Offener Brief an PETA

PETA besteht erneut auf der Notwendigkeit, den Orca Morgan und ihr Kalb Ula zu „befreien“, und sie sprechen in all ihren Veröffentlichungen davon, dass sie beide in einem Gefängnis leben würden. Jetzt sprechen sie außerdem davon, dass Ula sehr krank sein soll. Es stimmt, dass es dem Jüngsten der Orca Ocean-Familie nicht gut ging, aber es stimmt auch, dass PETA-Aktivisten nie etwas anderes getan haben, als manipulierende Werbekampagnen durchzuführen und Hundeheime zu betreiben, in denen die Tiere innerhalb von Stunden nach ihrer Ankunft getötet werden. Solche selbsternannten Tierrechts-Aktivisten können sich den großen Einsatz, die Hingabe und die Liebe, mit der sich die Betreuer und Trainer und vor allem das Tierärzteteam seit mehreren Wochen 24 Stunden am Tag für sie einsetzen, bei weitem nicht vorstellen. Dank ihnen allen geht es Ula heute gut, sie spielt mit den anderen Orcas, und von der Darmerkrankung, die sie in den letzten Wochen erlitten hat, ist keine Spur mehr festzustellen.

Es ist wirklich unglaublich, dass PETA auf der Idee besteht, Morgan zu „befreien“ und ins Meer „zurückzubringen“, aus dem sie sie von den Experten des Dolphinariums Harderwijk in den Niederlanden gerettet wurde, nachdem sie mehr tot als lebendig aufgefunden worden war. Wir wissen, dass Morgan ihr Hörvermögen verloren hat und sie daher keine Echoortung durchführen kann. Wenn wir sie also allein ins Meer lassen würden, würden wir sie dem sicheren Tod überlassen. Darüber hinaus hat es sich als absolut unmöglich erwiesen ihre Familie zu finden.

Und all diese Meeresauffangstationen oder „Sanctuaries“, von denen PETA spricht, in die Tiere wie Morgan überführt werden sollen, nun ja, sie existieren einfach nicht. Oder, wenn sie existieren sollten, so soll uns PETA doch mal mitteilen, wo sie zu finden sind. Denn bisher kennen wir nur ein „Sanctuary“ in Island, das nur Belugas hält, und nicht einmal das, denn während des langen Winters kehren dort die Belugas in Betonbecken zurück, die sehr viel kleiner sind als die Anlagen, die wir hier im Loro Parque haben. Außerdem befinden sich diese Einrichtungen nicht einmal im Freien, sondern innerhalb eines Gebäudes unter einem Dach.

Deswegen kann diese Organisation, die nichts für Tiere tut, außer falsche Werbekampagnen über einzelne Tiere wie Ula und ihre Mutter Morgan zu führen – die hier übrigens ein schönes Leben haben, gut betreut werden, und die hier im Fall des Auftretens einer Krankheit bestens versorgt werden – unserer Ansicht nach die Tiere nur auf den gleichen Weg bringen, auf den sie auch die Tausende von Hunden, die sie in ihren „Tierheimen“ getötet haben, geführt hat: nämlich in den sicheren Tod.

Darüber hinaus wurde dank der wissenschaftlichen Arbeit in Institutionen wie dem Loro Parque großartige Arbeit geleistet, die den Erhalt wilder Populationen fördern kann. Die letzte war eine Untersuchung, die es geschafft hat, das Alter der Zahnwale aus einer einfachen Analyse ihrer DNA genau zu bestimmen.

Was PETA angeht, können wir nur sagen, dass sie Spenden im Wert von 60 000 000 US-Dollar erhalten, aber 59 200 000 US-Dollar für Gehälter ausgeben und dafür, ein gutes Leben zu führen, während sie in Projekte nur eine wirklich lächerliche Summe investieren. Der Loro Parque hat hingegen über die Loro Parque Fundación fast 23 000 000 US-Dollar in mehr als 200 Projekte auf fünf Kontinenten investiert, wodurch es gelungen ist, 10 Papageienarten vor dem Aussterben zu retten. Diese Zahlen sprechen für sich.

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