daran erinnern, dass, wiederholt die CITES-Behörde, das Europaparlament und die holländische Justiz ihnen eindeutig klargemacht haben, dass sie im Irrtum sind. Anstatt von Morgan besessen zu sein, sollten sie ihr Engagement lieber darauf verwenden, die bedrohten Orca-Bestände zu schützen.

Zum zehnten Mal: es reicht jetzt damit, Zeit und Mittel der spanischen, holländischen und europäischen Institutionen zu verschwenden.

Die Geschichte von Morgan

Das Orca-Weibchen Morgan ist seit 2011 in der Obhut des Loro Parque. Die Entscheidung das Tier in die großräumige und vollständig ausgestattete Anlage OrcaOcean im Loro Parque zu überführen, wurde mit dem Ziel getroffen, ihr ein adäquates Leben zu ermöglichen und insbesondere ihrem Bedürfnis nach sozialer Interaktion nachzukommen. Es muss berücksichtigt werden, dass diese Entscheidung zum damaligen Augenblick von niederländischen Autoritäten (basierend auf der Meinung unabhängiger Experten) getroffen wurde. Denn die Rückführung von Morgan in die Natur ist unmöglich. Die einzige Alternative für dieses Tier wäre die Euthanasie gewesen.

Der Loro Parque wird von allen wichtigen Verwaltungsinstanzen (CITES in den Niederlanden und Spanien, Zoo-Inspektion in Spanien und kompetenten, spanischen Tierschutzbehörden) unterstützt, die die Forderungen und Interpretationen von FMF zur CITES-Genehmigung ablehnen. Übrigens, FMF ist die einzige Organisation, die sich für die Freilassung des Tieres einsetzt.

Morgans Gesundheitszustand

In den letzten Jahren hat Morgan im Loro Parque, unter der Fürsorge eines professionellen Veterinär- und Tierpflegerteams gelebt. Ihr allgemeiner Gesundheitszustand ist hervorragend. Sie hat seit ihrer Ankunft im Loro Parque über 1.100 Kilogramm zugenommen und ist genauso groß wie vergleichbare Weibchen ihres Alters.

Obwohl die Untersuchung durch eine unabhängige Expertengruppe ergeben hat, dass sie fast oder sogar komplett taub ist, konnten ihre Betreuer ein vollständiges Kommunikationssystem über Lichtzeichen entwickeln – Pionierarbeit und die weltweit einzige bekannte Methode, die für einen behinderten Orca entwickelt wurde. Dank der Fürsorge der Pfleger und dieses auf sie abgestimmte System, ist es ihr möglich, trotz der Einschränkung an allen Aktivitäten der Gruppe teilzunehmen. Morgan ist komplett in die Gruppe integriert und hat soziale Bindungen zu allen Orcas des Loro Parque aufgebaut.

Akkreditierungen

Der Loro Parque ist eine zoologische Anlage, die nach der europäischen Zoo-Direktive akkreditiert ist. Alle Gesetze und vorgesehenen Normen werden strikt befolgt. Der Loro Parque wird jährlich von kompetenten Inspektoren überprüft. Außerdem wendet der Loro Parque die höchsten Standards in der Haltung von Orcas an, die von der Europäischen Zoo- und Aquariumvereinigung oder dem europäischen Verband für Meeressäuger sowie unabhängigen Organisationen wie American Humane, ABTA, Biosphere Parks, etc anerkannt sind. In 2017 wurde der Loro Parque mit dem Travellers’ Choice Awards von TripAdvisor als bester Zoo der Welt ausgezeichnet. Mehr Infos über: http://www.loroparque.com/morgan/

Loro Parque beschreibt erstmals den Versöhnungsprozess bei Orcas

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Eine Studie, vorgenommen an den Orcas des Loro Parques und veröffentlicht in dem Fachjournal Zoo Biology erklärt das Versöhnungsverhalten nach sozialen Konflikten zum ersten Mal aus wissenschaftlicher Sicht.

Dazu haben die Wissenschaftler das Sozialverhalten der Orcas detailliert beschrieben und ihre Tendenz zur Versöhnung nach sozialen Konflikten, die weniger als 1% der Verhaltensweisen ausmachen, die diese Tiere entwickeln. Innerhalb der dokumentierten Verhaltensweisen ist das kuriose Partnerschaftsmuster, als „sanfter Biss der Zunge“  beschrieben, hervorzuheben, bei dem sie  sanft die Zunge des anderen mit den Zähnen anknabbern, ohne sich zu beißen. In diesem Sinne traten Wechselwirkungen zwischen einem Orca-Paar auffallend häufig auf, als erwartet, was auf eine besondere Affinität zwischen einigen Individuen hinweist.

Die Erforschung des Sozialverhaltens dieser Cetaceen hilft die Interaktionen unter den Tieren, die in menschlicher Obhut  leben, besser zu verstehen und die Gruppen dadurch besser halten zu können.

Auf diese Weise bestätigt sich der Loro Parque als Forschungsplattform um das Leben der Tiere kennenzulernen und zu verbessern. Und diese Arbeit ist lediglich ein Beispiel mehr dafür, dass der Park zum Fortschritt in der Wissenschaft zum Schutz des marinen Lebensraums beiträgt.

Loro Parque und die Inselregierung Teneriffas machen mit dem Geografen Alexander von Humboldt bekannt

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Im Loro Parque wurde gestern Abend, Donnerstag 13. Juni, eine Vortragsreihe anlässlich des 250. Geburtstags von Alexander von Humboldt angeboten. Der Ehrentag, der im anerkannt besten Zoo der Welt begangen wurde, hat diesen Wissenschaftlers als Vater der modernen, universellen Geographie gewürdigt.

Die Inselbeauftragte für auswärtige Angelegenheiten, Delia Herrera, hat sich für die Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Humboldt und dem Loro Parque sowie für die Gestaltung des Festaktes bedankt. Sie erklärte, dass verschiedene Festakte, auch in Kollaboration mit den Museen der Insel vorbereitet wurden, um mit der Person des Wissenschaftlers bekannt zu machen.

Im Laufe des Tages ergriff als Erster der Professor im Ruhestand der Universität Navarra, Luis Herrera, mit dem Vortrag Alexander von Humboldt: de Tenerife al nuevo mundo, el pingüino de Humboldt y otros epónimos (Alexander von Humboldt: von Teneriffa in die neue Welt, Humboldtpinguine und andere Namensgeber) das Wort. Ihm folgte die Doktorin der Biologie der Universität La Laguna, Fátima Hernández, mit dem Vortrag Alexander von Humboldt y visiones convergentes de artistas sobre naturaleza (Alexander von Humboldt und damit verbundene Visionen von Künstlern über die Natur).

Danach sprach der Präsident des Kulturvereins Humboldt auf den Kanaren, Isidoro Sánchez, über den Aufenthalt des Wissenschaftlers auf der Insel. Abschließend wurde der Ehrentag mit der Präsentation eines Werks des Künstlers Alejandro Tosco, das eigens für diesen Zweck geschaffen wurde, beendet.

Das Festprogramm, geht am heutigen Freitag 14. Juni, im Museo de Naturaleza y Arqueología (MUNA) mit einem Workshop für Kinder weiter. Er beschäftigt sich mit der Anerkennung der marinen Formen und beinhaltet auch die Art der nach ihm benannten Humboldtpinguine. Außerdem sind zusätzlich zu den aktuellen Aktivitäten auf der Insel weitere Festakte vorgesehen, die im September in Ecuador stattfinden. Konkret wird es dort eine Gesprächsrunde und eine Kunstausstellung De Sur a Sur in der Stadt Quito geben, die von dem Humboldtverein dieses Landes organisiert wird.

Gedenken

Im Jahr 2019 wird nicht nur des 250. Geburtstags Humboldts gedacht, sondern es sind auch schon 160 Jahre vergangen, seit er in Berlin (am 6. Mai 1859) verstarb sowie 220 Jahre seit seinem Aufenthalt auf den Kanaren (Juni 1799). Aus diesem Grund finden zahlreiche Aktivitäten rund um die Figur Alexander von Humboldt, in Ecuador, Deutschland und auf Teneriffa statt. . Das Ziel des Kulturprogramms beschränkt sich nicht nur darauf die Vision der Insel als interkontinentale Plattform zu stärken, sondern möchte auch das Bewusstsein für einen nachhaltige, umweltfreundliche Entwicklung (ODS) über das Medium der Kunst schärfen.

Loro Parque beherbergt die Jahresversammlung der spanischen Gesellschaft für veterinärpathologische Anatomie

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Der Loro Parque, der von TripAdvisor anerkannt beste Zoo der Welt, hat in dieser Woche die Jahresversammlung der spanischen Gesellschaft veterinärpathologische Anatomie (SEAPV) zu Gast. Die offizielle Einweihung fand heute Morgen, Donnerstag 13. Juni, statt und durfte mit der Präsenz von Teneriffas Inselrat für Land-, Forst- und Fischwirtschaft Jesús Manuel Morales rechnen. Außerdem waren der Präsident von SEAPV Valentín Pérez, der Direktor von IUSA Antonio Fernández, die Präsidentin der Tierärztekammer von Santa Cruz der Tenerife María Luisa Fernández sowie der wissenschaftlicher Direktor der Loro Parque Fundación Rafael Zamora anwesend.

Während dieses Treffens, das noch bis morgen, Freitag 14. Juni, dauert, können die Teilnehmer aus erster Hand die Arbeit des Loro Parques in Bezug auf Aufklärung und Sensibilisierung, Arterhalt und wissenschaftliche Forschung kennenlernen. Dieser Einsatz erfolgt an einem einzigartigen Ort, mit einer großen Artenvielfalt und naturnahen Lebensräumen, die dazu einladen die Naturschönheit der fünf Kontinente zu erleben.

Jahrestreffen SEAPV

Das Jahrestreffen findet in verschiedenen Städten statt, die mit Experten aus der veterinärpathologischen Anatomie verbunden sind, um den Kontakt zwischen den Spezialisten sowie den Erfahrungsaustausch zwischen Dozenten und Wissenschaftlern, über mündliche Vorträge und Bildmaterial zu fördern.

Wissenschaftliches Programm 2019

Zu dieser Gelegenheit beinhaltet das wissenschaftliche Programm 30 Vorträge und 35 Poster. Außerdem wird es eine Fortbildungsveranstaltung geben, die sich speziell mit der Pathologie der Meeresbewohner befasst und von Dr. Judy St. Leger DVM, von der amerikanischen Pathologen-Kammer geleitet wird. Hervorzuheben ist auch der Ehrengast  José Luis Sáez, mit einer breiten beruflichen Erfahrung als nationaler Koordinator von Arbeitsgruppen für Brucellose und Tuberkulose für die Subdirektion für Gesundheit, Umwelthygiene und Nachverfolgbarkeit des Ministeriums für die Land- und Fischwirtschaft und Ernährung.

Loro Parque und die Inselregierung Teneriffas machen mit dem Geografen Alexander von Humboldt bekannt

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Im Loro Parque wurde gestern Abend, Donnerstag 13. Juni, eine Vortragsreihe anlässlich des 250. Geburtstags von Alexander von Humboldt angeboten. Der Ehrentag, der im anerkannt besten Zoo der Welt begangen wurde, hat diesen Wissenschaftlers als Vater der modernen, universellen Geographie gewürdigt.

Die Inselbeauftragte für auswärtige Angelegenheiten, Delia Herrera, hat sich für die Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Humboldt und dem Loro Parque sowie für die Gestaltung des Festaktes bedankt. Sie erklärte, dass verschiedene Festakte, auch in Kollaboration mit den Museen der Insel vorbereitet wurden, um mit der Person des Wissenschaftlers bekannt zu machen.

 

Im Laufe des Tages ergriff als Erster der Professor im Ruhestand der Universität Navarra, Luis Herrera, mit dem Vortrag Alexander von Humboldt: de Tenerife al nuevo mundo, el pingüino de Humboldt y otros epónimos (Alexander von Humboldt: von Teneriffa in die neue Welt, Humboldtpinguine und andere Namensgeber) das Wort. Ihm folgte die Doktorin der Biologie der Universität La Laguna, Fátima Hernández, mit dem Vortrag Alexander von Humboldt y visiones convergentes de artistas sobre naturaleza (Alexander von Humboldt und damit verbundene Visionen von Künstlern über die Natur).

Danach sprach der Präsident des Kulturvereins Humboldt auf den Kanaren, Isidoro Sánchez, über den Aufenthalt des Wissenschaftlers auf der Insel. Abschließend wurde der Ehrentag mit der Präsentation eines Werks des Künstlers Alejandro Tosco, das eigens für diesen Zweck geschaffen wurde, beendet.

Das Festprogramm, geht am heutigen Freitag 14. Juni, im Museo de Naturaleza y Arqueología (MUNA) mit einem Workshop für Kinder weiter. Er beschäftigt sich mit der Anerkennung der marinen Formen und beinhaltet auch die Art der nach ihm benannten Humboldtpinguine. Außerdem sind zusätzlich zu den aktuellen Aktivitäten auf der Insel weitere Festakte vorgesehen, die im September in Ecuador stattfinden. Konkret wird es dort eine Gesprächsrunde und eine Kunstausstellung De Sur a Sur in der Stadt Quito geben, die von dem Humboldtverein dieses Landes organisiert wird.

Gedenken

Im Jahr 2019 wird nicht nur des 250. Geburtstags Humboldts gedacht, sondern es sind auch schon 160 Jahre vergangen, seit er in Berlin (am 6. Mai 1859) verstarb sowie 220 Jahre seit seinem Aufenthalt auf den Kanaren (Juni 1799). Aus diesem Grund finden zahlreiche Aktivitäten rund um die Figur Alexander von Humboldt, in Ecuador, Deutschland und auf Teneriffa statt.

Das Ziel des Kulturprogramms beschränkt sich nicht nur darauf die Vision der Insel als interkontinentale Plattform zu stärken, sondern möchte auch das Bewusstsein für einen nachhaltige, umweltfreundliche Entwicklung (ODS) über das Medium der Kunst schärfen.

Die Stiftung Loro Parque Fundación feiert den Welt-Ozean-Tag mit einer großen Plastiksäuberungsaktion und einer Freilassung von Meeresschildkröten

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Die Stiftung Loro Parque Fundación hat am Samstag, dem 8. Juni,  im Rahmen des Welt-Ozean-Tages eine große Plastiksammelaktion an der Playa de Martiánez veranlasst. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein Promemar organisiert. Zudem wurden bei dieser Gelegenheit mehrere Meeresschildkröten, die sich in der Wildtierauffangstation La Tahonilla erholt hatten, freigelassen.

Die Erholung dieser Tiere, die natürlich ein großer Erfolg ist, wurde auch dazu genutzt, die Gefahr bewusst zu machen, die die Artenvielfalt im Meer aufgrund der von Menschen erzeugten Schäden bedroht. Deshalb war im Rahmen der Säuberungsaktion vorgesehen, so viel Plastik wie möglich einzusammeln. Mehrere dutzend Freiwillige haben an Workshops und Spielen teilgenommen und die Sammelaktion zu einem Erfolg geführt. Im Laufe des Sommers sind weitere Säuberungsaktionen geplant. Die Nächste findet am 15. Juni statt.

Mit Aktivitäten dieser Art, die im Rahmen des Welt-Ozean-Tages stattfanden, sollen Lösungen gefördert werden, die die Ozeane sauberer machen. Zeitgleich sollen die freiwilligen Helfer durch verschiedene Aufklärungsmaßnahmen für das Umweltproblem, mit dem die Ozeane und die Meeresbewohner konfrontiert sind, sensibilisiert werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Auswirkungen des Mülls im Meer.

Der Loro Parque weist darauf hin, dass die Anhäufung von Plastik in den Ozeanen auf fürchterliche Weise die marine Artenvielfalt bedroht. Nach Angaben der Vereinten Nationen „gelangen jährlich 13.000.000 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Ozean und verursachen unter anderem jedes Jahr den Tod von 100.000 marinen Arten“. All diese Tatsachen führen dazu, dass den Wildtierschutzzentren eine immer wichtigere Rolle zum Schutz der Artenvielfalt künftiger Generationen zufällt.

Aus diesem Grund, und bestärkt durch Aktivitäten wie die vorangegangene Säuberung der Küste in Punta de Hidalgo im Mai, verzichtet die Loro Parque Unternehmensgruppe auf den Gebrauch von Einwegplastik in ihren Anlagen und fördert stattdessen umweltverträgliche, biologisch abbaubare und kompostierbare Produkte

Diese Säuberungsaktion wurde dank der Organisatoren Promemar und Loro Parque Fundación sowie dank der Umweltpartner durchgeführt: Loro Parque, Martínez Cano; Libera, naturaleza sin basura; Seo Birdlife; Ecoembes, Fonteide; Cabildo de Tenerife, Medio Ambiente und Excmo. Ayuntamiento de Puerto de La Cruz.

Der Loro Parque erlaubt internationalen Wissenschaftlern Anzeichen dafür herauszufinden, dass die Kontaminierung der Meere bei den Orcas Unfruchtbarkeit erzeugen könnte

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Eine Studie, die von internationalen Experten für die Gesundheit von Cetaceen durchgeführt wurde, hat erste Anzeichen dafür aufgezeigt, dass Empfängnisverhütungsmittel gesundheitsschädliche Auswirkungen auf Orcas haben. Diese Erkenntnis trägt dazu bei, zu verstehen, wie die chemische Kontaminierung die Fortpflanzung von Cetaceen beeinflußt. Die Studie, die im Loro Parque durchgeführt wurde und von der Veterinärmedizinerin Geraldine Lacave geleitet wurde, wurde kürzlich auf einem internationalen Kongress für Meeresbewohner in Südafrika vorgestellt. Sie belegt, den erheblichen Schaden den toxische Chemikalien bei den natürlichen Ovulationzyklen anrichten und damit die Fortpflanzung dieser Cetaceen langfristig beeinträchtigen.

Der Verdacht, dass toxische Chemikalien, wie PCBs (Polychlorierte Biphenyle) die Rezeptoren weiblicher Sexualhormone, die den Fortpflanzungszyklus der Orcas regulieren,  angreifen und dadurch die Fortpflanzungsfähigkeit von Meeresbewohnern zeitweise beeinträchtigen, wurde vor allem von dem Fall der Orca Lulú bestätigt. Das Tier strandete 2017 in Schottland und bewirkte, dass sich die Besorgnis über die Auswirkungen von Östrogenen vertiefte. Dieses weibliche Tier wies die höchsten Werte an PCB auf, die bis zu diesem Zeitpunkt gemessen wurden und es gab Hinweise darauf, dass sie sich vermutlich nie fortgepflanzt hat.

Um diesem Verdacht nachzugehen, hat Dr. Lacave mehr als 57.000 Videoaufnahmen von den Eierstöcken der Orcas, die im Loro Parque auf Teneriffa leben, analysiert, die aufgrund von 4.500 Ultraschalluntersuchungen durch die Tierärzte und Trainer dieses Zoos seit 2012 zusammengetragen wurden. Dank dem Zugang zu diesen Informationen, konnte der gesamte Ovulationsprozess der Orcas nachvollzogen werden. In diesem Zusammenhang gilt es hervorzuheben, dass diese Art von Untersuchungen ausschließlich an Tieren in einem kontrollierten Umfeld, wie dem eines Zoos durchgeführt werden können. Denn dazu muss man regulären Zugang zu den Tieren haben, um so über Ultraschall den Ovulationsprozess im Detail verfolgen zu können.

Dank der Möglichkeit, die Ovulation der Orcas minutiös zu analysieren, konnten Tag für Tag Dutzende Eisprünge verfolgt und Unregelmäßigkeiten (unnormal kurz oder zu lang) entdeckt werden. Außerdem wurden Zyklusverzögerungen, sehr lange Perioden ohne Ovulationsaktivität, Follikelzysten, anhaltende Gelbkörper und sogar eine Ovulation während einer Behandlung mit Empfängnisverhütungsmitteln festgestellt. Obwohl die Studie in den letzten fünf Jahren sehr intensiv geführt wurde, gibt es noch keine Informationen darüber, wie sich empfängnisverhütende Behandlungen langfristig auswirken. Aber die Intensität und die Vielseitigkeit der Ovulationsprobleme legen den Verdacht nahe, dass die Auswirkungen sehr schwerwiegend sein könnten. Da man davon ausgeht, dass die PCBs die Rezeptoren weiblicher Hormone bei den Orcas, auf eine ähnliche Weise wie Verhütungsmittel, blockieren könnten, lassen diese Resultate den Rückschluss zu, dass bereits geringe toxische Mengen den Fortpflanzungszyklus der Orcas schwer beeinträchtigen und ihre Fruchtbarkeit reduzieren könnten.

Das Wichtigste an den wissenschaftlichen Erkenntnissen, ist dass die Informationen, die im Loro Parque gesammelt wurden, dazu beitragen können, diese Cetaceenspezies in der Natur zu schützen. Die Erkenntnisse darüber, wie Östrogene die regulären Zyklen bei Orcas beeinflussen und stören, tragen dazu bei, zu verstehen wie die chemische Kontaminierung die Vermehrung der Wildbestände beeinträchtigt. Nicht nur der Orcas, sondern auch die der Delfine und in Zukunft möglicherweise die Fortpflanzung anderer Meeressäugetiere. Dieser Erkenntnisgewinn ist ein klarer Hinweis auf die wichtige Rolle, die moderne Zoos in Bezug auf den Artenschutz spielen.

Loro Parque feiert den Feiertag Día de Canarias in vollen Zügen

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Der Loro hat am heutigen Donnerstag, 30. Mai, ein Fest zu Ehren des Día de Canarias gefeiert. Der Park hat über verschiedene Aktivitäten, die die Kultur und Gebräuche des Archipels in den Mittelpunkt stellten, gezeigt, dass die Traditionen der kanarischen Region im nach TripAdvisor besten Zoo der Welt, ihren Platz haben.

Besondere Aufmerksamkeit erregten zweifelsohne die typischen kanarischen Trachten, das traditionelle Essen mit Mais, Kartoffeln und Rippchen sowie die kanarische Musik, die die Anwohner und Besucher genießen konnten. Diese Elemente machten den Tag so besonders und unterstrich die Wichtigkeit, die dieser Tag für die Canarios besitzt.

Dieses Mal konnte das Fest mit der vollen Unterstützung der Asociación San Antonio Abad – Fiesta de las Tradiciones de La Florida aus dem Nachbarort La Orotava setzen. Dank der Hilfe der Vereinsmitglieder konnten die Mitarbeiter des Loro Parque ab dem frühen Morgen, das Thai-Dorf, am Eingang des Parks, in eine Kulisse verwandeln, vor der typisch kanarisches Kunsthandwerk seinen Platz fand und verschiedene traditionelle Tänze durchgeführt wurden. Alles unter der sorgfältigen Beobachtung des Bürgermeisters Francisco Linares und anderer politischer Vertreter der Gemeinde sowie durch den Präsidenten des Loro Parque, Wolfgang Kiessling, der besonders unterstrich, wie wichtig es ist, die kanarischen Traditionen in Ehren zu halten.

Gegen 15 Uhr, konnten die Anwesenden, einen weiteren Höhepunkt, der von den Veranstaltern organisiert wurde, probieren: ein typisches kanarisches Gericht, bestehend aus Mais, Kartoffeln und Rippchen. Dazu gab es Inselwein und ein spektakuläres Ambiente, das hunderte Personen genießen konnten.

Der Tag diente außerdem dazu, die Jaguardame Naya, ein Panthera onca, willkommen zu heißen, die Teil des Europäischen Programms für bedrohte Tierarten (EPP) ist. Zudem konnten die Besucher die großartige Arbeit kennenlernen, die im Aquarium bei der Schaffung einer Korallenfarm geleistet wird.

Mit diesem Folkloretreffen, bestätigt der Loro Parque seine enge Verbundenheit zu den kanarischen Traditionen und zur Kultur des Archipels. Aus diesem Grund arbeitet die Parkleitung mit verschiedenen Organisationen aus La Orotava – wie mit diesem Verein aus La Florida  – zusammen. Die Engagement dieses Vereins fördert den Erhalt der Gebräuche und typischen Feste der Inseln.