Radikale Aktivisten bringen die Delfine des Loro Parque in große Gefahr

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Am gestrigen Sonntagmorgen, 26. August, nur wenige Minuten bevor eine der Vorstellungen im Delfinarium des Loro Parque begann, sprangen drei radikale Aktivisten, zwei Belgier und eine Holländerin, auf unverantwortliche Weise ins Wasser. Sie berücksichtigten dabei nicht die fürchterlichen Konsequenzen, die sich daraus ergeben können. Sowohl für die Tiere und die Trainer als auch für sie selbst. Zudem wissen diese Personen ganz genau, dass man das Verhalten der Delfine nicht vorhersagen kann und trotzdem sind sie gesprungen.

Glücklicherweise und dank der guten freundschaftlichen und vertrauensvollen Beziehung sowie der engen Verbindung zwischen den Tieren und ihren Trainern konnte vermieden werden, dass sie sich erschrecken und es konnte ein noch viel schlimmeres Ende verhindert werden.

Derartiges, vandalistisches Verhalten geschieht ständig und ein Beispiel dafür ist die Freilassung von Nerzen und Eichhörnchen auf landwirtschaftlichen Höfen, die sich zu einem ernsten ökologischen Problem in  den betroffenen Regionen entwickelt haben. Außerdem muss an einen Fall aus Florida erinnert werden, wo zwei Delfine, von dem Aktivisten Ric O’Barry ins Meer entlassen wurden, die nicht darauf vorbereitet waren: einer davon starb quasi sofort, der andere lebte den Rest seines Lebens mit den gravierenden Auswirkungen dieser Aktion. Dieser Fall wurde vor Gericht gebracht und der Urheber wurde wegen der Schwere des Geschehens dazu verurteilt, die Höchststrafe zu zahlen: 50.000 Dollar.

Der Loro Parque legt den Urhebern solcher Aktionen nahe, dass sie sich um den schrecklichen Schaden kümmern und sorgen, der jährlich über 100.000 Haien angetan wird, die wegen ihrer Flossen gefangen werden oder um die Wälder, die in Riesenschritten schwinden und mit ihnen der Lebensraum von Millionen Arten oder um die Ozeane, die im Begriff sind, abzusterben.

Der Loro Parque hat immer einen großen Wert auf wissenschaftliche Arbeit gelegt, die dank der Tiere und den Präsentationen, die von den Besuchern sehr geschätzt werden, einen äußerst bildenden Charakter hat.

Durch sein Engagement für die Umwelt, hat der Loro Parque, über die Stiftung Loro Parque Fundación, über 18 Millionen Dollar in Umweltschutzprojekte investiert und damit erreicht, dass unter anderem neun Papageienarten vor dem unmittelbar bevorstehenden Aussterben gerettet wurden und die Populationen anderer Tiere gewachsen sind.

Diejenigen, die sich Aktivisten für die Tiere nennen und in diesem Namen solch vandalistische Aktivitäten zulassen, nur um mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen, sollten besser gefragt werden, was sie selbst für die Natur getan haben und welchen ökonomischen Beitrag, zum Schutz und Erhalt des Wildtierlebens sie selbst geleistet haben.

Der Loro Parque möchte sich bei den Personen, die während des Vorfalls ganz klar ihre Entrüstung und Ablehnung derartiger Aktivitäten zum Ausdruck gebracht haben, bedanken. Sie kritisierten die Aktivisten aufs Heftigste. Dank gilt auch den echten Liebhabern der Natur, die den Loro Parque seit Bekanntwerden dieser Nachricht in den sozialen Netzwerken, unterstützt haben.

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