Loro Parque begrüßt den IUCN-Report, der bestätigt, dass die Zucht in menschlicher Obhut die Hoffnung für die Rettung vieler Walarten ist

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Ein neuer Bericht, der Anfang Oktober von der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) veröffentlicht wurde, unterstreicht die dringende Notwendigkeit, praktische, wissenschaftlich untermauerte und wirksame Lösungen zu definieren und umzusetzen, um den Walpopulationen zu helfen. Diese gehen rapide zurück, hauptsächlich als Folge von Beifang und anderen Faktoren, die alle menschengemacht sind. Unter diesen Lösungen ist die enorme Bedeutung von Zuchtprogrammen für Wale und Delfine in menschlicher Obhut für die Erhaltung von Walpopulationen in der Natur besonders hervorzuheben.

Loro Parque begrüßt diese neuen Aussagen der führenden Experten für die Erhaltung der biologischen Vielfalt auf internationaler Ebene und möchte in diesem Sinne den großen Widerspruch zu der jüngsten Initiative in Frankreich hervorheben, die die Haltung von Walen und Delfinen in spezialisierten zoologischen Einrichtungen des Landes verbieten will. Eine Initiative, die in der Luft hing – wahrscheinlich seit einigen langen Monaten – und die uns im Loro Parque dazu veranlasst hat, die Weisheit der Mitglieder des französischen Parlaments zu feiern.

Es ist kaum zu glauben, dass gerade jetzt, wo die größte Naturschutzorganisation der Welt, die IUCN, die Bedeutung und Notwendigkeit der Zucht von Cetaceen in menschlicher Obhut zur Rettung gefährdeter Delfine erkennt, ein Land wie Frankreich versucht, Delfinarien abzuschaffen. In Delfinarien arbeiten die Experten, hier gibt es geeignete Einrichtungen und auch die notwendigen wissenschaftlichen Kenntnisse, um Wale und Delfine in menschlicher Obhut halten zu können. Durch den Versuch, Delfinarien zu verbieten, hat Frankreich sich in die unangenehme Lage gebracht, sich gegen die Meinung der führenden Experten für die Erhaltung der Biodiversität zu stellen, und dies als eines der fortschrittlichsten und demokratischsten Länder Europas.

Es war bereits klar, dass die Initiative zum Verbot von Zoos und Delfinarien aus Gründen des Tierschutzes nicht von der Wissenschaft unterstützt wird, aber jetzt wird zudem aufgezeigt, dass sie dem Erhalt der Biodiversität und dem Naturschutz entgegenwirkt. Und all dies trotz des Umstands, dass nach den jüngsten UN-Berichten mehr als 1.000.000 Arten auf der Welt potentiell von der Ausrottung bedroht sind. Diese populistische politische Initiative, die unter dem Druck von radikalen französischen Anti-Zoo-Lobbys erfolgt, erweist sich daher als fehlgeleiteter und bedauerlicherweise als kontraproduktiver denn je zuvor.

Darüber hinaus bringt Loro Parque seine uneingeschränkte Zustimmung zu den Schlussfolgerungen des Berichts zum Ausdruck, der unter anderem hervorhebt, dass die Ausrottung des Chinesischen Flussdelfins oder Baiji im Jahr 2006 durch die rechtzeitige Aufnahme entsprechender Artenschutzprogramme für diese Art in menschlicher Obhut hätte vermieden werden können, Ohne diese Maßnahmen und angesichts der Bedrohungen wie dem Verlust des Lebensraums, Beifang und Kollisionen mit Booten – die alle vom Menschen verursacht werden – war das Schicksal der Art besiegelt und führte schließlich zu ihrer vollständigen Ausrottung.

Ein weiteres Beispiel, das dem gleichen Muster folgt und im IUCN-Bericht ausdrücklich erwähnt wird, ist die Situation des mexikanischen Vaquita (Phocoena sinus), einem Schweinswal, der ausschließlich im oberen Golf von Kalifornien vorkommt und bald aussterben wird, wenn der illegale Fischfang nicht eingestellt wird, dem der Vaquita wahllos zum Opfer fällt, wenn er sich in Fischernetzen verfängt. Bescheidene Versuche von Forschern, einige wenige Exemplare mit dem Ziel zu fangen, ein Zuchtprogramm in menschlicher Obhut einzurichten, waren nicht erfolgreich, hauptsächlich aufgrund des Drucks von Anti-Zoo-Organisationen.

In diesem Sinne unterstützt der Loro Parque diesen Bericht der IUCN uneingeschränkt und bestätigt erneut, dass er sein Engagement für den Erhalt der biologischen Vielfalt und den Schutz der natürlichen Lebensräume fortsetzen und damit seine Rolle als eine wahre Botschaft der Tierwelt erfüllen wird.

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